M
miruna_12868692

  • 26. Sept 2006
  • Beitritt 14. Nov 2004
  • 0 Diskussionen
  • 24 Beiträge
  • 1 beste Antwort
  • Nicht so der Bringer...
    Hier ist anscheinend noch niemand aufgefallen, dass der Film 'ne Romanverfilmung ist. Das Buch schrieb Orson Wells und zwar um die Jahrhundertwende. Deshalb find ich den Film auch total daneben. Wieso musste man die Story ins 21. Jh. verlegen? Imho gibt es nur deswegen so viele unlogische Sachen, die den Film total verhunzen...


    1. Die Außerirdischen sehen mal wieder 0815 aus. Immer schön Kindchenschema mit großen Köpfen und Augen und in diesem Film imho viel zu niedlich.


    2. Wie kann man die Dreibeine eingebuddelt haben, bevor es Menschen gab und gewusst haben, dass ausgerechnet an den Orten, wo sie verbuddelt wurden, irgendwann mal große Städte stehen werden? Was wär denn gewesen, wenn die in der Sahara oder Tundra rausgekommen wären? Und wie will man erklären, dass die verbuddelt waren aber niemand es je bemerkt hat? Geht doch gar nicht bei den Bodenmessungen, die man heutzutage durchführt und dann erst die ewigen Baustellen und der Bau von U-Bahnen etc.


    3. Ist natürlich auch absolut klar, dass ausgerechnet die gesamte Familie (keine Ahnung wie der Familienname jetzt war) am Ende wieder zusammenfindet und das so ziemlich alles kaputt ist, bis auf das Haus der Schwiegereltern. Was haben die eigentlich die ganze Zeit gemacht? Ray und Rachel mussten um's überleben kämpfen und die hocken in ihrem Haus und trinken Tee oder wie?


    4. Wenn denn die Außerirdischen so schlau sind, uns angreifen und uns angeblich schon seit Ewigkeiten beobachtet haben, warum wollen die uns dann überrennen ohne vorher zu kucken, ob's auf der Erde vielleicht was gibt, was schädlich sein könnte?


    5. Die meisten Menschen stellen sich so dusslig an wie die Hauptdarsteller in Horrorfilmen. Immer schön in die Gefahr reinlaufen, Panik machen und sich das einzige Auto grabschen wollen. Was bringt denn 1 einziges Auto, bei dem der Sprit auch irgendwann mal alle sein wird?


    6. Die Zerstäuber hab ich auch irgendwie nicht verstanden. Menschen verpuffen, aber die Klamotten bleiben übrig? Das was da aus den Dreibeinen rauskam war ja so 'ne Art Feuer, aber man hätte vielleicht mal erklären können, warum denn nun ausgerechnet nur die Menschen zerkrümeln und nix anderes.


    Außerdem ging mir Tom Cruise auf'n Keks und er hat zu enge Hosen an!

  • Ich kann dich ja so gut verstehen...
    Hallöchen!


    Ich studiere auch Lehramt und bin mittlerweile im 8. Semester. Unterrichten find ich absolut super, aber das was da an der Uni abläuft ist das Allerletzte.


    Mal abgesehen vom Arbeitsaufwand - das find ich nicht so schlimm, obwohl ich mich immer wieder frage, was mir denn nun eine 20seitige Hausarbeit eigentlich bringt, außer Zusammenfassungen von Dingen zu schreiben über die sich schon genug Leute Gedanken gemacht haben. Mein Lehramtsstudium hat absolut NICHTS mit meiner zukünfitgen Tätigkeit zu tun. Ich muss Kurse besuchen, die ich nie im Unterricht anwenden kann und muss mich dann auch noch um die Plätze in den Seminaren schlagen. Und noch besser wird's wenn die Studiengebühren kommen. Auch noch Geld für Sinnlosigkeit zahlen! Geht's noch?


    Das Allerbeste sind dann immer die Dozenten, die meinen, dass man nichts besuchen soll, was man echt absolut nicht aushält. Klasse, das betrifft so ziemlich 95% meines bisherigen Studiums. Das was ich da mache ist die absolute Beschäftigungstherapie. Wozu muss ich mir das denn antun? Wer hat sich diesen absoluten Mist denn ausgedacht? Da braucht sich echt niemand wundern wenn die Lehrer an der Schule dann keinen Bock mehr auf irgendwas haben. Man wird ja an der Uni schon komplett hirntot gemacht.


    Ich bin manchmal kurz davor alles hinzuschmeißen, weil es mich so ankotzt und kein Ende in Sicht ist. Aber ich freu mich auf das Unterrichten und die Schüler. Das ist das Einzige, was mich bei Laune hält.


    Ich hab übrigens noch nie gehört, dass man einen 2,5 Durchschnitt haben muss. Außerdem ist es an meiner Uni so, dass alle Noten, die man so bekommt sowie nicht zählen, sondern man bei der 1. Staatsprüfung bei 0 anfängt und es dann echt nur drauf ankommt, was man in den mündlichen und schriftlichen Prüfungen hat.


    Hattest du denn schon mal die Möglichkeit zu unterrichtet? Da merkst du nämlich ob der Job was für dich ist und ob du dir das Studium weiter antun solltest. Es gibt viele Lehramtsstudenten, die zwar super Noten bekommen, aber absolut nicht fähig sind mit den Schülern umzugehen. Noten sind nicht alles ;)


    Du hast erst 1 Jahr hinter dir. Wenn du's echt nicht aushälst, dann such dir etwas anderes und tu dir diese Verarschung nicht länger an.


    Lila

    • Ski School
      Ich hoffe ich kann dir helfen :)


      Für mich klingt deine Beschreibung nach Ski School. Aber davon gibts 2 Teile. Ski School von 1991 und Ski School II von 1995. (glaubt man nicht, weil die da voll 80ziger mäßige Klamotten anhaben. Ich weiß nicht ob das auch der deutsche Titel dafür ist.
      Den 1. Teil kenn ich nicht so genau, aber im 2. gehts darum, dass der gute Kerl zurück zur Ski Schule kommt um die Hochzeit seiner Ex-Freundin zu verhindern. Der lief im Januar sogar Sonntag Nachmittag auf Pro 7.
      Kuck mal unter www.imdb.com nach. Vielleicht hilft dir das weiter.


      Lila

    • lyn_12888784

      Wenn...
      es dir so schlecht geht als Rechtsreferendarin und alle Lehrer es angeblich so gut haben, warum bist du dann nicht auch Lehrer geworden?


      Es stimmt übrigens nicht, dass Lehrer 3 Monate Ferien haben. Das haben die Schüler. Lehrer müssen zu Konferenzen (vor dem Unterricht, nach dem Unterricht und in den Ferien), zu Weiterbildungen (während der Schul- und Ferienwochen), müssen Unterricht vorbereiten, Tests und Klausuren erarbeiten und bewerten, Prüfungen machen, zwischen Schulen hin- und her pendeln, fahren auf Klassenfahrten und Wandertage und haben eventuell noch Praktikanten und Referendare, die sie betreuen müssen, neben ihrem eigentlichen Job, dem Unterrichten.


      Ach ja, so eine Stunde zu planen ist übrigens nicht eine Sache von 5 Minuten. Jedenfalls nicht so lange man noch Student und Referendar ist. Da darf man für 45 Minuten Unterricht Hellseher spielen und seitenlanges Geschriebsel abgeben, was man sich denn zu der Stunde gedacht hat und was denn so alles passieren könnte. natürlich alles didaktisch belegt. Und wenn dann in deinem Plan nicht drinne steht, dass es sein könnte, dass Klaus aus der 3. Reihe hinten links, der mit dem schwierigen Elternhaus, ziemlich komisch auf die Frage: "Wann fand der 30järige Krieg statt?" reagiert, na dann ist Polen aber offen, weil man das nämlich als guter Lehrer hätte wissen müssen. Genau aus diesem Grund werden Prüfungsstunden vorher geübt.


      Ich möchte dich echt mal in einer Schule, vor einer Klasse erleben, weil für dich scheint es ja kein Stress zu sein sich alle 45 Minuten auf neue Leute einzustellen, zwischen den Unterrichtsfächern und eventuell Sprachen hin- und her zu springen.


      Zu deiner Information: Lehrer sind die Leute mit den meisten psychischen Krankheiten, weil sie unkalkulierbarem Stress ausgesetzt sind. Und nur 5% aller Lehrer schaffen es überhaupt bis zur Rente durchzuhalten.


      Weißt du was passiert, wenn Lehrer auf einmal danach bezahlt werden, wie gut ihre Schüler sind? Dann gibt es keinen Unterricht mehr. Dann fallen wir ins Mittelalter zurück. Der Lehrer sagt vor und die Schüler wiederholen so lange bis sie alles auswendig können, damit dann auch ja jeder im Test eine 1 hat.Überleg mal ob du willst, dass deine Kinder so unterrichtet werden.


      Lila

      • lyn_12888784

        Hier
        beschwert sich niemand außer du. Als Lehrer unterrichtet man übrigens Menschen und spielt nicht Osterhase ;)


        Lila

        • lyn_12888784

          Nein...
          sowas wissen Lehrer nicht vorher, weil jede Klasse anders ist. Denn jede Klasse besteht aus den unterschiedlichsten Schülern und auf die muss man reagieren können. Da kann man nicht mit dem Universalplan kommen.


          Lila

          • biddy_12156480

            Doch ;)
            Schreib doch mal was du so (be-)kämpfst. Du bekommst auch sicher mehr Geld in der freien Wirtschaft, als mancher Lehrer.


            Als Lehrer sollte man übrigens nicht gegen seine Schüler kämpfen. Das wär die falsch Einstellung.


            Ich denke jeder Job hat seine Tücken, aber ich kann's nicht vertragen, wenn Lehrer sein immer als so einfach abgetan wird.


            Lila

            • lyn_12888784

              Das...
              soll ein Witz sein, richtig?


              Stell dich vor eine Klasse mit 30 pubertierenden Schülern, ca. 5 davon leiden an ADS, 4 sind Ausländer und beherrschen so gut wie kein Deutsch, und ein Kind ist Legastheniker. Versuch diese 30 Schüler unter einen Hut zu bekommen, dich an den Lehrplan zu halten und zu einem guten Abschluss zu verhelfen und sag mir dann nochmal, dass Lehrer zu viel verdienen.


              Zum eigentlichen Thema: Ich hab keine Ahnung wieviel Grundschullehrer verdienen, aber auf alle Fälle ist es weniger als Gymnasiallehrer bekommen und es ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.


              Ich studiere Lehramt und finde unterrichten absolut toll. Ich würd aber unter den oben angegeben Umständen schon streiken, wenn ich 'nen Stundenlohn von 2,50 bekommen würde.


              Lila

              • Das
                komm im 1. Buch vor und auch im 1. Film.


                Buch 2 hat mit dem zweiten Film fast nix zu tun.


                Lila

                • Lass es ruhen!
                  Also die Tipps meiner Vorrednerin aus diesem Buch klingen ja ganz toll, aber das fänd ich an der Stelle deines Sohnes sowas von peinlich. Ich glaub nicht, dass ein 14jähriger sich mich seinen Eltern über Selbstbefriedigung unterhalten will. Ich fand den ganzen Aufklärungskram in dem Alter voll peinlich. Da will man nicht mit den Eltern drüber reden. Das macht man mit Freunden.


                  Tu einfach als ob nix war und dann wird er schon merken, dass er nix Schlimmes getan hat. Vielleicht kannst du ihm ja mal sagen, dass er sein Zimmer abschließen soll, wenn er Überraschungsbesuche vermeiden will ;)


                  Lila

                  • Lest lieber das Buch
                    Ich hab den Film grade gesehen und der war ja sowas von schlecht. Der Mensch, der aus dem tollen Buch so ein bescheuertes Drehbuch gemacht hat, gehört eingesperrt. Von dem Buch ist nix mehr übrig. Personen wurden rausgeschmissen, neue dazugedichtet, Sachen wie Hochzeiten wurden anderen Leuten zugeschrieben, Leute werden mit falschen Orten und Ereignissen in Verbindung gebracht... Einfach nur total doof! Bis auf die Kampfszene von Mark und Daniel. Das kommt zwar nicht im Buch vor, aber war lustig ;)
                    Ich kann nur jedem raten das Buch (aber nicht das Buch zum Film, sondern das Original) zu lesen. Das ist millionenmal besser!!!


                    Lila

                  • Hat jemand das Buch gelesen?¿?
                    Also ich werd mit den Film diesen Donnerstag ankucken. Ich hab heute mit 'ner Freundin drüber geredet und gefragt ob es denn annähernd dem Buch entspricht. Aber das tut es anscheinend überhaupt nicht.


                    Hat jemand das Buch gelesen und den Film gesehen? Das Buch find ich totale Klasse. Nun will ich wissen ob der Film auch toll ist, obwohl er fast nix mit dem Buch zu tun hat. Wär nämlich doof, wenn ich mir hier Vorstellungen mach und dann was total anderes dabei rauskommt.


                    Lila

                  • anahid_12754186

                    Was...
                    ... war denn an dem Film bitte schlecht gemacht? Was hättest du denn anders gemacht?


                    Das sollte kein Horrorfilm sein. Das ist ein Film zum nachdenken. Die Handlung hat ja eigentlich erst angefangen, als rausgekommen ist, dass die Unaussprechlichen nicht echt sind.


                    Wenn man natürlich auf sinnloses Abstechen mit viel Blut steht und sowas wie Wrong Turn erwartet hat, kann ich verstehen, dass man von The Village enttäuscht war. Ich find's nur schade, dass Filme, die einen gewissen Horizont voraussetzen, schlecht gemacht werden, weil sie nicht das gebracht haben, was man erwartet hat.


                    Lila

                  • yejide_12493491

                    Ich glaube auch nicht...
                    ... an Gott und für den Weihnachtsmann bin ich zu alt ;)


                    Woher weißt du denn aber hundertprozentig, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt? Was sind denn zum Beispiel Indizien für die Existenz von Gott?


                    Wenn ich mir das überlege, dann bin ich eher vom Weihnachtsmann überzeugt als von Gott, denn der Weihnachtsmann tut Gutes. Gott dagegen lässt viel zu viel Leid zu.


                    Lila

                    • Wo ist denn da das Problem?
                      Es gibt Millionen von Menschen, die an irgendwelche Götter glauben, von denen es keinen exestentiellen Beweis gibt, dafür aber Menschen, die für ihren Glauben töten würden.


                      Ist es da so schlimm, dass ein 6jähriger an den Weihnachtsmann glaubt? Das ist meiner Meinung nach (genau wie beim Osterhasen) ein guter Glauben. Der Weihnachtsmann ist doch der positivste und liebste Mensch den es gibt. Und wenn dein Neffe so doll an den Weihnachtsmann glaubt, dann hat er meiner Meinung nach eine sehr gesunde Phantasie.


                      Ich würde ihm nichts erzählen. Irgendwann wird er es selber rausfinden.


                      Lila

                      • Hier spricht ein Mamakind aus Erfahrung...
                        Hallöchen!


                        Ich war auch im Kindergartenalter als meine Schwester unterwegs war. Ich hab jeden Tag geheult, weil ich nicht hin wollte. Warum weiß ich nicht. War bestimmt schon Gewohnheit, weil mit dem Heulen hab ich schon zu Krippezeiten angefangen. Na jedenfalls bin ich weiterhin zum Kindergarten gegangen, als meine Mama im Mutterschutz war. Da stand es glaub ich gar nicht zur Depatte, dass ich nicht mehr hingehe. Ich durfte aber immer Mittagskind sein, d.h. ich wurde nach dem Mittagessen abgeholt und musste nicht mehr im Kindergarten Mittagschlaf machen (mhm kann sein, dass ich den Kindergarten deshalb nicht mochte). Na jedenfalls hat sich mein Geheule schlagartig verabschiedet, als ich auf einmal 'ne große Schwester war. Da bin ich gerne in Kindergarten gegangen. Meine Freunde hatte nämlich auch alle kleine Geschwister und da konnten wir gegenseitig angeben, was die denn alles schon können. *g*


                        Ich finde, dass der Kindergarten 'ne gute Sache ist. Zu Hause alleine zu spielen ist doch viel langweiliger. Außerdem lernt deine Tochter so mit anderen Kindern umzugehen. Im Kindergarten wird außerdem viel mehr mit den Kindern veranstaltet, als zu Hause. Außerdem hast du ja dann noch ein Baby und das braucht sicherlich sehr viel Aufmerksamkeit.
                        Schick deine Tochter weiterhin zum Kindergarten, aber vielleicht verkürzt du die Zeit in der sie da ist.


                        Lila

                        • Kein Problem
                          Ich habe kein Problem, denn ich keine Essstörung. Meine Eltern haben mich zu einem selbstbewussten Menschen erzogen. Ich hab mir noch nie von jemandem vorschreiben lassen, wie ich zu sein habe ;)
                          Ich denke, dass Kerle die unbedingt Frauen mit Modelmaßen haben müssen, nur von ihrer eigene Unzulänglichkeit ablenken wollen. Und die haben dann mindestens ein genauso großes Problem, wie die Mädchen, die durch solche Typen irgendwelche Probleme mit sich selber bekommen.


                          Und wenn du meint, dass Eltern ihren Töchtern beibringen müssen wie man selbstbewusst und eigenverantwortlich sein Leben lebt, dann sollten aber auch alle Eltern versuchen ihre Söhne zu anständigen Menschen zu erziehen, die sich nicht nur für Oberflächlichkeiten interessieren und auf Teufel komm raus cool sein wollen.


                          Ansonsten kann ich deine Meinung vertreten ;)


                          Lila