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viktor_12320420

  • 19. Aug 2010
  • Beitritt 14. Aug 2010
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  • Danke Kati
    Hallo Kati,


    erst einmal vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich bin leider auch nicht der selbstbewussteste Mensch und habe tierische Angst vor Ablehnung... "Nein" zu sagen fällt mir oft schwer, besonders bei fremden Menschen. Mein Tagesablauf ist auch nicht wirklich strukturiert, weil ich einfach zu nichts Lust habe. Ich gehe notgedrungen zur Schule, komme heim, ess was (nicht viel, den ganzen Tag über) und setze mich an den PC. Habe mir allerdings fest vorgenommen, dies zu ändern. Weiss aber nicht, ob ich's wirklich durchziehen werde. Ich wünsche mir doch einfach nur wieder mein normales Leben zurück :cry:


    Werde gleich mal etwas joggen gehen, da ich merke, dass sich wieder viel zu viel Adrenalin in mir angestaut habe. Vielleicht hilft mir der Sport ja etwas, um den Stress abzubauen....


    Hoffe auf Antwort! :-)


    LG Julian

  • Keine Sorgen machen ;)
    Hört sich vielleicht ein bisschen bescheuert an, ist aber wissenschaftlich belegt :P


    Es gibt überall, an jedem Ort, sogenannte Magnetfelder. Manche Menschen reagieren auf bestimmte Felder mit Unwohlsein, Ängsten, Panik usw.


    Hab' das vor Jahren mal gelesen. Könnte mir gut vorstellen, dass du dafür etwas anfällig bist! Du schreibst ja, dass du überall schlafen kannst, AUßER in deinem Zimmer. Ziehe doch mal in Betracht, dass dein Zimmer vll auf genau so einem Magnetfeld liegt ? Dann würde der Zimmerwechsel in jedem Falle etwas bewirken !


    Ich will nicht behaupten, dass das, was ich geschrieben habe, 100% eintrifft, aber eine Möglichkeit wäre es doch ? Vll beruhigt es dich sogar ein bisschen ;)


    Verrückt bist du auf keinen Fall!


    Glg Julian

  • Ich werde dieses Teufelszeug nie wieder nehmen...
    Ich habe Citalopram ca. ein halbes bis 3/4 Jahr genommen. Anfangs gings mir ähnlich wie dir. Ich fühlte mich etwas besser. Doch nach 2 Monaten fingen die ersten unangenehmen Wirkungen an. Ich bekam's ständig an den Kreislauf, dauernd Schwindel, Schweißausbrüche usw. Psychisch fühlte ich mich zwar okay, aber mein Körper wurde nach & nach mehr zum Wrack. Schließlich beschloss ich zusammen mit meiner Hausärztin das Medikament abzusetzen. SCHEISSE: Ich bin abhängig geworden ! Hab's dann schließlich doch in den Griff bekommen, allerdings nicht ohne unangenehmste Entzugserscheinungen !


    Ich würde dir eine andere Alternative empfehlen, falls für dich sowas in Frage kommt.


    Aber lass' dich nicht verunsichern, Psychopharmaka wirken von Mensch zu Mensch unterschiedlich ;)


    Lg Julian

    • Guten Abend ;-)


      Ich weiss echt nicht mehr weiter. Brauche immens dringend Hilfe!


      Hier mal eine kleine Kurzversion meiner Problemphase:


      Mit 8 Jahren fingen meine Aggressionen an. Als ich 12 war, wurde ich zum erstten Mal vom kinderarzt zum Psychologen überwiesen. Kein sichtlicher Erfolg -> Einweisung in Kinder-und Jugendpsychiatrie. Aufenthalt: 3 Monate. Ziemlich befriedigendes Ergebnis, kaum noch Ausraster. Wechsel vom Gymnasium zur Realschule. Anfangs lief's gut, aber der 9. Klasse wurde ich immer schlechter (falsche Freunde, Mist gebaut..) 9.Klasse wiederholt, keine Änderung (ging bis zu Alkoholexzessen VOR der Schule) Mir war alles scheissegal & ich fühlte mich wie der King der Welt. Bis zu diesem Horrorabend, den ich NIEMALS vergessen werde, geschweige denn, vergessen kann. Hatte meine erste Panikattacke (Schmerzen im Herzbereich, Angst vor infarkt). Brach vor meiner Mutter in Todesangst zusammen. Nach stundenlangem Weinen, Zittern usw. konnten meine Eltern mich schließlich beruhigen. Am nächsten Tag fuhr mein Vater sofort mit mir zur Notaufnahme um mich abchecken zu lassen. Ekg und alle weiteren untersuchungen ohne Befund. Körperlich bin ich gesund ! Panikattacken kamen allerdings immer wieder, sodass ich mich weder aus dem Haus traute, noch zur Schule gehen konnte. Mittlerweile fühlte ich mich wie ein psychisches Wrack ( Ängste vor Infarkten, Blutungen, Tumoren, Infektionen..) Nach langen Gesprächen mit Psychologen & Ärzten wurde ich in eine psychosomatische Klinik eingewiesen. Aufenthalt: 6 Wochen. Mit jeglicher Antidepressiva vollgepumpt, Psychologin bekommen usw. Fühlte mich besser & setzte zusammen mit meiner Hausärztin die Medikamente ab (was sich nicht als leicht erwies, da ich abhängig wurde), deren Nebenwirkungen mir sichtlich zu schaffen machten. Habe mittlerweile keine Psychologin mehr, da ich sie aus unglücklichen Umständen nicht behalten konnte.


      Nun habe ich meinen Hauptschulabschluss nachgemacht und strebe an die Mittlere Reife zu absolvieren. Übermorgen solls losgehen. HILFE! PANIK! Die ganze Scheiße geht wieder von vorne los.. Sobald ich unter vielen Menschen bin, bekomme ich "innerliche" Panikattacken wie eingebildete Atemnot, Angst vor Zusammenbrüchen usw. Aber was mir am meisten zu schaffen macht, was mir auch ÜBELST peinlich ist: Ich habe Angst mir in die Hosen zu pinkeln. Kein Scherz. Ich habe höllische Panik davor, im Mittelpunkt zu stehen oder ausgelacht zu werden. Zu Hause mache ich mir über sowas überhaupt keinen Kopf, frag mich selbst wie ich auf so 'nen Quatsch komme. Aber sobald ich das Haus verlasse, bin ich ein anderer Mensch. Ein psychisches Wrack. Ich weiss nicht mehr weiter, es geht sogar schon soweit, dass ich meine Ängste versuche im Alkohol zu ertränken ( was unter keinen Umständen eine Lösung ist !)


      Hat vll jemand ein paar Tipps? Kennt jemand gleiche Symptome ? Ich will nicht, dass wieder alles von vorne losgeht :(


      Bin dankbar für JEDE Antwort!


      LG,


      Julian ;-)