Und? IST die Ex jetzt endlich ausgezogen?
Neugierige Grüsse
Perle
Pperlentaucher2
- 13. Juni 2007
- Beitritt 3. Mai 2007
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... braucht das Land,
damit wir nicht aussterben, sondern die Welt weiterhin am deutschen Wesen genesen kann
damit unsere Renten später weiter bezahlt werden
damit der Absatz von Produkten und Dienstleistungen auch bei künftigen Generationen weitergeht
und weil Kinder halt was Schönes sind, nicht?
Ich habe dieser Tage entsetzt eine Sendung gesehen, da trat ein Bonner Müllmann auf: Seine Frau ist gerade mit dem SECHZEHNTEN Kind schwanger. Verhütet haben sie noch nie, sie hätten viel Freude an ihren Kindern.
Der Staat hat damit offenbar Probleme: Seit drei Jahren wird vergebens nach einem größeren Haus für die Großfamilie (oder sollte man sie eher als Clan bezeichnen) gesucht, Fehlanzeige.
Eine Haushalts-/Erziehungshilfe muß gestellt werden, weil die Mutter (logischerweise) mit der Arbeit sonst nicht mehr durchkommt.
Daß sein Einkommen als Müllmann kräftig aufgestockt werden muß, mit staatlichen Zusatzleistungen wie z.B. Kindergeld, damit die Familie überhaupt halbwegs über die Runden kommen kann, ist eh klar.
Keines der Kinder ist bisher über einen Hauptschulabschluß hinausgekommen. Allerdings sind die beiden ältesten auch schon in der Lehre.
Zwei Kinder waren zeitweise - aus in der Sendung nicht näher benannten Gründen - im Heim.
Die Eltern klangen nicht so, als ob sie es bei der 16. Schwangerschaft belassen wollten. Sie hätten noch nie verhütet, die Kinder kämen halt, und sie seien auch willkommen.
Ein Extremfall, sicher.
Doch stellt sich die Frage:
Ist Kinderkriegen wirklich Selbstzweck?
Sind DIESE 16 Kinder wirklich vom Staat ebenso gewollt, wie die 7 Kinder einer Ursula von der Leyen?
Nein, ich wollte nicht zu ihm ziehen
Ich wollte wegen des Jobs in diese Stadt und lebe ja jetzt sowieso hier. Ganz ohne Mann, in meiner eigenen Wohnung. Und zwar nicht zur Miete, sondern ETW.
Perle
- jaana_11887320
Wenn sie ihm nicht vertraut in der sachen, dann soll sie es eben lassen und fertig.
Hallo tigerle,
Vertrauen muß man sich erst mal verdienen, und ich finde es reichlich viel verlangt, daß man gleich zu Beginn einer neuen Beziehung schon so massiv zurückstecken soll.
Und daß sie es lassen soll, habe ich ihr ja auch geraten.
Es geht nicht darum, ob die Ex böse ist. In meinem Fall habe ich die Frau nie kennengelernt, was sollte ich also gegen sie haben? Mag ja sein, daß das simmte mit dem WG-Streit, aber wieso werde ich dafür mit aller Selbstverständlichkeit zur Kasse gebeten?
Klar hätte man sich auch zu dritt zusammensetzen können, ich hätte bestimmt nichts dagegen gehabt, wenn sie ins Hotel geht und jeder von uns ein Drittel der Zimmerkosten trägt.
Stattdessen haben alle sich schön ihr Problem gelöst und ich stand draußen vor der Tür. Und am Ende war ja auch nicht nur die Ex wichtiger, sondern auch das plötzlich unbedingt zu beendende Projekt, usw.
Für mich gab das kein gutes Bild, sorry.
Perle
Da ist nichts komisches dran,
er hatte bis dato meine Festnetz-Nr. und das Handy hatte ich mir erst kurz vor dem Vorstellungstermin neu zugelegt. Mein altes war kaputtgegangen, die Wertkarte war aber eh fast abtelefoniert. Und so habe ich mir ein neues Gerät mit Wertkarte eines anderen Providers gekauft.
Da wir uns erst ein paar Wochen kannten, würde ich auch nicht von Beziehung sprechen wollen. Allerdings finde ich schon, daß man von Anfang an ehrlich miteinander umgehen sollte.
Und hier war es halt so, daß er mir durch die Aussage, seine Ex sei bereits ausgezogen, suggeriert hat, die Trennung sei vollzogen, auch räumlich. Wie es dann tatsächlich ausschaute, habe ich ja dann in epischer Breite geschildert.
Ich weiß nicht, ob sie vielleicht tatsächlich erst aus- und dann wieder bei ihm eingezogen ist. Die Story mit dem WG-Streit könnte schließlich erstunken und erlogen gewesen sein.
Vielleicht war er am Ende sogar die ganze Zeit über mit ihr zusammen und hat sich das nur ausgedacht, um überhaupt erst mal an mich ranzukommen. Hätte ich gewußt, wie wenig getrennt er ist, wäre er nämlich gleich abgeblitzt.
Aber das spielt doch auch gar keine Rolle, man muß nicht immer alles bis ins letzte Detail ergründen wollen.
Ob die Ex- nun ständig da wohnte, ob sie aus- oder eingezogen ist, ob er vielleicht am Ende gar nur ein Junggeselle ist, der sich die ganze Ex-Geschichte nur ausgedacht hat, um überhaupt gar niemand an sich ranzulassen - wen juckt das schon?
Tatsache ist, daß er mir da spätestens in dem Moment, wo ich zum Vorstellungstermin kam, mit seiner Masche eine Menge Stress und letztlich auch Mehrkosten verursacht hat, die sich hätten vermeiden lassen, wenn er entweder ehrlicher, oder ich eben noch verhaltener gewesen wären.
Da ich ihn nicht ändern kann oder möchte, habe ich aus dieser Geschichte nur einen Schluß ziehen können, nämlich daß ich künftig die Latte noch ein wenig höher lege und keinerlei Vorleistungen auf ein bloßes Wort hin mehr erbringe.
Was ich übrigens auch nicht verstanden habe ist, warum seine Ex nicht für diese eine Nacht statt meiner ins Hotel gehen konnte. Offenbar erschien es ihm leichter, mir diese Mehrkosten aufzubrummen, statt ihr einfach zu sagen:
"Hey, tut mir leid für Dich, aber heute geht es echt nicht, meine neue Freundin ist aus ihrer Stadt angekommen und wird hier übernachten. Aber ab morgen können wir drüber reden, jedenfalls wenn meine neue Freundin kein Problem damit hat."
Stattdessen zog er es vor, mir zu sagen, ich solle doch bitte ein Hotelzimmer nehmen und bot noch nicht mal an, sich wenigstens zur Hälfte daran zu beteiligen. Und wäre es nicht so verdammt kurzfristig gewesen, dann hätte ich ja auch den Zug zurück nehmen können. Stattdessen hatte ich nun ein Onlineticket der Bahn gebucht, die Stornokosten wären viel zu hoch gewesen. Und ich frage mich auch, wann er eigentlich vorhatte, mir das Ganze überhaupt mitzuteilen. Denn er kam ja erst damit raus, nachdem ich ihn angemailt hatte, von wegen wann wir uns treffen.
Nix gegen ein bißchen Spontaneität, nix gegen Toleranz. Aber wenn das ausschließlich darauf hinausläuft, daß für alle anderen gesorgt ist und ich im wahrsten Sinne des Wortes vor der Tür bleibe, dann ziehe ich mir den Pantoffel nicht an.
Perle
Die schlanken Frauen wollen ja sowieso nix von mir.
Hallo,
ich weiß nicht, was Dich daran so aufregt, ich denke, er wollte Dich mit diesem dummen Spruch nur beruhigen, von wegen "ich tue das nicht, weil ich eh keine Chance bei diesen Model-Frauen habe". Er hat sich also selbst ein wenig abgewertet, das ist zwar ziemlich ungeschickt, aber kein Grund zur Panik.
Wenn Du so schlecht mit lockeren Sprüchen umgehen kannst, würde ich sie an Deiner Stelle aber auch nicht mit solchen Aussagen aus ihm herauskitzeln.
Perle
Hallo Ihr beiden,
vor ein paar Jahren habe ich mal jemand kennengelernt, der erzählte mir gleich zu Anfang, er sei frisch getrennt von seiner Ex und die wäre gerade am ausziehen.
Als ich damals in seine Wohnung kam, standen da tatsächlich kaum Möbel und es war auch niemand sonst zugegen, weil die Ex angeblich schon bei einer Freundin untergekommen war.
Ein paar Wochen drauf hatte ich ein Vorstellungsgespräch in seiner Stadt und wollte mir auch schon mal Wohnungen dort anschauen. Ich rief ihn an und fragte, ob er Zeit habe, dann könnte ich es mit einem Wochenende dort verbinden. Eigentlich wollte ich mir eine kleine Pension suchen, aber er war gleich total begeistert und meinte, er freue sich und ich könne bei ihm wohnen, er werde beide Tage bei mir sein.
Es vergingen noch etwa zwei Wochen, dann nahte der Tag meiner Anreise und ich hatte noch nichts von ihm gehört, von wegen wann wir uns wo treffen, ob er mich am Bahnhof abholt oder ich lieber direkt zu seiner Wohnung rüberkommen soll - die in dessen unmittelbarer Nähe gelegen war.
Also schickte ich am frühen Abend vorher ein kurzes Mail, und schrieb er möchte sich doch bitte kurz bei mir melden, sandte ihm auch meine Handy-Nr., damit wir uns ggfs. kurzfristig zusammenrufen könnten.
Etwa zwei Stunden später kam die Antwort:
Es täte ihm sehr leid, aber seine Ex habe einen Streit mit ihrer WG-Partnerin gehabt und sei heute wieder bei ihm eingezogen. Ich möchte mir bitte ein Hotel nehmen, er werde aber beide Tage bei mir sein.
Ich war entsetzt, daß er es mir erst auf Rückfrage und dann auch noch so spät mitteilte.
Stinksauer bereitete ich ein mail vor, von wegen "O.k., hab' schon begriffen - wünsche Euch beiden alles Gute für die gemeinsame Zukunft, ciao, P."
Eigentlich wollte ich es erst zwischenspeichern und mir nochmal überlegen, ob ich es abschicke. Doch dann rutsche ich auf der Tastatur aus und weg war es.
Ich nahm das als Zeichen des Schicksals, suchte noch im Internet nach einem geeigneten Hotel, wurde fündig und legte mich schlafen.
Am anderen Morgen linste ich nochmal kurz ins Web und fand eine kurze Mail: "Sei doch nicht böse, ich kann doch nichts dafür und es sind doch nur zwei Wochen, dann ist sie garantiert weg."
Damals war ich noch der Meinung, man solle a) nicht zu kleinlich sein und b) nicht zu mißtrauisch und d) habe jeder Mensch eine zweite Chance verdient.
Also schrieb ich zurück, ich hätte ein Hotel gefunden, da und da, und er könne mich ja nach meiner Ankunft ab soundsoviel Uhr telefonisch über die Funk-Nr. erreichen, oder eben über die Hotelrezeption.
Tatsächlich rief er kurz nach meiner Ankunft an und wir machten uns für den Abend (tagsüber mußte ich zum Vorstellungsgespräch) einen Termin im Hotelfoyer aus. Er kam dann auch pünktlich, wir verbrachten den Abend miteinander, doch dann ging es weiter:
Das Handy läutete, er müsse dringend weg. Sein Kompagnon habe angerufen, wegen eines bis morgen fertigzustellenden Projektes (er war freiberuflicher Webdesigner). Kurz vor Mitternacht war der Abend also beendet.
Am anderen Morgen kam keine Nachricht, bis mittags nicht. Ich fand das seltsam, denn er hatte ja versprochen, beide Tage bei mir zu sein.
Also rief ich schließlich an und er ging auch sofort ran, allerdings nur um mir mitzuteilen, er könne heute leider nicht, weil das Projekt ihn den ganzen Tag in Beschlag nehme.
Nun war ich doch reichlich sauer und meinte nur noch, das sei ja wohl das Letzte, da hätte ich mir die ganze Hotelaktion ja wohl zur Gänze sparen können, schließlich wäre es auch möglich gewesen, morgens mit dem Zug zum Vorstellungsgespräch anzureisen und abends wieder abzufahren, so sei ich nun EUR 160,-- weiter, und wir hätten uns gerade mal 3 Stunden gesehen, wie er sich das eigentlich vorstelle?
Es folgte die Antwort wieso, er könne doch nichts dafür, weder für die Ex noch für seine Kunden, und er verstehe gar nicht, wieso ich mich so anstelle. Ich habe dann mittendrin einfach den Hörer aufgeschmissen, weil es mir zu blöd wurde.
Was soll ich sagen?
Weitere zwei Monate später, ich lebte inzwischen in seiner Stadt, in einer eigenen Wohnung, traf ich ihn zufällig wieder. Er sprach mich in einem Gasthaus an, wo er mich gesehen hatte und tat so, als wäre überhaupt nichts los gewesen. Ich spielte mit und wir tranken ein wenig, aber nicht zuviel. Schließlich schlug er vor, ob wir nicht zu mir gehen könnten. Ich fragte warum, seine Wohnung sei doch gleich um die Ecke.
Darauf die Antwort: "Aber Du weißt doch, warum das nicht geht..."
Ich habe ihn dann nur noch ausgelacht und war froh, die Sache damals schon innerlich abgehakt zu haben.
Stell Dir mal vor, ich hätte das getan, was Tigerle und Du hier so vehement einfordern, und mich in Toleranz geübt - na da wäre ich aber böse aufgewacht!
Ich finde, das einzige Fehlverhalten, das ich mir vorzuwerfen habe ist, überhaupt nochmal auf sein mail reagiert und ihn wiedergesehen zu haben. Zumindest die Hotelbuchung hätte ich mir sparen können, und die dümmliche Diskussion am Telefon doch wohl auch.
Nein, ich denke man kann gerade am Anfang nicht vorsichtig genug sein. Klar kann man eine Trennung auch soft durchziehen, aber wieso tut der Typ hier das dann nicht und lacht sich schon gleich wieder die nächste Frau an?
Er kann sich doch denken, daß das weder bei der Ex, noch bei der Neuen gut ankommt.
Und was ist brutal daran zu erwarten, daß jemand drei Monate nach der Trennung aus der Wohnung ausgezogen ist?
Was ist schlimm daran, wenn einige hier auch an die finanzielle Situation der Ex denken, die bald arbeitslos sein wird und somit vorschlagen, sie solle lieber zu den Eltern, als in eine eigene Wohnung ziehen, für die sie doch dann eh kein Geld mehr haben wird? Wovon will sie denn als Arbeitslose Kaution, Provision, Umzug, Renovierung, Ersteinrichtung bezahlen?
*Auch mit dem Kopf schüttel*
Perle