Also sorry,
aber es ist doch nicht mehr wirklich die Frage ob er fremdgeht ?! Das ist doch einfach offensichtlich. Und wenn er nicht körperlich fremdgeht, dann auf jeden Fall gedanklich und er hat sich verliebt.
Mit seinem Verhalten dass er dir Kontrolle etc. unterstellt, keine SMS beantwortet etc. stößt er dich doch ganz offensichtlich weg. Wenn Du Schönfärberei betreibst tust dir doch keinen Gefallen.
Du willst kämpfen, ihn behalten, hm, dann kannst wohl nur abwarten was aus der anderen Beziehung wird. Vielleicht stellt er in ein paar Wochen fest, dass die Andere doch so ihre Schattenseiten hat, die ihm nicht gefallen. Oder Sie setzt ihn unter Druck, oder was auch immer ihn stören könnte. Oder aber die Beziehung wird enger und er empfindet dich immer mehr als Last, Verpflichtung und es kühlt sich noch weiter ab.
Kann aber nicht ganz verstehen, warum ihn so in Schutz nimmst und die Schuld mehr oder weniger bei anderen suchst. Alleine schon die Aussage der geht es um Geld, Reiz etc. Schon mal auf die Idee gekommen, dass Sie ihn vielleicht wirklich liebt ? Vielleicht weiß Sie ja um die Schulden. Weißt Du ob er es ihr nicht erzählt hat ? Wie intim ihre Gespräche sind ? Einerseits gibst dadurch irgendwie ihr die Schuld, auf der anderen Seite sprichst du deinem Mann damit ja auch ab, dass er für andere Frauen attraktiv und liebenswert sein könnte. Das find ich ja schon etwas komisch.
Ccindy_12051194
- 14. Jan 2007
- Beitritt 11. Juni 2006
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- an0N_1198460599z
Tut mir leid,
wenn ich was sage, was Du sicher nicht hören willst.
Es ist aber doch ganz offensichtlich was er tut. Er will die Beziehung beenden und ist zu feige es auszusprechen, also zeigt er es dir auf die Art, wäscht seine eigenen Hände dabei in Unschuld - siehe dein angebliches Fremdgehen -, mimt noch das arme Opfer und lebt in der Hoffnung dass Du von dir aus gehst weil die Situation nicht mehr aushältst.
Ganz ehrlich, um was willst Du da kämpfen ? Darum, so behandelt zu werden ? Darum mit jemandem zu leben der dich nicht mehr liebt ? Akzeptiere, so schwer es sein mag die Tatsachen. Das ist der größte Gefallen dem Du dir und ihm tun kannst.
Drück dir die Daumen
- an0N_1249371999z
Ja genau,
so sieht es aus, bei einem Mann der gelernt hat Vertrauen zu haben.
In sich, in andere, ins Leben, darin geliebt werden zu können so wie er ist.
Niemand dem man Jahre eingetrichtert hat, dass er ein Versager ist um ihn endlich handzahm und gefügig zu machen.
Niemand der echte Schicksalsschläge hinnehmen musste und sich für Gott und die Welt und jeden Fehler verantwortlich fühlt.
Niemand der darüber irgendwann aufgehört hat an sich zu glauben.
Niemand der sich in nachweisbaren Abhängigkeiten befindet aus denen er nicht weiß wie rauskommen.
Und wenn hier wer wen bei der Stange hält, dann schon ich mich selber und mit Sicherheit schon längst nicht mehr aus purer Rosarotigkeit. Und ob er seine Frau verlässt oder nicht ist für mich mittlerweile schon so absolut sekundär. Aber das sollte aus meinen Zeilen eigentlich hervorgehen. Es stellt sich hier nicht die Frage einer Kosten- Nutzenrechnung.
Ja, Erfahrungen sammle ich und wesentlich anstrengendere, aber auch wertvollere als ich es von meinen meisten Beziehungen behaupten könnte.
- cindy_12051194
PS:
überhaupt erschreckend wie sehr der Partner das Selbstbewusstsein zunichte machen kann und auch wie sehr es zugelassen wird. Wenn ich an den Beginn unserer Beziehung zurückdenke... unglaublich was ihm anscheinend alles vorgehalten wurde und wieviele Komplexe er hatte die so völlig und absolut unbegründet waren ! Er kam mir vor wie ein geprügelter Hund. Oft schon von der gesamten Mimik und Körpersprache. Na ja, das wäre ein Thema zu dem man noch viel sagen könnte. Das klingt
sehr danach, als könnten wir zwei uns die Hand reichen.
Die andere Seite, sprich einer solchen Beziehung, wirklich annähernd einem "Gefägnis", ausgesetzt zu sein habe ich allerdings noch nicht erlebt. Darum ist es für mich auch oft so schwer nachvollziehbar wie man so etwas überhaupt über längeren Zeitraum ertragen kann. Habe in der Familie schon mal einen solchen Fall beobachten können und stellte entsetzt fest, dass es bis zur völligen Selbstaufgabe, Zerstörung sämtlicher anderen Kontakte und Einflüsse, Hobbies etc. gehen kann.
Da deine Zeilen irgendwie viel Sicherheit ausstrahlen -in Bezug auf deinen jetzigen Freund- vermute ich, dass dies auch daher kommt, dass Du beide Seiten kennst ? Hast Du ab und an Zweifel ? Ob es richtig ist, für dich, für ihn ?
Na ja, ich kenne diese Erpressung, psychische und finanzielle Abhängigkeit schon. Aus meiner Kindheit und Jugend. Da hat sehr konsequentes Verhalten von mir, als ich einfach nicht mehr anders konnte, die Situation gewendet, wobei ich sicher auch Glück hatte, hätte auch anders enden können. Sobald es dann in Beziehungen auch nur danach roch ähnlich zu werden war ich immer ganz schnell weg, weil ich sowas nicht nochmal ertragen könnte. Auch diese mit viel Streit verbundene Loslösung war wirklich schlimm. Vielleicht müsste ich öfter daran denken ? Kommt mir das erste Mal in den Sinn, dass eine Beziehung damit vergleichbar sein könnte. Von einer Liebesbeziehung kann in einem solchen Fall definitiv nicht die Rede sein. Schon nett, ausgerechnet bei ihm kann ich das erste Mal wirkliche, echte Verpflichtungen eingehen. All die Jahre war Unabhängigkeit das Wichtigste um ja nicht nochmal sowas ausgeliefert zu sein.
Was war bei dir denn der Auslöser, dass Du es nicht mehr zugelassen hast ? Also falls dir das zu intim ist... einfach überlesen :-). Find es halt auch generell sehr interessant, wie es soweit kommen kann, wieviel man im Laufe der Zeit zulässt, wie man sich aus solchen "Abhängigheiten" befreien kann etc. Sowas hat ja schon absolut krankhafte Züge an sich.
viele liebe Grüße
Kann dir gar nicht sagen,
wie froh ich um Beiträge und Gedanken wie deine bin. Danke dir !!!
Ja genau dass ist mein Problem, ich kann dieser Quälerei beinahe nicht mehr zusehen. Gestern ging es wohl sogar soweit, dass Handgreiflichkeiten ins Spiel kamen und mache mir über seinen gesundheitlichen und psychischen Zustand wirklich ganz ernorm Sorgen. Er überfordert sich einfach auch beruflich auf eine Art die, jetzt ist es auch offensichtlich geworden, höchst ungesund ist. Hab einfach Angst vor einer Art Kollaps oder etwas in der Art und fürchte das zu unterstützen.
Ich für meinen Teil habe vor ihr keinerlei Angst. Bisserl Terror mir gegenüber kann sein, aber daran verschwende ich gar keinen Gedanken.
Wir kämpfen seit zig Monaten gegen eine Pleite an und manchmal denke ich es wäre besser wenn es einfach passieren würde. Weil auch ich der Meinung bin, Gesundheit ist mit nichts aufzuwiegen. Wäre bereit auch die Beziehung sein zu lassen, damit er mit seiner Frau wieder zusammenfinden kann. Doch entweder ist das unmöglich oder er will es nach allem was passiert ist nicht mehr. Das war derzeit passiert zwischen Ihnen nannte er gerade "Formalismus".
Tja, ich kann wohl nichts anderes tun als Stütze zu sein, so gut ich kann und dem ganzen Elend zuzusehen und irgendwie machtlos daneben zu stehen. Nicht schön. Aber schätze brauch einfach auch soviel Distanz um selber wenigstens noch klar denken zu können. Wenn ich auch noch durchdreh ist keinem geholfen.
Wo seine Kraft her kommt, gerade nach Zeiten die auch schon ganz anderst ausgesehen haben und er praktisch aufgegeben hat ist mir ein Rätsel. Vielleicht ist es die Verzweiflung die das freisetzt. Nach dem Motto entweder oder. Bemerkungen wie: Entweder wir stehen das Alles jetzt gemeinsam durch oder gar nicht machen mir manchmal einfach doppelt Angst. Ich wollte ihn aus seiner Passivität holen und jetzt sowas !
Dein Posting spricht mir aus dem Herzen und dein Ratschlag hilft mir ehrlich weiter !
Nochmal, vielen vielen Dank !!!
Frag mich gerade wo deine Einstellung herkommt. Was da wohl für eine Geschichte dahinter steckt ? Muss gestehen dass ich die Beiträge hier nur hie mal da lese.
Hallo Polly,
ja unlogisch trifft den Nagel auf den Kopf. Irgendwie legt er ein völlig absurdes Verhalten an den Tag die letzten 3-4 Wochen.
Ich würd es akzeptieren wenn er sagt, er bleibt wo er ist, aus diesen und jenen Gründen.
Wäre da wenn er sagt, ich trenne mich, egal was da auf einen zukommt.
Doch was er da tut ?
Vermute fast, sich in sein Schicksal fügen oder aber er hofft die Lösung fällt vom Himmel. Weiß es nicht.
Denke, ich halte mich am besten jetzt einfach ganz ruhig, warte eine Weile ab, zieh mich zurück und entweder Sie geht ihm so auf den Wecker, dass er handelt oder aber Sie zermürbt ihn völlig und dann ist es auch klar. Momentan kommt er mir schon etwas durchgedreht vor.
- lionce_12156125
Du hast teils
sehr recht mit dem was Du schreibst. Und zwar in der Hinsicht, dass er auf eine gewisse Weise ein schwacher Mensch ist, oder zu friedliebend, wie auch immer man das nennen mag. Ich kenne ja die Beziehung und seine Frau, von daher habe ich auch seit Jahren Einblick in die Ehe.
Sie hat ihn immer schon wie eine Marionette benutzt. Nie Rücksicht genommen was er will, wie es ihm geht, was er für Probleme hat etc. etc. Er hat sich nie wirklich zur Wehr gesetzt und sich mehr oder weniger immer angepasst. Kam aber auch erschwerend dazu, dass ihr die Hälfte seiner Firma gehört und so wie Sie ist hätte er im Fall einer Trennung den Laden vermutlich dicht machen können.
Nun gut, jetzt stellte er sich das erst Mal seit vielen, vielen Jahren sehr konsequent auf die Hinterfüsse. Das war Sie natürlich nicht gewohnt. Das war wohl auch das sicherste Zeichen für Sie, dass es da jemanden geben musste, der ihm den Rücken stärkt. Er hat sich in einem Maß durchgesetzt das mich sehr erstaunt hat. Es war soweit, getrennte Betten, getrennte Freizeit, gerade mal noch gleiches Haus. Ja, bis es dann eben anging, dass Sie auch einen Gang zugelegt hat, die Familie und Freunde in das Ganze involvierte und eine regelrechte Hetzjagd veranstaltet.
Es geht mir hier auch nicht nur um mich. Um meine Interessen. Wenn ich wüsste, dass es für uns beide besser ist das Ganze zu beenden würde ich es tun. Ich könnte es dann auch.
Ich kann es nicht, wenn er wegen mir diesen nicht gekannten Mut aufbringt, dadurch in seiner Ehe eine Situation hat die es so noch nie gegeben hat - ich kennen die beiden seit bald 20 Jahren - und ich ihn dann im Stich lasse.
Tatsache ist, dass er Marionette ist, der Druck kann durch massive finanzielle Forderungen von ihr aufgebaut werden und sie ihn ob Trennung oder nicht benutzt. Sie hat es all die Jahre vorher getan, wenn wir uns trennen wird Sie es weiter tun. Wenn er sich trennt wird Sie ihm das Leben genauso zur Hölle machen. Es geht nicht um gutes Verstehen in der Ehe. Es geht darum dass Sie dieses und jenes möchte, er es zu erfüllen hat, in allen Belangen und wenn er es nicht tut gibt es Terror. Sie betrachtet ihn als ihr Eigentum und jetzt ist es so schlimm ist, dass er eine beinahe lebensbedrohliche gesundheitliche Situation hat. Auch dass ist ihr gleichgültig. Vermutlich würde Sie ihn lieber krepieren statt ihn sein Leben leben zu lassen, dann könnt Sie noch die arme Witwe spielen, Lebensversicherungen kassieren und Sie hätte Recht behalten... er war bis zum Schluss ihr Eigentum.
Ich kann deine Gedanken gut verstehen und wenn mich mal wieder die Wut packt argumentiere ich ähnlich... von wegen wenn Ehe die Hölle ist etc. nur leider ist es nicht so einfach. Ich hab auch nicht den finanziellen Backround, dass ich in dem Fall Stütze sein könnte und wie gesagt, ich erlebe die Beziehung live mit. Ich hör mir nicht nur die Geschichten an, ich erlebe was abläuft und leider hat die Situation Ausmaße angenommen die ich nicht für möglich gehalten hätte. Auch nicht, dass sich ein Mensch so verhalten kann wie Sie es tut und sicher ist er ihr auch nicht wirklich gewachsen. Und ohne das ganze dramatisieren zu wollen habe ich manchmal Angst dass er durchdreht, nen Herzkasper kriegt oder sonstiges.
Sicher, er kann jetzt sagen, sch... drauf, dann geh ich pleite - das wäre nämlich der Fall - wart 7 Jahre, sie bekommt dann auch nix und dann sehen wir weiter. Nur darf man dabei nicht vergessen, dass er bald den 6er vorn dran stehen hat und seine Optionen im Leben noch groß was zu ändern oder zu derreißen nicht mehr so üppig sind.
Ich hab nicht vor mein Leben wegzuwerfen, ich hab aber einfach auch nicht vor ihn gerade jetzt hängen zu lassen. Denn bei den massivsten Auswirkungen die unsere Beziehung mittlerweile hat, hätte er wenn es ihm um die Bequemlichkeit geht schon längst das Handtuch ganz weit weg werfen müssen. - sana_12949330
Gut möglich,
dass seine Mutter bei der nächsten Freundin genauso austickert und immer dann eine Gefahr sieht, wenn die Beziehung zu lange dauert und über ne "kleine Fraundschaft" raus geht. Heißt, über kurz oder lang muss dein Freund ohnehin klare Grenzen ziehen, weil er unter Umständen, wenn es nach ihr ginge, sein restliches Leben als Eremit unter ihrer Fuchtel verbringen könnte oder aber unglücklich an der Seite einer Frau die sie für richtig, standesgemäß, was auch immer findet.
Kann nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten, wobei natürlich nicht gesagt ist, dass mein damaliges Verhalten bei deiner Schwiegermutter genauso wirken würde.
Als ich mit 19 meinen ersten festen Freund hatte, wurde er von meinen Eltern, nach einer gewissen Zeit auch sehr schlecht behandelt, beschämpft, unter Druck gesetzt und andere Nettigkeiten. Ich zog zu ihm und es eskalierte soweit, dass ich ihnen sagte, dass ich mir a) nicht vorschreiben lasse wie und mit wem ich mein Leben leben möchte und b) dass sie nicht das Recht haben so mit meinem Freund umzuspringen und wenn es sich nicht bessert, dann sehen sie mich auch nicht mehr. Das Ergebnis war fast 2 Jahre keinerlei Kontakt. War für mich damals sehr schwer. Sie waren schließlich meine Eltern und auch wenn mit Erpressung, so doch auch Stütze, irgendwie doch letzte Zuflucht, Nest und auch finanzielle Hilfe. Nach 2 Jahren folgte eine langsame Annährung die auch viele Monate, Jahre (?) gedauert hat und seit der Zeit sind alle Versuche mir mein Leben in irgendeiner Form aufzwingen und vorschreiben zu wollen ganz erheblich weniger geworden. Denn, wird vermutlich bei deinem Freund genauso sein (?), sowas beschränkt sich meist nicht nur auf die Auswahl des Partners und wenn man den Erpressungsversuchen nachgibt wird einem bald alles vorgeschrieben. Hat bei mir aber auch nur funktioniert, weil meine Mutter sehr darunter gelitten hat, jetzt weiß sie wie konsequent ich notfalls handle und dass sie mich nicht verlieren will.
Vielleicht geht so ein Schuß auch nach hinten los und die Trotzhaltung überwiegt und es ist ein ganz schlechter Rat weil er seine Eltern verlieren könnte. Mein Vater hätte sich mit Sicherheit auch anders verhalten.
Doch egal wer einen erpresst, wenn man irgendwie kann, muss man einen Riegel vorschieben und klare Grenzen aufzeigen, weil man sonst irgendwann unter Umständen in einer Art und Weise gelebt wird die unerträglich ist. Das sind Machtspielchen von denen man nur hoffen kann, dass man nicht in die Situation kommt wirklich abhängig von so jemandem zu sein.
Hoffe ihr bekommt das irgendwie hin !!!
Drück euch die Daumen ! - elsa_12299240
Lieben Dank
für deine Antwort. Da steckt viel Positives und hoffnungsvolles drin. Erstmal
vielen lieben Dank für eure Antworten !!!
Weißt Du seit vielen Monaten vergesse ich meine Probleme, stehe ihm immer bei allem zur Seite, Eheprobleme sind leider nicht die einzigen, in einer Art und Weise die teilweise wirklich schon an Selbstverleugnung grenzt. Stelle meinen finanziellen, gesundheitlichen Interessen, einfach alles immer hinten an. Ich habe jetzt halt einfach irgendwie das Gefühl, dass ich vielleicht mehr Last, Verpflichtung bin, vielleicht auch eine Art von Dankbarkeit und ja schlechtem Gewissen mir gegenüber.
Ich würde ja zu ihm stehen, im helfen, wie bisher auch. Gar keine Frage.
Nur stellt sich mir die Frage... Trennung, Leben ändern, das war bisher alles doch recht theoretisch und jetzt wo die Probleme wirklich auftauchen... er ist der der irgendwie verschwindet und nur noch die Dinge tut, die relativ ungefährlich sind. Plötzlich keine zig SMS und Anrufe mehr wie sehr er mich vermisst, wie schrecklich es, fast unter Tränen ist, mich nicht bei sich zu haben, wie wenig er ohne mich leben kann und dass was geändert werden muss.
Jetzt wo es eigentlich ums Eingemachte gehen würde, nur noch ein Anruf insofern er ja nicht auffallen könnte. Keine SMS mehr mitten in der Nacht. Klar, Sie kontrolliert mittlerweile alles. Vom Handy bis zum Müll. Denke jetzt wird ihm klar was Trennung bedeuten würde, vielleicht hat Sie ihm auch ein dementsprechendes Szenario geschildert, weiß es nicht, er redet nicht wirklich drüber und habe den Eindruck... jetzt gibt er lieber klein bei. Bin mir dadurch nicht mal mehr sicher ob er unsere Treffen wirklich will oder ob er sich nicht vielleicht verpflichtet fühlt. Wenn ihr versteht was ich meine ?
Er wollte mich unbedingt und es hat fast Jahre gedauert. Ein verheiratet Mann war für mich absolut tabu. Vor Wochen dann noch, wir müssen uns was überlegen und jetzt ? Fährt er mit ihr plötzlich wieder auf Christkindlsmärkte und das sogar in Eigeninitiative !?
Ich bin für ihn da. Wenn er weiß was er will, doch derzeit weiß ich nicht wo ich stehe und auch nicht ob es ihm vielleicht nicht doch lieber wäre das "Problem" - mich - vom Hals zu haben ? Ich will ihn und auch mich nicht völlig aufreiben und weiß einfach nicht was er will oder vielleicht nicht tun kann und mich völlig aufgeben kann ich doch nun auch nicht ?
Wenn er jetzt am entscheidenden Punkt merkt, dass er doch lieber das Alte behält um in Frieden leben zu können ? Das zwischen uns einfach nicht reicht um all den emotional, psychischen und finanziellen Ärger auf sich zu nehmen.
Doch das weiß ich eben nicht.
Ich weiß, dass da niemand wirklich rein schauen kann. Würde nur sein Verhalten zu gern verstehen. Dann wüsste ich auch wie ich mich am besten für alle Beteiligten verhalten könnte.
Vermutlich, kam mir erst als ich den Beitrag geschrieben habe, muss ich ihn einfach fragen. Doch fürchte ich bekomme keine Antworten. Er will über das Thema nicht wirklich Reden.Lieben oder Loslassen ?
Habe seit einiger Zeit eine Beziehung zu einem Mann. Wir arbeiten intensiv zusammen und stehen praktisch in permanentem Kontakt. Seine Ehe war, wie ich lange genug selbst miterleben konnte, ein Disaster. Trennung, ohne schönfärben zu wollen derzeit aus finanziellen Gründen derzeit kaum realisierbar. Natürlich lies sich das mit uns nicht verheimlichen, er sprach auch von Trennung etc., seit seine Frau es weiß ist sie plötzlich die Höflichkeit in Person. Plötzlich erhält er statt ständiger Vorwürfen auch Hilfe, statt permanenten Streitereien, Liebe und Verständnis, sie verfolgt ihn auf Schritt und Tritt und mauserte sich von einer wirklich unausstehlichen Zicke, zu einem gutgelaunten, umgänglichen Menschen etc. Doch er blockte ab weil Sie ihm so lange jede Nettigkeit, Hilfe etc. versagt hat. Nun wird Sie seit einiger Zeit sehr massiv und erlebe natürlich nur einen Teil mit und er erzählt mir sicher auch nur Bruchstücke dessen was Zuhause abläuft. Seine Mutter wurde jetzt auch involviert und beide nehmen ihn in die Mangel. Geht inzwischen soweit, dass er ganz massive gesundheitliche Probleme hat.
Auf der einen Seite sagt er mich zu lieben, will mich nicht verlieren, auf der anderen Seite höre ich plötzlich nichts mehr von Trennung, sobald Sie weg ist ist er zwar bei mir, doch SMS und Anrufe nur noch dann, wenn er sich absolut sicher ist, dass Sie es nicht mitbekommt.
Mir drängen sich viele Fragen auf.
Auf der einen Seite, mit mir Schluss machen will er nicht und lies er mich bisher auch nicht machen.
Die Probleme hat er wegen mir, darf ich jetzt das Handtuch überhaupt werfen ?
Er sagt immer, das eine ist ein Problem das gelöst werden muss, mich braucht er aber zum Leben. Warum dann nicht gleich jetzt wo alles so eskaliert Nägel mit Köpfen machen ? Warum jetzt plötzlich so zuvorkommend zu ihr sein, obwohl er Schweißausbrüche und Hustenanfälle bekommt wenn Sie erscheint ? Warum alles tun damit Sie "befriedet" ist und lieber mich verletzen ?
Ist es besser für ihn, für mich, wenn ich Schluss mache. Habe ich gerade jetzt die Verpflichtung da zu sein ?
Ich weiß es nicht. Was meint ihr ? Finde das Verhalten so dermaßen widersprüchlich dass ich nicht mehr weiß was ich denken, fühlen oder tun soll.
Wäre über jede Erfahrung, Rat dankbar. Aber bitte nur brauchbare.
Weil auf Bemerkungen wie... och, ein verheirateter Mann, schlechtes Gewissen und ähnlichen Kram kann ich nun wirklich verzichten.Na, hast es ja offensichtlich als ein
Solches wiedererkannt und evtl. ist dir dabei ja selber sogar was aufgefallen.
Aber mit Leuten wie dir zu diskutieren ist mir echt zu mühsig. Dein Ton zu aggressiv und wenn dir nach Pauschalaussagen dann nichts besseres einfällt als anzugreifen und deinen offensichtlichen Frust abzuladen, - weil dir jemand an Hand eines Beispiels was verdeutlichen will (siehe auch oben neuer Beitrag von heute) - anstatt mal bisserl zu reflektieren dann Gute Nacht.
In dem Sinn...
???
es ist auch netter mehr geld für klamotten zu haben und nicht alles in das familiendomizil gesteckt zu haben, so dass es nur noch für c&a reicht, immer auf der jagd nach hübschen zahlbaren klamotten für die kinder...
es wäre auch nett mal schwimmen zu gehen und sich nur um die eigene entspannung und muskelbildung zu kümmern, anstatt kinder durchs wasser zu ziehen, ihnen schwimmen beizubringen etc. (klar macht das auch viel spaß, aber was ist mit dem eigenen körper?)
die ehefrauen werden gestresst und unattraktiver, weil sie die gemeinsamen verpflichtungen oft zu ihren lasten bewältigen... das versteht man eben unter ehe.
- an0N_1263064099z
Nein,
nicht Mitleid, sondern Mitgefühl. Feiner aber ganz entscheidender Unterschied.
Genau, so is es.
Hak ihn ab, akzeptiers, ändern kannst eh nix !
Net mit verbaler Zerhackstückelung, net mit Zynismus, net mit um dich schlagen. Änderst dadurch sonst höchstens dich und versaust dir damit deine Lebensfreude ohne dass es irgendwem nutzt.
Ruft ihn nicht mehr an. Ein Jahr lang ärgern reicht aus. Grad für die Kinder die dadurch immer wieder feststellen wie wichtig sie ihrem Vater sind. Sie wissen es jetzt wohl leider zur Genüge. Jetzt ist Zeit ihn zu den Akten zu legen, zu verdauen, zu akzeptieren und Wunden nicht immer wieder aufzureißen. Grad für die Kinder.
- an0N_1263064099z
Deine Wut kann ich gut verstehen !
Muss sehr enttäuschend für dich und v.a. die Kinder sein. Ob er sich aus Gleichgültigkeit oder wegen Druck seiner Freundin so verhält ist da im Endeffekt auch egal. Er muss sich seiner Verantwortung bewußt sein, zu den Kindern stehen und von der gefühlsmäßigen Bindung die da sein müsste ganz zu schweigen. Vielleicht ist es ja die frisch Verliebtheit die ihn etwas kirre macht und wenn der erste Rausch erst vorbei ist besinnt er sich eines besseren ? Insofern ihr dann überhaupt noch könnt und wollt.
Vielleicht ist aufgeben ja das Beste. Damit erspart ihr euch die immer wiederkehrende, stets frische Enttäuschung vielleicht wenigstens und könnt euch eher damit abfinden ?
Wies auch immer dumm laufen muss. Die einen kämpfen verzweifelt um guten Kontakt und regelmäßige Besuche, die anderen... Traurig genug wenn es endet, aber so.
Tut mir leid für dich und deine Kiddis !!! Siehst,
das ist der Unterschied, ich jaule eben nicht.
Weder über das was ich als Single zu zahlen habe, noch darüber um was ich mich zu kümmern habe, noch darüber, dass ich selbstständig mit eigener Firma, dementsprechender Verantwortung und ebensolchen Arbeitszeiten bin, noch darüber dass ich meinen Eltern nebenher mit Arbeiten unter die Arme greifen muss etc.
Denn ich weiß, ich hab mir das mehr oder weniger so ausgesucht.
Ich weigere mich nur absolut dagegen, dass jeder immer meint jammern zu müssen über die oft auch selbstgewählten Dinge und dass man mal in die Leben reinschauen soll von denen man glaubt so genau zu wissen was Sache ist und dass es alle anderen immer leichter haben.
Denn und das ist auch meine Überzeugung, überall hängt auch irgendwas schief. Kein Leben ist perfekt und jeder hat mit diversen Problemchen zu kämpfen. Ob Verheiratet, solo, mit oder ohne Kind, ob angestellt, selbstständig, hübsch oder hässlich.
Ob es finanzielle, emotionale, gesundheitliche, familiere oder sonstwas für Probleme sind, keiner ist frei davon.
Und jeder hat die Wahl, wenn das Singleleben so toll ist, ja warum bleibt denn nach jeder einfach solo. Wenn Kinder so ein Grauen sind, ja warum kriegt man denn welche.
Wenn ichs mir nicht leisten kann daheim zu bleiben für mein Kind und Arbeiten muss, ja muss ich denn dann Kinder in die Welt setzen um dann zu Jammern dass ich überlastet bin.
Das mein ich, bei vielen Dingen hab ich die Wahl, sowohl Kinder bekommen als auch Heiraten fällt darunter. Manches unterschätzt man im Vorfeld, ist überlastet, es wächst einem über den Kopf, entwickelt sich anders als geplant, doch zu glauben, dass man damit allein da steht und nicht jeder mit Problemen fertig werden muss und auch jeder welche hat, dass ist ein ganz gewaltiger Irrtum. Dagegen weiger ich mich und darüber reg ich mich auf. Mit Sicherheit nicht über nen lächerlichen Werkstattbesuch oder sonstige eben Alltäglichkeiten meines Lebens.- cindra_12469631
Finde den Vorschlag sehr gut,
würde aber aus dem "vielleicht kannst du die Tage dazwischen ja auch nutzen"... in ein "du musst die Tage...". Egal ob es dir Freude bereitet oder nicht. Im Interesse deiner Beziehung ! Wenn du immer da bist und verfügbar wenn ihm danach ist, ohne dass ich ihn damit nieder machen möchte (!) wirst du leicht zur Selbstverständlichkeit für ihn. Nichts worum er sich besonders bemühen muss, vielleicht fühlt er sich dadurch sogar unter Druck gesetzt und empfindet dich dann evtl. sogar als Last und die Beziehung als goldenen Käfig. Such dir unbedingt Beschäftigung in der Zeit, unternimm was mit Freunden, sei auch mal verplant. Den Partner in Sicherheit wiegen ist schön, leider tut aber manchmal etwas Not, dass der Andere auch mal das Gefühl von Unsicherheit hat, ein bischen Angst dich zu verlieren hat. Gerade wenn du das Gefühl hast, dass er sich von dir entfernt. Lauf ihm nicht zu sehr nach. Sag ihm möglichst ohne Vorwürfe deine Wünsche, gib dich auch ohne ihn glücklich, beschäftigt und bisserl geheimnisvoll. Sei kein zu offenes Buch, mach ihn neugierig, auf dich, auf das was du tust wenn er weg ist. Würz es notfalls mit einer kleinen Prise Eifersucht. Alles in gesunden Dosen. Weiß wie schwer es ist wenn man am liebsten die ganze Freizeit mit dem Herzblatt verbringen möchte aber es ist wichtig dass Du dein Eigenleben hast, interessant bleibst und er dich als was sehr Wertvolles und nichts Selbstverständliches oder sogar Klammerndes empfindet.
Denk dir doch einfach wenn wieder traurig bist weil er Abends weg geht, ganz liebevoll aber mit Biss... du wirst bald wieder verrückt nach mir sein mein Liebster und dich kaum von mir losreißen können. Dafür sorge ich schon. :-)
Betrachte es als gewissen Wendepunkt der Beziehung und als Herausforderung.
Du bist toll, du bist glücklich, auch wenn er weg ist, wenn er die Zeit nicht mit dir verbringen möchte, andere tun es gern. Und ähnliche Sätze um dich aus dem traurig sein rauszuholen und aktiv zu werden.
Das wär mein Ratschlag.
wünsch dir viel Glück und alles Liebe !
- cindy_12051194
Und noch von wegen...
immer die neuesten Klamotten kaufen etc.
Schon mal irgendwann auf die Idee gekommen, dass ein Single Miete, KFZ, sämtliche Versicherungen, Lebenshaltungskosten etc. selber zu finanzieren hat im Gegensatz zu Leuten in einer Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft ?
Und auch evtl. schon mal davon gehört, dass nicht jeder Single von Beruf Sohn oder Tochter ist ? Ja also an der Diskussion stört mich ja so einiges,
angefangen damit dass man jammert wieviel Arbeit man am Hals hat mit Kindern. Geb ich allen völlig recht und eine nervenschonende Zeit ist das nicht und auch der Freizeit alles andere als zuträglich. Nur, jeder weiß worauf er sich einlässst, wenn er Kinder bekommt. Von wegen Zeitaufwand, Stress, Verantwortung etc. Das ist jedermanns/fraus freie Wahl. Außerdem gibt es auch genügend Ehen ohne Kinder. Bekanntlich hat alles einen Preis auch das "Familienglück".
Ich will hier nix nieder machen aber dass Gejammer find ich echt zum Kotzen.
Ja wenn mir ein Haus zu viel Arbeit ist, wie wäre es schlicht und ergreifend mit einer Wohnung ?Jeder will alles haben und wenn er dann überfordert ist geht das Lamentieren los.
Das nächste ist ja dann die Sache, dass Singlefrauen ja so ein relaxtes Leben führen. Also so manche engagierte Singlefrau hat mehr Verpflichtungen am Hals als die ein oder andere Ehefrau, Hausfrau und Mutter. Singlefrauen managen ihr Leben selber. Schlagen sich von Autoreparaturen, Steuererklärung, Elternpflege und Hilfe und allen Jobs die bei der "Geschlechterverteilung" gern mal dem Ehemann aufs Auge gedrückt werden selber rum. Man könnt grad meinen wenn man das hier liest Singles - ob Mann oder Frau - sind vogelfrei. So ist es ja nun echt nicht. Geht ja beruflich schon damit los, dass man als Single gern mal in den sauern Apfel beißen muss wenn es um Urlaubsplanung geht und die Familien vorgehen. Von Kündigungen und Sozialauswahl möcht ich gar nicht Reden. Ja glaubt ihr denn allein, ohne irgendwelche Unterstützung und Hilfe und in "Eigenverantwortung" kommt man leichter durchs Leben ? Wieviele Verheiratete brauchen den anderen als Stütze und Krücke ?! Wieviele Verheiratete wären zu einem eigenständigen Leben gar nicht in der Lage ! Ich kenn mehr als genügend. Und da sind Männerproblemchen wie sich ernähren und Frauenproblemchen wie Wohnung renovieren bei Gott die Kleinsten. Ich kenn beide Lebenssituationen und weiß ganz genau wovon ich red. Kommt immer grad so rüber, dass es ja allen ach so gut geht, jeder ach so unbeschwert ist nur man selber hat immer die Arschlochkarte gezogen. Alles hat seine Vor- und seine Nachteile also hört doch mit diesem Gejammer auf. Is ja ein Armutszeugnis dass ihr da abliefert.
Und dann das nächste Märchen von wegen dass die Geliebten ja nur die angenehmen Seiten mit "Gebundenen" teilen. Wie bitte ist es denn bei den ganzen Geliebten, die selber Kinder haben, die gleichen Probleme am Hals haben wie alle anderen. Gefährdeter oder kein Arbeitsplatz, finanzielle Probleme, Überforderung mit privaten Pflichten + Arbeit, dazu die mangelnde Unterstüzung vom "Pseudopartner" der unter Umständen noch aufgebaut werden will wenn er von heimischen Glück allein angetapert kommt weil der daheim mal wieder Forderungen stellt, weil die denken ja sie haben das Recht und den Anspruch dazu. Und wieviele Frauen gibt es, die ja gern mal armes Hasi spielen die mit diesem und jendem nicht zurecht kommen und Mann schon machen wird ?
Schenkt euch doch diese Bilder von dem aufopfernden Hausmütterchen in der Küchenschürze das völlig selbstlos nur für andere lebt, das von den durchtrainierten, solariumgebräunten und nur auf Fun ausgerichteten Singlefrauen und Männern und auch das von den aufgetackelten, relaxten Geliebten zu Zeiten von Fürsten und Adligen. Wir sind nicht mehr im letzten Jahrhundert, willkommen in der Realität und die sieht für den Großteil von uns anders aus als mancher sie sich zurechtbasteln will um eine Legitimation dafür zu haben, dass man in Selbstmitleid zerfließen kann und immer alle anderen an allem Schuld sind. Der Mann, die Kinder, die Arbeit, der Haushault und im besten Fall die Geliebten und weiß der Kuckuck wer und was alles sonst noch. Sehr bequeme und realitätsferne Sichtweise das.
Jeder hat sein Leben zu leben und alles im Leben hat seinen Preis. Vorher so gut als möglich über die Konsequenzen nachdenken, sich überlegen was man dafür zahlen will und von dem, nur immer ich bin die arme Sau Trip runterkommen und auch mal ein klein bisserl genauer hinschauen wäre manchmal schon echt von Vorteil