Die Gefahr dass ein bekannter oder verwandter Spender beim Kind später doch mitreden möchte ist ja immer gegeben, oder? Ich fand den Ansatz an und für sich zwar etwas eigenwillig, aber auch nicht so extrem aus der Luft gegriffen, da es eben öfters mal vorkommt, dass eine Spenderin oder ein Spender in der näheren Familie genommen wird. Ich fragte ja nur, ob es denn irgendwo möglich wäre, ganz unabhängig vom ethischen Blickwinkel. Für mich persönlich würde ich sowas nicht andenken, da würde ich mir den Kinderwunsch eben statt mit EZS und Sperma meines LG mit einer Embryonenspende zu erfüllen versuchen. Mir scheint das ist eine Sackgasse denn die Gesetze in anderen Ländern kennt leider keiner wirklich, so wie es ausschaut.
Mmodya_12250520
- 29. Sept 2017
- Beitritt 22. Jan 2017
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- erko_12963679
- cayo_12510846
Mein Arzt sagte ebenfalls, dass die Chancen gleich stehen, wenn nicht sogar besser (weil der Körper erholt ist). Er meinte auch, dass es stark auf die Qualität des Labors ankomme und deshalb die Statistik wohl so sei. Seine Erfahrung sei aber sehr gut mit den Kryos und bei ihnen sei die Statistik auch nicht schlechter. Kryos haben in der Regel nur diejenigen Frauen, die viele EZ hatten - und wenn man viele EZ hat, leidet unter Umständen die Qualität. Heisst, dass es vielleicht ein paar Versuche mehr braucht bis zum Erfolg. Bei den Kryo-Statistiken sind ja bereits alle jene Frauen weg, die sehr gut schwanger werden und es gleich beim ersten (Frisch-)Transfer geklappt hat. Unsere Gesundheit muss vorgehen und eine ÜS darf nicht riskiert werden. Ich hatte selbst ohne TF eine kleine und es war alles andere als toll... Schön, wenn Ärzte unsere Gesundheit auch an erster Stelle setzen! Warten ist ätzend, da kann ich dir nur recht geben...Ich hatte 21 Eisbärchen und einen Kryo-Transfer habe ich bereits hinter mir. Beide sind aufgewacht und ich wurde schwanger - nur leider ist es nicht geblieben. Somit kann die Qualität aber nicht allzu schlecht gewesen sein...
Ich wünsche dir alles Gute und dass du die Wartezeit gut überstehst! - adair_12744564
Ich denke, das kann nur jeder für sich entscheiden...Ich erwarte nun mein 2. Kind, bin 38. Ich habe meine persönliche Grenze bei 40 festgelegt. Ob die dann allerdings noch gilt, wenn ich dann mal soweit bin, kann ich absolut nicht sagen. Ich stelle mir halt immer vor, wie es für junge Kinder ist, wenn die Eltern schon Großelternalter erreicht haben. Ich möchte mit 70 nicht von einer 20jährigen Tochter gepflegt werden müssen. Meine Eltern sind noch ziemlich jung, aber trotzdem unterstützungsbedürftig. Und ich fühle mich mit 37 ziemlich oft ziemlich überfordert. Das möchte ich meinen Kindern ersparen, wohl wissend, dass ich das u.U. nicht kann. Aber die Absicht zählt für mich. Ich wünsche mir, auch meine Enkel noch erleben zu können und auch meine Kinder in späterem Alter unterstützen zu können...Sei es bei der Kinderbetreuung. Das sind alles meine Gründe für ein Kinderende mit 40. Abgesehen von den Risiken die mit immer höherem Alter auch körperlich mit dem Kinderkriegen verbunden sind...
- vreny86
Meistens wird in Deutschland die halboffene Adoption vorgenommen. So haben wir es auch, sind in dem Fall aber die annehmende Seite. Wir hätten die leibliche Mama kennenlernen können, aber sie wollte dies nicht. Wir kennen ihren Namen. Wäre es zum Treffen beim JA gekommen, hätten wir uns nur mit Vornamen vorgestellt und sicherlich das ein oder andere von uns erzählt. Wir schreiben der Mutter, über das JA, Briefe. Ich schreibe sie aus Sicht unserer Tochter, legen Bilder dabei. Selbst wenn die leibliche Mutter sich mit uns getroffen hätte, würde sie aber nicht an dem Leben von Kind aktiv teilnehmen. Wir haben in unsere JA Gruppe einen Jungen der Briefkontakt mit der Mama hat bzw. die Adoptiveltern. Die Adoptiveltern schreiben ihr, wie es dem Kind geht und sie schreibt zurück. Da kommt dann auch was zum Geburtstag und Weihnachten. Bei ist es eben so, dass wir schreiben, aber die leibliche Mutter die Briefe nicht abholt beim JA. Aber das muss sie für sich endscheiden ob und wann sie die Briefe abholt oder eben nicht.
- In Gonal Ferzana_12728188
Ich habe PCO und nehme Clomifen damit ich einen Zyklus habe und spritze dann Gonal F. Ich habe jetzt zwei Mal gespritzt, beim zweiten Mal kam es zu einer Schwangerschaft, die leider in der 8. Woche beendet wurde, da ich ein Windei hatte. Das war echt traurig, weil ich doch so froh war, dass ich es geschafft hatte. Dann hatte ich 3 Monate Pause und hab Anfang September wieder gespritzt, leider waren es zu viele Eibläschen (5 Stück) und der Doc hat das ganze abgebrochen, weil der Gefahr bestand, dass es Vierlinge werden und das niemand riskieren möchte, ich auch nicht. Dann wollte ich wieder anfangen, aber die Eibläschen hatten sich noch nicht genug zurückgebildet. Also wieder Clomifen, jetzt noch 2 Wochen, dann fang ich wieder an zu spritzen und hoffe so sehr, dass es bald funktioniert, denn langsam nervt es mich schon ganz schön immer ins Kinderwunschzentrum zu rennen. Wie seht ihr das? Habt ihr auch ähnliche Erfahrungen? Liebe Grüße!
- In Eizellspendefenton_12510587
Wir haben uns nach langem unerfüllten Kiwu nun für eine EZS entschieden und bisher habe ich die Entscheidung noch nicht einen Tag bereut. Man braucht aber eine gewisse Zeit, um sich mit dem Thema zu beschäftigen. Irgendwann musste ich einsehen, dass mein Körper nur immer unnötig belastet wurde und sich doch kein Erfolg einstellen wollte. 12 Jahre KiWu und 5 ICSIS waren wirklich genug. Sollte ich in 14 Tagen einen positiven Test in den Händen halten, wird es voll und ganz unser Kind sein. Immerhin sind bei einer EZS ja noch 50 % Gene von meinem Mann dabei. Es stellt sich die Frage, ob man unbedingt seine eigenen Gene weitergeben oder ein Kind haben möchte. Ähnlichkeiten kann man auch teilweise vergeblich bei einem genetisch eigenen Kind suchen. Man weiß nie, ob nicht gewisse Merkmale von Groß- oder Urgroßeltern durchschlagen. Eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem Mann wird bestimmt vorhanden sein. Alles andere geben wir unserem Kind mit auf den Lebensweg. Wenn man eine gute und seriöse Klinik aufsucht, wird dort auch extrem auf Ähnlichkeiten und die gleiche Blutgruppe geachtet. Die Wartezeit beträgt dann aber teilweise 11 Monate (man hat uns aber die Klinik in der Ukraine vorgeschlagen, wo der Wartezeit bis 4 Monaten dauert, weiß aber nicht ob das die Wahrheit ist). Die Erfolgsraten sind mit Versuchen mit eigenen EZ nicht zu vergleichen, da die Spenderinnen meistens zwischen 20 und 30 Jahren sind. Sicherlich muss man auch akzeptieren, dass viele Paare sich diesen Weg nicht vorstellen können. Die Entscheidung muss jeder selbst treffen. Für uns gab es jetzt nur noch die Entscheidung auf ein Leben mit oder ohne Kind und wir wollten diese Chance nutzen. LG
- aeron_12527337
Grundsätzlich bin ich eigentlich gegen Abtreibungen. Man muss nur immer abwägen. Bei meiner ersten Schwangerschaft wurde ich von meinem damaligen Freund gezwungen abzutreiben. Es hat mich fertig gemacht, weil ich mir so sehr ein Kind wünschte. Zum errechneten Termin habe ich in der Bäckerei wo ich damals arbeitete, alle schwangeren Frauen bedienen müssen. Nun bin ich verheiratet und habe eine einjährige Tochter. Zum Thema Down-Syndrom: Mein Mann hat MS und keiner weiß wann die Krankheit ausbricht, deshalb würde ich wahrscheinlich abtreiben, wenn ich wüsste, dass mein Baby behindert auf die Welt kommt. Denn ich denke nicht, wenn mein Mann ein Pflegefall geworden ist, dass ich mit einem “behinderten” Kind und einer quirligen Tochter, das alles auf die Reihe bekomme. Ganz zu schweigen, ob ich das nervlich verkraften könnte. Das ist mein momentaner Standpunkt. Wie ich dann in dem Moment entscheiden würde, dass weiß jetzt leider noch nicht.
- eloisa_12494010
Wir sind gerade bei unserer 2. Insemination. Die 1. war leider nicht erfolgreich! Ich hatte beide Male leider nur ein Follikel. Meine Eierstöcke brauchen da leider etwas länger bis sich da was tut. Ohne die Spritzen zuvor auch gar nicht denkbar, leider. Ich war heute zur Blutentnahme, dann weiß ich morgen ob der Eisprung dieses mal wenigstens in Ordnung war, denn beim letzten Versuch war dieser nicht gerade optimal...Frühestens in einer Woche kann ich dann einen Test machen, meinte mein Arzt. Wir sind schon sehr gespannt. Auch bei uns ist der Kinderwunsch sehr groß. Ich drück Dir auch die Daumen, und allen anderen die ähnliche Probleme haben. Denn ich denke mir, was wenn die 3. und nächste Insemination auch erfolglos bleibt? Was dann? Aber die Hoffnung stirbt ja als letztes. Alles Gute
- flicka_12742965
Ich musste meine Kinder per KS entbinden wegen doppelter BEL. Die PDA habe ich garnicht gespürt, denke, es kommt auf den Anästhesisten an. Meiner war klasse, er hat nicht nur super gestochen, sondern stand mir die ganze Zeit bei. Von der OP hab ich auch nicht viel mitbekommen, habe nur gesehen, dass mein Blut auf den Sichtschutz spritzte (hab mich echt etwas erschreckt) dann hat es etwas geruckelt und schon hörte ich Schreien, kurz drauf war der Zweite dann auch da. Das Schlimmste war das Zunähen, die Kinder waren mit meinem Mann auf der Geb. Station und ich lag ganz allein im OP, danach musste ich noch 2 Stunden in den Aufwachraum bis ich meine Beine wieder gespürt hab. Habe meine Kinder also alles in allem erst nach ca. 3 Stunden richtig sehen und berühren können. Und was soll ich sagen, kaum war ich im Kreissaal und mein Mann legte mir die kleinen auf die Brust. Das schlimmste waren die Schmerzen hinterher, vor allem beim Aufstehen und rumlaufen ich konnte auch ca. 6 Wochen nur auf dem Rücken liegen, es war alles in allem ganz in Ordnung aber sollte ich nochmal schwanger sein, werde ich es bei BEL trotzdem lieber auf natürlichem Weg probieren. Liebe Grüße
- ashly_12842620
Also generell würd ich immer wieder zu einem Experten gehen - es gibt da einfach so viel mehr zu beachten als bei einer EinlingsSS! Was sein kann, wenn sie sich eine Plazenta teilen, weisst Du dann ja schon...da dieses sicher besser Du lässt wen drauf schauen, der das schon zig Mal gemacht hat! Die Pass Untersuchungen habe ich bei meiner Ärztin gemacht und den Rest beim Experten im KH. Organscreening usw. hab ich privat bei ihm in der Ordi gemacht. Beim KH muss ich sagen, dass für mich nur eines in Frage gekommen ist, wo sie auch Frühchen betreuen können! Ich hätte es furchtbar gefunden, wenn die Zwerge woanders hin überstellt werden und ich sie dann nicht sehen kann und nicht bei ihnen sein kann etc. Meine beiden sind übrigens 5 Wochen zu früh gekommen, waren gesund, vom ersten Tag an bei mir im Zimmer und am 5 Tag heim dürfen :-)
- ume_12725570
Wir hatten es auch über 1 Jahr probiert, schwanger zu werden. Ohne Erfolg. offensichtlich alles ok, Spermiogramm inklusive. Mein FA riet mir dann dringend zu einer Bauchspiegelung. Da stellte sich leider raus, dass meine Eileiter verklebt sind und damit nicht durchlässig. Können nicht auf natürlichem Wege schwanger werden. Wir waren letzten Dienstag zum ersten mal im Kinderwunschzentrum. Es passiert beim ersten Termin nicht viel. Beratung, Gespräch über Kosten, du bekommst einen Antrag für die Krankenkasse mit, den du dann einreichen musst. Bei mir wurde gleich nochmal Blut abgenommen für HIV-test und Rötelntest und ein Ultraschall gemacht. Der nächste Termin für Voruntersuchung ist dann erste wieder Anfang August. Schrecklich, die Warterei. Mein Mann muss nochmal zur Spermien Untersuchung. Wollen noch ein eigenes Spermiogramm machen. Ich muss noch zu einigen Voruntersuchungen zwecks Zyklus usw. obwohl wir alles auch schon beim FA durchgemacht haben. Danach muss ich bald Hormone spritzen und es wird eine IVF gemacht. Wenn du möchtest, bleiben wir in Kontakt. Würde mich freuen, von dir zu lesen. Erfahrungsaustausch wäre toll. Viele grüße
- In Kinderwunschpili_12283409
Hallo, also wenn die Schwimmer vom Mann nicht so gut sind, kann die Klinik praktisch nichts Besseres als die künstliche Befruchtung und zwar ICSI empfehlen. Alles andere wäre sinnlos in meinen Augen und Geldmacherei. Ich weiß, wie es Dir geht. Ich war vor knapp 2 Jahren in der Situation, nur dass ich damals einfach nur ein Kind haben wollte. Jeder (der Frauenarzt und die Kinderwunschklinik) sagten damals - ICSI. Wir fühlten und wie vor den Kopf gestoßen, weil das natürlich die teuerste Methode war. Ich war richtig krank vor Sorge danach. Trotzdem haben wir es gewagt, da sonst nichts funktioniert hat und ich nicht schwanger wurde. Und es hat gleich beim ersten Versuch geklappt. Wir hatten Riesenglück damit. Überdenk doch noch mal, ob Ihr es doch nicht versuchen möchtet. Wenn bei Dir alles in Ordnung ist, sind die Chancen gut. Alles Gute
- In Metforminasbirg_12433795
Ich habe auch PCO und habe mit Metformin begonnen, ich habe dann ziemlich schnell wieder einen regelmäßigen Zyklus bekommen, so ca. 32 Tage. Vorher waren es an die 120 ZT. Ich bin dann im Dezember schwanger geworden, am 03.05. kam meine Tochter auf die Welt ;-). Damals habe ich das Metformin von Anfang an gut vertragen, jetzt habe ich im vergangenen Dezember wieder angefangen mit dem Metformin, habe aber unter starken Nebenwirkungen gelitten. Ich hab dann pausiert und nun einen anderen Hersteller probiert, jetzt gibt es keine Probleme. Mein Zyklus reguliert sich langsam, aber zusehend und dann steht einem zweiten Baby hoffentlich nichts mehr im Weg. Also nur Mut, ein Versuch lohnt sich auf alle Fälle. Ich hab wirklich nur das Metformin genommen, sonst haben wir uns auf die Natur verlassen. Liebe Grüße
- In Eizellspendeshin_12721358
Ich bin auch ganz neu hier und suche nach Gleichgesinnten. Ich habe viermal IVF ausprobiert. Nach negativen Versuchen bin ich total kaputt. Leider ist mein Arzt nicht so liberal und spricht über die EZS nicht. Ich verstehe aber, dass es ein Ausweg für uns sein könnte. Mein Schatz teilt meine Ansicht, was mir psychologisch sehr hilft. Meine ältere Schwester spricht uns auch Mut zu. Niemand von uns kennt sich aber mit der EZS aus. Alles, was ich weiß, kommt aus Internetquellen. Spanische Kliniken verwenden meistens gefrorene Eizellen, die aus osteuropäischen Ländern stammen und nach Spanien transportiert werden. Bin nicht sicher, dass die Qualität der gefrorenen Eizellen nicht gut ist. Ich würde lieber in ein Land fahren, wo frische Ovarien zur künstlichen Befruchtung angewendet werden. Ich lege große Hoffnung auf die Eizellspende…
- filine_12509919
Ich kann Dich gut verstehen. Wir haben 2,5 Jahre versucht schwanger zu werden. Bei der OP hat sich dann heraus gestellt, dass ich Endo Grad 4 habe und beide Eileiter komplett zu sind. Mir haben mehrere Ärzte gesagt, dass ich nur durch eine IVF schwanger werden kann, ansonsten wird es nicht möglich sein. Nun bin ich mitten in der 1. IVF. Am Montag habe ich 2 befruchtete Eizellen eingesetzt bekommen. Jetzt heißt es warten, wie die Pünktchen sich entwickeln. Ich nenn sie so, weil sie auf dem Ultraschall wie 2 kleine weiße Punkte ausgesehen haben. Es gibt glaube ich eine OP bei der die Eileiter evtl. wieder frei gemacht werden können, aber das ist, glaube ich, nicht so einfach. Außerdem werden da die kleinen Haare in den Eileitern beschädigt so dass die Eizelle nicht mehr richtig transportiert werden kann. Ich habe damit abgeschlossen auf natürlichem Wege schwanger zu werden, wir haben es zu lange versucht. Ich stehe der IVF sehr positiv entgegen, habe die Stimulation und die Narkose sehr gut vertragen. Viele liebe Grüße
Du solltest dich nicht so arg versteifen, dies kann ein Grund dafür sein, dass es ewig dauert. Ich habe mir nach meinem 1. Kind immer noch Kinder gewünscht, aber erst nach 16 Jahren hat es jetzt geklappt. Sogar zur künstlichen Befruchtung war ich in dieser Zeit gewesen, alles ohne Erfolg. Mein Zyklus war auch nie regelmäßig, doch laut Ärzten hatte ich auch noch Antikörper gegen Spermien. Und keine Chance auf ein weiteres Kind. Vor kurzem haben wir das Thema Kinder dann endgültig zu den Akten gelegt. Uns eine Wohnung gesucht in der wir gemeinsam Alt werden wollten und siehe da, kaum waren wir in der neuen Wohnung erfuhr ich, dass ich schwanger bin. Die Psyche spielt wohl doch eine viel größere Rolle als wir uns vorstellen können. Lasse es auf dich zukommen, setzte dir neue Prioritäten und verschiebe das Thema Kinder auf später. Genieße das hier und jetzt, vielleicht klappt es ja dann. Drücke dir die Daumen
- leigh_11916918
Ich verstehe dich voll und ganz. Du sollst dich klar werden, was für Folgen eine FU haben kann. Ich habe in beiden SS keine machen lassen. Meine Tochter hat einen seltenen Gendefekt, den man garnicht entdeckt hätte! Also hätte ich das Risiko einer Fehlgeburt gehabt, bei einer Diagnose, dass alles ok ist, und trotzdem ein behindertes Kind! Aber alles ist relativ. Meine Kleine ist fit, hat zwar ein paar OP´s hinter sich, aber ich würde sie nie weggeben. Warum hätte ich also dann diese Untersuchung machen lassen sollen. Gleiches gilt für meinen Sohn, der nun bald kommt. Was ich empfehlen kann, ist ein gutes Organscreening, bei dem man feststellen kann, ob Herz und die anderen Organe gut entwickelt sind. Im Zweifelsfalle kann man schonmal die beste nächstgelegene Klinik einweihen und das weitere Vorgehen besprechen (also z.B. nötige OP´s direkt nach Geburt, Folgen fürs Kind etc. Dann wird man nicht so überrascht. Aber manche Sachen kann man vor der Geburt einfach nicht sehen! Es gibt so viele Gendefekte, die man mit einer FU nicht testet bzw. nicht entdecken kann. Du sollst die Entscheidung weise treffen. Alles Gute für dich und ihr Krümel
- dines_12523879
Ich denke, dass es heute zu Tage mit 4 Kindern gar nicht mehr so einfach ist wie damals. Damals war es Gang und Gebe mehrere Kinder zu haben. Doch heutzutage denke ich nicht, dass es so einfach zu schaffen ist. Weder vom finanziellen noch vom sozialen her. Denn mal ganz ehrlich? Trotz diesen Meinungen gibt es auch Familien, die es schaffen. Allerdings stehen dann die Familien mit beiden Beinen fest im Leben. Sprich, der Mann verdient sehr gut, die Kinder sind in einem größeren Abstand und die Frau verdient eventuell auch nebenbei. Mit 4 Kindern wirst du es besonders schwer haben irgendwann wieder ins Berufsleben einzusteigen. Denn mal ehrlich, welcher Chef stellt gerne eine Mutter von 4 Kindern ein? Zudem sollte man auch den Standpunkt deines Mannes beachten. Ihr lebt als WIR und solltet auch so entscheiden. Finde es eigentlich keine aussagekräftige Meinung von ihm, wenn er sagt: "bis Juni hast Zeit, wenn nicht dann halt nicht." Das ist in meinen Augen kein fester Standpunkt und hört sich eher nach einer Art an, dich erst einmal ruhig zu stellen. Wenn er zu 100% für ein 2.Kind wäre, dann hätte er die Frist gar nicht erst gesetzt. Gib ihm doch einfach noch Zeit. Mag ja sein, dass es in 2 Jahren beim ihm dann doch anders aussieht. Und wenn nicht, dann seit doch einfach froh, dass ihr überhaupt 3 gesunde Kinder habt. Vielen ist dieses Glück nicht vergönnt. Eine Großfamilie mag vielleicht was tolles sein, aber es ist in der heutigen Zeit einfach nicht mehr drin. Und ich denke, dass sich dein Mann darüber auch Gedanken macht. Immerhin muss er für euch Sorgen und es ist denke ich mal nicht in deinem Sinn, dass er sich von früh bis spät Gedanken machen muss, ob ihr Monat für Monat über die Runden kommt.
- shinju_12246312
Ich hatte meine Tage alle 3-7 Monate einmal, dazu Zysten an den Eierstöcken musste wegen den Zysten auch mal über 3 Monate die Pille nehmen, selbst da hatte ich auch einen Rhythmus von 40-60 Tagen. Mir haben meine Frauenärzte gesagt, dass ich wahrscheinlich keine Kinder bekommen kann, was ich eigentlich total schlimm fand. Seitdem haben wir nicht mehr verhütet und uns schon damit abgefunden, dass wir uns halt viele Hunde kaufen)) Nach 3 Jahren ohne Verhütung hat es dann doch geklappt. Bin jetzt im 9 Monat und bekomme unseren kerngesunden Jungen diese oder nächste Woche. Meisten ist eigentlich Stress, äußere Einflüsse (keine ausgewogene Ernährung, oder es mangelt an bestimmten Vitaminen) die Ursache oder man setzt sich zu sehr unter Druck das man ein Kind möchte. Bei uns hat es dann geklappt, als wir es schon aufgegeben haben.
- duri_12168824
Wir sind derzeit bei Pronatal Nord in Teplice und können die Klinik nicht weiterempfehlen. Stehen im dritten Anlauf endlich vor unserer ersten ICSI mit EZS und nun gibt es nur einen oder auch gar keinen lebensfähigen Embryo. Im Moment bin ich eine wandelnde Hormonbombe und ich weiß nicht, ob wieder alles umsonst war. Habe die Mitteilung in einem einminütigem Telefonat erhalten und sitze jetzt ziemlich verzweifelt allein zu Hause und kann nur abwarten und hoffen. Absagen erfolgten in der letzten Minute, um die Rezepte musste ich oft betteln. Ich habe in die Klinik kein Vertrauen mehr und fühle mich ziemlich ausgeliefert. Leider kann man den Ärzten ja nicht über die Schulter schauen. Ich hoffe, du findest eine Klinik, bei der es besser läuft. Viele Grüße