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erna_12255284

  • 9. Dez 2013
  • Beitritt 30. Jan 2010
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  • Hm, ja...
    auch für dich hier erstmal die Normwerte, was die meisten Labore ausgeben, ist hoffnungslos veraltet... http://www.schilddruesenguide.de/sd\_laborwerte.pdf
    Dein TSH ist wirklich extrem niedrig, höher dosieren würde ich erstmal nicht, besonders wenn Symptome der Überfunktion entstehen.
    Ein wenig Sorgen würde ich mir um die Knoten machen - den einen finde ich schon recht groß. Ist sicher, dass es ein kalter Knoten ist? Dann würde ich sagen, raus damit - aus kalten Knoten KANN sich Krebs entwickeln, ob deine Ärztin das in der Sono erkennen kann, ist mehr als fraglich - normalerweise muss bei so großen kalten Knoten mindestens alle halbe Jahre eine Biopsie gemacht werden. Mein Arzt hätte die bei mir alle 3 Monate gemacht und da ich darauf keine Lust hatte, wurde bei mir die rechte Seite fast komplett entfernt.


    Leider kann ich dir keinen guten Arzt empfehlen, eventuell kannst du einen deiner anderen Ärzte (HNO zb.), den du gut findest, mal um Rat fragen, bei mir hat mich der HNO zu einem guten (>400 SD-OPs/Jahr) geschickt, mein HA wollte mich zur OP zu einem schicken, der 180 SD im Jahr operiert und noch nicht mal ein Vorgespräch macht.


    LG

  • Hallo,
    mit dem TSH würde ich die Dosis normalerweise eher erhöhen als senken... :???:
    Etwas seltsam ist der extrem hohe fT4-Wert - hast du eventuell vor der Blutabnahme deine Medis genommen? Bei weniger als 24 Stunden nach Einnahme verfälscht das den Wert.
    Hier kannst du die Normwerte nachlesen:
    http://www.schilddruesenguide.de/sd\_laborwerte.pdf
    Wichtig ist vielleicht noch, dass du kein/sehr wenig Jod nehmen darfst - das wird ja in der Schwangerschaft immer gern als Kombipräparat empfohlen, führt bei Autoimmunkrankheiten allerdings zu einer Verschlimmerung des Zustandes.


    LG

  • Hallo,
    hier erst mal eine Übersicht der Normwerte: http://www.schilddruesenguide.de/sd\_laborwerte.pdf.
    Ich würde so eine starke Unterfunktion auf keinen Fall einfach mit Jod und "wir schauen mal" behandeln, da gehört auf jeden Fall eine weitergehende Untersuchung dazu. Die ft3 und ft4, sowie Antikörper und eine Sonografie, eventuell eine Szintigrafie bei Auffälligkeiten in den Werten oder bei der Sono. Falls du nämlich eine Autoimmunkrankheit haben solltest, verschlimmerst du das Ganze mit Jod noch...
    Bei Schilddrüsenproblemen IMMER zum Facharzt (Endokrinologe vorzugsweise, Nuklearmediziner geht auch).
    Die Hausärzte haben (bis auf sehr wenige Ausnahmen) keine Ahnung von der Materie.
    LG

  • Hallo,
    also deine Werte sehen eigentlich recht gut aus (wenn du magst, kannst du hier noch mal selber schauen: http://www.schilddruesenguide.de/sd\_laborwerte.pdf).
    Eventuell könntest du mal eine Vitaminbestimmung machen lassen und den Eisenwert anschauen lassen - der kann auch zu Müdigkeit führen, wenn er zu niedrig ist. Wenn dabei auch nix rauskommt, könntest du noch eine Hormonbestimmung der Geschlechtshormone durchführen lassen.
    Haarausfall liegt oft auch mit am falschen Shampoo, seit ich auf Naturkosmetik umgestellt habe, ist es bei mir etwas besser geworden.
    Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen, halt die Ohren steif.
    LG

  • cyndi_12161647

    Hm, ja...
    ..das wären meine "üblichen Verdächtigen" gewesen... :D Die Kalium-, Natrium- und Calciumwerte wären eventuell noch interessant.
    Würde den TSH auf jeden Fall regelmäßig kontrollieren lassen.


    Haarausfall hatte bzw. habe ich auch, ist aber wesentlich besser geworden, seit ich ein anderes Shampoo und Pflegespülung (Alterra von Rossmann) benutze. Vielleicht einen Versuch wert. :)


    Liebe Grüße.

  • Hallo,
    jaja, die Psyche ist es immer dann, wenn unsere lieben Ärzte nicht mehr weiter wissen... ok, KANN es sein, ist es aber eben meistens nicht. Ich hatte gute Erfolge nach einem Besuch eines wirklich guten Osteopathen plus anschließender manuellen Therapie sowie dem Umstellen meiner SD-Tabletten von plusJod auf ohne. Also wenn du nicht grade eine hochgradige Stressphase hast, lass dich von deinem Arzt nicht ins Bockshorn jagen und bleib an der Ursachenfindung.
    Im Übrigen finde ich, dass ein TSH über 2,5 auf jeden Fall einer weiteren Untersuchung (Sonografie - ist da etwas herausgekommen oder alles ok?, Blutkontrolle TPO+TRAK und eventuell Szintigrafie) sowie einer Substitution mit Hormonen bedarf. Die Herabsetzung der Grenzwerte war (hoffentlich) nicht nur ein Wunsch der Pharmalobby. Sprich doch einfach noch mal mit deinen Ärzten darüber.


    LG

  • Hallo,
    anhand deiner Werte sieht es erstmal nicht danach aus - du könntest mal einen Ultraschall der SD machen lassen und eine Blutkontrolle der TPO und TRAK, aber deine Symptome könnten auch auf einen Eisen- oder anderen Vitaminmangel sowie eine Jodunverträglichkeit hindeuten.


    LG

    • Hallo,
      hier kannst du selber mal nachlesen: http://www.schilddruesenguide.de/sd\_laborwerte.pdf


      Lass dich am besten mal an einen Endokrinologen oder Nuklearmediziner überweisen, die meisten Hausärzte kennen sich einfach mit der Schilddrüse nicht aus. (Falls du im Raum Hannover wohnen solltest, könnte ich dir einen empfehlen.)


      LG

    • khasib_12091184

      Hi
      freu mich zu hören, dass es dir besser geht, drücke dir die Daumen, dass es so bleibt. :super:


      Deine Werte sehen soweit ok aus, außer der Kaliumwert - da würde ich in 6 Wochen noch mal draufschauen lassen - am besten in Verbindung mit dem Natriumwert, da diese beiden sich beeinflussen.


      LG
      Katrin

      • Hallo,
        vielleicht wäre es hilfreich, wenn du mal deine Werte posten könntest - gibt leider genug Ärzte, die die Grenzwerte für die SD nicht kennen. Ansonsten bist du eigentlich bei einem Endo schon sehr gut aufgehoben.


        LG

      • tiina_12042859

        Hallo,
        so weit ich weiß, verringert sich die Wirkung. Du solltest die Dosis nicht ständig ändern, die SD braucht immer eine ganze Weile um sich an den Kram anzupassen - so lange die Werte nicht völlig von der Rolle sind, kannst du ruhig mal 1 Jahr lang oder länger (mit Zwischenkontrollen) die gleiche Dosis nehmen.


        Ich kenne die Symptome auch, habe 3 Jahre L-Thyroxin 100 plus genommen, Anfang des Jahres selbstständig (sollte man eigentlich nicht machen :roll: ) auf L-Thyroxin 50 ohne Jod umgestellt und siehe da... alles weg oder zumindest doch sehr sehr viel besser als früher...meine SD kam wohl mit dem Jod nicht zurecht, hatte mein Nuklearmediziner schon vor 2 Jahren vermutet, alle anderen Ärzte wollten mich zum Psychologen schicken...

        • erna_12255284

          Nachtrag...
          wurde bei dir eine Autoimmunkrankheit (Morbus Basedow, Hashimoto Thyreoditis) ausgeschlossen, bevor man dir die Jodtabletten verschrieben hat? Das verschärft die Krankheiten...

        • Hallo,
          hast du dir denn selbst mal die Blutwerte angeschaut (gerne auch mal hier einstellen :)) oder dich auf die Aussage der Ärzte verlassen? Die erzählen einem doch oft Mist, was die SD angeht. Im Übrigen kann es sein, dass du das Jod nicht bzw. nicht mehr verträgst, manchmal reagiert nach einer gewissen Zeit die SD über, ohne nennenswerte Werteschwankungen.
          Würde auch mal einen gründlichen Check bei einem Endo empfehlen, Nuklearmediziner geht aber auch, die Endos sind meistens hoffnungslos überlaufen.


          LG

          • Hallo,
            hast du eventuell auch noch den TSH-Wert? Würde erstmal einen Endokrinologen empfehlen, der deine kompletten Werte mal durchcheckt plus Sonografie und Szintigrafie der SD. Würde auch eine Untersuchung auf Morbus Bechterew machen lassen - die Aussage "mir tut alles weh" kommt mir doch sehr bekannt vor...
            Blutzucker solltest du auch mit prüfen lassen, allerdings eher den Langzeitwert (weiß jetzt grad nicht, wie der heißt, sorry), weil bei dem Kurzzeitwert immer eine Rolle spielt, wie schnell dein Blut untersucht wird.


            Halt die Ohren steif! Viele liebe Grüße, Archo

            • Hallo,
              ohne konkrete Werte ist es schwierig, was dazu zu sagen, aber erstmal vorweg: man merkt leider selber nicht, wieviel Stress zu viel für den Körper ist.
              Zum Thema Jod - finde ich eigentlich sehr gut, dass es noch Ärzte gibt, die nicht gleich die chemische Keule auspacken, ABER die genaue und gründliche Untersuchung der SD gehört davor! Jod kann in manchen Fällen die Erkrankung noch verschlimmern. Es kann auch sein, dass du eine sogenannte "Jodallergie" hast - lass dich auf jeden Fall noch mal gründlich durchchecken - am besten bei einem Endokrinologen - Hausärzte sind, was die SD betrifft, leider sowohl veraltet als auch unwissend... Zu einer gründlichen Untersuchung gehört in jedem Fall die SD-Sonografie sowie über eine Bestimmung der TPO und TRAK ein Ausschluss von Autoimmunkrankheiten. (http://www.schilddruesenguide.de/sd\_laborwerte.pdf)


              Liebe Grüße

            • maha_12685782

              Hallo,
              wäre sinnvoll, auch mal die Antikörper (TRAK, TPO) überprüfen zu lassen um Autoimmunkrankheiten der SD auszuschließen.

            • Hallo,
              Ein TSH ist erstmal kein Grund für Panik, es sollten aber zusätzliche Untersuchungen gemacht werden (Sonografie der SD z.B.). Der Normbereich liegt zwischen 0,3 und 2,5 (http://www.schilddruesenguide.de/sd\_laborwerte.pdf), dein Arzt sagt deshalb, es sei alles ok, weil er noch den alten Grenzwert von 4,5 kennt... Für eine Schwangerschaft kann es vonnöten sein, deinen TSH zu behandeln. Dein erhöhter GOT KANN (muss nicht) von den Antis kommen, eventuell gehen die auf die Leber - kenne mich damit aber nicht aus. Da würde ich dir empfehlen, auf jeden Fall mal noch zum Internisten zu gehen und die Leber überprüfen zu lassen. Lass ca. 3-4 Wochen nach Absetzen deiner Medis noch mal ein Blutbild machen, vielleicht liegt alles nur an ihnen...


              Liebe Grüße

            • Hallo,
              1. Meistens ist die Startdosis nicht die richtige - im Normalfall wird am Anfang alle 8-10 Wochen eine Blutkontrolle mit Anpassung ... vorgenommen. Kürzere Abstände machen wenig Sinn, da es eine Weile dauert, bis deine Blutwerte stabil sind, das geht zu Anfang immer rauf und runter...


              2. Siehe oben - oft wird davon ausgegangen, dass es ca. 2 Jahre dauert, bis die Dosis korrekt eingestellt ist - danach funktioniert der Stoffwechsel auch wieder normal.


              3. Am besten ist es da natürlich, wenn du die Blutabnahme immer zur gleichen Zeit durchführen lässt - da hast du die beste Vergleichsmöglichkeit.


              4. Auf jeden Fall mit der FA absprechen - ansonsten siehst du ja, ob deine Werte stabil sind (über einen längeren Zeitraum). Optimalerweise sollten sie zwischen 0,3 und 2,5 liegen (http://www.schilddruesenguide.de/sd\_laborwerte.pdf). Und Schwangerschaft und SD liegen sehr eng beieinander - hier im Forum gibt es sehr viele, die mit beidem Probleme haben. Im Zweifel lass dich an einen Endokrinologen überweisen - die haben dann doch mehr Ahnung als die meisten Hausärzte... :D


              Liebe Grüße

              • Hallo,
                ja, es kann passieren, dass man abnimmt, wenn sich die Schilddrüsenfunktion wieder normalisiert - muss aber nicht sein. Und ja, wenn du durch eine zu hohe Dosierung über einen längeren Zeitraum in eine Überfunktion gerätst, nimmt durch den gesteigerten Grundumsatz (die schnelle Herzfunktion und das stetige Schwitzen z.B.) auch das Gewicht ab.