Ja, die Wohnung wäre für vier Personen definitv zu groß. Das ist ein guter Einwand mit dem Verschieben der Hochzeit. Ich rede mal mit ihm
Rramses_13076227
- 22. Jan 2019
- Beitritt 17. Jan 2019
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Ich kann mir keinen anderen an meiner Seite vorstellen. In unserer Trennungszeit habe ich zwei kennengelernt und einer hat mir direkt einen Heiratsantrag gemacht, aber in genau diesem Moment habe ich gemerkt, dass ich nur ihn will. Und ich habe aus der Trennungsphase wirklich so einiges mitgenommen. Es liegt nicht daran, dass ich keine Chance bei welchen habe, sagen möchte dass mich wer heiraten will oder darauf Acht gebe, was andere von mir denken.
Ich möchte an uns arbeiten und ihn nicht einfach loslassen. Loslassen ist immer leicht. Ich möchte, dass wir es gemeinsam schaffen...
Das mit dem alleine Leben ist ein guter Einwand. Habe ihm das auch schon mal gesagt. Habe sogar mit ihm und seinen ELtern darüber gesprochen. Der Vater hat es nicht gewollt und mein Partner hat dann auch nichts mehr getan...- eleyna_11897496
Da musste ich jetzt grinsen :D
Aber es hört sich halt alles immer so anders an, wenn man nur einen Abschnitt und nur ein bisschen von der gesamten Geschichte kennt...
Insgesamt hast du aber natürlich Recht, dass jeder Mensch über sein Leben und Tun und Machen entscheiden kann.
Ich finde es aber schade, dass er das ja nie getan hat. Seine Eltern haben ihm dafür keinen Raum geboten. Meine Eltern übrigens in meiner Kindheit auch nicht. Ich habe aber durch das Alleinleben und die Unabhängigkeit von der Familie gelernt, was für mich richtig ist. Und ich bin mir einfach so sicher, dass es ihm genauso gut tun würde. Wie gesagt, aus Gesprächen etc. weiß ich ja, dass er zB auch Sport machen will und viele Dinge in Angriff nehmen will. Ihm fehlt aber der Antrieb...
Und wenn nicht ich ihm dabei helfe, wer dann? Man könnte jetzt sagen er selbst, aber manche Menschen brauchen es nun mal, in die richtige Richtung geschubst zu werden. Er gehört dazu... - aaina_13076188
Verstoßen wird sie ihn definitiv nicht, aber ich kann ihn einfach nicht davon überzeugen, bei mir einzuziehen, bis wir eine passende Wohnung für uns finden. Er sagt immer, ich hätte doch kaum Platz und er würde doch nur eine Last sein (meine Schwester und ihr Freund wohnen auch hier) und dass er lieber mit mir zusammenzieht, wenn wir unsere eigene Wohnung haben
- aaina_13076188
Das ist wirklich schade, dann ich sehe für auch genau darin den Weg. Vielleicht kann man ja niederschwellig anfangen und erst einmal nur eine Beratungsstelle für Paare aufsuchen, bevor es sich richtig "Therapie" nennt.
Versuch vielleicht mit ihm in einer ruhigen Minute darüber zu sprechen, dass es euch weiterbringen würde und ihr es erst einmal testet.
Klar ist es für ihn eine Umstellung und was ganz anderes. Dennoch muss er seine Vergangenheit aufarbeiten und das gelingt nur mit professioneller Hilfe Ja, das tue ich leider. Manchmal bremse ich mich dabei, aber das gelingr mir noch nicht immer. Ich möchte das aber unbedingt ablegen
IN seiner Nähe genieße ich jeden Moment mit ihm. Diese Nähe ist aber leider viel zu selten... Weil wir uns nur am Wochenende sehen und er sonst die Zeit nicht hier, sondern bei seiner Familie lebt
- aaina_13076188
Seine Familie bremst ihn aus, aber nicht aktiv. Es ist die Erziehungsform... Seine Familie ist wi egesagt konservativ und viele Dinge gehören sich nicht, muss man anders angehen etc.
Als wir frisch zusammen waren und er seiner Familie von mir erzählt hatte, da war die Hölle los (für seine Mutter wars ganz schlimm) weil ich nun jemand den Sohn weggenommen hat.
Jetzt, wo ich mega in seine Familie integriert bin und alle viel von mir halten und mich lieben und seine Mutter manchmal sagt, tu doch das und das für deine Verlobte, kann er das nicht. Da braucht seine Mutter sich nicht zu wundern, wenn sie ihn jahrelang so erzogen hat... Das wäre dann die Kirsche auf dem Sahnehäubchen
Ich kann dafür nichts, dass wir nicht zusammenleben. Ich biete ihm das immer wieder an. Er möchte es aber nicht da er konservativ aufgewachsen ist und besonders mit seiner Mutter in Konflikte geraten würde... Und aus dieser Komfortzone, dass nun mal keine Konflikte mit der Mutter entstehen, möchte er nicht heraus
Backen nicht, sondern die Dinge die er in sich trägt, endlich wecken. Aus Gesprächen weiß ich, dass er genauso denkt. Aber durch die Lebensweise in seiner Familie kennt er sowas nicht. Seine Eltern zeigen sich nicht mal in der Gegenwart ihrer Kinder die Liebe... das ist alles recht schwierig und konservativ bei ihnen und so ist er aufgewachsen.
Wenn er aber aus dem Familienumfeld heraus ist und mit mir Zeit verbringt, dann kann er er selbst sein und deshalb weiß ich, dass er eigentlich anders ist und auch anders kann. Er tut es nur nicht dort, wo er gerade ist...- eleyna_11897496
Ist vielleicht unglücklich ausgedrückt. Mit ihm zusammen daran arbeiten, dass er aus sich rauskommt und die Potenziale die in ihm schlummern zu wecken.
Ich möchte keinen anderen Mann heiraten. Ich sehe in ihm wie gesagt Dinge, die nur zum Vorschein kommen können, wenn er auszieht und seinen Alltag anders gestaltet. Das sind ja auch keine Charaktereigenschaften, die ich gerne ändern würde, sondern eher Verhaltsweisen und Lebensgestaltung.... - cefeu1
Nein, würde ich nicht. Ich würde mich fragen, was er an mir findet.
- aaina_13076188
Ja, er lebt bei seinen Eltern, hat in dem Gebäude halt aufm Dachgeschoss eine Wohnung.
Er ist 23 und ich halt 25... - aaina_13076188
Wahrscheinlich liegt das wirklich an vergangenen Erfahrungen. Dafür ist dann erst Recht eine Therapie besonders hilfreich. Ist er denn generell offen dafür?
- eleyna_11897496
Ob kalte Füße oder Zukunftsängste... du hast schon Recht. Es hat ja seine Gründe, wieso es so weit gekommen ist. Aber ich möchte einfach jetzt an ihm arbeiten, damit wir eine gescheite Ehe führen können
- aaina_13076188
Das waren zwei Wochen. Und häufig sind es dann so 3-4 Tage.
Ich würde auch gerne schon jetzt mit ihm zusammenleben. Er möchte aber keine Diskussionen mit seiner Familie eingehen. Seine Mutter vor allem ist sehr konservativ und möchte das nicht. Ich habe häufig mit ihm darüber gesprochen und ihn gebeten, nicht seiner Mutter zuliebe dort zu bleiben sondern doch bitte mir zuliebe herzukommen, damit wir an UNS arbeiten.
Er sagt aber immer, dass er nicht kann und es doch ohnehin nicht mehr lange bis zur Hochzeit dauert. Sorry, das mit den Absätzen ist halt doof gelaufen :D
Jedenfalls ist jammern das eine, aber wenn man nur noch das negative in der Beziehung sieht, dann zweifelt man halt auch mal.
Du hast aber Recht, dass ich ihn heiraten möchte, hat ja seine Gründe.
Vielen Dank!- aaina_13076188
Liebe Romina,
auch ich würde dir eine Paartherapie raten. Wenn die Kommunikation in einer Partnerschaft erst gelingt, dann ist das schon die halbe Miete. Ihr müsst lernen, eure Gefühle zu offenbaren und Rücksicht auf die Gefühle, Gedanken und Ängste des Partners zu nehmen. Du deutest schon an, dass du häufig nachgibst, onwohl du ihn bräuchtest. In dem Fall muss er lernen, auf dich einzugehen. Andersherum müsst ihr herausfinden, was seine Ängste sind, welche deiner Verhaltensweisen die Ängste und Unsicherheiten in ihm wecken. Per Paartherapie könntet ihr diese Dinge erarbeiten und euch gegenseitig helfen.
Ich sehe da aber keinen hoffnungslosen Fall. Er ist nur ein wenig stur um zu sagen, was ihm auf der Seele brennt. - rosita_12356336
Ja das tut mir Leid mit den Absätzen. Ich hatte den Text erst in einer Word-Datei, da mein Plan es gar nicht war, ihn zur Diskussion hier reinzustellen. Habe das dann letztendlich gemacht, ohne weiter über die Absätze nachzudenken.
Danke trotzdem fürs Lesen.
Das stimmt, er war schon immer so. Erst wenn er mit mir über mehrere Tage zusammen ist habe ich das Gefühl, dass ich Dinge in ihm erwecke, die er auch so sieht und nur nicht so motiviert ist (besonders in seinem Elternhaus), die umzusetzen. Daher erhoffe ich mir einfach die Veränderung nach er Hochzeit, wenn es nur noch mich und ihn gibt und seine Familie keine Rolle mehr in seinem Alltag spielt. Es ist nicht böse gemeint, seine Familie ist toll. Die haben es aber nicht so mit Wertschätzung und Förderung der Kinder...