:idea:
ich habe geschrieben, ICH (!!!) mag dunkle Haare lieber! Ich habe den Eindruck, du WILLST Nachrichten so verstehen, dass am Ende rauskommt, dass du hässlich bist und wäre es nicht das, würdest du was anderes finden, was aussagt, dass du keine Chance hast. ich kenne dieses Denken von mir selbst auch. Nicht auf die Partnersuche bezogen, sondern auf andere Bereiche, aber ist ja egal. Es ist einfach viel einfacher zu denken: Ich schaff' das sowieso nicht, ich bin eh zu dumm, zu hässlich, zu arm, zu krank, ... Das gibt dir nämlich den Raum zu verneinen, dass es an Sachen liegt, an denen man arbeiten kann. Und damit meine ich Arbeit. Es ist wirklich hart an seiner Selbstsicherheit zu arbeiten. ich selbst bin seit Jahren dabei und habe immer wieder Rückschläge und die Unsicherheit verbaut mir immer wieder vieles. Aber man kann daran arbeiten. gsk-Training hat mir dabei sehr geholfen. Ich hatte das Glück, dies in meiner Therapie üben zu können.
Hhalice_12667413
- 26. Jan 2012
- Beitritt 21. Jan 2012
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- yasir_12532940
:-/
Ich glaube, hier ist die falsche Stelle für so etwas. Es gibt Organisationen, die in solchen wichtigen Fällen eine Stiftung haben und z.B. zu Weihnachten Geschenke für die kaufen, die kein Geld haben, aber Kinder, die welche "brauchen", um nicht diskriminiert zu werden. Such mal im Internet nach solchen Sachen. Selbst, wenn du irgendwas findest, was nicht ganz passend ist, können die Leute, wenn du sie anrufst, meistens sagen, wer sich um sowas kümmert. Mehr kann ich dir dazu auch nicht sagen. Hier wirst du aber, denke ich, das Geld nicht zusammenbekommen.
Kostet denn ein normaler Führerschein wirklich so viel?- mata_12900056
Re
Ähm, wenn ich dazu mal was sagen darf:
1. suchen schonmal nicht alle Frauen einen Mann im Internet
2. haben nicht alle Frauen eine unrealistische Erwartung an den gesuchten Mann
3. kann man NIE irgendwas pauschalisieren, außer dass man nie irgendwas pauschalisieren kann. Ich kann es verstehen, wenn man von irgendwas frustriert ist und eine Weile nichts davon wissen will, z.B. von Frauen, aber man sollte mit der Zeit dann wieder davon abkommen, sonst verfestigen sich falsche Stereotype und diese Verbauen dir viel Gutes.
4. Ich habe durchaus schonmal hässlichere Fressen gesehen, die trotzdem jemanden gefunden haben. Wichtig ist das Auftreten. Die meisten Menschen, denke ich, wünschen sich jemand Selbstsicheren (zu denen ich auch nicht gehöre, aber ich habe trotzdem seit 3,5a einen Freund) und es muss halt einfach passen. Man muss konfliktfähig und tolerant sein und darf den anderen nicht zu sehr binden oder festhalten. Blabla, klingt alles sehr altklug und ich kenne dich nicht, aber ich denke nicht, dass es an deiner Fresse liegt ^^ Die sieht wirklich nicht schlimm aus (ist auch nicht mein Geschmack, ich stehe eher auf lange, dunkle Haare, aber ist ja auch nur mein Geschmack. Auf jeden Fall bist du nicht hässlich!)
5. Dass in Internetbörsen häufig Idealtypen gesucht werden, kann ich mir gut vorstellen. Ich halte es für wahrscheinlich, dass vorrangig Frauen, die überhöhte Erwartungen haben, im Reallife niemanden gefunden haben und daher ins Internet gehen und deshalb aber natürlich nicht gleich ihre Erwartungen runterschrauben.
Was ich vorallem denke, ist, dass man nicht aktiv suchen sollte. Aber das ist auch nur meine persönliche Ansicht. Ich denke, die Liebe findet man dann einfach. Irgendwann sieht man jemanden, bei dem man Bauchkribbeln bekommt ohne denjenigen großartig zu kennen. Aber irgendwas ist da, was halt zusammengehört. So war es jedenfalls bei mir. Wenn man jemanden aktiv sucht, denke ich, dass man sich dann anfängt einzubilden: der und der (bzw. die und die) passt jetzt zu mir und handelt mehr kopf- als bauchgesteuert - und bei der Liebe sollte man wirklich eher letzteres machen.
Tja, keine Ahnung, ob dir das hilft. Ich hoffe mal. Ich kann mir vorstellen, dass man sehr unglücklich ist, wenn man so lange vergeblich sucht und sich dann entwertet fühlt. Deshalb wünsche ich dir auf jeden Fall VIEL GLÜCK!!! :)
lG, Elly
Meine Ideen dazu...
Also, ich hab grad' schon was geschrieben, aber weil ich nicht eingeloggt war, hat es geschickterweise alles gelöscht - danke, liebes Forum.
Ich verwies auf das Chronifizierungsbüro (gidf.de ^^) und folgenden Link:
http://www.depressionen-verstehen.de/angehoerige/tipps/
Meine Ideen, was hilfreich ist, waren:
- versuchen Verständnis aufzubringen
- Launen nicht persönlich nehmen --> Schuldgefühle!
- kleine Hinweise ernst nehmen (geht meist nur, wenn man es selber hat), z.B. meine Freundin, die manisch-depressiv war, hat mich gleich zu sich eingeladen, als sie von meinem Freund hörte, dass ich meistens in meinem Zimmer hocke
- nicht von irrationalen Gedanken anstecken lassen
- nicht bagatellisieren, sondern ernstnehmen. Die Welt IST für einen Depressiven scheiße, sinnlos und sonstwas. Das ist seine Realität! Es nützt nichts zu sagen, dass das nicht so ist.
- nicht aufmuntern - durch Trauer muss man durch, nur dann hat man eine Chance durchzukommen. Wenn man sich die ganze Zeit sagt, dass man nicht traurig sein DARF oder sowas, macht das alles nur noch schlimmer.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen!
Man kann seine Leute auch mit zur Therapie nehmen und es werden auch direkt Angehörigenberatungen angeboten - Frag mal deine Ärztin/ Therapeutin/ Internet...
lG, Elly
Das erinnert mich sehr an mich :mrgreen:
Ich bin auch ein von Grund auf langsamer Mensch (Das liegt einfach im Charakter). Und ich bin auch häufig ziemlich planlos. Ich fühle mich auch deshalb sicherer, wenn mich jemand ziemlich eng anleitet.
Was mir hilft, ist mir einen Plan zu machen. Z.B. jetzt auf Arbeit (bin Schülerin der Ergotherapie und arbeite gerade in der Arbeitstherapie für Menschen mit psychosozialen Einschränkungen) mache ich mir einen Wochenplan - Wer macht was? - und schreibe den mir auf. Dann habe ich halbwegs einen Plan. Wichtig ist dann auch die Konzentration.
Und sei dir sicher: Kein Mensch kann alles falsch machen, selbst wenn er sich noch so viel Mühe gibt. Das ist ein irrationaler Gedanke. Davon hatte ich auch sehr viele und habe auch jetzt noch einige. Dies nennt sich Generalisierung: Du nimmst eine kleine negative Sache und in deinem Kopf fängt ein Dominoprinzip sondergleichen an, sodass du am Ende denkst: "Ich mache alles falsch", obwohl es nur zwei Sachen sind, oder "Aus mir wird nie was.", nur weil du einmal einen Fehltritt gelandet hast. Versuche ausgeglichener zu denken. Arbeitstempo und Planungsfähigkeit sind nicht deine einzigen Eigenschaften. Du hast noch viel mehr. Und da sind sicherlich viel mehr positive dabei als negative. Du kannst dir eine Tabelle machen. Sicher werden dir dann erstmal viele negative einfallen. Aber nach und nach dann auch positive. Was mir auch in meiner kognitiven Verhaltenstherapie sehr geholfen hat mich innerlich zu ordnen ist das Gedankenprotokoll: Es ist wieder eine Tabelle. Im Tabellenkopf hast du die Spalten Tag/ Zeit, Situation, Gefühle, automatische Gedanken, hilfreiche Gedanken und Verhalten. So kannst du die Situation auseinanderklamüsern und erkennst deine Denk- und Verhaltensmuster. Diese Tabelle füllst du immer wieder aus und die negativen Muster werden nach und nach durch positive ersetzt. Irgendwann merkst du das dann, dass du das ganz schnell im Kopf abspielst und gar nicht dazu kommst dich schlecht zu fühlen, weil die Gedanken andere sind.
Sowohl um ausgeglichener als auch um konzentrierter zu werden, finde ich Meditation sehr hilfreich. Auch lässt es nach der Arbeit den Stress von mir abfallen und du tankst neue Energie und kommst am nächsten Tag auch besser regeneriert auf Arbeit. Darf ich fragen, welchen Beruf du ausübst?
Zum Meditieren benutze ich ein Buch von Bruce Frantzis über Taoistische Meditation (den Weg des Wassers). Aber ich denke, es ist an sich ziemlich egal, welche Methode man wählt. Man kann auch autogenes Training machen (Frag bei deiner Krankenkasse nach! Das wird gefördert!) oder Qi Gong oder Yoga... völlig egal. Je nachdem, wo man sich am wohlsten fühlt.
Also, ich kenne die Problematik sehr gut. Wir können auch gerne noch ein bisschen hin- und herschreiben. :)
- In Depressionenczenzi_12359951
Sucht...
Das war ja auch nur ein Beispiel, um zu sagen, dass es Indikationen gibt, bei denen die Leute aus ihrem Umfeld rausgenommen werden sollen. Und wenn du selbst sagst, dass es besser für dich wäre, denke ich, dass das dann genauso als Indikation gilt. - In Depressionen
Nicht verzagen, Therapeutin fragen
Also, ich GLAUBE, man muss sich eine Einweisung holen. Meist kommt man in sein Einzugsgebiet. Aber es gibt Indikationen, in denen man bewusst aus seinem alten Umfeld rausgehold wird (z. B. substanzbezogene Suchterkrankungen). Wenn du das direkt sagst, wird das sicherlich berücksichtigt. Ich habe letzten Sommer drei Monate in einer Psychiatrie gearbeitet. Die Leute (auf der Suchtstation, die eine Langzeittherapie vorhatten) haben sich Infomaterial über Kliniken durchgelesen, diese auch besichtigt und mit dem Chefarzt abgesprochen, welche wohl geeignet wäre. Jede klinik ist ja auch irgendwie spezialisiert. Oder zumindest viele. Deshalb denke ich mal, dass du zumindest einen Wunsch abgeben kannst. Die Klinik muss natürlich auch freie Plätze haben. - bluebelle81
Diagnose --> Therapie --> :BIEN:
Ich rate auch dringend zum Arzt zu gehen, der überweist dich dann und es wird ein Test gemacht, was es ist. Klingt mir sehr nach Depression, aber auch mit kleinen psychotischen Tendenzen :( Bitte, bitte schnell was machen, du ersparst dir viel Arbeit als wenn du wartest, dass es schlimmer wird!