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fia_12575119

  • 27. Juli 2018
  • Beitritt 23. Mai 2013
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  • kelly_12761871

    @schuhsuechtige
    "aber nicht wenn man "reine " Kräuter nimmt, das ist zu hundert Prozent Kraut drin und nix mit Nebenstoffen"


    da wäre ich mir beim asiatischen raum einfach nicht so sicher....


    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/traditionelle-chinesische-medizin-pestizidcocktails-in-heilkraeutern-1.1707966


    gut, china ist nicht thailand. aber, ob das bedeutet, dass es in thailand besser zugeht...?


    aber wie gesagt: ich rate nicht pauschal von den kräutern ab. manchmal ist der akute leidensdruck größer, als das vermeintliche risiko irgendwann VIELLEICHT irgendwas an gesundheitlichen folgen davon zu tragen.


    aber vielleicht sollte die fragestellerin/der fragesteller ja auch, statt irgendwelche "mittelchen" zu nehmen, mal den ursachen der verdauungsprobleme auf den grund gehen. halte ich zunächst ein mal für snnvoller ^^. wenn dabei nichts rumkommt, kann man dann ja immernoch zu den "mittelchen" greifen.

  • nero_12138021

    Ok
    dann hab ich die diskussion nicht so richtig verfolgt. ich dachte es wäre so wie in rp und das wäre nur nicht deutlich geworden und entsprechend hab ich mich gewundert, warum die diskussion über fairness.


    von vornherein so eine differenzierung halte ich auch nicht für rechtens, denn jeder weiß doch wie subjektiv die von lehrern vergebenen noten sind, da spielen sympathien und co rein, also kann der lehrer nicht bestimmen, wer als "gut" gilt und wer "schlecht". so eine einteilung seitens des lehrer grenzt an willkür.

  • oona_11867578

    Geht noch schlimmer
    hab n praktikum im kinderheim gemacht und die betreuerinnen da haben sich auf die wiese gelegt und gesonnt. die kinder haben gemacht was sie wollten (u.a. mit steinen geschmissen) und das spielgelände war auch nicht umzäunt, sie hätten abhaun können...

  • kanon_12296661

    ..
    ach, gibt zu genüge kinder, die noch mit 5 windeln tragen, also so dramatisch find ich das nicht.


    ich find sein sortier verhalten und das mit den zahlen und dem alphabet auffällig, aber selbst, wenn er da früher dran ist, so bedeutet das noch lange nicht, dass er autist ist.
    ich hab im alter von 8 monaten in 3-wort-sätzen gesprochen und das klar und deutlich (also ohne aussprechfehler). im alter von knapp 1,5 jahren hab ich dann vollkommen aufgehört zu sprechen (mutismus), um ein halbes jahr später wieder damit anzufangen. mit 5 konnte ich rechnen (+, - und das kleine 1x1, im zahlenraum 1-100) und in 2 sprachen lesen. tja, und schüchtern war ich auch noch.
    bis jetzt (bin 24) hat mir keiner nen autismus-test nahegelegt. und auf hochbegabung o.ä. wurd ich auch nicht getestet. hab nie einen kinder- und jugendpsychologen zu gesicht bekommen.
    all das hat mich nicht aufgehalten die schule normal zu absolvieren und ein studium anzufangen.
    also keine panik =)


    es kann im übrigen tatsächlich sein, dass die erzieherinnen ihn loswerden wollen, wie du weiter oben schreibst. vielleicht magst du dir diesbezüglich, das kleine heft "Wem gehören unsere Kinder? Dem Staat, den Eltern oder sich selbst?: Ansichten zur Frühbetreuung " durchlesen. da gibt es einige passagen und studienergebnisse zur wechselbeziehung von erzieherinnen und problematischen kindern.

  • nero_12138021

    Hmm
    also, wenn man dem link zur lage in RP glauben darf, dann ist es sogar verpflichtend die klausur so zu gestalten, dass alle prinzipiell eine 1 bekommen können. man muss dabei kenntlich machen, welche teile zu maximal welcher note führen. vorweg unterschiedliche arbeitsaufgaben zu verteilen wäre entsprechend nicht legal.
    da hier aber eben über ungleiche aufgaben diskutiert wird stellt sich die frage (wenn in diesem geschilderten fall das gleiche gilt wie in RP), ob vielleicht die situation einfach von flyingkat missverständlich/zu ungenau geschildert wurde, oder die schilderungen schlichtweg falsch interpretiert wurde.



    ich hatte ein derartiges konzept in der grundschule bei diktaten. da gab es dann einen einfachen teil, also einen textabschnitt, den wir zuvor im unterricht mehrfach behandelt und eingeübt haben und der zuerst diktiert wurde.
    nach diesem teil sagte die lehrerin ausdrücklich, dass wir jetzt aufhören können zu schreiben, wenn wir wollen, aber dann bekommen wir maximal eine 3. und wenn man sich dazu entschied weiter zu schreiben, kam die fortsetzung des textes, die wir noch nie zuvor gehört hatten, was natürlich um einiges schwieriger war.
    mir hat's nicht geschadet.

    • Vielleicht...
      ...läuft bei den schwiegereltern etwa gewaltig schief, dass die kids um jeden preis verhindern wollen, wieder zu ihnen zurück zu müssen :???:

    • thyra_12359464

      Ja
      autismus war auch mein erster gedanke.


      wenn es nur ärtzte wären, dann hätte ich noch gefragt, ob du vielleicht angst vor ärzten hast, denn die ängste von eltern übertragen sich auf kinder (kinder von eltern, die angst vor spritzen haben, haben auch angst vor spritzen, so das ergebnis divereser studien). auch bei den tanten frage ich mich, ob du sie magst. wenn nicht, dann ist es wie bei den ärzten: dein kind merkt, dass dir diese personen nicht ganz geheuer sind.
      was mir noch an information fehlt, ist, wie oft er die tanten sieht. denn kinder neigen dazu zu fremdeln (er erkennt sie einfach nicht wieder). wenn er sie also nur selten sieht, ist weinen an sich noch kein grund zur sorge. wenn er sie oft sieht und/oder sehr extrem reagiert, wäre wohl doch ein autismus-test angebracht.


      oder hat er vielleicht irgendwie negative erfahrungen mit fremden gemacht? so etwas könnte auch eine erklärung für sein verhalten sein.

    • .
      ich würde auf jedenfall die schule wechseln. so wie du das schilderst, halte ich es nicht für möglich, dass er nach so einer reihe von negativ erfahrungen noch ein positives verhältnis zu dieser schule entwickelt.
      außerdem könntest du dich an die informationsquelle nummer eins wenden, wenn es darum geht herauszufinden, was mit deinem sohn nicht stimmt: an deinen sohn selbst. frag ihn, was ihn gegenwärtig so aus der bahn wirft und was er meint, was ihm helfen würde und nimm seine äußerungen ernst, d.h. versuche sie in die tat umzusetzen oder irgendetwas zu unternehmen, was in die richtung seiner wünsche geht.


      dann find ich noch die aussage "MAMA KANN ICH BITTE TABLETTEN HABEN DAMIT ICH LIEB WERDE" ziemlich fies. das impliziert, dass ihm vermittelt würde (ich weiß nicht von wem und möchte hier auch niemanden beschuldigen), dass er so wie er ist "falsch" und "nicht liebenswürdig" ist. da würde ich ganz dringend gegensteuern, weil es total schlecht für sein selbstwertgefühl ist und langfristig u.U. zu depressionen führen kann. also da wäre vielleicht tatsächlich ein besuch beim therapeuten nicht verkehrt.
      ansonsten solltest du ihm auf jedenfall sagen, dass du ihn liebst, ob mit oder ohne tabletten. dass er so wie er ist vollkommen ok ist. er ist vielleicht ein wenig anders als die anderen, aber im grunde ist ja jeder anders als die anderen, also ist das nicht schlimm. es kommt halt manchmal vor, dass menschen sich schwer damit tun mit der andersartigkeit eines menschen umzugehen. und die probleme die es da gibt, nicht nur darauf zurückzuführen sind, dass er anders ist, sondern auch, dass die menschen um ihn herum nicht so recht wissen, wie sie mit ihm umgehen sollen. vielleicht kann er seinem umfeld in dieser hinsicht sogar helfen, indem er ab und zu sagt, wie man sich verhalten soll, was ihm gefällt und was nicht.

    • :MAL:
      einfach anderer leute beitrag kopieren und werbung rein packen :NON:

    • ..
      meine 2 nichten haben einen altersunterschied von weniger als 12 monaten (es fehlen 2 wochen bis zu den 12 monaten :lol: ). die beiden haben sich in der pubertät doch schon ordentlich angezickt, aber mittlerweile (22 und 21 jahre alt) verstehen sie sich.
      aber ich denk es kommt auch irgendwo auf die erziehung an und nicht nur einfach auf den altersunterscheid. zwischen mir und meinem bruder liegen 2 jahre. wir verstehen uns bestens :-D . dann kenne ich aber sehr sehr viele leute, die ebenfalls einen altersunterschied von 2 jahren haben und überhaupt nicht gut aufeinander zu sprechen sind... :???:

    • Hab zwar keinen 11 jährigen sohn oder so
      aber ich weiß, dass präpubertäres verhalten (mal pubertär, mal kindlich, mal beides in einem) schon bei neunjärigen auftritt.
      und natürlich hast du mit deinen anderen kindern schon erfahrung in dieser hinsicht, aber erfahrungsberichte von 3 kindern sind noch lange nicht aussagekräftig für die gesamtheit aller kinder. du hattest eben einfach glück und hattest zufällig 3 pflegeleichte kinder und eben ein viertes, dass etwas "widerspenstiger" ist :lol:

    • Mach dir keine sorgen
      im grunde musst du wirklich nur dafür sorgen, dass deine tochter genug kontakt hat zu deutschen muttersprachlern.


      ich bin im alter von 5,5 jahren nach deutschland gekommen und konnte kein einziges wort. mein bruder war damals 3,5 jahre. wir sprechen heute beide perfekt deutsch (ohne akzent) und die leute wundern sich sogar, wenn ich ihnen sage, dass ich nicht gebürtige deutsche bin (man sieht mir meinen migrationshintergrund nicht an).


      die wissenschaft sagt: werden kinder vor ihrem 6. lebensjahr mit einer sprache konfrontiert, so können sie diese perfekt erlernen, also perfekte grammatik und ohne akzent.
      werden kinder nach dem 6. lebensjahr, aber vor der pubertät, mit einer neuen sprache konfrontiert, so können sie die sprache grammatikalisch perfekt erlernen, werden aber einen akzent haben.
      erst, wenn sie nach der pubertät mit einer neuen sprache in kontakt kommen, werden sie diese voraussichtlich weder hundertprozentig garmmatikalisch korrekt, noch akzentfrei beherrschen.


      sprachforscher sagen auch, dass kinder entweder zwei sprachen gleichzeitig lernen sollten oder erst die muttersprache bis zu einem gewissen grad beherrschen sollten und dann erst eine zweite sprache lernen sollen. was man dagegen vermeiden sollte, ist die vermischung der sprachen. wenn du also nicht so gut deutsch kannst, dann solltest du in deiner muttersprache mit deinem kind sprechen, sonst wirst du einen satz zur hälfte auf deutsch sagen und zur anderen hälfte in deiner muttersprache: du würdest die sprachen vermischen. dann kann es passieren, dass dein kind weder die deutsche sprache noch die muttersprache richtig lernt.


      für mich klingt es so, als ob du bis jetzt alles richtig gemacht hast: zuhause ausschließlich in der muttersprache gesprochen, sodass dein kind erst die muttersprache einigermaßen gelernt hat und das kind dann im kindergarten mit der neuen sprache konfrontiert. :-D


      ich möchte dich auf noch etwas hinweisen: habe keine angst, wenn dein kind im alter von ca. 10 jahren einen akzent im deutschen hat. das hatte ich nämlich auch :lol: aber jetzt habe ich keinen mehr. das verschwindet mit der zeit :roule:

    • ...
      ich hab zwar keine kinder und keine erfahrung damit, aber ich habe mal gehört, dass das nuckeln nicht gut für die zähne ist: sie werden schief. aber ein schnuller ist wohl immer noch besser als das nuckeln am daumen :-)


      laut meiner mutter hab ich meinen im alter von knapp einem jahr ausgespuckt und das nuckeln bleiben lassen. bin auch nicht der meinung, dass ich da irgendwas verpasst hätte oder einen "psychischen schaden" wegen nicht befriedigter bedürfnisse (freud lässt grüßen) davon getragen hätte.


      tipps vom kinderarzt dr. wikipedia:
      "Der Saugreflex sollte nicht über die von der Natur vorgesehene Zeit hinaus verlängert werden. Wenn die ersten Milchzähne durchbrechen, löst der Kaureflex den Saugreflex ab. Wenn die Umstellung auf festere Nahrung erfolgt, sollte der Schnuller langsam abgewöhnt werden- Dies sollte ungefähr um den 1. Geburtstag herum erfolgen. Ggf. kann er durch einen Beissring ersetzt werden, der auch den Zahndurchbruch erleichtert."
      "Es wird empfohlen, das Kind möglichst nach dem ersten Lebensjahr, jedoch spätestens nach Vollendung des zweiten Lebensjahres, über einen etwa dreiwöchigen Zeitraum vom Schnuller zu entwöhnen."

    • ...
      bei mir waren übelkeit und schwindel auf eine "stille" refluxösophagitis zurückzuführen. hab nie was vom sod"brennen" gespürt. spüre es auch bis heute nicht. aber "lustigerweise" hat die einnahme von mitteln gegen sodbrennen geholfen.


      sonstige tests (die du nicht aufgelistet hast, aber vielleicht auch schon gemacht hast), die mir spontan einfallen: glutenunverträglichkeit, darmpilz, bakterielle fehlbesiedlung des darms.


      ansonsten gibt es ja seit kurzem das marburger zentrum für unerkannte krankheiten. hier ein artikel aus der faz. unten steht ne telefonnummer: http://www.faz.net/aktuell/lebensstil/leib-seele/zentrum-fuer-unerkannte-krankheiten-man-muss-patienten-zuhoeren-12678240.html

    • austyn_12146765

      ...
      hab mir grad einige beiträge zu anderen magen-darm-themen durchgelesen und es wirkt (zumindest bei einem community-mitglied) so als ob sie dafür geld bekommen würde das zeug zu bewerben. also sei darauf hingewiesen, dass nicht nur die apotheke eine lobby hat...


      und natürlich können 100% kräuter nebenstoffe enthalten. sie nennen sich z.b. pestizide ;-) und in thailand sind sicherlich andere "nebenstoffe" zugelassen, als bei uns. ich finde schon die deutsche pestizid-nutzung fragwürdig, wie es um die thailändische steht, weiß ich nicht.


      aber ich möcht mich hier nicht pauschal gegen das produkt aussprechen, denn ich hab's bis jetzt nicht benutzt. wer's nutzt sollte aber den lobby-aspekt und den nebenstoff-aspekt nicht außer acht lassen.

    • ...
      also rein vom lesen des wikipedia artikels, klingt es für mich so, als ob der hausarzt den test durchführen könnte. ansonsten ist ein gastroenterologe für magen und darm zuständig.


      allerdings frage ich mich, wie du überhaupt auf histamin kommst? warst du schon beim hautarzt, um einen standard- und lebensmittel-allergie-test durchführen zu lassen? laut wikipedia müsste das erst ausgeschlossen werden, bevor man über eine histaminintoleranz nachgedenkt. selbiges gilt für eine laktose-, fruktose- und glutenunverträglichkeit. laktose-test hab ich persönlich beim hausarzt gemacht und fruktose beim gastroenterologen. der gluten-test hätte wohl automatisch bei der magenspigelung durhgeführt werden müssen. haben sie zumindest bei mir gemacht. diese unverträglichkeiten und auch die allergien sind meines wissens auch häufiger als histaminintoleranz, weshalb ich erst damit anfangen würde.


      außerdem solltest du vielleicht eine fehlbesiedlung des darms ausschließen (laktulose-test, oder so ähnlich, beim gastroenterologen).


      ich habe auch die erfahrung gemacht, dass der magen neuronale beschwerden nach sich zieht (kopfschmerzen und schwindel). bei mir war die diagnose am ende refluxösophagiitis. dennoch würde ich wegen der kopfschmerzen, aber insbesondere wegen der nackenschmerzen einen besuch beim orthopäden empfehlen. die können nämlich von einer wirbelsäulenblokade, fehlhaltung etc. ausgelöst werden. sollte hier nichts zu finden sein, dann geh vielleicht noch wegen der kopfschmerzen zum neurologen (wenn sie denn wirklich belastend sind und häufig auftreten).


      und natürlich kann es tatsächlich nur eine kopfsache sein ;-)


      hoffe das mit dem job hat geklappt.

    • an0N_1265383099z

      Nicht auszuschließen,
      dass wir pädagogisch nah beieinander sind. wollte mit meinem post auch hauptsächlich zum hinterfragen anregen (deswegen so viele fragen).


      bist die erste juul-anhängerin, die ich hier treffe :lol: .


      dein verhalten bei der trauer befürtworten im übrigen auch leute, die ihr geld mit allem rund um den tod verdienen. warum sollte man den tod vor kindern "verstecken"? das ist auf dauer eh unmöglich. und ich glaube, dass kinder damit sogar unbefangener umgehen können als erwachsene, weil ihnen sozusagen noch nicht anerzogen ist, dass der tod wohl etwas schlimmes ist (falls man das so nennen kann). und zur trauerarbeit würde juul eh sagen, dass kinder entweder kooperieren (das spielchen mitspielen und so tun als ob nichts passiert wäre, wenn du so tust, als ob nichts gewesen wäre) oder spiegelverkehrt kooperieren (die gefühle ausdrücken, die du selbst in ihrer anwesenheit unterdrückst. und das unter umständen in extremer form, was zu problemen führen könnte).

      • adama_12653831

        Wir regeln das in der familie so:
        es kocht jemand genug für die ganze familie. und wer grad nicht mag, aber später, für den gibt's die mikrowelle. geht bei uns eh nicht anders, weil alle zu vollkommen unterschiedlichen uhrzeiten zuhause sind und entsprechend zu unterschiedlichen zeiten zu mittag essen wollen. ist eben ein unterschied wenn mein vater um 6 aufsteht und frühstück und erst um 14 uhr zuhause ist, aber schon zu mittag gegessen hat oder wenn ich erst um 10 aufstehe und dann bis 16 uhr uni habe. unter diesen umständen ist es schwierig feste essenszeiten für die ganze familie zu haben.
        aber es ist eben auch nicht so, dass ich mich komplett gegen solche zeiten ausspreche, sondern dafür, dass berücksichtigt wird, dass ein kind vielleicht um 12 nun mal noch keinen hunger hat und es daher erlaubt ist, dass es auf dem teller etwas liegen lässt und auf der anderen seite etwas zu essen vorhanden ist, wenn das kind erst später richtig hungrig wird.

      • an0N_1265383099z

        Klingt gut
        mir war eben wichtig, dass du dir etwas bei den reglen gedacht hast und sie nicht eingeführt hast, weil das so in der gesellschaft "normal" ist.


        was erziehungsratgeber und forschungsergebnisse angeht, bin ich ehrlich gesagt ein bischen kritisch. das von dir genannte buch von winterhoff wollt ich mal lesen, bin aber noch nicht dazu gekommen, aber auch er wird meine ich teilweise kritisch betrachtet von anderen pädagogen (mir will leider der titel des buches nicht einfallen, und bei dem berühmten online-buchhändler find ich's grad spontan auch nicht). zu den forschungserbegnissen: ich studiere grad erziehungswissenschaften im master und da befassen wir uns auch mit studien. das motto unserer statistik dozentin lautet: "glaube keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". und sie hat damit wohl oder übel nicht ganz unrecht. man muss sich solche studien und forschungsergebnisse immer ganz genau ansehen, um bewerten zu können, ob sie gut oder schlecht sind. leider sind veröffentlichungen in zeitungen keine garantie dafür, dass sie gut sind. aber das ist nur eine anregung zur kritischen hinterfragung und keine kritik an dich. wenn man grad nicht mit dme fachgebiet zu tun hat ist es eh schwierig zu bewerten. selbst uns studis wird so was erst im master beigebracht...


        das buch, auf das ich mich bei meinem beitrag im übrigen gestützt habe (falls es dich interessiert) ist jesper juul's "das kompetente kind" (mittlerweile glaube ich bei den neuen ausgaben in "mein kompetentes kind" umgetauft). juul ist ein dänischer familientherapeut und zeichnet sich meiner meinung vor allem dadurch aus, dass er aders denkt als andere in ihren ratgebern. die ratgeber von anderen autoren, die ich bis jetzt gelesen habe hatten etwas normatives, nach dem motto: "so musst du das machen und nicht anders". das mag ich an ihnen nicht. juul dagegen eröffnet einem meiner meinung nach andere perspektiven und denkweisen. was man daraus macht ist einem selbst überlassen. ich finde seine gedanken auf jedenfall interessant und habe einige kommilitonnen, die ähnlich denken. wenn du dich da also vielleicht anregen willst, kannst du's machen. und das es ohne regeln nicht geht ist mir natürlich klar (hab ich ja auch gecshrieben in meinem post), man sollte die regeln eben einfach hin und wieder hinterfragen, also warum man sie aufgestellt hat und wie so ein regelwerk auf das kind wirkt und mit ihm machen könnte, sprich: hin und wieder die erwachsenen- perspektive verlassen und sich ins kind hinein versetzen =). interessant an dieser stelle ist übrigens auch das buch von joachim metzger "alle macht den kindern" (ein journalist, der germanistik und psychologie studiert hat, wenn mich nicht alles täuscht).

        • Ich geh mal nicht auf alles ein...
          sondern nur auf die feste bettgehzeit. ich hab nichts gegen regeln - sind eh all gegenwärtig. ich kann aber auch deine nachbarin diesbezüglich verstehen. schlafen ist so eine sache, die man nicht erzwingen kann... stell dir vor jemand würde dir vorschreiben, wann du zu schlafen hast. dagegen hättest du sicherlich was einzuwänden, vor allem, wenn du überhaupt nicht müde bist. ebenso verhält es sih mit den regeln "feste essenszeit" und "man soll seinen teller aufessen". ist ja schön, wenn's um 12 mittagessen gibt, aber was ist wenn das kind da keinen hunger hat? soll es sich dann "mit gewalt" zum essen zwingen? und was, wenn es schon um 11 uhr hunger hat? soll es bis 12 ausharren? das finde ich doch sehr kritisch, schließlich hat jeder nen eigenen stoffwechsel. für das aufessen gilt das gleiche. wie soll ein kind sein sättigungsgefühl erkennen (was wohl übergewicht vorbeugt), wenn man ihm vorschreibt, dass es den teller aufzuessen hat, obwohl es bereits satt ist?
          also ich sag es noch mal: ich hab nichts gegen regeln und grenzen, aber es gibt einfach dinge, bei denen die eltern keinen zugriff auf das kind haben. das kind wird nun mal nicht auf knopfdruck müde und es kriegt auch nicht auf knopfdruck hunger. deshalb bin ich der meinung, dass man sich genau überlegen sollte, welche regeln man aufstellt. regeln an sich sind aber meiner meinung nach nicht spiessig.