C
cy_11950266

  • 25. Juli 2012
  • Beitritt 15. Mai 2010
  • 1 Diskussion
  • 7 Beiträge
  • 0 beste Antworten
  • Nicht zu lange warten
    Unter den Leuten, von denen Du redest, gibt es doch bestimmt auch Freunde? Hast Du denen schonmal gesagt, wie schlecht es Dir gerade geht?
    Du bräuchtest gerade jetzt einen Freund/-in an Deiner Seite, mit dem Du reden kannst, der Dir das Gefühl gibt eben NICHT alleine zu sein usw.
    Melde Dein Bedürfniss bei Deinen Freunden an!
    Manchmal merkt man nicht, wie schlecht es einem anderen geht, oder ist sich nicht sicher, wie man damit umgehen soll. Will der andere lieber in Ruhe gelassen werden, oder möchte
    er Nähe und Unterstützung?
    Wenn keiner Deiner Freunde darauf reagiert, dann weißt Du ganz sicher, das diese Leute KEINE Freunde sind.
    Und dann machst Du das schon ganz richtig mit Deinen Plänen etwas zu unternehmen. Theaterspielen ist eine sehr gute Idee, genauso wie das Workcamp, indem man andere
    andere Leute kennenlernt.
    Ich würde an Deiner Stelle auch nicht zu lange abwarten. Es ist zwar richtig, daß man immer mal einen schlechten Tag hat. Wenn es aber nicht bei einem oder zwei Tagen bleibt, und daraus ein Dauerzustand wird, dann kann man schon von Depressionen sprechen. Und dagegen sollte man so schnell wie möglich etwas unternehmen.
    Alles Gute,
    Asger

  • Zu meinem Beitrag von eben 12.09 h
    ich habe da was durcheinander gebracht. der andere beitrag war meines erachtens keine kritik, von vinorosso87. den anderen kann ich nicht ganz nachvollziehen...

  • Zu Deiner Meinung...
    Ich habe mir eben nochmal Deine anderen Beiträge zum Thema durchgelesen und finde Deine Einstellung dazu sehr gesund. :super: Ich hatte auch nicht den Eindruck, als wollte dich avarressterne kritisieren, sondern lediglich feststellen, wie unterschiedlich die Ansichten dazu sind.
    Um es so locker zusehen, wie avarrassterne, muß man schon eine Lebenseinstellung haben, die mit dieser Gesellschaft nicht konform geht. Genauso, wie man einen Freundeskreis haben muß, der dieselbe Einstellung vertritt UND lebt!
    Ansonsten liegst Du schon ganz richtig. Jemand sagte mir mal dazu: "Verleihe nur das Geld, welches Du auch verschenken könntest." :!!!:
    Ich werde mich in Zukunft daran halten...
    Was ist Deine Meinung zu meinem Beitrag mit dem Titel "Deine Armut kotzt mich an."?
    LG,
    Asger

  • an0N_1189750099z

    "Eure Armut kotzt mich an..."
    "Ist es nicht eher so, dass der Charakter das Verhältnis zum Geld bestimmt, als dass das Geld den Charakter verdirbt?"
    Das ist eine sehr interessante Frage, finde ich. Eine Antwort, bzw. eine Stellungnahme dazu, ist nicht leicht. Was für ein Verhältnis jemand zum Geld hat ist von vielen Faktoren abhängig.
    Das fängt schon bei der Erziehung an. Es spielt schon eine Rolle, ob die Eltern sehr materiell und egoistisch sind, oder ob sie eher sozial sind und weniger materiell eingestellt. Ich glaube, so wird eine Ausgangsposition das Thema Geld betreffend gebildet. Wie sich die Einstellung dazu weiterentwickelt ist bestimmt abhängig von Erfahrungen, Erlebnissen und Beobachtungen, die jeder auf seinem Lebensweg macht. Bewegt sich jemand in einem von Geld bestimmten Umfeld, z.B. beruflich und auch noch familiär, dann wird er sich dem anpassen müssen, wenn er dort bestehen will. Um dort auch noch erfolgreich zu sein, wird weitaus mehr von ihm erwartet, als sich nur anzupassen...


    Ein Bekannter von mir, der aus diesen Kreisen kommt, sagte einmal etwas sehr bezeichnendes für die Moral dieser Leute: "Eure Armut kotzt mich an!"


    Daran wird deutlich, welche Haltung er mit aller Kraft einnimmt, um weiterhin in Kreisen bestehen zukönnen, in denen es nur um Geld geht.
    Ob er schon immer so war, also sein Verhältnis zum Geld schon immer so abartig war, oder ob das Geld seinen Charakter irgendwann verdorben hat, das kann ich nicht sagen. Er war mir
    derartig unsympathisch, das ich ihn nicht gut genug kennengelernt habe.
    Was meinst Du? War er schon immer so oder ist er so geworden?


    LG, Asger

    • Nicht können oder nicht wollen
      Hallo hafeezah,


      "@asger, bei dem Freund von Dir wäre für mich die Frage, ob..."
      Mein Freund ist tatsächlich nicht in der Lage mir das Geld zurückzuzahlen. Es ist aber nicht so, daß er es nicht will. Inzwischen habe ich das Gefühl, daß er in alle Richtungen 'blockiert' ist. Er kümmert sich offensichtlich um gar nichts, macht seine Post nicht auf und läßt alles schleifen... :???:
      Er sitzt in einem tiefen Loch fest, kommt da allein scheinbar nicht raus, läßt sich aber auch nicht helfen. Ich habe bisher jedenfalls noch keinen Zugang zu ihm gefunden.
      Mich nervt, daß er nichts unternimmt, obwohl er genau weiß, wie dringend ich im Moment zumindest einen Teil des Geldes bräuchte. Er könnte wenigstens versuchen einen Job zufinden. Aber das scheint in seiner Situation völlig undenkbar.
      Seine Probleme scheinen viel tiefer und ganz woanders zuliegen.
      Deshalb mache ich wegen der Schulden auch keinen Druck mehr auf ihn, da es sowieso sinnlos wäre. Er muß erstmal wieder 'gesund' werden, wobei ich ihm natürlich helfen würde, wenn ich könnte...
      Trotz allem, es tut einfach weh, das ihm meine Not in seiner Situation gerade, völlig egal zu sein scheint. Mein erster Impuls damals war ihm zu helfen, was ich dann ja auch getan habe. Umgekehrt scheint es leider nicht so zu sein.
      Oder sollte ich mehr Rücksicht auf ihn in seiner jetzigen Situation nehmen?
      LG, Asger

    • Vor längerer Zeit habe ich einem sehr guten Freund Geld geliehen, da er in einer Notlage war. Er hätte es schon lange zurückzahlen müssen, tut es aber nicht, und macht auch keine Anstalten daran etwas zu ändern. In meinem Umfeld hörte ich aus diesem Anlaß in den letzten Tagen oft den Spruch: 'Bei Geld hört die Freundschaft auf!'
      Etwas, was jeder weiß, dem jeder zustimmt und auch etwas, was die meisten schon einmal selber erleben mußten, oder bei anderen mitbekommen haben.
      Komisch ist nur, das jeder, egal wen man fragt, damit von allen anderen spricht, aber von sich selbst natürlich nicht!
      Stellt man die Frage: "Ach so, bei Geld hört also die Freundschaft auf? Ist das auch bei dir so?", dann wird einem aus vollster Überzeugung geantwortet, das man selbst natürlich nicht so ist, man selbst würde den besten Freund/-in, Lebensgefährten/-in oder Familienmitglieder nicht betrügen, belügen o.ä., wegen Geld.
      Da stellt sich doch die Frage, wo all diejenigen sind, bei denen es so ist?!
      Wie ist das bei euch? Hört bei euch auch die Freundschaft bei Geld auf?


      LG,
      asger

    • Nicht nur das..
      dann geht es ja noch weiter, denn wenn Du als Mann auf diese 'Wünsche' der Frau nicht eingehst,dann bist Du von ungepflegt bis egoistisch alles mögliche.
      Äußerst Du solche Wünsche gegenüber der Frau, dann bist Du ganz schnell mal von unsensibel bis wieder mal egoistisch...!