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liesa_11922512

  • 4. Apr 2013
  • Beitritt 16. Juli 2011
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  • :AMOUR:
    Wir haben uns überraschen lassen. Ich fand es total spannend bei der Geburt zwischen die Beine zu gucken und zu sehen was es war (ein Junge =) ).


    Er hatte die ganze Schwangerschaft über lustige Kosenamen (immer wechselnd) und ich hab schon in der Schwangerschaft ne gute Bindung aufgebaut.


    Kinderzimmer hat er auch nicht, hätte ich jetzt aber auch nicht rosa oder blau gestrichen :beurk:
    Klamotten hatten wir ganz viele ehr jungsmäßige gekauft, aber einfach, weil wir selber nicht so auf Rüschen stehen und Kleidchen für Babys irgendwie unpraktisch sind. Die Verwandtschaft hat glaub ich auch ehr nach der Geburt eingekauft. Und wenn sie schon vorher einkaufen hat es ein gutes: Man bekommen wahrscheinlich nicht so viele Klamotten, sondern ehr cooles Spielzeug oder Deckchen oder so, was man meiner Meinung nach besser gebrauchen kann.


    @teufelchen: Ich kann's nur empfehlen. Hatte Hausgeburt mit Überraschungseffekt, es war einfach nur toll =)

    • Gerade beim
      4. Kind würd ich das doch auch einfach alleine durchziehen. Die Hebamme würd doch wahrscheilich eh zu spät kommen und auffangen kann der Mann das Baby auch :mrgreen: da braucht man doch keine Hebamme für.

    • Und bloß nicht zu zaghaft!
      Wir haben am Anfang viel zu zaghaft gerubbelt beim sauber machen, weil es darunter immer so rosa geschimmert hat hab ich mich nicht getraut vernünftig zu rubbeln. Sollte man aber, da es sonst wund wird (sagte mir meine Hebamme). Jetzt wird er bei jedem Baden überall gerubbelt und nachher dann schön trocken gerubbelt (ist ja auch wichtig, dass die Feuchtigkeit überall wieder verschwindet). Dazu föhn ich ihn nach dem Baden ein bisschen und lass ihn in der warmen Luft strampeln.
      Meine Hebamme hat mir gesagt ich soll mit Öl und Cremes sehr sparsam sein und wirklich nur benutzen, wenn etwas leicht wund ist. Weil sich die Haut sonst zu sehr daran gewöhnt. Ist wohl dieser Effekt wie beim Pflegestift für die Lippen (je häufiger man den anwendet, desto häufiger muss man den anwenden).
      So, keine Ahnung ob das alles so stimmt, aber bei uns funktioniert es wunderbar und der Kleine war noch nie wund und hat immer rosige Haut.^^

    • Ich glaub
      ich wander aus =) das hört sich ja traumhaft an. hier regnets den ganzen tag nur =/

    • Ich find
      das Knuspermüsli (Dinkel oder Hafer oder Schoko gibt's da) von DM total lecker, das landet immer in meinem Korb.

    • Der Wunsch
      in deinem Alter ist glaub ich gar nicht mal so unnormal. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir auch Mädels in der Klasse hatten, die schon sehr konkret daran gedacht haben ne Familie zu gründen (ich wollte das allerdings immer erst mit 30 oder älter--> hehe is nix draus geworden, jetzt war ich doch "erst" 25).
      Aber ich glaube auch, dass man dem Wunsch ehr nicht nachgeben sollte. Oder wenn, dann höchstens, wenn es von beiden Seiten gewünscht ist (auch vom Papa) und man einen Plan hat, wie man das bewerkstelligen will.
      Du kannst ja mal mit deinem Freund darüber konkret reden. Also, dass du es ernst meinst und so. Vielleicht auch mal mit deinen Eltern. Aber so hinterm Rücken von deinem Freund würd ich das nicht machen, das ist dann einfach schon der Anfang vom Ende!
      Liebe Grüße =)

    • Bist du
      denn nicht in deutschland gemeldet? wenn doch, dann bist du glaub ich versichert.


      aber abgesehen davon würd ich an deiner stelle auf jeden fall ins krankenhaus bzw. zum arzt, das hört sich wirklich nicht normal an.

    • Meiner =)
      http://forum.gofeminin.de/forum/matern1/\_\_f187733\_matern1--love-Hausgeburtsbericht-von-Stijn-love.html


      Mein eigentlicher ET war der 28.02., aber der Tag kam und nichts passierte. Bei der Untersuchung bei meiner Gynäkologin an dem Tag gab es auch noch nichts spektakuläres. Muttermund noch geschlossen, verkürzt und weich. Auch in der vorangegangenen Zeit hatte ich nur einen Tag mal mit Vorwehen zu kämpfen.
      Ab jetzt wollte ich die Vorsorge bei meinen Hebammen im Geburtshaus fortsetzen, da ich mit ihnen eine Hausgeburt plante. Bei meiner ersten Vorsorge am 01.03. gab es noch keine Wehen auf dem CTG, daher hieß es weiter abwarten und Himbeerblätter-Eisenkrauttee trinken. Am 03.03. hatte ich dann ganz leichte Wehen was mich natürlich schon total gefreut hat. Eine halbe Stunde vor Abfahrt zur Vorsorge hatte ich dann plötzlich eine Menge braunes Blut am Toilettenpapier. Da hab ich dann schon gedacht das sei der Schleimpfropf gewesen. Als ich das meiner Hebamme erzählte hat sie mich auch kurz vaginal untersucht, aber vom Befund der Ärztin von vor vier Tagen hatte sich nichts mehr getan, außer dass meine Hebamme ganz viel braunes Blut am Handschuh hatte. Ich bekam dann den Tipp von ihr an dem Abend indisch zu kochen und bei einem Gläschen Rotwein in der Wanne mit einem Lavendelbad zu relaxen. Jetzt ging es wieder nach Hause, aber frohen Mutes, dass sich doch endlich mal ein bisschen was tut. Die Anweisungen der Hebamme haben wir dann auch befolgt und machten uns einen schönen Abend. Im Laufe des Nachmittags ging dann auch der wirkliche Schleimpfropf (mein Vergleich wäre rote Götterspeise) ab und die Blutung verschwand.
      In der Nacht darauf haben ich und mein Freund dann kaum geschlafen vor lauter Wehen, er wohl ehr wegen meinem Rumgestöhne. Sie wurden auch heftiger und regelmäßig, sodass ich mich auf sie konzentrieren musste, aber gegen Mittag am 04.03. war dann wieder einigermaßen Ruhe, sodass ich das ganze schon als Vorwehen abtat. Wir haben dann noch den Film Hugo geschaut, den wir uns am Abend vorher schon ansehen wollten. Danach wollte ich die Wehen dann mal herausfordern und bat meinen Freund darum mit mir einen Spaziergang zu machen. Wir waren eine gute halbe Stunde unterwegs und es kamen auch ein paar Wehen bei denen ich mich an meinen Freund anlehnen und veratmen musste. Ich war aber immer noch der Meinung, die Wehen dauern nicht länger als eine halbe Minute. Um 20 Uhr waren wir wieder zuhause und die Wehen wurden mehr und die Abstände kürzer. Irgendwann fingen wir an die Abstände und Wehenlängen zu messen. Abstände lagen so zwischen 1 Minute und 5 Minuten und Wehenlängen waren über einer Minute. Ich war immer noch der Meinung das sei ja keine Regelmäßigkeit. Aber langsam wurden die Wehen immer heftiger und ich lag nur noch im Bett und versuchte ganz tief in meinen Bauch zu atmen. Zwischendurch ging ich noch einmal in die heiße Wanne, die Wehen blieben zwar, waren aber etwas leichter auszuhalten. Nach langem Zögern rang ich mich um 1 oder halb 2 Uhr nachts endlich dazu durch meine Hebamme (die Schicht hatte gewechselt) anzurufen. Bei unserem Telefonat wurden meine Wehen dann schwächer und hatten längere Abstände, sodass wir uns erst mal darauf einigten, dass ich versuche zu entspannen und sie anrufe, falls es trotzdem unverändert bleibt. Mit Entspannung war irgendwie so gar nichts, also rief ich meine Hebamme nach einer Stunde wieder an, sie möge doch bitte vorbei kommen. Um 3 Uhr war Jutta dann bei uns.
      Ich konnte zu dem Zeitpunkt schon nur noch in den kurzen Wehenpausen kommunizieren. In einer Wehenpause untersuchte sie mich: Muttermund 4-5cm auf und weich. Ich war total baff, dass das wirklich funktioniert und dann auch noch bei mir. Jutta machte es sich in unserem Wohnzimmer gemütlich und trank Tee. Ab und zu kam sie ins Schlafzimmer um nach uns zu sehen. Mein Freund wich mir nicht von der Seite und tat alles, was ich wollte. Wasser geben, massieren, aufstehen helfen, festhalten. Ich versuchte auch ein bisschen aktiver zu werden und ein paar stehende Positionen einzunehmen, aber irgendwie zog es mich immer wieder ins Bett auf die Seite zurück. Nicht einmal, weil es die beste Position für die Schmerzen war, sondern ich glaube, weil ich das mit Schmerzlinderung assoziiere. Also, wenn es mir schlecht geht will ich mich hinlegen und ausruhen.
      Irgendwann lies Jutta mir dann ein Bad ein. Beim Einsteigen bekam ich eine sehr heftige Wehe und wollte direkt wieder raus. Jutta überredete mich es doch mal auszuprobieren und für ein paar Wehen blieb ich dann auch drin, aber irgendwann wurde es mir zu heiß. Zurück im Zimmer wechselte ich immer wieder vom Bett in eine stehende Position. Alles war doof, alles tat weh, wo sollte das bloß enden?
      Nach dem nächsten Toilettengang hing ich, mal wieder, über dem Badewannenrand und versuchte eine Wehe zu veratmen. Da kam plötzlich Fruchtwasser aus mir raus. Ich glaub mein Gedanke war: Oh Gott, jetzt gibt es kein Zurück mehr! Als ob es das vorher gegeben hätte. Ab jetzt lief es ständig aus mir raus. Das nächste Muttermundabtasten war der Horror, da sich die Wehen noch einmal verstärkt hatten. Aber immerhin war er schon 7cm geöffnet, mir kam das in dem Moment reichlich wenig vor. Es ging immer weiter und die Wehen wurden heftiger. Beim nächsten Abtasten: 9cm, nur noch ein kleiner Saum steht. Warte, ich schieb den eben übers Köpfchen! Ich war total verwirrt, was das jetzt bedeutete. Anscheinend, dass nun die Eröffnungsphase zuende ist. Von jetzt an meinte Jutta, würden die Schmerzen nicht mehr größer, nur der Druck stärker. Und sie hatte recht. Der Druck wuchs von Wehe zu Wehe, bis irgendwann der Drang einsetzte zu drücken. Ich konnte gar nichts dagegen tun, obwohl ich nicht hätte drücken sollen. Mein Bauch drückte von ganz alleine.
      Ab jetzt lag ich auf der Seite und hielt in den Wehen mein Bein in die Luft. Es wurde die ganze Zeit fleißig Dammschutz betrieben: Warmer Waschlappen, Dammmassageöl. Als ich endlich drücken durfte war das so toll. Hatte aber auch verdächtig was von Verstopfung. Es ging ganz langsam voran und mein Freund, der vorher meinte er sitzt dann ehr hinter mir, guckte dem Treiben ganz schamlos zu. Irgendwann wurde dann im Raum darüber geschnackt, dass man beim letzten Pressen das Köpfchen schon gesehen hat und das es typisch holländisch sprich: blond ist. Nach der nächsten Presswehe hab ich dann mal Köpfchen gestreichelt. Es war ganz weich und zusammengepresst noch recht weit in mir drin. Die Zeit verging so rein gar nicht und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass sich groß etwas tut. Irgendwann fing Jutta an meinen Damm nach jeder Presswehe weiter zu dehnen und ich durfte nur noch langsam drücken. Ein paar Mal war das Köpfchen dann wohl schon fast raus aber flutschte immer wieder zurück. Aber als es endlich draußen war kam der Köper ganz schnell hinterher und mit ihm auch der erste Schrei. Das hab ich mir dann auch selber angeschaut. Und jetzt kam der große Moment und sie hob IHN hoch (wir haben uns vom Geschlecht überraschen lassen) und legte mir den kleinen Stijn auf die Brust. Er war ganz blau und hatte Badewannenhände, aber so niedlich.
      Danach hatte mein Köper wohl keine Lust mehr und irgendwann fragte Jutta mich, ob ich denn keine Wehen mehr hätte, wegen der Plazenta. Ne, hatte ich nicht, hatte ich auch gar keine Lust mehr drauf. Aber Jutta lies nicht locker und zog an der Nabelschnur, irgendwann erbarmte ich mich zum pressen und schon war die Plazenta draußen. Ich hab sie mir zeigen lassen und war total fasziniert.
      Bei der Untersuchung kam raus, dass alles in Ordnung war. Ich hatte eine leichte Schürfung irgendwo in der Scheide, die mittlerweile aber auch schon wieder abgeklungen ist.
      Dann kam das große Kuscheln mit Mama und Papa, die U1 und das erste Anlegen.


      Es war eine echt anstrengende Traumgeburt, bei der ich wirklich froh war zuhause zu sein und gar nicht erst die Möglichkeit einer PDA oder eines Kaiserschnitts gehabt zu haben (beides hätte ich wahrscheinlich in dem ein oder anderen Moment dankend angenommen).


      Stijn wurde am 05.03.2012 um 10:16 Uhr bei uns zuhause mit einem Gewicht von 3800g bei einer Länge von 53cm und einem Kopfumfang von 35cm geboren und wir sind mächtig stolz auf unseren Kleinen.

    • Meine Schwangerschaft
      hat auch mit nem Blasenentzündungsgefühl angefangen. Aber du wärst dann doch jetzt schon etwas länger schwanger, mach doch einen Test, der müsste doch schon funktionieren.
      Alles Gute.

    • Wenn du
      wirklich gläubig bist und deine Tochter so erziehen möchtest wäre doch vielleicht ne schöne Bibel mit ihrem Namen ein schönes Geschenk. Vielleicht mit nem schön bunten Stoffumschlag oder so. Da fängt sie zwar nicht gleich was mit an, aber hat sehr lange was davon.

    • :BIEN:
      Ich hab ihn getrunken. Zwar eine Woche "übertragen", aber eine relativ einfache Geburt gehabt. Und vor allem hab ich keine Verletzungen davongetragen. Der soll doch auch eigentlich "nur" den Beckenboden locker machen?! Naja, keine Ahnung, ob's an dem Tee lag, aber er hat bei mir auf jeden Fall nicht geschadet.

    • Für die Spamängstlichen...
      ...man kann auch einfach bei DM reingehen und das alles am so nem Computer ausfüllen (man kann ja Max Mustermann oder so angeben) und sich das Paket direkt abholen. Macht man dann halt nochmal, wenn das Baby da ist. Dann haben die ja die Adresse nicht. ;)

    • Während der geburt
      hatte ich das auch nicht und fand das super entspannt. aber in kliniken ist das glaub ich pflicht, oder?

    • Ich hab das
      auch mal übersprungen. also müssen tust du das nicht.

    • Dankeschön für die Glückwünsche
      an euch alle. Wir leben uns schon wunderbar ein und haben eine tolle Zeit zusammen.


      LG

    • Mir hat meine Hebamme
      genau das gleiche gesagt. Ich war total baff, weil ich auch keinen Sport mache. Ich kann jetzt nur von mir sagen, dass ich keine Schwangerschaftsstreifen bekommen habe. Weiß aber überhaupt nicht, ob das irgendwas mit der Straffheit der Bauchdecke zu tun hat.


      LG

    • Herzlichen Glückwunsch
      Ich freu mich so, dass auch bei dir die Hausgeburt geklappt hat und bin jetzt ganz gespannt auf einen Bericht.
      Ihr habt auch echt schöne Namen ausgesucht.
      Viel Spaß jetzt erstmal mit dem (ganz schön) Kleinen ;)

    • Hausgeburt vorbereiten
      Wir haben eine List mit Utensilien bekommen, die wir bereit halten mussten. Tapezierfolie, Krankenunterlagen, Waschlappen, Handtücher... Als die Hebamme ankam hat mein Freund dann das schon bezogene Bett mit Tapezierfolie ausgelegt und nochmal bezogen. Darauf kamen dann zwei Krankenunterlagen. Fertig. Und wenn ich aufgestanden bin und über dem Stuhl hing oder so hat die Hebamme mir ne Krankenunterlage und ne Vlieswindel zwischen die Beine gelegt, sodass der Teppich etc. verschond geblieben sind =)

      • @memime
        Wir wohnen auch in einem Mehrfamilienhaus. Die Nachbarn haben auch sicher was gehört^^, aber gestört hat mich das überhaupt nicht während der Geburt. Die Nachbarn hören ja auch schonmal gerne laut Musik ;).