Was läuft denn bei dir schief?
Eine 28jährige, die fordert, im Ehebett zu schlafen und sie hat kein Problem, sondern die Ehefrau des Vaters ist eifersüchtig?
Ich habe meinen Vater nie kennengelernt und möchte das jetzt gerne, dabei mache ich mir ehrlich Gedanken, wie eventuell eine Beziehung zu ihm aufbaubar wäre nach der ganzen Zeit und vor allem darüber, was für seine jetzige Frau und seine neuen Kinder akzeptabel wäre. Klar, es ist eine andere Situation, aber ich würde mich nirgends dazwischen drängen und sicherlich keinen Unfrieden stiften wollen.
Das Mädel ist 28! Eine erwachsene Frau, älter als ich!
Und du hast nichts besseres zu tun, als die TE runterzumachen.
Es sind eben nicht alle Stiefmütter schlecht und scheisse. Meine große Schwester (wir haben dieselbe Mama und einen anderen Vater) hat eine Stiefmutter, mit der sie prima auskommt. Sogar zu mir war sie immer super, obwohl ich mit ihr eigentlich nichts am Hut habe, ich bin die kleine Halbschwester der Tochter ihres Mannes und SIE war es, die den Vater meiner Schwester überzeugt hat, dass ich deswegen auch zur Familie gehöre, einfach wegen und für meine Schwester.
Wie kann man seine eigenen Erfahrungen nur so übergeneralisieren?
Es tut mir echt Leid, dass deine Stiefmutter keine Gute war. Aber ehrlich, dann such dir eine Therapie und schau zu, dass du es für dich verarbeiten kannst, anstatt deinen Frust an anderen auszulassen.
Kkittenskittykit
- 9. Okt 2021
- Beitritt 3. Okt 2021
- 1 Diskussion
- 4 Beiträge
- 0 beste Antworten
- anneke_23155793
Ich sollte vielleicht noch hinzufügen: Ich möchte den Brief ohne Anschuldigungen oder ähnliches formulieren!!! Ich weiss, dass ich ziemlich privilegiert aufgewachsen bin, ich hatte die beste Mama der Welt, ausserdem die beste große Halbschwester, die 10 Jahre älter ist als ich und die immer für mich da war und ist, eine wunderbare Familie samt Oma und Opa und wir hatten nie finanzielle Probleme. Das einzige, was eben an mir genagt hat, ist diese Frage nach dem unbekannten Mann, der mich gezeugt hat. Zumal meine Schwester, die mittlerweile ihre eigene Familie hat, immer ihren Papa und dessen Verwandtschaft hatte. Ich war so oft neidisch auf sie. Dort lief nicht alles rund! Zwischen meiner Mama und ihrem Vater, überhaupt nicht. Aber er hat immer darum gekämpft, meine Schwester zu sehen und sie hat jetzt ein tolles Verhältnis zu ihm. Mein Vater dagegen war einfach nie da. Sie bekam zu Weihnachten und Geburtstag Geschenke, ihr Vater stand Freitag Abend vor der Tür und hat sie mitgenommen. Sie war mit ihm auf dem Verkehrsübungsplatz. Sie war auf den Familienfeiern der väterlichen Verwandtschaft eingeladen, kam freudestrahlend nach Hause. Und bei mir war das eben nie der Fall. Nicht falsch verstehen, ich gönne ihr das heute von ganzem Herzen! Damals war es eben schwierig für mich.
Aber alles das will ich meinem Vater nicht schreiben. Ich möchte ihn einfach kennenlernen und Antworten auf meine Fragen.
Sorry für den Roman....Hallo liebe Mitglieder,
Ich brauche dringend ein paar Meinungen.
ich habe meinen Vater nie kennengelernt, er hat sich von meiner Mama getrennt, als er von der Schwangerschaft erfahren hat und vor allem, weil meine Mama mich nicht abtreiben wollte.
Das habe ich in der krassen Form erst vor kurzem erfahren. Ich wusste nur, dass mein Vater weit weg lebt und, wie es meine Mutter immer formuliert hat, selbst Probleme hatte, weswegen er nicht für mich da sein konnte. Ich habe mir darunter alles mögliche vorgestellt. Drogen, Kriminalität, psychische Krankheiten. Mittlerweile bin ich 22. Seit Teenytagen hatte ich das Bedürfnis, meinen Vater kennen zu lernen, wurde aber eben von meiner Mama immer abgespeist. Erst vor kurzem, als ich nicht nachgegeben habe und seinen Namen wissen wollte, um ihn zu suchen, hat meine Mutter mir all die alten Dokumente zu lesen gegeben. Ich wurde von meinem Vater anerkannt, er hat immer Unterhalt für mich bezahlt. Er hat meiner Mutter einmal einen Brief geschrieben. Für mich. Dass es ihm Leid tue, nicht mein Vater sein zu können. Dass er mir alles Gute dieser Welt wünscht. Dass ich ihn aber bitte nie aufsuchen soll, da er das nicht möchte. Er hatte nie mit Kriminalität oder Drogen zu tun. Ich habe 2 Halbgeschwister, er ist verheiratet, Akademiker (meine Mutter übrigens auch).
Ich bin nun hin und her gerissen. Sein Brief war extrem deutlich und ich habe große Angst, dass er mich zurückweisen würde. Andererseits ist der Brief nun 20 Jahre alt. Eigentlich bin ich, finde ich, ganz gut geraten und ich habe ihm gegenüber auch keine Wut oder ähnliches, möchte auch nicht sein Familienleben auf den Kopf stellen und mich irgendwo reinzwängen. Ich bin einfach neugierig, wenn man das so sagen kann. Er war bei meiner Geburt schon 38, meine Mutter übrigens auch. Er war kein Teenager mehr, als ich gezeugt wurde. Er und meine Mutter waren vor meiner Geburt auch 3 Jahre ein Paar. Ich möchte so gerne wissen, was genau der Grund ist, dass er nicht für mich da sein wollte. Zu ihm zu fahren, würde ich mich nie trauen. Ich dachte an einen Brief.
Würdet ihr ihm einen schreiben? Falls ja, wie?
Vielen lieben Dank!