Hallo,
ich habe zu meinem nachfolgenden Thema noch nichts gefunden; aber vielleicht habe ich auch nicht richtig gesucht. Ich hoffe jedenfalls, gute Ratschläge und Informationen zu erhalten.


Meine "Geschichte" ist wie folgt:
Ich bin seit sehr vielen Jahren verheiratet. Mein Ehemann wollte früher nie mit meinen Freunden/Freundinnen etwas zu tun haben. Ich konnte und durfte stets mit ihnen allein ausgesehen. Was mir in gewisser Weise auch recht war, denn so konnte ich über Dinge sprechen, über die ich eben mit meinem Ehemann nicht sprechen möchte. (Das kennt ihr/Sie/Du wahrscheinlich auch?) Ich habe natürlich schon mal ab und an nachgefragt, ob er mitkommen wolle, aber die Antwort war stets Nein. Er hat sich dann während der Zeit mit Computerspielen, Sport oder Lesen etc beschäftigt. (Was ja auch nicht schlimm/ schlecht ist).
Mittlerweile hat sich eine Änderung in unserem gemeinsamen Leben ergeben, das Wort dazu ist: Transgender. Diese Thematik möchte ich hier aber nicht weiter ausführen, da sich mein Problem auf etwas anderes bezieht. Sicherlich spielt das zuvor genannte Thema in meine bald nachstehende Frage eine Rolle. Jedoch ist das hier nicht mein Haupthema.
Seit es das Thema Transgender in unserem Leben gibt, hat sich sowieso einiges geändert.
Wir sind beide psychisch labil; es gibt häufig Streits; für uns beide steht derzeit ein riesen Kampf mit uns selbst an und mit der Umwelt.
Nunmehr höre ich ständig von meinem Partner, dass ich sich ausgeschlossen fühlt, weil er nicht mit meinen Freunden/ Freundinnen mitgenommen wird. Und hier fängt mein Problem an:
1. (ist ggf. egoisitisch, ist aber so): ich möchte einfach nicht, dass er/sie an den Abenden dabei ist, wenn ich meine Freundin sehe [ich möchte hinzufügen, dass ich meistens nur mit einer Person ausgehe. Sollten es mehr sein, kommt das nicht von meiner Seite, sondern andere haben sich angeschlossen von meiner Freundinseite aus]
2. Ich weiß, dass mind. 2 Personen nicht so mit der Thematik Trans* zurecht kommen. Liegt aber ggf. daran, dass es meine Freundinnen sind und sie einfach hinter mir stehen (zumindest habe ich es so von meiner Psychologin verstanden)
3. Bin ich selbst ein Mensch, welcher ungern zu dritt, zu fünf etc ausgeht. Diese Situation gibt es halt bei mir sozusagen nicht. Wenn ich weg bin, dann höchstens mit EINER Person.
4. Wir beide kennen zwei Ehepaare, in welcher wir beide eingebunden sind. Das bedeutet, so ganz ausgeschlossen wird er/sie ja dann doch nicht.
5. Meine Ärztin meinte, dass es kein Anrecht darauf gibt, dass mein Mann zu meinen Treffen anwesend sein muss. Ich brauche ihn nicht dazu einladen. Es wären meine Freunde/ Freundinnen.


Frage:
Wie kann ich meinem Mann klar machen, dass ich das einfach nicht möchte.
Er kommt mir jedes Mal mit Gegenargumenten. Außerdem sei ich unfair und würde ihn ausschließen aus allem. Meine Freunde wären doch eh schlechte Menschen, weil sie das Trans*-sein nicht akzeptieren würde. (Was so ja nicht stimmt - aber dazu müsste ich einen weiteren Beitrag eröffnen)


Liebe Mitglieder,
ich möchte hier bitte keine Anschuldigen oder ähnliches als Antwort/en haben. Sondern bitte wirklich Ratschläge und Informationen. Oder Anschriften, an wen ich mich ggf noch wenden kann.
Ich komme mit dieser Thematik nicht weiter. Es artet leider jedenfalls in sehr lautstarken Diskussionen aus. :-( :larme: :???: Und so etwas kann ich derzeit nicht gebrauchen.


Vielen Dank fürs Durchlesen und für die Ratschläge.

Ich versteh nicht so ganz,
welchen Rat du eigentlich möchtest: einerseits treibt dich die Transgender-Thematik ziemlich um, andererseits möchtest du dich nicht mit deinem Mann darüber unterhalten??


Schätze mal, du wirst noch die eine oder andere Diskussion darüber führen müssen, wobei ich dich beruhigen kann: man kann Diskussionen auch in einem gepflegten Rahmen halten und gepflegt führen, es muss nicht immer gleich laut werden...;-)

    :NON:
    Kann es sein, dass ihr euch sexuell und zwischenmenschlich sehr voneinander entfernt, jeder so mit sich selbst zu tun hat dass kein Platz mehr für den anderen im Leben ist? Wenn man eine Beziehung will muss man der Raum geben- können-, Liebe und begehren für den anderen empfinden und an einem Strang ziehen. Stimmen diese Basics nicht-mehr- macht das Paarspiel nicht mehr viel Sinn...

      Naja gäbe es da nicht auch ein Kompromiss?
      also ihn/sie einfach mal abundzu mitzunehmen? Klar willst du deinen Freiraum, aber wenn dein Partner es doch scheinbar sehr belastet, warum nimmste ihn nicht mal abundzu mit.


      Vielleicht will er das auch nur, weil er als Mann keine Mädelsabende hatte?
      Versuch doch wenigstens zu verstehen warum er mit will, dann kannste ihm doch damit klar machen da du ihn verstehst und er eben nicht ausgeschlossen wird. Du aber eben deinen Freiraum möchtest.
      In einer Beziehung gehören doch Kompromisse und gegenseitiges Verständnis einfach dazu. Ich mache mit meinen Kumpels auch öfter mal Männerabende, aber auch immer wieder treffen wir uns mit Partnerinnen, das gehört doch einfach dazu. Man muss den Freundeskreis doch nicht zu 100% immer und zu jeder Zeit trennen.

        regina_12155815

        Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - Kompromisse
        Erst einmal Danke für deine Antwort.


        Mädelsabende hat sie (er) genug erlebt - also mit seinen neuen Freundinnen. Davor hatte er keine Mädelsabende, weil er keine Mädels kannte. Seine Freunde waren ausschließlich männlich, Und wenn er mal Frauen kannte, dann waren diese im Verein, aber privat hat er nichts mit den wenigen Damen gemacht.
        Er war vor der Änderung an meinen Freundinnen/ Freunden nicht interessiert - und jetzt auf einmal?


        Natürlich beschreibe ich hier meine Sichtweise. ..
        Ich habe ihn auch schon mal mitgenommen, als meine eine Freundin einen Freund hatte. Der Abend war aber eher ein Desaster. Mein Mann war eher abwesend und der Mann meiner Freund war auch nicht gesprächig. Die einzigen Plappermäuler waren wir beide - also meine Freundin und ich-.


        Weißt du, ich versuche ihn zu verstehen. Das einzige als Antwort ist aber sinngemäß: "Ich fühle mich von Dir und deinen Freunden/ Freundinnen ausgeschlossen!!" Da kommt wieder meine Frage: Jetzt auf einmal???
        Davon einmal abgesehen: wenn er/sie eh schon meine Freunde/ Freundinnen verurteilt, dass diese auch mit dem Trans* nicht ganz so klarkommen, wie soll ich denn bitte beide unter einen Hut bringen? Die Freundin/Freunde sind nicht persönlich gegen ihn, haben aber ein gewisses Problem, wenn er als Frau mitkommt.
        Mein Mann hat ein Problem, wenn er als Mann mit muss.
        Hmmmm... tut mir leid, da habe ich selbst keine Lösung mehr parat. Aber vielleicht auch deshalb nicht, weil ich selbst mit meiner Psyche am Ende bin. (Man darf nicht vergessen, es gibt noch sehr viel mehr, warum wir beide psychisch am Ende sind; und aus welchem Grund ich hier noch nach weiteren Ratschlägen und Infos suche. Denn ich bin auch nicht immer glücklich mit dem, was meine Ärztin sagt. Ich kann aber auch nicht immer nur den Willen meines Mannes annehmen.)


        Wenn du noch etwas an Fragen hast, die mir vielleicht weiter zum Nachdenken helfen, gern.


        Ich gebe Dir natürlich Recht, dass man nicht alles strickt nach deinem und meinem trennen muss. Darum geht es mir auch nicht. Aber es gibt halt den Aspekt: Warum auf einmal jetzt? Und auf der anderen Seite: Wie kann ich ihm klar machen, dass ich bei den entsprechenden Personen (ich habe ja nicht mal eine Hand voll :-( ) nicht möchte, dass er als Frau mitkommt.?


        Danke

          Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - mein erster Gedanke war
          Auch dir vielen Dank für deinen Beitrag. (Wobei ich hier den Eindruck habe, dass eher negativ über mich gedacht wird :???: .)


          Seit der Änderung der Lebensumstände "knallt" es nur noch. Ich habe neulich unter anderem als Antwort erhalten, dass er nicht mehr können und es ein bescheidenes Leben sei, wenn man Trans* ist. Da hat er wohl recht, denn wenn ich mit ihm als Frau unterwegs bin, sind die Blicke einfach unerträglich, zum heulen und auch unverständlich. Denn wie wir nun mal wissen sollten, gibt es nicht "nur" Mann und Frau, sondern noch viele andere Persönlichkeiten. Aber genau deshalb, weil die (meisten) Menschen eben nicht "normal" mit andersartigen Situationen und Menschen umgehen können, eskaliert es immer wieder. Ich weiß mittlerweile, dass es vielen Trans* so ergeht. Dieses Auf und Ab, nicht akzeptiert zu werden, als minderwertig zu gelten etc ...
          Aber hier ist auch wahrscheinlich der Knackpunkt: Ich muss dafür herhalten. Und das ist nicht Sinn, Zweck und Ziel einer Sache und einer Beziehung. Auch wenn meine Texte sehr oft das Wort "ICH" beinhalten, bin ich nicht egoistisch. Obwohl ich selbst am Boden liegen, keine Schutzmauer mehr um mich selbst habe, bleibe ich bei ihm (die meisten Frauen gehen nämlich sofort, zerschneiden vorher noch die Bekleidung und lassen sich dann scheiden uvm ...), versuche für mich auch das "neue" Leben zu akzeptieren, zu respektieren; immer wieder helfe ich ihm/ ihr, obwohl ich selbst nicht mehr kann.


          Aber auf deine Fragen zurück:
          hast du dir schon mal gedanken über das WARUM seines gesinnungswechsels gemacht?
          Ich habe schon des öfteren versucht mir eine Antwort darauf zu "reimen", finde aber keine. Oder die sich präsentieren, sind für mich keine. Passen irgendwie nicht.


          will er die trans-skeptiker in deinem umfeld von seiner wendung überzeugen?
          Das kann natürlich gut möglich sein, dass er diese Menschen überzeugen möchte; aber ich kann meine Freunde/ Freundinnen nicht dazu zwingen, wenn sie ihn als Frau nicht sehen möchten bzw mit der Situation auch überfordert sind. Und glaube bitte nicht, dass ich nicht schon den Versuch gestartet habe, mal nachzufragen, ob man es versuchen könne...
          ist er stolz auf seine neue rolle? .. und will sich einfach nur zeigen? .. unter's volk mischen?
          Ist er/sie stolz? Im Moment nicht - sagen wir eher befreit. Befreit von seinen unterdrückten Gefühlen, Zwängen ... er weiß, warum er in den vielen Jahren sich so schlecht gefühlt hat.
          Und unters Volk mischt er/sie sich, wann und wie und wo es nur geht.


          Mache ich es mir wirklich einfach?
          Ich behaupte mal: Nein.
          Vielleicht bin ich egoistisch, wenn ich mit meiner Freundin/ Freunden alleine sein will?! Vielleicht?!? Gegenfrage: Ist das verkehrt? Ist das schlimm? Ist das falsch?


          Ich kann nur mal ganz allgemein sagen; ich mache es mir nicht einfach. Denn dann bräuchte ich keine anderweitige Hilfe. Dann könnte ich auch die Beziehung einfach beenden und könnte so sinngemäß salopp sagen: Leb dein Leben, ich lebe mein Leben. Ich komme damit nicht klar. Suche dir eine Partnerin, welche dich so nimmt wie du bist und weder mit Trans* noch anderen Dingen irgendwelche Probleme hat. ... (Das ist jetzt mal so salopp formuliert)


          Deine Fragen sind berechtigt ("liebst du deinen partner denn noch? achtest du ihn? .. sie? willst du denn den weiteren gemeinsamen weg? - oder stellst du euer ding in frage?)
          dann kannst du ihm/ihr ja wirklich die strumpfhosen verknoten .. weil dann ist's auch schon wurscht ..


          Auf die Idee mit dem Verknoten der Strumpfhosen bin ich noch nicht gekommen....
          Aber nein, egal wie ich die Fragen beantworten würde, ich würde seinen "neuen" Persönlichkeitsteil nicht zerstören. Ich möchte, dass er in Frieden mit sich und der Umwelt leben kann. Egal, ob ich davon ein Teil bin/ weiterhin sein werde oder nicht.


          Ich versuche nur "ein" Problem hier zu lösen, was wir bisher nicht lösen konnten. Und offenbar scheint es doch schwierig zu bleiben.

          herbstblume6

          Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - :NON:
          Hallo und auch ein Danke an Sie.


          Entfernen wir uns? Vielleicht? Vielleicht auch nicht?
          Frage: Wenn beide Partner in Behandlung sind und beide Substanzen nehmen müssen ... ändert sich dann nicht sowieso auf irgendeine Art und Weise etwas?


          Aber egal wie, ich möchte auch nicht von Sonne ins Gewitter fallen oder umgekehrt; aber eines kann ich doch sagen: wenn es nicht "knallt" und wir beide mal einen guten Tag haben, ist unsere Beziehung genauso wie vorher. Klingt komisch, ist aber so.
          Es sind "nur" bestimmte Dinge, die ein Hurrikan/Taifune/Zyklon hervorrufen und es so richtig knallen lassen.

          Er hat kein Recht auf "mitkommen",
          erstens.


          Und zweitens, wenn denn frueher kein Interesse daran hatte, wieso dann jetzt? Provokation?


          Jede Wette, wenn ihr ihn mitnehmt, nett seid und vielleicht etwas distanziert, dann verliert er wieder jegliches Interesse.


          Dein Mann braucht extrem viel Aufmerksamkeit, mehr nicht. :FOU:

            Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - Wie kann ich meinem Mann klar machen, dass ich das einfach
            Hallo "mann481", auch Dir danke ich für deinen Tipp. Nur leider funktioniert das in der momentanen Situation überhaupt nicht. Dieser Satz wird aus meinen Mund nicht akzeptiert. Dieser Satz wird kategorisch abgelehnt und ein Zyklon zieht gleich noch hinterher. :larme:

            py158

            Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - Ich versteh nicht so ganz...
            Hallo!


            Hm, ja schade, dass Sie meine Thematik nicht verstehen bzw ich offenbar meine Hilfeanfrage nicht deutlich genug formuliert habe. Wobei ich natürlich auch nicht im Moment weiß, wie ich die Frage noch anders formulieren soll?


            Sicherlich kann man Diskussionen auch in einem ruhigen Rahmen führen, wie soll ich aber 1) meinen Partner klar zu verstehen geben, dass ich nicht möchte, dass er als Frau mitkommt und es auch eine Person aus meinem Kreis gibt, welche zum Bsp ein "Dreiertreffen", "Fünfertreffen" etc nicht mag. Davon einmal abgesehen, mag ich dieses unausgeglichene Treffen an Personen auch nicht. Wenn es mehr als 10 Personen sind, es es mir wiederum egal. (Komisch? Ist aber so, dann fällt dieser Ungleichgewicht an Personen nicht mehr so auf)
            Und 2) wie soll ich eine Diskussion ruhig führen bzw selbst ruhig bleiben, wenn auf einmal mit mindestens "250 km/h angefahren" angefahren werde? Ein Tipp für mich?


            Vielen Dank.

            iliane_12763309

            " nicht möchte, dass er als Frau mitkommt.?"
            naja vielleicht liegt ja da der Knackpunkt.


            Er möchte vielleicht auch von deinem Umfeld als Frau akzeptiert werden. Ist ja warscheinlich sehr schwer als Transgender als Frau anerkannt zu werden, da deine Freundinnen ihn eben als Mann kennen gelernt haben.

              cleena_12151486

              Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - Er hat kein Recht auf "mitkommen"
              Guten Abend,


              Danke auch Dir für deinen Beitrag.


              Auch wenn es hart klingt, aber scheint die Antwort ja doch im Gebrauch zu sein (-> Er hat kein Recht auf "mitkommen").
              Es kann doch auch keiner von mir verlangen? Herausfordern? Oder sehe ich das so falsch? Bin ich denn dazu verpflichtet?


              Das ist meine Frage: Warum früher kein Interesse und heute dafür um so mehr?
              Ich würde ihm gern die Frage stellen, aber leider endet dieses Thema ja immer wieder in einer lauten Diskussion.


              Ich weiß nicht, ob er/sie wirklich das Interesse verliert. Das kann ich mir im Moment nicht vorstellen.


              Ja, damit hast du Recht. Er/sie braucht seeeeeeehr viel Aufmerksamkeit, Zuspruch, Liebe, Zuwendung ... Aber wenn man selbst in einer - physikalisch gesprochen - Quantensingularität steckt, dann kann man ja nicht mal sich selbst helfen, wie soll man dann anderen helfen? Wobei ich das immer wieder tue ... ich mache es gern, bin ja irgendwie auch selbst schuld; aber lande dann auch des öfteren wieder in der Quantensingularität. ...

                Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - Wieso
                Hallo,


                kommst du aus Hamburg? (bzgl deiner Aussage?)


                Auch ein Danke an dich, für deine Worte.


                Als Mann hat er leider nur einen einzigen Freund. Um das zu erläutern, bedarf es auch einer längeren Erläuterung. Aber diese lasse ich mal weg.


                Als Frau hat er/sie zwischenzeitlich ein paar wenige Freundinnen und auch Frauen, mit welchen sie dann den Abend verbringt.


                Es kommt glaube ich immer darauf an, wo man sich befindet. Es gibt Orte, da interessiert es keinen, dass man mit einem/r "Trans*" unterwegs ist, an anderen Orten kommt man sich vor wie so ein Tier im Zoo.
                Aber vielleicht liegt auch hier der Knackpunkt bei mir?? Obwohl ich vor vielen Monaten mal gesagt habe, dass ich mir nicht vorstellen könnte, mit ihm als Frau auf die Straße zu gehen, tue ich dies in den letzten Monaten sehr häufig. Und wenn ich darüber weiter nachdenke, sogar mehr als mit seinen Freundinnen. Vielleicht möchte ich auch deshalb nicht, dass er als Frau und überhaupt als Person dabei ist, wenn ich weggehe?? Vielleicht will ich einfach meine "Ruhe" haben? Wobei ja seine Forderung seit der "Aufdeckung" vorhanden ist. ... Also egal wie, ich finde keine richtige Antwort.
                Und wie schon geschrieben, ich bin früher immer allein mit einer meiner Freundinnen weggegangen.


                :???: :???: :???:

                regina_12155815

                Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - Kompromisse
                Hi,


                das könnte natürlich möglich sein. ... Jedenfalls werde ich mir deine und andere Fragen mal aufschreiben und hoffentlich vernünftig mit ihm/ihr darüber sprechen können. Denn einen Weg muss es ja irgendwie geben; ggf. auch ein Kompromiss. Wobei ich dafür im Moment keine Idee hätte.


                Danke Dir.

                Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - mein erster Gedanke war
                Hi,


                ja, das mit ihm, ihr, er, sie ... fällt mir schwer.
                Aber man darf auch nicht vergessen, dass er für mich immer ein "er" war.
                Und es kommt natürlich auch auf den Satz an. Es ist teilweise sehr verwirrend... denn manchmal muss ich "er" als Personalpronom einsetzen und dann wieder "sie".... :FOU: Je nach dem.


                Ja, ich finde es auch sehr schade, dass solch eine Thematik eine Kluft und Hurrikane mit sich zieht. Das Leben ist bei einiges Menschen nicht einfach gestrickt. Manchmal macht man es sich auch unnötig schwer. Tatsache ist jedenfalls, dass die meisten lauten Diskussionen als er und meiner Wenigkeit passieren, als als sie und meiner Wenigkeit. Und genauso, wie ich hier über das "Problem" nachdenke und versuche eine Lösung zu finden, müsste er es aber auch.


                Weißt du, vielleicht verlange ich auch zu viel? Mir ist zum Beispiel gerade eingefallen, dass ich mich zum Beispiel nie in seine Treffen "eingemischt" habe. Weder vor dem Outing noch danach. Nach dem Outing haben mir seine Freundinnen immer eingeladen. Ich wollte nie. Ich wollte immer, dass es seine Freundinnen sind und auch bleiben. Ich wollte mich da gar nicht - ich nenne es mal - einmischen. Und eigentlich möchte ich das von ihm bzw wenn er sie ist, von ihr auch.
                Ist zu viel verlangt?

                Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - Wie kann ich meinem Mann klar machen, dass ich das einfach
                Wie soll ich es denn anders darlegen als: "es wird nicht akzeptiert"?


                Es ist für mich eine Aussage und Ansage.
                Und eigentlich bin ich auch kein Kleinkind mehr. Aber dann sage mir doch bitte, wie soll ich mit einer Person umgehen, welche eine Antwort nicht annimmt, sondern eine Diskussion und einen Vortrag daraus macht? Wie wie schon erwähnt: einen Hurrikan mit einem Zyklon noch hinten anbringt?


                Vielleicht kannst du mir ja einen Rat geben? Wie reagierst du denn, wenn du etwas aussagst und die andere Person nimmt es nicht hin und reagiert eben nicht "normal"? Und man kann auch nicht die Person im "Regen" stehen lassen, weil dein Gegenüber gleich noch einmal lauter wird?
                Bitte sei so gut und sage mir, wie ich dann höflich aber bestimmt aus dieser Situation herauskommen kann?


                Wenn ich ein Nein höre, dann nehme ich es zu 99% hin. Hinterfrage nicht, ich nehme die Antwort hin. Ich kann die Antwort vielleicht nicht respektieren, aber ich akzeptiere sie.


                Ich verstehe dich also so, dass eine Ansage hinzunehmen ist? Das ist das Wort Akzeptanz, respektieren oder andere Eigenschaften/Einstellungen irrelevant?

                iliane_12763309

                Mh Quantensingularitaet ....
                ... ich mag deine Bezeichnung fuer eine "schwierige Lage" / "depressive Phase", aber es weicht natuerlich der Realitaet aus.


                Wie auch ihr beide. Ihr scheint vor der Realitaet zu fluechten. Dabei muesstet ihr euch damit auseinandersetzen, eure Probleme versuchen (gemeinsam?) zu loesen und euch beistehen. Stattdessen macht ihr einen Konflikt bei einer solchen Kleinigkeit aus, die ja auch eurer beide Kraefte zu rauben scheint. Ja, fast wie eine Quantensingulaeritaet, ein schwarzes Loch, was alles rueckgewonnene Positive in euren Gedanken wieder einsaugt, damit ihr wieder beide verzweifeln moegt.


                Das Ausgehen, seine Geschlechtswandlung, eure Freund, all das ist doch nur oberflaechig - eure wahren Probleme liegen ganz wo anders.


                Ich wuensche euch beiden trotzdem ganz viel Geduld und Glueck :super: :super:

                  cleena_12151486

                  Ehemann und meine Freunde/ Freundinnen - Er hat kein Recht auf "mitkommen"
                  Hi,


                  ich weiß nicht, ob wir vor der Realität flüchten. Denn wenn wir es täten, wäre ja Friede-Freude-Eierkuchen angesagt. Dies steht aber eher weniger auf unserer Tagesordnung.
                  Ich glaube, bei mir ist das Wort "Verdrängung" sehr gut angebracht. Das hat mir bisher sehr geholfen. Hilft jetzt aber in dieser Situation nicht mehr.


                  Und glaube mir, wir versuchen viele Dinge gemeinsam zu lösen. Aber dieses beschriebene Problem eben ist nicht gemeinsam -derzeit - lösbar. Und auch wenn einige Aussage hier in diesem Beitrag gegenseitig übereinstimmen und auch mit meiner Psychologin übereinstimmen, hilft das nicht weiter. Ich komme nicht weiter, egal was ich sage oder versuche zu erklären, um auch ihm die Situation nahe zu bringen.


                  Ich möchte gar nicht abstreiten, dass ggf. die wahren Gründe ganz woanders liegen .... aber dieses Thema (Freunde und Co) ist ein leidiges Thema, manchmal jede Woche beginnend zum Wochenende.


                  Ich bin zurzeit mit keiner Person verabredet, aber wenn es mal wieder soweit ist .... Dann geht alles wieder von vorne los. Und da kann das Thema eigentlich noch so oberflächlich sein, wie es nur geht.


                  In diesem Sinne danke ich dir.
                  Wünsche Dir ebenfalls alles Gute.
                  Solltest du noch eine Frage haben, welche ich mir selbst stellen kann oder Dir sonst noch etwas einfallen ... bitte schreibe ruhig.



                  Vielen Dank auch an alle anderen.