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emre_12054521

  • 23. Feb 2006
  • Beitritt 9. Jan 2006
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  • emre_12054521

    Er bleibt stur
    Hallo zusammen!


    Habe in letzter Zeit des öfteren mit meinem Freund das Gespräch gesucht und ihm auch gesagt, wie mich sein Verhalten verletzt.


    Gestern Abend kam aber der "Hammer": Er eröffnete mir, dass seine Bekannten (inkl. Rotzgöre) mit uns in den Urlaub fahren werden... Und wenn es mir nicht passe, könne ich ja zuhause bleiben. Dann nahm er seine Jacke und verliess das Haus. Er kam erst nach Mitternacht nach Hause als er sicher war, dass ich schon schlief.


    Heute Morgen sprach ich ihn darauf an. Er blieb stur bei seiner Meinung. Das sei so abgemacht und er lasse sich eine langjährige Freundschaft nicht durch mich zerstören.


    Ausser dem Thema "Familie X" haben wir keine Streitereien und führen eine sehr harmonische Beziehung. Können auch über alles reden.


    Wieso verhällt er sich bei diesem Thema so stur?

    • carpus_12946718

      @pianoman / Thomas
      Du hast recht mit dem "nicht Vorzeigen" der Beiträge.


      Und ich muss dir auch recht geben in deiner Vermutung, dass ich irgendwie Eure Antworten schon kannte, es nur nicht wahrhaben wollte.


      In diesem Sinne musst du also keinen Bogen um das Anwesen machen "grins".


      LG


      Tessy

      • carpus_12946718

        Memme
        Genau das ist das richtige Wort für meinen Freund.


        Sicher werde ich ihm die Antworten zeigen. Und nicht, wie vorgesehen, unter seine Akten mischen. Die lege ich heute Abend auf den Tisch und fordere ein Gespräch.


        Von seinen Ausreden wie "die Bekannten haben auch in der schweren Zeit meiner Scheidung zu mir gehalten" werde ich mich nicht blenden lassen!


        Eure Antworten haben mir Mut gegeben, mich vor ihn hinzustellen und ihm zu sagen: So nicht, mein Lieber.
        Jetzt bin ich da und du hast auch meine Meinung, meine Gefühle etc. zu akzeptieren und zu respektieren.


        Vielen Dank an alle!


        Tessy

        • miyu_12895279

          Dampf abgelassen...
          ...aber höflich.


          Kurz vor Mittag, als ich von der Arbeit kam, stand das Mädchen wieder mit einem anderen Kind bei uns im Garten. Und das, obwohl der Garten rundum geschlossen ist. Wieder antwortete mir das Mädchen (dumme Göre) mit "Blöde Kuh". Da habe ich ihrer Mutter (der Bekannten meines Freundes) telefoniert und sie gebeten, dem Kind doch zu erklären, dass es nicht einfach so in den Garten darf. Unsere Hunde sind zwar ganz lieb, aber man weiss ja nie. Da antwortete sie mir, dass das Kind jederzeit zu uns kommen könne und überhaupt, wenn ihr Kind was möchte, dürfe es das tun. Ich hätte ihrem Kind nichts zu sagen und sie hängte einfach auf.
          Telefonierte sofort meinem Freund ins Büro, erklärte ihm, wie traurig mich das alles macht und dieser machte mich auch runter. Wieder die alte Masche: Er halte sich da raus etc. Ich wisse ja, wie verwöhnt die Tochter seiner Bekannten sei und auch wie die Bekannten selber seien. Kurz: Nur ein leeres Blabla.
          Es schien mir, als stelle er sich noch hinter diese "Zicken".
          Werde ihm Eure Antworten ausdrucken und diskret unter seine Akten mischen, so dass er dann ganz sicher draufstösst.


          LG Tessy

          • winnie_12164884

            @peas
            Dannke für deine offene Antwort. Doch ich muss dich leider korrigieren:
            Mir gefällt es auch nicht, wie die Töchter über ihren Vater sprechen und das habe ich ihnen auch schon des öfteren gesagt.


            Was unsere Bekannten angeht: Es scheint so, als würden sie ihr Kind zu uns schicken, damit dieses mir ihre Meinung sagt. Auch das finde ich nicht gut und das habe ich auch schon dem Mädchen gesagt.


            Mit meinem Freund habe ich auch schon geredet aber er will sich da raushalten.

            • Genau diesen Satz musste ich mir letzthin von einer Bekannten meines Freundes anhören.


              Das kam so:


              Nicht weit von uns entfernt wohnen Bekannte meines Freundes. Sie kennen sich schon über 10 Jahre lang.
              Diese Leute haben auch eine (sehr verwöhnte) kleine Tochter (10 Jahre alt).


              Nach einem recht anstrengenden Tag klingelte es an der Haustür und das Mädchen wollte die Hunde schauen kommen. Da ich diese aber gerade gebadet hatte und dran war, den 2. Hund zu trocknen, sagte ich zu dem Kind, dass das im Moment nicht ginge und sie aber gerne mit meiner kleinen Tochter spielen könne bis beide Hunde richtig trocken seien.
              Daraufhin betitelte mich das Mädchen als "Dumme Kuh" und verschwand.
              Am nächsten Tag tauchte seine Mutter bei mir auf und hielt mir eine Standpauke weil ich angeblich ihr Kind nicht reinlassen wollte, sie wollte ja bloss die Hunde sehen. Als ich der Frau schilderte wie es wirklich war, meinte sie schnippisch: Seit X mit dir zusammen ist, haben wir nichtmehr so viel Kontakt wie früher. Du musst wissen, dass wir ältere Rechte haben als du und wir nicht dulden, dass du uns von X fernhällst.
              Wenn mein Kind die Hunde sehen will, darf es das ohne wenn und aber.


              Am Abend erzählte ich meinem Freund die Begebenheit aber er meinte nur, dass ich die Situation zu eng sehe. Es stimme schon, dass er den Kontakt zu seinen Bekannten etwas vernachlässigt habe. Für diese Leute sei unser Haus immer offen und er müsse der Frau recht geben, sie hätten quasi ältere Rechte als ich.
              Daraufhin telefonierte er mit seinen Bekannten und sagte ihnen, das Kind dürfe jederzeit die Hunde besuchen kommen.


              Seither steht das Mädchen jeden Tag mit irgendwelchen Kindern plötzlich bei uns im Garten und will die Hunde zeigen. Ich erkläre dann jeweil den Kindern, dass Hunde kein Spielzeug seien. Ausser der Tochter der Bekannten begreifen das alle. Das Mädchen meint dann jeweils nur: X hat mir erlaubt zu kommen und meine Mutter hat gemeint, du hättest nichts zu sagen.


              Langsam bin ich am verzweifeln.


              Meine Situation, welche ich in einem früheren Beitrag geschildert habe, hat sich übrigens mittlerweile geändert. Ich arbeite jetzt wieder an meinem früheren Arbeitsplatz an 4 Vormittagen die Woche als Krankenschwester. Und nach einer "Konferenz" mit unseren Mädchen helfen diese mir ohne Probleme im Haushalt und sparen sogar nicht mit spitzen Bemerkungen gegen ihren "faulen" Vater.


              Wie soll ich mich den Bekannten meines Freundes und dem Kind gegenüber verhalten?
              Vielen Dank für Eure zahlreichen Tips!

            • Noch einige Erklärungen...
              wie es bei uns geregelt ist:


              Das Haus haben wir gekauft. Rund 75 % gehören mir, für den Rest wurde eine Hypothek bei der Bank aufgenommen. Die monatlichen Rückzahlungen von umgerechnet 500 Euro (wir leben in der Schweiz) bezahlt er.


              Wir haben einen sogenannten Konkubinatsvertrag (Partnerschaftsvertrag) beim Anwalt gemacht. Leider steht dort aber nichts drin, dass er mir ein Taschengeld oder ähnlich lassen muss. Lediglich, dass er für die laufenden Kosten sowie den Lebensunterhalt aufzukommen hat.

            • Veränderung
              Eigentlich kann ich mit ihm über alles sehr gut reden. Nur eben nicht über dieses Thema.
              Natürlich hilft mir der "liebe Herr" gar nichts mehr. Weder im Haushalt, noch mit den Kindern oder den Hunden.
              Ich stehe täglich um 05:00 auf und komme selten vor 23:00 ins Bett. Er hat seine geregelte Arbeitszeit und seine Freizeit gehört ihm.
              Wir haben quasi getrennte Kassen. Ich selber hatte nicht sehr viel Erspartes und vom Vater meiner Tochter bekomme ich kaum Unterhalt. Das Geld reicht gerade aus um die Krankenkasse für die Kleine und mich zu bezahlen.
              Sicher wollte ich ihn erneut auf dieses Thema und seinen wirklich harten Satz ansprechen. Aber da stosse ich auf taube Ohren und er betont dann wieder, dass das Thema für ihn gestorben sei.

              • Ich kenne meinen Freund seit fast 2 Jahren.
                Letzten Herbst haben wir ein hübsches Häuschen im Grünen gefunden und sind zusammengezogen. Er hat aus einer früheren Ehe 2 Töchter (15 + 16), ich eine Tochter (10). Wir holten uns auch 2 relativ grosse Hunde vom Tierheim.
                Auf seinen Wunsch hin gab ich meine Teilzeitstelle als Krankenschwester auf. Eines seiner Argumente war dabei, dass ich dann auch etwas mehr Zeit für mich hätte.
                Die ersten paar Wochen lief alles gut. Er half mir wo er nur konnte.
                Aber seit etwa Anfang Dezember hat er sich sehr verändert:
                Wenn er abends von der Arbeit nach Hause kommt, will er seine Ruhe und begründet dies mit der Tatsache, dass er diese verdient hätte weil er ja das Geld für die Familie verdiene. Er verdient wirklich nicht schlecht und eigentlich fehlt es uns an nichts.
                Über die Feiertage lud er für jeden Tag Gäste ein (Verwandte, Freunde). Mich liess er mit der ganzen Organisation etc. allein, er spielte aber den strahlenden Gastgeber. Von seinen Töchtern ist auch keinerlei Hilfe zu erwarten. Im Gegensatz zu meiner kleinen Tochter, die wenigstens ihr Zimmer selber aufräumt und mir auch ab und zu in der Küche hilft.
                Es ist auch so, dass ich nie Geld im Haus habe. Die Einkäufe machen wir zusammen und er bezahlt dann.
                Letzte Woche versuchte ich mit ihm zu reden. Ich wollte ihm erklären, dass es so nicht weitergehen kann. Ich fühle mich einfach mit allem alleingelassen Er spielt jeweils den Strahlemann und führt allen seine "perfekte Familie" vor.
                Er antwortete nur: "Sei dankbarer. Ohne mich hättest du all dies hier nicht und würdest noch immer mit deiner Tochter in einer kleinen Wohnung mitten in der Stadt wohnen. Und jetzt ist dieses Thema für mich beerdigt!"
                Habe ich nicht auch gewisse Rechte in der Familie?
                Liebt er mich wirklich oder ist es so, dass er nur eine "Vorzeigefamilie" wollte?
                Wer weiss einen Rat?