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brynja_12370382

  • 21. Aug 2003
  • Beitritt 7. Juli 2003
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  • grusha_12766871

    Süßigkeiten
    Mangelerscheinungen, glaub ich nicht, daß sie bekommen wird, wenn sie keine Süßigkeiten kriegt. Nur ich finde es etwas kinder"un"freundlich ihrer Mutter, daß die Kleine fast nur Gemüse bekommt. Fleisch so gut wie nie, obwohl ich aus eigener Erfahrung weiß, daß es gerade in der Wachstumsphase sehr wichtig ist, daß man hin und wieder mal Fleisch isst.
    Ich fände es nicht so schlimm, meinem Kind mal ein Stück Schokolade oder nen Lolli zu geben. In Maßen klar...aber wenn es daß Kind nicht lernt, wie soll sie dann später mal die richtige Menge erkennen.
    Ich hab als Kleinkind auch mal Schoki oder dergleichen gekriegt, aber das hat keine "bleibenden" Folgen gehabt, vor denen meine Nachbarin Angst hat.
    Naja, mal sehen, wie es weitergeht. Der Arzt hat gestern eindeutig Unterernährung (muss man sich mal vorstellen) festgestellt.


    Lieben Gruß
    Eugenia

  • Ich weiß...
    ...daß es für dich ziemlich schwer sein muss. Ich kann allerdings nicht aus Sicht einer Mutter sprechen, sondern aus Sicht einer Tochter und Stieftochter. Ich war 9 als meine Mutter meinen Stiefvater geheiratet hat. Damals ging auch noch alles ganz gut. Doch als ich dann in die Pubertät kam und allmählich auch eine eigene Meinung bekam, wurde es ziemlich schlimm daheim. Mein Stiefvater warf meiner Mutter oft vor, ich wäre verzogen etc.
    Als ich dann die Entscheidung traf, vom Gymnasium auf die Hauptschule zu wechseln, war ich für ihn sowieso nur noch der letzte Dreck.
    Meine Mutter meinte immer, es läge an seinen Eltern, die ihn oft geschlagen haben, und "versagen" nicht toleriert hätten. Er musste immer funktionieren. Ich denke, es spielt schon mit rein, wie er erzogen worden ist. Aber zum anderen ist es auch bequem jemand dafür zu verurteilen oder anzugreifen, was man früher gerne gemacht hätte, aber nicht durfte.
    Mein Tipp...rede mit ihm. Ich glaube, als Ehefrau hast du bessere Chancen mit ihm zu reden, als Deine Tochter. Und vor allem, mach ihm klar, daß er dich nicht auf "seine Seite" ziehen kann. Schließlich hat er nicht nur Dich geheiratet, sondern wusste, daß du eine Tochter hast.
    Rede mit ihm, und versuche so viel wie möglich über seine Kindheit und Jugend rauszubekommen.
    Auch wenn es für dich schwer ist und du selber momentan "Probleme" hast.
    Lieben Gruß
    Eugenia

  • Hallo,


    also, ich hab eine Nachbarin (knapp über 30), sie achtet sehr auf ihre Figur; mal ein Stück Schokolade oder sowas ist da gar nicht drin.
    Sie hat eine kleine Tochter (4 Jahre), die eigentlich normal gebaut ist für das Alter, fast schon etwas zu dünn (sagt der Arzt). Jedenfalls meint ihre Mutter, die Kleine dürfe nur Gemüse ähnliches essen, damit ja kein Gramm Fett an das Kind kommt. Und Süßigkeiten sind ja sowieso nicht erlaubt.


    Ist das wirklich gesund? Ich glaube nicht. Ein bisserl aufpassen ist ja ok, damit das Kind net übergewichtig wird...aber so einen Gesundheitswahn. Das tut doch der Kleinen sicherlich nicht gut.


    Was meint ihr? Und was kann man da machen?


    Gruß
    Genia

  • Tipp
    Hallo,
    Kinder und Tod....ein sehr zweispältiges Thema. Man weiß nicht so recht, wie man sich verhalten soll.
    Ich habe als Kind ein Buch gehabt, daß ich heute noch sehr schön finde. Es beschäftigt sich mit diesem Thema; sehr kindgerecht, so daß sie es verstehen und auch keine Angst davor bekommen.
    In der Geschichte geht es um ein Mädchen, dessen ältere Schwester an Krebs erkrankt.


    Ich weiß nicht, ob es das Buch noch gibt, wenn nicht würde ich es Dir gerne schicken.


    Lieben Gruß
    Eugenia


    PS: Das Buch heißt "Birgit"- Eine Geschichte vom Sterben
    Autorin ist Gudrun Mebs, Verlag: dtv junior, ISBN: 3-88025-230-0. Es hat damals 1987 4,80 DM gekostet.