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kifah_19530079

  • 7. Juli 2020
  • Beitritt 26. Feb 2020
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  • Erstmal Glückwunsch zur Ausbildung und Übernahme!
    Als Mutter verlangt man im Regelfall bestimmt kein Geld von seinen Kindern, wenn man es nicht muss.
    Die Finanzen deiner Mutter haben sich durch den Abschluss deiner Ausbildung stark verschoben. Du lebst bei ihr in einem funktionierenden System und ich finde es nicht verkehrt das mit 400€ zu unterstützen. Sollte da kein "Kostgeld" mit bei sein, finde ich du könntest ihr sogar freiwillig 500€ zahlen. 300-350€ + Geld für Renovierungen + Essen zahlt man für ein WG-Zimmer auch locker.


    Noch was: Und wenn deine Mutter das Geld nicht versaufen geht, sondern für alle investiert, finde ich das super von ihr. Sie scheint euch zum Großteil alleine aufgezogen zu haben und ihr alle macht eine Ausbildung. Deine Grammatik ist super. Dort scheint ein Elternhaus hinter zu stecken, das seine Aufgabe ernst nimmt.

    • Um Himmels Willen! Auch ich habe Tränen in den Augen. Für Eltern ist es immer schlimm, wenn das eigene Kind abgelehnt wird. Aber für das Kind selbst ist es die Hölle.
      Dein Sohn bekommt davon vermutlich mehr mit, als gut für ihn ist. Viele Unternehmen (z.B. Google) suchen nach Autisten als wertvolle Mitarbeiter. Ich freue mich auf den Tag, an dem ihr seine große Begabung erkennt. Er ist mit Sicherheit ein großartiger Junge und wird seinen Weg machen und seinen Platz in unserer Gesellschaft finden, denn nicht alle Menschen sind so gestört wie deine Schwägerin. Womit wir beim Thema sind: Diese Frau ist eine emotionslose Soziopathin, vor der du deinen sensiblen Sohn DRINGEND schützen musst! Du musst! Sie zerstört ihn. Als Mutter ist es deine Pflicht über ihn zu wachen, aufzupassen wie ein Lux, vor Missbrauch und vor Übergriffen, vor Beleidigungen und psychischer und physischer Gewalt musst du ihn schützen. Er wird immer ein leichtes Opfer bleiben.
      Diese Frau darf nicht nur nie wieder den Arm deines Kindes anfassen, sie darf ihm such niemals mehr auf 50 Meter zu nahe kommen. Niemals! Nie! Und zwar ab sofort! Mach dich groß und stark!

    • Hallo lurchi83,


      nein, so ein Pech wie du hatte ich nicht.
      Aber ich kann verstehen dass du darunter leidest und es dir zu schaffen macht. Als Frau die Gebärmutter entnommen zu bekommen ist ein starker Eingriff in die Weiblichkeit. Viel einschneidener als die Entnahme des Blinddarms.
      Für dein Umfeld mag es so dramatisch nicht sein, denn die Gebärmutter ist nicht lebensnotwendig. Hättest du jetzt nur noch eine Niere, müsstest du ganz anders auf dich aufpassen. Und dein Umfeld müsste sich ganz anders um dich sorgen. Vielleicht sind die Menschen in deinem Leben auch einfach heil froh dass du den Kaiserschnitt überhaupt überlebt hast und sehen die Entnahme der Gebärmutter als geringstes Übel an, wenn man bedenkt was dir noch hätte passieren können.
      Vielleicht ist es auch gar nicht so schlimm für dich, dass dir ein Organ fehlt, sondern die ganzen Umstände, die du damit verbindest sind schlimm? Du projizierst darauf das gesamte (bestimmt traumatische) Erlebnis? Auf dem OP Tisch ausgeliefert so viel Blut zu verlieren... das braucht bestimmt seine Zeit, bis man das verarbeitet hat was da alles in kürzester Zeit alles passier ist.
      Aber du wirst mit den Umständen leben müssen und dein Leben wird nicht länger oder besser, wenn du Trübsal bläst. Es darf seine Zeit brauchen, bis du alles verarbeitet hast. Aber ab einem gewissen Punkt, solltest du nicht scheuen dir Hilfe zu holen.

    • isis_20414041

      Ich hatte eine ähnliche Situation. Ja, es ist eine Sauerei von deinem Partner sich nicht hinter dich zu stellen. Aber vielleicht ist auch er mit der Situation überfordert. Viele schaffen es ihr Leben lang nicht der Rolle als Sohn zu entfliehen.


      Dein Verhalten und deine Gefühle sind vollkommen natürlich. Man braucht sich nur eine Tierdokumentstion ansehen: Jede frisch gebackene Mutter beschützt ihr Junges. Wildschweine, Nashörner, Bären. Ja... und wir Menschen-Mütter. Dein Mann hat wohl nicht verstanden was es bedeutet eine junge Mutter zu sein. Das sind die Hormone und die Gefühle sollte man meiner Meinung nach nicht unterdrücken. Denn dieses Gefühl lässt ein wenig von selbst nach. Man darf es nur nicht erzwingen. Und du solltest dein Kind immer vor übereifrigem Verhalten schützen. Egal durch wen.

      • Ich bringe meinem zweijährigen Sohn gerade bei, dass "ei" sagen und streicheln wertlos ist, wenn er trotzdem wieder haut, sobald er stinksauer ist. Damit ist mein Bengel vermutlich bald besser sozialisiert, als dein Freund.
        Ich kenne dich nicht, aber KEIN MENSCH, KEINER (!) muss und sollte sich so behandeln lassen. Und Entscheidungen sind wertlos, solange sich das Verhalten nicht ändert. Lass dir das auf keinen Fall bieten. Es zieht dich runter und macht dich offensichtlich fertig. Und irgendwann macht es dich mit Sicherheit kaputt.
        Das Leben ist zu kurz, um sich so behandeln und beschimpfen zu lassen.

      • adrina_20344431

        Das klingt nach dem absoluten Horror.
        Männer haben häufig ein Problem damit ihrer "heiligen" Mutter Grenzen aufzuzeigen. Aber ich finde es toll, dass dein Mann dich darin bestärkt ihr zu sagen dass es nervt. Ich finde nicht dass es sein Problem ist, denn dadurch dass er dich geheiratet hat, macht er dich zu einem vollwertigen Mitglied seiner Familie. Und es ist gut das Thema nicht über ihn als dritte Person laufen zu lassen, sondern direkt zu besprechen. Ich finde eine größere Anerkennung und Wertschätzung kannst du von ihm nicht bekommen. Freu dich liebe darüber, als zu streiten;)


        Ich glaube es hilft nichts, du musst es immer und immer wieder thematisieren, bis sie es begreift. Du könntest natürlich auch den Spieß mal für 2 Wochen umdrehen und bei ihr mehrfach hineinplatzen. Oder du läufst vermehrt mit offenem Bademantel durchs Haus. Vielleicht ist ihr das dann mal zu intim.
        Das Leben deiner Schwiegermutter scheint extem, extrem langweilig zu sein. Wäre sie nicht so nervig, könnte sie einem fast leid tun. Vielleicht sollte sie in einem Hobby unterstütz werden oder sich ein Tier zulegen. Es gibt genug arme Fellnasen, die alleine in Käfigen sitzen und sich über soviel Aufmerksamkeit irre freuen würden.

      • Jeder Jeck ist anders.
        Solange du das Gefühl hast er hat keine Probleme zu sehen oder zu hören, würde ich mir keine Gedanken machen.
        Mein Sohn hat auch nicht geklatscht, wenn man es ihm vorgemacht hat und hat sehr spät mit dem Krabbeln angefangen (glaube auch mit 10-11 Monaten). Trotzdem ist er heute vollkommen normal entwickelt. Er hat nicht enorm viel gesprochen. Meine Tochter ist da anders, viel schneller und wirkt wacher in einigen Dingen.
        Ich denke man sollte nicht nach einem Schema gehen, so lange man eine Beeinträchtigung/ Behinderung ausschließen kann.

      • Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Steht doch in der Überschrift worum es hier geht. Dann klick nicht drauf und bleib vor allem mal entspannt.


        Denn doch, diese Fragen braucht die Welt. Grade bei Kindern, die noch nicht äußern können was ihnen fehlt, kann besonders der Stuhlgang oft ein Hinweis sein was ihnen vielleicht fehlt. Und als besorgte und aufmerksame Mutter macht man sich besonders beim ersten Kind um einfach alles Gedanken. Das ist doch völlig in Ordnung bei Unsicherheit einfach nachzufragen.

      • Ich denke das kann durchaus sein.
        Dein Kleiner ist wirklich noch sehr jung und Eltern mit so kleinen Kindern machen sich oft sehr viele Gedanken rund um den Stuhlgang ihrer Zöglinge. Ich kann dir versichern, du wirst in den nächsten Wochen und Monaten noch die verschiedensten Formen, Farben, Häufigkeiten und Gerüche kennenlernen :D Bald kommen die Verstopfungen, und in 2 Monaten mit dem ersten Brei wird es auch nochmal interessant was da in der Windel unterwegs ist. Und Zähnekriegen kann noch den bittersten Durchfall hervorrufen. Warte ab... So lange es kein hellgrüner Schleim ist, sollte alles okay sein.

      • zahid_19554862

        Ich finde dein Verhalten und deine Gefühle völlig normal.
        Das mit dem Rauchen kann man doch ganz stumpf sagen: "Könntest du dir bitte die Hände waschen, bevor du das Kind nach dem Rauchen anfasst?." Fertig. Thema wahrscheinlich durch.
        Ich musste meiner Schwiegermutter auch klar machen, dass es nunmal mein innerer Trieb ist, dass es meine Hormone sind, dass MEIN Kind zu MIR auf den Arm kommt, wenn es weint. Mit den energischen Worten "Ich WILL mein Kind jetzt auf den Arm nehmen!!!" habe ich ihr mein Kind einfach entrissen. Ich habe ihr damals auch gesagt dass ich das Weinen nicht gut hören kann und Milcheinschuss bekomme. Dann spannen meine Brüste und alles in meinem Körper sagt "nimm das Kind zu dir auf den Arm.". Und ich habe ihr stumpf gesagt dass ich sie zwar mag, je mehr aber jemand das Kind auf dem Arm haben möchte, umso weniger will ich es abgeben. Wie ein Kind mit neuem Spielzeug. Ich hatte Angst, wenn es jemand so sehr haben will, gibt er es mir nicht mehr wieder. Bei meiner eigenen Mutter war es nicht besser :D Da habe ich sogar hochgezogene Augenbrauen kassiert. Als die beiden Omas das gerafft haben, waren sie vorsichtig und plötzlich war das Problem für mich nicht mehr da und ich habe sie mit dem Kinderwagen losziehen lassen.
        Das Drama wird vermutlich weiter gehen, wenn du nicht ehrlich bist und es in dich hinein frisst. Sag ihr zur Not mit Tränen in den Augen wie du fühlst. Denn nein, du übertreibst nicht. Du bist eine gute Mutter, die auf alle Details achtet, die auf ihre innere Stimme hört. Auch bei Essen, Süßigkeiten, Spielzeug für deine Kleine haben sich deine Schwiegereltern an eure Vorgaben zu halten bzw No-Gos zu akzeptieren. Und Hände nicht waschen, Kind nicht rausrücken, sind No-Gos.


        Du solltest niemals deine innere Stimme und deine Gefühle im Bezug auf dein Kind unterdrücken. Behalte dir das! Alles Gute

        • Das wird sich positiv draus auswirken. Ich fand die Trennung meiner Eltern (war damals 18 Jahre alt) super. Beide waren glücklicher und umgänglicher als zu Zeiten der Beziehung. Verheiratet sind sie geblieben und trotz emotionaler Verletzungen, weil keine Trennung schön ist, haben sie sich nicht fertig gemacht. Das war vorbildlich und das Beste für jeden in der Familie.
          Ich wünsche dir von Herzen alles Gute auf deinem Weg und für deine Kinder.

        • Denke auch eine unglückliche Partnerschaft, Ehe, unglückliche Eltern, Stress im Elternhaus (auch wenn man versucht es nicht vor den Kindern auszutragen) sind bei keinem Kind in der Entwicklung förderlich. Gerade in Phasen der Stelbstfindung oder für junge Leute nicht einfach. Aber auch wenn sich das doof anhört, ich verstehe dass sich der Mittlere häufiger kräftig einen hinter die Binde kippt und ich fände es überhaupt nicht schlimm. Das ist ein Rebellieren, Sichabnabeln und eigene Grenzen testen und ausleben. Er wird natürlich merken dass ihr in eurer Ehe (mit eurem Leben?) in dieser Form nicht glücklich seid. Soll er also dann auf euch hören? "Mach deine Schule, Ausbildung, lerne ein Mädchen kennen und führe das gleiche unglückliche Leben, das ich habe." Da geht doch jeder gegen das System. Aber da fängt man sich nur angeweise irgenwann wieder.

        • tamas_11842903

          Ich kann deine Sorgen voll und ganz verstehen. Wir alle wünschen uns das Beste für unser Kind, für jedes einzelne, egal wie viele wir haben.
          Ich denke aber nicht dass du in der Erziehung versagt hast. Eltern, die in der Erziehung versagen, machen sich nicht ansatzweise die Gedanken, die du dir machst. Das kann ich dir versichern- da habe ich beruflich mit zu tun.
          Du musst und musstest als Mutter dafür sorgen, dass jedes Kind die Aufmerksamkeit bekommt, die es braucht. Wenn ein Kind mit Förderbedarf dabei ist, wie dein Jüngster, dann ist es völlig normal und richtig diesem Kind auch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Was wärst du sonst für eine Mutter und Vorbild für die anderen beiden Jungs?! "Scheiß auf Individualität, ich behandle euch alle wie eine Person!"? Du vermittelst den anderen beiden Kindern damit die richtigen Werte.
          Des Weiteren kannst du nur bis zu einem gewissen Grad auf den Charakter deiner Kinder Einfluss nehmen. Alkoholkonsum, beruflicher Werdegang, Sexualität und Lebensplanung, ... da steckst du nicht drin. Du kannst nur jedem Kind den bestmöglichen Start ins Leben ERMÖGLICHEN. Was die Kinder aus den Möglichkeiten machen, liegt weniger in den Händen der Mütter, als diese manchmal zugeben möchten.
          Kann sein dass dein "Bengel" ;) eine Ansage braucht, nach der im noch in zwei Wochen die Ohren klingeln. Kann aber auch sein dass du ihn, je mehr du dich einmischst, in weitere Ferne drängst und er selbst merken muss, dass er übertreibt.
          Er hat vermutlich niemanden ins Koma geprügelt, sich Spritzen gesetzt oder sich die Adern aufgeschnitten. Was meinst du was sich Eltern solcher Kinder Vorwürfe machen. Ich würde die Eskapaden deines Mittleren relativ sehen. Wir alle pubertieren unterschiedlich extrem.
          UND: Er hat einen Abschluss, er macht alles, wenn auch auf den letzten Drücker. Und was mal beruflich aus ihm wird liegt und lag nicht nur bei dir. Er muss damit und mit sich selbst glücklich sein.


          Achja, meinem Mann würde ich die Bierflasche entziehen. Da sollte es scheppern. Familie und Ehe heißt auch aufeinander aufpassen. Und entgleisen und in "Ersatzdrogen" flüchten geht auch über Jahrzehnte :) Den würde ich mir packen, er ist schließlich erwachsen und sollte ein Vorbild sein. Der Junior muss sich noch finden.