Z
zoey_11936128

  • 22. Okt 2009
  • Beitritt 10. März 2008
  • 10 Diskussionen
  • 298 Beiträge
  • 1 beste Antwort
  • an0N_1296141299z

    Überholspur...
    Ich weiß nicht, warum es so schnell ging, es hat sich einfach ergeben und wir haben uns beide gut damit gefühlt. Wir haben beide langjährige Beziehungen hinter uns und haben uns über Probleme (zu) wenig Gedanken gemacht.


    Es ist schon so, dass ich das Gespräch suche und ihn bitte, alles notwendige zu regeln. Er sieht die Problematik ja auch ein, wenn ich ihm erkläre, wie ich mich dabei fühle. Im Vorfeld handelt er aber "wie immer", was dazu führt, dass es mir weh tut, so wie bei dem Geburtstagsgeschenk für seine Tochter.


    Dass seine Ex bei ihm noch sehr präsent ist macht mir die allergrößten Schwierigkeiten. Ich verstehe, dass er sich noch nicht vollständig gelöst hat (immerhin 20 Jahre waren die beiden zusammen), ich gehe damit aber manchmal "am Stock"... vor allem wegen der Tatsache, dass er sich - obwohl die Beziehung wohl nicht mehr so klasse war - nicht von ihr getrennt hätte, hätte seine Ex keinen neuen Lover gehabt, allein wegen des Kindes.


    LG
    Sommerlinde

    • Worauf bist du eifersüchtig?
      Ich kenne das Gefühl, wenn mein Freund seine Tochter hier hat und mit ihr schmust, ist es schon ein komisches Gefühl - da muss man sich mit auseinandersetzen...aber du und die Kleinen - ihr spielt in verschiedenen Ligen, verstehst du? Liebe zu den Kindern kannst du nicht mit der Liebe zum Partner vergleichen. Er liebt seine Kinder, sie brauchen ihn und da er sie so selten sieht, muss er halt ein bisschen Zärtlichkeit tanken.
      Ich habe selbst Kinder und vielleicht einen anderen Blickwinkel als du, aber nimm es nicht zu ernst, kuschel dich dazu, dein Freund wird dich sicher nicht weg schubsen, sondern sich freuen.
      Die Kinder sind die Manifestation seiner (ehemaligen) Liebe zu einer anderen Frau - und da lag auch mein Problem. Alles, was ihn noch an sie bindet, damit habe ich Schwierigkeiten. Das mit seiner Tochter bekomme ich emotional inzwischen gut hin...und das wirst du auch.
      Kopf hoch
      LG
      sommerlinde

    • Hi,
      seit 4 Monaten bin ich mit einem neuen Partner zusammen, der sich kurz davor erst von seiner Frau getrennt hatte, er hat eine 11 Jahre alte Tochter, ich vier Söhne im Alter von 6 bis 13 Jahren. Wir wohnen seit drei Monaten zusammen, lieben uns wie verrückt und auch die Kids (Tochter kommt vierzehntägig am WE) verstehen sich sehr gut. Also alles prima?
      Ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig ist, zwei Leben unter einen Hut zu bringen. Die Expartner tanzen ständig in unserem Leben herum...vor allem seine Frau, meine Trennung liegt schon etwas zurück.
      Ist es normal, dass mit der Ex noch ein gemeinsames Geschenk für die Tochter gekauft wird und nicht mit mir? Oder verlange ich zu viel? Ist es zuviel verlangt, dass die Finanzen mit der Ex so weit geregelt werden, dass auch noch ein Teil seines Geldes in unseren Haushalt einfließt? Oder muss ich alles bezahlen (Naja, zumindest den Großteil)
      Seine Ex hat einen neuen Partner - wobei ich momentan bezweifle, dass sie noch mit ihm zusammmen ist. Sie ruft meinen Partner in jüngster Zeit häufig an und erwartet, dass er Dinge für sie regelt, die nun alleine ihrer Verantwortung unterliegen.
      Wir haben in solchen Situationen zwar keine Konflikte, aber es belastet und zerrt an meinen Nerven, lässt Ängste aufkommen...etc. Ist das alles normal?

    • *grins*
      Ist das nicht zu offenkundig? Oder meinst du, sie kapiert es sonst nicht?

    • harpa_12134594

      ;-)
      Wir haben beide noch studiert und mit Kindergeld, Wohngeld, Bafög und Nebenjobs ging es. Ich bin nicht anspruchsvoll, irgendwie ging es, den Kids hat es auch an nichts gefehlt...und heute ist es finanziell besser, da mein Noch-Mann gut verdient.

    • harpa_12134594

      Liebe Sabi
      Ich habe drei Kinder während des Studiums bekommen...
      Selbstständig geht nicht, da fehlt auch die Berufserfahrung. Ja, ich habe auf jeden Fall das Argument, dass meine Planung abgeschlossen ist...*grins*
      Von Männern habe ich den Kinderwunsch nicht so oft gehört, aber ich kann ja nur für meinen Bekanntenkreis sprechen...

      • Mmh...
        Es sind meistens wir Frauen, die Kinder wollen, zumindest in meinem Bekanntenkreis war das so, dass die Initiative von der Frau ausging.
        Man(n) hat sich gefügt und war mit dem Ergebnis in der Regel sehr glücklich...
        Wenn du Kinder möchtest, jetzt, und er nichts dagegen hat, dann legt doch los. Allerdings eine warnung von einer Frau, die es falsch gemacht hat *grins*. Berufserfahrung zu sammeln vor der familienplanung ist Gold wert, wenn du später wieder zurück ins Arbeitsleben möchtest - und wenn es nur 1 Jahr ist. Ich habe maschinenbau studiert, mit "sehr gut" abgeschlossen, habe aber keine Berufserfahrung. Und damit ist es sehr schwer wieder einzusteigen...
        LG
        sommerlinde

        • :-(
          Schmerztablette, Wärmflasche, ab ins Bett - und erst wieder rauslassen, wenn sie aufgehört hat zu jaulen...*grins*
          Und am besten gar nichts mehr sagen, es geht offensichtlich nur um Aufmerksamkeit...
          LG
          sommerlinde

        • Danke
          Auf jeden Fall geht man vorsichtiger mit sich um - und schaut genauer hin.
          Es ist nicht so, dass ich Torschlusspanik habe - ich frage mich halt nur, ob da noch was kommt, etwas großes, das bleibt.


          Diese Frage kann mir hier natürlich keiner beantworten. Ich muss eben auf mein Herz hören und hoffen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe ;-)


          Sommerlinde

        • an0N_1296141099z

          ;-)
          Tja, darüber habe ich letztens auch noch mit ein paar Freundinnen einen ganzen Abend lang diskutiert.


          Es wird eben auch immer schwerer jemanden zu finden, der zu einem passt - und mit dessen Macken man leben mag (und umgekehrt)

        • Wahrscheinlich hast du recht
          das deckt sich auch mit meinem Gefühl bei der Sache.


          Man kann den Kopf nicht mehr so ausschalten und lässt sich auch sicher nicht mehr so in eine Beziehung fallen, wie man es als junger mensch getan hätte.

        • Mal eine Frage an die reiferen unter Euch.
          Ich bin jetzt 40, bereite gerade die Trennung von meinem Mann vor, und überlege schon manchmal, wie es denn beziehungstechnisch weitergehen soll.


          Klar finde ich Männer nach wie vor attraktiv und flirte auch gerne mal, aber ich kann es mir kaum vorstellen, mich wieder ernsthaft zu verlieben (ich meine keine Schwärmerei). Schon gar nicht so kopflos und total wie mit 25.


          Liegt das am Alter ;-) oder gibt es auch jenseits der 40 Schmetterlinge und Herzflattern wie damals als Teenager.


          Möglicherweise liegt es auch einfach an mir, und wenn mir der richtige begegnet stellt sich mir diese Frage nicht mehr...



          sommerlinde

        • :-(
          Gut, wenn ihr eine rein sexuelle Beziehung habt, dann beschränkt sich wohl auch die Kommunikation auf dieses Thema. So, wie du schreibst (Fotos übers Bett hängen), scheinen bei dir aber auch Gefühle eine Rolle zu spielen.
          Das irritiert ihn, das möchte er nicht, es geht ihm wirklich nur um Sex - und weiter nichts.
          Seine Wortwahl finde ich ekelhaft. Weniger der Ausdruck an sich, sondern das, was er damit rüberbringt. Er scheint ja der absolut dominante Part zu sein. Erwartet er, dass du springst, wenn er ruft, dich allzeit bereit hälst für sein bestes Stück?
          Pass gut auf dich auf, sonst kommst du da nicht unbeschadet wieder raus...
          sommerlinde

          • Aber sicher ;-)
            Lies dir doch mal die ernstgemeinten Beiträge durch. Das Kind hat zwar andere Namen, aber allen gleich ist die Angst, alleine zu bleiben...


            Kopf hoch;-)


            Nur wer auch alleine sein kann, kann in einer Partnerschaft glücklich werden - meine zumindest ich.


            LG
            Sommerlinde

          • an0N_1268918299z

            Das mit der Hoffnung
            ist das Problem ;-). Wenn ich meinen Ältesten vom Gitarrenunterricht abgeholt habe - und sein Lehrer mich so anstrahlte - tja, dann hab ich wieder Schmetterlinge im Bauch und bin zu nichts zu gebrauchen;-).
            Es ist schade, dass es einen so blockiert, sich für andere Menschen zu öffnen - und man die Liebe nicht erkennt, weil man einem Traum hinterherläuft.
            Als ich noch ein Teenie war (lang, lang ist's her), da war ich ständig verliebt. Es hat wohl auch etwas mit der Lebenserfahrung zu tun, dass man sich nicht mehr so schnell herschenkt, obwohl ich da nur für mich sprechen kann. Ich weiss wirklich nicht, ob es die große und wahre Liebe gibt, ob es sich lohnt darauf zu warten.
            Vielleicht sollte man so pragmatisch wie deine Freunde schauen, ob sich aus gegenseitiger Anziehung nicht was festes entwickelt. Ich bin auch eher für das Kribbeln im Bauch zu haben - und schau dann, ob es passt. Auch wenn ich dabei einen Frosch küssen muss :-).
            Allerdings habe ich es zur Zeit ja sowieso nicht so wirklich einfach. Denn auch, wenn ich wie ein Single fühle, so bin ich noch in einer festen Partnerschaft. Also selbst wenn mein Musiker wollte, wäre es nicht so ohne weiteres möglich...
            LG
            sommerlinde

          • War wohl jeder schon mal...
            Wie lange es dauert, hängt ganz davon ab, wie intensiv die Gefühle waren. Und ob man sich geoutet hat. Mit einem dicken Korb gehen die Gefühle normalerweise schneller wieder weg;-). Aber solange man sich Hoffnungen macht, flackert es immer wieder auf.
            Beim Überwinden muss man wohl seinen eigenen Weg finden. Von Verdrängen bis zu Neu-Verlieben ist alles hilfreich. Sich die schlechten Seiten vor Augen führen (so man sie denn kennt) kann auch helfen.
            Ich hatte mich mal in einen Musiker verguckt. Bin aber noch verheiratet und gehe dem dann auch nicht ernsthaft nach. Ich habe dann versucht, mir auszumalen, wie es ist mit jemandem zusammenzusein, dem die Musik an erster Stelle kommt - und der am WE mehr zu Konzerten unterwegs ist als mit mir und den Kindern was zu unternehmen. Und da ging es mir besser;-)


            sommerlinde

            • Okay
              aber welche Bereiche gehören ausschließlich den beiden Partnern? Freizeitgestaltung, Freundeskreis, Arbeit? Nein, innerhalb einer Beziehung gehören Küsse und Intimitäten zu den Dingen, die man nicht mit anderen teilen sollte. Sollte einer der Partner das trotzdem tun, geht er fremd - und darauf reagiert man mit Eifersucht.
              Fängt man an, eifersüchtig auf den Freundeskreis des Partners oder seinen Sport zu reagieren, ist das schädlich für die Beziehung.
              So wie du Eiferucht definierst, muss man in dem Moment schon leiden, in dem man eine Beziehung eingeht. Und da Eifersucht kein schönes Gefühl ist, ist die ganze Situation absurd.
              Ich reagiere (aus einer heilen Beziehung heraus, also nicht jetzt;-))erst dann eifersüchtig, wenn mein Partner Interesse an anderen Frauen zeigt. Je nachdem, wie sicher ich mir selbst bin, schon bei einem "Hinterhergucken" oder erst beim Flirten.


              sommerlinde

            • Es klingt schon
              ein bisschen nach Torschlusspanik, was du da schreibst. Aber das ist nach 7 Jahren Singledasein auch irgendwie nachvollziehbar.
              Du weißt, was du willst, stellst gerechtfertigte Ansprüche an einen potentiellen Partner, gehst deinen Weg...
              Vielleicht machst du den Männern mit deiner Selbstständigkeit und deinem Sarkasmus ein bisschen "Angst". Du brauchst eben keinen Beschützer, keinen Ernährer, bist nicht auf den Mund gefallen und definierst dich auch nicht über eine Beziehung. Abgesehen davon wird in deinem Alter - so jung du auch noch bist - die Luft langsam dünner. D.h. es gibt einfach nicht mehr so viele passende Singlemänner, die Auswahl wird kleiner.
              Einen Tipp geben, wie du deinen Mr. Right finden kannst, kann ich dir leider nicht geben. Ausser vielleicht ruhig zu bleiben und abzuwarten;-)
              Man kann es einfach nicht erzwingen!


              Viel Glück


              sommerlinde

            • Die Unausweichlichkeit
              wird mir klar, wenn Menschen in meiner Umgebung sterben. Auch ich werde mal nicht mehr sein, ganz sicher.
              Wenn man alt ist und ein gutes Leben hatte und müde wird, dann wird man - denke ich - weniger Angst haben.
              Aber jung an einer Krankheit zu sterben stelle ich mir hart vor, davor fürchte ich mich schon manchmal.


              sommerlinde