Ich habe
mir einmal etwas herausgeschrieben aus einem "schlauen" Buch, was ich so klasse und wahrheitsgetreu finde:


" Der Ehevertrag ist ein Vertrag, der die Vertragspartner u.a. gesetzlich verpflichtet, dem anderen ein Leben lang treu zu sein.
Ein solcher Vertrag ist gegen die Natur des Menschen gerichtet, weil alles Lebendige stets in Entwicklung ist.


Deswegen kann nicht an einem bestimmten Tag für alle Zukunft festgelegt werden, daß man den Partner immer körperlich, seelisch und geistig lieben wird.
Ganz abgesehen davon, daß eine Verpflichtung zu Liebe und Treue bereits ein Widerspruch in sich ist.


Liebe Grüße
Gabriele

    takeru_12083323

    Guten Morgen Leunam
    Das tut mir echt leid dass Du eine solche Erfahrung machen musstest. Ich merke Du bist ein Mensch der noch weiss was Ehe und Treue bedeutet, und ich kann Dir nachfühlen dass Du Dich wohl auch vom Leben etwas veräppelt fühlst. Schade dass gerade ein Mensch wie Du eine solche Frau erwischt hat.


    Ich bin ir sicher, dass es irgendwo eine Frau gibt, die es gleich sieht wie Du und vieleicht nicht mehr in einer Ehe, aber in einer tollen Beziehung zu Dir steht und auf in steilen Zeiten für die Beziehung kämpft. Ich wünsche es Dir von gasnzen Herzen und vergiss einfach nie den Glauben an Dich!

      tria_12152614

      Hallo Gabriele
      Da hast Du wohl verdammt recht. Wahrscheinlich liegt es auch daran, daß ich es noch nicht erkennen will.
      Aber die Zeit wird zeigen, was sie noch so alles parat hat für mich.
      Aber trotzdem vielen Dank für Deine Antwort.


      Leunam

      mette_12362186

      Hallo Sleeplesss,
      vielen Dank für Deine mitfühlenden Worte. Ich habe leider auch schon andere Erfahrungen in diesem Forum machen müssen, aber Schwamm drüber.
      Danke auch für Deine Wünsche und ich lasse mich nicht unterkriegen. Versprochen!!! ;-))))


      Leunam

      mette_12362186

      Du bist ein Mensch der noch weiss was Ehe und Treue bedeutet
      Wenn Du Leunams Namen aufrufst, kommst Du auf seine Mails.


      Und dann wirst Du rasch erfahren, was Ehe in seinen Augen bedeutet:


      B E S I T Z


      Seine Frau war ein junges Ding von Anfang 20, er hat sie als halbes Kind kennengelernt und wenn Du mich fragst, dann hat sie das einzig Richtige getan: Sich selbst endlich verwirklicht.


      Das einzige, was man ihr vorwerfen kann ist, daß sie der Heirat überhaupt jemals zugestimmt hat.


      Werner

        tria_12152614

        Früher wurde tatsächlich mhr um die Ehe gekämpft,
        aber aus welcher Motivation heraus denn?


        Sachzwänge... sonst nichts.


        Geliebt haben die Menschen sich früher nicht mehr und nicht weniger als heute auch.


        Werner

        werner6

        Also,...
        ... ich weiss nicht, was mit Dir los ist? Warum gehst Du mich so an. Urteile doch nicht über Menschen, die Du gar nicht kennst.
        Spricht aus Dir eigentlich die Unerfahrenheit oder ist es einfach so, daß Du von diesem Thema überhaupt keine Ahnung hast.
        Aber, bitte lass mich mit Deinen haltlosen Vorwürfen bitte in Ruhe und störe nicht diesen Forum!!!


        In diesem Sinne wünsche ich noch einen angenehmen Tag.


        Für Dein Verständnis bedanke ich mich im Voraus


        Leunam

        9 Tage später

        Was ist Ehe?
        Hier haben viele geschrieben, welcher Erfahrungen sie in und mit ihrer Ehe gemacht haben. Ich bin seit 27 Jahren verheiratet. Wie in jeder Beziehung, gibt es Höhen und Tiefen. Jeden Tag lernt man Neues, auch von seinem Partner hinzu und man sollte jeden Tag nutzen, seinen Partner neu kennen zu lernen. Ich habe nicht nur eine gute und attraktive Frau geheiratet, sondern auch einen Freund. Die Trauung an sich war nur ein äußeres Zeichen, für diesen Bund einzustehen. Man braucht keinen Trauschein hierfür. Vieles ist Erziehung und welches Mädchen träumt nicht den Traum in weiß? Auch wenn es schon oft geschrieben wurde, mann muß für jeden Tag neu um seine beziehung kämpfen. Kreativität, Toleranz und Ehrlichkeit sind wichtige Voraussetzungen für eine gute Beziehung aber was besonders wichtig ist, man muss auch loslassen können. Also den Partner nicht erdrücken. Dies setzt viel vertrauen voraus. Auch das Verzeihen könne ist wichtig. Jeder muss mit seinem Partner selbst die Gründe für eine Ehe finden. Schönheit und Jugend ist vergänglich. Und glaub mir, die Zeit fliegt nur so dahin. Jder will lange leben aber keiner will alt werden. Aber es geschieht. Es ist was wunderbares, wenn man sich auf seinen Partner verlassen und vertrauen kann. Dies schließt ja nicht aus, dass man auch andere Fantasien und Neigungen hat. Allerdings müssen schon genügend Gemeinsamkeiten bestehen. Dies fängt beim Freizeitverhalten an und endet beim Sex. Aber niemals sollte sich jemand für den anderen aufgeben. Ich würde meinen Schatz jederzeit wieder heiraten. Nur würde ichvielleicht früher zu Felmann gehen ....
        Suche Deinen Weg. Harmonie ist der Schlüssel zum Erfolg! Auch in der Beziehung, egal wie sie heißt!


        R

        tria_12152614

        Ehevertrag
        ich dachte da wird erst festgelegt was man darin festlegen will? Das es schon so festgelegt ist, war mir neu. Wieder was gelernt.

        takeru_12083323

        Vielleicht
        macht man sich zuwenig klar, was man sich eigentlich erwünscht, erhofft und bereit ist zu tun, bzw. nicht zu tun.
        Sich selbst und auch dem Anderen.

        Seit kurzem verheiratet
        Hallo Sleeplesss,


        Du hast Deinen Thread am 26.Juli geschrieben, da waren meine Frau und ich gerade 6 Wochen und 2 Tage standesamtlich und 2 Tage kirchlich verheiratet. Daher fällt mir zunächst dazu ein:


        "Sonja,
        vor Gottes Angesicht nehme ich Dich an als meine Frau,
        ich verspreche Dir die Treue,
        in guten und in bösen Tagen,
        in Gesundheit und Krankheit,
        solange ich lebe.
        Ich will Dir lieben, achten und ehren
        alle Tage meines Lebens."


        Ich möchte jetzt _hier_ bitte keine Diskussion über den Glaubensfragen anzetteln. Bitte nehmt es erst mal hin, dass für das Leben meiner Frau und mir Gott eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt und es daher wichtig war kirchlich zu heiraten (um es mal salopp auszudrücken).


        Genau dies habe ich meiner Frau versprochen. Und genau deshalb haben wir geheiratet. Uns ist durchaus bewusst, dass es in den Jahren des Zusammenseins nicht nur gute, sondern es auch schlechte Tage (wie auch immer geartet) geben wird. Besonders wenn man älter wird, soll es vorkommen, dass die Jugend schwindet und man anfällig wird für Krankheit bis dahin, dass man sich für alltägliche Dinge (waschen, kämmen, etc.) gegenseitig (oder einseitig) helfen muss. Und genau dies drückt das obige Versprechen kurz und knapp so wunderbar aus.


        Als wir uns vor 2 Jahren kennengelernt haben, haben wir von ersten Augenblick an festgestellt, dass wir für einander geschaffen sind. Daher war die logische Konsequenz, dass wir dies auch gegenüber die Umwelt zeigen. Für uns war von Anfang an klar, dass wir einen gemeinsamen Namen (keinen Doppelnamen) haben wollen um es auch für die Mitmenschen eindeutig zu machen: "Wir gehören zusammen". Dennoch sind wir zwei Individuen, was sich auch darin ausdrückt, dass wir neben einem gemeinsamen auch jeder sein eigenes Bankkonto hat, dass neben den gemeinsamen Hobbies auch jeder seinem eigenen nachgeht, etc.


        Es war eine Entscheidung, die wir für uns gefasst haben und nicht aus gesellschaftlichem Druck heraus, wegen Schwangerschaft, steuerlichen Gesichtspunkten oder was es sonst noch immer für Gründe gibt. Wir wollen für immer füreinander da sein und dies auch nach Außen zeigen.


        Konfusion perfekt?
        Na denn viele Grüße
        Stefan