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tian_12481186

  • 29. Apr 2015
  • Beitritt 30. Sept 2013
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  • Ich nochmal
    Die situation ist ziemlich verfahren, wenn sie keine Hilfe annimmt. Ihren Kind tut sie damit nichts gutes. Ich weiss, dass es da ein Hemmschwelle gibt... demnoch sollte sie sich wenigstens Hilfe für ihr Kind suchen. Eine Abgabe, ist wie ich bereits gescrieben habe, ja nicht die einzigste Möglichkeit.


    Raten würde ich, das Kind auf FAS untersuchen zu lassen. Gerade weil sie in der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat. Wenn sich das bestätigen sollte, hätte si erzieherisch andeere ansatzpunkte, könnte sich beraten lassen...


    Ich sehe es trotzdem sehr zwiegespalten. So wie es jetzt läuft, wird es irgendwann zum knall kommen. Wenn das Kind jetzt schon so auffällig ist, wie soll das werden, wenn es älter wird?


    ich weiss nicht woher die probleme deiner bekannten rühren,aber dort würde ich den ansatzpunkt suchen. wenn man weiss, was alles dahinter steckt, könnte man die hilfe darauf abstimmen. Hatte sie selber zb traumatische erlebnisse etc pp?


    In erster linie, geht es aber um schutz des kindes...


    ich weiss auch, der schritt das dem ja zu melden, ein sehr grosser ist. ich kann mir vorstellen, wie schwer das dir fällt. aber so wie es jetzt ist, kann es ja schließlich auch nicht weitergehen.


    vieleicht kannst du dich ja trotzdem beim ja beraten lassen, vorerst, ohne namen preis zu geben, einfach zu wissen, wie die die situation einschätzen, welche hilfe zu erwarten wäre...


    Denke dran, auch emotionale vernachlässigung ist eine form von gewalt...

  • ...
    Hallo, dass ist ein langer Text!


    Dem Kind wird bereits Gewalt angetan und das nicht zu knapp. Auch psychische Gewalt ist Gewalt und nicht minder schädlich.
    Die Mutter ist schon mit sich selbst überfordert, Drogentherapie, psychische Problem und nimmt das Kind als Ersatz, versucht über das Kind Problematiken zu kompensieren. Das alles äußert sich natürlich auch im Verhalten des Kindes.


    Was hat sie denn während der Schwangerschaft konsumiert?


    Ich denke, dass es nicht nur um Cannabis geht... was hat sie denn noch konsumiert? Gibt es, wegen ihrer psyschichen Probleme eine Diagnos? Kommt diese von Drogen, Alkohol und co?



    Du kennst sie gerade mal vier monate, wie kannst du dir sicher sein, dass sie ihrem Kind keine körperlichen Gewalt antut? Die erste Hemmschwelle, diese Äußerungen, hat sie bereits überschritten.


    Was ich raten würde?


    In erster Linie geht es um den Schutz des Kindes!
    Ich würde es dem JA melden, wenn sie selber nicht hingeht um sich Hilfe zu suchen! Dazu würde ich ihr ein paar Tage frist einräumen...


    Sie ist Erwachsen und kann ihr handeln überblicken. Das Kind hat keine Möglichkeit dazu, sich hilfe zu suchen...Die es hier aber offensichtlich braucht.


    Es gibt ja verschiedene Hilfestellungen. Familienhilfe, Mutter-Kind-Häuser; inpflegegabe, psyschologiche Betreuung, Erziehungshilfe etc pp
    Welche Hilfestellung die richtige ist, kann ich nicht sagen.


    Ich persönlich, wenn ich deine Beschreibung lese, hätte grosse Angst um das Kind! Ich persönlich würde, anhand deiner Beschreibung zu einer Pflegschaft raten. Jedes Kind hat es verdient geliebt und annerkannt zu werden, respektiert zu werden, eine gesunde Bindung zu haben etc... Bei deiner Bekannten bekommt es das nicht, deine Bekannte ist dazu gar nicht in der Lage, mit ihren Pack an Problemen mit sich selbst...

    • xena_12530032

      Das glaube ich
      das du aus eigener Erfahrung sprichst. MEINE Erfahrung sagt aus, dass die Mütter die ihre Kinder NICHT wiederbekommen, ihre Fehler nie nie nie einsehen. DAS ist ein großer Grund warum viele Kinder nicht zurück können! Denn wenn die LE nicht einsehen, dass es schädlich für ihre Kinder ist, wenn sie diese Schlagen, Mißhandeln, verwahrlosen lassen, dann werden sie auch nichts ändern!!!
      Deswegen gibt es hier wahscheinlich so viele Stimmen, die sofort Kinderklau schreien!
      (wobei mir immer noch nicht erklärt wird WARUM? Es kostet ne Menge Geld, da verdient keiner dran)

      • Nicht ganz
        Die Kinder gehen erst in eine Kurzzeitpflegestelle. Also zu Pflegeeltern die die Kinder nur die Zeit betreuen bis der Verbleib geklärt ist. Dann gehen sie zurück oder eben zur Dauerpflege. Dauerpflege ist wenn die Kinder keine Perspektive bei den LE haben. Sicher gibt es immer wieder LE die es dann doch noch schaffen und die Kinder von einer Dauerpflege zurückgeführt werden. Aber deswegen ist es eine Pflege und keine Adoption. Die Eltern geben ihre Kinder in den meisten Fällen nicht freiwillig ab und sie haben das Recht auf regelmäßige Kontakte, zudem dürfen sie natürlich mitbestimmen....

      • ...
        Vieleicht gibt es ja ein Verein bei euch in der Nähe für Adoeltern. Da könntest du mit deinem Mann eine Veranstaltung besuchen, so das er Adofamilien und die Kinder mal kennenlernt. Das könnte seine Ängste etwas abbauen...


        Ansonsten ist es natürlich enorm wichtig dass ihr beide hinter dieser Entscheidung steht! Die Kinder haben alle ein Beziehungsabbruch hinter sich und haben irgendwo leibliche Eltern und ihre Wurzeln. Das muss man genauso mit annehmen können wie das Kind selber.

      • ...
        Da fragst du noch????


        Die Familie braucht dringend dringend dringend hilfe!!!!
        Ich würde es sofort beim Jugendamt melden. Vieleicht bekommen sie so schnell eine Familienhilfe die etwas Struktur reinbringt und ein Auge auf die Familie und vor allem auf das Kind hat.
        Das ist schon grobe Vernachlässigung, was du beschreibst!!!

      • ...
        Sie scheinen doch interesse an dir zu haben. (schauen mich an, sagen bist hübsch) Wieso versuchst du denn nicht dich ein bißchen auf die Leute zuzugehen? Gehe doch auf die Gespräche ein, oder starte ein neues?


        Ich fände es albern, wenn mein Freund das für mich machen würde... Sorry, aber DA würde ich mir blöd vorkommen.

      • ...
        Bindung bildet sich in den ersten 3Lebensjahren herraus. (Bindungsrelevante Zeit bis Kinder von sich im "Ich" sprechen)


        Die ersten 9Monate ist dabei aber die wichtigste Zeit. Nicht nur für Bindung, sondern auch für das Ur-Vertrauen.
        Da bildet sich der Bindungstyp herraus und ständige irritationen können durchaus dazu beitragen, dass sich ein Kind nicht sicher Binden kann. Da kommt es aber immer darauf an, einmal auf den kleinen Menschen und dann auch in welchen Verhältnissen die Irritationen waren. Waren sie Ständig? Oder nur ab und zu? Wurde allgemein mit viel Unsicherheit auf das Kind reagiert? Oder ambivalent?


        Bindungstypen gibt es: unischer-vermeidend, unsicher-ambivalent, sicher gebundenen Kinder. Diese gelten als Normal. (es gibt natürlich auch hoch-unsichere Bindung, oder auch negative Bindung... je nach Bezeichnung)


        Das was du bei den anderen Beobachtest, kann bei euch natürlich auch noch kommen...


        Ansonsten wird dir nur ein Fachmann sagen können, welche Art von Bindung ihr habt. Ich denke aber, mit viel Sicherheit und Geborgenheit lässt sich das Band soweit stärken, dass evt eine unsichere Bindung kompensiert wird.

      • ...
        Wenn sie sich als familie einig sind, braucht es doch da gar keine Pflegschaft. Nur muss das JA darüber informiert werden, mehr nicht, vieleicht gibt es ein Gespräch, das war es aber meistens dann.


        Warum will sie eine Pflegschaft anstreben?

      • an0N_1296722199z

        Ha ha ha ha
        Hast du mal was von sozialen Eltern gehört? Genau diese Rolle nehmen Pflegeeltern ein. Kinder brauchen eine Bindung, sonst gehen sie unter. Pflegeeltern sind oftmals mehr Eltern für diese Kinder, als es die leiblichen je sein können! Pflegeeltern ermöglichen schwersttraumatisierten Kindern ein Leben in einer Familie. Willst du die Kinder lieber im Heim sehen?


        Ja, die Bezahlung... von einem Stundenlohn von ca. 0,30Euro, kann man Reich werden... DAFÜR würde ich natürlich auch Kinder klauen... :super: :roule: :roule: :roule: :roule:


        Du willst also lieber Kinder bei Menschen sehen, die sie Mißhandeln, Mißbrauchen, Vernachlässigen, Verhungern lassen? Ja, stimmt ja, sind ja die leiblichen Eltern die dürfen das!



        Ja, viele PE kämpfen um diese Kinder, damit sie nicht zurück kehren, meistens zum Wohl der Kinder! Sicher gibt es den ein oder anderen Fall... Aber den meisten geht es um die Kinder, die bei ihren LE zugrunde gehen. PE habe hier kein mitspracherecht und oftmals werden sie vor Gericht nicht einmal angehört...


        Übrigens bekommen PE ihre Drogen direkt vom JA! :roule: :FOU: :roule:

      • an0N_1296722199z

        ...
        Was haben denn PE für Rechte?


        Sie haben kein Sorgerecht, kein Aufenthaltsbestimmungsrecht, kein Mitspracherecht was Besuchskontakte und co betrifft, keine Gesundheitsfürsorge, keine Vormundschaft... Pflegeeltern habe nichts an Rechte.
        Sie sind der Willkür von JA, Vormund und den leiblichen Eltern ausgesetzt.


        Ja, klar, Kinderklau. Warum sollten sie sowas machen? Das enscheiden die Richter und nicht das JA. Es kostet davon mal abgesehen viel Geld. Willst du damit sagen, dass das deutsche Rechtssystem gar nicht existend ist? Dann frage ich mich ernstahft warum Mißbrauchte/Mißhandelte Kinder zu den LE zurückkehren...

        • fadia_12126399

          ...
          na, vieleicht bist du ja wirklich gefährlich für deine Kinder? Die wenigsten werden das doch zugeben, auch für sich selber nicht.


          Seit einiger Zeit helfe ich ehrenamtlich in einem Verein für Pflegekinder. ALLE diese Kinder sind zu recht ihren Eltern entzogen wurden. Und rate mal, wieviel prozent der leiblichen eltern das einsieht?


          Dort sind Kinder... ein 2Jähriger zb. er wurde schon 4mal Inobhut genommen bevor das JA ihn endlich in Dauerpflege gesteckt hat... oder aber auch die anderen Kinder dort. Es wurde viel zu lange für die Kinder gewartet! Und immer wieder haben die LE eine Chance bekommen... Wie bei den 2Jährigen. Selbst nachdem sie ihn ein 4.mal Inobhut nehmen mussten und Mutterkind heim nicht klappte, gab nochmal und nochmal eine Chance für die LE. Diese wurde abgelehnt, da sie aus ihren Umfeld nicht raus wollten... Und erst dann ist er in Dauerpflege.


          Pflegekinder kosten Geld. Und das Recht der Eltern steht höher als das Recht des Kindes.


          Der Verein diskutiert regelmäßig mit den JA. Die Pflegeeltern selber haben keine Rechte... Und es gibt einfach viele Unstimmigkeiten...


          Aber ich kann nicht sagen, dass ein Kind dort zu unrecht ist.

          • ...
            Du warst doch auf einen guten Weg. warum willst du diesen ändern?


            Klar, funktionieren Strafen... aber nur kurzfristig. Irgendwann wird sie "ausbrechen" es wird sich steigen, sie wird dagegen ankämpfen und du musst dein Strafmaß immer mehr erhöhen.


            Den ersten Weg, den du gehen wolltest. Ist natürlich schwieriger. Er erfordert mehr Geduld, empathie, Ursachenerkennung etc.


            Du hattest ihr erlaubt ihre Gefühle zu äußern (trotzanfall) was ist da falsch daran? Kinder in dem Alter zeigen ihre Gefühle noch ungefiltert... So was muss man manchmal einfach nur aushalten.


            Höre auf dein Bauchgefühl und begegne deinem Kind wieder mit Respekt,

            • charna_12060377

              Und warum?
              Nee, das JA führt eher Kinder zurück, weil es Geld kostet!
              Da bekommt kein Mitarbeiter extra was.
              Die Gelder in den JÄ sind knapp. deswegen bleiben die Kinder solange wie Möglich in ihren Familien, auch bei schwerer Vernachlässigung und Mißhandlung etc.


              Entscheiden tun letzten endes die Richter und diese oft gegen die Meinung der JÄ.

            • cosima_12145968

              ...
              Das freut mich für dich, wenn du selbständig sein kannst!
              Aber deine Bekannten haben dich demnoch falsch informiert. Übrigens kannst du sämtliche Sätze des Pflegegeldes im Internet nachlesen. Diese sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Aber nie in dieser Höhe, die du angegeben hast, selbst bei Sonderpädagogischen Erziehungsstellen sind diese nicht so hoch. Dort kannst du auch nachlesen, dass Pflegegeld bis zum 18Lj gezahlt wird und sollte das betreffende Pflegekind schon vorher die Familie verlassen oder Geld verdienen, wird auch da die Zahlung eingestellt.


              sorry, aber bei deiner Ausdrucksweiße, fällt es mir schwer dir zu glauben.
              Auf einmal sind es Schläge, in deinem ersten Posting waren es Angebote die du schon sooo lange kennst, was dich aufregte.


              Wie haben deine vielen Bekannte mit den Ämtern zu tun? Ist da zufälligerweiße das JA involtiert wegen Kindeswohlgefährdung? Anders kann mir diese Sprüche von höhe des Pflegegeldes nicht erklären.

            • cosima_12145968

              Ha ha
              Wo hast du das denn her?


              Es gibt nur die Hälfte des Kindergeldes, die andere Hälfte geht zum JA. Außerdem gibt es ein Pauschale, die ist ungefähr inklusice erziehunganteil bei ca 600-700Euro.


              Ach so, deinen Freund durften sie erziehen und jetzt sind sie abgeschrieben? Weil sie nicht blutsverwandt sind? Weil es nur Pflegeeltern sind? Du, sie sind trotzdem seine sozialen Eltern!Sie habe ihn großgezogen, weil es seine LE nicht geschafft haben! Sie haben ihn auffgefangen, als er seine Familie verlor...


              Mann, bist du schrecklich. Ich hoffe du bist zu deinen Kind nicht so unter der Gürtellinie. Ein wenig toleranz würde dir nicht schaden.

              • an0N_1296722199z

                Na
                wenn die Kinder in liebevollen Familien aufwachsen, ist das doch ok. Oder leiden die jetzt drunter weil die Kinder glücklich in Pflegefamilien aufwachsen?


                In einer liebevollen Familie, wird sich wohl kaum das JA einschalten, die ham weiß gott genug zu tun...


                Aber es gibt sicher genug Familien die nach außen hin toll erscheinen... und dahinter... naja.
                ein krasses besp ist das münschhausen by proxy syndrom...

              • Das glaubst du doch selber nicht?
                Das die wenigsten Eltern zugeben wollen, es nicht geschafft zu haben, ist doch klar! Wenn diese die nötigen Selbstreflexion hätten, hätten sie ihr Leben auch geändert bzw hilfe angenommen. Es gibt nun mal Menschen die nicht in der Lage sind, Kinder aufzuziehen und die Gesellschaft sollte ihnen auch keinen vorwurf daraus machen...


                Bei den Kindern siehst du mal, was das ganze anrichtet. Die befinden sich im rießigen Loyalitätskonflikt und konnten, durch ihre Elebnisse sich nicht mehr auf andere Menschen einlassen, keine tiefere Bindung eingehen...


                Warum sollte das JA unrechtmäßig Kinder entziehen? Zumal das, dass JA doch gar nicht entscheidet. Es kostet viel Geld und die Familiengerichte neigen eher dazu den LE noch ein paar Chancen einzurichten.
                Bevor ein Kind entzogen wird, und das darf es nur bei akuter Kindeswohlgefährdung, kommen erstmal hilfen in die Familie und erst wenn auch das nicht klappt, können Kinder inobhut genommen werden. Sonst hat die inobhutnahme keinen Bestand.


                Wie kommt es, dass Eltern immer wieder neue Chancen bekommen? Die trotz Gewalt gegenüber ihren Kinder, diese wieder bekommen? Kindern mit Mißhandlungsverdacht etc.
                Eltern die Erziehungunfähig sind.


                DA gibt es auch genug drüber zu lesen!

                • Ich habe mal quer gelesen...
                  Da sind ja ein paar Trolls dabei!
                  Die warnen davor sich hilfe zu holen?
                  JA würde sofort Kinder entziehen? Haha!


                  Anti Jugendamtpropaganda vom feinsten! Und dann trauen sich Frauen wirklich nicht mehr sich hilfe zu suchen und was passiert? Sie geraten immer mehr unter Druck, bis sie es kaum noch schaffen...


                  Warum wird sowas hier im Forum akzeptiert? Kann man dem nicht Einhalt gebieten?


                  Lg

                • Ist doch gut so
                  Wir überlegen ja Pflegeeltern zu werden und haben schon ein paar infoabende besucht.


                  Steinbock schreibt ja schon alles.


                  Was noch dazu kommt, ist natürlich die besonderen Problematiken bei Ado-Kindern. Herkunftsfamilie, Biographie, Bindungsabbruch etc.
                  Es geht also nicht nur darum von euch alles zu erfahren, sondern auch euch zu informieren!