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ilhan_12046685

  • 26. Dez 2018
  • Beitritt 22. Apr 2006
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  • Sehr konstruktiv! Ich hatte das Niveau in diesem Forum offensichtlich überschätzt. Wenn es hier niemanden gibt, der sich mit illegalen Praktiken solcher Art befassen will, dann muss ich halt woanders nach Leuten Ausschau halten, die sich mit derartigen Dingen wirklich auseinandersetzen wollen bzw. auch einen gewissen Einblick haben. Schade eigentlich.


    Wobei es natürlich sein kann, dass man das Thema einfach unter den Tisch kehren möchte. Da hat einer irgend so eine Information aufgeschnappt, den darf man doch nicht ernst nehmen. Da muss man doch gleich mal versuchen, ihn lächerlich zu machen. Ignoranz und Spott als Waffe, wer weiß...


    Wenn genug andere aufspringen, redet auch niemand darüber.


    Ich bin hier dann mal raus. Sollte doch noch jemand etwas Sinnvolles beizutragen haben, nehme ich eine pn gern entgegen. Den Rest der "Diskussion" schenk ich mir.

  • Natürlich muss mir das niemand glauben, allerdings vielleicht selbst einmal nachfragen, ob so etwas gemacht wird, das sollte jedem möglich sein, der hier nur mosert.


    Nur weil jemand die Umsetzung als zu aufwendig oder gar als unmöglich bezeichnet, heißt das noch nicht, dass es nicht gemacht würde.


    Mich erinnern solche Kommentare an jene von Leuten, die meinen Oswald hätte Kennedy erschossen oder die andere Sache da vor ein bissel mehr als siebzehn Jahren...


    Man kann zweifeln, aber ich wollte eigentlich wissen, ob jemand etwas darüber wisse, nicht lesen, dass man es für Unfug halte, um damit letztlich nichts zur Diskussion beizutragen.


    Also nochmal: Gibt es Informationen?

    • Wenn durch die eine Untersuchung (oben) der andere Eingriff (unten) kaschiert würde, wäre es durchaus möglich. Dass dies dann etwas zeitversetzt stattfände, lasse ich mal als obligatorisch gelten.


      Als großherzig sollte man dies auch nicht durchgehen lassen, sondern sich die Frage stellen, warum dies bei solchen Eingriffen anders gehandhabt wird als bei wichtigen OPs, die Leben retten könnten. Hier wird ja genau genommen sogar verhindert, dass Leben entstehen kann.

      • Hallo zusammen,


        vor wenigen Tagen ist mir zu Ohren gekommen, dass es in Berlin einen neuen merkwürdigen Trend gibt. Während Gastroskopien würden illegal Sterilisationen vorgenommen, für die es keine medizinische Indikation gibt.


        Man nimmt eine solche also vor, ohne dass die Sterilisation zuvor irgendwo erwähnt oder hinterher abgerechnet wird. Das Ganze findet sozusagen stillschweigend statt, wobei die Zahl der Frauen, die einen solchen Eingriff vornehmen lassen, hoch sein soll.


        Gibt es darüber Berichte in Fachzeitungen? Weiß jemand etwas darüber?


        Das Thema ist sowohl ethisch als auch juristisch brisant und wird nach meiner Kenntnis bislang kaum beachtet. Kennt jemand Journalisten, die sich mit diesem Thema befassen?


        Viele Grüße

      • Dann schau mal
        auf Paare, die gemeinsam in einem Café sitzen. Was fällt Dir auf? Sind die beiden schon über die 50, so kann es sein, dass er etwas ganz anderes isst und trinkt, als seine Frau, diese wiederum auch nicht im selben Stil gekleidet ist, wie ihr Mann. Bei jüngeren nun erscheint es, als wolle man sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Die Getränke sind identisch, das Essen variiert nur unwesentlich. Beide tragen Klamotten aus vom selben Label.


        Man sucht einen Menschen mit möglichst vielen "Übereinstimmungen" zur eigenen Fassade und wundert sich, dass letztere, sobald sie bröckelt, weil sich Freundeskreis oder Bewegungsumfeld ändern, eine Persönlichkeit verborgen hat, die der andere jeweils überhaupt nicht kannte.


        Dann beginnt der Katzenjammer. Das Problem ist schlicht: Heutzutage haben die Menschen zu wenig Persönlichkeit oder Charakter, sie sind wie Treibholz ( vgl. das Lied "Driftwood" von Travis ), die aus der Partnersuche eine versachlichte aktive Handlung gemacht haben, immer strikt bewusst, über das, was man will.


        Was man will!


        Nun, früher war man weniger wählerisch, aber man akzeptierte den anderen, wie er war und, was noch wichtiger ist, viel wichtiger: schaute den Menschen in seine Seele. Wer will das heute noch?


        Wenn die "Musik" in der Kneipe dann noch Techno ist, wer mag sich dann noch als menschliches Wesen empfinden?

      • alison_12863565

        Ältere Damen
        Nun, ältere Damen suchen oft Kontakte zu jüngeren Leuten, Ersatzenkel sozusagen, an selbige sie dann entsprechende Ansprüche stellen. Wenn die betreffende Person dann aber vielleicht in irgendeiner Weise zeigt, dass sie diesen nicht entspricht, kann sich diese Zustimmung auch mal drehen. Sie hat ein Leben gelebt und ihre Haltungen sind zu individuellen Scheinwahrheiten verkommen, die sie allgemein auf andere projiziert. Zumindest ist das meine Einschätzung.


        Allgemein zum ersten Beitrag:


        Mir geht es ähnlich. Nicht direkt, sondern schräg über mir wohnt ein Typ, der mir den Verstand raubt. Sieben Tage pro Woche höre ich moslemische Musik, Bässe, von morgens und nachts. Habe ich Besuch - meist gegen Abend - macht er die Anlage aus. Nicht wegen dem Besuch, vielmehr legt er grundsätzlich zwischen Mittag und 15 Uhr eine erste, dann nochmal zwischen 18 Uhr und 24 Uhr eine zweite Pause ein. Ungefähr, das schwankt so, schließlich könnte man sich sonst darauf einstellen.


        An seiner Wohnungstür befindet sich ein Aufkleber von Radio Energy "Schenk Dir morgens mehr Musik". Toll! Ich bin froh, nicht direkt neben ihm hausen zu müssen. Hin und wieder hört man Leute da oben sich gegenseitig anschreien. Ach ja - da gibt es noch so einen hier im Haus. Er mag Peter Alexander, 60er Jahre Country und Konsorten so gern, dass er da auch mal die Lautstärke etwas progressiver einstellt, schließlich möchte er wohl alle anderen Bewohner hieran teilnehmen lassen möchte.


        Sobald ich eine geeignete Wohnung gefunden habe, naja...


        Das ist auch mein Rat an alle. Schließlich kann man eben nicht überall in Frieden leben. Das heißt, will man keinen Streit, muss man gehen.

      • Die Tips sind doch schon mal gut!
        Mir geht es nämlich genauso, die Körpersprache ist entscheidend. Allerdings denke ich auch, dass es eine passende Kandidatin dazu braucht, solche Signale auch einsetzen zu wollen.


        Natürlich kann man an verschiedenen Frauen selbige üben, aber erreicht dann vielleicht, dass diese sich Gedanken darüber machen, ob derjenige etwas von ihr will. Also auch keine gute Idee.


        Trotzdem ist wohl die Körpersprache das wesentliche Argument. Mich überzeugt es jedenfalls.

        • raakel_11893774

          Wenn ich von mir ausgehe...
          Nun, ich habe mein gesamtes Studium solo verbracht, auch noch nie eine Beziehung gehabt oder hätte die Chance auf eine solche.


          Von 48 Klausuren ( FH - Studium, da sind das so viele ) habe ich nur 2 nach einem sexuellen Erlebnis geschrieben, und promt gute Noten bekommen.


          Ich finde ja, man sollte dahingehend einen Korrelationsfaktor einführen ;-)


          Nun, da kann man offenbar wenig tun, außer sich mit Disziplin und der sich aus der ständigen Suche ergebenden Selbsttäuschung zum Lernen zwingen.


          Mit meinem Diplom ging es mir ähnlich. Eine Frau, die mir als Partnerin so zu 70% Traumfrau schien, mit der ich mir hätte eine Beziehung vorstellen können, sagte mir während ich an der Abschlussarbeit schrieb, dass sie mich nicht mehr treffen möchte.


          Das war natürlich ein Rückschlag. Aber irgendwie ging es weiter. Ein negatives Erlebnis - die Erklärung führt hier zu weit - brachte mich wieder ins Lot.


          Manchmal braucht man eine Ohrfeige vom Schicksal ( oder Gott ), um wieder zu erkennen, was real und vor allem wie real diese Welt ist.


          Vorher - so interpretiere ich das heute - hatte ich einfach nur Angst vor dieser Ohrfeige, vor einer Zurechtweisung, die mir die Priorität "Diplomarbeit" wieder klargemacht hat.


          Wahrschienlich hätte ich sonst nie bestanden...


          Also, Quintessenz: Lenk Dich ab, wird scho! Mach was, was auch immer. Hast Du Träume, Ideale, Ziele, die nix, aber auch gar nichts mit Liebe und Zuwendung zu tun haben? Konzentrier Dich darauf. Alles andere führt in eine behagliche Selbstzerfleischungsspirale.


          Ich wünsche Dir das beste und viel Erfolg, also:


          viele Grüße


          covellin

        • nevil_11961815

          Hi gofello,
          leider hatte ich bislang keine Zeit, Deinen Beitrag zu beantworten.


          Die Problematik der geschlechtsspezifischen Merkmale hat sich meiner Ansicht nach weniger aus den biologischen Faktoren heraus, als vielmehr den sozialen Erscheinungen unserer zeit heraus entwickelt. Es gibt unzählige Bücher über Beziehungen zwischen Mann und Frau, wie sie bestmöglichst zu gestalten sind, welche Typen es gibt, deren archaische Muster in diesen nicht selten sehr umfangreichen Ratgebern immer wieder recht polemisch aufbereitet sind. Diese Typologie ist es, auf welcher meiner Auffassung nach die allgemeinen Grundanschauungen bezüglich der Geschlechter in der heutigen Zeit geprägt sind.


          Vor diesen Definitionen möchte ich nicht weglaufen, sie jedoch gern hinterfragen. Die Übernahme des geschriebenen Wortes, in einem Bestseller veröffentlicht, scheint gesellschaftliche Maxime zu sein, man orientiert sich an diesen Aussagen und...


          ...läuft geradewegs ins Unglück?


          Da ich eben nicht Psychologie studiert habe, mögen meine Schilderungen einem gewissen Zweifel unterworfen sein, wenn ich sage, dass ich weder glaube, dass Männer nicht zuhören und Frauen schlechter einparken. Nein, ich weigere mich, dies anzunehmen. Würden mir sonst viele Frauen von ihren Problmen berichten und ich länger als fünf Minuten brauchen, um seitwärts einzuparken?


          Mein Zeige-Ringfinger-Quotient steht nun wieder im totalen Gegensatz zu den eben dargestellten Fakten. Was ich damit sagen will, ich vermisse die Entspanntheit zwischen den Geschlechtern. Jeder will heute Hobbypsychologe sein, meint, alles verstanden zu haben, oder was noch perfider ist spricht seinem Gegenüber jegliche Menschenkenntnis a priori ab.


          Somit tragen diese Bücher eindeutig zur Stereotypisierung bei, sie charkterisieren unsere Zeit und animieren Menschen dazu, in Schubladen zu denken. Alles in allem würde ich mich als sehr medienkritisch bezeichnen, obwohl auch ich vermehrt höre, dass in der Bevölkerung hier allgemein ein Umdenken einsetzt, die Sprache der Tageszeitungen und Magazine immer stärker einen rüden Umgangston und selbst angeblich objektive Berichterstattung von Kommentaren übersät ist, den Charakter von Kolumnen aus dem Feuilleton angenommen hat.


          Aus dieser Grundeinstellung heraus schreibe ich kritisch wie ich es finde dagegen an, hier im Forum oder auch auf meiner Website, welche politischen Charakter trägt und themtisch nicht hierher passt.


          Wenn man nun erkennen mag, dass heute jeder gegen jeden instrumentalisiert wird und daher mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten die Grundschemata des täglichen Lebens bilden, muss man eben auch nach den Gründen dafür suchen.


          Hilflosigkeit?


          Ich frage mich, ob wir die Menschen der heutigen Zeit es so sehr verlernt haben, auf Geist und Gefühl zu hören, sich einzulassen und gleichsam Abstand zu wahren, um zu finden, was man sucht.


          Brauchen wir nun diese Beziehungsratgeber wirklich? Und wie glaubwürdig sind sie?


          Ich habe vor kurzem einen Teil einer Diplomarbeit einer früheren Freundin redigiert und weiß daher, wie soziologische Forschung gemacht wird. Ja, gemacht! Es ging nicht um Forschung in dem ursprünglichen Sinne, sondern um die Aufbereitung von Zahlen, um eine These zu belegen, die sicher nicht falsch war, indes die angeblichen Beweise mehr einem Kartenhaus glichen, als dass dort ehrlich argumentiert wurde.


          Sicherlich geht diese Sichtweise auch an mir nicht vorbei. Daher mag es sein, dass ich wohl oder übel geschlechtsspezifische Merkmale etwas überzogen dargestellt und in unangemessener Weise wenn auch selbstironisch absolut gesetzt habe.


          Keineswegs suche ich eine Frau, die zu mir aufblickt, sondern eine, mit der ich auf gleicher Augenhöhe kommunizieren kann. Ob wir dann gemeinsam ihre oder meine Ziele vorangig verfolgen, sollte dann egal sein, weil wir beide jeweils in den Träumen des Partners unsere eigene Zukunft wiederfinden. Ich halte es für selbstversändlich, dass man sich nicht permanent behaupten muss ( siehe Dein Modell B ) oder sich ein Part unterordnet ( Modell A ), sondern beide gemeinsam über derartiges Lachen können, weil die Zuneigung größer ist, als der Glaube an Theorien und soziologische Modelle der Gegenwart. Da dies aber aufgrunddessen, dass wir alle gemeinsam auf dieser Welt leben und daher einer permanenten Konditionierung und massenpsychologischen Erziehung unterliegen kaum realisierbar ist, wäre ich schon mit einer diesem Lebensentwurf nahen Variante zufrieden.


          Denn sicherlich sehne ich mich nach Geborgenheit, nach diesem Gefühl des Verstandenseins, aber ich möchte keine Frau, die am Herd steht, vielleicht, weil ich lieber selber koche.


          Was mich eben stört, ist aber, dass Frauen zumindest die, welche ich kennenlerne ganz dezidierte Vorstellungen besitzen. Ein ganzer Kerl soll es sein, Motorradfahrer ( habe selbst nur ein Fahrrad und kann mit Motoradfahrermentalitäten nicht sooo viel anfangen ), Leute die in einer Band spielen ( bin eher unmusikalisch ), Fußballer ( ich bevorzuge Ballsportarten, wo man die Hände verwenden kann, da meine Beine auf herannahende Fußbälle eher unkoordiniert reagieren ), Tänzer ( siehe Fußball ) usw.


          Diese Kerle haben es dann leicht. Sie sind cool und kommen an. Das sagt jedenfalls meine epirische Erfahrung. Diese Typen verprechen Halt in einer Zeit latenter Anarchie, sie geben ein Gefühl von Stärke und sind doch dekandente Zeichen vergangener Epochen. Sie polarisieren und versprechen Schutz.


          Im Gegensatz dazu träume ich von einer Welt ohne Vorurteile, Gemeinplätze, die ich hier zwar oftmals erwähnt und beschrieben habe, deren Zweck aber höchst kritisch sehe.


          viele Grüße


          covellin


          PS: Als Angriff konnte man Deinen Beitrag beim besten Willen nicht missverstehen. Die drei Personen, welche mich zuletzt äußerst kritisch bewerteten, zeigten ein derartiges Unverständnis für meine Situation, dass ich schon sehr irritiert war.

          • eadan_12345044

            Ok,
            die Schwierigkeiten von Foren sind oft, dass Menschen unterschiedlichster Denkweisen zu ein und demselben Thema schreiben und natürlich eine Vorstellung von ihren Mitdiskutierenden gewinnen, welche natürlich eine rein spekulative ist.


            Wie auch immer, keinesfalls wollte ich einen falschen Eindruck erwecken. Wenn meine Worte nicht so verstanden wurden, wie ich sie gemeint habe, so entschuldige ich mich für mein Unvermögen, meine Situation und damit einhergehenden Probleme darzustellen.


            Aggressiv? Wer mich kennt, müsste jetzt eigentlich grinsen.


            Es gibt schon ein paar Dinge, die mich aus der Fassung geraten lassen, aber die haben wenig mit den hier diskutierten zu tun...


            Lassen wir also die Streitigkeiten, du erhältst den Punkt, 1:0 für Dich...

          • Du siehst a bissel so aus
            wie eine, in die ich mal verliebt war, bist genauso alt und wohnst auch noch in einem benachbarten Bundesland. Da dachte ich schon...


            Aber Pustekuchen!


            Zum Thema MLM habe ich mal gegooglet, und gefunden, was man finden musste:


            Zuerst für die schwachen Gemüter:


            http://www.zingel.de/mlm\_12.htm


            Spannender ist da schon:


            http://www.mlm-beobachter.de/mlm/mlmlegal.htm


            und von da geht ein Link nach:


            http://www.mlm-beobachter.de/memoriam.htm


            Also immer daran denken, Geld macht nicht glücklich!


            viele Grüße


            covellin

          • an0N_1288252099z

            Zum Schluss noch ein Tritt dahin, wos richtig wehtut!
            Zitat:


            "Warum fühlst du dich angegriffen?"



            Gesendet von chelsea2006 am 4 August um 12:19



            Ich sagte in keinem Wort das DU dich nicht wäschst oder ein Macho bist, ich verallgemeinerte nur was ICH an Männern nicht mag! Wieso beziehst du das auf dich? Genauso wenig behauptete ich, dass du zu hohe Ansprüche hast, ich fragte ob es sein kann, dass du 1. 2. 3. usw.! Es sollte zum nachdenken anregen! DU greift hier die Frauen an, wirfst alle in einen Topf! Warum sollte man mit dir diskutieren, wenn du es nicht willst? WAS willst du von uns hören? Das wir Frauen an deinem Leid schuld sind? Das wir von Grund auf Böse sind?


            Oooch, bis jetzt klingst ja alles nett und unschuldig. Aber der Hammer am Ende verrät Dein Gemüt:


            "Nein, dein Problem liegt scheinbar ganz woanders!"


            Wo, darf ich raten... Je kranker, desto besser oder wie.


            Danke, das wars nun endgültig. In diesem Forum habe ich nichts mehr verloren. Wer mit mir diskutieren hätte wollen, hatte seine Chance, mein Profil ist in den nächsten zwei Minuten gelöscht und tschüss.


            FÜR WIE BLÖD HÄLTST DU MICH EIGENTLICH!!!!!!!!!

            • an0N_1288252099z

              Krise!
              Zumindest habe ich eigentlich keine Lust mehr, auf solche Beiträge zu antworten. Wahrscheinlich lass ich dieses Forum ganz sein.


              Weder habe ich zu hohe Ansprüche, noch wasche ich mich nicht regelmäßig, Macho bin ich erst recht keiner.


              Und warum sollte ich während das Dates darauf verweisen, dass ich Langzeitsingle bin, im Gegenteil versuche ich den Eindruck zu erzeugen, dass ich mit den Frauen, in die ich verliebt war....


              Aber jetzt kommt bestimmt wieder der Einwurf: "Frauen kriegen aber mit, wenn.."


              Jaja.


              Jedenfalls macht das Leben so keinen Spaß mehr.


              Unterstellungen statt Selbstreflexion, nenne ich das. Das mit den 70 Dates ist eine Schätzung, mehr nicht. Vielleicht sind es auch 80, weniger jedenfalls nicht.


              Ich und Ansprüche! Echt, wenn es so wäre, könnte ich sie ablegen und gut is!


              Wie oft habe ich es beschrieben, erklärt und versucht durch Allegorien für die letzte verständlich zu machen! Umsonst. Man fängt immer wieder beim Urschleim an, und versucht mir einzureden, dass ich mich nicht waschen würde. Vielleicht sollte ich statt einmal, zweimal am Tag duschen?


              Quasselstrippen?


              Soll ich vielleicht schweigen? Frauen mögen keine Schweiger.


              Aufdringlichkeit? Besserwisserei? ...


              Alles Unterstellungen. Wahrscheinlich passt es Euch Frauen nicht in den Kram, wenn einer zwar alles richtig macht, aber doch scheitert, weil ihr so seit, wie ihr seit.


              Ich werde hier nichts mehr schreiben, es ist shclichtweg unsinnig, weil es belastet und wehtut. Sicherlich sind eín paar Leute da, die auch eine Grundsatzdiskussion führen wollen, aber letztlich zu viele, die mir immer wieder aufzeigen, dass sie nur Klischeebilder im Kopf haben. Trauma!


              Das sind journalistische Methoden im üblen Sinne.


              Ihr Frauen verlangt unmgliches und seit nicht fähig, Liebe zu geben. Toll!


              Adieu, das wars für mich, bin die dauerhaften Angriffe leid!

              • Möglichkeiten...
                gibt es leider nur in der Theorie, sonst hätte ich in den vergangenen 18 Monaten nicht in völliger Askese leben müssen und nach 29 Jahren endlich mal eine Beziehung...


                Die Sache ist wohl eine andere.


                Hi sagmal,


                das Problem mit dem Verstand ist, dass er manchmal einfach aussetzt. Meiner jedenfalls. Hat er erstmal seine Trotzphase, kann ich tun was ich will, meine Deprimiertheit bleibt. Das größte Problem ist aber, dass mir mein Verstand, auch wenn er eigentlich nur noch rudimentär vorhanden ist, leider folgendes mitteilen möchte:


                Du bist 29, hattest noch nie eine Beziehung, glaubst allen Ernstes, dass Du auch mal dran wärst? Vergiss es! Die Evolution braucht Dich nicht, Du Versager. Kann sein, dass Du nicht an allem selber Schuld bist, aber die Frauen, die Du kennenlernst oder die über Dich urteilen werden, sind jedenfalls der Auffassung.


                Das sagt mir mein Verstand. Leider hat er aufgrund seiner Niedergeschmettertheit keine Lösungsansätze mehr zu bieten. Ich erinnere mich an Zeiten, wo Frauen noch Trost gespendet haben, wo sie mich aufbauten, wenns mal wieder losging, ich richtig weit unten war ( und ich meine nicht etwa Mama! ). Diese Zeit liegt vielleicht ein Jahr zurück.


                Ich frage mich, was wohl in der Zwischenzeit passiert sein kann, mir scheint, als liefen da draußen nur nich ferngesteuerte Darwinistinnen herum, Ausrufezeichen ! Oder besser zwei !!


                Das Problem ist, dass ich mich auf nix wirklich konzentrieren kann. Ich spüre förmlich, wie ich geistig abbaue und wohl mittlerweile auf dem Niveau eines Kleinkindes kommuniziere.


                Somit finde ich es suspekt, dass ich erst wieder fröhlich sein muss, bevor ich für eine Beziehung infragekäme. Denn vielleicht könnte mich ein Lächeln der vielleicht einzigen Frau der Welt, deren Typ ich zugegebenermaßen irrationalerweise verkörpere, wieder aufrichten! Nein, diese seelische Ausgeglichenheit resultiert, wie ich hier schon weiter oben dargestellt habe, aus Liebe und Partnerschaft, Sex und Selbstbestätigung. Mag sein, dass viele Frauen dies nicht zugeben, aber es ist so, keine sucht entsprechend ihres Verstandes den jeweiligen Partner aus.


                Hier wiederum ein Verweis auf das neue Buch von Dieter Nuhr: Gibt es intelligentes Leben?, wo der Autor sehr genau schildert, welche männlichen Geschlechtsmerkmale von primärem Interesse für das weibliche Gegenüber sind. Traurig, aber wahr, der Verstand hat hier keinen Einfluss. Natürlich habe ich nicht vergessen, dass Du diesem auch eher die Aufarbeitung zugesprochen hattest als die Suche selbst, indes ist es dramatisch, welche Konsequenz sich hieraus ergibt:


                Der Mensch entscheidet mit dem Bauch und muss dann den ganzen Schlamassel wieder mit seinem Kopf ausbaden. Kein Wunder also, wenn Frauen Kopfmenschen verachten, weil die ja immer dabei sind, ihre Probleme zu verarbeiten, während der Bauchmensch frei und unbefangen auf der Suche ist.


                Und ja, Du hast recht, jeder ist beides. Aber die Situation entscheidet, was man gerade im Hier und Jetzt ist. Dieses Kriterium ist narrensicher, weil Männer ihre Emotionen schlechter verbergen und ihr Verhalten nicht willkürlich anpassen können. Emotionale Ehrlichkeit macht sie durchschaubarer und verletzlicher. Sind sie bereits verletzt, wird körperlich-geistige Instabilität diagnostiziert, kein guter Nährboden für eine glückliche Zukunft.


                Nun, wenn der Partner wirklich nur eine Beigabe wäre, wie Du schreibst, warum spricht man dann von der besseren Hälfte? Dieses Wort ist älter als man denkt und seine Bedeutung sowohl religiösen als auch philosphischen Charakters. Ich denke, dass der Mensch für die Partnerschaft gemacht ist, dass ihn zu lange Zeiten der Einsamkeit verbittern und keineswegs ein entspanntes Singleleben denkbar ist.


                Zwar werden kinderlose Langzeitsingles oftmals sehr alt, aber eben auch verwirrt. Im Alter bereuen sie, ja, ich weiß es. Was, wenn man nicht selbst entschieden hat, wenn man wollte, aber alle Türen verschlossen waren?


                Ich kann mir mit meinem Verstand einreden, dass der Himmel eigentlich nicht blau ist, sondern nur aufgrund der Absorption bestimmter Wellenlängen des Lichts so wirkt. Aber wenn ich an einem schönen Tag im Park sitze und ein Buch lese, sehe ich trotz allem einen blauen Himmel...


                Deshalb nutzt es mir auch nix, wenn ich mir einrede, es ginge mir ja gut, mir meiner Chancen in anderen Dingen bewusst werde und mich auf diese konzentrierte. Es geht einfach nicht. Die Unausgewogenheit ist zu groß, der Makel zu eklatant, die Erkenntnis zu ernüchternd. Letztendlich zeigt das Leben als solches nur dann einen Sinn, wenn es mich nicht durch die Tatsache entmutigt, dass ich eben in diesem Punkt völlig scheitere.


                Ich traf hier in Berlin einen Mann, der sich darüber beklagte, ein schlechter Schachspieler zu sein, sonst wisse er viel, spreche mehrere Sprachen, aber leider seien seine Schachkenntnisse nicht wirklich überragend. Gut, man kann es auch übertreiben. Aber Partnersuche ist etwas grundlegendes, etwas, was wirkliche Bedeutung besitzt und gegenüber manchem Zeitgenossen auch schwer als Problem zu vermitteln ist.


                Die Frage: Hat er jetzt eine Freundin? habe ich früher häufig zu Familientreffen gehört. Unangehm, wenn man die Emotionen dieser ignoranten Menschen schon spürt, bevor sie diese selbst empfinden...


                Naja, aus dem wird eh nix, oder so mögen sie gedacht haben. Nun, ich gehe nicht mehr zu Familientreffen.
                Dass man anders über vergangenes denkt, wenn eine gewisse Zeit vorüber ist, nun, ich denke, das ist normal. Man verändert sich und damit wird auch die Perspektive eine andere. Die rosarote Brille verschwindet oder intensiviert, verklärt den früheren Eindruck noch mehr.


                Deine Ausführungen waren nett, ich hoffe meine nicht zu eintönig und lang.


                viele Grüße


                covellin

              • Du hast irgenwie recht,
                und doch scheint dieses Massenphäomen auch an Dir nicht vorbeigegangen zu sein, wie auch?


                Das Problem ist nämlich ein anderes:


                Wenn andere diese "hohen" Ansprüche haben, wird jede und jeder schief angesehen, die oder der selbige nicht zeigt. Wenn ein Mensch nicht überäßig wählerisch ist, unterstellt man sofort Torschlusspanik und diverse Unzulänglichkeiten, die zwar wohl jeder besitzt, aber bei wählerischen Menschen im Kontext ihres komplexen Charakters als spezifische Eigenschaften der Persönlichkeit gelten und somit aufgewertet werden.


                Allüren und zickiges Verhalten gelten somit als chic und modern, aber nur, wenn man es auch aufgrund menschlicher Bedürfnisse begründen und der sozialen Stellung entsprechend verkaufen kann.


                Mein Satz:


                "Männer stehen zu ihren Fehlern, Frauen halten sie für Accerssoires ihrer individuellen Perfektion."


                gilt demnach auch bloß für bestimmte Gruppen, gibt es doch auch männliche Zicken und Machos.


                Natürlich sollte man nicht gleich den erstbesten Partner wählen und sicherlich ist eine gewisse Suchzeit auch vertretbar. Doch führt die soziale Unausgewogenheit der ich-bezogenen Individualisten kaum zur rationalen Einsicht, Kompromisse machen zu müssen. Zudem ist es eine Frage der Sozailisierung und auch der Medien.


                In unserer Zeit herrscht ein Klima der Selektion, heißt, jeder wird auf konkrete Bilder reduziert, Klischees und erkennt so seine Persönlichkeit schon durch Bildungsgrad, optische Erscheinung, Verhaltensmuster etc. als gesamtgesellschaftlich vordefinierten Bauplan seiner Selbst - ohne, dass er diesem auch nur in Grundzügen entsprechen müsste.


                Doch wir passen uns an! Ob Astrologie oder Lebenswandel, wir konditionieren uns selbst, als würde man unmerklich von einem Zeitgeist erzogen, dessen Gesicht uns erst nach und nach sichtbar wird, vor dessen Fratze wir irgendwann erschrecken werden und einen anderen Weg wählen werden.


                Das ist der Gang der Zeit, jedes Modell wird einer praktischen Prüfung unterzogen, schade nur, dass dieses gerade heute modern ist.


                Ich bin neidisch, ganz ehrlich, wenn zwei Menschen sich gegen diese unendliche Suche entschieden haben. Das Leben könnte einfacher sein, wenn wir es uns nicht ganz einfach machen und nicht alle unsere Überzeugungen absolut setzten!


                viele Grüße


                covellin

              • Hmm...
                Im Grunde hilft nix wirklich, ein wenig Sport, ein paar mit netten Menschen verlebte Abende, das ist keine Erfüllung.


                Dieses Wetter ist eigentlich eine Beleidigung! Wenn es doch wenigstens regnen würde, jeden Tag, es würde meine innere Stimnung wiedergeben, zeigen, dass es da draußen genauso kalt und dem Himmel ebenso zum Weinen zumute ist.


                Ablenkung hilft nicht! Lass Dir gesagt sein, ein hungriger Magen lässt sich nicht durch Beschäftigungen jeglicher Art, Hobbies oder NLP besänftigen. Er knurrt weiter! Und er hat so recht. Doch während Du ihm innerhalb einer Viertelstunde ein sättigendes Menü bereiten kannst, bleibt die Gefühlslage durch dieselbe.


                Einen Tipp kann ich Dir geben, ist auch eigener Erfahrung:


                Verzichte auf Nahrungsmittel, die aphrodisierende Wirkung haben. Bei vielen weiß man es nicht. Frühlingszwiebeln zum Beispiel.


                Ein wenig Sport ist auch nicht schlecht, abends einen alten Film und man kann wenigstens schlafen.


                Deine Blind Dates solltest Du aber nicht aufgeben, und ein guter Rat anbei: Beurteile ein Buch nicht nach dem Einband. Und nur weil es schon oft gelesen wurde, muss es nicht unbedingt auch gut sein, Massenware eben...


                Hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen, ein wneig zumindest.


                vg

              • Hi sagmal,
                Wow! Mit Deiner Antwort hast Du wahrscheinlich, oder besser ziemlich sicher, einen wesentlichen Punkt beschrieben. Natürlich nimmt man nur Teile einer Person wahr, die sich im Laufe der Zeit zu einem immer noch lückenhaften großen Ganzen verbinden. Darum irrt man sich auf oft in Menschen, die man zu kennen glaubt.


                Deine Allegorie mit dem Spiegel finde ich richtig gelungen, denn so habe ich es verstanden denken Menschen doch von innen heraus, während andere uns von außen aufzäumen. Man nimmt somit zuerst die Oberfläche wahr und arbeitet sich zum Inneren vor. Ist man auf diesem Weg nicht geübt, kann man sich leicht vertun, andererseits haben es Bauchmenschen da oftmals leichter, weil sie instinktiv handeln, vielleicht sogar richtig, aber letztlich sich keine Rechenschaft darüber geben können, was sie eigentlich zu Wanderern im Nebel macht.


                An sich glaube ich, dass frustrierte Langzeitsingles nicht unbedingt beneidet werden, hingegen Menschen, die sich einem unbeschwerten Leben hingeben, von mancheinem schon. Es ist immer eine Frage der Perspektive, es kommt darauf an, von welcher Seite man das Ganze sieht. Manchmal ist es sicherlich am besten, wenn man einen Schritt zurück tritt und sich selbst inmitten des Getümmels beobachtet. Wer dann noch glücklich ist, mag es auch wirklich sein.


                Wenn aber Anspruch auch von außen und Möglichkeit zuweit auseinanderklaffen, bleibt eine Bringschuld, eine innere Unruhe, die einem verpflichten will, man unrealistischen Methoden das Unerträumte und chimärenhafte zu erreichen.


                An manche Menschen werden keine Ansprüche gestellt, andere scheinen diese von verschiedenster Seite anzuziehen, widersprüchlich und sorgsam, selbstverständlich und drohend wie ein Menetekel, an dass man glaubt, weil es tatsächlich so ist. Nun, eigentlich finde ich das alles ja ok, aber manchmal komme ich mir ob der unerfüllten Ansprüche an meine Person vor wie ein Gejagter, der sich seine Träume auf dieser Flucht schon gar nicht mehr leisten kann. Andere erreichen diese Dinge im Vorbeigehen und werden auch den Anprüchen ihrer Umwelt gerecht. Sicherlich sind diese dann weniger hoch und die angestrebte Lebensqualität niedriger. Doch was nutzt es, wenn man seinen gesteckten Zielen immer nur hinterherhinkt? Am Ende liegen die Scherben auf einem Haufen des Scheiterns, beseelt von der Illusion, doch etwas erreicht zu haben.


                Naja, ab wann ist man ein Langzeitsingle? Eine Freundin sagte mir, nach einem Jahr hat der Mensch das konditionierte Verhalten vergessen. Also ab einem Jahr? Nun, bei mir sind es 29 Jahre, somit kann ich mich definitv aus einen Vertreter dieser Gattung beschreiben.


                ----


                Achtung, das ist nur eine Theorie:


                Warum Mädels immer von ihren Verflossenen sprechen, kann ich mir selbst nur damit erklären, dass sie wohl meinen, hierdurch eine Gegenreaktion induzieren zu können, den Mann zu aminieren, selbiges von sich presizugeben. Hat er was zu berichten oder nicht? Vor allem: Ist er mit seinen Ex noch platonisch befreundet, zeigt dies einen angenehmen Charakter, der sich vielleicht von einer gewissen Harmonie tragen lässt. Neigt er dazu über seine frühreren Beziehungen zu lästern? Naja, das wird er wohl kaum, aber auch so was will ausgetestet sein.


                ----


                Kann sein, dass ich mich da völlig vertue, man allgemein darüber spricht, weil es ein Teil des Lebens ist und es einfach raus muss. Es geht jedenfalls nicht nur mir so, und Männer sollen dies angeblich genauso machen.


                Was die Dates angeht, kann ich mich gar nicht mehr an alle erinnern. Manche habe ich völlig verdrängt, von anderen weiß ich sogar noch ihre Telefonnummern, obwohl ich die längst aus dem Handy gelöscht habe. Was ich damit sagen will, jedes Treffen ist individuell und jeder Mensch ein neues Universum mit eigenen Naturgesetzen, die einen Staunen machen können, wenn es dies nur zulässt.


                viele Grüße


                covellin

              • Aber!
                Was ist, wenn man wirklich nun mal verzweifelt ist. Was ist, wenn man sucht und sucht und nix findet. Jeder Mensch braucht so etwas wie ein Gefühl der Bestätigung. Die Menschen in meinem Umfeld haben solche Probleme nicht. Daher weiß ich auch, dass es nicht gerade eine Frage der Optik ist, sondern eigentlich genau das, was Du schreibst.


                Aber im Grunde ist diese Aussage - korrigiere mich bitte, falls ich mich irren sollte - doch eine Negierung der Liebe als solcher!


                Denn kann ich mir im Gegensatz gut vorstellen, mich in eine Frau zu verlieben, unabhängig von ihrer sozialen Lage ( es sei denn, sie lebt irgendwo im Drogensumpf unter einer Brücke etc. ). Jedenfalls kann man doch zwischen dem Mitleid, dass ich einer Person entgegenbringe, und der Liebe, die ich vielleicht gleichermaßen für diesen menschen empfinde, unterscheiden.


                Wer dies nicht kann, "sieht" diesen betreffenden Menschen offenbar nicht mit seinem Herz, fühlt sich nicht in ihn hinein, erkennt - um einen dieser schrecklichen wissenschaftlichen Termini zu verwenden - nicht das Potential, was in diesem Individuum steckt.


                Schade ist es dennoch. Es ist so, wie mit diesen Langzeitarbeitslosen, die keiner mehr einstellt, unabhängig von deren Qualifikation.


                Ich denke, dass sich manche Frauen nur einfach mal einen Ruck geben müssten. Jeder Mensch kann sich bis zu einem bestimmten Punkt selbs verleugnen, seine Probleme hinten anstellen, so tun, als wäre man zufrieden und irgendwie glücklich.


                Solange ich studiert habe, konnte ich mich ablenken. Das Loch, in welches man nach dem Dipl fällt, zieht jeden sehr weit nach unten. Und da ich weiß, wie gut die beiden Klausuren gelaufen sind, denen je ein ONS meinerseits vorangegangen war ( wie gesagt, Beziehungen Fehlanzeige! ), beneide ich die Menschen mit Partner schon ungemein.




                Ein Zitat Immanuel Kants, der wie man weiß, nie verheiratet war:


                "Als ich eine Frau hätte brauchen können, konnte ich sie nicht ernähren; als ich eine Frau ernähren konnte, brauchte ich sie nicht mehr."


                Ich finde diesen Satz bemerkenswert. Es ist zwar nicht so, dass Frauen heute noch "ernährt" werden wollten, zeigt indes auf, welches materielle Denken in dieser Angelegenheit die Keimzelle von Beziehungen und Partnerschaft darstellt.


                Zum anderen gibt es genug Gegenbeispiele, die mir vor Augen führen, wie wenig ich doch wohl wert sein muss, da sich keine Frau für mich interessiert.


                Und ja, ich habe oftmals mich wie ein Stehaufmännchen wieder und wieder motivert, nicht die Enttäuschung über die Hoffnung gestellt.


                Aber wie auch bei jedem anderen gibt es einen Punkt, einen Moment, wo man fragt, wo ich frage, hat es überhaupt einen Sinn, weiterzumachen?


                Weil doch so offensichtlich die empirischen Zahlen gegen mich sprechen, bin ich möglicherweise doch ein Fehler der Evolution.


                Oder die materiellen Frauen? Aber das zu diskutieren ist müßig, denn zu einer Beziehung gehören immer zwei...

                • Ok
                  da habe ich wahrscheinlich einige Punkte falsch dargestellt. Auch ich erhebe keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit...


                  Das Problem ist, wie ich - bitte, bitte, nicht übel nehmen JA??? ;-) - auch Deinen Texten entnehme, dass einem Langzeitsingle oftmals eine gewisse Infantilität unterstellt wird, man sei naiv, wüsste sich nicht zu behaupten usw.


                  Eben so lese ich Deine Vermutung ( bitte nicht in die falsche Kehle bekommen! ), dass ich ein Date nach dem anderen hätte und anschließend während der Heimfahrt dann einen Strich über Name und Nummer im Wochenplaner machte. Dem ist keineswegs so, ginge auch überhaupt nicht, wer ist schon so verplant?


                  Das Zeitfenster war als langfristige Perspektive gemeint. Ich treffe über einen Zeitraum von zwei Jahren etwa 50 Frauen, lerne sie eventuell etwas näher kennen oder auch nicht, je nachdem. Dann weiß ich, ob der gegenseitige Anspruch harmoniert oder nicht, wie ich mich gegebenenfalls anpassen muss, um überhaupt eine Chance zu haben, oder wie ich meine Vorstellungen unter Unständen modifizieren muss, da ich mich für meinen Traumtyp gänzlich neu erfinden müsste. Dies zu erkennen, braucht es eine Suchphase, in der man auch sich selber finden muss.


                  Bei Vorstellungsgesprächen in Firmen hatte ich selten Pech, heißt, die hätten mich zu weit über 50 % auch genommen.


                  Es ist eben keine Frage der Offenheit, sondern der Möglichkeiten. Erst heute sagte mir eine Freundin, warum Frauen so denken.


                  Es ist nämlich so, dass sie selbst Langzeitsingles alsFehler der Evolution empfinden und daher den Ausleseprozess nur aktiv unterstützen, von welchem sie annehmen, er sei durch Naturgesetze determiniert.


                  Da diese "Altlasten", wie Du sie nennst, die Regel darstellen, gehören sie eben auch dazu:


                  Love me, love my dog!


                  So gibt es einen sozialen Zwang nach Konfirmität, genauso wie man durchtanzte Nächte irgendwann blöd findet, aber ohne diese Periode im Leben merkwürdig rüberkommt.


                  Im übrigen reden Frauen fast immer von vorangegangenen Beziehungen beim ersten Date. Ich hatte zu viele, als dass man mir etwas anderes erzählen könnte.


                  Dass ich ein Kopfmensch sei, ahbe ich von verschiedener Seite gehört, mag nicht ganz aus der Luft gegriffen sein. Allerdings ist es auch kein Wunder, dass man anfängt nachzudenken, wenn mir doch die Frauenwelt Tag für Tag einen neuen Grund dafür gibt... ;-)


                  viele Grüße


                  covellin