Ich kann es dir auch nicht erklären. Von außen betrachtet ist es immer leicht zu sagen was besser wäre, aber ich kenne das gefühl vor dem partner zu verstummen. manchmal ist der kloß im hals so groß, das mir schlecht wird.
ich habe das ganze schonmal durchgemacht vor meiner jetzigen beziehung. Ich habe mich unendlich frei gefühlt, als ich es endlich ausgesprochen hab. Als ich damit angefangen hab, war es plötzlich ganz einfach. Ich war mir zu dem zeitpunkt allerdings auch zu 100% sicher das wir keine gemeinsame zukunft haben werden, jede disskusion war kräfte zerrend, bis ich innerlich total kalt ihm gegenüber war.
Meine direkte art hatte meinen ex total erschrocken und teils wach gerüttelt, allerdings war es dann gefühlstechnisch zu spät.
Wir sind damit nicht alleine. Meine Mutter lebt mit einem Exknacki, Drogenjunky zusammen der sie jahrelang geschlagen hat und cholerisch anbrüllt. Durch ihn hat sie ihre Kinder verloren. Sie kann nicht ohne ihn, hält weiterhin an ihm fest. Ist eine sehr gute Frage, warum wir so etwas mit uns machen lassen, wobei wir es eigentlich besser wissen.
tief sitzende psychische Ängste? Helfersyndrom? Keine ahnung.