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alibeg

  • 9. März 2023
  • Beitritt 9. März 2023
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  • user1135656844

    Hallo, ich bin 47, meine Mutter ist an Krebs gestorben als ich 17 war, vor mehr als 30 Jahren. Davor war sie zwei Jahre krank. Der Schmerz bleibt und wird auch bei allen größeren Ereignissen im Leben sogar sichtbarer, da gehört vor allem die Geburt eigener Kinder dazu. Ich habe meine Mutter als Oma für meine Kinder vermisst, aber auch als jemanden, der mich versteht und mir hilft. Aber es gibt etwas, was ich Ihnen als Hoffung mitgeben möchte: Irgendwann versteht man, wie viel Kraft dieser Verlust einem fürs Leben gegeben hat. Zu was man fähig ist, wie stark man dadurch geworden ist. Es ist eine Art superpower, die andere nicht haben. Ich weiß, dass ich sehr mutig bin und dennoch verletzlich. Ich habe aber keine Angst davor, weil ich weiß, dass ich alles überstehen, überwinden und lösen kann. So bin ich nur deshlab geworden, weil ich früh meine Mutter verloren habe. Ich betrachte sie deshalb als einen Schutzengel, der immer bei mir ist und mir in allen Situationen hilft. Ich wünsche Ihnen viel Kraft!

    • Caro81 hat auf diesen Beitrag geantwortet.
    • stelzer

      Hallo, ich habe gerade diese Diskussion entdeckt, weil ich nach das Thema gegoogelt habe. Meine Mutter ist vor mehr als 30 Jahren gestorben als ich 17 war. Sie haben geschrieben, dass es kein Buch gibt, aber es gibt ein sehr gutes. Ich habe es selbst erst vor Kurzem entdeckt: Motherless Daughters von Hope Edelman. Ich habe es auf Englisch gelesen, aber es gibt auch eine deutsche Fassung:
      https://www.amazon.de/T%C3%B6chter-ohne-M%C3%BCtter-Verlust-Geborgenheit/dp/345160051X
      Ich fand darin viele Antworten auf die Fragen, die ich mir -- so wie Sie -- stelle. Bzw. dieses Buch hat vieles klar gemacht, das ich mir vorher nicht erklären konnte. Vielleicht hilft es Ihnen auch!
      Herzliche Grüße