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haruki_12051938

  • 6. Juni 2011
  • Beitritt 5. Juni 2011
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  • lexia_12759269

    Wer weiß
    Zitat: "Nur.... warum dann weiter machen, wenn es nicht mehr passt? Warum nicht beenden und dann auf eine neue Weise glücklich werden? Ist Betrug inzwischen ein Kavaliersdelikt? "


    Das frage ich mich auch. Ich bin zwar ein Mann, aber ich finde den Gedanken zum kotzen, jemanden den mal mal geliebt hat oder immer noch liebt zu betrügen.


    Wenn man eine neue Beziehung oder einen anderen Sexualpartner möchte, dann sollte man auch so ehrlich sein und seine Beziehung mit Anstand beenden. Aber bitte BEVOR man was neues angefangen hat!


    Wieso das in vielen Fällen eben nicht so abläuft, kann viele Gründe haben. Ich schreibe nun einfach mal nieder, was mir spontan so einfällt.


    Der typischer Mann geht womöglich erst auf Nummer sicher und beendet erst seine aktuelle Beziehung, wenn er mit Sicherheit was neues am Haken hat. Denn er könnte dann ja ganz allein dastehen und kein Sex ist das letzte was man(n) will.


    Bei Frauen spielt diese Variante wohl eher eine untergeordnete Rolle, da Frauen i.d.r deutlich leichter einen Mann abbekommen, als umgekehrt.


    Eine weitere Möglichkeit wäre weil man sein Ego pushen möchte. Möglichst viele Partner zur gleichen Zeit, bedeutet doch das man "der" Hecht ist. Nach dem Motto, ein Partner ist zwar gut, aber zwei sind doppelt so gut.


    Es könnte aber auch der Kick einer Affäre sein, der Reiz des Verbotenen und der, erwischt zu werden.


    Auch könnten es grobe Minderwertigkeitskomplexe sein. Jemand der sich an jedem Strohhalm hängt, jede Chance nutzt die sich ihm eröffnet. So einen Fall beobachte ich übrigens gerade in meinem Bekanntenkreis.


    Oder man ist einfach nur ein gewissenloses ... dem die Gefühle anderer einfach nur egal sind. Jemand dem vielleicht gerade das verletzten anderer eine gewisse Befriedigung bringt.


    Tja, man kann leider nicht in die Köpfe anderer rein sehen. So bleiben es am Ende nur bloße Mutmaßungen aus der Sicht eines Mannes ;)

    • lexia_12759269

      Schon klar
      Nun, die meisten Beziehungen laufen ja im Grunde sehr ähnlich ab.


      Das ist die Phase der Verliebtheit, in der niemand dein Glück trüben könnte, welche dann nach einiger Zeit in die Liebes-Phase übergeht.


      Dann kommt leider das, was der wohl häufigste Grund des scheiternd einer Beziehung ist: Die Routine.


      Aus Routine wird Langeweile und aus Langeweile entsteht dann irgendwann der Wunsch nach etwas, naja, nicht langweiligem und wenn der Gedanke einmal im Kopf gesät wurde, ist er nur noch sehr schwer dort weg zubekommen.


      Ich denke, irgendwann kommt in so gut wie in jeder Beziehung der Punkt, in dem man sich fragt, ob man mit jemand anderem nicht mehr Spaß hätte. Womöglich spätestens an dem Punkt, an dem das Sex Leben am Boden ist.


      Und um noch mal das Thema mit dem Alkohol zu sprechen zu kommen. Klar, das gehört sicher zu den dümmsten aller Ausreden, aber was glaubst du wie viele Leute das bewusst als Vorwand verwenden?


      Sich voll laufen zu lassen und dann etwas dumme zu tun, lässt sich später viel leichter erklären und begründen, als wenn man bei klarem Verstand gewesen ist.


      Und dann kann man sich ja noch selbst einreden, das der Partner das im nüchternen Zustand ja nie getan hätte. Tja...wer weiß.

      • lexia_12759269

        Monogamie ist eine Utopie.
        Wie viele Leute kennst du die ihr ganzen Leben lang nur mit einem Partner zusammen waren und Sex hatten?


        Ich rede von NUR einem Menschen mit dem man in seinem ganzen Leben Sex hatte und nicht von der Geschichte mit dem Opa und der Oma die schon seit 30, 40 oder 50 Jahren zusammen sind, aber davor oder währenddessen andere Geschlechtspartner hatten.


        Denn das ist, wenn man das Wort Monogamie genau nimmt, schon ein Bruch.


        Wenn du also schon mehr als einen Geschlechtspartner in deinem Leben hattest und mit diesem nicht mehr zusammen bist, stelle ich dir hiermit die Frage: Wie monogam bist du?

        • hilal_12235002

          Wie war das nochmal mit den Glashaus?
          Zitat #1: "Von der Naturveranlagung her müssen wir pupsen und rülpsen, trotzdem unterlassen wir es in vielen Situationen, weil's halt nicht immer edel rüberkommt."


          Das ist der gesellschaftliche Zwang, der uns sagt, das wir es nicht sollen bzw. dürfen. Wärst du auf einer einsamen Insel, glaube mir, schon nach kürzester Zeit wäre dir sowas von egal, wenn du einen Pfurz lässt und dir ein Rülpser hoch kommt.



          Zitat #2: "Von der Naturveranlagung her sind wir ziemlich haarige Wesen, trotzdem rasieren wir uns"


          Das Haarwachstum bleibt aber nicht aus, selbst wenn wir uns tausend mal die selbe Stelle rasieren. Womit du nur bestätigst, was ich schon gesagt habe, nämlich das wir gewisse Dinge nicht ändern können.


          Um um zum Thema zurückzukehren. Nur weil wir das Verlangen mit anderen Geschlechtspartnern Sex zu haben unterdrücken, heißt das nicht, das er nicht mehr vohanden ist. Es heißt lediglich das wir es bewusst unterdrücken, aber unbewusst ist da nun mal dieses gewisse Verlangen da, dieser Reiz des Verbotenen.


          Es braucht nur einen richtigen Moment und es würde jeder seinen Partner betrügen. Sei es mit einem Hollywood Star, den man seit seiner Jugend veehrt oder ein Moment der truckenheit, in dem man nicht mehr bewusst nachdenkt, was richtig und falsch ist, sondern einem Trieb freien lauf lässt.


          Da könnte ich noch dutzende Beispiele aufzählen...

          • War es das je?
            Wenn man sich die Zahl der Weltbevölkerung ansieht, spricht das nicht gerade dafür, das es die Menschheit mit der Treue je wirklich ernst genommen hat.


            Ich denke es ist wie es ist. In bestimmen Situationen wird jeder Mensch zum Tier.


            Beispiel gefällig? Es brauch sich z.B. nur eine schöne Frau etwas aufrezeizend bücken und es juckt garantiert bei jedem Mann, der das Glück hatte im richtigem Moment hinzusehen, in der Hose ;-)


            Ich glaube, wäre jede Frau seit bestehen der Menschheit, auf jedes sexuelle Angebot eines Mannes eingegangen, hätten wir nun nicht knapp 7 Milliarden Menschen auf der Erde, sondern eher 70 Milliarden.