Arggghh :twisted: :twisted: :twisted:
also falls jemand demnächst mal den verdacht hat schwanger zu sein und auf psychische Folter steht empfehel ich euch ganz uneingeschränkt den prolamed sensitiv test. ich bin ja so ein Frühtester :shy: aber SOWAS hab ich noch nicht erlebt. bin ja jetzt ET+11 und teste seit ET+9. Ich hab immer wieder wahlweise kaum zu erkennende linien die nach 5-10 minuten auftauchen, gar keine linie und dann mal wieder hauchzarte nach 3-5minuten. das ganze praktisch mit dem selben urin. mein mann fährt nachher jetzt was richtiges holen, denn ich dreh hier echt am rad
Ttami_12117742
- 24. Juli 2014
- Beitritt 2. Feb 2009
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...
@kanygary: Ich würd gern aber habe im moment leider absolut keine zeit dafür. muss selber ne große hausarbeit schreiben...
@schnucke: naja es zieht und zwickt und ich bin müde. ABER ich hatte im letzten zyklus (war ja der 1. nach der geburt) auch wahnsinnig PMS. Außerdem ist bei uns gerade so viel los, sowohl schönes als auch trauriges... Also egal welche anzeichen - das könnte alles aber auch nix heißen.
@stillen. mein kleinster hat sich jetzt mit 9 einhalb monaten abgestillt. wie meine anderen beiden auch. hatte nur noch morgens und irgendwann wollte er lieber zwieback/brot. vielleicht auch weil er gerade 4 zähne gleichzeitig bekommt. Ich werde also nicht schwanger stillen - egal wies ausgeht ;-)Apgar
er hatte sich die nabelschnur einmal um den körper und zweimal um den hals gewickelt. außerdem hatte ich ne pda. Ich vermute aber schon, dass das hauptproblem die nabelschnur war, sah echt nicht schön aus. durch den stress hat er dann noch grünes fruchtwasser geschluckt. ach ja und wirklich reif war er auch nicht - wurde eingeleitet... ja geplatze kondome haben wir in unserer verwandtschaft auch - 3 erdenbürger haben so das licht der welt entdeckt. Allerdings sind 2 klare anwendungfehler mit gleitgel. ich schwanke gerade zwischen- "ach wird schon nix sein" und "hilfe". meine anderen 3 sind ja nach dem motto "one shoot one goal" entstanden... mein mann meinte gestern dann noch "wenn dann wird ein WM baby" :lol:@apgar
also mein Sohn hatte einen sehr ähnlichen (erstes Kind, KKH) 5/8/9 glaub ich. entstand auch unter den presswehen, die ärzte hätten keinen KS mehr machen können - er war schon zu tief. ich wurde geschnitten und die ärztin warf sich auf den bauch. trotzdem wurden im KKh auch keine weiteren untersuchungen oder so gemacht. er hat nix abbekommen (ist heute fast 5). ich nehme an bei schuzzeli hätte die hebamme wenn er nicht so schnell gekommen wäre wehenhemmer gespritzt, unterleib hochgelagert und ins KKH verlegt. zumindest wäre das bei uns so gelaufen. wirklich risikohafter als im KKH würde ich die situation nicht sehenHey...
Hallo,
erstmal glückwunsch an schuzzeli! Sooo schön dass alles gut war und ihr einen schönen Start hattet.
ich hab mich sehr lange nicht gemeldet. Das lag einerseits daran, dass es hier mit drei kleinen Wusel, studium, praktikum immer rund geht, andererseit kam bei mir immerwieder der wunsch nach einem 4. Kind auf (jetzt schon!) und das ist aber gerade nicht möglich bzw. auch nicht das was ich wirklich will, da ich erst mein studium abschließen will (in einem 3/4 Jahr ist es soweit). ich hab zwar immerwieder rein gelesen und mich mitgefreut über gesunde babys und schwangere aber wollte mich nicht näher mit dem thema beschäftigen. Nun hat sich an der Situation nicht wirklich was geändert. Tja aber gestern hatten wir eine Kondompanne. Hatten wir noch nie, aber natürlich 1-2Tage vor meinem Eisprung ist es soweit. Abgerutscht. Wie wissen wir nicht, eigentlich sind wir ja geübt. Es sah zwar so aus als obs ganz am schluss war und es noch "alles drin" war aber natürlich machen wir uns gedanken, vor allem nachdem der ovu heute abend positiv zeigt. Pille danach möchte ich nicht, ist für mich wie ne mini-abtreibung. Und so warten wir jetzt ab. Wir würden auch ein 4. unterkriegen aber hoffen tun wir nicht drauf, unserer kleinster ist ja erst 9 monate, der älteste wird im oktober 5. Meine 3 lieben sich sonst heiß und innig es gibt natürlich ganz tolle und ganz anstrengende tage, aber insgesamt sind wir gerade sehr glücklich, wenn man von krankheitsfällen in der weiteren familie absieht.
So und nundürft ihr mir mal eure erfahrungen schreiben...schon kondom-pannen erlebt und wie sind sie ausgegangen?
Produktiv
...ich finde ihn allerdings produktiver als deinen. ich habe ja auch geschrieben, dass meine 1.geburt ähnlich war. aber ich finde es nicht fair, anderen in diesem ss-forum in dem glauben zu lassen, eine geburt mit solchen eingriffen sei normal. einfach weil ich allen eine schöne geburt wünsche, nicht weil ich ach so toll dastehen will, denn mit kommentaren wie deinen muss man hier ja rechnen. dafür darfst du mich gerne verurteilen. und ja ich weiß es besser als früher - wär ja auch schlimm wenn der mensch nicht lernfähig wäre....
ich verstehe schon was mrs wickham meint...alllerdings verstehe ich auch die threadstellerin. bei meiner ersten geburt dachte ich ähnlich. ich habe den ärzten geglaubt und wollte auhc möglichst schnell mein baby im arm halten.
jetzt nach 2 weiteren weiß ich es eben besser. hätte ich alle wehen gezählt, hätte meine 3 geburt 1 woche gedauert :roule: :roule: . und ja, das waren mumu wirksame und schmerzhafte. aber ich weiß heute wie eine geburt abläuft und welch kompliziertes hormonzusammenspiel es ist, dass schon beim kleinsten eingreifen (in meinem fall reicht ein ortswechsel oder eine neue person im raum) außer takt kommt. ich hatte bei meinem ersten sohn auch einen wehentropf (allerdings nach blasensprung und ausbleibenden wehen) und sie sind viel schlimmer als normale. und dabei oft weniger wirksam.
bei meinem 3 kind habe ich 2 nächte kaum geschlafen weil ich so starke vorwehen hatte(alle 2-10min).meine itlere kam bei ET+13 nach vielen vorwehen. aber ich hatte gelernt, dass eine geburt vor allem geduld brauch. so kam es, dass die eigentliche geburt schnell, problemlos und wunderschön dahem stattfand. wenige stunden später lagen wir zu 3. in unserem eigenem bett. es war ein unglaublich schönes erlebnis, ohne angst und sehr friedlich (obwohl ich auch starke schmerzen hatte).
ich wünsche einfach allen, dass sie medizinisch-technisierte geburten nicht als normal ansehen, sondern sich wirklich mal mit dem thema außerklinische geburt intensiv (!) beschäftigen. dabei geht es mir nicht vor allem um den auerklinischen aspekt, sondern darum, dass es dann zu keinen unnötigen eingriffen kommt. mein wehenropf damals führte zur pda, die mich zu stark betäubte und dann fast zu einem not-KS. Ich bin mit einem Dammschnitt davon gekommen, der aber bei den anderen geburten wieder eingerissen ist. es ist wie eine spirale...
ich wünsche dir nadine alles erdenklich gute zur geburt und viel spaß mit deinem kleinem spatz. und falls du nochmal ein kind bekommt eine schönere geburt ohne unnötige eingriffe:roll:
so kanns gehen - ich bräuchte ein schwitzendes und hechelndes smiley.
@niaraca: U4 war gut. ER ist überall gut im Mittelfeld und ein sehr lebendiges, aktives, kontaktfreudiges baby (das wusst ich aber auch vorher). Die erste Impfung hatten wir schon vor 3 Wochen, die nächste kommt blad. Ich mache auch das ganz Programm (also 7fach, rota nicht). Windpocken würde ich verzichten, wenn Papa sie gehabt hätte...Unsere Kinderärztin meinte, dass kleinere Kinder die Impfung besser vertragen als ältere - das ist auch meine Erfahrung. Bei unserem großen habe ich am längsten gewartet der hatte die stärkste Reaktion (aber auch völlig ungefährlich). Kann natürlich auch zufall sein...Beikost :shock: . Unserer ist ja erst gut 3 monate, da gabs noch nix zu beikost. ich wär auch noch nicht bereit dazu. Allerdings habe ich beschlossen die milchpumpe nur noch 4 wochen zu verlängern (dann hab ich eh semesterferien) und im notfall dann pulver zu geben. Ich glaub in deinem fall mit schule und allem würde ich auch früh mit beikost anfangen.
@kany: ich hab das natürlich auch bei die verfolgt, und es tut mir sehrl leid, dass der KIWU warten muss. Ich glaube ich käme mit der aussage deines freundes gar nicht klar... ich brauch da viel sicherheit.
@gabelung: wieso kommt für dich eigentlich eine HG nicht mehr in Frage? Wie ist es mit GH? Ich wünsche dir dass du bald Frieden damit schließen kannst...
@torti: Ich kenn zumindest das, dass meine nerven gar nicht strapazierfähig sind und ich mit trotzanfällen und so nicht gut umgehe. Und ne zeitlang war ich auch ziemlich fertig, weil ich gemerkt hab, dass ich meinen Sohn (ältesten) gefühlt nicht so liebe wie meine Tochter. Er ist im moment einfach der schwierigste und anspruchsvollste. Inzwischen weiß ich, dass ich ihn genauso viel liebe, ABER er ruft im laufe des Tages nun mal mehr negative gefühle hervor als die anderen. Ich finds eht topp dass du dir hilfe geholt hast und dass es auch schon fortschritte gibt!
@garfield: du hast aber echt jetzt auch schon einen Marathon hinter dir! Ich hoffe für dich dass es irgendwie noch alles gut wird und du beim nächsten Kind ganz einfach und natürlich stillen kannst...
@neue: hallo :-)
so nun muss ich in den tag starten. Fühle mich gerade morgens jeden tag als ob ich ein hangover hätte... schlafdefizit durch weihnachten/silvester und seit danach sind die nächte blöd. die zähne schaffen uns grad doch sehr...auch tagsüber lässt er sich kaum alleine ablegen...dann noch lernen, haushalt, und die beiden anderen aktiven...im moment tendiere ich zu super-anstrengend...
:fete: :fete: :fete:
Hallohallo! Gkückwunsch Schnucke zur Hausgeburt und vor allem zum gesunden Baby! Und allen anderen ein verspätetes gutes neues Jahr! Ich lese weiterhin fleißig mit aber mit 3 Kiddis ist hier gut was los.
Es läuft alles soweit gut, mal ist es super, mal super-anstrengend ;-) . Besonders das ins-Bett-bringen von meinem großen ist grad oft schrecklich, er sträubt sich da, macht nur quatsch, kommt einfach wieder raus,...naja. Nils nimmt zu ist insgesamt ein fröhliches ausgeglichenes Baby und er fängt an zu greifen! Es sieht noch sehr lustig aus wenn er hochkonzentriert versucht seine Hand zu steuern und es halt noch nicht so klappt...Die Zähne fangen ihn allerdings an zu ärgern - er sabbert auch ganz arg.
Ich habe ihn einem Monat schon Prüfungen und muss nun mit lernen anfangen :beurk: . Gleichzeitig versuche ich mich gut um mich selber zu kümmern: raus gehen, gesunde ernährung, ab und zu ins Kino (allein meistens), Schwimmen, rückbildung. Außerdem nehme ich Magnesium und im Moment Homöopatisches Medi zur Stärkung der Nerven. Ich habe ja eine Angst und Panikstörung die damals bei meiner Tochter so um die Zeit ganz schlimm wurde. Diesmal versuche ich dem vorzubeugen, denn im Moment gehts mir meistens echt gut! Meine Geburt hängt mir immernoch nach - aber im positiven Sinn - ich denke sehr oft und gerne daran :-D !
Soviel erst mal als Egopost und nachher geh ich noch auf euch ein, denn ich muss jetzt schnell essen, wir haben gleich U4!
:kikou:
Hallo...mich gibts auch noch ;-) . Erst mal an die Neu-Mamis ganz herzliche Glückwünsche! Ich hab immer mitgelesen und mich ganz arg gefreut!
@garfield: jippie! Was lange währt wird endlich gut! Aber blöd, dass es so ein langer weg dahin war... Dann viel erfolg beim hibbeln :taquin:
@irkuka: viel glück bei der NT Messung. Aber die Werte sind ja eh sehr unzuverlässig, also mach dich nicht verrückt
@us: Ich bin nun offiziell nicht mehr im Wochenbett, hatte meine Abschlussuntersuchung und Nachtreffen vom GVK... Auch sonst läuft alles: Stillen, Uni, Haushalt und mein Praktikum steht hoffentlich auch nächste Woche fest (Studienbezogenes). Bis Di hatten wir noch unsere Haushaltshilfe (die wir ja eigentlich die 2 Wochen nach der Geburt wollten), da hab ich dann ganz viel Plätzchen gebacken und schon mal Weihnachtlich geschmückt. Dafür wird in nächster Zeit nicht so viel Zeit sein... Unserer Kleiner hat sich leider bei uns oder seinen Geschwistern angesteckt und rotzt schon seit 2 Wochen rum... Die Zähne sind die letzten paar Tage wohl auch eingeschossen und dementsprechend war er relativ unzufrieden. Sonst war die U3 unauffällig und er wächst ganz doll: sind jetzt schon bei gr68 angelangt :shock:
Ich muss gestehen dass ich jetzt schon daran denke, dass ich mir ein 4. vorstellen könnte (dabei wollten wir eigentlich ne vasektomie machen lassen). Aber jetzt ist erst mal das Studium/Praktikum dran und in einem Jahr wenn wir merken wie sich die Familiendynamik entwickelt sehen wir weiter. Ich finde halt 3 ist so ne unrunde zahl :-). aber ich möchte nach meinem Studium auch Arbeiten (nicht vollzeit) und da ist das dann alles nicht so leicht... ich glaube dass es auch an der wunderschönen geburt und dem für meine verhältnisse unkomplizierten wochenbett liegt, dass ich mir das jetzt schon vorstellen kann...wobei heut nacht um 12 sah das auch anders aus ;-)
@kangary: hello zurück und viel glück beim testen!
@schnucke: meiner schaut mich bei stillen nur ganz selten so an: entweder augen zu oder die welt entdecken...-genieß es, ich bin ein bisschen neidisch ;-) dafür nenn ich ihn meinen kleinen fan: wenn ich rede schaut er mich an, lacht und gluckst als ob er mich anfeuern will...
Hallo ihr Lieben! Ich habe diesen Bericht bereits im Hausgeburts/Geburtshausforum veröffentlicht. Will ihn aber hier noch einmal posten um euch Mut zu machen und eine Alternative zur Klinikgeburt zu zeigen. Ich will hier niemanden "missionieren". Aber ich selber hätte vielleicht schon bei Nr1 und 2 eine außerklinische Geburt erwogen, wenn mich jemand angestoßen hätte und ich mich richtig informiert hätte.
Also... das ganze begann um ca 4.00 morgens. Ich bin aufgewacht und dachte erst im Halbschlaf, dass meine Bänder mal wieder ganz schön ziepen. Erst nach dem 3. Mal bin ich richtig wach geworden und hab auf die Uhr geschaut. Alle 8 minuten kam dieses Ziehen...Bin dann aufs Klo und hatte leicht blutigen Schleim an dem Papier. Da war mir irgendwie schon klar "OK, das ist es jetzt". Habe dann gleich meinen Mann geweckt, weil ich heiß duschen wollte und dabei aber nicht alleine sein. Das Duschen hat es dann auch ein wenig verstärkt. In dem Moment hatt mich dann Panik überfallen und ich wollte in die Klinik SOFORT. Haben dann unsere Bekannte angerufen und die kam gegen 5 um auf unsere anderen 2 aufzupassen...
Als wr in der Klinik ankamen waren die Wehen natürlich erst einmal wieder fast weg. CTG war ok und wir sind dann spazieren und in die Cafeteria frühstücken. Ich hatte zwar immer wieder stärkere Wehen, aber auch schwache und die Abstände sehr unregelmäßig: zwischen 2 und 20 Minuten war alles dabei. Es wurde dann überall sehr laut und betriebsam, also sind wir wieder zurück und sind dann aus dem Untersuchungszimmer in einen Kreissaal gekommen wo ich ein Bad nehmen konnte (es war NICHTS los: ich war bis auf die geplanten KS die einzige). Das Bad hat die Wehen weder verstärkt noch verschwinden lassen. Ich konnte mich aber auch schlecht entspannen, weil ständig jemand reinkam: es war ja nix los. Außerdem war mein Mann relativ unglücklich im KKH zu sein. Nach Rücksprache mit der Hebamme haben wir dann beschlossen wieder zu gehen.
Wir sind dann erst in einen Wald in der Nähe gefahren um ein bisschen spazieren zu gehen und haben uns noch etwas zu essen geholt. Im Wald wurden die Wehen dann auch prompt stärker, aber immer wenn ich eine hatte kam ein Spaziergänger und ich konnte nicht wirklich richtig atmen. Also sind wir heim gefahren. Die Kinder waren noch weg und ich habe erst einmal auf dem Sofa gedöst und ein bisschen geschlafen: für ne Stunde waren die Wehen dann auch komplett weg. In dieser Zeit haben wir unsere Hebamme (die übrigens nicht "unsere" war) angerufen: eigentlich hatten wir ihr schon abgesagt, aber jetzt war für mich wieder alles offen...Sie meinte dann freundlich aber bestimmt, dass sie glaube ich müsse mich jetzt entscheiden wo das Kind kommen soll, weil die Geburt sonst vermutlich nicht in Gang kommen würde. Ich solle erst nochmal ein bisschen schlafen und ihr dann anrufen. Da hab ich dann erst mal ein bisschen geheult, weil ich mich unter Druck gesetzt fühlte - im Nachhinein hatte sie aber vollkommend recht. Ein bisschen später bin iach aufs Klo und habe gemerkt, dass ich irgendwie auslaufe . Ich hab meinen Mann ganz groß angeguckt "Ich glaube meine Fruchtblase ist geplatzt"
Ich hatte damit nicht gerechnet, bei den beiden anderen ist sie direkt vor der Geburt gesprungen...Also Hebamme angerufen: Ich wollte definitiv daheim bleiben! Weil die Wehen inzwischen schon ziemlich stark waren und nur noch 6 minuten auseinander machte sie sich auch direkt auf denn Weg. In dieser Zeit war ich dann gleichzeitig total aufgeregt und auch nervös, weil ich doch noch nie einen so frühen Blasensprung hatte...Ich lag da auch noch weil nicht sicher war wie fest der Kopf war. Die Hebamme kam dann und hat mich natürlich erst mal untersucht: 2 cm, definitiv Blasensprung, kein grünes Fruchtwasser (yeah). Bei der Untersuchung bin ich dann weiter ausgelaufen und durfte danach aufstehen. Ab da bin ich im Wohnzimmer auf und ab gelaufen, mein Mann und die Hebamme haben alles soweit hingerichtet und die Hebamme hat ihren Papierkram erledigt (wow wie viel!). Ich hing immer wieder am Seil und die Hebamme hat ab und zu die Herztöne gehört (aber selten). Die Wehen wurden dann acuh bald stärker mit starkem Druck nach unten und ich bat, dass sie nochmal schauen sollte: 3-4 cm ABER während der Wehen drückt es stark nach unten, der Muttermund ist aber nach hinten verschoben, sobalt der vorne ist glaubt sie ginge es ganz schnell. Puhh also weiterveratmet. Ich fand es dann bald am Seil unangenehm weil die Wehen so in den Rücken und in die Beine zogen und prompt schlug die Hebamme mir vor auf den Ball zu wechseln. Dort hat mein Mann dein mein Kreuzbein massiert. Nach ca 6 Wehen hatte ich schon Pressdrang. Sie hat mich dann untersucht: 6 cm, sie zieht jetzt den Muttermund nach vorne. Danach wollte sie mir noch irgendwelche Globuli holen aber in der nächsten Wehe hab ich schon geschrien "Es kommt". Und ich hatte unglaublichen Pressdrang. Sie hat mich in dieser Zeit super angeleitet und dach 4 oder 5 Presswehen war der Kleine da. Neugierig wie er ist hat er schon mal die Augen aufgemacht als er noch gar nicht ganz draußen war...Er lag dann vor uns und wir haben ihn erst mal gestreichelt und betrachtet bevor ich ihn dann auf den Arm genommen habe. Nach auspulsieren der Nabelschnur hat mein Mann sie durchtrennt. Ich bin auf die Knie habe 2 mal gedrückt und die Plazenta kam. Ab da haben wir dann einfach gekuschelt, gestaunt und bewundert. Ich musste an meiner alten Naht wieder genäht werden, aber nicht viel.
Es war für mich tatsächlich eigentlich eine Traumgeburt. Die Presswehen waren unheimlich schmerzhaft, da habe ich auch geschrien. Und als es 6 cm hieß, war ich auch kurz verzweifelt, aber die Hebamme hat mir Mut gemacht (und in der nächsten Wehe kam er ja dann quasi schon). Ich hatte ja auch Angst dass sie Plazenta nicht gleich kommen würde: während in der Klinik das wirklich immer lang gedauert hatte kam sie hier sofort. Und der Blutverlust vor dem ich auch immer ein wenig Schiss habe: 100ml. Die Hebi meinte sie hätte noch nie eine so saubere Geburt gehabt....Das schönste waren die Momente nach der Geburt: Friedlich, keine Eile,...
Ich weiß nicht warum ich erst noch in die Klinik bin, aber vielleicht habe ich das gebraucht um nochmal zu merken, dass ich da eigentlich nicht sein will. Ich habe mich daheim zu jedem Zeitraum sicherer und besser und kompetenter betreut gefühlt. Nachdem ich genäht war (übrigens auch viel angenehmer als in der Kinik, da in Ruhe gewartet wurde bis das Betäubungsspray wirkte) durften unsere Kinder den Kleinen kurz bestaunen, danach sind sie ohne murren in ihre Betten. Ich konnte direkt aufstehen und aufs Klo.
Im Nachhinein haben sich so viele über die Hausgeburt gefreut, dass es überwältigend war. Besonders unsere Kinderärztin von der wir es eigentlich nicht erwartet haben (sie hat Jahrelang auf der Frühchen/Neugeborenintensiv gearbeitet)... Meine Hebamme begleitet übrigens auch "verwaiste Eltern "- weiß also was alles schiefgehen kann (nur um ein paar Vorurteile auszuräumen)
:-)
da gibts nix zu bewundern. nach meiner letzten geburt wäre das auch nicht möglich gewesen, da lag ich erst wegen wochenflussstau und dann brustentzündung flach. nach meiner ersten hätte wohl mein beckenboden nicht mitgespielt...ich seh das als riesen geschenk an, dass es möglich war! ich studiere erziehungswissenschaft (früher sozialpäd./erwachsenenbildung), allerdings wurde der teilzeitstudiengang abgeschafft. allerdings ist bei vielen bachelorstudiengängen in den prüfungsordnungen festgehalten, dass man pro Jahr indem man ein Kind mitbetreut ein Semester anhängen kann - das gilt dann auch fürs BaföG. Da würde ich mich auf jeden fall informieren. Ich hab demletzt auch einen Artikel gelesen, dass einige Unis jetzt das zertifikat "familienfreundlich" erwerben/haben. Da hat man dann besondere Regelungen wenn die Kinder krank sind und so. Bei uns leider noch nicht, man ist immer auf die "gnade" des Profs angewiesen und seit Bologna hat da leider nicht soviel Glück...Mein Mann studiert Theologie und mit der Kombi sind wir recht flexibel, aber die Prüfungszeiten sind trotzdem oft hart - da muss man sich nix vormachen. Vor allem im Wintersemester wenn zur Prüfungszeit regelmäßig alle möglichen Krankheiten rumgehen...ABER auch wenn einer vollzeit arbeitet oder bei usw. gibt es ja solche zeiten und ich genieße auch die abwechslung. die anstrengendsten tage sind für mich die mein mann den ganzen tag weg ist und ich alleine mit den Kindern ;-)Es geht...
...mein mann=sein papa (leider nicht immer selbstverständlich ;-) ) ist dann daheim. ab übernächster woche geben wir ihn für ca eine Stunden einer lieben Bekannten die schon auf unsere Tochter aufgepasst hat. Da überschneiden sich unsere Veranstaltungen bzw. durch den Fahrtweg. Das ist dann auch OK aber mehr würd ich ihn auch nicht an jemand anderes abgeben wollen. Wenn ich an der Uni bin vermiss ich meine Kinder eigentlich nicht, auch Nils nicht. Ich denk schon an sie und ruf auch mal an wenn ich doch besorgt werde, aber ich konzentriere mich dann voll auf die Vorlesung/Seminar: wenn ich schon weg sein muss, dann aber bitte effektiv ;-) . Nur die allererste Veranstaltung dieses Semester, da hab ich ihn vermisst, aber da war er gerade mal 2 wochen alt (war nur eine kurze vorbesprechung). Allerdings bin ich dieses Semester auch max. 4h weg, 3mal die woche. einmal kann ich auch sausen lassen.
ich würde auch gerne pausieren, aber dann muss ich ein ganzes Jahr dranhängen und habe ein Sommersemester Leerlauf. Und irgendwann will ich ja auch fertig sein...Hallo ihr lieben
erst mal: jazz,ich wünsche dir auch alles erdenklich gute für deine Geburt! Und eine entspannte Zeit bis dahin. Diese "veränderung" wie du sie beschreibt hatte ich auch eine Woche lang und es hat sich immer mehr gesteigert bis es irgendwann losging...
@nori: mir gehts ein bisschen wie dir. nur dass bei mir und meinem mann das studium angefangen hat, da ist leider auch nix mit krankschreiben. ich studier momentan nur 30% merke aber dass ich gerade ganz schön in rotieren komme mit stillen, abpumpen, haushalt und den beiden großen. bei mir äußert sich das gerade so, dass mein wochenfluss immer wieder richtig blutig kommt (nicht viel). ich werde auch mal noch abklären lassen, vermute aber, dass es an dem allem liegt. lass dich krankschreiben wenn du kannst! wir haben für 2 wochen noch ne haushaltshilfe genehmigt bekommen (die wir eigentlich direkt nach der geburt wollten als mein mann seine bachelorarbeit zu ende geschrieben hat - super bürokratie)
Sonst sind bei uns zumindest die nächte super, da kommt nils 1-2mal. dafür will er heute alle 1-2h an die brust. blähungen ärgern uns immer wieder und abends ist er auch so ein bisschen unruhig. aber alles im rahmen. wir haben ihn oft im tragetuch da ist alles besser. er lacht schon und schaut sich immer ganz aufmerksam um wenn er wach ist (vermutlich auch deswegen die unruhe am abend - reize verarbeiten). ich bin ganz verliebt in ihn...
@sanfte: gute besserung! hatte ich bei meiner letzten und mich hats auch so flachgelegt. nimmst du schon antibiotika?
mit dem "sich als versager fühlen". obwohl ich alle 3 spontan bekommen habe, gings mir nach der 1.geburt auch eine weile so: weil ich ne pda gebraucht habe... obwohl ich versucht habe mich nicht auf die perfekte geburt einzustellen hab ich das doch irgendwie. inzwischen habe ich damit frieden gemacht und hoffe dass das ganz bald auch alle hier können!
Geburtsbericht
Hallo Ihr... Ich melde mich erst jetzt wieder, weil mir noch nicht danach war die Geburt aufzuschreiben. Obwohl sie toll war, ich brauchte einfach ein bisschen Abstand. Außerdem hatte ich mit ein paar Dingen im Wochenbett zu kämpfen, aber dazu später.
Also... das ganze begann um ca 4.00 morgens. Ich bin aufgewacht und dachte erst im Halbschlaf, dass meine Bänder mal wieder ganz schön ziepen. Erst nach dem 3. Mal bin ich richtig wach geworden und hab auf die Uhr geschaut. Alle 8 minuten kam dieses Ziehen...Bin dann aufs Klo und hatte leicht blutigen Schleim an dem Papier. Da war mir irgendwie schon klar "OK, das ist es jetzt". Habe dann gleich meinen Mann geweckt, weil ich heiß duschen wollte und dabei aber nicht alleine sein. Das Duschen hat es dann auch ein wenig verstärkt. In dem Moment hatt mich dann Panik überfallen und ich wollte in die Klinik SOFORT. Haben dann unsere Bekannte angerufen und die kam gegen 5 um auf unsere anderen 2 auzupassen...
Als wr in der Klinik ankamen waren die Wehen natürlich erst einmal wieder fast weg. CTG war ok und wir sind dann spazieren und in die Cafeteria frühstücken. Ich hatte zwar immerwieder stärkere Wehen, aber auch schwache und die Abstände sehr unregelmäßig: zwischen 2 und 20 Minuten war alles dabei. Es wurde dannn überall sehr laut und betriebsam, also sind wir wieder zuurück und sind dann aus dem Untersuchungszimmer in einen Kreissaal gekommen wo ich ein Bad nehmen konnte (es war NICHTS los: ich war bis auf die geplanten KS die einzige). Das Bad hat die Wehen weder verstärkt noch verschwinden lassen. Ich konnte mich aber auch schlecht entspannen, weil ständig jemand reinkam: es war ja nix los. Außerdem war mein Mann relativ unglücklich im KKH zu sein. Nach Rücksprache mit der Hebamme haben wir dann beschlossen wieder zu gehen.
Wir sind dann erst in einen Wald in der Nähe gefahren um ein bisschen spazieren zu gehen und haben uns noch etwas zu essen geholt. Im Wald wurden die Wehen dann auch prompt stärker, aber immer wenn ich eine hatte kam ein Spaziergänger und ich konnte nicht wirklich richtig atmen. Also sind wir heim gefahren. Die Kinder waren noch weg und ich habe erst einmal auf dem Sofa gedöst und ein bisschen geschlafen: für ne Stunde waren die Wehen dann auch komplett weg. In dieser Zeit haben wir unsere Hebamme (die übrigens nicht "unsere" war) angerufen: eigentlich hatten wir ihr schon abgesagt, aber jetzt war für mich wieder alles offen...Sie meinte dann freundlich aber bestimmt, dass sie glaube ich müsse mmich jetzt entscheiden wo das Kind kommen soll, weil die Geburt sonst vermutlich nicht in Gang kommen würde. Ich solle erst nochmal ein bisschen schlafen und ihr dann anrufen. Da hab ich dann erst mal ein bisschen geheult, weil ich mich unter Druck gesetzt fühlte - im Nachhinein hatte sie aber vollkommend recht. Ein bisschen später bin iach aufs Klo und habe gemerkt, dass ich irgendwie auslaufe . Ich hab meinen Mann ganz groß anngeguckt "Ich glaube meine Fruchtblase ist geplatzt".
Ich hatte damit nicht gerechnet, bei den beiden anderen ist sie direkt vor der Geburt gesprungen...Also Hebamme angerufen: Ich wollte definitiv daheim bleiben! Weil die Wehen inzwischen schon ziemlich stark waren und nur noch 6 minuten auseinander machte sie sich auch direkt auf denn Weg. In dieser Zeit war ich dann gleichzeitig total aufgeregt und auch nervös, weil ich doch noch nie einen so frühen Blasensprung hatte...Ich lag da auch noch weil nicht sicher war wie fest der Kopf war. Die Hebamme kam dann und hat mich natürlich erst mal untersucht: 2 cm, definitiv Blasensprung, kein grünes Fruchtwasser (yeah). Bei der Untersuchung bin ich dann weiter ausgelaufen und durfte danach aufstehen. Ab da bin ich im Wohnzimmer auf und ab gelaufen, mein Mann und die Hebamme haben alles soweit hingerichtet und die Hebamme hat ihren Papierkram erledigt (wow wie viel!). Ich hing immerwieder am Seil und die Hebamme hat ab und zu die Herztöne gehört (aber selten). Die Wehen wurden dann acuh bald stärker mit starkem Druck nach unten und ich bat, dass sie nochmal schauen sollte: 3-4 cm ABER wärend der Wehen drückt es stark nach unten, der Muttermund ist aber nach hinten verschoben, sobalt der vorne ist blaubt sie ginge es ganz schnell. Puhh also weiterveratmet. Ich fand es dann bald am Seil unangenehm weil die Wehen so in den Rücken und in die Beine zogen und pompt schlug die Hebamme mir vor auf den Ball zu wechseln. Dort hat mein Mann dein mein Kreuzbein massiert. Nach ca 6 Wehen hatte ich schon Pressdrang. Sie hat mich dann untersucht: 6 cm, sie zeiht jetzt den Muttermund nach vorne. Danach wollte sie mir noch irgedwelche Globuli holen aber in der nächsten Wehe hab ich schon geschrieen "Es kommt". Und ich hatte unglaublichen Pressdrang. Sie hat mich in dieser Zeit super angeleitet und dach 4 oder 5 Presswehen war der Kleine da. Neugierig wie er ist hat er schon mal die Augen aufgemacht als er noch gar nciht ganz draußen war...Er lag dann vor uns und wir haben ihn erst mal gestreichelt und betrachtet bevor ich ihn dann auf den Arm genommen habe. Nach auspulsieren der Nabelschnur hat mein Mmann sie durchtrennt. Ich bin auf die Knie habe 2 mal gedrückt und die Plazenta kam. Ab da haben wir dann einfach gekuschelt, gestaunt und bewundert. Ich musste an meiner alten Naht wieder genäht werden, aber nicht viel.
Es war für mich tatsächlich eigentlich eine Traumgeburt. Die Presswehen waren unheimlich schmerzhaft, da habe ich auch geschrien. Und als es 6 cm hieß, war ich auch kurz verzweifelt, aber die Hebamme hat mir Mut gemacht (und in der nächsten Wehe kam er ja dann quasi schon). Ich hatte ja auch Angst dass sie Plazenta nicht gleich kommen würde: während in der Klinik das wirklichh immer lang geadauert hatte kam sie hier sofort. Und der Blutverlust vor dem ich auch immer ein wenig Schiss habe: 100ml. Die Hebi meinte sie hätte noch nie eine so saubere Geburt gehabt....Das schönste waren die Momente nach der Geburt: Friedlich, keine Eile,...
Ich weiß nicht warum ich erst noch in die KLinik bin, aber vielleicht habe ich das gebraucht um nochmal zu merken, dss ich da eigentlich nicht sein will. Nachdem ich genäht war durften unsere Kinder den Kleinen kurz bestaunen, danach sind sie ohne murren in ihre Betten. Ich konnte direkt aufstehen und aufs Klo.
Das Wochenbett war insgesamt schön, allerdings mussten wir in den ersten Tagen auf den Kleinen achten, wegen Gelbsucht (lag dann nackig auf mir in der Sonne (vom Fenster)), dann hatte ich nach dem Milcheinschuss viel zu viel Milch und in Folge dessen Milchstau. Und mein Wochenfluss stockt immerwieder (anatomisch bedingt wohl, hatte ich bei allen). Inzwichen ist Nils nicht mehr gelb, hat heute sein Geburtsgewicht überschritten, meine Brust hat sich dank Salbei- und Pfefferminztee reguliert und der Wochenfluss ist momentan auch OK. Allerdings habe ich 4 Tage nach der Geburt erfahren dass eine aus meinem Vorbereitungskurs ihr Kind bei der Geburt verloren hat . Sie hatte letztes Mal einen Kaiserschnitt und dieses mal natürlich versucht. Nachdem ihr bei 8cm eine PDA gelegt wurde ist die Gebärmutter gerissen. Sie selber und ihre Gebärmutter konnten gerettet werden. Das Kind wurde tot geboren, reanimiert aber die Hirnschäden waren zu groß. Das hat mich schon ganz schön mitgenommen, inzwischen verdräng ich es. Ich hoffe es ist OK, dass ich das hier schreibe und ich mache den schwangeren keine Angst. Niemand weiß natürlich ob es an der PDA laf, aber ich habe gehört, dass es ein Risikofakor sei. Das ganze ist übrigend hier an einer Uniklinik passiert, mit Neointensiv.
So wurde unsere eigene Freude teilweise etwas getrübt...Aber wir kennen sie nicht Näher und können nix ändern: nur dankbar sein für unser Wunder und ihn gaaanz lieb haben.
Ach ja schlafen tut er im Moment nur auf uns: Bauch an Brust... aber das kennen wir die ersten 2 Wochen von unseren anderen schon...
So das war jetzt schrecklich ausführlich... und ich bin müde, demnächst gehe ich dann auch wieder auf euch ein
Geburtsbericht
Hallo Ihr... Ich melde mich erst jetzt wieder, weil mir noch nicht danach war die Geburt aufzuschreiben. Obwohl sie toll war, ich brauchte einfach ein bisschen Abstand. Außerdem hatte ich mit ein paar Dingen im Wochenbett zu kämpfen, aber dazu später.
Also... das ganze begann um ca 4.00 morgens. Ich bin aufgewacht und dachte erst im Halbschlaf, dass meine Bänder mal wieder ganz schön ziepen. Erst nach dem 3. Mal bin ich richtig wach geworden und hab auf die Uhr geschaut. Alle 8 minuten kam dieses Ziehen...Bin dann aufs Klo und hatte leicht blutigen Schleim an dem Papier. Da war mir irgendwie schon klar "OK, das ist es jetzt". Habe dann gleich meinen Mann geweckt, weil ich heiß duschen wollte und dabei aber nicht alleine sein. Das Duschen hat es dann auch ein wenig verstärkt. In dem Moment hatt mich dann Panik überfallen und ich wollte in die Klinik SOFORT. Haben dann unsere Bekannte angerufen und die kam gegen 5 um auf unsere anderen 2 auzupassen...
Als wr in der Klinik ankamen waren die Wehen natürlich erst einmal wieder fast weg. CTG war ok und wir sind dann spazieren und in die Cafeteria frühstücken. Ich hatte zwar immerwieder stärkere Wehen, aber auch schwache und die Abstände sehr unregelmäßig: zwischen 2 und 20 Minuten war alles dabei. Es wurde dannn überall sehr laut und betriebsam, also sind wir wieder zuurück und sind dann aus dem Untersuchungszimmer in einen Kreissaal gekommen wo ich ein Bad nehmen konnte (es war NICHTS los: ich war bis auf die geplanten KS die einzige). Das Bad hat die Wehen weder verstärkt noch verschwinden lassen. Ich konnte mich aber auch schlecht entspannen, weil ständig jemand reinkam: es war ja nix los. Außerdem war mein Mann relativ unglücklich im KKH zu sein. Nach Rücksprache mit der Hebamme haben wir dann beschlossen wieder zu gehen.
Wir sind dann erst in einen Wald in der Nähe gefahren um ein bisschen spazieren zu gehen und haben uns noch etwas zu essen geholt. Im Wald wurden die Wehen dann auch prompt stärker, aber immer wenn ich eine hatte kam ein Spaziergänger und ich konnte nicht wirklich richtig atmen. Also sind wir heim gefahren. Die Kinder waren noch weg und ich habe erst einmal auf dem Sofa gedöst und ein bisschen geschlafen: für ne Stunde waren die Wehen dann auch komplett weg. In dieser Zeit haben wir unsere Hebamme (die übrigens nicht "unsere" war) angerufen: eigentlich hatten wir ihr schon abgesagt, aber jetzt war für mich wieder alles offen...Sie meinte dann freundlich aber bestimmt, dass sie glaube ich müsse mmich jetzt entscheiden wo das Kind kommen soll, weil die Geburt sonst vermutlich nicht in Gang kommen würde. Ich solle erst nochmal ein bisschen schlafen und ihr dann anrufen. Da hab ich dann erst mal ein bisschen geheult, weil ich mich unter Druck gesetzt fühlte - im Nachhinein hatte sie aber vollkommend recht. Ein bisschen später bin iach aufs Klo und habe gemerkt, dass ich irgendwie auslaufe :shock: . Ich hab meinen Mann ganz groß anngeguckt "Ich glaube meine Fruchtblase ist geplatzt".
Ich hatte damit nicht gerechnet, bei den beiden anderen ist sie direkt vor der Geburt gesprungen...Also Hebamme angerufen: Ich wollte definitiv daheim bleiben! Weil die Wehen inzwischen schon ziemlich stark waren und nur noch 6 minuten auseinander machte sie sich auch direkt auf denn Weg. In dieser Zeit war ich dann gleichzeitig total aufgeregt und auch nervös, weil ich doch noch nie einen so frühen Blasensprung hatte...Ich lag da auch noch weil nicht sicher war wie fest der Kopf war. Die Hebamme kam dann und hat mich natürlich erst mal untersucht: 2 cm, definitiv Blasensprung, kein grünes Fruchtwasser (yeah). Bei der Untersuchung bin ich dann weiter ausgelaufen und durfte danach aufstehen. Ab da bin ich im Wohnzimmer auf und ab gelaufen, mein Mann und die Hebamme haben alles soweit hingerichtet und die Hebamme hat ihren Papierkram erledigt (wow wie viel!). Ich hing immerwieder am Seil und die Hebamme hat ab und zu die Herztöne gehört (aber selten). Die Wehen wurden dann acuh bald stärker mit starkem Druck nach unten und ich bat, dass sie nochmal schauen sollte: 3-4 cm ABER wärend der Wehen drückt es stark nach unten, der Muttermund ist aber nach hinten verschoben, sobalt der vorne ist blaubt sie ginge es ganz schnell. Puhh also weiterveratmet. Ich fand es dann bald am Seil unangenehm weil die Wehen so in den Rücken und in die Beine zogen und pompt schlug die Hebamme mir vor auf den Ball zu wechseln. Dort hat mein Mann dein mein Kreuzbein massiert. Nach ca 6 Wehen hatte ich schon Pressdrang. Sie hat mich dann untersucht: 6 cm, sie zeiht jetzt den Muttermund nach vorne. Danach wollte sie mir noch irgedwelche Globuli holen aber in der nächsten Wehe hab ich schon geschrieen "Es kommt". Und ich hatte unglaublichen Pressdrang. Sie hat mich in dieser Zeit super angeleitet und dach 4 oder 5 Presswehen war der Kleine da. Neugierig wie er ist hat er schon mal die Augen aufgemacht als er noch gar nciht ganz draußen war...Er lag dann vor uns und wir haben ihn erst mal gestreichelt und betrachtet bevor ich ihn dann auf den Arm genommen habe. Nach auspulsieren der Nabelschnur hat mein Mmann sie durchtrennt. Ich bin auf die Knie habe 2 mal gedrückt und die Plazenta kam. Ab da haben wir dann einfach gekuschelt, gestaunt und bewundert. Ich musste an meiner alten Naht wieder genäht werden, aber nicht viel.
Es war für mich tatsächlich eigentlich eine Traumgeburt. Die Presswehen waren unheimlich schmerzhaft, da habe ich auch geschrien. Und als es 6 cm hieß, war ich auch kurz verzweifelt, aber die Hebamme hat mir Mut gemacht (und in der nächsten Wehe kam er ja dann quasi schon). Ich hatte ja auch Angst dass sie Plazenta nicht gleich kommen würde: während in der Klinik das wirklichh immer lang geadauert hatte kam sie hier sofort. Und der Blutverlust vor dem ich auch immer ein wenig Schiss habe: 100ml. Die Hebi meinte sie hätte noch nie eine so saubere Geburt gehabt....Das schönste waren die Momente nach der Geburt: Friedlich, keine Eile,...
Ich weiß nicht warum ich erst noch in die KLinik bin, aber vielleicht habe ich das gebraucht um nochmal zu merken, dss ich da eigentlich nicht sein will. Nachdem ich genäht war durften unsere Kinder den Kleinen kurz bestaunen, danach sind sie ohne murren in ihre Betten. Ich konnte direkt aufstehen und aufs Klo.
Das Wochenbett war insgesamt schön, allerdings mussten wir in den ersten Tagen auf den Kleinen achten, wegen Gelbsucht (lag dann nackig auf mir in der Sonne (vom Fenster)), dann hatte ich nach dem Milcheinschuss viel zu viel Milch und in Folge dessen Milchstau. Und mein Wochenfluss stockt immerwieder (anatomisch bedingt wohl, hatte ich bei allen). Inzwichen ist Nils nicht mehr gelb, hat heute sein Geburtsgewicht überschritten, meine Brust hat sich dank Salbei- und Pfefferminztee reguliert und der Wochenfluss ist momentan auch OK. Allerdings habe ich 4 Tage nach der Geburt erfahren dass eine aus meinem Vorbereitungskurs ihr Kind bei der Geburt verloren hat :TRISTE: . Sie hatte letztes Mal einen Kaiserschnitt und dieses mal natürlich versucht. Nachdem ihr bei 8cm eine PDA gelegt wurde ist die Gebärmutter gerissen. Sie selber und ihre Gebärmutter konnten gerettet werden. Das Kind wurde tot geboren, reanimiert aber die Hirnschäden waren zu groß. Das hat mich schon ganz schön mitgenommen, inzwischen verdräng ich es. Ich hoffe es ist OK, dass ich das hier schreibe und ich mache den schwangeren keine Angst. Niemand weiß natürlich ob es an der PDA laf, aber ich habe gehört, dass es ein Risikofakor sei. Das ganze ist übrigend hier an einer Uniklinik passiert, mit Neointensiv.
So wurde unsere eigene Freude teilweise etwas getrübt...Aber wir kennen sie nicht Näher und können nix ändern: nur dankbar sein für unser Wunder und ihn gaaanz lieb haben.
Ach ja schlafen tut er im Moment nur auf uns: Bauch an Brust... aber das kennen wir die ersten 2 Wochen von unseren anderen schon...
So das war jetzt schrecklich ausführlich... und ich bin müde, demnächst gehe ich dann auch wieder auf euch ein ;)
:FOU: Nils ist da!
Nach einer nach verlegten Krankenhausgeburt :roule: kam der kleine Nils gestern um 18.42 daheim im Wohnzimmer auf die Welt. fast 4kg, 55cm. 36KU.
Es ging alles relativ schnell und problemlos und wir sind dankbar dieses Wunder so erlebt zu haben. Ich habe ein bisschen Probleme mit den Nachwehen und nehme im Moment Paracetamol im denen die Spitzen zu nehmen (hab gestern beim stillen geschrien). wird leider wirklich bei jedem Kind schlimmer...aber sonst geht es uns gut - ausführlicher Bericht folgt dann natürlich...Ich versteh dich so!
Bei meiner Tochter (auch 2.) war es ja auch so, dass von Mumu 2 cm auf Kind da ca. ne 3/4h vergingen. Davor hatte ich zwar lang wehen, aber keine wirklich richtig starken. vom Platzen der fruchtblase waren es bei mir nicht mal 10 minuten. die hebamme damals wollte uns ja nochmal heimschicken und da hatte ich mich dann auf ne lange nacht eingestellt...und plötzlich war das kind da!!! ich bin da auch garnicht mitgekommen und hab stunden gebraucht um zu realisieren, dass sie da ist... Sie übrigens nicht - sie hat sich gleich auf die brust gestürzt und hatte null anpassungsschwierigkeiten. ich bin damals auch erstaunlich wenig gerissen (nur die alte dammnaht ein stück und innere leichte schürfwunden) und madame hatte 3770g, 37 KU und war ein sternengucker. gepresst habe ich 3 oder 4 mal. man sagt ja die 3. brauchen wieder etwas länger - bin gespannt...:kikou:
Hey...
ich hatte auch 2 mal ne brustentzündung. einmal hab ichs ohne AB in den griff bekommen, einmal nur mit (und es hat 3 tage gedauert bis es angeschlagen hat - insgesamt hat ich da 4 tage 40 fieber). Ich hatte eine super salbe von weleda, weiß aer nicht mehr wie sie heist. die hab ich drauf und dann quark, quark, quark (auf die eingecremte brust). viel ausruhen, viel trinken und was schuzzeli gesagt hat mit dem ausstreichen. ich hab vor dem anlegen immer ein kirschkernkissen auf die betroffene brust gemacht dann wars nicht so schmerzhaft und es floss besser. aber nicht zulange mit dem arzt gehen warten. da können sich dann abszesse bilden und so. ich würde es bis morgen mit hausmitteln probieren und wenn keine besserung eintritt morgen ins kkh.
wenn die entzündung von einem stau kommt, hat man auch ohne AB gute chancen, wenn einfach bakterien reingekommen sind wirds schwer (ich hattte damals kaum nen knoten nur schmerzhafte rötung)
gute besserung!
@us: kugel noch immer, heute morgen glaube ich ein stück vom schleimi verloren, aber nicht viel..."meine hebamme" ist bis einschließlich donnnerstag außer dienst...ich werde spontan unter den wehen entscheiden was ich mache. ich war ja mit meinem krankenhaus (baby und stillfreundlich) nie schrecklich unzufrieden und würde diesmal klar meine wünsche äußern (wenig ctg, kein blutabnehmen wenn nichts komisch, nabelschnur auspulsieren lasse). außerdem natürlich ambulant wenn alles OK ist. trotzdem fänd ich die HG schöner, aber im moment würden mir meine ängste im weg stehen...
@jazzfee: ich würde auch durchdrehen. wir haben seit der 30.ssw kaum noch sex, weil mich mein bauch so stört. trotzdem hät ich keinerlei verständnis für das verhalten deines mannes... meiner meinung nach geht das schon richtung sucht. sachen angucken ist für mich eine sache, aber gegen geld - niemals. ich wünsche dir auf jeden fall, dass sich alles zum besseren wendet
@gabelung: ich glaube jeder hat im kopf so seine vorstellungen und erwartungen an die geburt. und viele müssen sich dann davon verabschieden. eine aus meinem GVK hatte ganz viel vertrauen in ihren körper und der geburt freudig entgegengesehen. sie musste dann in der 36ssw per KS entbinden - gestose. eine woche lag die kleine dann noch auf der frühchenstation. Ich bin inzwischen ein großer verfechter von außerklinischen geburten, trotzdem kann es sein ich gehe in krankenhaus - weil ich eine angststörung habe und falls ich merke ich kann daheim unterbewusst nicht loslassen...und ich denke am schluss zählt trotzdem das ergebnis: ein gesundes kind und eine gesunde mutter. und dein sohn hatte die chance auf den KS vorbereitet zu werden - durch die wehen. ich wünsche dir, dass du die geburt bals verarbeiten kannst und dass das stillen klappt ist doch schon mal supi!!!
@sanfte: ich bin schon soo gespannt auf deinen bericht!
:bravo:
Herzlichen glückwunsch an die neu-Mamis, auch an die gabelung. ich hoffe du knnst es gut verarbeiten und einfach die zeit mit deinem söhnchen genießen!
Ich kugel noch, heute ET (eigentlich gestern, aber so stehts im mutterpass). Bei der Vorsorge wurde heute kurz (so 10min) ctg geschrieben, alles top. Ich habe weiterhin viele übungswehen, wenn auch heute weniger(gestern dachte ich mal kurz es geht los). tja und so warte ich weiter...jetzt ist wieder ne andere hebi eine woche für mich zuständig, was mich ein bisschen traurig macht...aber mal schauen. fruchtwasser wird langsam weniger und köpfchen ist zwar immernoch beweglich, aber nach oben nicht mehr gut abschiebbar. ich nehm jetzt irgendwelche globulis, die eventuell helfen sollen die wehen stärker und regelmäßiger zu machen - wenn baby bereit ist. bis jetzt merk ich nix ;-) .
so nun werd ich weiter auf dem sofa rumliegen...das einzige wozu ich abends fähig bin