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agneta_12844211

  • 25. Sept 2014
  • Beitritt 22. Juni 2010
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  • 3 beste Antworten
  • Hallo ihr Lieben!


    Nach fast 10 Jahren Raucherkarriere ist es Zeit, aufzuhören. Dienstag Abend habe ich die letzte Zigarette geraucht und befinde mich nun auf einer Berg- und Talfahrt ;-). Wer macht Ähnliches durch und hat Lust, sich gegenseitig zu unterstützen??


    Ich grüße euch,
    diesonne!

  • Seht es als Chance.
    Erstmal ist die Studentenzeit begrenzt, d.h. ihr habt immer ein "Ende" nach einigen Semestern vor Augen, ab dem ihr euch gemeinsam eine Stadt aussuchen könnt, in die ihr ziehen wollt.


    Dann sollte man ein wenig Abstand während der Studienzeit nicht verachten, wenn du in deine Studienstadt ziehst. Zumindest ich genieße das: Unter der Woche kannst du (und er) sich auf das Studium konzentrieren, an manchen Abenden könnt ihr euch sehen (2 h Fahrt sind wie meine Vorredner schon sagen, nicht die Welt), und besondere Vorfreue fürs WE ist immer da. Es ist doch schön, wenn du mal deinen Freund in der Heimatstadt besuchst, er dich dann mal besucht etc. Das bringt frischen Wind, Abwechslung und vielleicht baust du dir in der neuen Stadt einen Freundeskreis auf, in den du deinen Partner integrieren kannst.


    Außerdem ist gar nicht gesagt, dass du jeden Tag Vorlesungen hast. Ich kenne so viele, die Freitag und/oder Montag frei haben, da wird das WE gleich mal länger.


    Alles in allem: Freu dich auf die Zeit des Studiums, die ist einmalig. Genieße es, auch mal "für dich zu sein" und trotzdem deine Beziehung zu leben - auch wenn man sich nicht 24h sieht. Und dein Freund sollte gefälligst nicht so weinerlich sein, denn ganz ehrlich - wer mit seinem Leben ohnehin glücklich ist und seine Zufriedenheit nicht nur vom Partner abhängig macht, kann auch Spaß an einer zeitlich befristeten WE-Beziehung finden! Alles eine Frage der Einstellung und Planung.

  • Ich fand Handy-Spionieren früher (!) ganz schlimm..
    .. weil das für mich einen großen Vertrauensmissbrauch dargestellt hat.


    Bis es mir letztes Jahr in meiner Partnerschaft selbst passiert ist - allerdings umgekehrt, mein Partner hat meine Nachrichten gelesen. Zufällig habe ich das gemerkt, habe ihn einige Tage später darauf angesprochen und er ist völlig in sich zusammengesackt, meinte, wie er sich schämt weil er aus nichtigen Gründen eifersüchtig war und dann plötzlich eine SMS von meinem Ex-Freund ankam, als ich nicht im Raum war. Die hat er gelesen und gesehen, dass er null Grund zur Sorge hat.


    Was habe ich daraus gelernt? Ich war nur ein wenig sauer, weil er in mein Handy gesehen hat, schließlich habe ich nichts zu verbergen. Wichtiger war es mir, ihn bei seinen Selbstwert-/ Eifersuchtsproblemen zu unterstützen, damit er sich nie wieder selbst so erniedrigen muss und in meine Privatsphäre eindringt. Er hat es ehrlich bereut und wir haben diese Sache konstruktiv genutzt.


    Deshalb glaube ich, dass Menschen, denen man heimlich ins Handy sieht und die sich danach tiiiiiieeeerisch drüber aufregen, was zu verbergen haben. Denn mal ehrlich: Klar ist es eine scheiß Aktion, aber Hirngespinste und Misstrauen schleichen sich bei jedem mal ein wenn es ernst wird, da handelt man auch hin und wieder unüberlegt. Wenn es nur ein mal passiert und der Grund dafür geklärt ist, ist das das Spionieren wirklich nicht tragisch.


    Wenn du deinem Freund von deinem Spionieren erzählst und er - statt auf das eigentliche Thema Lisa einzugehen - nur auf deiner Schuld rumreitet, würde ich das für sehr verdächtig halten. Sag ihm also klipp und klar die Wahrheit, denn sein Umgang mit dieser Frau geht eindeutig zu weit und du hast ein Recht zu erfahren, was Sache ist und ob du ihn lieber gleich vor die Tür setzt.

  • Spaß haben, Feiern und Tanzen...
    sind für mich völlig akzeptable Motivationen für einen Urlaub mit der besten Freundin! Allerdings wären mir Destinationen wie "Goldstrand" als Partner auch unerwünscht. Das geht doch schon in Richtung Spring Break/ Saufen, Flirten, F*cken etc. Ich meine damit NICHT, dass du dort untreu wärst, ich denke auch, darum geht es deinem Freund nicht in erster Linie. So viel vertrauen sollte man haben. Aber wenn man (als junge Frau) am Goldstrand feiert, ist eines klar: Dort sind zahllose Männer, die die Damen abfüllen (umgekehrt natürlich genau so ;-) ), die meisten dort wollen nur das Eine, Mann/Frau wird vom anderen Geschlecht begafft und angemacht und es geht letzten Endes nur um den Exzess und die Politur des eigenen Egos.


    Und das ist definitiv ein Unterschied zu Feiern/Spaß mit bester Freundin. Das könntest du auch auf einem Festival oder sonst wo haben, wo das Urlaubspublikum nicht dermaßen auf Paarungsrituale und alles, was damit zusammenhängt, aus ist. Ich kann deinen Freund verstehen! Es geht nicht darum, fremd zu gehen, sondern darum, dass du dich dort in eine Umgebung begibst, die die Werte einer monogamen Beziehung in erster Linie ablehnt.

  • an0N_1210073599z

    Erst mal ruhig bleiben :-)
    Es muss alles nicht so schlimm sein, wie es dir gerade vorkommt. Okay, er hat dich angelogen, dass es nicht diese Frau im Verlauf ist mit der er sich noch kurz vor/ nach eurem Kennenlernen getroffen hat. Und wenn du dir sicher bist, dass er heute keinen Kontakt mehr zu ihr hat - vielleicht hat er dich nur angelogen, weil er wusste, wie eifersüchtig du reagierst? Weil er Angst hatte, dass etwas, das schon lange in der Vergangenheit liegt, heute eure Beziehung kaputt macht? Dazu musst du aber zwei Fragen überdenken:


    1. An dem ersten Wochenende, als du bei ihm geschlafen hast (also nach der Woche, in der sie bei ihm zu Hause war) - wart ihr da schon zusammen? Hattet ihr schon darüber gesprochen, dass ihr jetzt fest ein Paar seid? Oder war das nur die Anfangsphase, in der man sich trifft und so langsam verliebt, aber noch keine exklusive Partnerschaft auf beiden Seiten abgemacht wurde?
    - Natürlich ist es nicht schön, dass sich der Anfang überschnitten hat. Aber wenn ihr nicht zusammen wart, ist es grundsätzlich okay, dass er sich mit ihr getroffen hat. Und wenn er dann Gefühle für dich entwickelt hat und die Sache mit ihr beendet hat, bevor ihr eine Beziehung hattet, hat er sich doch ganz klar für dich entschieden!


    2. Wie lange ist das her/ wie lange seid ihr zusammen? Je länger das her ist, desto eher solltest du versuchen, das ruhen zu lassen (natürlich nur im Falle von Punkt 1, dass ihr damals noch nicht fest zusammen wart und es deshalb keinen Fall von Untreue gab). Eine Beziehung entwickelt sich, sie wird fester und kleine Anfangslappalien sollte man wegstecken können mit der Zeit.


    Weißt du, bei meiner jetzigen Beziehung war es auf meiner Seite genauso: In der Anfangszeit, als ich meinen Freund kennen lernte, habe ich noch einen anderen getroffen. Für den habe ich ein bisschen geschwärmt, aber er war ziemlich klar, dass eine Beziehung zwischen uns nicht funktionieren würde. BEVOR erst zum ersten Kuss oder gar zur Beziehungsabsprache mit meinem jetzigen Freund kam, habe ich die Sache mit dem anderen beendet. Weil ich mich in meinen jetzigen Freund verliebt hatte und der andere kein Interesse mehr bei mir weckte. Und wenn es bei deinem Freund genau so war - dass er klare Verhältnisse geschaffen hat, BEVOR ihr fest zusammen wart - brauchst du dir keine Sorgen machen. Er hat sich schließlich entschieden. Solche Überschneidungen fühlen sich natürlich schei*e an - war für meinen Partner genau so - aber je fester die Beziehung ist, desto unwichtiger wird sowas.


    Also, wenn er dir damals nicht untreu war und heute wirklich keinen Kontakt mehr zu ihr hat (finde ich wichtig, ich hab den Kontakt mit dem anderen auch konsequent abgebrochen - alles andere tut dem Partner nur weh), solltest du die Kirche im Dorf lassen. Wie sieht's aus?

    • Wenn solche
      quantitativen Fragebögen hier reingestellt werden, frage ich mich immer, wie daraus eine repräsentative Stichprobe werden soll... Kannst du mir das erklären, Anna? Oder hab ich bei Statistik was verpennt?

    • ninon_12342716

      Also liegt es...
      ...nur an den anderen, weil sie neidisch sind?


      Mh...bei den Leuten in meinem Umkreis, von denen ich weiß, dass sie keine Freunde haben und Anschluss suchen, ist es zu 99% nicht die Schuld "der anderen". Manchmal hat man wegen äußerer Umstände in einer bestimmten Lebensphase keine Freunde: Wechsel von Schule zu Beruf, Familiengründung, Umzug, einfach eine Pechsträhne, Partner- und damit Freundeskreiswechsel... Das sind Gründe, warum "andere" an der eigenen Einsamkeit Schuld sind, bzw. einfach die Umwelt.


      Aber das sind nur Phasen. Und bei dir scheint das ja immer so zu sein, jedenfalls seit Jahren, und auch unabhängig von konkreten Lebensphasen wie oben beschrieben. Deshalb glaube ich nicht, dass es nur an "den anderen liegt, die neidisch sind". Ich erinnere mich an einige Frauen in meinem Leben, die ich von Anfang an unsympathisch und arrogant fand, so ähnlich, wie andere die einzuschätzen scheinen. Bei fast allen von denen wurde ich innerhalb weniger Monate eines besseren belehrt! "Oh, die hat ja einen spitzen Humor... Die hat interessante Hobbies... Die ist echt kompetent..." -- Irgendwann stechen positive Charaktereigenschaften eben heraus, auch wenn der erste Eindruck nicht gestimmt hat. Bei dir scheint das nicht so zu sein.


      Warum, kann ich dir nicht sagen. Meine Glaskugel ist leider gerade in der Werkstatt. Aber schiebe es nicht auf die anderen...


      Und wenn deine Kolleginnen dich, wie sie sagen, so toll finden, warum sind sie dann nicht mit dir befreundet?

    • sallie_12037580

      Weder noch
      30 pro Packung mit 3 Blistern, also 10 im Monat.
      Habe aber auch eine Freundin, die 70 für drei Monate zahlt, weil sie eine spezielle Hormonzusammensetzung braucht...


      Nichtsdestotrotz kosten alle Dinge, die Spaß machen, und auch jene, die keinen Spaß machen, Geld, und daran sollte sich die TE gewöhnen ;-)

    • Willkommen im Leben.
      Fast jedem geht es während der Ausbildung wie dir. Und gerade wenn du schon an ein Studium denkst, wird es natürlich nicht besser. Ich bin auch Studentin und alleine der "Kleinscheiß" jeden Monat verschlingt Massen an Geld..


      - 30 Euro pro Pillenpackung
      - 50 Euro für die GEZ-Quartale
      - 50 Euro pro Monat/ ÖPNV
      - 20 Euro pro Monat für Spenden an einen gemeinnützigen Verein.


      Und alleine am letzten Punkt siehst du, dass es nur darum geht, wo man seine Prioritäten legt ;-) Ich gehe logischerweise auch nebenbei arbeiten und bezahle meine Verhütung selbst, obwohl mein Freund deutlich mehr Geld hat. Naja meine Liebe, musst wohl so langsam erwachsen werden...

      • Klare Absprachen
        Ich finde, das hat nichts mit Geiz zu tun.
        Das Finanzielle zu klären, ist ein recht unromantisches Thema - aber sollte durch ein gemeinsames Gespräch doch schnell abgehakt werden können.


        Ich würde euch empfehlen, eine gemeinsame "Haushaltskasse" (Konto wäre doch zu verbindlich ;-) ) anzulegen, also einen Pott, in den jeder monatlich den gleichen Teil einzahlt, und von dem das gemeinsame Essen gekauft wird. Ob du noch Energiekosten von ihm verlangst, ist deine Entscheidung, finde ich nicht unbedingt nötig.


        Vielleicht solltest du überhaupt mal das Gleichgewicht in eurer Beziehung überdenken: Du kaufst ein, du kochst, du wäschst... Und er?


        Über eine gerechte finanzielle Regelung sollte er sich nicht beschweren dürfen, da er ohnehin mehr verdient... also sag ihm das ganz klar: "Wir wohnen den Großteil der Woche zusammen, also sollten wir Erledigungen und Zahlungen genau so aufteilen." Fertig.

      • :-/
        Ich finde auch, dass das nicht sein muss. Es ist ja gut und schön, wenn in einer Beziehung das Vertrauen wächst und man so sein kann, wie man eben ist. Aber wenn mein Partner regelmäßig an seinem Teil rumfummeln würde, würde ich mich doch eher fühlen wie im Zoo als in einer reifen Partnerschaft.


        Erinnert mich daran, wenn Paare hemmungslos voreinander furzen. Klar, was raus muss, muss raus - aber ein gewisses Maß an Anstand und Höflichkeit wünsche ich mir doch; nicht dass permanent "die lauten Winde wehen" und "Sack-kraulen" zu seinen liebsten Hobbies gehört.


        Ein Ex-Partner hatte mich mal ganz aufgeregt ins Badezimmer gerufen, ich "müsse mir das doch unbedingt ansehen"... Dann deutete er in die Toilettenschüssel und prahlte mir dem Prachtstück an fester Ausscheidung, dass dort platziert war. Es sehe aus wie im Bilderbuch. Ääh.. Ja...

      • Der
        Modifizierungs-begriff kam je von dir, der erinnert mich eher an Dr. Frankenstein ;-)


        Aber du musst schon sagen, dass die Formulierungen des TEs wie
        - "...wenn sie sich ein wenig schicker kleidet"
        - "...mal ein wenig aufbrezelt"
        - "Für mich ist das jedoch nicht ganz unwichtig"
        - "Würdet Ihr eurem Freund zu Liebe eurer Aussehen ein wenig ändern?"


        vor Relativierungen nur so strotzen... Wenn es ihm wirklich nur um EIN WENIG und NICHT GANZ UNWICHTIG und MAL ginge, wäre das Thema wohl nicht so wichtig, dass er hier einen extra Thread eröffnet, weil er das Fantasieren von anderen Frauen nicht lassen kann... Er kann so viele wenig's und mal's einbauen wie er will, die grundlegende Kritik am Stil seiner Freundin kommt trotzdem raus.


        Und sie nimmt das auch so wahr, schließlich hat sie zu ihm schon gesagt dass sie "keine Tussi" ist. Und eine Tussi wird man nicht durch "mal" ein anderes Top oder "ein wenig" Abwechslung im Kleiderschrank. Der TE will eine Tussi, sie ist keine, das passt nicht und fertig.


        Würdest du für eine Frau, die dich so kennen gelernt hat wie du bist, deinen Stil ändern, damit du ihrem Bild von "Männlichkeit" entsprichst, weil sie sonst "männlicheren Männern" hinterherfantasieren muss? Glaube kaum.

      • Modifizierungsversuche?
        :beurk:



        Ich beginne doch keine Beziehung mit einem übergewichtigen, behaarten, ungebildeten Mann, um ihn dann Stück für Stück in Fitnesskurse, zur Kosmetikerin und in die Abendschule zu befördern.


        Beim TE geht es ja auch nicht um kleine Wünsche wie "Schatz, dir steht dein Brillenmodell nicht so gut". Er will eine grundlegende Veränderung ihres Stils herbeiführen. Und da der Stil Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist... Finde ich "Modifizierungsversuche" ziemlich sinn- und herzlos.

      • Lass es.
        Wenn man eine Beziehung eingeht tut man (oder sollte) dies unter der Prämisse, dass man den anderen so akzeptiert (und so liebt) wie er ist.


        Wenn du von vornerein wusstest, dass diese Frau nicht deinen ästhetischen Wünschen entspricht, hättest du keine Beziehung mit ihr eingehen dürfen. Mit jemandem zusammen zu kommen, um ihn dann nach eigenen Vorstellungen zu "modellieren", hat jedenfalls nichts mit Liebe zu tun. Dein Beitrag strotzt vor Oberflächlichkeit. Wenn dir dieser feminine Stil so wichtig und unentbehrlich ist, sei ehrlich zu dir selbst und deiner Partnerin, und suche nach einer passenderen Dame. Dann kann sich deine Freundin einen Mann suchen, der sie genau so schätzt wie sie ist.


        PS. Nein, ich würde niemals mein Aussehen für einen Mann ändern. Natürlich, wenn er sagt "die Frisur vom letzten Mal hat dir besser gestanden", nehme ich das zu Herzen. Das sind kleine Wünsche, Geschmacksunterschiede, auf die man Rücksicht nehmen kann. Aber grundlegende Kritik an meinem Stil würde ich nicht konstruktiv auffassen, schließlich hat er mich so kennen und lieben gelernt. Ich bin nicht auf der Welt, um mich formen zu lassen.


        Du etwa?

      • Furchtbare Überlegung.
        Vorneweg: Ich finde es nicht richtig, was die beiden tun. Sie unterlaufen damit unser Arbeitsmarkt-System und könnten sich gesellschaftsgerechter verhalten.


        Doch: Wie gerecht ist unser Arbeitsmarkt-System selbst? In der Zeit von "Fordern und Fördern", von eine unmäßigen Transparenz der Jobcenter-Kunden, von neoliberalen Appellen die jegliche Solidarität negieren, finde ich deine Überlegung, dieses Paar "zu melden", grauenhaft.


        Wieso solltest du das tun? Weil es dich persönlich wütend macht, dass "deine Steuern" ihre Miete zahlen? Dann schau dir besser mal den gesamten Steuerhaushalt der BRD an, da gibt es weitaus unbegründetere Ausgaben als die sozialen.


        Wo kämen wir denn hin, wenn nicht nur das Amt die Leistungsbezieher überprüft, ihre Wohnung durchsucht und ihnen Sanktionen bis zum gänzlichen Leistungsentzug verhängt, sondern auch noch Privatmenschen Stasi spielen und andere bespitzeln? Was bringt es, wenn du dieses eine Paar auslieferst - im Gesamten macht das gar nichts aus, außer du siehst es als deine persönliche Aufgabe, auch andere Leistungsbezieher auszuloten und zu melden. Und da fehlt mir doch jegliche Moral in deiner Intention.


        Wenn ich jemanden beim Amt melden würde, dann wenn es um wirklich relevante Dinge geht wie Kindeswohlgefährdung. Aber doch nicht wegen GELD und STEUERN. Diese kapitalistische Moral unserer Gesellschaft, die in Hass gegen Leistungsbezieher und "Schmarotzer" umschlägt, macht mich krank.

      • Naja :-D
        Deine Antwort ist doch etwas überzogen...


        Ich finde es auch furchtbar, wenn ein Mann seine Partnerin sexuell unter Druck setzt, unsensibel ist, nur an sein eigenes Vergnügen denkt (oder wenn eine Frau das gleiche mit ihrem Partner macht). Aber das scheint doch beim TE wirklich nicht übermäßig der Fall zu sein...


        Er ist einfach unendlich frustriert, und das nicht, weil er öfter einen "wegstecken" will, sondern weil ihm ein ganz wichtiger Bestandteil der Beziehung fehlt. Das kann ich absolut nachvollziehen. Er hat es mit Gesprächen versucht, mit sensiblen Anmachen, nichts funktioniert. Irgendwann ist man eben mit seinem Latein am Ende.


        Und an dich, outomat: Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass deine Freundin am Sex mit dir so viel Spaß hat, wie du denkst (fast immer Orgasmus, G-Punkt-Orgasmen...). Jaaaa klar, ihre Orgasmen sind "unverkennbar echt".. Das passt einfach nicht zusammen: Sie macht es sich regelmäßig selbst und hat angeblich dann noch immer Orgasmen mit dir - wieso hat sie dann keine Lust auf dich? Wenn sie wirklich so viel Spaß am Sex mit dir hätte, würde sie es doch auch öfter wollen? Sie sucht sich ihre sexuelle Befriedigung eben bei ihrem Vibrator. Und lässt dich außen vor, erzählt die Ausreden mit Eisprungzeiten und Brustschmerzen, kurz nachdem sie am Morgen noch masturbiert hat (trotz Eisprung kann man ja auch ohne Penetration sexuell aktiv mit dem Partner sein..). Lass dich nicht für dumm verkaufen.


        Und wenn es wirklich so ist, wie du sagt - und ich glaub das einfach mal - nämlich dass du dir Mühe gibst, ihre sexuellen Wünsche zu erfüllen, auf sie einzugehen... Dann hat SIE wohl ein Problem, du bist es eher nicht. D.h. du musst herausfinden, warum deine Freundin keine Leidenschaft mit dir leben will, sondern zum Vibrator greift. Vielleicht will sie den Sex doch anders, als du denkst/ sie bisher gesagt hat? Vielleicht hat sie emotionale Probleme, kann sich nicht ganz auf dich einlassen, zweifelt an der Beziehung? Vielleicht fühlt sie sich in ihrem Körper unwohl? Vielleicht hat sie einfach noch nie in ihrem Leben "entdeckt", wie facettenreich Sex sein kann und dass er viel toller ist als Selbstbefriedigung (kann sie ja immer noch machen, aber nicht in diesem Ungleichgewicht..)?


        Weißt du was über ihre vorigen Beziehungen? Wie das da war?

      • Neid...
        ... ist ein ekelhafter Weggefährte, das merkst du ja selbst. Das Problem ist, dass man immer und überall Vergleichsmöglichkeiten findet, die zeigen: Andere sind reicher, schöner, größer, gebildeter, glücklicher und so weiter. Vergleiche anzustellen ist also der sichere Weg in die Unzufriedenheit.
        Außerdem scheint mir deine Einschätzung über sie nicht sehr objektiv. "Ihr fällt alles in den Schoß, sie hat einen gut bezahlten Job, ein großes Haus, ein Baby (sie ist jetzt im 9. Monat), zwei süße Kätzchen." ---> In keinem Leben läuft alles rund. Auch fällt ihr nicht alles in den Schoß. Diese Frau hat genauso schlechte Phasen und Krisen wie andere. Momentan geht es ihr gut, und dir schlecht. So ist das nunmal, und in zwei Jahren ist es umgekehrt.


        Hör auf, deinen Fokus auf andere zu richten, denen es angeblich viel besser geht. Schau lieber auf dein eigenes Leben, wenn es dich nicht glücklich macht, ändere es? Such dir eine Wohnung, wo du eine Katze halten kannst, wenn das so wichtig ist. Steck Leidenschaft in deine Ausbildung, wenn sie dir Spaß macht. Und wieso zum Teufel führst du auf, dass du kein Auto hast? Seit wann machen Autos glücklich?
        Stell dir vor, ich wohne in einer winzigen WG, habe kein Auto, darf hier auch keine Haustiere halten, und halte mich mit meinem Studentengeld grade so überm Wasser. Und? Mir geht es verdammt gut. Weil Glück an der eigenen Einstellung liegt, weder am Geldbeutel noch an der Katze.


        PS. Vielleicht solltest du mal über eine Therapie nachdenken, wenn dich die Sache mit der Abtreibung so sehr belastet.

        • Bloß nicht klammern...
          Liebe Lotte,
          du scheinst deinen Partner nicht verlieren zu wollen, richtig? Dann musst du jetzt wirklich überlegt handeln, um ihn nicht von dir wegzustoßen. Erst einmal ist es weniger wichtig, warum genau er die Pause will, zu dem Thema werdet ihr dann später kommen. Aber eins ist klar: Er will Abstand. Er will alleine sein, dich auch mal vermissen können, nachdenken. Wenn du dich jetzt unaufgefordert bei ihm meldest, treibt ihn das nur weiter weg! Geh also auch du auf Abstand, triff Freunde, lenk dich ab. Werde dir selbst darüber klar, ob du weiterhin mit jemandem zusammen sein möchtest, der an eurer Beziehung zweifelt?

        • Die Wahl der Forschungsmethode
          zu erklären, ist immer Teil der Forschung selbst. Du sagst ja selbst, dass du dich darüber besser mal informiert hättest... Finde es nicht gerade wissenschaftlich fundiert, wie in deinem Studium mit dem Thema Abschlussarbeit umgegangen wird. Aber gut, hier ein paar Hinweise (die du dir auch einfach durch die einschlägige Literatur anlesen könntest):
          - Quantitative Forschung meint die deskripitve Untersuchung des Forschungsgegenstandes. Hier werden standardisierte Datenerhebungen durchgeführt, um objektive Daten zu erfassen. Daraus lassen sich statistische Zusammenhänge ablesen. Quantitative Forschung ist also repräsentativ und (relativ) objektiv.
          - Qualitative Forschung dagegen meint primär explorative Studien. Mit qualitativen Methoden werden neue Felder untersucht (deshalb "explorativ"), um einen tiefen Einblick zu erhalten. Der Verlauf qualitativer Forschung ist flexibler, offener, hat einen höheren Informationsgehalt - ist aber subjektiver und kaum repräsentativ. Der tiefe Informationsgehalt resultiert aus dem persönlichen Kontakt zwischen Forscher und Erforschten, z.B. in Interviews, sodass auch Nachfragen angestellt und Hintergründe vertieft werden können.


          Welche Forschungsmethode du wählst, hängt also von deine Forschungsfrage ab. Quantitativ: bereits bekannte Felder, über die Hypothesen angestellt werden können, dadurch deskriptive Untersuchung und Hypothesenprüfung. Qualitativ: neue Felder, explorative Studie, um einen ersten Eindruck zu erhalten und Hypothesen generieren zu können.


          Hat das etwas geholfen? Worum gehts denn bei dir, wenn ich fragen darf?