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kitty_12487363

  • 14. Aug 2019
  • Beitritt 9. Mai 2017
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  • sarah_18507305

    Es könnte auch vom Nacken kommen, ich hatte schon ver der Geburt Probleme mit einem Halswirbel und hatte immer wieder Schwindel und war deswegen in Behandlung (Traditionelle chinesische Medizin, aber ein guter Osteopath kann das auch) und nach der Geburt hatte ich höllische Kopfschmerzen, 2,5 Wochen nach der Geburt kam sie zu uns nach Hause um mich zu behandeln und mein Wirbel war 1cm verschoben....

  • Komme gar nicht in die Situation, da ich meinen Sohn mit nehme, wenn ich mit ihm alleine bin und ich aufs Klo muss.
    er ließ sich nie ablegen, wollte immer getragen, bei uns sein.
    Jetzt ist er ein Jahr und jetzt kann ich schon mal den Tisch in Ruhe abräumen, weil er mal kurz alleine spielt.
    @ TE: ich wünsche dir viel Kraft, mir hat das Buch "artgerecht - das andere Babybuch" geholfen, meinen Sohn zu verstehen und auch mit den Kommentaren von anderen Menschen "der muss doch auch mal rumliegen und das lernen" umzugehen.

  • Wir haben hier auch ein absolutes Tragebaby, er ist gerade 12 Monate und schläft gerade auch bei mir umgebunden :-)
    Ich würde dir und deinem Partner auf jedenfall eine Trageberatung empfehlen, das haben wir auch gemacht und es war super investiertes Geld. Haben uns erst für ein Tragetuch entschieden, 5,20m da mein Mann sehr groß ist und darin war mini 3/4 Monate glücklich, dann fand er das einbinden doof, danach war er wieder glücklich. Haben uns dann eine Fidella FlyTai von unserer Trageberaterin ausgeliehen und das ist für uns die beste Trage, wir tragen beide viel und haben eine unterschiedliche Statur, deswegen wäre etwas mit Schnallen für uns nichts gewesen. Das tolle an der FlyTai ist, dass man die Träger auffächern kann und so gerade bei einem großen Tragebaby echt toll das Gewicht verteilen kann.
    Auf dem Rücken trage ich ihn aber eigentlich immer im Tragetuch, da ich ihn so hoch binden kann, dass er über meine Schulter gucken kann und die Arme draußen hat, das bekomme ich mit der FlyTai nicht hin.
    Zur Ergänzung haben wir aus dem alten kurzen Tragetuch meiner Eltern einen RingSling gemacht, der war jetzt, als er krank war super zum einkuscheln und trotzdem noch was sehen.
    Ich hoffe, dass du auch die Möglichkeit hast, eine Trageberatung machen zu können und so deine perfekte Trage(hilfe) finden kannst.

  • viola_12697281

    Liebe Sarah,


    hab in dem Post im anderen Forum gelesen, dass du in der 25. Woche bist. Da geht es ja noch um Milimeter beim ausmessen und da ist das Baby schnell mal eine Woche zu groß oder zu klein. Unserer war beim zweiten Ultraschall fast zwei Wochen zu groß, von den Messungen her. Und auf die Welt kam er 4 Tage nach ET mit 3360g und 51cm.
    Die wissen im Bauch glaube ich nichts von Wachstumskurven und Statstiken und eine Woche ist ja wirklich nicht viel.


    Hat dein Arzt denn gesagt, dass es ihn beunruhigt?

  • Guten Mittag,


    eine Bekannte von mir hat ihre Kinder zweisprachig erzogen, obwohl sie beide Deutsche sind. Sie konnte sehr gut Englisch (hat dort länger gelebt, eine Muttersprachlerin bestätigte ihr, dass sie das sehr gut könne) und hat schon im Bauch angefangen, nur Englisch mit den beiden Kindern zu reden. Als die kleine Sprechen lernte, hat sie schon manchmal englsiche Worte benutzt aber das war nur relativ kurz. Aber die Kinder haben nie angefangen auf englisch zu antworten. Sie habena lles verstanden, aber auch deutsch geantwortet und auch mit Menschen, die nur englisch konnte, haben sie nicht geredet. Die Mutter wollte das machen, bis die Kinder in der Schule Englisch haben...


    Ich würde sagen, dass es eher nicht geklappt hat und sie hat es auch aufgegeben, als die beiden 4/1/2 und 6 waren, da sie merkte, das sie ben doch keine Muttersprachlerin ist und manche Dinge einfach nicht ausdrücken konnte, da die Unterhaltungen mit den Kindern immer komplexer wurden, sie haben dann anfangs noch versucht immeram Wochenende Englisch zu reden, aber auch das dann einfach im Alltag vergessen.
    Jetzt haben sie massenhaft Bücher auf Englisch und da sagten sie letzens, als ich das vorgelesen habbe, dass sie das gar nicht alles verstehen würden. Da waren sie 5 und 6/1/2


    Also geschadet hat es ihnen nicht, aber wie viel sie Englisch sprechen können werden, wird sich zeigen

  • Ich würde dir auch vorschlagen deine Hebamme noch mal anzurufen und nachzufragen. Du hast die gesamte Stillzeit anspruch auf Betreuung durch diese. Meine hat mir auch super geholfen, als ich nach 7 Tagen einen Milchstau mit beginnender Brustentzündung hatte. Sie konnte zwar nicht kommen, aber wir haben jede Stunde telefoniert und sie gab mir Tipps und hat gesagt, was mein Freund aus der Apotheke holen soll.


    Mir hilft, wenn ich so einen schmerzenden Milchgang habe, an dem sich harte Stellen bilden, Quark auf eine Stilleinlage zu packen und das bis zum nächsten Stillen im BH zu lassen. Die Einlage saugt das Wasser auf und es ist nicht so eine Sauerei, wie allesmit Quark einschmieren. Was ich bei meinem Milchstau aber machen musste und da war es auch sehr angenehm.


    Gute Besserung dir!

  • Hallo,


    bei uns zog auch erst zu erst der Hund (4 Jahre alte Deutsch-Drahthaar-Labrador Hündin, groooß und schwarz :D ) ein und vor 5 Monaten kam Sohnemann dazu. Ich bin heilfroh, das es so rum war, denn meine Hündin war ein Welpe mit besonderen Asprüchen und super fordernd, die hatte totale Probleme abzuschalten und konnte nicht länger als 20 Minuten draußen bleiben. Da hat ihr echt die Box, die ich eigentlich nur zum Autofahren etablieren wollte, geholfen. Die steht einfach immer offen im Zimmer rum und ist einer ihrer möglichen Liegebplätze und wird sehr geliebt.Die ersten 1.5 Jahre hab ich sie, wenn sie überdreht war in die Box geschickt, Reißverschluss zu und sie ist sofort eingeschlafen und hatte ihre Ruhe. Wenn ich dan mit dem Zug zu meinen Eltern bin, kam die Box (eingeklappt) auch mit un sie fühlt sich dadurch überall zu Hause.


    Unsere Urlaube planen wir so, dass sie mitkommt und dann kann sie am Ferienort mal ein paar Stunden alleine sein.


    Ich denke, dass wir bei unserem nächsten Hund auch nach einem älteren im Tierheim suchen werden, da sich dann der Charakter beurteilen lässt und man wirklich weiß, ob der Hund Kinder mag. Die Geschwister meiner Hündin haben sich sooooo unterschiedlich entwickelt und einige Charakterzüge zeigten sich erst nach 1-2 Jahren.


    Liebe Grüße
    Malibuechen

  • Hallo,


    ich würde auch denken, dass es sowohl an den Schmerzmitteln, als auch and er Geburt an sich gelegen haben kann. Ich hatte eine schöne und entspannte Hausgeburt und kann mich auch nciht mehr 100% an alles erinnern, was in welcher Reihenfolge war und so, habe auch nach ein paar Woche von meinem Freund erfahren, dass ich wohl unter den Presswehen noch dem Hund beruhigende Worte zugerufen habe, weil sie gebellt hat.


    Gibt es die Möglichkeit, dass du ein Nachgespräch im Krankenhaus über die Geburt haben kannst?


    Wünsche dir eine eine schöne Zeit mit deinem Baby

  • Hallo,


    also wir haben uns im Studium bewusst für ein Kind entschieden, ich bin 27 und gerade im Master und unser Sohn ist jetzt 4 Monate alt. Unsere Hochschule bezeichnet sich als extra Familienfreundlich und bisher war es auch so. Ich konnte im Dezember Prüfungen vorziehen und jetzt ist Sohnemann bei mit im Tragetuch immer mit dabei und alle Dozenten meinen: ist ja kein Problem, der ist so süß, ich bewundere, wie Sie das alles so machen....
    Seit Januar diesen Jahres ist auch ein Gesetz in Kraft getreten, auch als Studentin hast du jetzt Anspruch auf Mutterschutz. Bekommst du Bafög? Wenn ja, bekommst du 130€ für das Kind mehr und hast ein Jahr länger Anspruch auf Förderung. Bei uns gibt es eine Sozialberatung an der Hochschule, da war ich einmal in der Schwangerschaft.
    Hier wird das Thema auch noch mal beleuchtet:


    Wenn du weitere Fragen hast, kannst du mit gerne eine PN schreiben.
    Liebe Grüße

  • Hallo, Glückwunsch erstmal zur Schwangerschaft :)
    Ich kann dir berichten, wie es bei mir war. Unser Sohn ist jetzt 3,5 Monate alt und ich studiere im zweiten Mastersemester. Vor der Geburt hatte ich einen Job als wiss. Hilfskraft, da hab ich 410 Euro verdient. Ich hab mit der Krankenkasse telefoniert und dann einen Brief bekmmen, dass kein Anspruch aufs Mutterschutzgeld besteht, den musste ich dann dem Elterngeldantrag beilegen. Ich hab mich da für 2 Jahre lang ElterngeldPlus entschieden, das sind dann 150 Euro. Habe direkt das Bassgeld beantragt, weil sonst wie bei nyx wohl auch nur ein Euro mehr drauß geworden wäre und das war es mir nicht wert vom Aufwand. Ich arbeite jetzt 5 h die Woche weiter, habe dabei aber keinen Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss zum Elterngeld, weil der Verdienst zu gering ist...
    Bekommst du Bafög? Da bekommst du für das Kind 130 Euro mehr im Monat, die man auch nicht zurück zahlen muss. Auch wenn du bisher keins bekommst, lohnt es sich vllt nochmal einen Antrag zu stellen, da sich durch das Kind die Freibeträge erhöhen.
    LG

  • Also meine Hebamme, hat mir diese Regel nicht genannt, könnte ich mich auch gar nciht dran halten. Die letzten Tage war Sohnemann (3 Monate) nicht so gut drauf und da hab ich ihn alle halbe Stunde gestillt, wenn er wach war, normal ist ca. jede Stunde (nachm aufwachen und wieder vorm einschlafen). Und abends darf er auch so viel trinken wie er will und auch dann, wenn er wieder aufwacht oder so halb wach wird, egal, ob er 20 Minuten, oder 4 Stunden geschlafen hat.
    Er wird gar nciht richtig wach, ich rutsch an ihn rann, stille ihn und er und ich schlafen weiter, da guck ich nicht auf die Uhr, wie viel Zeit vergangen ist, seit der letzten Stillmahlzeit.
    Lg

  • Hallo zusammen,


    Unser kleiner Fratz sit jetzt 3 Monate alt und es ist unglaublich, wie schnell er sich entwickelt. Studieren mit ihm klappt auch gut, einmal musste ich bisher einen Kurs ausfallen lassen, weil er nicht so gut drauf war. Und meine Kommilitonen sind alle ganz vernarrt in ihn :) Wenn er dann müde ist, nehme ich ihn ins Tuch und gehe dann mit im draußen spazieren, bis er schläft. Das passiert gerade meistens leider unter weinen....und besonders nachmittags abends.....da ist das kleine Gehirn dann einfach schon mit genug Eindrücken gefüllt. Aber sobald wir dann im Bett liegen, kommt er zur Ruhe und schläft ein. Letzte Nacht hat er von 22.30 bis 5.00 durchgeschlafen, ich konnte es gar nicht fassen :D Oder ich stille ihn nachts wirklich im schlaf und habe es nicht mitbekommen ^^
    Heute Abend haben mein Freund und ich das erste Mal wieder ganz alleine einen Film auf dem Sofa geguckt, naja 3/4, dann ist er eingeschlafen, aber dann gucken wir morgen einfach weiter. Baby wurde auch nur einmal "wach", schnell rüber, kurz gestillt und dann konnten wir weiter gucken.


    Wie ist es bei euch so?
    Liebe Grüße Malibuechen

  • Hallo,
    meine Mutter hat 1985 meine Schwester per geplantem KS auf die Welt gebracht, da sie in Beckenendlage lag. Und dann 91 und 96 erst mich und dann meinen Bruder spontan. Genau hab ich sie jetzt nicht dazu befragt, ob sie Ängste hatte, weiß nur, dass es bei unseren Geburten keine Komplikationen gab.
    Viele Grüße

  • Bin jetzt im 2. Mastersemester, Regelstudienzeit sind 4. Plane aber dsa ganze auf 6 zu ziehen, dann ist der Kleine 2.5. Wir haben ab nächsten September (1 Jahr und 8 Monate) einen Platz bei einer Tagesmutter, vorher werde ich ihn mitnehmen. Meine Eltern oder Schwiegereltern wohnen nicht in der Nähe, mein Freund kann seine Arbeitszeiten mal felxibel einteilen, wenn was dringendes ansteht (Blockwoche oder Prüfung) und der halbe Studiengang ist ganz vernarrt in den kleinen und freut sich, wenn sie ihn mal halten dürfen, damit ich schnell das Mittagessen aufessen kann.
    Viele größere Unis haben auch eigene Kindergärten und Krippen, das gibt es hier an unserer kleinen Hochschule nicht. Aber einen Eltern-Kind-Raum dort kann ich stillen und wickeln oder mit ihm die Pausen verbringen und es gibt dort Spielzeug und sogar ein Bettchen, wo das Kind Mittagsschlaf halten könnte.

  • Hallo,


    also wir haben uns im Studium bewusst für ein Kind entschieden, ich bin 27 und gerade im Master und unser Sohn ist jetzt 2 Monate alt. Unsere Hochschule bezeichnet sich als extra Familienfreundlich und bisher war es auch so. Ich konnte im Dezember Prüfungen vorziehen und jetzt ist Sohnemann bei mit im Tragetuch immer mit dabei und alle Dozenten meinen: ist ja kein Problem, der ist so süß, ich bewundere, wie Sie das alles so machen....
    Seit Januar diesen Jahres ist auch ein Gesetz in Kraft getreten, auch als Studentin hast du jetzt Anspruch auf Mutterschutz. Bekommst du Bafög? Wenn ja, bekommst du 130€ für das Kind mehr und hast ein Jahr länger Anspruch auf Förderung. Bei uns gibt es eine Sozialberatung an der Hochschule, da war ich einmal in der Schwangerschaft.
    Hier wird das Thema auch noch mal beleuchtet:


    Zu der Einstellung und den Aussagen deines Freundes wurde glaube ich schon alles gesagt, kann mich da meine Vorrednerinnen nur anschließen.


    Ich wünschge dir alles Gute und viel Kraft.

  • Hallo,


    glückwunsch zur Schwangerschaft ;)
    Es ist möglich, dass du die gesamte Schwangerschaft von einer Hebamme betreut wirst. Eine Freundin von mir hat es gemacht und ich wurde auch ab der 22. Woche nur noch von meiner Hebamme betreut, die auch uns bei der Hausgeurt begleitet hat.
    Leider gibt es wie oben schon gesagt, viel zu wenig Hebammen. Ich kannte meine schon von Freundinnen, die auch von ihr betreut wurden und hatte daher den Kontakt. Aber auch diese wohnt über 50 km von uns weg und hat unter der Geburt 1,5h gbraucht um zu uns zu kommem.
    Ich wünsch dir Glück, dass du eine findest. Die gelbeseiten und das örtliche können dir vielleicht auch bei der Suche helfen und Freunde und Bekannte fragen ;)

  • Hallo ihr lieben,


    unser Sohn ist jetzt schon 6 Wochen alt und ich wollte euch hier mal von meiner Geburt erzählen. Schon vor der Schwangerschaft war mir klar, dass ich, wenn es möglich ist, eine Hausgeburt möchte und nicht in der Klinik hier entbinden wollte. Wir wohnen in Mecklenburg-Vorpommern, daher gibt es nicht wirklich Auswahl an Krankenhäuser und das hier hat nicht den besten Ruf. Zum Glück gibt es hier noch eine Hebamme, die Hausgeburten betreut, wohnt 50 km entfernt, dauerte dann unter der Geburt 1,5h bis sie hier war.


    Die Schwangerschaft lief abgesehen, von den üblichen Wehwechen problemlos, wir haben noch den Ultraschall in der 22. Woche beim Arzt machen lassen und ab der 26. Woche hat die Hebamme die Vorsorgen gemacht.
    Bei 40+3 (nach der vordaterierung der Ärztin und 40+1 gerechnet ab letzter Periode) war die Hebamme das letzte Mal da. Aber da ich ja über ET war, musste ich zum Arzt. Zu meiner Ärztin wollte ich nicht, hab mich da einfach nicht wohl gefühlt, also wurde geplant, dass wir uns am nächsten Tag in der Klinik (120 km entfernt) treffen, in der die Hebamme arbeitet und dort die Untersuchung gemacht wird.
    Ich hab Abends noch 2.5 h auf dem Boden gesessen mit dem dicken Bauch und den kaputten Reißverschluss der Hundebox genäht, damit wir den Hund am nächsten Tag mitnehmen können um dann mit ihr am Strand noch zu spazieren...hätte ich mir sparen können :D Am Abend haben wir uns ins Bett gekuschelt und ich dachte mir so: man hat ja gehört, dass das Prostaglandin im Sperma die Geburt fördern kann, also schaden wird es wohl nicht, wenn wir jetzt miteinander schlafen, aber richtig damit gerechnet, dass das was bewirkt habe ich nicht :D


    Aber dann in der Nacht wurde ich um 4 Uhr von leichten, aber schon regelmäßigen Wehen geweckt, ab da alle 10 Minuten. Schlafen ging nicht mehr, also aufstehen, frühes Frühstück und um halb sieben oder so der erste Anruf bei der Hebamme. Gegen 10 war sie dann da und hat mich untersucht, Gebärmutterhals weich, aber noch 1 cm da und MuMu zu. Kind lag tief im Becken und Herztöne waren gut. Also weiter so machen und sie käme abends nochmal vorbei.
    Ich hab dann von 11 bis 12.30 noch mal etwas geschlafen, danach waren die Wehen unregelmäßig. Aber laufen ist ja auch gut und der Hund musste eh raus, auf dem Spaziergang entstand dann das letzte Bild mit Babybauch. Die Wehen wurden wieder regelmäßig und ich musste ab dann auch immer kurz stehen bleiben unter der Wehe. Um 17Uhr war die Hebamme wieder da und dann die Ernüchterung….es hat sich den ganzen Tag nichts getan, MuMu immer noch zu…. Sie sagte, dass es gut sein kann, dass es aufhört und erst nächste Woche weiter geht und wir uns dann wohl am nächsten Morgen wieder sehen werden, ich solle versuchen zu schlafen.


    Um 21 Uhr hab ich mich ins Bett gelegt und zusammen mit der Entspannung aus dem Geburstsvorbereitungskurs versucht zu schlafen (das ging sonst immer, ich war ganz schnell weg). Ich konnte mich auch schön entspannen, aber ich habe dadurch den Beginn der Wehe nicht gespürt und dann überkam sie mich und ich musste ganz schnell hoch auf die Knie, in den Vierfüßler um das irgendwie auszuhalten und dann war die Entspannung wieder weg… haben das so noch bis 11 probiert aber musste ich wieder aufstehen. Wir sind dann ins Wohnzimmer und haben eine Runde Carcassone gespielt (ich hab gewonnen :D ) da fing es dann an, dass mich die Wehen in die Knie zwangen, ich begann im stehen und am Ende war ich auf den Knien und der Oberkörper nach vorne gebeugt, als ob ich wen anbeten wollen würde. Musste dann auch ständig aufs Klo^^ Um 12 hab ich zu meinem Freund gesagt, er solle mal auf die Uhr gucken, wie lang und in welchen Abständen die Wehen kommen. War dann so alle 5 Minuten und jeweils immer eine gute Minute lang.
    Dann merkte ich, dass ich so nicht mehr lange alleine weiter machen konnte, dachte ja auch daran, dass bis nachmittags sich nichts getan hatte und das ganze wohl noch bis morgens dauern wird…. Hab meine Hebamme angerufen und sie zögerte erst, machte sich dann aber auf den Weg und um 2 war sie dann da. Die Wehen waren da nicht ganz ohne, sie zwangen mich weiter in die Knie, aber in den Pausen lief ich noch durch die Gegend und suchte Handtücher und so. Dann hat sich mich untersucht und sagte nur: Ich weiß nicht, was ihr gemacht habt, aber der MuMu ist fast komplett offen und wenn du einen Druck nach unten spürst, kannst du da jetzt schon mitgehen. :-O


    Vorher dachte ich noch, ich kann auf gar keinen Fall schreien oder laut sein, denn unter unserem Wohnzimmer ist das Schlafzimmer der Nachbarn…aber das war dann plötzlich egal, ich fing immer mehr an Geräusche zu machen^^ Ich weiß es nicht mehr genau aber die Austreibungsphase war so ca. eine halbe Stunde und da hatte ich dann schon dolle Schmerzen, dachte es zerreißt mich. Mein Freund saß auf einem Stuhl, ich war im Vierfüßler und hab mich in seinen Schoß gestützt und in den Wehen ihm den Rücken und Arm zerdrückt. Und ich hab in einer Lautstärke geschrien, die ich so gar nicht von mir kannte. War aber gar nicht so gut, da dadurch meine Kraft nicht an unten ging um dem Baby zu helfen. Haben einmal versucht, dass ich in der Hocke bin und mein Freund mich von hinten stütz, das ging aber gar nicht, also wieder umdrehen. Langsam war ich mit meinen Kräften echt am Ende, aber dank ein paar letzter, deutlicheren Worte der Hebamme unterstützt brachte ich dann um 3.18 unseren Sohn zur Welt J Er lag dann zu meinen Füßen, ich zog meinen Pullover aus, nahm ihn hoch und mir wurde geholfen mit ihm auf die Couch zu kommen.
    Ich war fix und fertig und konnte das gar nicht glauben, ihm ging es gut. Er wurde dann aber zu kühl und dann hat mein Freund ihn auf die Brust genommen du gewärmt. Da guckte er mich dann mit seinen groooßen dunklen Augen an und es war sooo schön. Dann hab ich ihn wieder genommen, er wollte aber noch nicht trinken, brabbelte noch sein Fruchtwasser raus.
    Ich war ein wenig gerissen und musste mit ein paar Stichen genäht werden, danach wurde der kleine Mann dann untersucht, alles dran und gut, bei 3360g und 51 cm, Kopfumfang 35cm. Gegen 5 hat er dann das erste Mal getrunken und die Hebamme hat sich verabschiedet und meinte, dass sie am Abend noch mal nach uns sehen wird. Da ich ja über 24h wach war, war ich echt sehr erschöpft…gegen 7 bin ich das erste Mal aufgestanden um kurz ins Bad zu gehen.


    Das kommt mir alles jetzt schon sooo weit weg vor, auch wenn es nur 6 Wochen sind. Mit Baby ändert sich die Zeitrechnung^^ Ist ganz schön lang geworden aber es hat sich ja auch über einen recht langen Zeitraum gezogen. Ich empfand die Geburt zwar schon als Kräftezehrend, aber auch wunderschön und ich freue mich schon sehr, wenn ich irgendwann hoffentlich wieder schwanger bin und das nochmal erleben darf.


    Ich wünsche euch eine schöne Woche!


    Liebe Grüße
    Malibuechen und Sohnemann, der ganz friedlich bei mir im Tuch schlummert, so da ich das hier mal in Ruhe aufschreiben konnte J

  • Hallo :)
    Also bei mir gingen die Wehen Donnerstags um 4 ganz leicht los, um 10 und um 17 Uhr war die Hebamme da und hat mich untersucht, da war der Gebärmuterhals weich, aber noch 1 cm da und MuMu noch zu. (Wie es vorher war, weiß ich nicht, wurde nicht untersucht) Die Hebamme fuhr dann wieder und rechnete damit, dass wir uns wohl erst am nächsten morgen wieder sehen werden oder es komplett wieder aufhört, weil alles noch so unreifwar. Aber nachts musste ich sie anrufen, um halb 3 war er Mumu dann fast komplett offen und um 3.18 kam unser Sohn.


    Ich drück dir die Daumen, dass es bei dir bald losgeht!!

  • Ich habe vor fast 5 Wochen unseren Sohn zur Welt gebracht, es war eine Hausgeburt, daher ohne Schmerzmittel oder so.
    Los ging es Donnerstag morgen um 4 Uhr mit den ersten Wehen, so alle 10 Minuten, so dümpelte ich über den Tag hin, MuMu war aber noch komplett zu, waren noch mit dem Hund spazieren und danach kamen sie dann so alle 5-8 Minuten, da musste ich mich kurz konzentrieren, aber alles gut aushaltbar. Da auch abends der MuMu noch zu war, sagte meine Hebamme, dass ich versuchen soll zu schlafen. Im liegen war es aber echt unangenehm. Um halb 1 rief ich die Hebamme an, weil es immer unangenehmer wurde und um 2 war sie da. Aber auch da konnte ich noch rumlaufen und Handtücher suchen und so. Unter den Wehen ging ich schon in die Knie, aber war noch aushaltbar.
    Da es ja mitten in der Nacht war und unter uns das Schlafzimmer unserer Nachbarn (die von der Hausgeburt bescheid wussten) war der Gedanke vorher auch "Du darfst nicht schreien!"
    Aber als die Austreibungsphase dann losging war mir das ganz egal, ich hab geschrien und das tat gut!
    Die Nachbarn wurden wach und haben später erzählt, dass sie dann mitgefiebert haben und sich für uns gefreut :D
    Zwei Stunden nach der Geburt sagte ich zur Hebamme: also ich hab es mir vorher schlimmer vorgestellt! Mein Freund guckt mich völlig verdaddert an: Wie geht denn noch schlimmer?
    Meine Schreie hörten sich wohl schlimmer an, als ich es selber wahrgenommen habe. :D

  • Mir hat meine Hebamme das geraten um die Geburt anzuregen.
    Es war abends um 5 und seit morgens um 4 hatte ich Wehen, aber der Mumu war noch komplett zu. Da sollten irgendwelche Stoffe drin sein, die die Geburt fördern sollen. Ein paar Schlucke hätte ich nehmen sollen. Hab etwas dazu gegoogelt und nichts gefunden und das war mir dann zu unsicher. Wehen wurden dann von alleine doller und nachts rief ich die Hebamme wieder an, um 2 war sie hier, Mumu fast komplett geöffnet und um halb vier lag ich schon mit unserem Sohn auf der Couch :)