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ninel_12499277

  • 18. Mai 2009
  • Beitritt 25. Nov 2008
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  • tonka_11986051

    Schwierig, schwierig ...
    Ich hab mich auch vor 2 Jahren getrennt und gehofft auf wenigstens gegenseitige Akzeptanz und "Respekt" wenigstens vor dem Kind. Findet leider nicht statt ... und wenn man als derjenige, der ständig angefeinet wird, irgendwann da auch mal nich mehr kann, kann ich mir das sehr gut vorstellen.
    Wir sind an einem Punkt angekommen wo wir beide nicht mehr miteinander können, es wird nur noch gestritten. Ich hab keine Ahnung wie es die nächsten 20 Jahre weiter gehen soll. Ich erwarte, dass er mir weiter Steine in den Weg legt um ein normales "leben" nicht wirklich führen zu können. ... Hoffe aber, dass es so nicht wird.


    LG ................

    • tonka_11986051

      Freud und Leid ...
      ... liegen oft nah beieinander. Ich habe eine neue Beziehung und mein Partner hat auch eine Trennung hinter sich. Nur hat er mit Stress ohne Ende gerechnet und ich mit eher mit einkehrender Ruhe nach dem Glätten der Wogen.


      Es hat sich alles genau anders entwickelt: mein Partner hat jetzt eine nahezu friedliche Koexistenz mit seiner Ex und ich hab nur Ärger mit meinem Ex. Jetzt versucht er auf Kosten des Kindes mir zu schaden. Ich muss ständig aufpassen mit allem was ich sage und tue, weil er mir ständig alles anders auslegt und mir beweisen will dass ich alles falsch mache und er alles richtig macht. Gekränkte Eitelkeit eben. Sehr schade wenn er die Krieg nie beenden will, ich rechne mit allem. Der Traum davon, dass aus der Partnerschaft mal eine Freundschaft ist geplatzt, leider.


      Seid also froh wenn es bei Euch gut klappt, ... es geht auch ganz anders. Letzten Endes komme ich seit 2 Jahren nicht zur Ruhe, weil er immer irgendwas Neues auf Lager hat.


      Liebe Grüße!

    • suzu_12685078

      Info vom Rechtsanwalt
      Hi omnia39,


      ich hab doch mal meinen Rechtsanwalt gefragt. Erst mal hat er auch auf freiwillige Aberkennung der Vaterschaft des Ex verwiesen. Aber wenn das nicht funktioniert kannst Du die Vaterschaftsanerkennung vor Gericht einklagen. Das soll ein unkompliziertes gerichtliches Verfahren sein, wo die Mutter dann erklären muss dass sie ja seit dann und dann ... Beginn der Trennungszeit ... keinen Beischlaf mehr mit dem Nochehemann hatte (klingt das abgedroschen :-0 ) und evt. der neue Partner auftritt um die Vaterschaft anzuerkennen. Als Beweis kann schlussendlich noch ein Vaterschaftstest dienen der ja dann eindeutig ist.
      Richtig ist natürlich dass Du vom Vater Unterhalt einklagen kannst, ich staune aber warum das Jugendamt nicht auf die Anfechtung der Vaterschaft verwiesen hat.


      Gekränkte Eitelkeit ist was Schlimmes, zumal nicht absehbar ist wann Schluss damit ist. Das Kind als Trotzreaktion zu benutzen ist einfach nur zum .......


      Ich kann Dir nachfühlen ... hab Umgangsklage am Hals ..., alles Gute!

    • Hallo Ihr,


      wenn die Scheidung eingereicht ist und frau von neuem Partner schwanger wird - ist das Kind noch ein eheliches oder? Was kann man tun, dass der neue Partner als Vater anerkannt wird und der Ex die Vaterschaft nicht aberkennen muss? Kann der Ex sich querstellen?


      Wer hat sowas schon erlebt?


      Caio, caio ...

    • Ich habe mich nach 10 Jahren Beziehung von meinem Mann getrennt. Es gab zwischendurch schon mal ein Aus, aber dann musste ich feststellen, dass unsere Probleme nachwievor noch da waren. Als ich mich für die Trennung entschied war ich schwanger. Aber dem Kind zuliebe wollte ich nicht dableiben, was nützt dem Kind wenn die Eltern nicht klarkommen?
      Er hat bis heute, anderthalb Jahre später die Trennung nicht verwunden und ich höre nachwievor die Vorwürfe "Du bist schuld" usw. ...
      Er hält aber das Kind nicht raus. Habe großzügigen Umgang von Anfang an gewährt mit aller 2 Wochen für mehrere Stunden, weil ich für ihn als Vater und für das Kind möchte, dass sie eine Beziehung aufbauen. Er hält sich aber an keine Regel, geht mit dem Kind aus Prinzip anders um als ich es sage und streitet auch noch. Sein Kernsatz ist immer, dass es mir ja hätte klar sein müssen, dass das Kind nicht normal aufwachsen wird weil ich alles kaputt gemacht habe.
      Hab ihm angeboten Beratungsstellen zur Vermittlung zwischen uns aufzusuchen, aber er alles abgelehnt. Nun will er vor Gericht gehen um die Übernachtung des Kindes bei ihm durchzusetzen.
      Ich fühle mich für meine Großzügigkeit bestraft und verstehe nicht, dass er mir stets beweisen muss dass ich alles falsch mache. Und hab Angst vor einem Richter, der sich am Ende noch mit ihm verbunden fühlt und ihm auch noch Recht gibt.
      Was soll denn aus dem Kind werden, dass von seinem Vater erklärt bekommt, dass die Mutter doof ist und alles falsch macht. Kann ich denn gar nichts machen ausser mich verteidigen? Mein Rechtsanwalt meinte, dass der Umgang nicht mehr komplett ausgeschlossen werden kann. Warum nicht, wenn es dem Kind schadet?


      Wer so eine Situation erlebt und kann mir Tipps geben? Kann man nicht doch irgendwie das alleinige Sorgerecht erkämpfen? ??


      LG, Marie

    • ... klingt ähnlich wie bei mir!
      Liebe Steffi,


      nach zwei Jahren Ehe habe ich die Trennung beschlossen. Bei uns lief es schon über lange Zeit schleichend immer schlechter, nur ich habe es nicht sehen wollen und nicht wahrhaben wollen. Dann war ich schwanger und habe mich gleichzeitig auch in jemand anderes verliebt und stand vor dem Dilemma: was nun? Ich hab mich auch nur noch wie in einer WG gefühlt.
      Jedenfalls habe ich erkannt dass es keinen Zweck hat "Heile Welt" zu spielen, damit ist dem Kind auch nicht geholfen. Also habe ich Herzens die Trennung vollzogen, wobei das Schwierigste ist auch Standhaft zu bleiben. Sprich den vielen Versuchen Komm-doch-zurück oder Gib-mir-wenigstens-eine-Chance wirklich standzuhalten. Ich habe rumgeeiert, weil er mir eben auch Leid tat, und dadurch richtig Probleme bekommen. Jeder neue Trennungsversuch ist umso schwieriger, und irgendwann wurde ich nicht mehr ernst genommen. Zumal ich nicht damit gerechnet habe, dass mein Mann alles okay fand. Er hat zwar Probleme zugegeben, aber fand es im Großen und Ganzen okay. Hinzu kam das Kind, was er eigentlich nie gewollt hat. Mit einem mal wollte er alles gut machen was ich als Trennungsgründe angab.
      Ich kann Dir nur das Buch "Ich verlasse Dich" von Sandra Lüpkes empfehlen. Die Reaktionen es Gegebenübers sind nicht vorherzusehen und Du musst mit dem Schlimmsten rechnen, dass Dein Mann nie einsichtig wird. Das ist das Schlimmste, vielleicht ist es auch anders. Es gibt auch einvernehmliche Trennungen. Aber das wirst Du erst merken wenn Du in der Trennung bist und es lässt sich auch nicht voraussagen. In dieser Extremsituation lernt man den Partner erst mal richtig kennen.
      Wenn Du Angst hast es Deinem Mann zu sagen solltest Du Dir alle folgenden Schritte genau planen. Ab dem Zeitpunkt wo Du es sagst ist alles anders. Daher finde ich Deine Planung mit Deiner zukünftigen Wohnung gut. Du solltest wissen wo Du hingehst wenn Du Angst vor dem "Druck" hast. Ich habe mir bei den notwendigen Diskussionen immer ein Zeitlimit gesetzt, wann ich wieder z.B. in der neuen Bleibe sein will. Beziehungsweise habe ich, wenn mir alles zuviel wurde, die Diskussion beendet und bin gegangen.
      Weh getan hat dass die meisten Mitleid mit ihm hatten - aber mich nicht verstehen konnten. Also rechne damit dass Du auf Unverständnis bei Freunden/Bekannten stösst. Daher halte Dir immer vor Augen, es ist Dein Leben und Du musst vor niemand Rechenschaft ablegen.
      Das ist erst mal ne Menge Holz ... ich stope hier erst mal.


      Liebe Grüße!