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salka_12704407

  • 24. März 2006
  • Beitritt 16. März 2006
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  • esi_12311823

    Aha !
    Mich würde ja interessieren, was du für einen Tip hast. Wie putzt du deinem Kind die Zähne ???? Und was machst du, wenn es das nicht möchte ????
    Wie erziehst du denn dein Kind ? - Läßt du alles durchgehen ?

  • nero_12138021

    Zähneputzen - auf jeden Fall!
    Hallo,


    mein Sohn (18 Mon.) hatte auch Zeiten, in denen er es nicht unbedingt zugelassen hat, dass ich ihm die Zähne putze. Meistens waren und sind es die Zeiten, in denen wieder ein neuer Zahn kommt. Ist dann vielleicht auch nicht ganz so angenehem. Trotzdem war und bin ich da ziemlich konsequent, denn für mich ist das Zähne putzen ziemlich wichtig. Bei uns läuft es so, dass mein Sohn mittags vor dem Schlafen gehen und abends die Zähne geputzt bekommt. Ich handhabe das so, dass er erstmal selber die Zahnbürste bekommt. Natürlich beißt er auch darauf rum, aber auch das ist schon eine gute Sache. Wenn eine Zeit vergangen ist, dann sage ich ihm, dass jetzt die Mama nochmal putzt und manchmal machen wir das dann auch zusammen. Ich lobe ihn dann auch und sage ihm halt, wie toll er das schon macht. Bei uns ist das ein tägliches Ritual und gehört halt immer dazu. Natürlich wird es Zeiten geben, in denen er sich wieder wehrt, aber da muss er dann halt durch. Besser als wenn ihm irgendwann die Zähne im Hals verfaulen.


    Zum Fingernägel schneiden möchte ich auch noch was sagen. Bei uns klappt es ziemlich gut damit. Ich setze ihn dann auf seine Wickelkomode, hole die Schere raus und spreche halt mit ihm darüber, wie z. B. dass wir jetzt die Fingernägelschneiden müssen, dass wir jetzt mit dem Daumen oder mit dem kleinen Finger anfangen. ER sitzt dann immer da und guckt sich ganz genau an, was ich da so mache. Klar zieht er auch manchmal die Hand wieder weg, aber ich sag ihm dann, dass wir noch nicht fertig sind und dann geht es halt weiter.


    Ein Tip für eine gute Ablenckung ist bei uns Musik. Habe seit kurzem einen Kassettenrekorder in seinem Zimmer und mache immer Musik an. Für ihn scheint dass sehr entspannend zu sein und dann klappt alles viel besser.

  • Bei mir geht's auch bald los
    Hallo !
    Auch ich werde nach 1 1/2 Jahren wieder zurück in meinen Beruf kehren, doch habe ich zum Glück die Oma, die auf meinen Sohn aufpaßt. Doch kann ich dir sagen, dass es bestimmte Tage im Jahr gibt (ich glaube 12 Tage), die du für unvorhersehbare Dinge nehmen kannst - außerhalb deines Urlaubs. Mußt dich vielleicht mal bei deinem ARbeitgeber informieren. Dann kannst du aber auch in Krankheitsfällen einen Kinderkrankenschein nehmen, wenn du niemanden anderen hast, der sich um dein Kind kümmern kann. Nach einer bestimmten Zeit bezahlt dann aber die Krankenkasse weiter und nicht mehr der Arbeitgeber. Sowas kann nun immer mal passieren und dein ARbeitgeber weiß ja, dass du 2 Kinder hast.


    Viele Grüße

  • Hallo !
    Kenne diese Situation auch, obwohl mein Sohn erst 1 1/2 Jahre alt ist. Bei ihm ist das jedoch die pure Freude und da kochen einfach soviele Emotionen über, dass er total durchdreht. Meistens kommt dies vor, wenn seine heißgeliebte Tante zu Besuch kommt, was leider im Moment nicht ganz so häufig ist. Er möchte ihr dann alles auf einmal zeigen, rennt quitschend hier in der Wohnung rum usw. Es ist dann ein völlig anderes Kind.


    Jetzt die große Frage !? Warum sollte ich mich in diesem Moment für mein Kind schämen. Das verstehe ich nicht. Natürlich versuchen wir ihn auch zu bremsen, aber das sind doch in dem Moment seine Gefühle, die er einfach raus lassen muss. Das ist auch das, was ich unserem Besuch dann sage. Egal, ob es Verwandte oder Freunde sind. Ich finde generell nicht, dass man sich für sein Kind schämen sollte.


    Hast du mal versucht, wenn der Besuch wieder weg ist, ihn mal zu fragen, warum er sich so verhält. Mit 4 Jahren kann er dir doch bestimmt schon sagen, was dann im Moment mit ihm los ist, wie er sich fühlt usw.


    Viele Grüße

  • Auch mein Kind ist sehr kontaktfreudig
    Hallo hopser00,


    durch Zufall bin ich auf diese Seite und dein Bericht gestoßen, da ich mit meinem Sohn (18 Monate) soweit das gleiche Problem habe. Die Hauphase haben wir mehr oder weniger überwunden, obwohl er auch beim Wickeln ständig versucht, mich oder meinen Mann zu treten. Ich sage ihm dann auch klipp und klar, dass mir das weh tut und man "Aua" nicht macht. Mittlerweile habe ich in seinem Zimmer einen kleinen Kassettenrekorder, welchen ich beim Wickeln, An- und Ausziehen anmache und mittlerweile auch anmachen muss, weil mein Sohnemann das wünscht. Ich habe festgestellt, dass es mit Musik besser geht. Er hört dann zu und ist manchmal richtig in einer anderen Welt (träumt mit offenen Augen). Das abendliche Ausziehen und Schlafzeug anziehen verläuft seitdem viel ruhiger und harmonischer.
    WEiterhin habe ich jedoch noch das Problem mit der unheimlichen Kontaktfreudigkeit zu anderen Müttern. Ich bin mit meinem Sohnemann seit er 7 Wochen alt war immer unter Menschen - in einer Babygruppen und jetzt in einer Spielgruppe. Die Mütter aus der Spielgruppe haben auch einen guten Kontakt untereinander. Mein Sohn hat fast jede Mutter (13 an der Zahl)durch, um mit ihr zu schmusen. Er läuft auch beim gemeinsamen Singen weg und geht zu einer anderen Mutter, will ständig auf den Arm und fängt an zu schmusen. Wenn ich ihn natürlich davon abhalte, dann ist das Geschreie groß und wenn er könnte, würde er sich von mir losreißen. Es ist doch schon ziemlich belastend und ich weiß auch nicht so Recht, wie ich mit der Situation umgehen soll.
    Für solche, die meinen, man gebe dem Kind nicht genug, möchte ich direkt sagen, dass dies nicht der Tatsache entspricht, denn mein Sohn verhält sich auch anders. Er reagiert auch fremdelnt auf Leute, die ihm komisch sind. Und wenn wir unter uns sind oder ich auch mit ihm bei meinen Eltern bin, dann ist die Mama immer sehr wichtig. Ich werde gedrückt, geküßt usw. und gebe ihm das natürlich auch zurück. Zu netten Leuten verhält er sich halt auch sehr nett.
    Trotzdem stört mich sein Verhalten ziemlich, da ich mit der Situation dann überfordert bin. Habe mich daher entschieden mit unserer Betreuerin (Spielgruppe) mal über dieses Thema zu sprechen und wenn sie mir nicht weiterhelfen kann, dann wende ich mich an meinen Kinderarzt.


    Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich mich trotzdem freue Leute gefunden zu haben, die mit ihren kleinen Mäusen auch solche "Probleme" haben und man nicht allein damit steht.