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gaye_11960762

  • 15. Sept 2016
  • Beitritt 2. März 2016
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  • Stimme zu
    außer in einem Punkt das Bagatellisieren von Drogen finde ich nicht gut, denn die Leeren die Speicher in Gehirn und lassen danach keine Glücksmomente ohne und für den Alltag übrig. Davon ist abzuraten.


    Was du gemeint hast verstehe ich, jeder Erwachsene entscheidet da selber.

  • Völlig in Ordnung
    ich glaube wieder das deine Erkenntnisse nicht im Widerspruch stehen zu der Lehre :clin:


    Natürlichkeit und Menschlichkeit :super:


    Vorletzten Satz kann ich voll und ganz zustimmen - Wenn dann ist Alles Teil der Schöpfung - auch deine Denkweisen und Erkenntnisse gehören dazu. So sehe ich das auch.

  • Ich habe
    das Karma im Buddhismus nochma genauer erklärt weiter unten.


    Der Buddhismus ist eine Religion. In manchen Schriften findet sich sogar von Buddhisten der Vergleich das Selbst wurde nur "erfunden" um sich von Gott zu lösen. Das hat aber zu Leid geführt und müsse wieder umgekehrt werden.


    Die Natur steht im Mittelpunkt. Wenn ich wissen will wie eine Blume existiert - muss ich zur Blume werden.

  • Woher
    willst du das wissen? Es wurde in der Hinsicht so viel untersucht. Auch die ganzen Hirnströme - da gibt es definitiv was zu messen. Führe doch mal ein anderes Argument an als immer die Autosuggesstion. Da muss schon was fundierteres gegenüberstehen wenn du das so einfach wegwischen willst?!


    ich finde nochmals mit deinen Formulieren stehst du nicht im Widerspruch zum Buddhismus. Wer sagt denn Der Weg ist das Ziel? Hat das was mit dem Thema zu tun. Natürlich geht es um Sein. Verknüpfe doch mal "deine" Ideologie mit Dieser als dich abzugrenzen und eine riesen Mauer dazwischen zu hauen. Wenn du Parallelitäten erkennst kannst du auch eine Trennung formulieren.


    :kikou:

  • an0N_1209291799z

    Zum Karma
    es sind Willkürhandlungen mit jeweils einem Vorsatz (gut vs. schlecht) und dementsprechenden Folgen.


    Die Handlungsmuster sind übereinstimmend oder lösen Spannungen aus - siehe was ich zur Inkongruenz im Gehirn geschrieben hab.
    Wenn keine Absicht mehr besteht werden die Handlungen aufgegelöst. Es gibt keine unwillkürlichen Handlungen im Karma. Alles was der Geist steuern kann lässt er sein.

    • an0N_1209291799z

      Jetzt würfelst du
      aber alles zusammen.


      Also mit Anatta hat es Nichts zu tun da es absichtsvolle Handlungen sind. Das Karma ist abgeschlossen wenn kein Handlungsbedarf mehr besteht.


      Ich würde das Karma dem Selbst zuschreiben, welches alles Handlungen wie Begierden und Verlangen beinhaltet - die Leid erzeugen können. So wäre der "Wiederholungszwang" aufgelöst wenn der Mensch sich vom Selbst befreit hat.


      Könnte es solange am Selbst haften? Dann hätte es zumindest eine Aufgabe. Es ist ja auch ein Teil was mitarbeitet um zur Erleuchtung zu gelangen?!

      • Ich finde
        deine Sätze wiedersprechen sich nicht mit der Lehre.


        Angenehme und Unangenehme Seiten die zusammen wachsen.


        Erleuchtung bedeutet nicht kein Leid mehr und nur Glück sondern völlige Übereinstimmung und Nichts. Das Spektrum bleibt erhalten. Ich glaube da ist ein Denkfehler in der Vorstellung von der Erleuchtung.

      • an0N_1209291799z

        Guter Punkt
        ich glaube die Anatta-Lehre, gibt die Antwort mit dem Karma nicht her. Dazu bedarf es Einbezug anderer Schriften. Das wäre Extra.


        Für mein Verständnis ist das Karma ggf. auch schon vorbestimmt - als Schöpfungsaufgabe.

        • an0N_1209291799z

          Richtig
          es exisiert ein Nicht-Selbst (bedeutet nicht Kein Selbst) - demnach heftet sich das Karma genauso dynamisch immer wieder an dieses - in permanenter Veränderung - bestehende Existenz des Nicht- Selbst. Es organisiert sich immer wieder Neu.

          • Kommunikation
            so drücken wir uns aus. Teil unserer Sprache gut vs. böse etc.


            Unsere (Schöpfung) wollte, dass wir diesen Prozess durchleben um zu Wachsen.


            Nein, hier in dem Fall bedeutet es wie geschrieben: Wir entwickeln ein Selbst und haben uns damit die Fesseln angelegt, indem wir gesellschaftliche Forderungen erfüllen müssen und jeden Moment nicht mehr eigenständig betrachten können - uns vom Glück entfernen.

          • an0N_1209291799z

            Ja
            Das Selbst unterliegt einem Wiederholungszwang - weil eine Person soll stetig sein (Erziehung) über die Zeit stabil und greift immer wieder auf diesselben (geforderten) Muster zurück


            Im Laufe des Lebens trifft Jeden das Karma (für mich in Bedeutung positiv wie negativ) - die Aufgabe: von dem Leid zu befreien oder glücklich im Moment leben, dazu Erkenntnisse erlangen und die Fesseln des Selbst ablegen.


            "Ich" lerne - mein "Nicht-Selbst" lernt, es ist dynamisch in stetiger Veränderung und tritt über in völlige Stille und Ruhe. Das ist das Nichts


            Anders formuliert: Im Gehirn bedeutet es völlige Kongruenz von Wünschen, Zielen und Bedürfnissen. Keine Spannungen = Erleuchtung

            • 3 Geburten gibt es gleichzeitig
              Es existieren 3 Formen der Wiedergeburt im Diesseits - nicht nach dem Leben oder so.


              Eine körperliche Geburt, eine psychische Geburt und eine (die ist am schwierigsten verständlich) augenblickliche Geburt, d.h. kein Moment ist wie der Andere, mit all unseren Sinnen, mit Einklang mit der Natur und unseren Menschen werden wir in jedem Augenblick wiedergeboren und erleben ihn Neu.


              Wir haben mit jedem Moment die Chance einen Schritt dazuzulernen, neue Erfahrungen zu machen, zu reifen und Weisheit zu erlangen.

              • adele_12152697

                Dann macht es :kikou:
                ihr könnt doch glücklich sein. Lös dich von den Gedanken. Es kommen im Normalfall noch "mehr" Schwierigkeiten auf Euch zu im Zusammenleben, ein wenig mehr Standhaftigkeit :-D


                Sprecht in Ruhe und dann gehts weiter. Ihr könnt doch gerade jetzt aneinander wachsen.


                Alles Gute

              • Das schaue
                ich mir nicht an :clin: Der Umgang mit Tier und Kind sollte schon gelernt werden. So gehts ja nicht. Meine Erfahrung - nur wenn generell eine Bedrohung ausgeht, d.h. ungewisses Umfeld und keine klare Struktur (in der Familie)...


                Elefanten :super:

              • Der Instinkt
                zu Überleben ist höher, das ist richtig.


                Die Situation als solche muss "nur" auch so eingeschätzt werden (Gefahr). Die Katze wird die Schätzung nicht vornehmen, das Kind auch nicht in dem Falle. Dann können Unglücke passieren.
                Darf eben nie unterschätzt werden, die "Erziehung" auch von Haustieren und das Familienleben. Die Rangordnung ist auch was ganz subtiles. Wer ist zuerst da in der Familie, die Katze oder das Kind etc.

              • Ok Nina
                fairer Einwand. Ich erkenne nur ein Dynamik die es schon fast zur Kommunikation gemacht hat darüber zu spekulieren. Solange die Anteile der inhaltlichen Themenbeiträge sich die Waage halten, dürfte es keine Schwierigkeiten geben.
                Ein gesundes Maß an persönlichen Abstand sollte im Forum gewahrt bleiben.


                :kikou: