Der Threat ist 2-3 Jahre alt - wieso wird darüber noch diskutiert?
Rrhys_11975992
- 31. März 2020
- Beitritt 22. Dez 2015
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- lieschen1984
Ähhh nein ... wäre cool, wenn du verzweifelten Menschen nicht so einen Bullshit erzählen würdest.
Spirale danach - ich fass mir echt an den Kopf, wenn ich das nur lese.
Daphne, du hast vollkommen recht. Nicht jeder darf reinspazieren. Aber es ist eben auch nicht unmöglich.
Ob es den Bruder überhaupt gibt, würde mich auch brennend interessieren.
In einem Intensiv-Pflegeheim sind die Besuchzeiten noch lockerer als auf einer Intensivstation im Krankenhaus.
Tut mir wirklich leid, aber mir fällt dazu nur eine alte Indianer-Weisheit ein: "Wenn man keine Ahnung, einfach mal ..."
Auf einer Intensivstation sind die Besuchszeiten strengt geregelt und vielleicht nur auf 1-3 Stunden beschränkt. WER allerdings zum Patienten darf, entscheidet die Familie. Wenn ein alter Studienkollege zum Patienten möchte, ihm das gut tun könnte und die Familie keine Einwände hat, darf er selbstverständlich zum Patienten.
Nur die allerengste Familie darf nur zum Patienten in der AKUT-Phase. Sprich: Patient wird aufgenommen, schwebt in Lebensgefahr, es schwirren sehr viele Krankenschwestern und Ärzte um das Bett herum und behandeln ihn nonstop. Zuviele Besucher stehen dann nur im Weg rum und behindern die Arbeit. Demenstprechend in dieser Phase nur engste Angehörige.
Nach 11 Monaten Koma ist die ja wohl lange, lange vorbei.Das ist so nicht richtig
- mahli_12460944
Tut mir leid, ich bin selber Krankenschwester auf einer Intensivstation und arbeite mit solchen Patienten. Besuchszeiten und -regulungen sind auch bei uns sehr streng, aber alle Familienangehörigen (außer es herrscht Streit und Zwist) dürfen zum Patienten. Auch Partner, die familär in Verbindung stehen, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, so lange es die Familie erlaubt.
Zum zweiten finde ich diese Aussage medizinisch gesehen "11 Monate Koma und plötzlich aufgewacht" zweifelhaft. Ich will nicht ausschließen, dass es sowas gibt, aber sobald der Patient halbwegs stabil im Komazustand ist und dieser scheinbar dauerhaft anhält, geht´s ab ins Intensiv-Betreuungsheim. Krankenhäuser werden sich nicht die Kosten antun. Und ich hab in 16 Jahren Krankenschwester-Karriere noch nie erlebt, dass ein Patient nach so langer Zeit *plötzlich* aufgewacht ist. Aber Wunder soll es geben und das ist auch gut so.
Was ich am kurriosten finde: Dein neu kennen gelernte Mann kommt genau in dem Moment mit so einer wichtigen Info um die Ecke, als ihr einen handfesten Streit habt. Auf mich wirkt es, als würde er umlenken wollen und sich der Situation entziehen. Du warst sauer, er konnte den Zustand nicht aushalten und hat mit ner wichtigen Information den Zustand beendet.
Wenn mein Bruder nach so langer Zeit endlich aus dem Koma erwachen würde, würde ich es sofort der ganzen Welt erzählen wollen, oder wenigstens den engsten Vertrauten. Und vor allem einem neuen potentiellen Partner. Aber nicht Stunden später, wenn man sich gerade gezofft hat.
Ich würde den jungen Mann deutlich konfrontieren. In meinem Augen wirkt diese *kranke-Bruder-Geschichte* wie eine Masche. Du musst dir aber auch überlegen, warum tut er sowas? Es wird nen Grund geben, dass er zu solchen Mitteln greift. Vielleicht ne heftige Enttäuschung in der Vergangenheit. Wenn dir was an dem Mann liegt, versuch da vorsichtig und sanft nachzuforschen. Aber mache ihm ganz deutlich, Lügen gehen gar nicht.
Ich finde es ein bißchen gewagt hier gleich von Alkoholismus zu sprechen. In den Ausführungen der Threat-Erstellerin fehlen einige Fakten. Wie alt seid ihr? In einem gewissen Alter regelmäßig feiern zu gehen und eben auch Alkohol zu konsumieren, empfinde ich beispielsweise als normal. Im Studium mit Anfang 20 war ich auch 2-3 mal die Woche feiern und kam bedüselt bis angetrunken nach Hause. Hätte mir damals jemand erzählt, ich sei unnormal oder gar alkoholkrank, hätte ich dem einen Vogel gezeigt.
Wieviel trinkt er wirklich? Sie beschreibt, es störe sie, wenn er angetrunken nach Hause kommt ... wieviel ist angetrunken/betrunken? Solche Dinge sind subjetiv sehr unterschiedlich einzuschätzen. Einige sagen: "Du bist ja betrunken." wenn der Partner bedüselt von 2 Bier auf der Couch sitzt, bei anderen ist "betrunken" wenn man volltrunkend auf allen Vieren die Treppe hochrobbt. Dazwischen gibt es einige Unterschiede.
Was ich hier rauslese, ist eine Dame, die das Verhalten ihres Freundes stört. Es geht nicht um´s Feiern oder um den Alkohol. Nein, es stört sie, dass er spät nach Hause kommt, weil sie dann alleine ist und sich unwohl fühlt. Alpträume, schlecht enschlafen können, volles Programm, weil der Kerl nicht daheim ist um Sicherheit auszustrahlen.
Und dann wird hinterher getextet, damit er sich meldet - warum meldet er sich nicht? Entweder weil er genervt ist oder so viel Spaß hat (ohne seine Partnerin!) dass er es vergisst sich zurück zu melden. Totsünden mit einer klammernden Partnerin.
Liebe Nina, auch wenn ich mich sehr unbeliebt mit diesem Beitrag mache: Versuche wirklich realistisch und selbstkritisch zu sein und dich zu fragen, warum stört dich sein Verhalten wirklich?
Weil du dich traurig und gekränkt fühlst, weil er dich alleine lässt und ohne dich Spaß zu haben scheint - oder weil du dich wirklich selbstlos um seine geistige und körperliche Gesundheit sorgst, weil er trinkt. Das sind nämlich unterschiedliche Dinge.Ich finde es ein bißchen gewagt hier gleich von Alkoholismus zu sprechen. In den Ausführungen der Threat-Erstellerin fehlen einige Fakten. Wie alt seid ihr? In einem gewissen Alter regelmäßig feiern zu gehen und eben auch Alkohol zu konsumieren, empfinde ich beispielsweise als normal. Im Studium mit Anfang 20 war ich auch 2-3 mal die Woche feiern und kam bedüselt bis angetrunken nach Hause. Hätte mir damals jemand erzählt, ich sei unnormal oder gar alkoholkrank, hätte ich dem einen Vogel gezeigt.
Wieviel trinkt er wirklich? Sie beschreibt, es störe sie, wenn er angetrunken nach Hause kommt ... wieviel ist angetrunken/betrunken? Solche Dinge sind subjetiv sehr unterschiedlich einzuschätzen. Einige sagen: "Du bist ja betrunken." wenn der Partner bedüselt von 2 Bier auf der Couch sitzt, bei anderen ist "betrunken" wenn man volltrunkend auf allen Vieren die Treppe hochrobbt. Dazwischen gibt es einige Unterschiede.
Was ich hier rauslese, ist eine Dame, die das Verhalten ihres Freundes stört. Es geht nicht um´s Feiern oder um den Alkohol. Nein, es stört sie, dass er spät nach Hause kommt, weil sie dann alleine ist und sich unwohl fühlt. Alpträume, schlecht enschlafen können, volles Programm, weil der Kerl nicht daheim ist um Sicherheit auszustrahlen.
Und dann wird hinterher getextet, damit er sich meldet - warum meldet er sich nicht? Entweder weil er genervt ist oder so viel Spaß hat (ohne seine Partnerin!) dass er es vergisst sich zurück zu melden. Totsünden mit einer klammernden Partnerin.
Liebe Nina, auch wenn ich mich sehr unbeliebt mit diesem Beitrag mache: Versuche wirklich realistisch und selbstkritisch zu sein und dich zu fragen, warum stört dich sein Verhalten wirklich?
Weil du dich traurig und gekränkt fühlst, weil er dich alleine lässt und ohne dich Spaß zu haben scheint - oder weil du dich wirklich selbstlos um seine geistige und körperliche Gesundheit sorgst, weil er trinkt. Das sind nämlich unterschiedliche Dinge.Sieben Monate ist die ganze Geschichte her und du überlegst jetzt, ob du ihren Mann informieren musst?
Das zeigt einfach nur sehr deutlich, dass du dich gedanklich noch sehr mit der *Affäre* beschäftigst. Und das auch weiterhin tun willst, wenn auch unterbewusst.
Ihn zu informieren bringt keinen weiter im Leben. Weder diesem Paar, noch dich selbst.
Konzentrier dich auf dich selbst und dein Leben. Lass das Vergangen zurück und schau nach vorne. Dann merkst du selbst, wie unsinnig es ist, sich bei anderen Leuten einzumischen oder sie zu *infomieren*.
Hört sich an, als er würde er dich brandmarken wollen wie ein Stück Vieh ...
Ich würde mir niemals ein Tattoo stechen lassen, weil ein Mann auf die Idee gekommen ist. Und schon gar nicht auf so eine intime Stelle wie den Venushügel. Wenn das mit der Beziehung nicht klappt, liegst du eines Tages mit einem anderen Mann im Bett und der fragt, was dieses Tattoo in deinem Intimbereich zu bedeuten hat ... sexuelle Stimmung kannst du nach der ehrlichen Antwort dann aber vergessen.
Ich verstehe diese *Mein Freund schaut Pornos*-Beiträge überhaupt nicht. Und gefühlt sind davon 3 pro Woche hier drin.
Vielleicht sollte man mal aus große Aufklärungsrunde jungen Erwachsenen beibringen, dass die männliche und die weibliche Sexualität VÖLLIG unterschiedlich ist.
Frauen (ich inbegriffen) verstehen Sex häufig als intimen Akt. Gefühle sollen dabei sein, es soll was bedeuten, man soll innig miteinander sein und sich Mühe geben, dass es dem anderen gut gefällt. Ein großer, wunderschöner Zauber, bei dem man seine innige und tiefe Liebe füreinander ausdrückt.
Und was ist Sex für Männer? Sowas *lapiadares* wie Hunger. Häufig. Nicht immer - bestimmt gibt es auch viele Männer, die Sex mit der Liebe ihres Lebens als ein bedeutsames und wundervolles Ereignis erleben - aber häufig ist es einfach nur eine Befriedigung eines Bedürfnisses.
Die Sexualität eines Mannes ist überwiegend durch innere Faktoren bestimmt. Das bedeutet ganz schlicht und einfach: MANN ist geil, weil er Sexualhormone produziert. Und das tut er leider den ganzen lieben langen Tag ohne seinen willkürlichen Einfluss. Irgendwann muss es mal raus. Und was ist das einfachste? Visuelle Stimmulation, sprich Pornos.
Frauen hingegen leben Sexualität erst aus, wenn die ÄUSSEREN Umstände passen, also Kinder im Bett, Haushalt erledigt, große Gefühle beim Kuscheln bekommen usw.EINFACH mal nur Sex haben weil man hormonell sich danach fühlt, passiert häufig nur in Eisprungphasen.
Ich mit meinen 34 Jahren und diversen Beziehungen sehe die Porno-Sache mittlerweile echt entspannt ... es sind blöde Filmchen, die meist nicht länger als 10 min laufen, auf die er sich einen runterholt. Wenn man offen damit umgeht, wird man merken: Viele Männer können sich wenige Minute danach nicht mal mehr an die Haarfarbe der Darstellerin erinnern, geschweige denn an andere Details.
Viele Dinge, die in Pornos geschaut werden, sind Sachen die man *gedanklich* gerne durchleben möchte - aber im realen Leben doof und abstossend findet.
Und Frauen sollten sich immer vor Augen halten: Wenn ein Mann mit einer realen Frauen Sex hat, ist er auch visuell fixiert. Er schaut seine Partnerin an und wird dadurch sexuell erregt. Ein Live-Porno sozusagen. Solange mein Partner den Live-Porno mit mir als *Hauptdarstellerin* vorzieht, hab ich kein Problem damit, wenn er sich zu dem billigen Abklatsch im Internet zur Selbstbefriedigung anschaut.
Pornos sind Tütensuppe - ich bin 5 Gänge-Deluxe-Menue.Warum sollte ich also diese Filmchen als Bedrohung sehen?
Und wir Mädel sollten realistisch sein mit unseren Männer. Statistisch holt sich jeder Mann einmal am Tag einen runter (klar, Sexualhormone, siehe oben) - warum sollte es mit meinem anders sein? Weil ICH es erwarte? Eher nicht.
Warum lässt du es nicht einfach auf dich zukommen? Sex ist kein MUSS - wenn du nicht so weit bist, sag es ihm und fertig ist die Laube.
Vielleicht kommt auch alles ganz anders und es wird ein Feuerwerk der Gefühle.
Wichtig: ZERDENK es nicht vorher. Das ist der Lustkiller Nummer eins. Versuch dich abzulenken und es auf dich zukommen zu lassen.
Betriebsrat ist eine gute Sache - allerdings kenne ich auch Firmen, die zu klein sind, bzw. bei denen der Betriebsrat nicht viel zu sagen hat.
Ich würde nochmal das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen und ganz klar formulieren, was du in der Schwangerschaft nicht mehr machen wirst. Also Arbeitszeiten müssen eingehalten werden, keine Nachtarbeit, Pausen müssen garantiert werden usw. Da du in der Pflege arbeitest, solltest du dich zusätzlich informieren, welche Tätigkeiten du nicht mehr ausüben darfst, z.B. Spritzen verabreichen, keinen Kontakt mehr mit Blut, Fäkalien, möglichen infizierten Klienten usw.
Gut informiert in das Gespräch gehen und dann schauen, was der Chef zu sagen hat.
Eine weitere Möglichkeit wäre ein Besuch bei deinem Frauenarzt, der dich dann ins Berufsverbot schickt.
Naja, ich weiss nicht was für Fakten du vorgebracht hast. Irgendwas zu behaupten und dann zu sagen, es gäbe da eine "Studie" macht keine Fakten.
(Mal davon abgesehen werden Tiere, egal ob Haus- oder Nutztiere, nicht medikamentös sterilisiert - viel zu unwirtschaftlich und zu unsicher.)
Ich sehe die Pharmaindustrie durchaus kritisch. Wir haben sehr viele unnütze Medikamente - da wird einzelnd abgepacktes Kochsalz sehr teuer als tolle "Nasenspray-Alternative" für Kleinkinder verkauft oder die Gefahren von Abführmittel verharmlost, in dem sie als "sanft" propagiert. Über solche Dinge kann man durchaus mal nachdenken.
Sicherlich ist aufgefallen, dass ich nicht von einer Gebärmutterkrebs-Impfung gesprochen habe, sondern von einer HPV-Impfung. Ich halte die meisten Menschen für klug genug solche Zusammenhängen sich selbst zu erarbeiten.
Dass die Wirksamkeit nicht zu 100% erforscht ist, bestreitet keiner. Es fehlen Langzeit-Studien - wie bei jedem neuen Medikament.
Wenn wir uns wirklich auf einer fachlichen Ebene unterhalten wollen: Weder Cervarix oder Gardasil werden in irgendeinem anderen Bereich verwendet außer eben der HPV-Impfung.
Weitere Bestandteile wären 3-O-Descacetyl-4'-monophosphoryl-Lipid A Monophosphoryl, Aluminiumhydroxid, Natriumchlorid, Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat und Wasser für Injektionszwecke - welches davon wird zur Sterilisation von Tieren verwendet? Bitte klär mich auf.
Aluminiumhydroxid hat wirklich einen kritischen Ruf, allerdings finden wir es als Antacida und in sämtlichen Depot-Medikamenten. Auch da wieder eine Frage der Dosierung - auch da die Frage, muss ich mir täglich Aluminium antuen in Form von Deos oder verträgt mein Körper kleine Dosierungen in Form einer Impfung, so dass sich das Aluminium kaum anlagern kann im Körper?
Wie schon gesagt: Ordentlich informieren und gewissenhaft anweden anstatt zu verteufeln.
Tut mir leid, aber ich kann den Beitrag von bblubb123 nicht unkommentiert stehen lassen. Es wirkt wie reine Panikmache und könnte junge Mädchen enorm verunsichern.
Wie bei jedem Medikament KANN es Nebenwirkungen geben. Ein guter Arzt sollte darüber aufklären. Allerdings muss jeder Mensch den eigenen Kosten-Nutzenfaktor gründlich abwägen.
Schlichtweg eine Impfung zu verteufeln, ist nicht in Ordnung. Sehen wir uns z.B. die derzeitige Impfdiskussion bzgl. Röteln bei Kindern an. Viele Eltern lassen nicht mehr impfen aus Angst, dass die Impfung selber massive Nervenschäden hervorrufen KANN und ihr Kind eine körperliche und/oder geistige Behinderung davon trägt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein schwerer Krankheitsverlauf von Röteln allerdings das zentrale Nervensystem massiv schädigt und somit auch zu einer Behinderung führt, ist allerdings auch nicht zu unterschätzen.
Genanso verhält es sich mit der HPV-Impfung: Sie KANN Schäden an den Eierstöcken verursachen, sie KANN allerdings auch vor dem HP-Virus schützen, der im Verdacht steht Gebärmutterhalskrebs auszulösen. Letztendlich muss jeder Mensch nach eigenem Ermessen entscheiden. Und da nützen Horrorstories im Internet nicht besonders eine rationale Entscheidung zu treffen.
Mit der Entscheidung für oder gegen die Pille verhält es sich genau so. Die Pille hat sehr, sehr vielen Frauen geholfen und Freiheiten geschenkt. Ich persönlich vertrage die Pille leider nicht und eine hormonelle Verhütung würde ein massives Gesundheitsrisiko bedeuten. Wiederrum kenne ich viele Freundinnen, die ohne irgendwelche Probleme seit 20 Jahren die Pille einnehmen und sehr dankbar für diese Verhütungsmethode sind, weil sie sicher ist und gut vertragen wird.
Man muss sich einfach klar machen: Medikamente sind keine Zuckerstückchen. Sie KÖNNEN immer unerwünschte Nebenwirkungen haben. Es kann sogar Tote im absoluten Worst-Case-Fall. Deswegen dürfen wir sie aber nicht verteufeln und generell ablehnen, wenn einem Großteil der Menschheit diese Medikamente helfen anstatt zu schaden.
Und ich möchte noch mal explizit darauf hinweisen: Es gibt keine GUTE oder BÖSE Medikamente. Ein Medikament, mit dem Tiere eingeschläfert werden, wird in Krankenhäusern häufig benutzt um Menschen in Nakose zu legen. Warum? Weil ein und das selbe Medikament in verschiedener Dosierung unterschiedlich wirkt. In einer hohen Dosierung sind viele Medikamente tötlich, in einer geringeren lebensrettend.
Wie schon erwähnt: Jeder Mensch sollte sich vorher über Medikamente informieren, die er einnehmen wird oder verabreicht bekommt. Und dann nach eigenem Kosten-Nutzen-Faktor entscheiden.
Ich empfinde es als grundlegend falsch sofort: "Gesundheitsschädigend, gesundheitsschädigend!!" zu rufen und damit Menschen zu verunsichern.Lieber Dominik,
ich denke, das kann dir keiner beantworten. Zum einen kann niemand einschätzen wie ausgeprägt die Krankheit ist, wie sehr sie die Persönlichkeit und den Alltag dieses Mannes bestimmt und sowieso wäre es völlig vermessen zu sagen: Solche Menschen sind so und so und so und nicht anders.
Am besten versuchst du unvoreingenommen diesen Mann kennen zu lernen. Selbst wenn dir jemand sagt: "Paranoide Schizophrene essen nur grünen Wackelpudding und das hat mich als Partner gestört." wirst du auf solche Züge besonders achten und dich beeinflussen lassen. Es wäre nicht fair ihn in eine Schublade zu stecken, noch bevor ihr beide die Chance hattet euch kennen zu lernen.
Am besten fragst du besagten Mann selbst, warum genau eine Beziehung mit ihm *anders* sein könnte. Auch gesunde Menschen können Eigenheiten mit sich rumtragen, die sie zu schwierigen Beziehungspartnern machen.
Lg,
Moni
Wie schon gesagt: Der Besuch bei einem Paartherapeut wäre ein Schritt in eine bessere Richtung ... dort lernst nicht nur du sie besser zu verstehen, sondern auch sie dich.
Zu einer Beziehung gehören ja immer zwei Menschen, die gegenseitig achtsam miteinander umgehen und Kompromisse schließen. Im Moment mauert ihr ja beide auf eure eigene Art - sie ignoriert dich und zeigt kein Verständnis - du nennst die ganze Situation psychisch krank und zeigst damit auch kein Einfühlungsvermögen.
Da sind scheinbar sehr viele Dinge, die zwischen euch stehen und gegenseitig auf taube Ohren stossen. Ein außenstehender professioneller Mensch könnte euch den Weg aus dem Kreisel zeigen.Lieber Stova,
ich hab deinen Eingangstext mehrmals gründlich gelesen - ich weiß, ich kann keine Ferndiagnose stellen und lehne mich wahrscheinlich stark aus dem Fenster - aber für mich ergeben deine Erzählungen ein Bild einer überforderten Frau, die an allen Fronten kämpft und sich kaum unterstützt fühlt.
Vielleicht führst du dir vor Augen, dass sie nicht nur Mutter und Hausfrau ist - sondern eben auch Arbeitnehmerin, Freundin, Tochter, Zumbalehrerin etc Und all diese Rollen wollen ausgefühlt werden. Viele Frauen neigen dazu einen gewissen Perfektionismus zu verfolgen, um all diese Rolle so gut wie möglich auszufüllen. Natürlich geht das nicht, aber es wird eben versucht. Und dann fallen gewisse Dinge hinten über, so dass du den Eindruck bekommst, sie würde ihre Mutterrolle nicht 100%ig ausfüllen.
Viele Punkte, die auf dich *psychisch krank* wirken, empfinde ich als Frau sehr nachvollziehbar. Natürlich wird man launisch und mauert (auch gegen den Partner), wenn man ständig in einer Welt kämpft, in der man sich behaupten muss. Viele Männer kennen diesen inneren Druck nicht - Frauen neigen einfach sehr viel mehr dazu sich Gedanken und Sorgen zu machen, und sich eben selbst unter einen höheren Erfolgsdruck zu stellen, dem sie selbst kaum gerecht werden.
Ein Beispiel wäre der Vorsatz: "Ich muss dringend abnehmen, ich WILL abnehmen." und dann letztendlich doch mehrmals am Tag zu *versagen* indem man Süßigkeiten isst.
Das ist kein Symptom einer psychischen Erkrankung - vielen, vielen Frauen geht es jeden Tag so.
Genau so das fragwürdige Verhalten, dass sie direkt nach der Abtreibung gezeigt hat - das war ein ganz normaler Verdrängungsmechanismus. Für viele Frauen ist eine Abtreibung und die damit verbundenen Schuldgefühle und Gedanke vergleichbar mit einem Trauma. Was tut die Psyche, wenn eine Situation so schlimm ist, dass sie damit nicht klar kommt? Sie verdrängt um weiter machen zu können. Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Frau sich nicht die Zeit genommen hat um zu trauern, die nötig gewesen wäre nach so einem Ereignis. Immerhin hat sie extrem viele Verpflichtungen.
Ich frage mich wie du dich in der Situation verhalten, bzw. gekümmert hast. Ich hoffe, du standest nicht nur fragend in der Gegend und hast dich gewundert.
Ich denke, eine Paartherapie würde euch gut gehen. Deine Frau wirkt zwar nicht psychisch krank, aber sie ist kompliziert (wie die meisten Frauen). Und gerade wenn sie nicht mit dir ehrlich kommunziert, sondern mauert, hast du als *Normal-Mann* wenig Chance zwischen den Zeilen zu lesen, wo das eigentliche Problem begraben liegt, bzw. wie du sie unterstützen kannst.
Im Haushalt helfen ist nicht die ultimative Lösung ihr den Rücken zu stärken.
Ich selbst bin auch eine *komplizierte* Frau mit vielen Ängsten und Sorgen und einem Hang zum Perfektionismus. Ich hab für mich herausgefunden, dass ich einen Mann brauche, der mir absolute Sicherheit vermittelt. Ein Mann, der ohne zu zögern einen Flächenbrand löschen kann, der sich sofort um ALLES kümmern und regeln würde, wenn ich mal wirklich unter meinem Perfektionismus zusammen brechen sollte. Starke Schultern, die im Ernstfall die gemeinsame Verantwortung alleine tragen können.
Seitdem ich mit so einem Mann zusammen bin, bin ich generell sehr viel ruhiger, ausgeglichener, umgänglicher und habe generell sehr viel weniger Ängste. Ich setze mich kaum noch unter Druck, weil ich die Gewissheit habe, WENN ich falle, hilft mein Partner mir selbstverständlich wieder auf die Beine, in jeder Hinsicht und ohne Wenn und Aber.
Du solltest versuchen dein eigenes Verhalten zu reflektieren. Es ist leider überhaupt nicht förderlich, wenn ein Partner die *Unzulänglichkeiten* sammelt und aufzählt. Eine Vollzeit-Ausbildung zu machen während man Mutter von 3 Kindern ist, ist kein Symptom einer psychischen Erkrankung, sondern äußerst respektabel. Auf solche Dinge solltest du stolz sein anstatt sie negativ zu besetzen.
Anderes Beispiel deines Verhaltens: Deine Vermutung, sie sei psychisch krank, die du bei ihr und ihrer Mutter geäußert hast - das ist keine Unterstützung, sondern ein deutlicher Grund mehr zu mauern gegen den eigenen Mann. Du meinst es sicherlich nicht böse - du meintest sicherlich: "Ich sehe, dass was nicht stimmt und würde gerne wissen was, um zu helfen." - Bei ihr wird aber angekommen sein: "Mit DIR stimmt was nicht. Mit allen anderen Menschen, inklusive mir selbst ist alles okay. Also krieg das gefälligst in den Griff."
Häufig liegt es wirklich nur daran, dass Aussagen und Verhaltensmuster falsch gedeudet werden, weil die allermeisten Menschen (gerade Frauen) nicht explizit aussprechen können was ihnen fehlt und sie brauchen.
Ich denke ein Paartherapeut wäre die richtige Adresse um das Ganze aufzudröseln.
Liebe Grüße,
Moni
Liebe Himbeercockie,
hört sich an als wärst du nicht mit einem erwachsenen Mann zusammen, sondern mit einem bockigen Kleinkind. Denn genau dieses Verhalten legt dein Partner offensichtlich an den Tag. Und ich befürchte, dass er gelernt hat, mit diesem Verhalten regelmäßig seinen Kopf durchzusetzen. Warum sollte er sich also ändern?
Wie würde ich es machen? Ich würde solche bockigen Phasen einfach mal aussitzen. Tue so als würde dich das gar nicht interessieren, dass er beleidigt in der Ecke sitzt. Lass ihn links liegen, wenn er sich wie ein Trotz-Kind benimmt. Je mehr er mit seinem Verhalten Erfolge erringt, bzw. bemerkt wie sehr es dir zusetzt, desto mehr wird er damit agieren. Mach auch ruhig eine klare Ansage und benenne sein Verhalten: "Du benimmt sich wie ein bockiges Kleinkind, wenn du deinen Willen nicht bekommst. Darauf gehe ich in Zukunft nicht mehr ein."
In einer Beziehungen gehören gegenseitige Rücksichtsnahme und Kompromisse zum Alltag. Wenn du diesen Mann behalten möchtest, solltest du ihm das dringend beibringen.
Liebe Grüße,Moni
Liebe Himbeercockie,
hört sich an als wärst du nicht mit einem erwachsenen Mann zusammen, sondern mit einem bockigen Kleinkind. Denn genau dieses Verhalten legt dein Partner offensichtlich an den Tag. Und ich befürchte, dass er gelernt hat, mit diesem Verhalten regelmäßig seinen Kopf durchzusetzen. Warum sollte er sich also ändern?
Wie würde ich es machen? Ich würde solche bockigen Phasen einfach mal aussitzen. Tue so als würde dich das gar nicht interessieren, dass er beleidigt in der Ecke sitzt. Lass ihn links liegen, wenn er sich wie ein Trotz-Kind benimmt. Je mehr er mit seinem Verhalten Erfolge erringt, bzw. bemerkt wie sehr es dir zusetzt, desto mehr wird er damit agieren.
Mach auch ruhig eine klare Ansage und benenne sein Verhalten: "Du benimmt sich wie ein bockiges Kleinkind, wenn du deinen Willen nicht bekommst. Darauf gehe ich in Zukunft nicht mehr ein."
In einer Beziehungen gehören gegenseitige Rücksichtsnahme und Kompromisse zum Alltag. Wenn du diesen Mann behalten möchtest, solltest du ihm das dringend beibringen.
Liebe Grüße,
Moni