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farrah_11974109

  • 27. Juni 2008
  • Beitritt 8. Juni 2008
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  • Hallo Ine
    nicht aufgeben, dies müsst ihr Euch zur Devise machen und verinnerlichen. Bin selbst adoptiert worden und hatte mit meiner Mutter das gleiche Thema, bin auch noch meine Restfamilie am suchen und habe von meinem leibl. Vater keinen Namen. Und so weiter..
    Nun zu Euch, erstmal hast Du das gesetzliche Recht Deine Schwester zu finden, auch wenn Deine Mutter dies notariell beurkundet hat. Was allerdings recht veraltet ist und nur bei stillen Adoptionen getätigt wurde. Wende Dich an das zuständig Gericht in der Stadt in der Deine Schwester geboren wurde, Hilfe bekommst Du vom zuständigen Jugendamt. Ich habe alle Schriften und Aktenvorgänge nach Beantragung einsehen dürfen. Also nicht verunsichern lassen, es steht Dir zu.
    Frage ebenso in der Klinik an, Deine Mutter soll alles was ihr einfällt aufschreiben. Der Notar auch wenn er nicht mehr existiert, muss seine Aktenvorgänge mindestens 30 Jahre aufbewahren, also besteht die Chance das ein Nachfolger diese archiviert hat. Die meisten werden auf Film gebannt und irgendwo aufbewahrt.
    Auch wenn Deine Schwester einen anderen Namen bekommen hat, hat sie einen sog. Geburtsnamen, den kannst Du beim Roten Kreuz angeben, der Suchdienst hilft dort weiter und forscht.
    Es gibt auch noch andere Instiutinen die weiterhelfen...www.geburtskanal.de
    Nicht aufgeben, alles Liebe und Glück für Euch


    Carola

  • an0N_1193179199z

    Also erstmal...
    suche ich in einer für mich schwierigen Situation nach Lösungsmöglichkeiten. Internat mag da eine Alternative sein, die ich mir aber nach allerlei Recherchen definitiv nicht leisten kann, da es in Hessen nur wegen Schulischen Defiziten keine finanzielle Förderung gibt. Das heisst die einzigen Internate die hier mit monatlichen Beiträgen gefördert werden, sind Sportinternate für Leistungsorientierte Schüler und Hochbegabten Schulen. Ansonsten beläuft sich die monatliche Belastung in einem Kontigent von 1500 bis 2500 Euro. Darüber zu diskutieren brauch ich wohl nicht.
    Wenn ich mir diese Schulen leisten könnte würde ich meiner Tochter gerne so eine leistungsorientierte Schule ermöglichen, sofern sie hier bei mir in der Nähe wäre und wir am Wochenende Familie haben, darauf lege ich einfach meinen Schwerpunkt. Vielleicht mag der oder die Eine Leistungsorientierung der Familie vorziehen, ich jedoch nicht. Es ist schon schwer genug für ein Kind ohne Vater gross zu werden, der jegliche Verantwortung vor Jahren abgegeben hat, und für mich als Mutter kann auf Dauer nur eins sein, nämlich Mutter. Ich hänge sehr an meiner Tochter und habe soweit ein gutes Verhältnis zu ihr, Pupertät mal aussen vor gelassen. Ich mache mir halt Sorgen, inwiefern mein Kind schulisch voran kommt und wieder Fuß fassen kann und ihr Defizit an Selbstwert was diese Gesellschaft in Verlust gebracht hat, wieder aufgebaut wird. Dabei zähle ich mich ebenso hinzu, denn nicht nur unser Umfeld hat Mist gebaut, mit Sicherheit auch eine überforderte Mutter die nur arbeitet um sich etwas leisten zu können. Meine Fehler gestehe ich mir selber ein. Nur so kann man daraus lernen.
    In meiner Umgebung gibt es eine Integrierte Gesamtschule mehr nicht und die ist übervoll, ich finde es eine Schande das einem unterforderten Mädchen nicht geholfen wird und ich hilflos zusehen muss, wie sie immer mehr abrutscht. Das erschreckende daran ist der Gedanke, das ich gerade meine eigene Kindheit erlebe und das Ganze noch einmal durchleben muss. Nur wo setze ich an? Das ist einfach meine Frage,


    lg Carola

    • naomh_12744558

      Das eröffnet mir gedanklich..
      eine neue Möglichkeit auf die ich bisher noch nicht gekommen bin. Das Internat ist jedoch recht teuer... hm, danke ich werde mich einmal informieren.

      • Hallo meine mütterlichen Ängste machen mich gerade total verrückt.
        Mein Tochter, vor kurzem 14 geworden steht kurz vor der Kippe. Sie hat 06 wegen eines Umzugs die Schule verweigert und ist daraufhin vom Gym runter auf die Hauptschule. Dort ist sie nun zwar Klassensprecherin, aber da dieser Schulzweig kaum Unterricht praktiziert ist meine total unterfordert, langweilt sich und hat sich mitreissen lassen komplett auf NullBockGeneration zu machen. Nun sind wir in eine Nebengemeinde gezogen, besseres Wohnklima, supernette Menschen, Möglichkeiten beruflich auch für mich nach oben zu kommen. Ein eigenes Zimmer mit Balkon für meine Suesse alleine, Kaninchen, Hund, Waldrand und doch in 5 MInuten in der Stadt usw... Nun denn, die Lehrer sagen, Ihre Tochter ist unterfordert und sollte eine Klassenstufe nach oben, ich also los mit ihr Schule finden, Realschule, wir nun endlich die Schule gefunden, auch noch eine Unesco mit Sportangeboten, Musikschule und und und wau super und was tut meine, faulenzt, verweigert sich, vergräbt sich im Sumpf ihrer Unordnung. Ich flippe bald aus, sie ist ein total unterforderte Jugendliche die die Welt offensteht und ist nur faul, die Lehrer schütteln den Kopf und ich muss wohl oder übel die Schule absagen und eine Hauptschule für sie finden. Ich bin fix und alle.

      • an0N_1271215899z

        Dann ist es..
        doch auch kein Wunder, das viele gute Stammberater das Weite suchen. Konnten sie nicht mal Aktionen starten? Das ist doch alles dann vorbei, ist doch ein Eigentor was das Portal sich da schiesst?!

      • an0N_1271215899z

        Vor kurzem...
        Vor kurzem habe ich mich mit einer Vistanoberaterin intensiver unterhalten. Sie ist mir auf einem Weinfest über den Weg gelaufen, ..gut, ich hab sie einfach auf ihre Arbeit angesprochen und einmal unverblümt gefragt, was sie denn von dem einen oder anderen Thema hält. Und zu meiner Überraschung hat sie ohne Umschweife über sich selber erzählt. Nun das Thema wieder auf zugreifen, auch sie meinte das sich in dem letzten Jahr viel verändert hätte und viele mit den Umständen nicht mehr zufrieden wären, jedoch sei es jedem seine eigene Entscheidung für sich selbst etwas zu ändern. Mit lauten Geschrei wäre es nicht getan und sie hätte die Erfahrung gemacht das es nichts bringen würde, sich darüber aufzuregen. Als ich sie fragte, was sich wie verändert hätte, meinte sie nur, sie bekäme kaum noch Anrufe, was wohl hauptsächlich an der Preisanbindung läge und sie auch keine Aktionen mehr starten könnte, was sie selber sehr Schade für Ihre Stammkunden findet. Die Kunden hätten auch kaum noch Zeit und verlangten mehr Freiminuten als vorher. Auch erwähnte sie den Konkurrenzkampf, aber näher wollte sie dies dann doch nicht erläutern. Kurz um, sie meinte nur das sie sich auch neu finden muss und auf dem Weg sei, neue Ufer zu betreten, wohl auf Dauer keine Portalarbeit mehr machen würde und lieber ihr Gesundheitsthema vervollständigt. Ich finde das gut, obwohl es megaschade ist eine so gute Beraterin zu verlieren. Sie lächelt daraufhin nur. Auf jedenfall hat sie mir einen Denkanstoss mitgegeben.