K
kittenish

  • 6. Feb
  • Beitritt 26. Nov 2012
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  • det92

    doch, ich mag das.
    Und bitte nicht falsch verstehen. Ich bedanke mich jedes Mal bei ihm, wenn er den Geschirrspülter einschaltet. Oder mir Tee kocht. Immer wieder erzähle ich ihm, was ich gesehen hab, was er tut und dass ich ihm dankbar bin. Wenn ich einkaufen gehe, nehme ich ihm ganz oft eine Kleinigkeit vom Bäcker mit, weil ich weiß, das schmeckt ihm so gut.

    Aber wenn er mir diese Arbeitsgeschichten erzählt, hab ich oft das Gefühl, ich müsste ihn dafür loben, dass er besser ist als die anderen Männer. Nach dem Motto "ich hätte es so viel schlechter treffen können und er ist der Hauptpreis."
    Das finde ich befremdlich 😅

    • Hallo!
      Ich hätte mal bitte gerne eure Meinung zu meinem Thema :)

      Mein Partner und ich sind nun seit über 10 Jahren zusammen. Wir sind beide grunsätzlich für Gleichberechtigung in allen Angelegenheiten und so teilen wir uns den Haushalt und die Finanzen eigentlich ziemlich gut auf.
      In letzter Zeit erzählt er mir ganz oft von Gesprächen mit Kolleginnen auf der Arbeit. In diesen Gesprächen erzählen die Kolleginnen wohl, was sich deren Partner schon wieder nicht alles leisten - das reicht von Respektlosigkeiten wie "er kocht etwas, aber fragt nicht, ob sie auch was will", "'hilft' indem er das dreckige Geschirr in das Waschbecken stellt, aber eben nicht wäscht", bishin zu Frechheiten wie "er erwartet, dass die Wäsche von ihm gewaschen und gebügelt ist, wenn er heim kommt".
      Dabei scheint er immer beiläufig zu erwähnen, wie es bei uns zu Hause funktioniert und dann erzählt er mir immer, wie beeindruckt seine Kolleginnen sind, dass er so selbstverständlich im Haushalt integriert ist.
      Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass er von mir dann erwartet, dass ich ihn in den Himmel lobe. Und das nervt mich, denn da hört die Gleichberechtigung für mich auf. JA, ich BIN dankbar, dass ich hier keinen Arsch sitzen hab, der gleichberechtigungsmäßig in den 50ern lebt. Und NEIN, ich finde, ihm gebührt kein Preis dafür, dass er etwas tut, was ich auch mache, was eigentlich überall selbstverständlich sein sollte. - oder?
      Und wenn wir uns ehrlich sind, hat er in der Vergangenheit mal ziemlich Scheiße gebaut (wir haben das aufgearbeitet), das erzählt er dann natürlich nicht den Kolleginnen. Wenn, dann sollte doch alles auf den Tisch, damit sie auch das ganze Bild haben, oder?

      Als "Konter" wollte ich ihm auch mal so eine Geschichte erzählen, aber wenn ich als Frau sage "meine Kollegin war total beeindruckt, dass ich gestern 3 Wäscheladungen für die ganze Familie gewaschen habe", naja, ihr wisst ja ... Ist ja mein Job und nix besonderes. Aber wenn er das tut: Bester Mann überhaupt, verdient mindestens 45 Preise und einen VIP-Platz im Himmel.

      Wie reagiere ich also am besten respektvoll auf seine Arbeits-Stories?

      Dankeschön!

      • Aktuell stecke ich in einer für mich sehr anstrengenden Situation.
        Ich lebe in einer glücklichen Beziehung. Die Liebe ist nicht mehr frisch, wir sind doch schon 12 Jahre lang zusammen, aber sie is definitiv da :) Kinder gibt es auch. Ich mag mein Leben und habe nie das Bedürfnis irgendwas großartig zu ändern.


        Eines meiner Problemchen ist, dass starke Gefühle für jemanden irgendwie nie so richtig verschwinden, da ists auch egal um welches Gefühl es geht, es muss nur stark genug sein. Wenn mich z.b. jemand sehr wütend gemacht hat, dann verfliegt diese Wut nie so richtig, auch wenn der Streit beseitigt ist und eigentlich wieder Frieden eingekehrt ist. Ich lerne einfach damit umzugehen und es so rational wie möglich zu sehen. Offenbar bin ich ein sehr nachtragender Mensch, das hab ich für mich so akzeptiert und eben Wege gefunden, damit gut und vernünftig zu leben - ich reflektiere sehr viel. ABER so ists auch mit der Liebe. Wenn ich mal in jemanden verliebt war, dann bleibt das irgendwie. Ich war nicht oft verliebt in meinem Leben und zu keiner Flamme habe ich mehr Kontakt, aus den Augen, aus dem Sinn.
        Vor Kurzem hab ich mich aber mit einem alten Freund getroffen, wir haben uns zufällig über die sozialen Medien gefunden, nachdem wir etwa 13 Jahre lang keinen Kontakt mehr hatten. Wir waren nie zusammen, mehr als ein paar Küsse war da nicht. Er war damals vernünftig und ehrlich genug um das mit uns aus richtigen Gründen im Keim zu ersticken. Es tat weh aber ich habs verstanden und akzeptiert. Wir waren also noch ca. ein halbes Jahr lang gute Freunde, bevor sich der Kontakt auch wegen einem Umzug und wegen meiner jetzigen Beziehungen verlor.


        Ich hab ja echt nicht damit gerechnet, aber als ich ihn gesehen hab, sind plötzlich alte Gefühle wieder hochgekommen. Gute, aber auch die Enttäuschung die ich erfuhr.
        Ich hab mich wie das kleine, 16jährige, verliebte Mädchen gefühlt. Total dumm.


        Seitdem habe ich diesen tiefen Wunsch wieder eine Romanze zu erleben, gar nicht unbedingt spezifisch mit diesem Kerl - ich brauche gerade dieses Kribbeln. Einfach mal Alltag aus, Teenie-Film an und wenns dann reicht wieder zurück ins reale Leben. Aber ich glaub wir wissen alle, dass das so nicht geht 😅


        Was ist da passiert? Warum hat der Typ so einen Schalter in meinem Kopf umgelegt? Die letzten Tage sitze ich hier und fühle mich regelrecht im Mutterdasein und Erwachsensein gefangen. Für eine Midlife Crisis bin ich noch zu jung 🤣
        Es ist definitiv ausgeschlossen einen realen Flirt mit ihm zu beginnen, das will ich gar nicht. Aber meine Gedanken kreisen immer sehr lebhaft zwischen "was damals war" und "was wäre wenn".
        Und jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich wieder nach "Aus den Augen aus dem Sinn" gehen soll und den Kontakt zu einer potentiell guten Freundschaft (wir hatten abgesehen von der Romanze damals eine wirklich gute, freundschaftliche Beziehung) abbrechen soll, oder hoffen, dass diese Gefühle mit der Zeit verfliegen.


        Diese Gefühlsachterbahn nervt mich unglaublich 😔


        Kennt das jemand?

      • sisteronthefly

        Ja! Genau! Klar, ich finde es nicht toll, dass er raucht, aber das Warum nagt noch mehr an mir. Ich rauche nicht, aber ich denke, dass es irgendeinen Auslöser gegeben haben muss. Er hat es etwas stressiger in den letzten Jahren, aber er meinte, das ist für ihn noch alles gut packbar, auf jeden Fall kein Grund zum Rauchen. Laut meiner Logik (die ja nicht unbedingt rational sein muss), liegt sonst eine Motivation im Gruppenzwang bzw. andere Menschen. Und da frage ich mich WER bringt ihn zum Rauchen? Also mein verknackstes Gehirn denkt: Er raucht, also muss es einen neuen Menschen in seiner Umgebung geben, von dem er mir nix erzählt. Und da wären wir wieder beim Verselbstständigen der Gedanken 😅

        • hardy hat auf diesen Beitrag geantwortet.
        • Ja! Genau! Klar, ich finde es nicht toll, dass er raucht, aber das Warum nagt noch mehr an mir. Ich rauche nicht, aber ich denke, dass es irgendeinen Auslöser gegeben haben muss. Er hat es etwas stressiger in den letzten Jahren, aber er meinte, das ist für ihn noch alles gut packbar, auf jeden Fall kein Grund zum Rauchen. Laut meiner Logik (die ja nicht unbedingt rational sein muss), liegt sonst eine Motivation im Gruppenzwang bzw. andere Menschen. Und da frage ich mich WER bringt ihn zum Rauchen? Also mein verknackstes Gehirn denkt: Er raucht, also muss es einen neuen Menschen in seiner Umgebung geben, von dem er mir nix erzählt. Und da wären wir wieder beim Verselbstständigen der Gedanken 😅

          • timberlin hat auf diesen Beitrag geantwortet.
          • Ich bin seit 10 Jahren mit meinem Freund zusammen. Als wir zusammen gekommen sind war er Raucher, hat aber, sobald das zwischen uns nach etwas längerfristigem aussah, sofort mit dem Rauchen aufgehört. Ich habe ihn nie darum gebeten, er hat es einfach getan. Er meinte, ich rauche nicht, also will er auch nicht mehr. Seit dem hat er in einem Zeitraum von 10 Jahren genau 3 Zigaretten geraucht. Ich hab ihn dafür richtig bewundert, dass er tatsächlich von heute auf morgen einfach so keine Zigarette mehr angegriffen hat.
            In den letzten Monaten hat er aber vermehrt nach Rauch gestunken, hab mir nix dabei gedacht, er hat viele rauchende Kollegen und damit er die Pausen nicht allein verbringen muss, sitzt er manchmal im Raucherzimmer. Das war früher zumindest seine Erklärung, der Geruch ist aber in letzter Zeit viel schlimmer geworden. Er hat mir nie gesagt, dass er wieder raucht, ich hab ihn nur mal darauf angesprochen, weil ich eine Zigarettenpackung in der Wohnung gefunden habe. Er meinte "ja, ich rauche hin und wieder". Als ich ihn gefragt habe, warum er mir das nicht erzählt, meinte er "was soll ich sagen? 'achja, übrigens, ich rauche wieder!'?".
            Ja, hätte ich mir schon erwartet. Wir reden sonst auch sehr viel und über alles. Ich hab ihn gefragt, obs ihm peinlich wäre, oder ob er denkt, dass ich böse wär, das fand er lächerlich.
            Wir hatten vor etwa 3 Jahren (ja, das verflixte 7. Jahr) eine schwierige Zeit, in der auch eine andere Frau im Spiel war, aber wir haben die Beziehung eigentlich wieder gut hinbekommen. Bei mir hats nur einen Vertrauensknacks hinterlassen (ja, ich arbeite dran) und alles was er mir offensichtlich verheimlicht triggert mich. Deswegen bin ich mir gerade unsicher wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich möchte mit ihm drüber reden. Will einfach wissen warum er wieder angefangen hat und warum er es vor mir verheimlicht, aber ich traue mich nicht dieses Gespräch anzufangen. (ich vermute, es ist kein aktives verheimlichen sondern eher eine Art Rücksichtnahme. Trotzdem). Im Endeffekt geht es hier also nicht ums Rauchen, sondern um das Verheimlichen von etwas.
            Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich damit umgehen kann? Offensichich möchte er nicht drüber reden, ich habe aber das Bedürfnis danach.
            Danke! :)

          • Hallo ihr da draussen! :)


            Ich möchte mich wieder mehr zum Sport motivieren. Ich war früher, bis ca. 20 recht sportlich. Also nie wirklich aktiv, eher spielerisch. Ich habe mich halt einfach bewegt. In meiner Wohngegend damals hatte ich viele Freunde, die jünger waren als ich, da hab ich auch am Nachmittag mal fangen oder so mitgespielt, Internet und co. war lang kein "Problem" für mich. 10 Jahre später bin ich dann zu einer Couch-Potato geworden. Mein Partner bewegt sich nicht gerne. Meine Kinder schon, aber wenn ich ehrlich bin, ist das Spiel mit einer 4jährigen dann doch etwas anderes und ich laufe nicht so viel und vor allem gern mehr rum. Ich habe in der Umgebung keine Freunde, die sich regelmäßig mit mir bewegen wollen.
            Ich bin jetzt absolut nicht dick, aber ich fühle mich unwohl in meiner Haut. Konsitution habe ich quasi gar keine mehr, ich bin ständig ausgelaugt und ich weiß, dass meine Stimmung und mein Müdigkeitsproblem mit ein bisschen Bewegung einfacher werden würden.
            Aber ich kann mich nicht so recht aufraffen. Ich hab schon mal 2 Monate das Training mit einer App durchgezogen, hat eine Zeit lang auch Spaß gemacht und ich hatte super Ergebnisse, aber das hat sich im Sande verlaufen und ich finde da nicht neu rein. Ein Fitnessstudio ist mir zu teuer. Ich lebe am Land und hab schon versucht ein paar Vereine anzuschreiben, aber das sind da offenbar so eingeschworene Partien, dass es da total schwer ist überhaupt jemanden zu erreichen - und wenn ich mal wo rein komme, fühle ich mich unter den Leuten eher wie eine Aussenseiterin und nicht willkommen.
            Alleine macht es keinen Spaß. Hie und da mache ich einen Spaziergang, aber da will keiner mitkommen.
            Ich kenne ein paar Leute, die klettern regelmäßig, die sind auch sympathisch und ich habe mich schon versucht da mal ranzuhängen, aber so sehr ich es auch versucht habe, klettern ist einfach nicht mein Sport. Macht mir keine Freude.


            Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich, was ich noch tun könnte um einen Bewegungspartner zu finden? Oder auch Motivation um mich allein zu bewegen?


            Schön langsam bin ich ein bisschen verzweifelt, und ich mag mich nicht durch Sit-Up-Einheiten quälen 😅


            Danke!!

          • Hallo ihr lieben!
            Ich habe ein Anliegen, das mir schon etwas länger zu schaffen macht. Mein Freund und ich haben eine unterschiedlich starke Libido. Er könnte jeden Tag 2x und ich... naja, ich brauche Sex eigentlich gar nicht sooft. In den letzten Wochen ist es noch schlimmer geworden, ich habe so gar keine Lust und es fällt mir auch schwer in Fahrt zu kommen.
            Wir sind jetzt schon 11 Jahre zusammen und haben auch Kinder. Wir haben schon oft das Gespräch geführt, dass er mit unserem Sexleben eigentlich unglücklich ist. Mal war es besser, mal weniger meinerseits. Ich merke auch ganz stark, wie seine Stimmung schwankt, wenn wir nicht "genug" Sex haben. Bitte nicht falsch verstehen, er drängt sich nie auf oder wird sonst irgendwie ungut, er versucht über das alles vernünftig zu reden, aber er wird dann unbewusst abweisender. Wir haben dieses erwähnte Gespräch früher sehr oft geführt, mittlerweile hat er es aufgegeben, aber in meinem Kopf ploppt das immer mal wieder auf, wenn wir länger nicht miteinander geschlafen haben. Da hat er mich wohl trainiert 😬


            Eine Zeit lang habe ich mir wirklich viel Stress gemacht, versucht täglich, oder zumindest alle 2 Tage Sex mit ihm zu haben, habe aber mittlerweile aufgehört mich zu stressen deswegen und angefangen wieder mehr auf meinen Körper zu hören. Jetzt stecke ich in diesem Dilemma zwischen "Ich bin eine Frau mit Rechten und ich bin grundsätzlich nicht dafür verantwortlich, dass er in dem Ausmaß sexuell befriedigt wird" und "wir leben in einer Beziehung und er hat mehrfach geäußert, dass er so, wie es ist, unglücklich ist und es liegt AUCH (aber nicht nur) an mir, daran etwas zu ändern."
            Eine Trennung kommt nicht in Frage, für uns beide. Wir haben auch schon mal darüber gesprochen, die Beziehung zu öffnen, aber irgendwie haben wir beide da wohl ein nicht ganz so gutes Gefühl dabei.


            Unter anderem glaube ich, dass mein Libidoverlust daher kommt, dass ich mich aktuell in meinem Körper nicht wohl fühle (also nicht optisch, sondern ich fühle mich nicht fit, und ja, ich habe mit Training begonnen). Dass er eine Couchpotato ist und unsere gemeinsamen Hobbies eigentlich alle im Sitzen auszuführen sind, macht die Sache nicht besser. Andererseits habe ich das Gefühl, dass wir es momentan einfach nicht schaffen, diese Momente wieder hochleben zu lassen, in denen man sich am liebsten sofort an Ort und Stelle vernascht 🤣 Die sexuelle Anziehung ist gerade nicht so gegeben und irgendwie stecken wir da in einer Spirale fest. Spontanes Ausgehen ist nicht so einfach mit Kleinkindern und selbst wenn, haben wir Schwierigkeiten etwas zu finden, was wir beide gerne machen, weil wir uns schon so an das gemütliche Zuhausesein gewöhnt haben und diese Zeit eben dann für unsere Hobbies nutzen, die zwar Spaß machen, aber so gar nicht sexy sind 😅


            Das ist im großen und ganzen meine Situation. Habt ihr vielleicht einen guten Tipp für mich, wie ich wieder ein bisschen an Libido gewinnen kann? Was wir gemeinsam tun können, damit wieder alle glücklich sind?
            Danke ❤️

            • ich2022 hat auf diesen Beitrag geantwortet.
            • Hallo ihr lieben!
              Also ich und mein Freund, wir haben ein Problem. Er braucht wesentlich mehr Sex als ich, er ist frustriert und ich fühle mich unter Druck gesetzt.


              Wir führen nun seit 10 Jahren eine Beziehung und es wird immer wieder zum Thema. Besonders in der Zeit, in der ich viel gearbeitet habe, ging von meiner Seite aus so gar nix.
              Es wurde ein wenig besser nachdem ich von dem Job weg bin, aber noch lange nicht gut.
              Wir haben 2 Kinder, ich bin an und für sich noch in Mutterschaft, versuche mir aber etwas aufzubauen.
              Mein aktuelles Problem: Wenn die Kinder mal schlafen, muss ich abwägen: etwas für meine Karriere tun, mir Zeit für mich nehmen oder mir Zeit für den Partner nehmen. Das stresst mich total, ich habe sogar schon überlegt, das mit der Selbstständigkeit sein zu lassen, damit die Beziehung nicht dafür draufgeht.


              Es ist jetzt nicht so, dass er mehr Sex fordert und mich amit allein stehen lässt. Wir reden viel, kommunizieren offen und er fühlt sich eben hintenangestellt und ist frustriert, weil er seiner sexueller Lust nicht nachkommen kann wie er es brauchen würde.


              Eine offene Beziehung ist für uns beide nicht wirklich was.


              Ich weiß wirklich nicht, was ich noch tun soll. Ich hab die Ernährung umgestellt, ich versuchs mit Sport (aber bring das mal in einen Zeitplan... XD). Ich hab schon überlegt mal mit meinem Frauenarzt zu reden und auf irgendwelche Mittelchen umzusteigen. Aber das kann ja auch nicht die Lösung sein.


              Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich, wie ich täglich ehrliche Lust auf Sex empfinden kann?


              Danke <3

              • blowmore hat auf diesen Beitrag geantwortet.
              • Ach bitte, ich glaube die TE hat es schon schwer genug, den Finger heben hilft ihr jetzt auch nicht. Klar, "sowas tut man nicht", aber ich glaub in so eine Situation rutscht man recht schnell.


                ...Jedenfalls glaube ich, es wäre wichtig, das Gespräch mit deinem Mann zu suchen. Denn egal ob schwanger oder nicht, irgendwas passt in der Ehe offenbar nich und ich halte Ehrlichkeit in der Hinsicht für sehr wichtig. Das Kind machts natürlich nicht einfacher. Wie alt sind seine Kinder? Wenn die Beziehung mit seiner Freundin ohnehin kaputt ist, redet mal, vielleicht wollt ihr beide ja neu anfangen und alles alte hinter euch lassen. Patchwork-Familien sind ja heute keine Seltenheit mehr. Wenn die Kinder eine eventuelle Trennung mal verarbeitet haben, vielleicht können sie sich ja auf ein neues Geschwisterchen freuen?


                Es ist auf jeden Fall schwierig und auf euch kommen ein paar sehr anstrengende Gespräche zu, aber alles danach kann wunderschön werden.

                • Hallo!
                  Ich fall gleich mal mit der Tür ins Haus. Mein Freund ist jetzt 32, wir haben einen kleinen Sohn zusammen und seit ein paar Wochen ist er komisch drauf. Ich muss auf einmal total aufpassen, was ich wie sage, was ich tu und wie ich ihn ansehe. Er fühlt sich oft persönlich angegriffen, bei jeder Kleinigkeit, und anstatt gleich mit mir darüber zu reden, benimmt er sich wie ein pupertierendes Schulmädchen und verhält sich mir gegenüber ignorant, weicht meinen Blicken aus und auf die Frage "was ist los?" kommt das klischeehafte "nix". Ich fühl mich wie im falschen Film.
                  Das ist total untypisch für ihn. Bis jetzt hatten wir immer eine sehr verständnisvolle Beziehung, haben über alles geredet und unsere Gefühle ausgesprochen und jetzt muss ich mich bei ihm wie auf Eierschalen bewegen.
                  Hat das jemand schon erlebt? Was kann ich tun? Ich liebe ihn sehr, aber das ist mittlerweile echt anstrengend...

                  • furkan_2837726

                    Also mal aus der Sicht des Kindes: ich war 10 als sich mrine tern scheiden gelassen haben und das ist ein ganz furchtbares Alter für neue Vaterfiguren (natürlich ist da jedes Kind anders...)
                    Also was das Kind angeht, das steht Gefühlsmäßig 10 Meter über dir und das darfst du ihr auch nicht übel nehmen, ich finds toll, dass sie so sehr für ihr Kind da ist, gerade in dem Alter kann man recht viel Selvstvertrauen zerstören, vor allem wenn das Kind sieht, da ist jrmand neues, den die Mama vielleicht lieber haben könnte...


                    Was das Ding mit ihren Freundinnen betrifft... Das ist natürlich blöd. Einerseits denke ich mir, man hat ja nur das Wochenende um Leute zu sehen, da will man eben oft ALLES unterbringen. Oft muss man da halt einfach Prioritäten setzen. Finde vielleicht mal mit ihr zusammen raus, wie sie sich für welche Prioritäten entscheidet. Vielleicht merkt sie einfach nur nicht, dass du ihre Freundinnen eigebtlich gar nicht sehen willst, denkt vielleicht sogar du freust dich darüber, dass du da "mitkommen darfst"?
                    Wenn sie mal wieder Tochterfrei hat, überrasche sie doch vielleicht mal mit einer Übernachtung im Hotel oder richt einfach nur was romantisches her und sag ihr, dass du gern öfter solch romantische Stunden mit ihr verbringen magst. Vileicht fehlt ihr nur der nötige Stups.

                  • Es tut mir leid, aber ich würde den auch sitzen lassen. Überlegungsbedarf herrscht für mich, wenns nur bissl geflirte wäre, oder er ehrlich wäre und siwas sagt wie "schatz, ich muss dir etwas sagen: ich denke oft an andere frauen undbich fäde fair, dass du das weisst und ich will, dass du dir keine sorgen machen musst, es ist nur eine phase und dich zu betrügen ist das letzte, was ich will."
                    Aber da er ja offenbar eindeutig geschrieben hat, dass er nicht weiss, ob er überhaupt noch mit dir zusammen sein will, vetschwende deine zeit nicht mit ihm.
                    Sei einfach ehrlich, sag ihm, dass du gespürt hast, das etwas mit ihm nicht stimmt und da er nicht sehr ehrlich war hast du eben in sein handy geguckt. Betone, dass es dir gegenüber einfach nicht fair ist, ständig abweisend zu sein. Das übt psychischen druck aus und du wolltest ihm doch helfen. Blöd, dass du dann eben so etwas gefunden hast.


                    Ja, handyschnüffeln tut man nicht, betrügen auch nicht.


                    Das dilemma erinnert mich an ne szene aus nem film, als die frau den mann ausspioniert, ihm beim sex mit ner anderennerwischt und er noch nackt sagt: wieso schnüffelst du mir hinterher? Wieso vertraust du mir nicht??

                  • damian_11934923

                    Nein, er war immer schon so, aber bevor die kleine da war haben wir schon besprochen, dass ich ordentlicher werde und er auch und weniger Zeit vorm PC verbringt. Anfangs hat er sich aivh echt Mühe gegeben, hat mir in der Früh noch ein paar Stunden Schlaf gelassen und sich ums Putzi gekümmert, aber jetzt wo das schlafen gut finktioniert und ich nicht mehr wegen Schlafmangel müde bin hat das auch nachgelassen.
                    Er tut mit ja auch irgendwie leid. Er kann sie ja nicht so gut beruhigen. Mama steckt ihr halt einfach nen Nippel in den Mund und gut is. Bei Papa wirds das schwieriger...

                    • Ich glaub ich muss einfach nur mal ein bisschen jammern, ich hab hier niemanden bei dem ich mich ausheulen kann, vielleicht findet sich ja jemand, dems ähnlich geht.
                      Vorweg: Eigentlich ist mein Freund einer von der unterstützenden und verwöhnenden Sorte, ich weiß nicht genau was los ist.


                      Ich, 24, wollte eigentlich nie Kinder haben, oder zumindest erst mal ein bisschen in meinem eigentlich erst neu erlernten Beruf ein bisschen arbeiten hab mich vom Freund (30) dann doch zu einem Kind überreden lassen und sie da, wir haben seit Jänner eine kleine Tochter und ich liebe sie abgöttisch!


                      Aber seit sie da ist bin ich eigentlich fast durchgehend - sorry der ausdruck - angepisst von meinem Freund.


                      Wenn ein Mann sagt, er tut etwas, dann tut er es auch, man muss ihn nicht alle 6 Monate daran erinnern.
                      Angefangen hats damit, dass wir im Dezember umgezogen sind, wir eine neue Küche gebraucht haben weil keine in der Wohnung war und Freund gemeint hat, er möchte sie größtenteils selbst machen, was super ist, weil uns das seeeeehr viel Geld erspart. Ich meinte noch, er soll sich nicht zu viel vornehmen, ich kenne ihn, anfangs ist er sehr begeistert und werkelt viel, aber fertig machen wird ers nicht. Er hat mir versprochen er macht jeden Tag etwas bis das Ding fertig ist. Ist die Küche fertig? Nein!
                      Aus "Bis Neujjahr wird sie fertig" wurde "Bis das Kind da ist ist sie fertig", gefolgt von "bis ich wieder arbeiten gehe ist sie fertig" (er war nach der Geburt einen Monat zu Hause) und fertig ist sie noch immer nicht. Benutzbar, aber Details wie Bodenleisten und Wandabdeckung fehlen.


                      Mamizeit
                      Dann ist da noch das Ding von "er braucht seine Ruhe". Gut, er arbeitet wieder und ich verstehe, dass er mal ein bisschen Auszeit von allem braucht, aber das rennt so ab: Freund kommt Heim, spielt ein bisschen mit Baby und spielt dann Computer bis er schlafen geht. Die 10-30 Minuten, die er sich mit dem Baby beschäftigt nutze ich meistens um ein wenig aufzuräumen, das mach ich nämlich auch hauptsächlich allein und ich komm nicht hinterher, vor allem weil wir immer noch nicht alle Möbel haben, geschweige denn Kinderzimmereinrichtung. Ich finde es irgendwie unfair, dass er mindestens 3 Stunden am Tag hat, in denen er machen kann was er möchte und ich hab das nicht. Aber darf ich mich da aufregen? Immerhin muss ich nicht arbeiten. Aber sich um ein Kind zu kümmern ist, auch wenn es schön ist, sehr anstrengend und ich finde ich hab meine Pausen verdient.
                      Manchmal muss ich einfach Dinge tun und wenn er wirklich sieht, dass ich grad mit dem Baby überfordert bin weil sie schreit, nimmt er sie mir ab, das hilft mir sehr, weil ich dann beide Hände frei hab. Natürlich schreit sie weiter und dann kommt ein "bist du bald fertig?" Meistens nehm ich sie ihm dann wieder weg, weil Geschrei UND dass mich jemand hetzt kann ich echt nicht brauchen.
                      Ich krieg meine Mamizeit dann manchmal in der Nacht, wenn die 2 Schlafen (und ich nicht auch eingeschlafen bin). Heute wollte ich ein bisschen am Balkon gärtnern, das gehört ja schließlich auch erledigt und es entspannt mich. Das Schlafzimmerfenster blickt direkt auf den Balkon und wir haben noch keine Vorhänge, die wollte er ja erst vor 2 Wochen aufhängen, also ist noch Zeit ;)
                      Ich hab natürlich das Balkonlicht aufgedreht, sonst seh ich ja nix, nach 10 Minuten kommt er dann und meint "Wie soll ich bitte bei dem Licht schlafen?"


                      "Ich muss echt mal aufräumen"
                      Also bin ich ins Schlafzimmer um das Fenster mit einer Decke abzudunkeln. Dabei bin ich über den Polster gestolpert, den er vor 4 Tagen wegräumen wollte (er hat sich einen anderen genommen und seinen statt in die Lade, die gleich am Bettende wäre auf den Boden gelegt und ich hab ihn gebeten, dass er ihn spätestens am nächsten Tag wegräumt. Die Wohnung ist durchgehend ein pures Chaos und er ist mir momentan echt keine Hilfe. Ich darf mich ja eigentlich nicht beschweren, ich bin auch Chaot durch und durch, aber wir haben jetzt ein Kind und ich schaffs auch mich zusammen zu reißen und meistens mein Zeug GLEICH wegzuräumen anstatt es auf später zu verschieben. Er schafft das nicht und so seh ich mich jeden Tag mit zappelndem Kind am Arm aufräumen. Es würde mir ja schon reichen, wenn er sich um den Geschirrspüler kümmert (was eigentlich seine Aufgabe ist, dafür bin ich Waschmaschinenbeauftragte), aber selbst das mach mittlerweile immer ich.
                      Er sieht das Chaos, tut aber nichts dagegen.


                      "Das Baby ist langweilig"
                      Er freut sich schon riesig drauf dem Kind Wissen zu übermitteln, Lego zu spielen und co. Mit einem Baby fangt er aber nicht so viel an. Er hat mal tatsächlich (mehr spaßhalber als ernst) gemeint, dass das Aufpassen jetzt meine Aufgabe ist und wenns dann gehen und sprechen kann kümmert er sich darum. Auch wenn er es nicht (ganz) so gemeint hat, lebt er doch irgendwie danach.


                      "Ich bin sooooooo erledigt"
                      Wenn er von der Arbeit Heim kommt ist er - verständlicherweise - erledigt. Manchmal heult er mich voll, dass ihm die Füße so weh tun, und dass sein Job jetzt nicht so ohne ist, weil er viel zwischen den Büroräumen herumgehen muss und ein paar mal am Tag in den Drucker raum und so weiter und sofort. Der Arme. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie das ist. Ich, die den ganzen Tag mit Baby rumrennt, die vorher in einer Konditorei so groß wie eine Turnhalle gearbeitet hat und in manchen Monaten 11 Stunden durchgehend auf den Beinen war und Mehlsäcke durch die Gegend geschleppt hat.
                      Wir wissen mittlerweile, wenn Baby schreit und keinen Hunger hat und die Windel nicht voll ist, will es, dass man es durch die Gegend trägt. Mami macht das auch brav. Wenn Papi sieht, dass Mami erledigt ist, sagt er "soll ich sie nehmen?" in einem Ton, dass es gleichbedeutend ist mit "Ich frag dich jetzt höflichkeitshalber und hoffe, dass die Antwort nein ist.". Wenn meine Antwort ja ist, nimmt er sie auch, geht aber nicht mit ihr herum sondern versucht sie zu bespaßen, wenn sie weint gibt er nach ein paar Minuten auf, schließt die Augen und lässt sie heulen bis es mir auf die Nerven geht und ich trotz Rückenschmerzen wieder übernehme.
                      Und dann sagt er sowas wie "Sie schreit mich immer nur an und bei dir ist sie ruhig, das ist unfair".


                      Zweisamkeit?
                      Aber er ist ja arm. Der Kerl ist ein wenig frustriert. Ganz ehrlich, kann ich verstehen. Das mit dem Sex ist ja momentan nicht so einfach. Und wenn Baby dann tatsächlich doch mal alleine schläft hält sich meine Lust dann doch in Grenzen - und trotzdem tu ich ihm des Öfteren den Gefallen. Dass das mit Baby schwierig ist, versteht er. Aber bei allen möglichen Gelegenheiten lässt er mit irgendwelchen Sprüchen ein unterschwelliges "Ich hätte gerne mehr Sex" mitgehen. Das setzt mich ehrlich gesagt unter Druck und ich hab immer das Gefühl er wirft mir vor, dass wir nicht so oft können. Das hab ich ihm auch gesagt, er meinte, er sagt solche Dinge ja nicht vollen Ernstens, aber er hört nicht auf.


                      Wenn du hier angekommen bist - danke für's Lesen! Gib ruhig deinen Senf dazu, oder denk dir nur "Mann, hat die nen Knall!", aber dann hast du auch einen, immerhin hast du deine Zeit damit verbracht das alles zu lesen. Ganz wie du willst.
                      Lass nur gesagt sein, ich ärgere mich gerade und hab natürlich nur das schlechte aufgezählt. Er hat so viele gute Seiten und oftmals überrumple ich ihn zu Unrecht mit passivaggresiven Kommentaren. Aber die ganze Sache beschäftigt mich momentan, ich fühle mich allein gelassen und das alles hier mal an die Öffentlichkeit zu bringen hilft mir hoffentlich ein wenig.

                      • Hilft alles nur kurzfristig leider :/

                      • evin_12142453

                        Nein, ist mein erstes :)
                        Die Flasche kriegt sie manchmal wenn der Papa die Nachtschicht übernimmt und keine abgepumpte Milch mehr da ist...


                        Danke jedenfalls euch allen!
                        Ich werde wohl dauerstillen solangs die brustwarzen zulassen xD

                        • Wir waren jetzt noch bei der kiä, weil sie auch noch nicht groß gemacht hat heute.
                          Sie meinte ich soll den 3h rhythmus einhalten, da sie surch das kurze füttern nur die zuckerlastige milch bekommt... Aber das baby nicht füttern wenn es danach schreit? Wie soll ich diese nacht nur überstehen? Wenigstens bin ich mit den nachbarn sowieso nicht gut hahaha

                          • Hallo!
                            Meine Tochter ist jetzt fast 2 Wochen alt und seit gestern benimmt sie sich komisch. Wenns morgen nicht besser ist, schauen wir eh zum Kia, aber ich dachte ich frag mal nach Erfahrungsberichten...


                            Vor ein paar Tagen noch ist sie nach jeder Mahlzeit eingeschlafen (ich stille, füttere aber vielleicht alle 2-3 Tage mal ein Fläschchen zu).
                            Seit gestern aber hängt sie mir ununterbrochrn an der Brust und trinkt auch kräftig. Spuckt dann aber relativ viel wieder hoch und quengelt und will wieder an die Brust. Sie schläft fast nicht unter Tags, vielleicht 4 Stunden (aber halt nicht am Stück)
                            Wir wechseln regelmäßig die Windeln. Aber egal was wir tun, sie ist nur beim trinken still...
                            Sonst quengelt oder schreit sie durchgehend...
                            Hilfe D:

                          • Oh, und was andere denken kann dir egal sein...
                            Fremde bieten dir höchstens nen Platz in der Ubahn an.
                            Verwandte freuen sich entweder oder haben den Kontakt zu dir nicht verdient.
                            Und bei Freunden das gleiche. Ich habs vielen Freunden nicht mal gesagt. Nur denen, zu denen ich regelmäßigen Kontakt habe und die haben sich gefreut und melden sich auvh weiterhin bei mir.
                            Alle anderen erfahren es, wenn sie es verdient haben, haha.
                            Über Facebook und co. würd ich sowas gar nicht erst publik machen.


                            Krieg das Balg und sei glücklich! :D