K
kecki

  • 2. Jan 2022
  • Beitritt 28. Dez 2021
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  • Als Depressiver ist einem alles zu anstrengend. Insbesondere die Auseinandersetzung und der Kontakt mit anderen Menschen kann dann sehr anstrengend für den Kranken sein. Er braucht Raum, um mit dem Kopf wieder über Wasser zu kommen. Lass ihm das. Melde dich hier und da. Aber unverbindlich. Teile ihm ruhig mit, dass du verstehst, dass er Zeit und Raum benötigt, du aber da bist, wenn er jemanden zum sprechen braucht. Wichtig ist, dass du das willst und dann bei einem Treffen nicht gleich mit eurer Beziehung anfängst.
    Dass mit dem nicht wissen, ob er dich noch liebt ist normal. Er fühlt gerade vermutlich gar nichts oder sehr sehr viel (unterschiedliches). Konzentrier doch auf dich und versuche Kraft zu tanken. Die brauchst du!

    • In vielen Dingen gebe ich dir schon recht. Leider kommt hinzu dass er selbst ein Scheidungskind ist, wo es alles andere als gut ausgegangen ist für die Kinder u d er noch dazu nur Trennungen im Umfeld kennt, bei denen die Väter nachher keinen Kontakt mehr zum Kind hatten, weil die Mamas interveniert haben.
      Die Möglichkeit besteht, aber auch ich denke, dass es viele andere Wege gibt.
      Fakt ist wohl, dass es irgendwann eine Entscheidung braucht. Glücklicherweise bin ich demnächst für 3 Wochen weg und kann mich kaum melden. Das kann nur guttun.

    • Zum Glück hat er sich einen Therapeuten geholt. Ich möchte nämlich genau die Rolle nicht einnehmen. Und ich will ihn auch nicht vor die Wahl Tochter oer ich stellen. Aktuell denkt er noch es gibt nur das Eine oder das andere.

    • Ich bin ratlos. Vor ca 1,5 wurde aus aus einer sehr guten freundschaftlichen Beziehung zu meinem Kollegen plötzlich mehr. Ziemlich u erwartet haben wir uns Hals über Kopf verliebt. Wir konnten kaum ohne einander, haben unglaublich schöne und intensive Gespräche geführt und sehr leidenschaftlichen Sex. Wir hatten beide das Gefühl, ineinander den Partner fürs Leben gefunden zu haben. Problem: er ist verheiratet und hat eine Tochter mit der er ein sehr sehr enges Verhält is pflegt. Die Ehe zu seiner Frau ist schon sehr lange kaputt (reden nicht, er schläft seit Jahren auf dem Sofa, keine Gemeinsamkeiten mehr etc). Als wir noch normale Kollegen waren, haben wir oft darüber gesprochen, was er tun könne, um die Ehe zu retten...
      Naja zurück zu mir. Unsere Beziehung nahm schnell Fahrt auf. Er hat sich sehr schnell wie ein Teil meiner kleinen Familie (1Kind) verhalten und sich sehr gekümmert. Er war täglich mehrfach hier. Was natürlich schwierig zu organisieren war. Er wollte es aber so, ich habe das nie gefordert.
      nach ungefähr 6 Monaten hat er einem engen Familienmitglied anvertraut, dass er sich trennen will, da er jemanden gefunden hat, den er sehr liebt.
      Er begann sich aktiv damit auseinandersetzen wie die Trennung von statten gehen könnte. Nach einigen Wochen konnte ich an seinem Verhalten merken, dass ihn das ganze sehr unter Druck setzt und er große Angst vor dem Verlust seines Kindes hat.
      Er wurde psychisch krank und unsere Beziehung litt. Ich hing in der Luft und er wusste nicht, was er tun soll. Er hatte das Gefühl nur verlieren zu können. Das Ende vom Lied war, dass er sich getrennt hat. Begründung war, dass er mich nicht länger blockieren könne, gleichzeitig seine Tochter nicht verlieren wolle. Und um seiner Tochter gerecht zu werden, müsse er vielleicht überlegen, ob er es noch einmal mit seiner Frau versuchen solle. Er versicherte mir, mich immernoch zu lieben und hoffe dass ich mich nicht ganz aus seinem Leben verabschiede.
      Ich hatte aus Verzweiflung vorher bereits versucht ihn gehen zu lassen, er holte mich immer zurück.
      Dieses Mal, wo es von ihm ausging, war dem nicht so.
      Jedoch meldet er sich mehr als im letzten Halb Jedoch jahr bei mir. Ruft täglich mehrfac Jedoch h an, schreibt und seitdem Schluss ist (6 Wochen) hätten wir zwei Mal fast miteinander geschlafen. Er entschuldigte sich daraufhin dafür, dass er nicht fair wäre.


      Ich leide sehr unter der Trennung. Ich war noch nie so vertraut mit jemaden, so auf Augenhöhe. Auch nicht in den über 10 Jahren meiner Ehe.


      Nun frage ich mich, ob ich ihm sagen soll, dass ich ihn zurück will. Ich brauche niemanden, der meinen Alltag schmeißt. Bin sehr unabhängig. Mein Bauch sagt mir aber, dass wir einander noch lieben und einen Weg finden können.
      Amdererseits möchte ich seinen Plan nicht torpedieren, herauszufinden, ob er es mit seiner Frau versuchen will. Ich würde ihm ja wünschen, glücklich zu werden.


      Vielleicht könnt ihr mir helfen? In jedem FFall danke fürs Lesen ;)