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dodokoe

  • 17. Dez 2023
  • Beitritt 8. Apr 2020
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  • maile_12152338

    Liebe Gabriela,


    erstmal möchte ich dir meinen größten Respekt aussprechen, dass du anscheienend einen schweren aber erfolgreichen Weg bislang gegangen bist und aktiv und offensiv etwas gegen deine Krankheit tust.Toll!


    ja da hast du natürlich recht ich habe eitel geschrieben und ja vielleicht ist es auch so, aber es ist einfach egrade bei mir im Kopf und Herz so viel Chaos, dass ich alles nicht einordnen und fassen kann. Aber du ahst recht, wenn dann sollte ich meine Eitelkeit ablegen, das ist nich angebracht. Aber man ist einfach so sehr verletzt... Aber es ist gut, dass du auch ein paar Gedanken bei mir mal zurecht rückst und mich bisschen wieder auf die richtige Bahn bringst, denn das letzte was ich will ist unfair zu sein. Das hat sie nicht verdient und viel zu viel durchgemacht die letzten Jahre. Auch der Betrug kam sicherlich unter nicht "normalen" Umständen zustande, weshalb es kein "normaler" Betrug ist, aber es ist und bleibt schon auch ein Betrug, der mich sehr kränkt und verletzt...
    Aber ja in solch einem Fall gehören Eitelkeiten sehr weit hinten angestellt, da gebe ich dir recht und werde besser darauf achten.


    Ja das kann ich voll und ganz bestätigen, dass sie gerade verliebt ist und das nicht hören wollen würde. Laut ihren Aussagen muss sie das jetzt einfach ausprobieren, um nicht später fragen zu müssen, was wäre gewesen wenn? Und ja auch mir gegenüber hat sie große Schuldgefühle, weil für sie Treue immer das A und O war... Deshalb macht sie sich sicher selber genug Vorwürfe, dass ich ihr das nicht auch noch jetzt aufs Brot schmieren werde. Sie weiß glaube ich ganz gut, wie sehr sie mich damit enttäuscht und verletzt hat.


    Mh naja so früh fest gebunden haben wir uns ja eigentlich nicht. Wir waren ja 10 Jahre zusammen und dann habe ich mit 26 um ihre Hand angehalten. Sie hätte egtl lang genug Zeit gehabt da "leichter" auszubrechen. Vor allem, weil ich sie mehrmals auch gefragt habe, ob sie nicht vielleicht sich mal ausprobieren will, da sie nur mich kennt und es ja sexuell bei uns... nunja... eine Durstrecke wäre zu harmlos ausgedrückt, eher wüstenähnlich war. Aber sie aht imem rgesagt, sie will keinen anderen und das sexuelle liegt nur an ihr, da sie kein Interesse, Bedürfnis und Lust hat. Irgendwann habe ich es dann eben geglaubt. Weshalb mich ihr heimlicher Betrug jetzt natürlich umso mehr verletzt.
    Ja und sie ist anscheienend jetzt die von dir angesprochene Person, die Zweifel bekommen hat. Aber meinst du, nur weil man früh zusammenkommt, kann es nicht gut und richtig sein? Ich kenne auch keine andere Frau und möchte aber auch keine andere. Ich habe eben auch sexuell viel hinten angestellt, weil mich die Beziehung einfach so erfüllt hat, dass ich sogar darauf verzichtet habe, obwohl ich ihr mehrfach auch gezeigt und gesagt habe, dass ich es gern anders hätte, aber wenn sie es nicht will dann natürlich nicht!
    Tja vielleicht hast du recht. Aus irher Sicht. Aus ihrer Sicht war es eine Zweckgemeinschaft eventuell. Weil sie ja auch sagt, sie hat mich nur aus Vernunft geheiratet und nicht aus Liebe. ALles gut Gabriele, es regt mich nicht auf, das sind doch gute, kritisch konstruktive Nachfragen! Danke dir dafür.
    Ich kann dir nur sagen, für mich war es definitiv keine Zweckgemeinschaft. Denn ich habe meine Liebe nie verloren und habe mich ja auch bewusst für den Antrag und für sie entschieden. Weil ich mir meiner Liebe sicher war und (lblöderweise) immer noch bin. Aber für sie ist die Liebe leider, vielleicht auch aufgrund der mangelnden Nähe und Intimität die sie nicht zugelassen hat, gegangen. Und für mich aber nicht. Das ist leider das Dilemma mit dem ich jetzt einfach allein klar kommen muss.


    Ich hatte nie das Gefühl, dass sie mich verlasen könnte. Liegt aber kritisch hinterfragt vielleicht auch daran, dass ich mich von meiner Liebe habe blenden lassen? Vielleicht wollte ich es nicht sehen und habe die Probleme der letzten Jahre nur auf ihre Krankheit zurückgeführt (wie zum Bsp. die Nähe) und nicht auf eventuelle Probleme in der Partnerschaft. Worin mich aber wie schon geschildert auch die nicht Beteiligung in ihrer psychologischen Behandlung über die Jahre hinweg bestätigt hat. Da weder meine Frau noch ihre Psychologin je irgendwas gesagt haben, dass es ein Paargespräch geben sollte oder dass es eben irgendwelche Probleme auch in der Beziehung gibt, habe ich das nicht für möglich gehalten, dass sie mich nicht lieben könnte. Erst recht nicht, wenn sie zu meinem Antrag Ja sagt und 2 Jahre Verlobungszeit hat, um sich das gut zu überlegen.
    Aber ja, vielleicht habe ich es nicht genug hinterfragt. Aber weißt du, wenn sie es selber nicht mal gemerkt hat, dass sie mich nicht liebt, wie hätte ich es dann merken sollen bzw. denken, dass sie mich verlässt? Aber ja, vielleicht habe ich mich blenden lassen dadurhc, dass es für MICH nie in Frage gekommen wäre sie zu evrlassen, da ich sie liebe und das einfach so auf sie projeziert. Möglich... Danke für den Denkanstoß!


    Danke, dass du es gut heißt, wie ich zu ihr halte. Ich liebe sie und kann meine Gefühle auch nicht einfach so abstellen. Des Weiteren achte ich sie sehr als Person und schlsusendlich hat sie mich einfach glücklich gemacht. Dafür werde ich ihr immer dankbar sein.


    Ja ich denke das stimmt. Sie braucht eine komplette Neuorientierung. Das sieht man ganz deutlich, da sie sich von ihrem/unserem alten gemeinsamen Freundeskreis nahezu komplett zurück zieht und sich einen neuen mit den Mitpatienten aufbaut, über Berufsneuorientierung nachdenkt und auch in Sachen Liebe neue Wege einschlägt.
    Egal wo der Weg sie hinführt, ob irgendwann wieder zurück zu mir oder wo ganz anders hin, hauptsache wäre, sie wird endlich wirklich glücklich. Das wünsche ich ihr von ganzem Herzen.


    Ja das habe ich ihr so gesagt, ich bin für sie da und würde gern weiterhin ihr Anker sein, Ihr Fels in der Brandnung, ob sie das je wieder möchte wird sich zeigen. Sie weiß, ich wäre da. Es gibt für mich ncihts, was Liebe nicht verzeihen könnte und woran man niht zumidnest erstmal gemeinsam arbeiten kann. Ob das dann von Erfolg gekrönt ist, steht auf einem anderen Blatt.
    Ich hoffe sie weiß, dass ich sie ernst nehme und immer ernst genommen habe.


    Aber egal wie es kommt, auch ich werde viel Zeit brauchen, denn die Velretzungen und Enttäuschungen gehen sehr tief.


    Ich bedanke mich bei dir für deine Anstöße für andere Sichtweisen und dass du dich wirklich versuchst in die Lage hinein zu versetzen.


    Lieben Gruß

  • fleur_20028852

    Nein wirklich?
    Ohje das tut mir auch so leid für dich!
    Und klingt ja bei dir ja aber wirklich danach, als wären da vele äußere Faktoren gewesen, die ihn jetzt zu dieser Entscheidung gebracht haben.


    Bei mir sin es denke ich schon (leider) klare Erkenntnisse meiner Noch-Frau... auch wenn natürlich die Vemrutung da ist, dass da in der Klinik auch Dinge angestoßen wurden die man hätte anders regeln können. Vir allem weil sie ja schon jahrelang in Behandlung ist und da nie irgendetwas in Richtung unserer Beziehung kam und jetzt nach der Klinik ist auf einmal alles so schlecht, dass man es sofort beenden muss.


    Aber bei dir hört es sich schon sehr danach an, als hätte man da von Außen auch sehr stark auf ihn eingewirkt...


    Ja mit deisem "Warum" haben glaube ich alle hier zu kämpfen, die einfach so nach dem Klinikaufenthalt von ihrem Partner verlassen wurden. Das ist mit das schlimmste... vor allem weil die Antwort für immer aus bleiben wird.


    Danke, das wünsche ich dir auch!

  • jabr_19260321

    Vollkommen richtig!


    Ich hoffe, ich habe es nicht hier so dargestellt, dass ich glaube sie wäre mein Eiegntum! Niemand ist irgendwem sein Eigentum!
    Und ich denke auch nicht, dass ich ihr irgendwie das Gefühl gegeben habe ich würde so denken.


    Ja eben, wenn es ihr damit besser geht und sie glücklich ist, dann werde ich das unterstützen natürlich, denn nichts liegt mir mehr am Herzen.
    Mir persönlich tut es einfach nur weh das alles, weil es so plötzlich und gleich mit so einer Endgültigkeit kam und ich die Person gehen lassen muss, die ich so sehr liebe und das von einem Tag auf den anderen beendet wird, was mich so glücklich gemacht hat. Wenn es sie aber nicht mehr glücklich gemacht hat, dann ist es nur richtig, dass sie es beendet natürlich.


    Ich musste und wollte hier einfach nur meinen Schmerz irgendwie ausdrücken, da ich in der ganzen Corona Zeit jetzt einfach ganz schön viel an Trauer in mich hineinfresse und es mir gut tat mich mit euch und auch Betroffenen darüber auszutauschen.


    Wie du schon richtig gesagt hast, ich bin einfach sehr verletzt aber werde auch versuchen mich für sie zu freuen. Denn durch die Heirat wollte ich nichts mehr als sie glücklich machen und das will ich jetzt auch noch natürlich. Hart zwar, dass sie jetzt herausgefunden hat nach eineinhalb Jahren, dass sie mich dazu nicht braucht, aber ich lasse sie gehen, damit sie glücklich wird.

  • maile_12152338

    Liebe Gabriela,


    vielen Dank für deine Zeit und Worte.


    Aber wieso wirfst du mir vor, dass ich mich ja sogar OFFENBAR und dann auch NIE für ihre Krankheit interessiert habe?
    Ich glaube zumindest, dass du das eher schwer einschätzen kannst. Aber das ist nur meine Meinung, ich würde gern wissen, wieso du dir da so sicher bist?


    Wir sind viele Jahre schon gemeinsam den Weg mit irher Krankheit gegangen und ich habe versucht sie immer zu unterstützen, zu stärken und ihr versucht den Rücken so gut es ging frei zu halten. Natürlich können mir da Fehler unterlaufen sein und ich habe Dinge vielleicht gemacht, die eben nicht so passend waren. Aber da ich nie eine schlechte Rückmeldung bekommen habe, habe ich gedacht es wäre auch so gut. Und jetzt hatte ich größte Hoffnungen in die Klinik, dass meine Frau und auch wir als Paar noch viel mehr Tipps bekommen, wie wir damit noch besser umgehen können.


    Ich habe mich, so denke ich, sehr wohl um sie gekmmert und bin sehr achtsam mit ihr umgegangen. Ich meine sogar, dass ich vlt ein wenig zu unachtsam mit mir umgegangen bin, da ich vieles hinten angestellt habe. Aber ich würde wieder so handeln, da ich es ja aus Liebe getan habe und ihr einfach nur helfen wollte und für sie da sein wollte bzw. ja immernoch möchte.


    Und das sie längst nicht inerlich heil ist, ist mir auch sehr wohl bewusst und auch da denke ich zumidnest, habe ich nie hier geschrieben, dass ich denke sie wäre jetzt wieder gesund...In der Therapie bzw. Klinik soll man ja viele verschiedene Ansätze kennenlernen, wie man mit seiner Krankheit umgehen kann und was das Umfeld auch noch besser dazu beitragen kann.
    Weshalb es gerade auch für mich sehr hart ist, dass das, worin ich so große Hoffnungen gesetzt habe, dass wir danach gemeinsam neue Anregungen bekommen und noch besser mit ihrer Krankheit umgehen können, jetzt zu solch einem Ende führt. Welch Ironie des Schicksals. Das, wo wir ja BEIDE gehofft haben, dass es UNS hilft, entpuppt sich jetzt als bitteres Ende von dem UNS.


    Ja das mit dem verlieben ist nicht neu ja das ist richtig.
    Und hier stimme ich dir voll und ganz zu: So etwas sollte unterbunden werden und nicht toleriert werden! Denn dadurch konzentrieren sich die Patienten nicht auf sich selbst und die Therapie und den angstoßenen Prozess im Patienten selbst! Da prasseln dann nur zusätzlich Dinge auf ihn ein mit denen er sich auch noch beschäftigen muss, nämlich der bestehenden partnerschaft und dem Neuen und die eigentlichen Probleme mit der Depression rücken in den Hintergrund und wie du sagst wird dadurch die Therpaie nicht si ernst genommen, wie sie es egtl sollte. Dadurch gefährdert der Patient egtl den Erfolg von dessen, weshalb er egtl in der Klinik ist! Nämlich das Lernen von einem besseren Umgang mit der Krankheit, in diesem Fall Depression.
    Und ja natürlich glaube ich dir, dass das Sinn macht, das habe ich ja gar nicht bezweifelt und wenn das so bei uns gewesen wäre, wäre das vlt eine Chance auch für uns gewesen! Das macht mich sehr traurig, dass das in Bad Kissingen toleriert wurde...


    Toll fande ich diese Aussage von dir:
    "Lenke ich mich davon ab, indem ich mich auf einen anderen Menschen einlasse - geistig und euphorisch - ist meine Therapie praktisch ''für die Katz'' und der Kopf ist nicht mehr frei." - EXAKT! Danke für diese Worte!


    Umso mehr macht es mich einfach traurig, dass es toleriert wurde und umso mehr enttäuscht es mich, dass sich meine Frau genau auf sowas eingelassen hat. Nicht nur, weil mich der Betrug natürlich so stark verletzt sondern, weil sie dadurch die Chance die sie da in der Klinik bekommen hat leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat und eben nicht mit ganzem Kopf dabei gewesen ist! Das ist fahrlässig von ihr und so hätte ich sie nicht eingeschätzt.


    Darf ich dein Fazit mit dem, dass ich es besser verstehe, warum uns das passiert ist, so interpretieren, dass du meinst aufgrund des Neuen hat sie sich emotional so aus der Bahn bringen lassen, dass sie gleichzeitig durch die ganzen neuen EIndrücke und Ratschläge bzgl. ihrer Depression einfach so überwältigt war von allem, dass sie jetzt einfach alles erstmal von sich weg geschoben hat? Dass ihr alles zu viel war und sie jetzt erstmal mit sich selber klar kommen muss wieder?
    Oder wie hast du das gemeint?


    Mitleid... empfindest du ich habe Mitleid mit ihr und uns aber kein Verständnis? Und bin zu eitel?
    Wenn dem so ist, würde mir das sehr zu denken geben über mich selsbt und mich auch von mir enttäuschen und dann würde ich es gern besser machen. Was rätst du? Oder hast du es anders gemeint als ich deinen letzten Satz es interpretiere?
    Ich habe schon Mitleid mit ihr ja, denn ich weiß, was sie die letzten Jahre alles durchstehen musste und was sie für eine starke Frau ist, wie sie das alles hinbekommen hat.. Da habe ich ungeheuren Respekt vor ihr und Mitleid, weil sie so leiden musste und es immernoch aufgrund ihrer Krankheit.
    Ja ein bisschen Mitleid habe ich leider auch immer zur Zeit mit mir selber, dieses dumme Selbstmitleid was nichts bringt ich weiß, aber es hat mich eben einfach enorm verletzt, wie sie mit mir und uns nach der Klinik umgegangen ist. Der Betrug und natürlich die Erkenntnis, sie liebt mich seit Jahren nicht und hat mich auch nciht aus Liebe geheiratet. Ich versuche mir selbst nicht so leid zu tun, weil das dumm und schwach ist, aber in solch einer Situation denke ich, darf man auch mal schwach sein. Denn das geht schon ganz schön tief kann ich dir sagen...
    Und Verständnis habe ich all die Jahre dene ich aufgebracht, aber ja ich muss auch zugeben, dass mir das Verständnis für den monatelangen Betrug in der Klinik ohne mir etwas zu sagen und auch für ihre rigorose endgültige Entscheidung leider fehlt. Wieso sie mich heiraten kann vor kurzem und verspricht, egal was kommt, erst einmal versuchen wird gemeinsam Wege zu finden und dann wenn es darauf ankommt, es doch nicht tut bzw. tun will.
    Und da gebe ich dir recht, vielleicht ist das unfair ihr gegenüber, aber ich habe mich ja auch auf sie verlassen und ihr vertraut und fühle mich jetzt ganz schön verraten und benutzt. Vielleicht bin ich da zu eitel oder zu altmodisch was Heirat anbelangt und sicherlich auch gekränkt, denn ich bin mir ja auch etwas Wert. Und zu merken, dass ich als ihr Ehemann ihr so wenig Wert bin und sie mir und uns nichts anderes anbieten kann als sich kalt zu trennen verletzt einfach auf vielen Ebenen.


    Aber schlussendlich hast du recht, hauptsache ist, ihr geht es irgendwann wieder gut, besser und sie wird glücklich. Das wünsche ich ihr von ganzem Herzen. Das hat sie so sehr verdient! Aber wie das alles gelaufen ist macht mich nur sehr traurig und ist einfach enttäuschend, dass man als Ehemann nicht eine einzige Chance bekommt.


    Ich möchte dir danken für deine kritischen Fragen, die Diskussion über verschiedene Aspekte und dass du vieles hinterfragst!


    Lieben Gruß

    • ganymed12

      Ja das macht Mut!
      Es ist jetzt zwar schon 3 Monate her, aber ja vielleicht kommt das Erwachen bei ihr noch später und bei mir dauert es länger all das zu überwinden und ihre Entscheidung zu verkraften. Ich liebe sie einfach sehr und habe sie aus tiefstem Herzen geheiratet, das macht es mir einfach so schwer, jetzt von einem auf den anderen Tag von ihr verlassen zu werden und loszulassen.
      Aber irgendwie kriege ich das schon hin. Es gibt genug Dinge auf die ich auch wütend sein könnte und vielleicht kann ich das irgendwann, was mir helfen würde mit der Situation abzuschließen.


      Es freut mich so für dich, dass du mit deiner Tochter so ein wundervolles Verhältnis hast und sie dich auch unterstützt und dir Kraft gibt!

    • hoimar_20010530

      Vielen Dank,


      ja ein Leben ist natürlich immer auch allein möglich ohne den Partner.
      Aber wie du ganz richtig sagst, mit ihm ist es einfach so viel schöner, ansonsten hätte man ja auch nicht geheiratet in unserem, bzw. kann ich leider nur sagen in meinem Fall.


      Ich kann nur das Trennungsjahr ins Land ziehen lassen und dann abwarten ob die Scheidung rein flattert, oder sie sich doch nochmal meldet... und in der Zeit, keine Ahnung, sie wird sich ausprobieren und das soll sie auch tun. Und dann entscheiden, was richtig ist für sie. Ob sie glücklich vergeben oder solo ist oder ob sie nicht doch vielleicht uns irgendwann wenigstens eine einzige Chance einräumen will. Aber da ist eben auch ganz wichtig: ob sie es WILL. Nur dann hätte es noch einen Sinn. Aber ja, dafür ist das Trennungsjahr ja schließlich da...

    • lynne_19523824

      Vielen Dank für deine Gedanken und Ratschläge!
      Ich habe nur versucht zu erklären, dass ich ihr natürlich glaube, aber es einfach sehr schmerzt mit dieser Wahrheit umzugehen, da es alles so unvermittelt kam.
      Aber ja natürlich glaube ich ihr, sonst würde sie mich nicht so verletzen, nur wenn sie keinen anderen Ausweg sieht und es für sie richtig so ist.
      Es tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist, dass ich ihr nicht glauben würde.

      • lynne_19523824

        Ja ich weiß, es geht nicht um verstehen, das meinte meine Therapeutin auch. Es ist nur schwer etwas akzeptieren zu müssen was man nicht verstehen kann. Ich versuche es und will es, aber ich schaffe es nicht.


        Ja das meinte meine Ex ja auch, sie hat daran geglaubt. ABer nur mit ihrem Kopf und nciht mit ihrem Herzen.
        Und dann ist es natülrich richtig wenn sie geht... nur wenn es so ist, sehr schade, dass sie es erst jetzt gemerkt hat und dann in solch einer Endgültigkeit, denn hätte sie es eher bemerkt, hätte man vlt ncoh etwas tun können, weil dann Gefühle nur am schwinden gewesen wären und nicht komplett weg wären.
        Ja ich glaube ihr. Meine eigene Gefühlswelt macht es nur so schwer damit klar zu kommen.
        Und ja wer mit einem depressiven Menschen lang zusammen war, weiß was diese Krankheit einem Menschen antutRabe da gebe ich dir recht. Und ihr WOhl, Glück, Heilung und Seelenfrieden ist mir das wichtigste, schon immer gewesen. Weshalb ich ja jetzt auch alles so gescheehn lasse, wie sie es möchte und ihr keinerlei Steine in den Weg lege, denn davon hatte sie genug in ihrem Leben, sie hat es verdient glücklich zu sein.
        Für mich persönlich ist es nur hart akzeptieren zu müssen, dass ich nicht mehr dazu gehöre. Aber das ist mein Problem. Und damit muss ich jetzt selber klar kommen. Ich wäre einfach gern für sie da und würde das halten, was ich versprochen ahbe an der Hochzeit, sie zu utnerstützen und glücklich zu machen und ihr Halt geben, aber das möchte sie nciht mehr. Die Plötzlichkeit dieser Erkenntnis macht mir nur zu schaffen Rabe verstehst du?
        Aber ja, ich habe nicht jahrelang das durchmachen müssen, was sie so stark durchgestanden hat und im Endeffekt geht es mir da vergleichsweise gut und zu sehen was solch eine Krankheit macht ist schlimm. Aber ich muss wegkommen von dem ganze egoistischen Denken wie schlecht es mir dcoh jetzt geht und wie sehr sie mich verletzt, denn ihr geht es jetzt anscheinend besser damit und das ist ja nun leider das, was ich immer wollte. Dass es ihr gut geht und auch das, was man sich wünscht für einen Menschen, dass er glücklich und wieder gesund wird. Und das tut sie anscheinend besser ohne mich. Ich muss einen Weg finden auch ohne sie wieder glücklich werden zu können. Aber das braucht noch...

        • Natürlich ist mir neiamnd eine Rechenschaft schuldig das verlange ich auch nicht!
          Es war einfach aus einer Verzweiflung heraus, tut mir ja auch leid!
          Ich verurteile da niemanden, denn es ist ihre alleinige Entscheidung ja.


          Ja anscheinend hat sie ihre Gründe und es ist für sie unumkehrbar und richtig so, warum auch immer, da die Plötzlichkeit und Endgültigkeit mich einfach so erschüttert, weshalb ich in dem von dir angesprochenen "Teufelskreis" gerade gefangen bin. Ich würde es gern verstehen, aber kann es nicht und muss einfach akzeptieren, dass die Frau, die mich noch vor eineinhalb jahren geheiratet hat, sich jetzt getrennt hat.


          Danke ich werde es versuchen bald wieder glücklich zu sein. Aber es ist schwer, wenn man sein Leben an etwas gegalubt hat und es darauf ausgerichtet hat und es einen glücklich gemacht hat und erfüllt hat und es dann einfach so wegbricht. Sie hat es zugelassen, dass ich si intensive aufrichtige Gefühle für sie entwickle und diese jahrelang angenommen und mich somit in ihnen bestätigt. Und jetzt, da sie einfach so geht ohne an irgendwas noch zu glauben bei uns, das verletzt einfach sehr. Meine Gefühle und mein Vertrauen.
          Aber du ahst recht ja, es ist ihre Entscheidung und für sie ist diese anscheinend richtig.
          Deswegen lasse ich sie ja auch gehen und muss nun versuchen allein klar zu kommen.


          Vielen Dank für deine Einschätzung!

          • hoimar_20010530

            Dankeschön für deine Antwort!


            Und wie schön, dass es bei euch wieder etwas geworden ist!


            Aber mir springt ein großer Unterschied riekt ins Auge: Ihr wolltet es beide.


            Und das ist das, was mich so unglaublich traurig macht und verletzt. Dass meine Frau aus der Klinik heim kommt und keinerlei Interesse und Motivation und Liebe mehr in sich trägt für mich und für uns. Von 100 auf 0. Zumindest gefühlt.
            Denn sie war ja auch schon einige Jahre jetzt in psychologischer Behandlung und hatte wöchentliche Termine und NIE ist irgendwas an mich ehrangetragen worden seitens der Psychologin oder gar von ihr, dass WIR in der Behandlung zur Sprache gekommen wären und sich da Dinge offenbaren über die wir reden müsstne. ALlein zu zweit oder mal in einem Paargespräch bei der Psychologin selbst. Es war also nie in irgendeiner Weise abzusehen, dass es gravierende Beziehungsprobleme gibt, da dahingehend nie etwas angesprochen wurde, geschweige denn, dass sie mich eventuell nicht liebt. Das hat also auch ihre langjährig, behandelnde Psychologin nicht festgestellt.
            Und dann geht sie in eine Klinik, wo im November bei uns alles so gut war, dass sie mich heiratet ers vor Kurzem und kommt wieder und es ist alles so schlecht, dass es nicht mal mehr Sinn macht irgendwas gemeinsam zu unternehmen, sondern nur die jalte Trennung für sie als Ausweg übrig bleibt.


            "Sie will nicht mehr." klingt so sehr nach: Wir haben jetzt so viel probiert und getan und es wird einfach nicht besser und ich habe es ja versucht, aber es geht eben nicht mehr etc. Aber so war es ja in keinster Weise!
            Sie hat ja nichtmal selber aktiv vorher irgendwie an ihrer Beziehung gearbeitet bzw arbeiten müssen, geschweige denn, dass wir gemeinsam etwas unternommen hätten.
            Kleinere Probleme im Alltag waren Dinge, die ich dann eben auf ihre Krankheit geschoben habe und nie im Leben darauf gekommen wäre, unsere Beziehung zu hinterfragen, ihre Gefühle und Ursachen in usnerer Beziehung dafür zu suchen, weil es da keinen Ahnhaltspunkt dazu gab. Eher im Gegenteil, denn wenn eine Person noch regelmäßig sagt sie liebt dich, das auch zeigt und einen vor Kurzem heiratet... wieso sollte man das dann noch hinterfragen??? Ich bin und war mir meiner bedingungslosen Liebe immer bewusst bzw. bewusst gewesen und habe gedacht, bei ihr verhält es sich genauso.


            Das kann ich alles so nicht verstehen und das macht einen wahnsinnig im Kopf.


            Der Schmerz im Herzen ist das eine, aber damit lerne ich gerade zu leben. Er ist permanent da und man akzeptiert ihn irgendwann.
            Aber das, was sich alles im Kopf abspielt ist mitunter unerträglich. Weil man bzw ich das Vorgehen und den Umgang mit ja egtl wichtigsten Menschen im Leben, mit seinem Ehepartner nicht nachvollziehen kann.


            Aber danke für deine Bestärkungen sich jetzt um sich zu kümmern. Ich versuche es, auch wenn es mir gerade sehr schwer fällt. Aber ich glaube ich muss jetzt kleine Schritte versuchen zu gehen... sehr kleine.. das fängt beim langsam wieder regelmäßig etwas zu essen an, beim Zwingen Aufzustehen etc.


            Ja ob ich jemals die Unehrlichkeit meienr Frau überwinden kann und ihr wieder Vertrauen kann ist eine andere Sache, aber damit brauche ich mich erst ebschäftigen, falls sie jemals von selber wieder zurück möchte.
            Aber ja, wer gehen will, den muss man gehen lassen aus Liebe.


            Meine Psychologin meinte nur, Männer kommen häufig zurück, weil sie mit Abtsand erst realisieren, was sie alles Gutes hatten und welche Fehler sie begangen haben, Frauen überlegen es sich gut bevor sie etwas tun und dann aber auch meist endgültig und kommen selten zurück... Und selbst wenn sie merken, dass sie einen Fehler damit begangen haben können sie ihn sich meist selbst nie wirklich verzeihen, weshalb sie sich dann auch nicht trauen zurück zu kommen... ich glaube das sollte mir helfen immer weiter mit ihr abzuschließen, aber im Moment macht es mich nur noch traurig.


            Letztes Jahr waren wir noch im Urlaub, Wochenendausflüge, Ich-liebe-dich-Bekundungen und Kinder standen im Raum... All das wollte meine Frau noch vor ein paar Monaten mit mir und jetzt ist unser Leben zerstört. SIe hat einfach alles eingerissen, was wir uns jahrelang aufgebaut haben. Sie wirft 13 einhalb Jahre einfach so weg. Ohne irgendetwas zu versuchen. SIe entscheidet einfach so, für uns. AUch für mich und meine Zukunft. Es gibt für sie kein GEMEINSAM mehr, nicht mal ein Versuch ist es ihr Wert. Nicht mal ich ihr Ehemann bin es ihr Wert. Das verletzt schon sehr.
            Hoffentlich wird sie jetzt endlich glücklich. Das würde ich ihr sehr wünschen... Ich frage mich nur,w as habe ich so falsch gemacht, dass ich nach all der Zeit eifnach so abserviert werde? Wie ein Verbrecher... Was ist so schlimm an usnerer Ehe sie nicht aufrecht erhalten zu wollen? Was ist so verkehrt an ihrer eigenen Entscheidung mich zu heiraten, um an ihr erstmal festhalten zu können?
            Aber ja das sind Fragen auf die es keine Antworten geben wird und damit muss ich wohl lernen zu leben.


            Sie muss es jetzt austesten und es ausprobieren, um später nciht sagen zu müssen: Was wäre gewesen wenn?
            So ihre Worte... die sich mit deinen letzten Zeilen decken. Anscheinend will sie es jetzt lieber mit ihrem Neuen ausprobieren, als ihrem langjährigen Partner erstmal irgendeine Chance einzuräumen... ja dann muss sie das tun... Dann soll sie sich austesten, auch wenn es mich dadurch zerreißt, aber sie muss jetzt nur noch auf sich schauen und nur noch an sich denken. Aber wer so in einer Ehe denkt... da verliert man schon recht zügig sein Urvertrauen in diese Person, das geht überraschend schnell.
            Damit hätte ich nie gerechnet. SIe ist so eine tolle, wundervolle, ehrbare Frau und Treue war ihr immer so wichtig... das schockt einen sehr wenn die Überzeugungen über eine Person so zum Einsturz gebracht werden.


            Aber ja ernüchternd ist, dass sie in Kauf nimmt, dass es mit ihrer neuen heißen Flamme doch nichts wird und sie dadurch mich aber auch verliert. Was mich nur noch mehr ernüchtert und ratlos zurück lässt, wieso ihr an ihrer Ehe rein gar nichts mehr gelegen ist. Es kann doch in eineinhalb Jahren gar nicht so viel falsch gelaufen sein, dass man von "Ja ich will!" auf "Nein ich will die Scheidung." einfach so mir nichts dir nichts umschwenkt.
            Aber es ist jetzt schon 3 Monate her,dass sie aus der Klinik zurück ist und mir das so eröffnet hat... es kommt nichts mehr von ihr. Sie hat es sich nicht nochmal überlegt, was ja meine Hoffnungen waren, dass sie mit Abstand das Ganze nochmal anders bewertet und eine Chance, wenisgtens eine einzige, uns dann doch einräumen kann. Aber nein... sie scheint glücklich damit jetzt zu Zeiten von Corona allein (wobei wer weiß das schon so genau, ob sie da jetzt allein sitzt...) in "unserer" Wohnung zu sitzen, anstatt mit ihrem Ehemann.
            Was habe ich nur so falsch gemacht, dass sie mit mir so umgehen muss? Meine Frau ist mir die wichtigste Person im Leben und ich fühle mich mit ihr verbunden und ihr gegenüber auch in der Verantwrotung und will imemrnoch nur das Beste für sie und würde sie nie verletzen wollen und alles das gilt für sie mir gegenüber ja anscheinend nicht. Sie muss jetzt auf sich schauen. Obwohl man sich in einer Ehe doch eben gerade verspricht, das man spätestens jetzt in Zukunft immer auch an das WIR denkt und den anderen... an sich denken hätte sie die Jahre zuvor tun sollen, wenn sie das unbedingt gewollt hätte! Jetzt stürzt sie mich, dadurch dass sie mir das Ja Wort gegeben hat und dann einfach so fallen lässt in ein tiefes Loch, dreht sich um und geht. Sehr drastisch und sicher auch unfair formuliert ich weiß... aber es fühlt sich leider so an...


            Sie hat mich nicht aus Liebe geheiratet sondern aus Vernunft, sie hat mich nicht aus irhem Herzen heraus geheiratet... das muss ich mir immer wieder sagen, denn etwas Verletztenderes kann man egtl nicht sagen und schon gar nicht tun. Man darf einfach nicht heiraten, wenn man nicht liebt! Nicht nur, weil man sich selbst belügt, sondern weil man den anderen dadurch betrügt und schlussendlich zerstört. Daraus kann sich vlt irgendwann Wut bei mir auf sie entwickeln, die mir helfen kann mit der Situation besser klar zu kommen. Ich wurde um meine Gefühle betrogen, jahrelang...
            Das tut zwar enorm weh, aber kann mir vlt helfen, ein bisschen wütend auf diese Person zu werden. Denn sie hat mein bisheriges Leben zerstört und alle meine Lebenspläne die ich hatte, all meinen Sinn den ich sah und auf den ich all mein Streben hin ausgerichtet habe vernichtet. Eiskalt von jetzt auf gleich.
            Ich habe mich ja auch auf sie verlassen und ihr vertraut!


            Oh mann ihr seht, heute ist es emotional nicht gerade gut um mich bestellt und ich ertrinke wieder in diesem dummen, unnützen Selbstmitleid und mache ihr sicher auch viele ungerechtfertigte Vorwürfe, das tut mir leid, auch für sie.
            Aber es muss raus bei mir und ich bin in solchen Gedankenspiralen gefangen... Da hilft mir dieses Forum sehr mich abundzu einfach ausk*** zu können.


            LG

            • ganymed12 hat auf diesen Beitrag geantwortet.
            • Lieber Rabe,


              ich kann dich da vollends verstheen und natürlich ahst du Recht, dass sie mündig und erwachsen ist und eben kein kleines Schulkind ja. Und eine Nachfrage in der Klinik soll das auch überhaupt nicht in Frage stellen.
              Ich hoffe nur, du kannst auch verstehen, dass man mitunter sih in slchen emotionalen Notlagen befindet als betroffener, dass man in manchen Phasen nicht mehr so klar denkt und psychisch nicht ganz zurechnungsfähig ist leider und dann klammert man sich an jeden Strohhalm den man bekommen kann.
              Ich wollte wenn überhaupt nur versuchen einen Rat zu bekommen, wie ich damit umgehen kann und ob es nicht die Möglichkeit auf Paargespräche gegeben hätte oder noch geben könnte, als ja sich irgendwann in der Klinik ja anscheinend herauskristalliesiert haben muss, dass es sich bei meiner Frau um sehr gravierende Probleme in ihrer Beziehung dreht.


              Es ist jedenfalls schön zu hören Rabe, dass es in deinem Fall auch anders abgelaufen ist und Patienten langsam wieder in ihren Alltag entlassen werden... macht mich natürlich aber auch traurig oder enttäuscht mich von dieser Klinik, dass es da eben genau nicht so war.

              • hoimar_20010530

                LIeber Ganymed,
                Lieber ">user200071619


                Danke für eure Erfahrungsberichte!


                User: Als er gemerkt, hat was doch alles schön war bei euch und es nicht mehr nur schwarz-weiß gesehen hat, wie seid ihr dann wieder zusammengekommen?
                Wie er seine "verschütteten" Gefühle wiedergefunden und was habt ihr dann gemeinsam unternommen, dass es weitergehen kann?
                Wie lang hat diese Phase der Trennung gedauert?


                Ja und das mit dem Mut auszubrechen... ja klar, wenn dir dort jeder sagt, du musst etwas verändern in deinem Leben und nur defizitorientiert gearbeitet wird: Was ist alles falsch und schlecht in Ihrem Leben und was müssen sie hinter sich lassen? Anstatt zu fragen, was ist alles gut und wobei hat Sie Ihr Partner gut unterstützt und wo wünschen Sie sich noch mehr Unterstützung von ihm? Ist es klar, dass dann solche Schritte gewagt werden, wenn die Patienten auch in einem sehr fragilen Zustand entlassen werden...


                Meine Frau sagte sie war so verletzt und offen als sie aus der Klinik herauskam, da hat sie dann der Alltag und mein Verhalten, weil ich auch nicht wusste, wie ich am ebsten mit ihr umgehen soll und ihr einfach Raum und Zeit gegeben habe, einfach überfordert und alles ist aus ihr herausgebrochen.


                Ob den Kliniken bewusst ist was sie ihren Patienten antun, wenn sie diese einfach zurück entlassen in den Alltag und was sie auch den Partnern damit antun?
                Ich bin einfach so traurig, verletzt und enttäuscht von allem wie es gelaufen ist. Denn ich glaube man hätte vieles anders angehen können und dann wäre es nie zu solch einem Verlauf gekommen.


                Tja und die Kurschatten Problematik... was war an mir als Ehemann so falsch, an mir als langjähriger Partner, der für sie immer da war und sie unterstützt hat, verteidigt hat und mit ihr schwere Zeiten durchgestanden hat so falsch, dass man so mich betürgen muss und einfach nichts sagt? Es einfach Tag für Tag, Woche für Woche dort geschehen lässt und selbst bei meinem Besuch zu Weihnachten mir noch was vorspielt?
                Tja ja klar kann aus einer Begegnung theoretisch immer die große Liebe entspringen ja... aber ich dachte sie hat mich vor eineinhalb Jahren geheiratet, weil sie sich sicher war, ich bin ihre große Liebe? Und selbst, wenn sie sich darüber nicht mehr sicher ist, dann sollte man mit seinem Ehemann doch erstmal darüber reden und versuchen gemeinsam einen Neustart hinzulegen... Wieso bekommt der jetzt die Chance mit ihr vor ihrem Ehemann? Ihr Mann bekommt nicht mal eine einzige?


                Das alles macht einen sehr traurig, hilf- und machtlos und ist einfach nur sehr, sehr enttäuschend.
                All meine Lebenspläne wurden mir geraubt, meine Liebe und Gefühle wurden betrogen und anscheinend habe nur ich in einem WIR gedacht... sie will anscheinend nur noch an sich denken jetzt, obwohl ich dachte, spätestens durch die Heirat will man eben genau das nicht mehr.
                In der Klinik werden nicht nur Wunden bei den Patienten wieder aufgerissen sondern auch bei den Partnern neu geschaffen. Und diese Wunden sind so tief, die werden nie wirklich verheilen sondern nur vernarben und man wird lernen müssen mit dem Schmerz zu leben.
                Und das alles nehmen unsere Partner ganz bewusst in Kauf durch ihre plötzlichen und endgültigen Entscheidungen aus heiterem Himmel. Ja selbst wenn Kinder im Spiel sind wie man hier häufig liest! Es ist einfach nur verrückt und für mich unverständlich... Wieso gibt man ein glückliches, erfülltes, zufriedenes Familienleben einfach so auf? Bzw. die Möglichkeit darauf? Um einer Schwärmerei nachzugehen, sich selbst neu zu entdecken und alles, was man jahrelang vorher für sich selbst entschieden hat als falsch anzusehen und als so schlimm, dass man es ohne irgendwie daran festzuhalten aufgibt?
                Ich kann es einfach nicht nachvollziehen... ich versuche es, aber ich schaffe es auch nach mittlerweile 3 Monaten nicht...



                Euch allen einen schönen Ostersonntag...

                • Hallo ihr zwei,


                  frohe Ostern erstmal soweit es möglich ist!


                  Ja Rabe ich stimme dir da zu, dass sie nicht vorbereitet wurde auf zu Hause und dass sie nie auf "probe" heim kommen durfte an den Wochenende.
                  Wäre das möglich gewesen hätte sie sicherlich etwas gesagt, ich glaube nicht, dass sie das nicht gewollt hat. Wobei... ich musste schmerzlich erfahren, dass ich "meine" Frau doch eigentlich gar nicht kenne, aber ich bin mir schon recht sicher, dass sie das wenisgtens mit mir ebredet hätte, wenn es die Möglichkeit gegeben hätte.


                  Und ja sie ist ein erwachsener und mündiger Mensch und hat die Entscheidung für sich getroffen und kein anderer. So ahrt es ist, aber du hast recht, sie hat sich getrennt und anscheinend Gründe dafür und auch Gründe dafür, dass sie sich so rigoros und plötzlich trennt ohne irgendwas für ihre Ehe tun zu wollen.
                  Und da brauche ich auch nciht mehr hinterher rennen oder irgendwas versuchen, denn sie hat gesagt, sie will einfach nicht mehr. Warum auch immer, aber so ist es...
                  Viele Fragen habe ich ihr gestellt, viele bleiben unbeantwortet oder ihre Antworten waren so, dass ich sie nur akzeptieren kann aber leider nicht nachvollziehen. Aber so ist es eben.


                  Sie hat klipp und klar gesagt, sie hat keinerlei Bereitschaft an dieser Beziehung arbeiten zu wollen. Das hat mich enorm verletzt, weil wir ja noch nie aktiv überhaupt an unserer Beziehung gearbeitet haben bzw. mussten, weil es nie zur Sprache kam, dass da für sie was falsch läuft! Und dann auf einmal so endgültig... das ist mir unverständlich... in einer EHE!!!
                  Aber ja alles was ich tun würde, wäre eine Belästigung für sie.


                  Ich muss lernen damit allein klar zu kommen und ihre Behandlung mir gegenüber und unserer Ehe gegenüber zu akzeptieren...


                  Schönen Ostersonntag noch...Feiertage sind ja mal richtig scheiße und psychisch belastend. Das erste Mal Ostern, Geburtstag etc. allein ohne sie... das setzt einem schon sehr zu... vor allem die Fragen was macht sie denn jetzt da so allein? Aber ja... so ist es eben...

                • py158

                  Lieber Christoph danke für deine Einschätzung!


                  Vlt war es für sie so, aber ich kann dir sagen nicht für mich. Du msust auch sehen wir waren nach 10 Jahren Beziehung ja "erst" 26... mit 20 oder 23 denkt man eben einfach ncoch nicht so ernsthaft über eine Heirat nach verstehst du? Ich meine wer mit 30 zusammenkomt, der heriatet auch mal nach 2 Jahren, das ist denke normal.
                  Aber, dass ich sie "erst" nach 10 Jahren gefragt habe hat nichts mit einem Rettungsversuch zu tun, ich hoffe du kannst mir das glauben. Ich liebe sie sehr und es war dann einfach der richtige Schritt für mich weiterhin mit ihr zusammen zu sein aber als meine Ehefrau, verstehst du? Es war so ein inneres Gefühl für mich, was sich richtig angefühlt hat und mich erfüllt hat.


                  Aber ja du kannst recht haben, vlt eben nur für mich und nicht für sie...

                • jabr_19260321

                  Danke user3102,


                  1. Ja ich habe die Klinik kontkatiert in meiner Verzweiflung, aber wie Rabe schon sagte und ich ja auch egtl wusste, aber in meiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit es trotzdem getan habe, können die keine Auskunft geben auch nicht allgemein zu den Behandlungsmethoden. Nur wenn der Patient zustimmt und meine EX-Frau wird sicher nicht zustimmen, jetzt wo sie sich getrennt hat.


                  2. Ja ich habe professionelle Hilfe, da ich mir eingestehen muss, dass ich allein nicht damit klar komme.

                  • rabenschwarz

                    Lieber Rabe,


                    ja schön, dass du uns auch mal andere Dinge berichtest ud erzählst, dass es auch positivere EIndrücke gibt! AUch das ist schön zu hören!
                    Aber leider ist all das, was du von deinen Klinikerfahrungen berichtest in der Klinik in der meine Frau war nicht passiert.
                    Kurschatten waren verboten!!! Hahaha, ja das wäre mal ne Maßnahme gewesen! Richtig so!
                    Leider war das anscheinend da bei meiner Frau erlaubt und wurde geduldet und dem egtl Partner, der daheim wartet, bangt, sich Sorgen macht und den Alltag daheim am Laufen hält wird nichts gesagt davon!!! Das ist doch echt nicht korrekt! Nicht von der Klinik und naütlrich erst recht nicht vom eigenen Partner...
                    Und vollkommen anchvollziehbar ist auch das Argument für mich: Keinen Kurschatten, denn das hidnert, dass man sich auf sich konzentriert! Ja genau denn der lenkt nur ab und das rosarote Gefühl blendet und zeigt einem nur noch merh auf wie ach so "schlimm" es ja daheim mit dem eigenen Partner ist.
                    Das regt mich auf sowas! UNd diese Gedanekn Was-wäre-gewesen-wenn-meine-Faru-in-einer-anderen-Klinik-gewesen-wäre treiben einen um...

                    • mikia

                      Hallo Mikla,


                      danke auch dir für deine Gedanken und deine Zeit!


                      Und dnake für die Geschichte, denn sie ähnelt ja nicht nur nach den Zahlen der unsrigen...
                      Ja vor vollendete Tatsache egstelllt worden, das trifft es nur zu gut. So ist es. Und das schmerzt in einer Ehe noch mehr, in der sich ja egtl anderes versprochen wurde...


                      Danke für dein Resümee am Ende! Damit hast du recht! ABer es fällt sehr schwer gerade danran zu glauben je wieder so vertrauen zu können und solch eine Liebe mit solch einem Urvertrauen und einer Reinheit zu empfinden wie ebendiese.
                      Danke ja auch diese Hoffnung darf nicht sterben ist aber schwierig diese Hoffnung anzunehemn, wenn man nie eine andere Frau wollte... aber ja davon muss ich mich verabschieden.
                      Deine Worte helfen dabei, danke!

                    • sophos75

                      Danke Sophos!


                      Gepolt weiß ich nicht, sie ist ja tortzdem ein mündiger erwachsener Mensch, der siene Entscheidungen selber trifft.
                      ABER: "Ich muss jetzt nur noch auf mich schauen." "Ich weiß ich ahndle egoistisch, aber ich muss." "Ich muss endlich mal an mich denken." sind genau so auch ihre Aussagen! Da hast du vollkommen recht und das deckt sich erschreckenderweise mit dem Vorgehen vieler hier geschilderter Fälle. Also irgendwas muss ja in solchen Kliniken bei allen in diese Richtung geschehen...


                      Ja und jetzt nur noch Vorwürfe und das Negative überwiegt ja so sehr, dass es sofort ohne Zögern zur Trennung kommen muss, obwohl es vor eineinhalb Jahren noch so viel Positives gab, dass es zur Heirat gekommen ist??? Sehr obskur und unevrständlich... da hast du vollkommen recht!


                      Jaja die Chance... eines meiner "lieblingswörter" der letzten Monate... man bekommt einfach null Chance irgendwas tun zu können!!! Richtig! Und das llässt einen verzweifeln. Nichts tun zu können für das, was man so unbedingt will, liebt und einen erfüllt und glücklich macht.


                      JA sie wirft einfach so 13 Jahre weg! Einfach so! Sie entscheidet das jetzt für sich und somit auch für uns. EInfach aus.


                      Danke dir und ich habe mir mittlerweile Hilfe gesucht, wenn auch nur telefonisch bislang aufgrund Corona...
                      Ja Hoffnung gibt es leider keine, die hat sie mir komplett genommen. Es ist definitiv vorbei und es wird auch nie wieder was zwischen uns laut ihren Aussagen. Und das nur auf ihre Vermutung ihr Gefühl hin, sie hat es ja nicht ein einziges Mal probiert! Nicht ein einziges Mal probiert mit mir gemeinsam eine Beziehungskrise zu überwinden!
                      Einfach unverständlich... In guten wie in schweren Zeiten heißt es doch egtl... und die erste schwere Zeit kommt und sie schmeißt alles hin. Da ist auch sehr viel Vertrauen weggebrochen leider...

                    • wankendespony

                      Danke Pony für deine ausführliche Antwort, deine Zeit und Gedanken zu meiner Lage.
                      Und zu erst einmal tut es mir auch sehr leid für dich, was du durchmachen musstest und bei dir war es auch ncohmal schlimmer durch eine noch längere Beziehung und Kinder... Mein allergrößten Respekt, dass du da jetzt so stark daruas hervorgegangen bist!!! Da kannst du stolz auf dich sein!


                      Dein erster Absatz beschreibt sehr genau wie ich mich gerade fühle... danke. Ja aber du ahst auch recht, dass mir das alles nichts bringt und dieses im Sellbstmitelid ertrinken ist schlimm selber zu merken! Es ist dumm! Aber gerade komme ich nicht davon weg. Es ist nicht schön zu merken, wie man sich selber in seinem Selbstmitleid badet, das ist kein schöner Charakterzug finde ich, aber es tut einfach so weh gerade... aber danke für deine auch direkten Worte. Es bringt mir nix!


                      Ich habe mittlerweile eine Psychologin und die hat mir egsagt, weshalb ich dir ein klein wenig widersprechen muss zu deinen Ausführungen zu Trauer und Wut, das Wut gerade wichtig wäre. Wut ist die einzige Möglichkeit mit einer SItuation klar zu kommen und abzuschließen, welche man selber nicht verstehen kann. Und diese Situation bzw. der Umgang mit der Situation, mit mir und mit uns ist und bleibt für mich unverständlich. Und da muss jetzt meine Trauer, meine tiefe Enttäuschung gegenpber meiner Frau in Wut umgewandelt werden im Laufe der Zeit. Noch blockiert meine bedingungslose Liebe alles meint die Psychologin, aber ich muss lernen den Schmerz und die Enttäuschung in Wut zu wandeln. Gesunde Wut meinte sie. Und dann kann man abschließen und wie du sagst, wieder leben.
                      Was ich aber vollkommen richtig finde ist deine Aussage, dass es im Grunde genommen kein richtig und flasches Handeln gab. Ich habe so gehandelt, wie iich dachte es wäre das Beste für sie und da sie nie etwas gesagt hat, hätte ich auch nichts anders tun können. Und wenn doch und ich es nicht gemerkt oder gecheckt habe ist das noch lange nicht die Gewissheit, dass dann die Liebe doch geblieben wäre bei ihr. Denn die alltäglichen Dinge die sie mir jetzt im Nachhinein vorwirft, sind sicherlich kein Grund, dass Liebe schwindet! Das sind Punkte über die man streiten kann, sich in die Haare bekommt und sowas... aber nichts wovon Liebe vergeht. Bei mir ist ja nichtmal die Liebe vergangen obwohl wir jahrelang sexuell nichts mehr hatten... also von daher^^


                      Ja und so bitter es klingt vlt hast du recht. Sie hat sich imemr gewünscht, dass das mit mir richtig ist und sie auch so empfindet wie ich und war einfach nie stark genug sich das einzugestehen, dass dem nicht so ist. Umso schlimmer für mich, dass sie eben das nicht getan hat und mir suggeriert hat, es ist alles gut und richtig so und ich darf meine Lebnspläne, Gefühle und Schritte so zulassen und auch begründete Hoffnungen in deren Realisation stecken.
                      Damit hat sie mich unglauglich verletzt.
                      Ja natürlich sind wir jung zusammengekommen und sie hatte nie den Vergleich richtig. Aber ist das eine Begründung dafür, dass es auch nicht das richtig Wahre sein kann? Ich kenne auch nichts anderes und für mich gab es nie was anderes und es ist für mich selbst jetzt noch das Wahre was mich erfüllt und glücklich machen würde. Ich würde wieder so handeln, weil ich diese Jahre nicht missen möchte. Weil ich sie liebe. Leider beruht das nun doch nicht auf Gegenseitigkeit, aber ich tue es ja trotzdem aufrichtig.


                      FIndest du es bequem ihr nach Monaten der Beteueurung zu glauben, dass sie einfach keine Lust und keine Bedürfnisse hat? Es war alles andere als bequem für mich kann ich dir sagen! Ich war in meinen frühen Zwanzigern... das war enorm schlimm für mich. Aber da ich sie so geliebt habe, habe ich mich zurückgenommen und sie nicht bedrängen wollen und zu etwas bringen, was sie nicht mag. Hinzu kam dann die Krankheit wo ich erst recht nicht mehr aktiv auf sie zugehen und unter Druck setzen wollte und dachte, sie wird auf mich wieder zukommen sollte sie wieder etwas haben und ändern wollen, weil sie ja genau wusste, wie ich dazu stehe und sie serh attraktiv und anziehend finde und Bedürfnisse habe. Noch dazu hat sie ja oft über Kinder geredet und mir damit immer die Hoffnung vermittelt, dass es auch sexuell wieder besser wird zwsichen uns, wenn es ihr besser geht! Egal was du denkst, aber bitte... bequem ist das Gegenteil von dem, was es sexuell zumindest war bei uns.
                      Ich muss dir vlt ehrlicherweise eher recht geben, dass ich meine Bedürfnisse zu sehr zurück genommen habe und sie nur noch bei mir war, weil ich ja so viel für sie getan habe und sie so liebe.... das tut weh zu hören, aber entspricht vlt der Wahrheit...
                      Ja leider, sie war nicht glücklich. Nicht so wie ich. Das aber nicht mitgeteilt und mitbekommen zu haben schmerzt, weil dadurch haben wir den Zeitpunkt verpasst etwas ändern zu können. Dadurch, dass sie nie etwas gesagt hat, hat sie unsere Beziehung aufs Spiel gesetzt, ich glaube das darf ich ihr vorwerfen...
                      Und ja so weh es tut, wenn sie jetzt glücklicher ist, dann ist das schön und gut so. Denn alles was ich je wollte ist, sie glücklich zu sehen... Deshalb muss ich jetzt diese Situation auch akzeptieren. Ich bin nicht derjenige der sie glücklich macht:( ABer derjenige den sie geheiratet hat??? Das sind alles so skurille Konstellationen... gar grotesk irgendwie...


                      Und natürlich ist auch das Letzte was du sagst richtig. Wenn sie so fühlt bzw.nicht mehr fühlt, sit ihr Verhalten richtig. Keine falschen Hoffnungen und kein Hinhalten um es mir "leichter" zu machen. Aber ich evrstehe nicht, wie man in einer Ehe die man vor Kurzem eingegangen ist so selber handeln kann und nicht erstmal selber den Willen und Antrieb hat auch seine eigene Entscheidung zu bestätigen und zu sagen, ja den Mann wollte ich doch und da war so viel, weshalb ich ihn geheiratet habe und wir probieren es jetzt erstmal natürlich gemeinsam.
                      Aber ja aus Mitgefühl und Mitlied sollte niemand handeln, das würde sie nicht glücklich machen und nochmal... nur das will ich. Sie hat es verdient glücklich zu sein, sie ist so ein toller Mensch! Bzw der Mensch, den ich bis Nov 2019 kannte...^^


                      Nein sie ist nicht kaltblütig und charakterlos, keine Angst.Sie ist wundervoll!


                      Aber ich kann ihr Handeln leider nicht verstehen, weil ich (glaube ich zumindest) nicht so handeln würde... Und das tut sehr weh. Wenn es in der Ehe kein WIR anscheinend gibt sondern nur noch ein ICH und ich muss jetzt auf mich schauen... Da habe ich sie einfach anders eingeschätzt, dass ich ihr doch mehr Wert bin als das, was sie mir jetzt egrade antut und uns als Ehepaar anbietet.


                      Danke dir Pony!

                    • hoimar_20010530

                      Hallo user,


                      vielen Dank auch für deinen Beitrag und es tut mir sehr leid, dass auch du in solch einer SItuation bist.


                      Deine Erklärung mit dem Aufreißen alter Wunden finde ich sehr interessant und ich werde mal etwas länger darüber nachdenken. Vielen Dank für diesen Denkanstoß!


                      Und auch hier wieder ist es beinahe beeindruckend,, wie sich die Äußerungen hneln: "Ich habe dich nicht wirklich vermisst." ist genau das, was ich als erstes von meiner Frau in dem Gespräch gehört habe...


                      Ja wir wurden beim Aufreißen der Wunden unserer Lebenspartner nicht mit einbezogen und als sie wieder in den Alltag "entlassen" wurden, wurden wir auch nicht mit einbezogen, da sich ja keiner mehr um den entlassenen Patienten kümmert und natürlich auch wieder nicht um den Partner.


                      ERSCHRECKEND ist was ich im zweiten Teil deiner Nachricht lesen muss! Ich habe sowas natürlich mir auch gedacht, aber man denkt ja auch, das sind alles Experten und die wissen, was sie tun und haben alle viel mehr Ahnung als ich.
                      Aber alle Handlungen meiner Partnerin würden ja dieses Vorgehen in der Klinik bestätigen. Genauso handelt sie... ein riesen Cut; Trennung von Ehemann; kompletter Rückzug aus altem gemeinsamen Freundeskreis, Aufbau eines neuen durch die ganzen vielen tollen neuen Menschen die sie in der Klinik kennengelernt hat; neue Partnerschaft mit Kurschatten (wobei ich nicht weiß, ob sie eine Beziehung führen, nur Mutmaßungen meinerseits); Berufsneuorientierung wird erwägt; Kontakteinschränkung zu Eltern, die immer für sie unglaublich wichtig waren und häufig in Kontakt standen...


                      Und meine Frau war auch bis Januar in Bad Kissingen!!!