S
sharazany

  • 1. Apr 2023
  • Beitritt 20. Aug 2013
  • 3 Diskussionen
  • 17 Beiträge
  • 0 beste Antworten
  • Hallo Kae,


    ich bin gerade auf Deinen Beitrag gestoßen, da mich das Thema an sich interessiert. Mein Kind ist (auch) 2009 geboren und ich bin damals auch mit sehr gut begründeten Gegenmeinungen zum Impfen konfrontiert worden, leider zu kurzfristig, um mich ausgibig mit der Sache auseinanderzusetzen. Zum einen hatte ich damals zu viel Angst, mein Kind nicht impfen zu lassen, zum anderen wurde in unserer KiTa der Impfausweis verlangt und ich nahm an, dass mein Kind ohne vollständig geimpft zu sein, nicht aufgenommen worden wäre. Darüber hinaus hätte ich mich auch nicht stark genug gefühlt, eventuelle Anfeindungen auszustehen.


    Mich würde nun interessieren, ob und wie Du tatsächlich ganz ohne Impfung Deines Kindes durch die letzten 14 Jahre gekommen bist... zum einen gesundheitlich, zum anderen auch gesellschaftlich.


    Das Thema ist ja aktueller denn je und man müsste meinen, dass sich eigentlich immer mehr Menschen damit auseinandersetzen und eigenverantwortlicher und kritischer hinterfragen als das noch vor Jahren/ Jahrzehnten der Fall war.


    In meinen Umfeld läuft leider alles konservativ und ich kenne nur die eine Person, aus deren Erklärungen heraus ich damals erstmal angefangen habe, darüber nachzudenken.


    Hast/ hattest Du seelische Unterstützer in Deiner Familie oder im Freundes-/Bekanntenkreis?


    Liebe Grüße von mir!

  • behiye_20357335

    Hallo Nattiibee,
    ich kann Deine Situation verstehen. Bei uns ist es ähnlich: SchwieMu wohnt mit im Haus und hat zwar ein paar Zimmer für sich, aber Zimmer wie Bad, Gäste- WC, Flur, Garten sind zwangsläufig Gemeinschaftsbereich. Sie ist überzeugt davon, dass wir ihre ungefragte Hilfe nötig haben und dankbar sein müssten. Mein Mann hat ein gutes Verhältnis zu ihr, ich dagegen gar nicht. Ich helfe ihr, wenn notwendig, ansonsten gehe ich ihr aus dem Weg, was leider nicht vor ihrer Einmischung schützt. Am Anfang dachte ich, sie will uns verschiedene Aufgaben abnehmen, um uns zu entlasten. Inzwischen habe ich, viel zu spät, gemerkt, dass sie gar nicht duldet, dass wir bestimmte Dinge allein managen. Wenn die Dinge dann nicht nach ihren Regeln laufen, läßt sie ihre Wut raus, indem sie uns anschreit. Leider läßt sie dann auch ihre Wut an meinem Kind aus, was mich sehr verletzt und am Ende dazu führt, dass ich klein bei gebe, um mein Kind zu schützen.


    Du kannst wenigstens noch das Gute in deiner Schwiegermutter sehen und möchtest sie nicht verteufeln. Das finde ich sehr fair von Dir.


    Allerdings sehe ich jetzt nach fast 20 Jahren Zusammenwohnen meine Fehler im Umgang mit meiner SchwieMu. Darum kann ich Dir nur raten:


    - gehe sicher, dass Dein Mann bedingungslos hinter Dir steht
    - setze Deiner SchwieMu (so liebevoll, wie es dir möglich ist, aber auch sachlich und bestimmt) Grenzen und lass Dir nichts aus der Hand nehmen, was Du selbst tun möchtest
    (Dass du im Moment nervlich fertig bist, ist total verständlich. Das Babyjahr war für mich auch hart. Aber es wird besser und Du wirst wieder an innerer Stärke gewinnen.)
    - kommen unberechtigte Vorwürfe, weise diese sofort zurück und lass nichts auf Dir sitzen


    Ich habe dies alles von Anfang an aus Feigheit versäumt und sie hat sich daran gewöhnt. Ohne anzuklopfen ins Zimmer zu kommen oder uns vom Esstisch wegzuholen, weil sie ein Problem hat, dass sofort gelöst werden muss, ist für sie an der Tagesordnung. Auch erteilt sie meinem Kind erzieherische Anweisungen, obwohl ich daneben stehe und in dem Fall meinem Kind Weisungen geben müsste, sofern ich dies für notwendig erachte. Ist für mich alles o.k., kann sie nicht an der Kleidung meines Kindes oder anderem rumnörgeln.
    Und es ist mir unangenehm, dass sie uns vor unserem Kind so behandelt. Meine Tochter ist inzwischen 10 Jahre.


    Je mehr ich mir gefallen ließ, desto schlimmer wurde es. Inzwischen leide ich gesundheitlich sehr unter der Situation und schelte mich, wie dumm ich doch war, zu glauben, es würde gut gehen mit SchwieMu im gleichen Haus. Seltsamerweise höre ich in meiner Umgebung nur noch "jung und alt passen nicht zusammen" oder "was - mit den Eltern in einem Haushalt? Bist Du verrückt?" Selbst die in meinem Freundeskreis, die ein Super-Verhältnis zu ihren Eltern haben, können sich ein Zusammenleben nicht vorstellen.


    Ich wünsche Dir, dass Du Mut und Kraft hast, Dein eigenes Ding immer zu verteidigen und Dir Deine Würde als Mensch, Schwiegertochter, Ehefrau und Mama in jeder Situation zu bewahren. Und lass Dich von der Reaktion Deiner Schwiegermutter auf Deine klaren Ansagen niemals unter Druck setzen.


    Es wäre vielleicht auch mögilch, dass sie ihr Verhalten gar nicht böse meint und aufgrund deiner deutlichen Worte merkt, dass sie übertrieben hat und sich ändert.
    Wenn nicht, ist es auf Dauer lebensnotwendig, eine gesunde Distanz zu bewahren.


    Eine eigene Wohnung zu suchen, wäre sicher sehr gut. Gelegentliche Besuche sind etwas ganz anderes als Zusammenwohnen und so kann sicher viel leichter ein gutes Verhältnis zueinander erhalten werden.


    Alles Gute für Dich und Deinen Mann!!


    Liebe Grüße
    Sharazany

  • elida_12533900

    Hallo Christian,


    ich habe zwar nicht deine Leidenschaft, aber du kannst, anstatt den Fön anzuschalten, auch "Geräusch Fön" bei youtube eingeben, um diesen Ton zu hören. Es gibt da sogar verschiedene Föngeräusche zur Auswahl. Zum einen könntest du dann das Ganze mit geschlossenen Augen genießen und dabei irgendwo sitzen oder liegen, jedoch müsstest du auf die Wärme verzichten! ... es sei denn, du sitzt in der warmen Badewanne und hörst youtube. Das mit dem heißen Bad beim Hören wäre mit einem echten Fön eher ungünstig. ;)


    Liebe Grüße


    Sharazany

  • Hallo an alle, die dies lesen,


    ich habe gerade auf youtube ein wunderschönes Lied "entdeckt". Es wird gesungen von Martina Wagner, wohl zu diesem Zeitpunkt ca. 15 Jahre alt, und heißt:


    "Für Puppen zu alt (für Liebe zu jung)"


    Zu diesem Song gibt es offenbar ein englisches "Original", gesungen von Joe und Jenny mit dem Namen "The name of the game is always the same".


    Kennt jemand die Personen oder die Lieder oder hat sie auf Schallplatte, Kassette oder CD?


    Mich würde interessieren, was aus Martina Wagner heute geworden ist und ob es von ihr noch mehr Lieder gibt. Zudem würde mich der Klang des Originals auf englisch interessieren, da behauptet wird, dies wäre noch schöner.


    Ich kann im World Wide Web außer diesem einen Lied auf youtube überhaupt nichts finden. Ich finde das kurios, da doch sonst alles ausfindig zu machen geht. Und hier versagt jede Suchmaschine.


    Kann mir jemand weiterhelfen?


    Viele Grüße


    Sharazany

  • iina_12718267

    Hallo Mimimalwieder11,


    ​habe jetzt erst deine Frage entdeckt, weil ich auch auf das Thema Basenbad gestoßen bin, durch Zufall ein Buch dazu in die Hand bekam und inzwischen restlos begeistert bin davon.


    ​Ich habe hin und wieder dasselbe Problem wie du, dass ich gleich nach dem Duschen unter den Armen schon wieder stinke. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Badezimmer treibt es bei mir sofort wieder Schweiß; warum der jedoch so stinkt, habe ich bis jetzt auch nicht rausbekommen.


    ​Jedoch stelle ich fest, dass ich nach einem Basenbad 2 Tage lang auch ganz ohne Deo fast nicht rieche. Es ist wie ein Wunder. Ich mache das mit dem Basenbad so:


    ​- 3 Esslöffel Basensalz auf eine normal gefüllte Wanne geben
    ​- 1 Stunde (Minimum) im Wasser bleiben
    ​- Badetemperatur höchstens 38 °C (wenn nötig, warmes Wasser nachlassen, da es mit
    ​ der Zeit abkühlt)
    ​- Trinken (1 Tasse Wasser z.B.) bereitstellen für die Badedauer
    ​- Ablenkung, damit es nicht langweilig wird (Musik hören, Buch lesen, Meditations CD,
    ​ o.a.)
    ​- mindestens einmal gesamten Körper (soweit man rankommt) mit einem
    ​ Massagehandschuh abreiben
    ​- vor dem Bad abschminken
    ​- nach dem Bad nicht eincremen, da dies die Osmosewirkung zunichte macht


    ​Entgiftende Wirkung hat auch schon das Basenfußbad: dafür 1 Esslöffel Basensalz und Füße mindestens 25 min drin lassen. Die Entgiftungswirkung ist geringer als beim Ganzkörperbad aber besser als gar nicht. Und es ist ideal gegen Fußgeruch.


    ​Ich fühl mich nach einem Basenbad immer ganz erfrischt, auch wenn ich es spät abends mache. Je nach Konstitution kann es wohl aber auch müde machen.


    ​Hast du noch Fragen, melde ich einfach.


    Ich hoffe, dass ich dir nach so langer Zeit trotzdem helfen konnte.


    ​Liebe Grüße und viel Glück beim Ausprobieren. :super:



    ​Sharazany

  • finn_12947132

    Antwort zu "Partner einladen"
    Hallo misunderstood69,


    es tut mir leid, dass du damit deine Schwester "verloren" hast.


    Ich danke dir für deine Antwort auf mein Problem.


    Liebe Grüße
    Sharazany

  • Hallo Ihr da draußen!


    Ich hoffe, ich bin in der einigermaßen richtigen Abteilung des Forums gelandet.


    Ich brauche dringend Eure Meinung zu folgendem Thema:


    Mein Kind kommt dieses Jahr in die Schule und ich weiß nicht, ob ich die jetzige Ehefrau meines Vaters zur Einschulungsfeier zusammen mit meinem Vater einladen soll.


    Der Sachverhalt ist folgender:


    Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich ein Baby war. Mein Vater hatte danach mit mir noch ca. 3 Jahre Umgang, bis dann nur noch schriftlicher Kontakt (incl. Geschenkpakete) zu besonderen Anlässen bestand.
    Als ich 24 Jahre alt war, kam wieder ein persönlicher Kontakt zustande, welcher sich auf 1-2 mal im Jahr treffen und ein paar wenige Anrufe erstreckt. Das Verhältnis würde ich aber als gut bezeichnen, auch wenn wir uns halt eher wenig sehen.


    Mein Vater sieht ebenso oft meine Tochter und er geht sehr lieb mir ihr um, macht ihr großzügige Geschenke und beschäftigt sich mit ihr (während des Treffens).


    Meinen Vater einzuladen (evtl. auch zur Feierstunde) steht also außer Frage.


    Nun zu seiner Frau. Sie sind seit mindestens 25 Jahren verheiratet. Der Kontakt zu seiner Frau ist richtig mies. Kontakt kann man das nicht nennen. Sie lehnt jegliche Familienmitglieder von seiten meines Vaters ab und läßt diese das auch spüren. Ein Gespräch ist noch nie zustandegekommen. Geht sie ans Telefon, wenn man anruft, ruft sie betont genervt meinen Vater ans Gerät. Kein "Hallo", kein "Tschüß", nicht mal eine Mindestportion Höflichkeit. Ein einziges, zufälliges, persönliches Treffen endete damit, dass sie meinen Vater antrieb, er müsse sich von uns verabschieden, sie hätten keine Zeit und dann lief sie über eine Strecke von ca. 1 km im Abstand von 5 m vor uns her, meinen Vater (der bei uns lief) immer wieder anzutreiben, sich von uns zu lösen.


    Mein Vater steht aber zu ihr und ihrem Verhalten und schreibt sie (warum auch immer) auch immer mit in Glückwunschkarten als "Wünschende" mit hinein.



    Nun meine Frage:
    Gehört es zum Anstand, sie mit meinem Vater gemeinsam einzuladen oder soll ich sie einfach übergehen und nur meinen Vater einladen?


    Es sei noch bemerkt, dass zur Freier nur wenige Personen kommen, da unsere Verwandtschaft sehr klein ist. Das würde bedeuten, dass das Verhalten eines Menschen ziemlich ins Gewicht fallen würde. Bei einer Riesenparty von 50 Leuten oder so wäre das vielleicht anders.


    Sicher wäre damit zu rechnen, dass sie eh nicht käme. Vielleicht würde sogar mein Vater die Einladung ablehnen wegen ihr oder auch deswegen, weil er meiner Familie nicht begegnen will. Aber was, wenn sie tatsächlich mitkäme (mit welchen Absichten auch immer)?


    Ich möchte die Einschulung meiner Tochter nicht zu einem Experiment machen nach dem Motto, mal sehen was so passiert. Dazu ist mir der Anlaß zu wichtig.


    Ich wäre Euch für Antworten und Eure Meinung sehr dankbar. Vielleicht hab Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?



    Vielen Dank im Voraus



    Sharazany

  • Mutismus?
    Hallo Steffiz2,


    Ich bin weiblich, werde nächsten Monat 38 Jahre alt und bin vor ca. 2 Jahren auf das Wort und den Begriff Mutismus gestossen. Und zwar war in damals an einer Arbeitsstelle, wo ich mit dem Chef allein war und damit tägliche Pausen nur mit ihm verbrachte. Am Anfang war ich regelrecht begeistert, dass ich in dem Büro so oft allein war. Irgendwann nach ein paar Monaten merkte ich, dass ich trotz meines (nicht mehr so blutjungen) Alters und ca. 18 Jahren Berufserfahrung totale Hemmungen hatte, mich mit meinem Chef zu unterhalten. Mir fielen keine Themen ein und wenn, dann war ich beim Sprechen völlig unsicher und stotterte sogar manchmal (ich habe als Kind nie gestottert.) Irgendwann war meine Scham so groß, dass ich eine regelrechte Sprechblockade hatte und nicht mal mehr den Mund aufbekam. Mein Chef mutierte zum Alleinunterhalter und war entsprechend genervt. Das war mir so peinlich, dass ich anfing, nachzuforschen, was mit mir los ist. Durch diese Angst vorm Reden war auch meine Konzentration katastrophal und ich hatte Angst, dass mich mein Chef irgendwann vor die Tür setzt, weil er mich für geistesgestört hält. Dass ich nur für ein Jahr befristet angestellt war, beruhigte mich nur bedingt.


    Ich stieß somit auf die Begriffe Mutismus bzw. selektiver Mutismus, befasste mich mit den entsprechenden Hintergründen.


    Wenn ich zurückdenke, war ich schon immer extrem schüchtern außerfamiliären Personen gegenüber. Aus Verlegenheit lächelte ich viel und man empfand mich wenigsten als höfliches Kind, wenn ich auch nix sagte. In der Schule sprach ich nur mit wenigen Freunden. Andere Kinder lehnte ich innerlich ab und bildete mir ein, die würden mich eh nicht mögen. In Mitarbeit, sagten mir viele Lehrer, würde ich eigentlich die Note 5 verdienen, sie würden mir aber eine bessere Note geben, damit nicht die 5 zwischen ansonsten lauter 2en steht. Die Vorstellung, mich melden oder vor der Klasse oder anderen Menschenmengen zu reden, rief bei mir Schweissausbrüche hervor. Im Ferienlager war ich immer Aussenseiter, wurde viel gehänselt, weil ich einfach nicht ungezwungen kommunizieren konnte; ich traute mich nicht, auf andere zuzugehen.


    Im meiner Lehre im Büro habe ich, nach meiner Erinnerung, nie mehr gesagt als Ja, Nein, Bitte und Danke. Bei Zusammenkünften an Geburtstagen oder anderen Feiern war ich die einzige, die nie etwas sagte. Es ging einfach nicht. Später hatte ich dann eine ganz ganz liebe Kollegin, zu der ich tiefes Vertrauen hatte und mit der konnte ich mich ganz offen und unkompliziert unterhalten.


    Irgendwann sah ich es dann als lebensnotwendig an, zu reden und bemühte mich; bis heute mit Widerwillen. Ich würde mein Leben am liebsten schweigend absolvieren. Bis heute geht es mir so, dass ich noch einigermaßen Unterhaltungen führen kann, wenn ich nur eine Person gegenüber habe. Sobald es mehrere sind, sehe ich keinen Anlass und kein Bedürfnis zu reden.


    Weil ich nicht viel rede, halten mich scheinbar ne Menge Menschen für dumm. Weil ich mich dafür so schäme, ist, wie gesagt, meine Konzentration futsch, da ich in Gedanken immer nur bei der Angst vor anderen bin und mich nicht auf eine Sache konzentrieren kann.


    Manchmal habe ich Angst, dass mein Leben irgendwann ruiniert ist und ich so wenig Selbstachtung habe, dass ich arbeitslos werde und nie wieder berufstätig sein kann bzw. mich keiner mehr nimmt.


    Ich zwinge mich notgedrungen zum Reden, aber es kostet mich so viel Energie, da tagtäglich so viel Widerwillen im Spiel ist.


    Seltsamerweise bin ich auf schriftlicher Eben eine regelrechte Schnattertasche. Ich schreibe gern und viel. Nur mündlich klappt es nicht.


    Letztens erfuhr ich von meiner Oma, dass meine Mutti (die schon seit 18 Jahren tot ist und die ich nicht mehr selbst fragen kann), als Kind auch extrem schüchtern war und fremde Personen nicht angeschaut geschweige denn, gegrüßt hat. Ich kenne meine Mutti allerdings als normal sprachgewandt, kontaktfreudig und beliebt.


    Mein Kind ist jetzt 5 Jahre alt. Mich für sie einzusetzen, fällt mir komischerweise leichter als für mich selbst zu reden.


    Allerdings fallen mir bei ihr die gleichen Symptome auf. Sie ist zu Hause eine Schnattertasche, spricht tadellos und ist auch sehr klug. Wenn sie unterwegs Bekannte trifft, versteckt sie sich, schaut weg und ihr würde nie im Leben einfallen, wenigstens Hallo zu sagen. Das ist mir zwar anderen gegenüber peinlich, aber ich kann sie nicht schimpfen, da ich großes Verständnis dafür habe. Selbst bei Oma und Opa, die sie nur ca. aller 2-3 Monate sieht, geht es ihr oft ähnlich.


    Wegen meiner Konzentrationsstörung habe ich mich schon testen lassen auf ADS, Alzheimer und Demenz. Es ist keines von den dreien. Wegen Sozialphobie bin ich momentan in Behandlung. Aber ich frage mich, kann ich eine Art Mutismus haben??


    In meinem Leben gibt es sehr wenige Menschen, mit denen ich mich unterhalten kann. Andere (und die sind jetzt nicht zwangsläufig unsympatisch) fehlen mir einfach die Worte.


    Hast du als Mutist die Erfahrung gemacht, dass die Angst vorm Reden die Konzentration stört?
    Könnte ich etwas zu deinen familiären Hintergründen erfahren und wie du so durchs Leben kommst?


    Würde mich über eine Antwort von dir freuen!



    Liebe Grüße


    Sharazany

  • Hallo, Ihr da draussen,


    ich suche händeringend die Lyrics eines Songs von Mixed Emotions. Die Band bestand zum Entstehungszeitpunkt aus Drafi Deutscher und Oliver Simon (Ende der 80er) und das Lied heißt:


    Children of a lesser paradise


    Ich habe das Gefühl, dass der Songtext doch sehr tiefgründig ist. Ich möchte das ganze Lied verstehen, kann aber akustisch nicht alles erkennen. Leider finde ich den Songtext nirgends in den Ecken des Internets.


    Ist jemand vielleicht Fan und hat den Songtext? Oder gibt es jemanden, der das Lied zufällig kennt und auch noch den Text versteht?


    Wäre dankbar, wenn ihr mir helfen könnt.


    Vielen Dank im Voraus!!


    lg
    Sharazany

  • Interesse Numerologie
    Hallo Zenmeisterin88,


    ich befasse mich seit ca. 8 Jahren laienmäßig mit Numerologie und habe bereits 3 Bücher (mit leicht verschiedenen Betrachtungsweisen, von Eleonore Jacobi, Glynnis Mc Cants und Paungger und Poppe, das Tiroler Zahlenrad) gelesen. Ein hinreißendes Thema, das aber leider (für mich) viele neue Fragen (nach Sichtweisen, Erfahrungen, Auswirkungen in speziellen Fällen) aufwirft.
    Die Zuordnung der Zahlen zu chinesischen Elementen z.B. war mir bislang auch unbekannt.


    Vielleicht können wir uns ein wenig austauschen. Ich hoffe, du liest nach all den Jahren seit deinem Beitrag meinen Artikel noch.


    Viele liebe Grüße und vielleicht bis demnächst


    Sharazany

  • Rollenspiel
    Hallo dontstaygold,


    ich habe deinen Artikel gelesen und finde dein Verhalten gar nicht unnormal.
    Ich denke, es gibt viele Menschen, die ungewöhnliche Dinge tun, denken oder empfinden, nur dass die meisten niemals drüber reden würden aus Angst, ausgelacht zu werden.
    Du befasst dich bewußt mit deinem Verhalten, hinterfragst deine Vorliebe. Das finde ich beeindruckend. Und du schreibst, dass du dieses Rollenspiel gar nicht unterlassen willst, da es dir guttut. Alles in allem bist du keineswegs verrückt. Nur dass es halt ein "Hobby" ist, dass du mit keinem teilst und vielleicht auch nicht wölltest, wenn es denn möglich wäre.


    Ich denke auch, dass deine Vorliebe damit zu tun hat, dass du eher der zurückhaltende Typ bist und noch dazu, dass du dir das entgegengesetzte Geschlecht wünschst. Auch wenn du vielleicht nicht offensichtlich darunter leidest, stelle ich mir doch vor, dass es einen großen Einfluss auf Leben, Verhalten, Empfinden nimmt, wenn man sich in seinem Körper eben nicht korrekt empfindet und lieber "das andere" wäre.


    Es hört sich auch ein bisschen traurig an, dass du dich in eine Traumwelt flüchten musst, um deine Leidenschaft zu leben.


    Ein Psychologengespräch wäre sicher hilfreich, nicht weil du ein Problem hast, sondern weil dir ein Psychologe helfen könnte, dir noch ganz viel zu deiner Person klarzumachen und im Endeffekt dein Wunschleben vielleicht (auf welche Weise auch immer) in die Realität umzusetzen. Ein unbeteiligter Dritter sieht die Dinge manchmal aus einer anderen Perspektive, was auch in dir ganz andere Sichtweisen eröffnen und dich ungeheuer inspirieren kann.


    Ich wünsche dir alles Gute und dass deine Traumwelt irgendwann ein wenig (oder auch ganz viel) offizieller und mehr auf die Außenwelt bezogen sein wird.


    Liebe Grüße
    Sharazany

  • Angstststörung
    Hallo Wolvesrain,


    ich las gerade deinen Eintrag.


    Deinen Bewußtseinszustand kenne ich aus eigener Erfahrung. Zumindest glaube ich, dass ich ähnlich empfinde.


    Zu mir: ich bin weiblich, 37, und leide vermutlich seit meiner tiefsten Kindheit an geringem Selbstbewußtsein und einer Art Menschenangst.


    Den Zustand, den du beschreibst, gar nicht richtig bei dir zu sein, kenne ich und hab ihn phasenweise über Tag oder Monate. Angefangen hat dies in einer Zeit, als ich trotz regelmäßiger und geordneter Lebensführung eine Art Burnout hatte, Erschöpfungszustände, die keinen äußeren Anlass hatten.


    Ich hatte schon immer Angst vor Menschen. Dazu kommt bei mir, dass ich mich sehr extrem unterordne, mich unterwerfe und immer 200% geben will.


    Irgendwann hatte ich das gefühl, ich bin enorm erschöpft und innerlich stark unruhig. Es war, als stehe ich neben mir, konnte kaum noch sinnvoll auf Menschen reagieren. Das Adrenalin rauschte in mir nur so, ich konnte nicht mehr und doch fühlte ich mich gezwungen zu hetzen, konnte nur schnell, nicht langsam laufen, unternahm dies und das, gönnte mir keine Ruhe und hatte immer das Gefühl, gleich umzufallen. Legte ich mich aber auf die Couch oder wollte anderweitig entspannen, hatte ich das Gefühl, die innere Unruhe wird stärker und ich krieg gleich nen Herzinfarkt.


    Ich hatte auch das Gefühl, völlig neben mir zu stehen, stieß unterwegs Leute zur Seite, da ich mich nicht mehr richtig koordinieren konnte. Deren Schimpfworte trafen mich tief, und doch war ich nicht mal imstande, mich zu entschuldigen. Ich besaß gar kein Reaktionsvermögen.


    Ich merke auch, dass ich in einen solchen Zustand gerate, wenn ich am Tag mal zu wenig esse.


    Ich kann nicht einschätzen, ob bei dir evtl.eine psychische Vor-Erkrankung vorliegt, welche aus früherer Zeit stammen könnte. Aber vielleicht liegt es auch "nur"an deinem Untergewicht, dass dein Körper nicht genug "Halt" hat. (Mal so ausgedrückt.)


    Dass ein Psychologe eine Angsstörung diagnostiziert, ohne diese auch fortlaufend zu behandeln, finde ich sehr seltsam.


    Auch deine körperlilchen Symptome (Durchfall etc.) sind beunruhigend.


    An deiner Stelle würde ich mich nochmals an einen anderen Hausarzt, ggf. Internisten, und an einen anderen Psychologen wenden.


    Wenn du die finanziellen Möglichkeiten hast, wäre auch ein alternativer Mediziner sinnvoll. Ich habe ich Richtung Traditionelle Chinesiche Medizin und Kinesiologie sehr gute Erfahrungen gemacht. Die gehen ersten tiefgründiger vor als der Schulmediziner und zweitens erklären die dir alles genau, weisen dich auf Ursachen und Behandlungs- bzw. Verhaltensmöglichkeiten hin, was Essen, Lebensstil und dergleichen anbetrifft.


    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen. Ich wünsche dir alles Gute und dass es dir bald besser geht.



    Sharazany

  • Wohl eine Depression
    Liebe apap12,


    ich denke, das ist schon eine Depression, deren Ursachen ja auf der Hand liegen. Du bist überlastet und inzwischen ist es schon soweit gekommen, dass du auf nichts mehr Lust hast, dich nicht mal mehr an deinen Kindern erfreuen kannst.


    Sprich doch mal mit deinem Hausarzt, der dich dann an einen psychologen überweisen könnte, sofern du das willst.
    Wenn die depression noch nicht so tief steckt (du wünschst dir ja immerhin Arbeit) kann man leichter etwas dagegen tun, als wenn du das jetzt Jahrzehnte schleifen lässt.


    In der Phase, wo die Kinder sehr klein sind, ist man manchmal so im Trott, dass man denkt, der Stress hört nie auf. Aber es wird besser. Spätestens, wenn dein großes Kind in eine Einrichtung geht. Dann hast du nicht nur wieder mehr Zeit für dich, sondern hast auch wieder Lust, etwas für dich, deine Gesundheit, dein Wohlbefinden zu tun.
    Mir gings jedenfalls so.


    Und nachher ist man für Freizeit viel dankbarer als früher, als man viel mehr Zeit hatte.


    Kopf hoch und Ohren steif halten!!


    Ich drück dir die Daumen!!!

  • Engelszahl 222
    Hallo Miyumau,


    auch wenn dein Beitrag schon lange her ist... ich hoffe, du liest meine Antwort trotzdem.


    Die 22 und 222 kenne ich als Engelszahl aus einem Buch von Doreen Virtue.


    Die 2 ist numerologisch die Zahl der Liebe. 222 bedeutet sinngemäß: Die Engel sind bei dir und verhelfen dazu, dass sich die Situation zum Besten für dich und alle Beteiligten entwickelt. Alles wird gut!


    Ich sehe sie auch oft und gern. Manchmal sehe ich sie als Autokennzeichen 8x mal am Tag und das in einer Kleinstadt und an verschiedenen Autos.


    Vielleicht war die Beziehung zu deinem Freund negativ und alles wird nun besser??


    Viele Grüße
    Sharazany

  • Aufenthaltsbestimmung
    Hallo andreaswes,


    du schreibst, du warst bereits beim Jugendamt und die tun nichts. Es kann doch nicht sein, dass ein Kind in unregelmäßigen Abständen in die Fremde geschleppt wird und das Jugendamt sich Zeit nimmt, noch dazu, wenn die Mutter offensichtlich Probleme hat.


    Wie verkraftet das denn dein Kind?


    Ein Anwalt hat das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt und das dauert? Es gibt doch Verfahren im Rahmen einer Einstweiligen Anordnung, da muss sofort vom Gericht terminiert werden und das geht ganz fix.


    Da dein Beitrag von September ist, hat sich dein Problem vielleich inzwischen gelöst oder ist zumindest ein Fortgang der Sache in Aussicht??


    Ich würde diesbezüglich beim Anwalt nochmal nachfragen bzw. beim Jugendamt immer und immer wieder Druck machen im Sinne deiner kleinen Maus.


    Ich wünsch dir alles Gute.

  • Angst vor Neuanfang
    Hallo itouchthesky19,


    ich (weiblich, 36) habe deinen Artikel gelesen und muss mich der Meinung von Deckenschleuder anschließen.


    In erster Linie ist es wichtig, dass du die Schule weitermachst und auch beendest. Dafür musst du ja nicht zwangsläufig an deiner jetzige Schule bleiben. Erstmal, denk ich, musst du von deinem Vater weg. Er hat selbst Probleme und missbraucht dich als Blitzableiter.


    Über das von dir Geschriebene denke ich folgendes:


    Du bist Gymnasiastin und hast nebenbei einen Job. Das ist Wahnsinn. Wenn du das tatsächlich unter einen Hut bekommst, bist du schon mal ein Stück näher an der Realität, als ein Schulkamerad, der, wie du schon schreibst, bei seinen Eltern wohnt und außer Schule keinerlei Sorgen hat.
    Es ist enorm, dass du dir (mal dahingestellt, aus welcher Veranlassung heraus) auf eigene Faust einen Job gesucht hast, dir das zutraust und dein eigenes Geld verdienst. (Da hast du mir in diesem Alter einiges voraus.)


    Wenn ich an deiner Stelle wäre und mit deinen Umständen zu leben hätte, würde ich


    - mich zu allererst mit der Mutter in Verbindung setzen und über das Angebot, zu ihr zu ziehen, sprechen


    - wenn das geklärt ist, würde ich mich um einen Schulwechsel in die Stadt der Mutter oder wohin ihr ggf. gemeinsam ziehen wollt, bemühen


    Du bist noch jung, unabhängig, bist nicht jobmäßig oder familiär (eigene Familie bzw. Kinder) gebunden. Das solltes du nutzen.


    Was "deinen Ruf" anbetrifft, dem könntest du entfliehen, sofern du sicherstellen könntest, dass nicht in der neuen Umgebung wieder dasselbe passiert (Alkohol, "Rummachen", usw.).


    Was die ehemalige Sucht deiner Mutter anbetrifft, hängt diese vielleicht auch mit dem Verhalten deines Vaters zusammen, das ja nun keine Rolle für sie mehr spielt. Außerdem denke ich bei deiner Selbständigkeit, dass du deiner Mutter nicht zur Last fallen wirst. Du bist ja kein Kind mehr und ihr könnt euch den Haushalt teilen. Wenn du in der neuen Stadt auch einen Minijob annimmst, wirst du ihr ja nicht mal auf der Tasche liegen.


    (Übrigens, wer bezieht bisher dein Kindergeld? dein Vater? Ummeldung nicht vergessen!)


    Wenn du dann auch aus dem nervlich belastenden Umfeld deines Vaters raus bist, hast du gute Voraussetzungen, ein gutes neues Leben anzufangen.


    Deine Freunde werden dir, sofern sie es ehrlich meinen, sicher erhalten bleiben. Es gibt Internet, Chats, Skypes und 400 km sind weit aber nicht aus der Welt. Du hast Glück, dass deine Mama nicht im Ausland wohnt und dir die Möglichkeit gibt, bei ihr zu wohnen. Das finde ich ganz toll.


    Aber bitte mach deine Schule weiter und wenn du dich wenigstens um einen Realschulabschluss bemühst. Wenn du die Schule abbrichst, legst du den Grundstein für immer weitere Probleme im Leben, die dann nicht mehr so einfach zu kitten sind.


    Du hast gerade jetzt gute Chancen, dein Leben zu ändern. Du bekommst Unterstützung.


    Deinem Schreibstil würde ich auch entnehmen, dass du durchaus was im Kopf hast und deine Zukunft nicht so einfach wegwerfen solltest.


    Wenn du doch lieber in deiner Stadt bleiben willst, erkundige dich doch mal nach einer Wohngemeinschaft oder bei sozialen Trägern (CARITAS, ANIMA, Arbeiterwohlfahrt o.a.) oder nach Jugendwohnmöglichkeiten. Soweit ich weiss, gibt es auch kirchliche Einrichtungen, die eine Art betreutes Wohnen für Jugendliche anbieten, bis diese auf eigenen Beinen stehen. (Und keine Angst, falls du nicht kirchlich bist.)


    Habt ihr an der Schule einen Lehrer des Vertrauens? Schildere ihm doch deine Situation. Er hat vielleicht noch andere Ideen oder Kontakte. Wenn du ihm sagst, du willst unbedingt deinen Abschluss machen, schaffst es aber aufgrund der familiären Situation nicht, wird er dir helfen. Was wäre das für ein Pädagoge, dem nicht dein Schulabschluss am Herzen liegt?


    Es geht hier um 2 Jahre, das ist nicht die Ewigkeit. Danach hast du die Schule hinter dir und bist unabhängiger, räumlich oder sogar auch finanziell.


    Ich wünsche dir alles alles Gute und halte durch. Pack es einfach an, bevor dein Vater dich noch mehr runterzieht.



    Ganz liebe Grüße

  • Trennung vom Kindesvater
    Hallo Johanna31312,


    ich bin in einer ähnlichen Situation. Meine Tochter ist 4 und ich halte es zu Hause auch kaum aus. Das erste Mal, dass ich mir eingestanden habe, dass ich mich zu Hause gar nicht zu Hause fühle war vor 3 1/2 Jahren. Seitdem brennt in mir der Wunsch, auszuziehen in eine kleine Wohnung mit meinem Kind. Meine SchwieMu wohnt mit uns im Haus (ohne wirkliche räumliche Abgrenzung) macht mir das Leben schwer. Zu spät habe ich bemerkt, dass sich mein Lebensgefährte niemals gegen sie wenden würde, um mich zu verteidigen.


    Nun, ich habe auch Angst vorm Auszug, da ich keine Familie im Rücken habe und mein Freundeskreis auch nicht groß ist und wohl eher ein "Bekannten"kreis ist.


    Genau wie Du bin ich auch gern allein. Allerdings kann ich diesem Bedürfnis mit Kind nicht grad oft nachgehen. Das heißt, die Anwesenheit meines Kindes stört natürlich nicht. Aber meine Maus braucht auch ihre Kontakte und da heißt es halt: Kindergeburtstage und andere Veranstaltungen "durchzustehen". Da ich mich eher als kontaktscheu bezeichnen würde, habe ich im Falle des Auszuges ebenfalls Angst vor Vereinsamung.


    So habe ich mir vor ein paar Monaten auf eigene Faust einen Psychologen gesucht und nun steht eine Therapie ins Haus. So habe ich Hoffnung, dass ich dann die Kraft haben werde, auszuziehen.


    Hast Du familiäre Hilfe? Aus welchem Bundesland kommst Du?


    Soweit ich weiß, gibt es auch Mutter-Kind-Kuren für psychisch belastete Mütter. Sprich doch mal mit Deinem Hausarzt. Oder geh direkt zu einem Psychologen und schildere Deine Situation.


    Und ganz bestimmt gibt es andere Mütter, die genau dasselbe Problem haben, auch wenn man die nicht gerade leicht findet, da sie ja, wie ich auch, eher zurückgezogen leben. Vielleicht kannst Du über ein Netzwerk von Alleinerziehenden in Deiner Umgebung Kontakte herstellen?


    Übrigens, unter diesen Umständen beim Kindesvater zu bleiben, macht Dich von Tag zu Tag fertiger und kraftloser. Ich glaube nicht, dass das besser ist, als erstmal allein zu sein.


    Mir geht es jetzt so, dass ich durch die psychische Belastung nun das Gefühl habe, die schönste Zeit mit meinem Kind nicht richtig genossen zu haben. Statt jede Minute bewußt zu erleben, hatte ich mit Änsten, Wut und Grübelein zu kämpfen.


    Deine Maus ist noch klein und es kommen noch sehr schöne Zeiten in der Kindesentwicklung. (Auch wenn man manchmal glaubt, mit dem Babyjahr ist die schönste Zeit vorbei.) Es wäre schade, wenn Du Dir das vermiest mit Demütigungen und dergleichen.


    Wenn Du schonmal finanziell abgesichert bist, ist das ein wunderbar beruhigender Grundstein, Dein Vorhaben zu realisieren.


    Ich hoffe, ich konnte Dir vielleich ein klein wenig Mut machen.


    Liebe Grüße und viel Kraft wünsche ich Dir von Herzen!!