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fulvia_12944887

  • 25. Feb 2019
  • Beitritt 12. Juli 2009
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  • Hallo liebes Forum,


    die letzten Monate geht es mir (30) gar nicht gut und ich habe es immer wieder auf Stress, Veränderungen etc. geschoben. Langsam zweifel ich jedoch daran und komme immer schlechter mit dieser Traurigkeit zurecht.
    Letztes Frühjahr bin ich nach einer Trennung (es ging von mir aus und ich bin im Einklang damit) in meiner erste eigene Wohnung gezogen. Ich habe mich immer auf eine eigene Wohnung gefreut, weil ich eigentlich ein Mensch bin, der auch mal gern für sich ist.


    Seit dem Sommer habe ich einen neuen Freund, ich hatte mich seit langem so richtig verliebt (davor die Beziehung war mehr eine Freundschaft) und kann mir langsam wieder vorstellen, Pläne wie Zusammenziehen und Kinder zu konkretisieren. Die Beziehung führte nach kurzer Zeit zu extremen Hochs und Tiefs bei mir, da er einerseits wahnsinnig liebevoll ist, andererseits (wenn wir uns nicht sehen) irgendeine Distanz da war und er mir nie konkret diese Beständigkeit gegeben hat, so dass ich sicher war, wie er fühlt. Weiterhin bin ich in 2 Monaten mit meinem praktischen Examen fertig, so dass eine große Veränderung ansteht, ich einen Job suchen muss, nicht weiß wo ich hin komme und wie es in der Zwischenzeit finanziell aussieht. Meine Freundinnen bekommen Kinder oder haben halt Partner, mit denen sie viel zusammen sind.
    Diese unbeständigen Situationen stressten mich und ich hatte Zukunftsangst. Aber langsam wendet es sich zum Guten - die Prüfung ist bald vorbei und mein Freund nähert sich mir immer mehr an und gestand mir letztens, dass er eine Zeit lang einen Freiheitsdrang hatte, aber sich langsam immer mehr zuhause mit mir fühlt und sich vorstellen kann, sich etwas mit mir aufzubauen - er dachte nicht, dass er sowas nochmal kann nach einigen Enttäuschungen. Das macht mich sehr glücklich.


    Aber: sobald ich meine Wohnung betrete (wir sehen uns meist das WE über und 1 x in der Woche) bin ich absolut traurig und fühle mich wahnsinnig einsam. Ich versuche mich abzulenken, mache Haushalt, arbeite, google nach Urlaub etc., aber ich darf bloß nicht über mein Leben nachdenken. Ich könnte glücklich sein - anderen geht es doch viel schlechter. Und dennoch habe ich Angst, dass alles zerbricht. Dass er es sich irgendwann anders überlegt (gefühlt jede Beziehung zerbricht doch irgendwann), dass ich als einzige später ohne Familie und Kinder dastehe, dass meine Freunde lachen und leben und ich einsam bin. Dass mein Job mich nicht erfüllt und ich nur vegetiere und das Leben dahersiecht. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Leben so werden könnte, könnte ich heulen. Das holt mich immer mehr ein. Ich habe das Gefühl, vor allem, wenn ein guter Tag war, habe ich anschließend am meisten Angst. Das macht alles kaputt und ich kann kaum noch genießen und ehrlich lachen. Ich ziehe mich immer mehr zurück von Freunden, denke, die interessieren sich eh nicht.


    Falls ihr bis hierhin gelesen habt - danke. Allein das Aufschreiben tat gut. Was kann ich machen, brauche ich Hilfe, legt sich das von allein? Ich weiß es nicht mehr.

  • Hat er ja ;-)
    als wir den Abend bzw. die Nacht zusammen waren, hat er mich nur geküsst und mich im Arm gehalten und über's Haar gestrichen, nichts weiter. Die meisten anderen wären da schon wieder angegrabbelt gekommen :-D

  • Also...
    ... vielen Dank erstmal für eure lieben Antworten!


    ich habe gestern mit ihm telefoniert und mir wurde eigentlich nur noch mal das bestätigt, was ich eh schon gedacht habe:


    er wollte nie nie nie eine Fern-Wochenend-Beziehung und hat sich da auch noch nie Gedanken drüber machen müssen. Habe ihm gesagt, dass da ja erstmal kein Versprechen mit verbunden ist, wenn wir uns sehen, sondern ich ihn einfach gern wiedersehen und besser kennenlernen möchte. Und er fragt sich, was dann ist, wenn ich nun zu ihm komme und wir uns besser kennen lernen und da mehr draus werden sollte. Und (da hab ich mich ja schon gefreut) er ist hin und her gerissen, ob ich zu ihm kommen soll, weil die "Gefahr" sehr sehr sehr groß ist, das da mehr draus wird... Also ist es wirklich so, dass er mich echt toll findet und wohl schon einschätzen kann, dass man sich höchstwahrscheinlich verliebt. Und ich glaube das nämlich auch. :roll:


    Daher will er das anscheinend schon im Kein ersticken, um sich und mich nicht unglücklich zu machen wenn wir feststellen, das klappt nicht. Er meinte, er versteht meine Argumente und ich habe vollkommen recht, dass es absolut schade wäre und man vielleicht das Risiko eingehen sollte, aber er muss bis zum Wochenende drüber nachdenken, weil er echt nicht weiß und dann frei hat und nachdenken kann und sagt mir Bescheid, wenn das okay ist.


    Das macht ihn ja noch toller, dass er zumindest so ehrlich ist und versucht rational zu sein, obwohl er mich so mag und wiedersehen will. :( Aber es ist schrecklich, dass er so ist. Ich bin schon ein komplettes Nervenbündel. Aaaaahh! :roll:

  • Kann schon sein...
    ... aber ich denke eher, weil er mit der Entfernung nicht umgehen kann und nicht, weil er nicht will.
    Ich kann damit genauso wenig umgehen und vor einem Jahr hätte ich vielleicht genauso gehandelt wie er, aber jetzt denke ich mir, ich gebe doch nicht so einen tollen Menschen auf, nur weil er so weit weg wohnt. Das muss doch irgendwie gehen.
    Ich mein, es hat echt wenig Zukunft. Ich brauche noch min.2-3 Jahre zum studieren und wir kennen uns kaum. Aber man kann doch nicht einfach resignieren... :-(

    • Hallo,


      ich bin gerade ganz durcheinander und kann an nichts anderes mehr denken und brauche dringend einen Rat. :-(
      Ich habe einen unglaublich tollen Mann kennengelernt. Leider war er nur hier, um Freunde zu besuchen. Ich war sofort hin und weg von ihm (und das kommt bei mir nicht all zu oft vor und erst recht nicht so schnell) und er zeigte auch Interesse an mir. Aus "schön abends was essen gehen" wurden 8 Stunden! Wie konnten so toll reden und ich habe richtig das Kribbeln gespürt. Er schien auch begeistert von mir. Wir haben uns geküsst, aber er war kein bisschen aufdringlich, sondern unglaublich liebevoll und hielt mich nur im Arm ohne irgendwelche "Versuche"^^.
      Es war ganz besonders und "anders" als bei anderen. Ich bin eigentlich niemand, der sich schnell verliebt und kann deshalb jetzt gar nicht damit umgehen. Nun ist er wieder weg, 600km entfernt. Ich habe ihm angeboten, ihn besuchen zu kommen, da ich eh Semesterferien habe. Er meldet sich jeden Tag und sagt, dass er den Abend sehr sehr schön fand, aber dass 600km einfach wahnsinnig viel sind und er überhaupt nicht weiß, auf was das dann hinauslaufen würde, weil er mich echt mag.


      Was soll ich denn nun machen? Ich hatte ewig nicht mehr so Gefühle, ich kann mir im Moment alles mit ihm vorstellen. Aber wir kennen uns einfach kaum und ich würde ihn so gerne besser kennenlernen, weil ich glaube, dass er wirklich ein toller Mann ist, aber bei dieser Entfernung ist das echt schwer. Ich studiere, er arbeitet und ich habe daher mehr Zeit, zu ihm zu fahren. Er ist sich aber unsicher, ob ich überhaupt zu ihm kommen soll, weil er an der Entfernung zweifelt, dass sowas auf Dauer zu belastend ist. Ich glaube, er ist ein recht heimischer Mensch. Ich bin auch kein Fan von Fernbeziehung, aber soweit ich es jetzt beurteilen kann, würde ich das in Kauf nehmen.


      Wie kann ich ihn denn überzeugen, einfach mal zu schauen? Ich glaube, er findet mich schon toll, aber will sich nicht verlieben, wenn es keine Zukunft hat und überlegt daher hin und her, ob ich kommen soll... :???:

      • Kann schon sein...
        ... aber ich denke eher, weil er mit der Entfernung nicht umgehen kann und nicht, weil er nicht will.
        Ich kann damit genauso wenig umgehen und vor einem Jahr hätte ich vielleicht genauso gehandelt wie er, aber jetzt denke ich mir, ich gebe doch nicht so einen tollen Menschen auf, nur weil er so weit weg wohnt. Das muss doch irgendwie gehen.
        Ich mein, es hat echt wenig Zukunft. Ich brauche noch min.2-3 Jahre zum studieren und wir kennen uns kaum. Aber man kann doch nicht einfach resignieren... :-(

    • Danke
      für deine unheimlich hilfreiche Antwort. Es geht mir schlecht genug im Moment und wenn du nichts als Vorwürfe drauf hast, brauchst du nicht zu antworten.


      Ich weiß selber, dass es mein Problem ist und sicher trifft es mich, dass er die ganze Zeit danach noch den Kontakt sucht zu mir und wenn es ihm jetzt gerade passt, mich in den Hintern tritt. Er hat mich einfach warm gehalten bis er was besseres hat.
      Das musst du mir nicht auf die Nase binden, das weiß ich selber! Deshalb habe ich hier Rat gesucht um vielleicht Vorschläge zu bekommen, wie ich besser damit umgehen kann, damit ich damit zurecht komme und mich nicht fertig mache. Schuldzuweisungen deinerseits mit Kommentaren a la "Soll er dir nachheulen? Ist ja dein Problem" sind ziemlich unangebracht denke ich, denn ich habe nie gesagt, dass es nicht mein Problem ist o.ä. sondern lediglich, wie ich damit klar kommen kann!

    • Kumpel
      sein, wäre ja auch ok. Aber vor einigen Wochen habe ich am Tag 10 SMS bekommen und bin immer gesprungen für ihn. Und auf einmal werde ich versetzt und bin nur gut, wenn er mal "Spaß" will oder grad mal Zeit hat. Für seine Frauen wird alles verlegt und gemacht. Das tut weh irgendwie. Klar der Gedanke, nicht mehr das Wichtigste im Leben zu sein tut verdammt weh. Ich richte viel nach ihm und war immer für ihn da, und dann so in den Hintern getreten zu werden, wenn ihm danach ist, tut noch mehr weh. Zumal er auch alles abstreitet und behauptet, das stimmt nicht und ich wäre ihm ja wichtig und er kennt die alle ja kaum. Andererseits bekomme ich genau das Gegenteil mit. Und dieses Lügen und nicht dazu stehen, sondern dieses "Mir-etwas-vormachen" ist schon hart irgendwie.


      Vielleicht sollte ich mein eigenes Leben aufbauen und ja du hast Recht, es trifft mich sehr, dass ich absolut niemanden potenziellen kennenlerne. Ich kann nur nicht damit umgehen irgendwie und das zieht mich sehr runter. Er war immer für mich da wenn was war, wir hatten so intensiven Kontakt, und nun steht man allein mit seinen Gedanken.

    • an0N_1291698699z

      Danke für deine Worte
      ... ich glaube du hast völlig Recht. Ich tu mir selbst verdammt weh damit. Vom Verstand her ist mir völlig klar, dass es nicht funktionierte. Da ich ihn aber nicht vollkommen verlieren wollte, habe ich es sozusagen akzeptiert, befreundet zu sein, um ihm trotzdem nah zu sein.
      Und wenn was ist oder er "Spaß" will, bin ich gut, aber seine Frauen werden ständig vorgezogen und ich werde versetzt. Das trifft mich, dass ich nicht mehr der wichtige Mensch für ihn bin. Da er es auch einfach nie mal ehrlich sagt, sondern immer drum rum redet und so tut als ob ich es mir einrede.


      Vielleicht sollte ich den Kontakt wirklich abbrechen. Aber ich weiß nicht wie... Ich fühle mich so alleine irgendwie...

    • Hallo, ich brauche eure Hilfe...


      Seit ca 4 Monaten sind mein Freund und ich getrennt, wir waren ca. 2 Jahre zusammen. Wir treffen uns noch recht häufig und wenn er Stress in der Uni hat etc. schreibt er mir immer und bittet mich um Rat. Zwischendurch lief auch noch mal was. Ich möchte ihn nicht mehr als Freund, denn die Beziehung war eine Katastrophe. Wir haben uns nur gestritten, auch hauptsächlich, weil er noch sehr kindliche Ansichten einer Beziehung hatte (alle paar Wochen einmal übernachten, Eltern kannte ich kaum, obwohl er dort wohnt, seine Freunde habe ich nie vorgestellt bekommen). Das hat mich gestört. Im Endeffekt hat er sich getrennt, obwohl er mich ja 2 Wochen vorher noch sooo geliebt hat.^^ So haben wir uns aber gut verstanden und im Bett war es auch ok, so dass ich nach 1 - 2 Monaten Funktstille dachte, das klappt ja, solange es beiden damit gut geht.


      Sofort von Anfang an war er nur noch mit seinem Kollegen, den ich 1 Mal gesehen hab, unterwegs. Ständig nur feiern etc. (In unserer Beziehung musste ich tagelang überreden, damit er mal mitkommt) Und das beste ist, die Gruppe besteht mittlerweile aus 9 Frauen und ihm und sein Kollege. Gut, er kann machen, was er will. Aber irgendwie trifft mich das. Er hat schon einen anderen (gemeinsamen) Freund da mit hingenommen und ist min. 3 mal pro Woche dort bei den ganzen Frauen. Mit einer versteht er sich ja auch "sehr gut", aber er will natürlich nichts von ihr.^^ Dabei ist offensichtlich, dass sie auf ihn steht und er mag sie anscheinend auch. Nur er streitet es immer ab. Dann soll er doch ehrlich sein. Für mich hat er mittlerweile Zeit, wenn sie keine Zeit haben. Ich fühle mich wie ein Notstopfen. In unserer Beziehung konnte ich reden und reden und er hat nie was geändert, und jetzt stellt er auf einmal alle Freunde vor und geht auch mal weg. Und andereseits hat er seit der Trennung 10 Frauen kennengelernt - ich nicht einen.


      Mmh, warum trifft mich das so? Ich überlege schon, den Kontakt abzubrechen. Aber er ist ja lieb zu mir und will mich auch treffen und findet es nervig, wenn ich meine Kommentare dazu abgebe... Bitte helft mir, mir geht es grad gar nicht gut und ich mache mir Gedanken...

    • fyodor_12096874

      Mmh...
      ich glaube nicht dass das wirkt. Sie ist halt eher der schüchterne Typ und traut sich nichts. Also was ausgefallenes hässliches würde sie nicht tragen. Sie braucht anscheinend schon jemanden der es ihr vorturnt, wenn es nur um Stiefel tragen oder ein Kleid geht...

    • Hallo,


      es hört sich vielleicht kindisch an, aber irgendwie stört es mich total. Seit wir 17 sind, bin ich mit meiner besten Freundin befreundet. Wie sind nun 24 und machen sehr viel zusammen. Sie ist von Typ her zurückhaltener und schüchterner als ich (obwohl ich jetzt auch nicht der "hier-komm-ich-Typ" bin).
      Nun, zu meinem "Problem". Ich möchte einen eigenen Stil haben, nicht rumlaufen wie jeder und keinen Zwilling neben mir haben. Und seit Jahre kopiert sie mich. Anfangs hat es mich noch nicht so gestört, da es oft Basics waren wie ein Minirock, der genauso aussieht, dieselben Turnschuhe oder dieselbe Strickjacke. Sie trug nur Turnschuhe, dann habe ich mir schwarze Stiefel gekauft. Kurz danach lief sie auch in Stiefeln rum, die genauso aussehen. Sie trug fast ausschließlich weiß, schwarz, grau. Ich fand eine Zeit lang altrosa sehr schön und verspielte Sachen - sie kaufte sich genau solche Sachen. Ich kaufe mir eine Tasche, sie hat kurz danach dieselbe in groß. Mein Zimmer ist schon lange orange - bei ihrer Renovierung wurde ihres auch orange. Ich ziehe bald um und habe erzählt, was für Möbel und Deko ich mir vorstelle. Nun hat sie ihr Zimmer genauso eingerichtet. Sie weiß ja, was ich mag und kaufen will und kommt mir dann manchmal einfach zuvor und verkauft es als "ihre Idee".


      Es nervt einfach langsam total. Ich weiß aber auch nicht, was ich dazu sagen soll. Sie sagt ja nie "das ist aber schön, wo hast du das her?". Das fände ich ja noch okay. Sie tut, als ob es ihre "Idee" wäre oder ignoriert das völlig. Langsam möchte ich manche Sachen schon nicht mehr anziehen, da wir einfach genau gleich aussehen, wenn wir draußen rumlaufen. Sie hat mittlerweile dieselben Röcke (also immer ein kleines bisschen anders, damit sie mir nichts nachkauft^^), Schuhe, etc. Selbst dasselbe Auto hat sie. Ich möchte ich sein und nicht ständig hören "ihr seid ja so ähnlich". Sie nimmt schon vollständig meinen Stil an inklusive Ketten etc. Aber wenn ich sie drauf anspreche, würde sie sagen "ich fand das Kleid halt schön, das ist doch nicht dasselbe" oder so. Mmh, ist das albern, dass mich das langsam so nervt? Ich mag sie ja, aber das geht gar nicht finde ich...

    • Danke
      für deine Worte, das hat mich sehr aufgebaut.
      Ich habe die Szene auch durchgehalten, ich bin erst nach der ersten Halbzeit des Films rausgegangen, weil ich einfach innerlich so aufgewühlt und fertig war, dass ich es nicht mehr zuende sehen wollte. Gebracht hat es mir nichts, diese Szene zu sehen. Es hat mich nur wieder eingeholt, obwohl ich bereits die Einzelheiten in mein Unterbewusstsein geschoben hatte.
      Du kannst stolz sein, einen solchen Freund zu haben. Bis auf meinen Freund danach, bin ich leider noch nie einem Mann begegnet, der so ist. Manchmal denke ich, ich finde nie so einen, da sie sowas abschrecken würde.^^
      Ich hasse meinen Ex einfach, da ich nur wegen ihm so ein Problem habe.


      Mmh, wenn du auch sagst, dass der Widerwille bleibt und man das nie alleine los wird, wird es wohl wirklich so sein. Ich habe halt lange gehofft, es geht von selbst, weil ich mit meinem ersten langjährigen Freund danach ja auch normal glücklich sein konnte. Ich verstehe nicht, warum jetzt nicht mehr.
      Vielleicht werde ich mich die Woche mal an jemanden wenden, es gibt ja auch so Beratungsstellen. Ich habe echt Angst davor, auch dass ich dann völlig fertig bin oder nicht verstanden werde. Ich hoffe, dass es was bringt.

    • ^^
      Wie kommst du zu so einer Aussage, wenn du mich nichtmal kennst? Ja, mit 15 war ich Opfer, ich war schüchtern und naiv und er hat es ausgenutzt und GEGEN MEINEN WILLEN weitergemacht.
      Jetzt bin ich sicher nicht mehr das kleine Mädchen und habe auch meine Meinung und weiß was ich will. Mein Ex, mit dem ich lange zusammen war, würde mich eher als teilweise etwas stur und "dominant" beschreiben.^^ Ich lasse mich auch nicht mehr von Männern in die Opferrolle drücken, nur ich kann es nicht genießen, wenn mir einer nahe kommt. Ich sag dann eher, das ich das nicht will. Und das stört mich, denn ich möchte einfach mal eine normale Beziehung führen und ich weiß nicht, wie ich das hinbekommen soll.

    • Ich denke nicht...
      ... dass er das überhaupt merkt. Wie gesagt, man merkt es mir nicht sofort an, das findet eher bei mir im Inneren statt. Bis jetzt ist auch noch nicht "so viel" gelaufen, da ich dann schon gesagt habe, dass es mir zu schnell geht - mehr nicht. Anhand seiner Reaktion und seinem Verhalten mir gegenüber sehe ich nicht, dass er etwas "komisch" findet oder denkt, er macht was falsch. Es geht eher darum, dass ich sowas auch mal genießen möchte und nicht den Gedanken haben will, wie lange es noch dauert und dass es ekelhaft ist. :roll:

    • esta_11913668

      Das sagt sich so leicht...
      Es ist ja nicht so, dass ich immer wegrenne und sofort heule, wenn mir einer zu nahe kommt^^ Ich denke, dass niemand in meiner Umgebung denken würde, dass mir das passiert ist, da ich mich nicht augenscheinlich so verhalte. Es passiert nur im Inneren, dass ich dann einfach zu viel bekomme, und ich möchte keine Beziehung führen, in der ich das Kotzen bekomme, wenn mein Freund mich anfasst. Daher suche ich eine Lösung.

      • Geht's noch?
        Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht möchte und habe GEHEULT dabei! Und ich war 15! Das sollte ein 21-Jähriger ja wohl mal kapieren. Mein Freund, mit dem ich 3 Jahre zusammen war, hat schließlich auch aufgehört, wenn ich was nicht wollte. Und wegen so Leuten wie dir gehen dann die Mädchen nicht zur Polizei, weil sie denken, sie seien selbst schuld! Also von dem Trichter bin ich runter, das zu denken. Zu dir fällt mir echt nichts mehr ein und auf deine Beiträge in meinem Thread kann ich auch verzichten.
        Es geht auch nicht um meinen Ex, sondern nur, wie man versuchen kann, kein Problem mehr mit Sex zu haben!

      • Ich kann nicht...
        ...mit irgendjemandem darüber sprechen, erst recht nicht mit Menschen, die ich nicht kenne. Bei Psychologen habe ich immer das Gefühl, sie haken nur ihr Schema ab und checken eh nichts. Und bei meiner Freundin, na, wie soll ich da anfangen. Mit meinem Ex habe ich darüber reden können, vielleicht habe ich mich deshalb so wohl in dieser Beziehung gefühlt.
        Ich habe damals überlegt, es den Psychologen zu sagen, doch ich hatte Angst, dass man nicht mir glaubt, sondern ihm und ich wollte nicht so eine Hölle durchleben, es immer und immer wieder erklären zu müssen. Ich dachte, dass man es abtut als "ich bin sauer, weil er die Beziehung beendet hat". Schließlich war ich ja noch mit ihm zusammen und warum sollte man das tun, wenn sowas passiert wäre... Na ja, mit 15 ist man anscheinend noch so naiv. Meine Eltern haben meinen Ex nicht gemocht, aber sie haben es nicht direkt verbieten (können), man kennt das ja, dann hätte ich mich sicher heimlich treffen wollen.
        Sie sind so fürsorglich und ich will nicht, dass sie das nun wissen. Sie würden ausrasten. Ich wohne noch zuhause und sie würden es mitbekommen, wenn ich zu einer Therapie gehen würde. Ich will das am Liebsten einfach vergessen.


        Ich denke schon darüber nach, meiner Bekanntschaft "den Laufpass zu geben", weil ich das Gefühl habe, dass das dadurch wieder so aufblüht und das will ich nicht.

      • Hallo ihr Lieben,


        ich schleppe das Problem schon so lange mit mir rum und zur Zeit ist es sehr akut. Daher erhoffe ich mir einen Rat von euch, auch wenn der Text vllt.etwas lang wird, es ist wirklich wichtig und ich weiß nicht mehr weiter.


        Ich bin mittlerweile 23. Mit 15 hatte ich meinen ersten Freund, er war damals schon 21 und ich war schüchtern und naiv und habe ihn anfangs "angehimmelt" und gedacht, er weiß schon, wie es richtig ist. Es ist sehr viel gelaufen, was nicht okay war. Er hat mich zum Sex gedrängt, teilweise hat es unter Tränen stattgefunden, weil ich mich nicht bereit gefühlt habe. Es haben andere intime Sachen stattgefunden, die einfach nur erniedrigend sind. Ich war so blöd, und bin bei ihm geblieben. Als ich mich irgendwann trennen wollte, hat er "Psychoterror" ausgeübt, dass er doch der Mann sei, der mich liebt und ich ihn doch auch lieben würde etc. Als 15 Jährige entwickelt man da eine gewisse Abhängigkeit (es war schließlich auch der 1., mit dem ich geschlafen habe und ich wollte nie eine sein, die später die Männer nicht zählen kann). Nach 7 Monaten trennte er sich dann völlig plötzlich, weil er eine neue 15 Jährige hatte. Ich war völlig fertig und war einen Monat lang in einer Jugendpsychatrie, da ich nicht mehr zurechtkam. Im Nachhinein denke ich, dass es nie darum ging, dass er weg war und ich ihn so liebte, sondern dass man sich so "geopfert" hat und abhängig war und er mich so benutzt hat. Ich habe den Psychologen nie gesagt, was da in der Beziehung abging, so dass es alle als Liebeskummer interpretierten.


        Ich habe diesen Typen dann nie mehr gesehen. Einige Jahre später habe ich ihn draußen gesehen und bin dabei fast gestorben. Ich habe mich so dreckig gefühlt, wie vergewaltigt und wollte nur noch weg.


        Ich hatte später eine 3 jährige Beziehung und habe es "vergessen", was passiert ist. Er hat mich wieder "lebendig" gemacht. Doch ich merke, dass ich, sobald es um Sex geht, nun schnell zu viel bekomme. Als ich den Film "Verblendung" im Kino schauen wollte, habe ich den Film verlassen, weil ich fast geheult hätte und einen absoluten Ekel bekommen habe, als die Frau vergewaltigt wurde.
        Nun habe ich wieder jemanden kennengelernt, der wirklich sehr liebevoll ist. Aber sobald da "mehr" läuft und er mich anfasst, bekomme ich zu viel, fühle mich bedrängt und könnte heulen. Ich will ihn auch nicht wegstoßen, er drängelt ja nicht und ich bin selbst nicht glücklich darüber, dass ich das nicht kann. So macht man sich doch jede Beziehung kaputt. Ich will ihm das auch nicht erzählen, dafür kenne ich ihn zu wenig. Es weiß nicht mal meine beste Freundin, nur mein Ex weiß alles.


        Ich weiß nicht mehr weiter, habt ihr einen Rat für mich? Ich will doch einfach nur normal sein.

      • Meinst du
        ewiges Gelaber jetzt auf mich oder auf ihn bezogen?


        Wir haben vorher nicht über sowas gesprochen, da es für mich eigentlich klar war und ich auch nicht erwartet hätte, dass sowas von ihm kommt. Klar haben wir irgendwann in der Beziehung mal so ein Thema angesprochen, aber nicht in dem Sinne und direkt auf unsere momentane Situation bezogen. Wir hatten halt auch keinen Grund dazu.


        Und zu deiner Frage: Nein, ich hätte von selbst nicht den Eindruck gehabt, dass er so denkt. Ich habe schon gemerkt, dass er in letzter Zeit etwas deprimiert und lustlos wirkt, habe es aber nicht auf mich bezogen, da er mir gegenüber trotzdem immer liebevoll war und (so sah es zumindest aus) gern bei mir war. Er hat dann eher sogar noch erzählt, dass er heute nicht so gut drauf war, weil die Uni so stressig war etc. und froh ist, jetzt mit mir zusammen zu sein. Also mir war seine Stimmung schon bewusst und ich habe auch (so dachte ich zumindest) auch gewusst, worauf sich das bezieht (er hat es ja auch so erkärt).


        Das ist auch der Grund, weshalb ich überlege, ob es wirklich die Beziehung bzw.seine Gefühle zu mir sind, die so nachgelassen haben, oder es nicht einfach seine Situation an sich ist, die ihm aufgrund seiner Stimmung nicht die Chance lässt, sich zur Zeit an irgendwas richtig zu "erfreuen" und er es vielleicht falsch interpretiert.

      • Die Frage
        ist eher, ob es denn wirklich so ist, dass er mich weniger liebt, oder ob es nur eine Schlussfolgerung seiner grundsätzlichen Stimmungslage ist und der Tatsache, nicht absolut immer Lust auf die Freundin zu haben...
        Das ist es ja eigentlich, was ich mich frage und wie ich ihm zeigen kann, dass diese Eigenschaften nicht unbedingt weniger Liebe bedeuten, sondern, dass es sich einfach etwas geändert hat.
        Als ich ihn gefragt habe, warum er denkt, dass er mich weniger liebt, sagte er ja genau das, dass er sich manchmal nicht so aufraffen kann bzw. nicht so Lust hat, was zu machen und dass er manchmal, wenn wir uns sehen, es zwar schön findet, aber nicht sooo völlig begeistert ist wie früher. Und das kann ja sehr wohl an seiner momentanen Stimmung liegen. Und dass man nicht immer überschwänglich begeistert ist, wenn man sich trifft und es manchmal auch Gewohnheit ist oder einfach nur "nett", finde ich nach fast 2 Jahren auch nicht sooo unnormal - bei meinen Freundinnen ist es auch manchmal so. Anscheinend gibt es ja noch Momente, wo er begeistert ist und es richtig genießt...