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lyle_12157362

  • 12. Aug 2014
  • Beitritt 15. Nov 2011
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  • min-ho_11915517

    Nein, das meinte ich nicht...
    Ich hab ja auch in meinem Eröffnungs-Post geschrieben:
    <<< (Teenie-Schwangerschaften, also alles vor dem 19.Geb jetzt einmal ausgenommen)>>>
    Das es so auch immer wieder mal zu (extrem) jungen Eltern kommt, steht auch nicht zur Debatte, denn das ist dann ja meistens ungewollt.
    Ich meinte sich bewußt für die Elternrolle zu entscheiden, und da gehen die Meinungen um 15-20 Jahre auseinander.


    Lg
    ToyotaBus

  • cicely_12274634

    @kruemel, post vom 31.01. 13:14h
    Da muss ich dir wirklich einmal widersprechen ;-)
    <<<Zumal auch die Stressgrenze sinkt. Umso älter man wird, umso weniger ist man Stressresitent.>>>
    Eher umgekehrt der Fall... Ich bin jetzt auch "gelassener" und kann besser mit Stress-Situationen umgehen als noch vor 5-8 Jahren, aber ich bin generell ein ruhiger Typ und es wird sicherlich auch mit dem Umfeld zusammenhängen... Speziell beim ersten Kind ist man noch "unsicherer" und lässt sich viel zu viel von Anderen reinreden, "die es ja alle nur gut meinen" ;-)...
    Aber da ist glaub ich jeder ein wenig anders...


    LG
    ToyotaBus

  • frauke_12497260

    :shock:
    <<<Ich habe oft im Freundeskreis beobachten können, wie manche Paare früh die "Projekte" Hochzeit-Kind-Haus in Angriff nahmen - und sich nun mit Mitte 20/Anfang 30 bereits zu Tode langweilen und Angst haben, etwas verpasst zu haben.>>>
    -"Zu Tode langweilen ?" Mit Kindern? Kann uns nicht passieren ;-)
    Nein ernsthaft, ich habe nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, denn mein Leben ist ja jetzt nicht vorbei, nur weil ich verheiratet bin und 2 Kinder hab.... Sicherlich können wir nicht spontan am freitag Abend "einfach mal so" ins Kino oder fortgehen, aber mit ein paar Tagen "Vorlaufzeit" gibt es ja Oma/Opa, bzw. Tanten die gerne mal auf die Zwei aufpassen ;-)


    <<< Für mich käme es nämlich nie in Frage, "nur" Hausfrau und Mutter zu sein, ich möchte auf jeden Fall wieder in den Beruf zurück, ohne allzu lange weg vom Fenster gewesen zu sein.>>>
    Nun, seit unser Sohn 2 Jahre alt ist, geht meine bessere Hälfte auch wieder arbeiten, also niemand verlangt, daß man mit Kindern nur mehr Hausfrau und Mutter ist.


    <<<Dazu gehören eine stabile Partnerschaft, eine gesicherte finanzielle Situation...>>>
    Naja, ich finde, daß es in sofern egal ist, wie gut man vorher verdient hat, denn mit der Karenz bekommt man hier in Ö ohnehin nur mehr das Kinderbetreuungsgeld von ca. 450.-. Wenn also der gesamte Lebensstandard auf zwei Vollgehälter ausgelegt war, ist es mit 1 Gehalt und Kinderbetreuungsgeld also immer eine knappe Angelegenheit...


    LG
    ToyotaBus

  • @pfefferminzteebeutel, pacjam, torti04
    Versteht mich bitte nicht falsch, ich wollte da jetzt sicher nicht unterstellen, daß man mit 40+ "nicht mit den Kindern mithalten kann" oder nicht fit sei.
    Natürlich kann man mit 40 oder mehr genauso oder sogar mehr fit als manch 25-jähriger sein, daß hängt natürlich stark vom Lebenswandel, Ernährung u.dgl. ab.
    Ich in meinem Fall hab in jungen Jahren meinen Körper nicht gerade liebevoll behandelt und bin daher jetzt nicht mehr so fit, wie mit 20, und wage daher zu prognostizieren, daß es mir mit 40 auch nicht gerade "besser gehen" wird.
    Hab ich vielleicht ein wenig zu verallgemeinert


    torti04 hat geschrieben <<<Ich kann jetzt,nach meinen Beobachtungen sagen,das ältere Eltern,mit viel mehr Geduld an Kleinkinder ran gehen,während sie in der pubertätsphase sich nicht mehr so in die Jugendrolle einfinden können.>>>
    Kann ich bestätigen, "ältere" (wo beginnt das? :mrgreen: ) sind gelassener und insgesamt "reifer" im Umgang mit ihrem Nachwuchs, aber ich bin auch eher der Überzeugung, daß das dann genau jene Kinder sind, "die immer so brav waren und jetzt in der Pupertät... *kopfschütteln* " da dann vielleicht diese (teilweise komplett irrationalen) Gefühle und Handlungen die man halt als Jugendlicher erfährt nicht mehr selbst so nachempfinden kann...
    Wobei es natürlich auch hier wieder Ausnahmen gibt, keine Frage.


    Lg
    ToyotaBus

    • Hallo miteinander!


      Ich möchte wieder einmal eine neue Diskussion starten, diesmal geht es um den lieben Nachwuchs:
      Oft genug hört man "Ich will mich zuerst ausleben/die Beziehung festigen/ Karriere machen.... usw." und "an Kinder denk ich dann mal so mit 30..."
      Andere wiederrum sagen sich "Hey, Ich will Familie, wenn ich mit 20 "anfange", dann bin ich 40 wenn die Kinder "aus dem Haus" sind und kann dann mein Leben geniessen...."


      Was ist eure Meinung dazu? Ist es gut "jung" Eltern zu werden (Teenie-Schwangerschaften, also alles vor dem 19.Geb jetzt einmal ausgenommen) ? Oder sollte jeder "möglichst lange warten"?
      Was hat euch veranlasst, Kinder zu bekommen bzw. noch zu warten? Ist man "als Junger eher belastbar"? Hat man als 35-40 jähriger "mehr Gelassenheit" oder möchte man da eher schon "seine Ruhe haben"?


      In meinem Fall:
      Ich bzw. wir haben mit 20&22 geheiratet, und haben noch in den Flitterwochen gemeint, uns mit Kindern noch Zeit zu lassen, doch da war`s schon zu spät ;-)
      Also war unser erstes Kind zwar ungeplant, aber auch nicht unwillkommen. Ich bin froh, daß wir "jung Eltern wurden", da ich finde, daß ich jetzt mit meinen 30 Jahren mit den beiden Kindern z.b. am Spielplatz herumtollen kann und aktiv was unternehmen kann, und wenn schon nicht nur nervlich, aber auf jeden Fall körperlich agiler und fitter als mit 40 oder mehr bin.


      Freu mich schon auf eure Antworten


      LG
      ToyotaBus

    • @frauenversteher24, post vom 27.01 15:49h
      Naja, am lustigsten find ich
      <<<Schon bald wird er auf den Boden sinken wenn er sie sieht und dankbar den Boden küssen den sie mit ihren Füßen berührt.>>>
      oder aber
      <<< Im Gegensatz dazu empfindet eine Frau aus ihrer überlegenden weiblichen Sicht heraus das männliche Geschlechtsteil als ein ziemlich überflüssiges Anhängsel, dessen alleiniger Zweck darin besteht, männer hierdurch besser kontrollieren und quälen zu können. Dieses minderwertige Teil hängt hoffnungslos an einem auch ansonsten minderwertigen mann. Gelinde gesagt, ein schlappes etwas. >>>
      - Aber mit was soll er ihr denn sonst zu Diensten sein?...:roule:


      <<< So einfach, wie einen Klumpen Dreck, kann Frau die männer formen. Eine Frau kann selbst eine große Gruppe von männern nur allein dadurch kontrollieren, dass sie einen Raum betritt und sich hinsetzt. Sie kann den Blut- und Hormonfluss von männern allein dadurch steuern, durch das was sie sagt, wie sie sich bewegt oder was sie anzieht.>>>
      - Klar kann ein gekonnter Auftritt der "Femme fatale" das Blut schon mal ins wallen bringen, aber ich würd jetzt nicht unbedingt sagen <<<Leicht gereizt lenkt der Schwanz seinen Träger schon dermaßen ab, dass selbst simpelste Aufgaben nicht mehr klar ausgeübt werden können.>>> da drängt sich mir als Analogie der Gesichtsausdruck von Homer Simpson auf, wenn er an Speck denkt ;-)


      Schon irgendwie lustig zu lesen, einzig der Gedanke, daß sie es vielleicht ernst meint, macht mir ein wenig Angst :shock: ;-)


      LG
      ToyotaBus

    • @pamijoys
      Naja, das seh ich nun mal so, denn der Alltag lässt sich so wie oben beschrieben nur in den eigenen 4 Wänden bestreiten...
      Aber immer wieder schön zu sehen, daß ich mit scheinbar harmlosen Kommentaren jemanden zum Lachen bringe... ;-)


      Lg
      ToyotaBus

    • :-D
      <<<In meiner Beziehung z.B. ist meine Freundin die dominantere und ich der stärkere (jetzt nicht auf die körperliche Ebene sondern auf die verbale Ebene bezogen.) wärend ich eher Gleichberechtigung anstrebe.


      Das Ergebniss ist, dass meine Partnrein eins auf die Rübe bekommt, wann immer Sie versucht mich zu dominieren.y>>>


      -Das klingt ja grundsätzlich sehr ausgewogen, aber irgendwie les ich da auch einige heftige Streitereien heraus ;-)
      Auf der anderen Seite wäre das eine Form von "Zusammenraufen", die ich schon seit längerem in unserer Gesellschaft vermisse (siehe Diskussion "Hat die Institution Ehe noch eine zukunft")


      LG
      ToyotaBus

    • Nun... :-/
      Ist natürlich auch eine Art, das von mir umrissene Thema auszuführen, würde ich aber eher in die Rubrik "Dominierung und Training eines Sklaven" als sexuelle Spielart einordnen.
      Als Rollenspiel mit Domina und Sklave mag es vielleicht ganz lustig sein (wobei ich das nicht ganz nachvollziehen kann, ist einfach nicht meins ;-) ) und ich akzeptiere, daß es Leute gibt, die diese "Unterwerfung vor ihrem Partner" bzw. "Die Dominierung bis hin zu Erniedrigung zu ihrer (nicht zuletzt auch sexuellen) Befriedigung brauchen. Jeder wie er meint.
      Denn meistens finden sich solche Leute Gleichgesinnte als Partner, die diese Spielart auch wollen.


      Problematisch wird`s nur, wenn du das o.a. als universal und für alle gültig ansiehst, denn da hättest bei mir schlichtweg "den Schlauch"....
      Solange dies für dich und deinen Partner gilt, wünsch ich dir, viel Spaß, getreu nach dem Motto "Erlaubt ist was gefällt"


      LG
      ToyotaBus

    • Vernünftige Einstellung :BIEN:
      <<<ein beispiel von mir zu meinem umgang mit dem thema im praktischen:
      kochen. kann ich nich. mag ich nich. mach ich nich.>>>


      Da ist es bei mir wieder genau umgekehrt: Kochen tu ich für mein Leben gern, ob`s jetzt nur mal schnell Abendessen ist, oder wirklich ein 4 Gänge Menü mit allem Bi-Ba-Bo.... also bei mir darf sich die Frau in der Küche gerademal nen Kaffee holen ;-)
      Nein, ernsthaft: Sie kann es schon, aber Kochen ist für sie halt eine Notwendigkeit und viele Sachen von mir "schmecken halt besser", also steh die meiste Zeit ich in der Küche :-D
      Wenn dem jedoch nicht so wär, würd ich es auch nicht verlangen, "weil sie die Frau ist"...


      LG
      ToyotaBus

      • esta_11913668

        Hmm... :neutral:
        Okay, dein Freund kann/muss dich motivieren wenn du mal antriebslos bist... okay, wenn es funktioniert und ihn "nicht stört", warum nicht.
        Wie sieht es in anderen Bereichen aus? Ist er da auch der "aktivere", werden Entscheidungen von ihm "vorgeschlagen" und du entscheidest dann ob oder nicht?
        Versteh mich bitte nicht falsch, ich will da jetzt sicher nichts kritisieren oder gar beleidigen, ich frag rein aus Neugierde, denn ich kann mir vorstellen, daß dieses "ständige Antreiben" auch für so manchen Zündstoff sorgen kann.


        LG
        ToyotaBus

        • :BIEN:
          <<<Wichtig, für mich zb. ist das der ""Grundkurs"" stimmt, und man die andere Meinung ernst nimmt, achtet und respektiert.
          In dem Moment befinden sich dann beide auf einer ""Augenhöhe"", sprich, Gleichberechtigung..
          Respekt, Achtung und Toleranz, sind für mich die ""Werte"" in einer Beziehung.>>>


          Einer Meinung, :super:


          Lg
          ToyotaBus

        • cicely_12274634

          @kruemel, post von 13:09h
          <<<Aber es gibt durchaus Dinge, die auch eine Frau schaffen kann. Z.B. Traktor fahren und Mähdrescher bedienen, etc.>>>
          -Natürlich, dem Fahrzeug ist es egal, ob ein Mann oder eine Frau fährt, ausser es ist so ein technisches Wunder wie unser Auto: Jedes Mal wenn meine Frau mit ihm irgendwohin fährt, wird irgendwas kaputt... Da ein Lämpchen, da fehlt Öl... dann verabschiedet sich der Keilriemen....Ich glaub unser Auto mag sie nicht :roule:, denn bei mir ist nie was :mrgreen:


          Was mich auch irgendwie stört: Wieso dann aber noch immer eine Einkommensschere zwischen Männern und Frauen in vergleichbaren Tätigkeiten klafft? Von Seiten der Arbeitgeber werden oft längere Fehlzeiten aufgrund von Kinderbetreuung und -Krankheiten angeführt, aber meines Erachtens ist es schlichtweg unfair, daß Frauen immer noch um gute 10-15% weniger verdienen als Männer.


          LG
          ToyotaBus

        • esta_11913668

          @esterya1, post vom 27.01. um 12:02h
          <<<Ich habe wenig Motivation, von mir selbst aus etwas zu leisten, weil ich genauso gut einfach nur vor meinem Computer rumgammeln und meine Energie für Browsergames verschwenden könnte.
          Mein Freund schafft es aber dann oft, mich zu motivieren, und zwar nicht auf die "du machst das jetzt und aus"-Art (würde sowieso nicht klappen), sondern so, dass ich selbst Bock drauf bekomme und dann weitermache.>>>
          Schon klar, jeder hat mal so einen Tag, oder auch länger andauernde Phase, wo "man keinen Bock auf nichts hat", und dann ist es natürlich gut, wenn man einen Partner hat, der einen motiviert anstatt "anmotzt".
          Da liegt dann halt wieder ein Streitpotential, daß der Andere "ständig an mir rumnörgelt" ;-)


          <<<Dominanz heißt für mich nicht, dass einer dem anderen sagt, was er zu tun hat und dass dieser kein Entscheidungsrecht hat.>>>
          Nein, das soll es ja auch gar nicht, denn dann hätte sich seit den 70-ern ja nichts verändert... Sondern meine Frage war mehr "Muss es in einer Beziehung einen Dominanteren geben? und wenn ja, wie weit kann/darf diese Dominanz gehen, um nicht als "Diktatur" zu gelten?..."


          LG
          ToyotaBus

          • cicely_12274634

            @kruemel, post vom 27.01. 12:35h
            <<<Sonst können wir ja jetzt den Männern auch mal das "Kinder kriegen" überlassen.>>>
            :mrgreen: Also ich für meinen Teil hätte mit dem Kinder-Kriegen, wenn es physiologisch möglich wäre, kein Problem... ist sicher eine interessante Erfahrung ;-)
            Nein, von körperlichen Unterschieden jetzt einmal abgesehen, stimmt es natürlich schon, daß die "Konfliktbewältigung" bei Frauen eher emotionaler stattfindet als bei Männern, und somit bei Vielen schlichtweg kein Konsens möglich wäre... also Stillstand eintreten würde...


            <<<Daher gibt es Bereiche, wo Männer manchmal besser sind als Frauen und Bereiche wiederrum wo Frauen besser sind als Männer.>>>
            Sag das bloss nie einer dieser "Hard-Core Emanzen" :roule:
            "Männer sind nirgendwo besser... Frauen können alles genauso..." -Na dann arbeite mal am Bau und schlepp den ganzen Tag Dachpfannen.... ;-)
            Wie du schon richtig geschrieben hast,
            <<<Schon alleine von der Konstitution der Frau her sind einige Dinge nicht machbar und das gleiche beim Mann.>>>

            • cicely_12274634

              @kruemel, post vom 27.01 12:18h
              <<<Das nenne ich doch mal ein Diskussion >>>
              Ich dachte mir ich muss mal wieder eine neue Diskussion anreissen, vielleicht mit einem leicht provokanten Thema ;-)


              <<<Ich denke, dass es immer noch Teilbereiche gibt, wo ganz klar der Mann eher das Sagen hat. Genauso wie es Bereiche gibt, wo ganz klar die Frau das Sagen hat.>>>
              Ist bei mir genauso, jeder hat "sein Hoheitsgebiet" ;-) und natürlich sollten "Familien-Entscheidungen gemeinsam getroffen werden, aber wie ich schon zuerileu weiter unten auf sein/ihr? Post von 11:26h geantwortet habe, stellt sich mir die mehr hypothetische Frage, ob absolute Gleichberechtigung A) überhaupt möglich ist und B) nicht eher zum Stillstand führen würde...


              Lg
              ToyotaBus

              • israel_12701333

                @zuerileu, post vom 27.01 11:26h
                <<<Ich finde die lustigerweise These vom "Strecker und Füger" ,wie in HIMYM erklärt wird, eigentlich recht logisch>>>
                -Kenn ich auch, und hat mich unter Anderem eben zu dieser These gebracht:
                Übernimmt immer einer der Partner den dominanteren Part?
                Kann man überhaupt eine Beziehung führen, ohne daß einer "der Dominantere" ist? Würde eine solche Beziehung überhaupt funktionieren, wenn in manchen Dingen nicht einer der Partner (überspitzt gesagt) sagen würde "So, und so machen wir das jetzt?" da bei vielen Dingen ein Interessenskonflikt bestehen würde der bei "komplett gleichberechtigten Partnern ja nur zu einem Patt führen würde?


                LG
                ToyotaBus

              • @misterbutterfly, post vom 27.01 11:57h
                <<< das finde ich total in ordnung, solange sie nach perönlichen neigungen des individuums und nicht nur aufgrund des geschlechts ("das gehört sich halt so" << den satz hass' ich bestialisch!) gemacht wird. man sollte aufgrund des charakters des menschen entscheiden, wer für was zuständig ist und wann gemeinsam entschieden wird, weils trotzdem meinungsverschiedenheiten gibt, finde ich. alles andere finde ich persönlich zumindest als "zu-einfach-gedacht" oder sogar als diskriminierend.>>>
                -Die "Aufteilung der Zuständigkeiten" müssen ja nicht zwingend "geschlechtertypisch" erfolgen, dies ist einfach vereinbarungssache zwischen den beiden Partnern.
                So wird wahrscheinlich in den meisten Beziehungen, z.B. Rechtliches vom Mann geregelt werden, weil die sich oft besser auskennen, Ausnahme natürlich wenn die Frau z.B. Anwältin ist ;-)


                <<<streit darum, wer was tut oder lässt wirds immer geben, das nach geschlecht zu "lösen" halte ich für ne zu bequeme nummer, die heute zu zeiten des "indiviualismus", in dem jeder das recht auf seine eigene persönlichkeit hat, mE zu recht verrufen ist>>>
                -Stimm ich zu, sollte zu gleichen Teilen (oder zumindest für Beide zufriedenstellend) aufgrund der persönlichen Vorlieben aufgeteilt werden


                Lg
                ToyotaBus

              • Hallo miteinander,


                Ich möchte wieder einmal eine neue Diskussion starten, mit dem Titel


                "Gleichberechtigte Partner in einer Beziehung, geht das eigendlich?"


                Noch bis zu unserer Eltern-Generation waren die Fronten klar:
                Der Mann bestimmte im Grossen und Ganzen was geschieht, die Frau hatte zu tun.
                Dann kam die 69-er Bewegung und mit ihr langsam die Emanzipation der Frau.
                Alles schön und gut, und seitdem sind in vielen Beziehungen/Ehen, Mann und Frau
                "gleichberechtigte Partner"... ...wirklich? ...funktioniert das?


                Meine (für manche vielleicht provokative) These, die ich jetzt einfach mal so in den Raum stellen möchte:


                Ich glaube in jeder Beziehung nimmt (zumindest in Teilbereichen, und vielleicht im Wechsel)
                einer der Partner den dominanten Part ein, der gewisse Dinge des Lebens "entscheidet".


                Bevor mich jetzt die "Kampf-Emanzen" gleich verbal steinigen, möchte ich hinzufügen,
                daß ich jetzt sicherlich keine Lanze für das Partriarchat brechen möchte, genauso wenig wie die
                von manchen Emanzipations-Hardlinern geforderte Umkehr in eine Frauenvorherrschaft.
                (Meiner Meinung nach ist es hinter verschlossener Tür ohnehin in vielen Beziehungen/Ehen
                die Frau, die "die Hosen anhat" ;-) )


                Aber funktioniert es überhaupt, wenn beide in ALLEN Fragen quasi demokratisch die weitere
                Vorgehensweise beschliessen? Ist es nicht so, daß sich im Laufe der Zeit eine gewisse
                "Gewaltentrennung" etabliert, also jeder einen gewissen Teilbereich hat in dem "er/sie bestimmt"
                und nur einige Bereiche "wirklich gleichberechtigt" entschieden werden?
                Ist eine solche (sofern halbwegs ausgewogene) Trennung nicht dynamischer und auf Dauer
                lebensfähiger als "totale Demokratie", bzw. kann man eine solche überhaupt leben?


                Oder versteht ihr unter Gleichberechtigung schon, daß die Frau überhaupt in den Entscheidungsprozess
                miteingebunden wird, in welchem Umfang dann auch immer...


                Freu mich schon auf eure Antworten und


                LG
                ToyotaBus

              • cicely_12274634

                @kruemel575, post 26.01. 11:16
                <<<Aber wie Du siehst, scheinen doch mehr Menschen mittlerweile an der festen Partnerschaft inkl. Ehe zu zweifeln.>>>
                - Sicherlich, Zweifel hat jeder mal, egal wie gut die Beziehung/Ehe läuft, aber wie du schon oben geschreiben hast, <<<...immer alles perfekt, wäre mir auch zu langweilig>>> ;-)
                Der eine oder andere Streit, gehört dazu und macht es erst interessant... auch wenn es in dem moment nicht gerade lustig ist :roll:


                LG
                Toyotabus