Ich möchte doch noch einmal
explizit nachfragen, ob mein Gedanke "dass man doch den Willen des anderen respektieren sollte und in einer solchen Situation einfach tun sollte was der andere will" so verständlich ist... :)
Liebe Grüße,
FB
Ich möchte doch noch einmal
explizit nachfragen, ob mein Gedanke "dass man doch den Willen des anderen respektieren sollte und in einer solchen Situation einfach tun sollte was der andere will" so verständlich ist... :)
Liebe Grüße,
FB
@lib
Danke :) Ja, mit dem Kleid habe ich es versucht. Es hat auch ganz gut geklappt. Ich habe noch eine Bluse, die muss ich über den Kopf ziehen, ist etwas eng, sitzt aber dann perfekt. Bei der muss ich auch jedes Mal das Angstgefühl bekämpfen. Was dazu führt, dass ich sie nur an Tagen tragen an denen ich mich dem gewachsen fühle.
Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion und nehme L-Thyroxin. Mein Leben im Moment ist ziemlich stressig, Existenzängste usw., ich bin alleine, wollte immer Kinder haben, aber ich und "die Männer" passen nicht so gut zueinander, so langesam ich kann die Einsamkeit kaum noch ertragen. Ja, man muss lernen sich selbst zu lieben und alleine glücklich zu sein. Bin ich auch... aber nach vielen Jahren, reicht es irgendwann. Alleinsein als Dauerzustand seit vielen vielen Jahren. Ich bin nicht kontaktscheu oder so. Ich bin einfach anders und kann mit vielen Menschen nichts anfangen und sie auch nicht mit mir :) Das ist grundsätzlich auch ok... ich mag wie ich bin. Vermutlich stecke ich jetzt schon in einer midlifekrise. Meine Familie erdrückt mich, weil sie es nicht zulässt, dass ich mich frei bewege. Das alles könnten Erklärungen für meine Attacke letzte Woche sein. Ich habe schon 12 Jahre eine Psychoanalyse gemacht und bin vermutlich auch recht weit gekommen. Jetzt möchte ich keine Therapie mehr machen und eigentlich nur endlich leben... Aber ich und meine alltäglichen Kämpfe funken mir ständig dazwischen.
Eigentlich schon.
Eigentlich habe ich diese Angst so erst zwei Mal erlebt, nämlich in den beiden hier geschilderten Situationen. Normalerweise, wenn ich eine Bluse oder ähnliches habe bei dem dieses Gefühl hochkommt ziehe ich sie sofort aus.
Letzte Woche hatte ich in meiner Wohnung scheinbar eine "richtige" Panikattacke mit Atemnot und Engegefühl. Das wurde besser als ich das Haus verließ und verschlechterte sich wieder sobald ich in das von mir als unglaublich "stickig" empfundene Haus zurückging. Seither habe ich ständig eine latente Angst von der ich jederzeit das Gefühl habe sie könnte mich überwältigen. Die versuche ich natürlich zu kontrollieren, weil mir klar ist, dass das ziemlich irrational ist und ich mich nirgendwo, außer draußen an der frischen Luft mehr wirklich wohl fühle.
Ja, das verstehe ich
aber wenn ich dir dann nochmal ganz ernsthaft sage, bitte nimm die Schere und hol mich da raus, weil ich mich mit jedem Moment schlechter fühle? Ich weiß nicht, ich würde da nicht diskutieren...
So eine Situation ist bislang nur zwei Mal in meinem ganzen Leben (Mitte 30) aufgetreten und ich sah das nie als Problem an. Ich habe halt dann in den letzten zwei Jahren auf zu enge Kleidung verzichtet und dachte das gibt sich mit der Zeit wieder. Da das Kleid von jenem Tag mein Lieblingskleid ist, habe ich es an einem Tag angezogen ohne den Reißverschluß zu schließen, eine halbe Stunde gewartet bis das Herzklopfen weg war, dann den Reißverschluß etwas geschlossen, wieder gewartet usw. Jetzt ist dieses KLeid wieder angstfrei :) wobei ich noch immer irgendwie befürchte so eine "Atacke" könnte mich abends beim Ausgehen überkommen und das wäre natürlich etwas peinlich ;)
Weil ich letzte Woche eine ähnliche Situation erlebte, habe ich etwas über Panikattacken gelesen und bin dann zwangsweise auch über Klaustrophobie gestolpert. Ich hatte das schon als Kind, dass ich bei Umarmungen die Krise bekomme, weil ich das Gefühl habe keine Luft mehr zu bekommen, ebenso unter Bettdecken oder Rollkragenpullover :) solche Dinge habe ich einfach vermieden. Belastet oder eingeschränlt hat mich das nie und ich habe das nie als Probblem angesehen und eigentlich sogar vergessen, dass das so war/ist.
Es geht um den Menschen
mit dem du eventuell dein Leben verbringen willst... bitte, sei egoistisch :) triff dich mit dem anderen und dann höre auf dein Bauchgefühl.
Wenn du von dem ersten schon so "geflasht" bist, dass du weißt, dass es passt und du mit ihm zusammen sein willst, dann brauchst du dich mit dem zweiten nicht mehr zu treffen. Allerdings, dass der Zweite immer noch in deinem Kopf herumspukt... vielleicht flasht er dich ja noch mehr?
Drei Treffen sind noch lange keine Beziehung...
Hallo alle zusammen,
ich habe eine Frage. Ich fühle mich generell unwohl wenn etwas zu eng um meine Brust ist und bin da vielleicht leicht klaustrophobisch. Einmal habe ich ein Kleid im Geschäft anprobiert und hatte den Reißverschluß aus Versehen nur zur Hälfte geöffnet und als ich das Kleid so halb über den Kopf gezogen hatte blieb ich stecken und bin dadurch so in Panik geraten, dass ich aus der Kabine stürmte und zum Glück waren gleich zwei Personen da, die mir das Kleid über den Kopf ziehen halfen. Es dauerte den ganzen Tag, bis ich mich wieder beruhigen konnte...
Vor einiger Zeit habe ich meinem damaligen Partner ein Kleid vorgeführt. Es ist relativ eng und hat am Rücken einen Reißverschluss, der bis ganz oben am Nacken schließt. Obwohl ich das Kleid schon einige Jahre habe und deshalb auch ganz gut "kenne" hatte sich auf einmal der Reißverschluß am oberen Ende in dem Stoffstück, das normalerweise unter dem Reißverschluß ist verhakt. Nachdem ich merkte, dass ich es nicht mehr öffnen konnte und schon leicht in Panik geriet, bat ich meinen Partner das Kleid zu öffnen. Allerdings ist es ihm auch nicht auf Anhieb gelungen und ich merkte, wie die Angst nicht mehr aus dem Kleid zu kommen immer stärker wurde. Das ist zugegebenermaßen vielleicht etwas irrational, aber in solchen Momenten habe ich meine Angst nicht im Griff, obwohl ich normalerweise schon ein eher reflektierter und rational handelnder Mensch bin.
Da ich nur noch aus dem Kleid raus wollte rannte ich in die Küche um ein Messer zu holen und bat meinen Partner das Stück Stoff in dem der Reißverschluss festklemmte aufzuschneiden. Er weigerte sich und meinte, damit würde man das Kleid kaputt machen. Verzweifelt versuchte ich ihm zu erklären, dass ich Angst habe, diese Angst immer schlimmer wird und ich JETZT aus dem Kleid rausmusste. Aber er wollte es nochmal versuchen das Kleid zu öffnen. Ich musste fast schon böse werden und "schreien", damit er endlich dieses blöde Stück Stoff wegschneidet. Dazu muss ich sagen, dass man dieses Stück Stoff nicht sieht, wenn das Kleid geschlossen ist. Das Kleid geht davon also nicht kaputt...
Er war hinterher sauer, weil ich mich so verhalten hatte und ich war hinterher sauer, weil er in einer Situation, die für mich offensichtlich so problematisch war, nicht einfach tun konnte worum ich ihn bat, ohne mit mir darüber zu diskutieren ob das jetzt rational ist oder nicht.
Bei Gelegenheit habe ich auch mit Freunden - hauptsächlich Männer - über diese Situation gesprochen und es ist so, dass eigentlich erstens niemand diese Angst versteht - aber damit kann ich leben, muss ja auch niemand verstehen, verstehe ich selbst nicht - und zweitens niemand versteht, dass ich hinterher sauer auf meinen Partner war.
Mein Gedanke ist der folgende, wenn ein anderer Mensch sich in einer "Ausnahmesituation" befindet und dieser Mensch mich darum bittet in dieser Ausnahmesituation etwas zu tun, was er für sich für richtig empfunden hat, dann würde ich es einfach tun und nicht darüber nachdenken ob ICH das jetzt als irrational empfinde oder nicht. Ich würde dann einfach das Messer nehmen und das Kleid aufschneiden und hinterher vielleicht fragen, was an der Situation jetzt so "drastische" Massnahmen erforderte...
Ich meine, wenn ich die andere Person nicht als unzurechnungsfähig einstufe, dann habe ich doch nicht das Recht mich in einer solchen Situation so über ihren Willen hinwegzusetzen.
Es ist mein Kleid, ich will da raus, wenn du es nicht öffnen kannst, dann schneide das Stück Stoff ab.
Ist das so schwer nachvollziehbar? Ich traue anderen Menschen doch zu, dass sie in solchen Momenten selbst entscheiden können was für sie richtig ist... und genau, dieses sich über die Entscheidung bzw. den Wunsch des anderen hinweg zu setzen, in einer einmaligen (!) Situation, und eine Diskussion anzufangen, war was mich so sauer gemacht hat. Mir ging es offensichtlich schlecht. Ich verhalte mich normalerweise nicht so... wenn dann mal so etwas ist, dann weiß ich doch selbst, was ich in so einer Situation brauche...
Was meint ihr dazu?
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Abend :)
FB
Noch ein Friseur Drama
Ich weiß, dass der Thread schon endlos alt ist, aber ich hatte heute auch so eine traumatische Erfahrung und ich verstehe das nicht... gerade Friseure müssten doch verstehen wie wichtig es ist, dass sie respektvoll mit unserer Länge umgehen.
Meine Haare waren so lang, dass ich mich nicht hinsetzen konnte ohne sie im Stuhl festzuklemmen, klar, manchmal nervig, aber ich habe die langen Haare auch nicht, weil sie praktisch sind, sondern weil ich es schön finde.
Die Friseuse heute morgen hat dann tatsächlich mehr als 20cm abgeschnitten!!!!!!!!!!! und es dann noch nicht einmal geschafft, dass alles gerade ist. Sie hat mehr oder weniger die Gesamthaarlänge auf die Stufen die ich vorne hatte angeglichen. Jetzt sind sie fast überall gleich lang und viel zu kurz.
Ja, man könnte argumentieren, dass sie immer noch bis übers Schulterblatt reichen, aber ich bin einfach nur traurig und selbst wenn ich zum Nachbessern (was mir angeboten wurde) gehen würde, dann fehlt mir die Länge noch immer :(
Ich mache seit Jahren eine Odysee durch die Friseurgeschäfte in Frankfurt und irgendwie klappt es beim ersten Mal meistens ganz gut und dann beim zweiten Mal nicht mehr so gut, mal abgesehen davon, dass die Salons auch häufig ihr Personal wechseln. Echt blöd das ganze.
Vielleicht ist die Lösung nur noch zu Friseusen zu gehen, die selbst lange Haare haben, allerdings kommt das nicht all zu häufig vor, aber die können wenigstens verstehen, wie das ist, wohingegen Menschen mit kurzen Haaren grundsätzlich nicht verstehen, welche Beziehung man zu seinen langen Haaren hat.
Ich finde das Argument mit den kaputten Haaren einfach nur frech. Das hat sie heute zu mir dann am Ende auch gesagt. Wobei sie zu Beginn noch von meinen Haaren und meiner Länge schwärmte und meinte meine Haare wären auch wirklich sehr toll und vor allem so lang, sie würde es ja immer toll finden, wenn jemand richtig lange Haare hat und nicht nur etwas zwischen lang und kurz...
1) wenn die Haare wirklich so kaputt sind, MUSS sie das VOR dem Schneiden kommunizieren, wenn ich mich mit ihr auf 20cm einige und hinterher unglücklich bin, ist es trotzdem meine Entscheidung gewesen.
2) und selbst wenn meine Haare bis zum Ansatz versplisst gewesen sein sollten und ich aussehe wie die letzte Pennerin, es ist immer noch meine Entscheidung wie ich aussehen möchte! Das ist keine lebenserhaltende Massnahme, bei der man notoperieren muss. Ich meine wie frech ist es denn, sich einfach über meinen Wunsch hinweg zu setzen und dann zu argumentieren, dass das notwendig war??? Bin ich nicht vollmündig, oder was?
3) Habe heute bei der Polizei angerufen, weil ich so wütend und traurig war. Man kann IMMER gehen auch wenn der Schnitt nicht fertig ist und man muss dann nicht bezahlen und kann zu einem anderen Friseur gehen. Ich hatte zwischendrin sie mehrere Male gebeten aufzuhören und gemeint, dass ich nicht aushalte, wie sie immer mehr abschneidet, aber sie meinte sie könne mich jetzt nicht ohne fertigen Schnitt gehen lassen. Das STIMMT NICHT. Geht einfach zu einem anderen Friseur! Wie hat der Polizist heute zu mir gesagt, wenn jemand etwas mit einem tut was man nicht will, kann man IMMER gehen, auch wenn es "nur" der Friseur ist...
Liebe Grüße an alle Langhaar Friseur Traumatisierten :)
P.S.: Wenn jemand einen guten Langhaarfriseur in Frankfurt am Main kennt, ich bin wirklich dankbar für jeden Tipp!
P.P.S.: Sorry, das war lang...