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lionne_11872416

  • 19. Juni 2011
  • Beitritt 19. Feb 2011
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  • Wie geht es dir jetzt?
    Mein Beileid Simone,


    das tut mir sehr Leid, dass dein Papa so leiden musste die letzten Tage seines Lebens.
    Mein Papa ist ca. vor einem Jahr gestorben und ich vermisse ihn sehr. Ich versuche tapfer zu sein und muss das auch, aber der Tod kam so plötzlich...


    Ich hoffe auch immernoch, dass ich die Schlüssel in der Türe höre und er einfach ganz normal von der Arbeit heimkommt.


    Ich wollte wisse, wie es dir heute geht? Das erste Jahr soll ja immer das Schlimmste sein... aber die Erinnerungen werden galube ich immer schmerzhaft sein, auch wenn ich mit niemandem tauschen möchte und einen anderen lebendigen Papa haben möchte.


    Liebe grüße

  • Sorry
    Sorry, dass mit dem Grab habe ich einfach überlesen, ich habe von mir erzählt...wollte dich nicht verletzen, sondern einfach von meiner Situation erzählen.


    Meine Cousins haben auch vor 2 Jahren ihren Vater verloren. Es gab eine Seebestattung, da er vebrannt wurde.
    Ohne Grab ist es glaube ich ein wenig schwerer mit seiner Trauer an einen bestimmten Ort zu gehen.


    Dennoch glaube ich, dass dein opa auf dich schaut und nicht will, dass du die ganze Zeit so traurig bist, wolltest du das wenn es anders wäre?


    Und die Gedanken, dass es dir nichts ausmachen würde nicht mehr zu leben, die kenn ich nur zu gut..aber bitte tu das deinen Kindern nicht an, ich weiss es aus Erfahrung, dass es nichts schlimmeres auf der Welt gibt als ein geliebten Menschen zu verlieren, also lass die Gedanken...

  • Verstehe dich
    Ich verstehe deine Trauer. Vorletzes Jahr ist auch mein Opa gestorben, letztes Jahr mein Papa und das viel zu früh...
    Der Tod deines Opas ist noch nicht lange her. Bei mir schleicht sich so langsam wieder ein wenig "Normalität" ein, die größte Trauer ist vorbei und die meisten Leute sagen ja, dass das erste Jahr das Schlimmste ist.


    Ich verstehe dich sehr gut, auch bin sehr traurig über den Tod meines Papas und wünshce mir einfach, dass er eines Tages ganz normal heimkommt.


    Jedoch musst du nach vorne schauen. Die Dankbarkeit für das was ihr zusammen erlebt habt, ist ein erster Schritt!!
    Er ist "relativ" alt geworden und musste nciht jahrelang durch eine Krankheit leiden.


    Ich habe nur in solchen Momenten das Gefühl, dass mein Papa bei mir ist, wenn ich bei Prüfungen oder Vorstellungsgesprächen bin, d.h. wenn ich Zusprache brauche oder aufgeregt bin.


    Meine Kollegin hat mir ein Fotoalbum geschenkt, das hat sie gemacht, als ihre Oma gestorben ist. Sie hat Bilder reingeklebt und Erinnerungen reingeschrieben. Dafür fühle ich mich noch nciht bereit, denn Fotos können sehr schmerzhaft sein.


    Ich habe mir überlegt eine Art Tagebuch über meine Gefühle und Gedanken zu schreiben, um einfach alles rauszulassen.
    Vielleicht gefällt dir diese Idee?


    Gehst du sonst oft auf sein Grab?Ich stelle gerne Blumen dahin, weil ich mir denke, dass mein papa es sieht und sich freut. Ich spreche manchmal auch nur so vor mich hin mit ihm (so wie: "Ach Papa, wieso bist du nicht da...", "Ich denk an dich")


    Du darfst dich nicht zu arg hängen lassen, du hast doch noch (hoffentlich) sehr lange zu leben.


    Vielleicht musst du dir einfach ein Ventil suchen. Darf ich dir nen Tipp geben? Gegen Wut hilft squashen sehr gut ;-)

  • HI
    Hallo,


    denselben text könnte ich geschrieben haben. Vorletztes Jahr habe ich meinen Freund auch betrogen. Ich hatte danach einrichtig schlechtes Gewissen und wusste nicht, was ich machen sollte. Die rsten Tage danach konnte ich ihn auch ganz normal küssen, aber eine Woche später habe ich es nicht mehr ausgehalten.
    ...ja es hat sein Herz zerbrochen und die Situation war echt sch..., weil er mir vertraut hat, als ich gesagt habe ich geh mit meinen Mädels in die Disko.


    Leider kannte er ihn und das machte es nicht besser da er ihn nie besonders mochte.
    Ich würde es jedem raten (und zwei meiner Freundinnen haben ihren Freund auch betrogen, beide haben nichts gesagt...) es zu beichten, so war es bei mir. ich wollte lieber ehrlich sein und die Konsequenzen (Trennung, Verletzung) tragen als es Jahrelang mit mir herumzuschleppen...aber da ist jeder anders.


    Mein Freund wollte damals trotzdem mit mir zusammen bleiben, jedoch waren wir auch ca. 1 Monat getrennt, da er es doch nicht konnte, was ich voll und ganz verstanden hab...es war ja schließlich mein Fehler!
    Heute sind wir wieder zusammen und es werden bald vier Jahre.


    Ich verstehe deine Situation, aber versuch dich mal in seine Lage zu versetzen. Meiner Meinung kommt es irgendwann einmal heraus, aber es gab ehrlich gesagt auch Momente, wo ich es bereut habe, es ihm gesagt zu haben...


    Ich finde man sollte zu seinen Fehlern stehen. Stell dir mal vor in 5 Jahre oder so packt dich auf einmal das schlechte Gewissen und du musst es ihm sagen, da er dir so vetraut und er weiss dann, dass du es die ganze zeit verheimlicht hats und es zudem noch deine Freundinnen wussten....


    Mein Freund hat mir nämlich damals vorgeworfen, dass ich ihn ne Woche "verarscht" habe...


    Wie auch immer du dich entscheidest, es sollte für beide Seiten fair sein. Viel Glück :)

  • Korrektur letzter Satz...
    Also: sei nicht so egoistisch. Du kannst gerne abnehmen, aber bitte NICHT so, wie du es bisher getan hast.


    Liebe Grüße und mach keine Dummheiten Süße!

  • Hallo decembertear
    Hallo decembertear,


    ich habe deinen Beitrag gelesen und er hat mich sehr an mich erinnert. Es gab auch bei mir so eine Zeit, in der ich superdünn sein wollte. Nach dem Abi wog ich 52 kg bei 1,60m. Ich hatte also während der Lernphase zugenommen.
    Ich ging 1 Jahr ins Ausland und wollte dort ( ohne mütterliche Kontrolle*g*) abnehmen. Diese Nulldiät und das spätere Übergeben habe ich auch getan... Und ich war auch sehr zufrieden mit meiner Figur, ein Jahr später wog ich nur noch 45 kg! Aber alle in meinem Umfeld sagten mir ständig (!) ich wäre zu dünn und das hat richtig genervt und durch normales Essen zuhause nahm ich wieder zu.


    Vielleicht überlegst du dir, wieso du nichts mehr essen willst, denn das Abnhemen ist ja nur eine andere Form der Selbstzerstörung!
    Ich zum Beispiel wollte damals viel hübscher und dünner sein als die Exfreundin meines damaligen Freundes, da dieser noch viel mit ihr zu tun hatte...total doof, wenn ich heute darüber nachdenke!


    Versuch doch mal dich auf was anderes zu konzentrieren als die Abnehmerei. ich weiss dass das vielleicht schwer fällt, denn ich kann mir denken, dass du bestimmt von morgens bis abends an Essen denkst. Tu das nicht, konzentriere dich auf andere Sachen, Sachen, die du an dir magst, sei es deine Eigenschaften als Mensch oder irgendwelche Körperteile (Ich z.B. wäre gerne 1,70 m :-)) oder deinen Beruf oder Sport?!


    Heute wiege zwischen 48 und 50 kg, mein Gewicht schwankt immer je nach Laune.


    Wenn ich auf der Straße manchmal so superdünne Menschen sehe, dann denke ich immer: die haben irgendein Problem oder sind ganz arg traurig... und du möchtest doch bestimmt nicht, dass Menschen so über dich denken.
    Wenn ich traurig bin, nehme ich ab, denn dann bekomme ich nichts herunter.


    Wenn du wirklich abnehmen willst, bewege dich viel und esse abends nicht zu viel. Lass die Fressattacken. Iss lieber ein paar Süßis zwischendurch, das stillt den großen Hunger abends. Durch die Magensäure im Hals sind Magersüchtige sehr gefährdet, Speiseröhrenkrebs zu bekommen und willst du das? Willst du wirklich dass sich deine Familie Sorgen um dich machen muss, vielleicht um dein Leben fürchten müssen, nur weil du denkst, dass du fett bist??


    Und mit 45 kg bei deiner Größe wirst du ins Krankenhaus eingeliefert oder bist schon woanders...sorry! Ich seh das nicht so locker, auch wenn ich auch mal so ne Phase hatte, aber ich habe letztes Jahr meinen Vater verloren und den Verlust eines geliebten Menschen, den wünscht man niemanden. Also: sei nicht so egoistisch. Du kannst gerne abnehmen, aber bitte so wie du es bisher getan hast.


    Liebe Grüße und mach keine Dummheiten Süße!

    • An Christoph110406:
      Hallo,


      ich habe eben gelesen, was dir alles so wiederfahren ist und das tut mir so unendlich Leid. Letztes Jahr ist mein Papa gestorben, ganz plötzlich...ich kann mir in etwa vorstellen, wie du dich fühlst, auch wenn der verlust des eigenen Mannes bestimmt anders schmerzt als der des Vaters...Ich will meinen Papa auch zurück. und erst jetzt nach fats einem Jahr habe ich glaube ich kapiert, dass nicht eines Tages ich einen Schlüssel in der Tür höre und mein Papa ganz normal heimkommt.


      Die Wut auf Gott verstehe ich sehr sehr gut und man fragt sich womit man diese Schicksalschläge verdient hat und warum die Welt so ungerecht ist! Kurz nach dem Tod meines Vaters hatte ich echt eine Stinkwut und dachte, dass ich den Glauben an Gott verliere. Da sagte mir meine Mama, dass mein Vater immer gesagt hat: Man darf Gott nicht für alles verantwortlich machen. Das hat mir ein wenig geholfen, auch wenn die Wut glaube ich für immer bleibt.


      Ich hoffe, dass dir deine Familie und Freunde Kraft geben und dich unterstützen wo sie nur können.


      Weisst du, was mir meine Mama gesagt hat, als ich einmal gar nicht mehr aufhören konnte zu weinen?
      Sie sagte: Gott gibt nur den Menschen die Schicksalsschläge, die auch stark genug sind, diese zu ertragen. Und es stimmt, durch den Tod meines Vaters sind auf einmal andere Dinge viel wichitger, man genießt das Leben, denn es kann jederzeit vorbei sein.


      Trauere ruhig, du hast allen Grund dazu! Deine Kinder werden dir Kraft geben, weiterzuleben und durch sie ist dein Mannes hier bei dir...überall :)

    • Re: Mein Papa
      Hallo Melanie,


      ich habe letztes Jahr meinen Papa verloren. Ganz plötzlich lag er eines Morgens tot in seinem Bett.
      Ich habe eben bei der Umfrage mitgemacht. Auch wenn mir teils dir Tränen gekommen sind, fand ich es sehr interessant!


      Wünsche dir viel Erfolg bei der Studie.


      Grüße