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  • 20. Juni 2013
  • Beitritt 20. Juni 2013
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  • Langt das dafür
    dass man den Warnknopf drückt?


    Einer anderen Userin eine Geisteskrankheit unterstellen und zu unterstellen, sie würde zu einer Gruppe gehören, die wenig von den Taliban unterscheidet, die ja unter anderem für das Steinigen von vergewaltigten Frauen eintreten, indem sie irgendwelche Zivilisten massakrieren. Keine Ahnung, hat jemand einen Tipp, ob dass den Warnknopf verdient?

  • "sonst was"
    Außerdem verwehren die nicht einfach so, sondern weil der Obermacker das so festgelegt hat.


    "dir noch jemanden anderen etwas getan haben"
    Im Christentum gelten Sünden oft als Beleidigung des Obermackers, folglich tun Sünder im Christentum jemand anderen was an.

  • Niemand
    "Menschen etwas zu verwehren, dass man für sich selber beantsprucht"
    beansprucht eine gleichgeschlechtliche Ehe für sich, verwehrt sie aber anderen. Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe verwehren diese auch sich selber. Und Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe verwehren auch niemanden, egal ob homo oder nicht, jemanden des anderen Geschlechts zu heiraten.
    "hat für mich immer mit Hass zu tun.


    einen anderen Grund gibt es dafür nicht, keine andere motivation."
    Du kannst also keine andere Motivation erkennen, folglich muss es Hass sein. Kanns nicht auch Dummheit sein?

  • Ok,
    wenigstens konsequent. Viele tun so als würden die Argumente bezüglich gleichgeschlechtlicher Ehe und andere denkbare Eheformen in völlig verschiedenen Welten existieren, ohne zu beachten, dass wenn man aufgrund einer bestimmten Argumentation eine denkbare Eheform erlauben will, man alle Eheformen, bei denen die Argumentation genauso angewandt werden kann, eigentlich auch erlauben muss.

  • Bei dem
    Text ist dir hoffentlich aufgefallen, dass der genauso gut oder noch viel besser auf Polygamie passt. Polygame Tiere finden sich genauso leicht und wenn von den glücklich verliebten 3 Frauen den Mann tatsächlich nur eine heiraten darf, macht dass die Liebe der 2 anderen auch zu einer 2.Klasse, sogar mit einigen ziemlich hässlichen rechtlichen Nachteilen.


    Da müsst man dann mit der Gleichberechtigung gleich weitermachen.

  • Zitat redpoll:
    http://forum.gofeminin.de/forum/f117/\_\_f5665\_p8\_f117-Rein-theoretisch-Freund-ware-fur-Abtreibung.html#113756


    "Es gibt da ein Buch, da steht "Die Bibel" vorne drauf. Man nennt es auch "Gottes Wort". Erst wenn Du da keine Antworten findest, kannst Du sagen, dass es keine Antworten gibt.


    Weder Du noch ich bestimmen. Richtig. Gott tut das. Nur ist eben die Frage, ob Du Dich bemüht hast, herauszufinden, wie dieser Gott zu dem Thema steht. "


    Ich glaub das langt für einen Anfangsverdacht. Es gibt da zwar noch Zeugen Jehovas und ein paar andere Vereine, die andere Bibelversionen haben, aber die haben die Stellen mit Sodom und Gomorrha und die netten Paulusbriefe nicht editiert so weit ich weis, so dass es in Bezug auf Homosexualität ähnlich aussehen dürfte.

  • Die
    beiden in Verbindung zu bringen, ist hierzulande üblich, siehe BGB.


    Aber haben wir immerhin geklärt, dass ein Christ völlig ohne Hass zur Ablehnung von Homoehen gelangen kann?

  • Mit der bürgerlichen
    Ehe geht man eine nicht gerichtlich durchsetzbare Pflicht zum Sex ein.
    In einer Homoehe wird dieser Pflicht entweder nachgekommen - = Sünde für Christ - oder nicht nachgekommen - = Sünde für Christ (da ein gegebenes Versprechen nicht eingehalten wird) => für den Christen bedeutet also das Eingehen einer bürgerlichen Ehe für die beiden Homosexuellen, dass diese auf jeden Fall sündigen werden und zwar solange wie diese bürgerliche Ehe=> Christ muss das negativ sehen

  • Aber wie
    gesagt, bei der standesamtlichen Ehe gibts auch eine Verbindung zu Sex. Laut dem wikiartikel den ich verlinkt habe, wird in aktuellen Lehrbüchern Sex auch als selbstverständlicher Teil der Ehe angesehen und im Jahr 2000 hat anscheind jemand seine unterhaltszahlungen reduzieren können, weil im Bett nichts los war.


    Deshalb muss ein Christ Schwierigkeiten mit der Homoehe haben. (zumindest wenn er die Bibel "klassisch" interpretiert)

  • Dummerweise
    "Heiraten wollen" "nichts mit Sex zu tun"
    im Christentum schon. "erkläre euch hiermit zu Mann und Frau.Ihr dürfte die Braut jetzt küssen." = ihr dürft jetzt endlich loslegen (blos net hier vorm Altar, schaffts wenigstens bis in euer Schlafzimmer)


    Eine Heirat, die nicht bedeutet, dass das Paar jetzt mit Gottes Segen zur Sache schreiten dürfte, ist im Christentum sinnlos.


    Nebenbei sieht auch das bürgerliche Gesetz einen Zusammenhang zwischen Sex und Ehe:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ehelicher\_Beischlaf#Situation\_in\_Deutschland
    http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/\_\_1353.html
    "Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet;" = gelgentlicher Sex gehört zur Ehe dazu
    "Ein Ehegatte ist nicht verpflichtet, dem Verlangen des anderen Ehegatten nach Herstellung der Gemeinschaft Folge zu leisten, wenn sich das Verlangen als Missbrauch seines Rechts darstellt oder wenn die Ehe gescheitert ist." = einfach so nein ist eigentlich nicht in Ordnung, es braucht irgendeinen Grund, wenigstens dass der andere sich daneben benommen hat


    (Praktisch ist der Paragraf ohne Bedeutung, da natürlich nix einklagbar ist.)


    Es gibt also gute Gründe, wenn ein Christ in Bezug auf eine Ehe unter Homosexuellen reserviert ist, denn die erklären mit der Heirat nicht nur, dass sie sich lieben, sondern auch, dass sie ziemlich wahrscheinlich ein paar Mal Sex miteinander haben werden. Und da kann der Christ nicht unbedingt klatschen.

  • Haben
    denn Christen/Redpoll Probleme mit Homosexuellen, weil die sich lieben?


    Nach Christentum soll man doch eh den nächsten Lieben wie sich selbst, also sollte das unproblematisch sein. Sollten halt nur nicht miteinander ins Bett gehen. Christen/Redpoll sehen also vielleicht gar nicht das Problem bei der Liebe, sondern beim Sex.

  • vashti_12679693

    Ruf einfach mal an,
    am Telefon kann die FA vielleicht schon ein paar Sachen klären.


    Außerdem wenn FAs in deiner Gegend so dünn gesät sind, kennt die FA vielleicht näher liegende Lösungen (z.b. Kliniken), da das "wie komm ich hin" Problem bestimmt nicht das erste mal auftritt.


    "ich habe zu sehr angst, das sie mir verbietet meinen Freund weiter zu treffen,"
    Wäre das so falsch, wenn deine Mutter das machen würde?


    Entweder wart ihr nicht richtig informiert, welche Aktivitäten in Bezug auf Schwangerschaft kritisch sind oder euch fehlte in der Situation die Disziplin, und beides spräche dafür bei zukünftigen Treffen wenigstens vorsichtiger zu sein. Eine Zeitlang nicht an ungestörten Orten treffen, könnte auch Sinn machen. So völlig daneben läge deine Mutter vielleicht nicht.

  • Dann
    irrt der, der glaubt, dass Gott das will:
    "-Sex nur mit eigenem Ehepartner des anderen Geschlechts"


    Und irren ist nicht hassen.

  • Wieso soll das Hass sein?
    Großer Obermotz mit Durchblick sagt was richtig und falsch ist, unter anderem:
    -Sonntags in die Kirche dackeln oder ihn sonstwie ehren
    -nicht fluchen
    -Sex nur mit eigenem Ehepartner des anderen Geschlechts


    Will man das rational begründen, hat man beim letzten Punkt fast noch die besten Karten (Untreue führt ja immerhin zu Eifersucht und anderen Komplikationen, Sex mit dem anderen Geschlecht ist besser für die Rentenkasse, aber was nützt das sonntägliche aus dem Bett quälen?), aber richtig toll kann nichts davon argumentativ untermauert werden.


    Trotzdem versucht der Gläubige sich mehr oder minder daran zu halten und geht halt Sonntags in die Kirche (oder was anderes passendes) und wird anderen auch empfehlen, dass zu tun. Hat wohl nichts mit Hass zu tun.
    Folglich kann auch das Befolgen des 3. Punktes und auch das andere auffordern sich danach zu richten, ohne Hass geschehen.


    Da sagt halt der Gläubige, geht Sonntags in die Kirche und steigt in kein Bett, wo bereits einer vom gleichen Geschlecht drin liegt. Was soll der Gläubige denn sonst machen? Und was soll er anderes versuchen, als die eigenen Kinder zu ermutigen, sich genauso zu verhalten?
    Der Obermotz hat schliesslich Regeln erlassen, die befolgt werden müssen, auch wenn der Verstand sie nicht vollends begründen kann.


    Klar, jetzt kann man die üblichen Argumente gegen Religion auspacken, aber ich sag ja nur, dass ich nicht sehen kann, warum es was mit Hass zu tun hat.

  • esmi_12120735

    Ich finde aus bestimmten Gründen nicht richtig:
    -NPD zu wählen
    -die Linke zu wählen
    -nach mehr als 4 Bieräquivalenten Auto zu fahren
    -werktags morgens vor einer Grundschule eine Gruppensexparty zu veranstalten
    -Frauen unter den Rock zu fotografieren
    -Randaledemos


    mir würden noch viele weitere Dinge einfallen, die ich aus bestimmten Gründen nicht richtig finde.


    Erschreckend, was ich alles hasse ohne es zu wissen.

  • esmi_12120735

    Ich weiß doch,
    ich find nur immer die Beweisführung vor Schuldspruch so aufregend, hauptsächlich weil der Zeitraum zwischen Anklage und Verurteilung so kurz ist. Da es aber außerdem absolut fehlerfrei ist - wann wurde denn schonmal jemand von Homophobie wieder freigepsrochen - wäre der Verständnis dieses Vorgangs ein unglaublicher Fortschritt für unsere Justiz, denn statt ein paar tausend Richter würden ein paar Dutzend genügen.

  • esmi_12120735

    Tschuldigung, dass ich dir diese Illusion nehmen muss
    http://www.spio.de/index.asp?SeitID=2443&TID=469&tab=2
    "FSK ab 12 freigegeben"



    Glaub nicht, dass die Abtreibung gezeigt wird, so mit Stich ins Herz, Arme und Beine abmachen und Kopf knacken (wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob das in der 24.-26. schon nötig ist). Sieht man schon an der inhaltlichen Ausrichtung des anderen Films.

    • cassy_13021794

      Wo hat sie denn geschrieben,
      dass es super einfach ist?


      Sie hat auf den Hauptvorteil hingewiesen, nämlich dass dabei das Kind nicht getötet wird.


      Die Nachteile, die du nennst, wird sie wohl kaum leugnen, die sind tatsächlich da.