Bei meinem Sohn hat die Fachärztin bis kurz vorm Schluss nicht bestätigen können, dass er ein Bub ist, obwohl wir durch die Feindiagnostik schon wussten was es wird. Er saß immer so immer Schneidersitz, dass von vorne die Knie und von hinten die Füße im Weg waren.
Habe bei beiden Kindern nach der Feindiagnostik nach der 20. Ssw erfahren was es ist. Und dieses Mal bin ich mir vom Gefühl und dem Verlauf der Ss fast sicher, dass es ein Mädchen wird.
Ttupac_2866577
- 8. Okt 2018
- Beitritt 25. Sept 2018
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- ariana_12361020
Hallo Julia,es tut mir Leid, dass du solche Gedanken haben muss. Ich war zwar nie in der gleichen Situation wie du, hatte aber auch mit Depressionen zu kämpfen und weiß wie aussichtslos die Situation sein kann. Es sollte dich niemand dafür verurteilen, denn genau, wie man sich nicht selbst aussuchen kann, dass man keine eigenen Kinder bekommen kann (und das finde ich auch immer ganz traurig sowas zu lesen), genauso wenig kann man solche Gedanken einfach abstellen. Ich weiß nicht, ob ich dir mit meinen Erfahrungen etwas helfen kann, aber ich möchte es versuchen. Ich war im Herbst 2015 so tief in der Depression verstrickt, dass ich keinen Ausweg als im Suizid sah. Mich hat der Gedanke, dass ich eine schlechte Mutter sei, so sehr verfolgt, dass ich mir eingebildet hatte, dass meine beiden Kinder ohne mich besser dran wären und so wenigstens noch die Chance auf eine gute Mutter hätten, wenn mein Mann sich eine neue Partnerin suchen würde. Heute weiß ich natürlich, dass das niemals der richtige Weg gewesen wäre. Aber leider ist das Problem einer Depression, dass man nicht in der Lage ist rational zu denken. Es hat 2 Jahre und zahlreiche Klinikaufenthalte gebraucht, bis ich endlich Umdenken konnte und endlich in meinem Leben und vor allem als Mutter glücklich werden konnte. Bis ich endlich begriffen habe, dass egal wie schlecht ich mich angeblich als Mutter fühle, ich für meine Kinder dennoch die beste Mutter bin, die sie sich nur denken können und niemand meinen Platz ersetzen kann. Mein ältester Sohn wurde im September eingeschult und ich war so unglaublich glücklich und stolz und konnte es kaum glauben, dass ich fast all diese schönen Momente einfach verpasst hätte.Nachdem ich nun 1,5 Jahre stabil bin und wir schon immer mehr Kinder wollten, ich mir aber in der Depression nicht mehr vorstellen konnte jemals wieder Mutter zu werden, war nun doch der Wunsch nach einem 3. Kind da. Ich hatte natürlich auch Ängste, dass ich eventuell rückfällig werden könnte, aber mir hilft es an all die schönen Momente zu denken, die ich niemals missen möchte, sowohl bei den beiden, die ich schon habe, als auch bei dem, welches noch kommen wird. So liebe Julia, natürlich kann man unsere beiden Situationen nicht direkt miteinander vergleichen, aber was ich dir aufzeigen wollte, egal wie aussichtslos dir die Situation vorkommt, es wird auch wieder besser, wenn man sich helfen lassen möchte und viel Kraft investiert. Denke, an die beiden, die du schon hast und stelle dir vor, du hättest dich damals gegen sie entschieden und sie wären nicht Teil deines Lebens. Sicher ein schrecklicher und unvorstellbarer Gedanke. Und so ist es mit Baby Nummer 3 auch. Es wird ein ganz wunderbares Wesen werden und du wirst dir niemals mehr vorstellen können, dass es nicht Teil deines Lebens ist. Dass du jetzt so fühlst ist nicht deine Schuld und das bist auch nicht du, sondern die Krankheit. Aber sie ist heilbar und du kannst irgendwann auch wieder anders fühlen. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibungen und würde dich nicht dafür verurteilen, ich befürchte nur, dass es dir damit auch nicht besser gehen wird. Ich wage zu behaupten, dass die Depression bleiben würde und dann eben ein anderer Gedanke dich unglücklich machen würde, nämlich der dass du dein Kind entfernt hättest und du nun niemals die Möglichkeit haben wirst wunderschöne Momente mit ihm zu teilen. Ich weiß nicht, ob dir meine Geschichte irgendwie Hoffnungen machen kann oder ob die das ganze nur noch mehr verschreckt hat. Ich weiß, dass es schwierig ist einen passenden Psychologen zu finden und dass Termine ewig brauchen können.
- zivit_12755757
Nur leider ist bei einer Hyperemesis nicht gesagt, dass das nach 12 Wochen aufhört. Bei meiner Tochter gings bis zur 20 Ssw und hab auch schon von Fällen gelesen, die noch im Kreissaal erbrochen haben und das ganze erst mit der Geburt aufgehört hat.
Bin mal gespannt, wie lange es dieses Mal dauern wird. Hoffe natürlich noch etwas von meiner Ss zu haben und diese genießen zu können. Ich denke wichtig ist, dass man sich geeignete Hilfe holt und zur Not dann halt immer wieder ins Krankenhaus fährt bis sie einen helfen. Habe beim 2. Kind auch schlechte Erfahrungen gemacht und hatte das Gefühl dort nicht ernst genommen zu werden und habe dieses Mal deswegen viel zu lange gewartet. Eigentlich so lange bis ich mich nicht mehr dagegen wehren konnte, dass mein Mann mich dorthin schafft. So wirklich kann man nur die Wahrscheinlichkeit für einen Jungen oder Mädchen beeinflussen, indem man den GV passend zum Eisprung plant.
Also wenn ihr ein Mädchen wollt, dann lieber einen Tag vor dem Eisprung herzeln. Da die männlichen Spermien leichter und somit auch schneller sind und somit schneller am eigentlichen Ort des Geschehens eintreffen.Aber wie gesagt, dabei handelt es sich nur um Wahrscheinlichkeiten und Statistiken und sind keine Garantie. Es gibt ja trotzdem zweieige Zwillinge, die 1 Mädchen und 1 Jungen beinhalten und die sind ja zum gleichen Zeitpunkt gezeugt worden. Aber glaube die gleichgeschlechtlichen Zwillinge sind dennoch häufiger.
Ach ja, bei unseren ersten Beiden haben wir zwar nicht danach geplant, aber habe das Geschlecht aufgrund dieser "Berechnung" vermutet und hatte damit recht.Nur jetzt beim 3. würde ich vom Zeitpunkt eher auf einen Jungen tippen, aber von der Übelkeit und meinen zahlreichenden sprießenden Pickeln
eher ein Mädchen. Aber bis wir das erfahren muss ich mich wohl noch etwas gedulden.
- queen_12282048
Oh, das ist aber eine schöne Möglichkeit es den Großeltern mitzuteilen.
Na, dann wünsche ich, dass dir deine Eltern die nötige Kraft und Unterstützung bieten können, die dir dein Freund momentan verwehrt.
Und um nochmal zum eigentlichen Thema zu kommen. Es heißt zwar, dass es nie den richtigen Zeitpunkt zum Kinder bekommen gibt, aber eigentlich ist eure Situation doch garnicht so verkehrt. Fertige Ausbildung, gemeinsame Wohnung und die Probezeit ist dann auch schon abgeschlossen, bis das Baby kommt. Das Leben hört ja nicht auf, wenn man Kinder bekommt. Und gerade wenn man jung Eltern wird hat man dann doch auch recht schnell wieder "was vom Leben", wenn man es ganz krass ausdrücken möchte. Klar, ist ein Baby anfangs anstrengend, aber man muss doch dennoch nicht komplett auf Freunde, Ehrenämter und Feiern gehen verzichten. Es wird eben nur weniger und man muss sich besser absprechen. Bin selbst mit 22 geplant Mama geworden, aber mir war es trotzdem wichtig, dass sowohl Mama, als auch Papa seine eigene Zeit hat, bei dem man nicht nur Elternteil ist.
Was ich damit sagen will ist, dass deinem Freund klar werden sollte, dass ein Kind nicht das Ende seines Lebens bedeutet. Es wird eben nur etwas schwieriger.
Ach ja, und meinem Mann fällt es, obwohl alle 3 Kinder gewollt waren, trotzdem sehr schwer da irgendeine Bindung dazu aufzubauen. Ich bin mir sicher, wenn ich eins während der Ss verloren hätte, dann würde ihm das nicht viel ausmachen und er würde einfach nur sagen: naja, ist ja nicht schlimm, dann machen wir halt ein neues. Sobald er die dann aber das erste Mal im Arm hält würde er wahrscheinlich sein Leben für das Kleine geben.
Wünsche dir natürlich von ganzem Herzen, dass das bei deinem Freund auch eintreten wird. Und wenn nicht, dann wirst du wenigstens von deinem Baby die Liebe erfahren, die man sonst von niemand anderen bekommen kann. Ich habe den Test bei allen 3 Ss immer zum erstmöglichen Termin gemacht und auch nie wirklich Morgenurin genommen, deswegen waren meine Linien auch dementsprechend schwach, aber hat dennoch funktioniert.
Beim 3. jetzt bin ich auch ausm Bad und habe gemeint, dass ich nicht schwanger bin und dann hat mein Mann nochmal geschaut und gemeint, dass er da schon eine Linie sieht. War dann anscheinend doch der Fall.
Hallo ihr lieben,
ganz so konventionell sehe ich das dann nicht. Ein Kind braucht nicht unbedingt Mutter und Vater um glücklich zu werden. Natürlich ist es erstrebenswert und würde in das Bild einer traditionellen Familie super passen, aber ein Kind braucht in erster Linie viel Liebe und Bezugspersonen, die aber auch auch nicht aus unmittelbarer Nähe sein müssen. Ein liebevoller Onkel oder Patenonkel, kann für ein Kind auch der männliche Ansprechpartner für das Kind sein. Persönlich finde ich es besser für klare Verhältnisse zu sorgen und das Kind eben auch alleine groß zu ziehen, als ihm ein falsches Bild von Liebe und Partnerschaft zu vermitteln. Es gibt genug Paare, die nur der Kinder wegen zusammen sind. Ob das sich dann so positiv auf die Kinder auswirkt, ist auch fraglich.
Und ich bin ganz und garnicht gegen ein traditionelles Familienleben. Lebe selbst mit Mann und 2 Kinder (bald 3), Oma, Opa und Uroma in einem Haus. Also traditioneller geht ja nicht mehr
, aber es hat eben nicht jeder das Glück so etwas zu finden. Deshalb der Beitragsstellerin zu empfehlen sich erstmal einen Partner zu suchen, eventuell noch 5 bis 10 Jahre zu warten, ist ja auch keine Garantie, dass das dann für immer hält. Und in erster Linie ist ein Kinderwunsch immer egoistisch. Denn die Eltern erfüllen sich ja einen eigenen Wunsch und niemand fragt vorher das Kind, ob es in diese Familie hineingeboren werden möchte. Es ist eben nicht alles schwarz und weiß und besonders im Leben läuft es nicht immer so ab, wie man es sich wünschen würde.
Der Beitragsstellerin würde ich raten, dass sie eventuell ganz offen und unverbindlich mit dem Freund darüber redet. Wenn ihr euch so auch sehr viel anvertraut, dann ist es sicherlich nicht verkehrt ihm auch von deinem Kinderwunsch zu erzählen. Vielleicht hat er ja ähnliche Gedanken und wünscht sich auch irgendwann Vater zu werden, hat aber leider nicht die richtige Partnerin dazu gefunden. Und wenn er das so garnicht möchte, dann kannst du das Thema wenigstens abschließen und solltest ihm das auch nicht übel nehmen.
Liebe Grüße von Bubble
Herzlichen Glückwunsch, das klingt Ach einer schönen Geburt.
Dann genieße mal die erste Kuschelzeit.- tommy_12098529
Hallo muddipuddi,
Schade zu hören, dass eine Einleitung durch die Diabetes vermutlich unvermeidlich ist. Leide immer so sehr mit, wenn ich über Komplikationen in der Ss lese. Es ist so eine schöne Zeit und es ist jeder Frau zu wünschen, dass sie sich keine Gedanken um ihr Würmchen machen muss, sondern die Zeit einfach genießen kann. Hoffe natürlich, dass es doch noch vor dem ET von alleine losgeht und drücke dir ganz fest die Daumen.
Wollte meine Erfahrungen mit und ohne Einleitung teilen.
1. Kind September 2011: Wehen gingen spontan in der Nacht 39+6 los. Um 8 Uhr sind wir ins Kh und um 17 Uhr kam dann mein Räuber. War eine angenehme Zeit. War natürlich auch mit starken Schmerzen verbunden, wie bei einer Geburt so üblich, aber ich erinnere mich gerne an die Zeit im Kreißsaal zurück. Mein Mann und ich haben viel rumgetrödelt und auch sonst, kann ich mich an die ganze Geburt erinnern.
2. Kind 04/13 mit Einleitung: 40+8 noch keine Anzeichen einer voranschreitenden Geburt. Auf eigenen Wunsch wollte ich eine Einleitung, da meine Tochter schon auf 4200g gemessen wurde und ich Angst davor hatte, dass sie zu groß wird. Was ich seltsam fände, dass die Ärzte keine Eile hatten und die Größe für sie keine weitere Rolle spielte. Aber gut, um zwölf Uhr mittags wurde ich eingeleitet und bis 15 Uhr tat sich nichts. Sollte um 15 Uhr noch in den Kreißsaal kommen zum Untersuchen und habe kurz vorher mit meinem Mann telefoniert um ihm mitzuteilen, dass wohl heute nicht mehr viel passieren wird. Wurde um 15 Uhr untersucht, Muttermund erst bei 2 cm, also noch nicht viel passiert, wollte dann vor dem CTG noch schnell aufs Klo und hab dann schon kaum den Weg zurück zum Bett geschafft. Es ging so plötzlich los. Hebamme wollte mir erst nicht glauben, warum ich jetzt plötzlich so ein Theater mache, sie hatte ja gerade erst geguckt. Als ich es dann ins Bett geschafft habe und sie nochmal geguckt hat, hat man dann gemerkt, dass sie jetzt auch nicht mehr so ruhig ist. Sollte dann schnell meinen Mann anrufen und um 17 Uhr war auch schon alles vorbei. Die Geburt fand ich schrecklich. Es kommt mir vor als wäre ich nicht dabei gewesen. Hab die ganze Zeit nur geschrien. Und danach musste ich auch noch in OP, weil die Plazenta nicht abgehen wollte und musste ausgeschabt werden. Also alles in allem keine gute Erinnerung an die Geburt, aber wenigstens gab es für meine Prinzessin keine Komplikationen und es ging ihr gut. Schätze mal, der Körper war einfach noch nicht bereit für die Geburt. Man liegt eben nicht umsonst mehrere Stunden in den Wehen, so dass sich der Körper erstmal drauf vorbereiten kann.
Bei Kind Nr. 3 werde ich wohl auf eine Einleitung verzichten und hoffen, dass es sich von alleine auf den Weg macht. Bin dann hoffentlich nicht so ungeduldig, wie bei meinem Töchterchen. :D