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gerold_12323825

  • 6. Juli 2017
  • Beitritt 30. Mai 2016
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  • Ich verstehe sowieso nicht, weshalb jemand eine Strumpfhose anziehen sollte, abgesehen von nicht mehr ganz jungen Frauen, die aus Eitelkeit und/oder Gefallsucht damit Krampfadern oder so kaschieren wollen, wenn sie mit 'nem Kleid oder im Rock rumlaufen. Die Dinger sind unbequem, lassen sich schlecht anziehen, gehen auch noch schnell kaputt und wärmen tun sie , abgesehen von dicken Wollstrumpfhosen für den Winter, auch nicht. Wenn trotzdem ein Mann sich das im Sommer antut (im Winter wird er ohnehin eine lange Hose tragen, so daß das eh keiner sieht), dann darf er sich eben nicht darüber wundern, wenn die Leute sich so ihre eigenen Gedanken darüber machen (falls sie es bei nicht seidenglänzenden 20den-Teilen überhaupt registrieren)

  • ismat_12456761

    Das ist in der Tat ein heikles Thema, das von Gericht zu Gericht unterschiedlich ent- schieden wird. Wenn Du einen Anwalt oder sonstigen Juristen kennst, bitte ihn, Dich mal in seinen "Palandt" (das ist die Bibel des Ziviltrechtlers) bei Randnummer 10 zu § 1606 BGB nachschauen zu lassen (Computerfreaks sollen es tatsächlich schon geschafft haben, die Fundstelle aus dem Internet zu ziehen: Palandt; Bürgerliches Gesetzbuch, 76. Auflage 2017, RN. 10 zu § 1606, vielleicht könnte ich mir die jährliche Neuanschaffung sparen, wenn ich mehr Ahnung vom Internet hätte).


    Fred

  • bode_12473073

    Da ich mich fast täglich beruflich mit solchem Mist herumärgern muß, fällt mir die Antwort leichtt:


    Die Einkommen werden nicht addiert, weil davon ausgegangen wird, daß der betreuende Elternteil seine Unterhaltspflicht, salopp gesagt, jedenfalls bei minderjährigen Unterhaltsberechtigten durch Füttern und Arschabwischen erfüllt.


    Ansonsten sind die Zahlbeträge ganz einfach abzulesen, am einfachsten für Juristen, die als Richter oder Anwälte die NJW ("Neue Juristische Wochenschrift" im Beck-Verlag) beziehen, die jährlich entsprechende Beilagen bekommen, in denen Einkommen, anzurechnendes Kindergeld, Alter und Anzahl der Kinder gleich berücksichtiogt sind. Der aktuelle sog."Notwendige Selbstbehalt" gegenüber mindrjährigen Kindern liegt für Erwerbstätige übrigens bei 1080,-- EUR netto. Wer die nicht zusammenbringt, braucht mangels "Leistungsfähigkeit" gar nichts zu zahlen (wenn er wenn er seine Leistungsunfähigkeit nicht - z.B. durch Absprache mit einem geneigten Arbeitgeber - selbst herbeigeführt hat).


    Die NJW wird übrigens nicht nur an Juristen verkauft, die kann jeder auch als Einzelexemplar bei jedem Buchhändler bestellen, der etwas schlauer aus der Wäsche guckt, als der gegenwärtige Kanzlerkandidat.

  • bode_12473073

    Da ich mich fast täglich beruflich mit solchem Mist herumärgern muß, fällt mir die Antwort leichtt:


    Die Einkommen werden nicht addiert, weil davon ausgegangen wird, daß der betreuende Elternteil seine Unterhaltspflicht, salopp gesagt, jedenfalls bei minderjährigen Unterhaltsberechtigten durch Füttern und Arschabwischen erfüllt.


    Ansonsten sind die Zahlbeträge ganz einfach abzulesen, am einfachsten für Juristen, die als Richter oder Anwälte die NJW ("Neue Juristische Wochenschrift" im Beck-Verlag) beziehen, die jährlich entsprechende Beilagen bekommen, in denen Einkommen, anzurechnendes Kindergeld, Alter und Anzahl der Kinder gleich berücksichtiogt sind. Der aktuelle sog."Notwendige Selbstbehalt" gegenüber mindrjährigen Kindern liegt für Erwerbstätige übrigens bei 1080,-- EUR netto. Wer die nicht zusammenbringt, braucht mangels "Leistungsfähigkeit" gar nichts zu zahlen (wenn er wenn er seine Leistungsunfähigkeit nicht - z.B. durch Absprache mit einem geneigten Arbeitgeber - selbst herbeigeführt hat).


    Die NJW wird übrigens nicht nur an Juristen verkauft, die kann jeder auch als Einzelexemplar bei jedem Buchhändler bestellen, der etwas schlauer aus der Wäsche guckt, als der gegenwärtige Kanzlerkandidat.

  • edda_12320822

    Das kann sich nur dann lohnen, wenn man sich sicher ist, daß man später mal eine Rente bekommt, die über dem Sozialhilfesatz liegt. Wer meint, mit dieser "Riester-Rente" vermeiden zu können, im Alter zum Sozialfall zu werden, ist völlig schief gewickelt: Die Ansprüche aus dieser Rente werden zu 100 % auf den Sozialhilfe- Anspruch als "sonstige Einnahmen"angerechnet. ImZweifelsfalle hat man sich also nur Geld abgenappst, um das Sozialamt zu entlasten - das sagen einem die smarten Kofferträger bloß nicht, die Leuten ohne große Rentenanwartschaften solche Konstrukte verscherbeln wollen.