ich leide seit über 10 jahren an borderline & schweren depressionen. ziemlich typisch dafür ist ja unter anderem das selbstverletzende verhalten.
mir gehts aktuell, trotz medikamenten, nicht so gut & ich verletze mich wieder häufiger selbst. gott sei dank hab ich nun einen stationären therapieplatz in aussicht.
mein linker arm ist stark vernarbt, werde auch oft angeschaut oder sogar angesprochen. hauptsächlich schneide ich mich, teilweise recht tief, aber ich verbrenne oder schlage mich auch. nun hab ich mich vor einigen tagen wieder geschnitten und natürlich ist das meiner tochter (3 jahre) aufgefallen. sie weiß, dass es der mama nicht so gut geht & ich bald ins krankenhaus muss. trotzdem tut es weh, wenn sie da steht, meinen arm streichelt und "mama, du darfst dir nicht mehr aua machen!" sagt...
sowas darf und soll sie nicht sehen müssen, nicht mitmachen müssen. deshalb hoffe ich, in der klinik, auf dem schnellsten weg von diesem scheiß loszukommen.
gibts hier andere mamas, die sich selbst verletzen? wie erklärt ihr das euren kindern, wenn sie euch ansprechen, fragen stellen? seid ihr ehrlich, natürlich so kindgerecht wie möglich, oder sagt ihr, ihr wärt hingefallen ect.?
würde mich über antworten freuen
liebe grüße, lena