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armo_11941451

  • 6. Jan 2017
  • Beitritt 25. Aug 2016
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  • "Ich hätte da gerne ein Problem" so oder ähnlich könnte ich meine Situation beschreiben :) Kurz um, ich habe eine recht dominante Vorliebe dafür, dass mir andere Ihre Socken ins Gesicht halten. Es gibt eigentlich nichts schöneres für mich. Jedoch ist die Auswhal derer, die sowas mitmachen erschreckend gering. Früher hatte ich einen Kumpel der das gemacht hat, allerdings ist er mittlerweile verheiratet und mag jetzt nicht mehr, was ich durhcaus verstehen kann. Jetzt sitze ich seit ein paar Jahren auf dem trockenen, was ein wenig frustet.
    Daher dachte, ich versuche es einfach mal hier. Am liebsten wäre wenn mir ein junger Mann seine Socken ins Gesicht halten würde, aber auf eine Frau wäre ok. Aber weiße Tennissocken von Puma, Nike, Kappa und Co wären schon Voraussetzung. Zur Not auch Sneakerssocken.


    Zugegebener Maßen ist es umso aufregender, wenn die Socken riechen und auch nicht unbedingt "schranksauber" sind. Wie sehr? nun, überrasch mich einfach, ich denke ich halte eigentlich alles aus :)
    Besonders spannend ist es immer, wenn ich es ertragen MUSS. Habe das mal so gemacht, dass ich auf dem Boden lag, mit dem Gesicht nach unten, der andere hat sich auf meinen Rücken gesetzt, seine Schuhe ausgezogen (ch konnte also niht sehen was mich erwartet), dann schob er seine Beine unter meinen Armen durch, bis seine Füße direkt unter meinem Gesicht lagen und dann setzte er sich zwischen meine Schultern. Dadurch wurde mein Gesicht auf seine Sockensohlen gepresst. Ich konnte mich so nicht wehren und musste es ertragen, dass mein Gesicht auf diesen schmutzigen und riechenden Sohlen lag.


    Nun, lange Rede und garkein Sinn. Ich suche jemanden, hoffetnlich für regelmäßige Treffen, der mir seine Socken ins Gesicht halten würde, nur zu gerne hätte ich gerne mal wieder ein wenig Spaß damit.
    Ich bin ein umgänglicher Typ, 36 Jahre alt, normal gebaut und extrem kurze Haare und ich komme aus Essen. Ich habe keinerlei sexuelle Intressen. Wenn Du allerdings mal auf jemandem rumtreten möchtest, stelle ich mich dafür gerne zur Verfügung :)


    Bitte melde Dich nur wenn Du ernsthaft Interesse hast, vlt auch diese Woche noch Zeit erübrigen könntest. Das ganze wird in einem angemessenen Rahmen stattfinden, entweder bei Dir oder bei mir (die Entscheidung liegt bei Dir). Treffen wir uns bei mir kannst Du, während ich unter Deinen Socken liege, einen Film oder eine Serie schauen oder PS4 zocken (auf einer Leinwand).
    Du musst keine Erfahrung damit haben, nur interessiert genug sein und, da die Frage schonmal aufkam: lachen ist natürlich erlaubt :) Wenn alles 100% passt wäre ich bereit ein TG bis 50 Taler zu bieten für eine Stunde, ich denke das ist fair. Ist aber abhängig von vielen Faktoren. Mir ist eine gewisse Grundsymphatie im übrigen extrem wichtig, also Machos, Prolls und Co brauchen sich garnicht erst melden, ebenso all jene die einem gleich das Gefühl vermitteln, es schnell wegen der Kohle hinter sich bringen zu wollen (sprich angenervt).


    Udn wie gesagt, auch eine Frau ist willkommen, aber die Chance auf Tennissocken und coole Sneakers oder gar Hightops ist hier ja doch ehr gering bei Frauen:) Leider leider


    Ähh...ich weiss dass Außenstehende das komisch finden, also könnt ihr Euch diese Kommentare sparen. Ich sag immer jedem das seine solange es keinem anderem schadet gell?!

  • armo_11941451

    Achja
    und reite nicht immer auf dieser scheiss Paraphlie rum. Ob und wie ich leide kannst du bestimmte nicht beurteilen.

  • Liebe leute...
    mir wird das hier mittlerweile echt zu doof. Erst krank und verrückt, jetzt eine schlechte Erziehung genossen, womit kommt ihr als nächstes? Momentan würde mir nicht ein freundliches Wort einfallen für all die Experten. lieber Alex, bleib doch einfach in Deiner heilen Welt und ich bleibe in meiner. Meinen Eltern die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen ist wirklich ein hartes Stück. ihr habt keine Ahnung aber schwingt grosse Reden. Weder seit ihr betroffen, noch kann jemand auf erwiesene Kenntnisse zurück greifen, behauptet aber das ist krank und das Ergebnis schlechtes Erziehung. das ist lächerlich. Für mich ist die Diskussionen hier beendet.

    • Nun...
      ich finde das in die falsche Richtung. Meine Eltern haben sehr recht gute Arbeit geleistet was die Erziehung angeht. auch Aufklärung würde in vollem Umfang betrieben. Ein Fetisch ist auch nichts anerzogenes, entweder hat man ihn oder nicht. Wo ich Alex aber recht gebe ist die Tatsache dass man es mit Vorlieben schwer hat und wünschen tue ich das keinem. Aber vermeiden lässt es sich nunmal nicht.

    • Prima...
      aber würdest da alles lesen würdest du nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. aber OK dann wir halt alle krank wenn du das sagst wirds schon stimmen

    • Das hat nichts.
      ...mit zurecht biegen zu tun. Google ein bisschen und du wirst genau diese Aussagen finden. Faktisch haben 90% der Menschen einen Fetisch nur das meiste ist gesellschaftskonform. aber davon ab: es sagte hier jemand man solle für die Akzeptanz kämpfen. OK, aber ich sehe da echt keinen Sinn drin, solange es immer heißt "psychisch gestört " was die Übertreibung schlecht hin ist. Ich finde es gelinde gesagt zum kotzen, wie derart abwertend sich manche hier äussern, ohne darüber nach zu denken wie verletztend es sein kann. Es wird niemand gezwungen das zu mögen oder darüber zu schreiben, dennoch sind wir bei über 180 Antworten, scheinbar ist das Interesse ja doch irgendwie da. zum Thema leidensdruck: ja viele Fetischisten leiden unter ihren Vorlieben eben wegen solcher Menschen wie dralbern die gleich einen persönlich dissen müssen. Jemand völlig ohne erwiesene Kenntnis in dem Bereich steht es einfach nicht zu etwas als gestört zu betiteln. du kannst weder Kenntnis noch Quellen nachweisen und weil du etwas nicht magst, ist es nicht gleich gestört. Mach dir mal Gedanken darüber was du da schreibst und führe eine Diskussion so wie du sie führen würdest, könntest du dich in der Anonymität des Internets verstecken.

    • Oh...
      entschuldige bitte. bei den ganzen Beiträgen verliert man im Halbschlaf schnell den Überblick ;)

    • Ne...
      ...das mit dem Lutschen war nicht vorgesehen, dass hab ich ja gesagt. Deshalb ist ja auch eigentlich nicht "normal"
      Ich wollte damit verdeutlichen, dass fast jeder in irgendeiner Form unter bestimmten Perversionen oder Fetischen leidet. Und natürlich gefällt einem eine Frau in schöner Wäsche besser als in Omas Nachthemd, ist halt sexy

    • Genau...
      ...es ist eine Sexpraktik. Eine in der Gesellschaft anerkannte. Da hast Du recht. Es ist etwas, was Dein Lustempfinden steigert, wohlgleich es rein biologisch betrachtet nicht zum eigentlichen Geschlechtsverkehr gehört. Insofern ist eine Form der Perversion, nur halt nicht tabuisiert laut unseren gesellschaftlichen Normen. Andere Lust steigernde Dinge, wie einige Fetische, z.b. hingegen gelten als krank. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz (der Wortwitz war übrigens nicht beabsichtigt :D) Ich sage aber ausdrücklich "einige" Fetische, bevor jetzt wieder einer mit Pipi oder son Zeug anfängt. Ein Fußfetisch ist nichts anders als das Spiel mit einem Körpferteil, was auch zur Steigerung der Lust beiträgt, vorausgesetzt man hat auch noch "normalen" Sex (nur bevor auch wieder einer mit Paraphilien kommt).
      Und ganz objektiv betrachtet ist zwischen blasen und ggf. schlucken oder ans Bett fesseln lassen kein Unterschied zu einem Fußfetisch.
      Betrachte das ganze doch mal rein biologisch: einen blasen macht aus biologische Sicht keinen Sinn, ebenso Fetische. In der Biologie geht es um die Weitergabe des Erbgutes, ergo ganz normaler, klassicher Sex ohne Extras. Das ist normal, weil es die Natur genau so vorgesehen hat.
      Aber natürliuch verstehe ich den Einwand dass blasen keine Perversion ist, wer will schon als krank gelten. Dass es 90% der Bevölkerung betrifft wird einfach ignoriert.


      Im übrigen nur mal am Rande erwähnt:
      Darf man Wikipedia glauben schenken, dann ist laut medizinischer Definition Fußfetischmus nicht einmal ein echter Fetisch!

    • @dralbern
      Und wo ist da die Grenze zu ziehen? Was gilt schon als krank und was als normal? Weißt Du wie viele Paare laut Statistik Handschellen im Schlafzimmer haben oder andere "Spielzeuge"? Das dürfte die Mehrheit aller Menschen sein. Ist das auch schon krank oder noch normal, sich fesseln zu lassen? Hat auch etwas mit Dominanz zu tun.
      Wenn wir schon so engstirnig sind, dann müsste eigentlich alles krank sein, was nicht dem Ziel der Fortplanzung entspricht, denn das ist das einzige natürliche Ziel hinter dem Geschlechtsverkehr. Da gibt es nicht dran zu rütteln, dass ist Fakt, der GV dient der Fortplanzung. Ergo sind so Spielerein wie von hinten oder blasen krank, denn es sind Sexpraktiken ohne jeden biologisch natürlichen Sinn. Und mir kann keiner erzählen dass Sperma schlucken (was ich im übrigen als extrem ekelig empfinden würde, aber soll ja Frauen geben die das mögen) in irgendeiner Weise von der Natur vorgesehen war. Nein, es ist eine von uns erfundene Sexphantasie, ergo krank.
      Und wenn ich raten müsste, haben bestimmt 90% aller Beteiligten hier schon mal was mit blasen zu tun gehabt, auf die eine oder andere Art. Oder zählt das nur nicht weils gesellschaftlich anerkannt ist, auch wenns in der Natur keinen Sinn ergibt?


      Nach den ganzen Postings hier habe ich mir mal die Mühe gemacht und ein bisschen gegoogelt und jemanden kennen gelernt, der sich aus mediziner Sicht mit dem Thema beschäftigt. Folge Aussage kam dabei heraus:


      "Heutige wissenschaftliche Sichtweise der Sexualität: Perversionen = völlig normal
      Tatsächlich ist es so, das es nur wenige Menschen ohne Perversion/en gibt [...]"


      Fand ich schon interessant und bringt mich zu der Frage: wo ist die Grenze?

    • altuna_12430804

      @laraxo3
      es geht nicht darum, meinen Fetisch in die Öffentlichkeit zu tragen. Sondern viel mehr darum, warum man sich eben mit einer solchen Vorliebe ständig in der dunklen Ecke verstecken muss/soll.sondern um so Aussagen dass Dich mißbraucht fühlst, wenn jemand im Schuhgeschäft neben Dir steht. Damit unterstellst alle Menschen mit einem Fetisch direkt krankhaftes und asoziales Verhalten. Und ja, bei einer solchen Aussage fühle ich mich in der Tat persönlich angegriffen.


      Es geht auch nicht darum, dass jeder alles mögen muss, aber
      Deine Postings sind ein guter Beweis dafür, dass unsere Welt eben doch scheinbar nicht so tollerant ist, wie sie immer tut. Und es geht nicht darum dass viele das abartig finden, dass ist vollkommen ok und auch normal, ich finde auch vieles abartig, aber es finde es doch sehr schade, dass man es gleich so niedermachen muss.
      Kann man nicht einfach sagen: " Du sorry, aber finde ich ekelig, das will ich nicht!" Dann ist doch alles gut. Stattdessen heißt es, dass es krank ist oder dass man sich jetzt im Schuhgeschäft sorgen machen muss, es könnte ja ein Fetischist neben einem sitzen. Und darum gehts. Geht um solche Besonderheiten, wirds immer gleich alles ins extreme gezogen, völlig zu unrecht. Und genau diese Haltung zwingt die Betroffnen dazu, sich zu verstecken. Ich kenne Menschen die trauen sich nicht einmal mit Ihrem Partner darüber zu reden, aus Angst als krank abgestempelt zu werden. Dabei ist nichts krankes dabei ein spezielles Körperteil erotisch zu finden, ob nun Bürste, der Popo oder eben Füße. Jeder definiert sexy anders.


      Ok, ich bin natürlich auch persönlich betroffen, sonst käme ich ja nicht auf so ein Thema, aber es gibt noch viele mit einem Fetisch oder gewissen Vorlieben, wie Lack und Leder, SM, Füße, Sneakers, es gibt sogar Handfetischisten und vieles mehr. Selbst wenn er oder sie sich mit Handschellen ans Bett fesseln lässt ist das eine Form der Perversion, wenn auch ein wenig harmloser als alles andere.

    • altuna_12430804

      Also....
      jetzt mal auf dem Teppich bleiben. du kommst mit Aussagen die sind schlicht unglaublich. Wer bitte schleicht durch Schuhgeschäfte und geilt sich daran auf. hast du nen Knall einem so etwas zu unterstellen? Ich frage mich ernsthaft wie du darauf kommst jemandem derart krankes verhalten zu unterstellen? Und ich habe nicht irgendjemand fremden angesprochen sondern wir kannten uns und haben auch heute ab und an Kontakt, nur mal so am Rande. Gott, was zum Teufel habe ich dir getan dass du mich mit solchen Anschuldigungen beleidigst?

      • altuna_12430804

        @laraxo3
        klar, eine Meinung darf jeder haben, dennoch sind so Sätze wie: " Fummel doch an deinen eigenen rum, beschmier sie mit Sperma, schneide..." echt fehl am Platz. Das ist irgendwo untere Schublade.
        Und wieso habe ich mich nicht Griff? Woraus schließt Du das?

      • altuna_12430804

        @laraxo3
        Erstens habe ich mich nicht beschwert sondern lediglich eine Frage gestellt.
        Und wenn Du nichts konstruktives beitragen kannst oder dich das Thema nicht interessiert, dann halte Dich da bitte raus. Denn das was Du da von Dir gegeben hast ist weder hilfreich noch zeugt es von geistiger Reife.

        • Ich denke wir machen hier Schluss.....
          ich hätte nicht mal im Ansatz damit gerechnet, eine solch umfangreiche und emotionale Diskussion los zu treten.
          Ich denke solangsam kann ich mir ein Bild machen.


          Es ist in erster Linie wohl wirklich Unverständnis. Nicht jeder muss alles mögen, ich mag ja auch nicht alles, aber man sollte nicht alles was anders ist vorveruteilen. Es gab hier sehr viele kontruktive Beiträge und Antworten, danke an dieser Stelle dafür. Auch das Thema Paraphilie haben wir geklärt, wobei das meinem Verständnis nach wirklich Ansichtssache ist, ob man nun darunter leidet oder nicht. Fakt ist, nicht jeder Fetisch ist gleich eben mit dieser Krankheit zu verbinden. Und das Thema Sex an sich gehört meiner Meinung nach eh nicht zwigend zu einem Fetisch, denn wie ich ja bereits erwähnte kann man einen Fetisch auch mit jemandem ausleben ohne gleich auch Sex zu wollen. Ich z.b. hatte in der Vergangenheit mal das Glück, dass mcih ein Freund (also ein Kumpel, völlig asexuell) hat an seinen Socken riechen lassen und wir beide wollten nie Sex mit einander, er war stock hetero. Dennoch hat es mir gefallen.


          Ich finde es sehr schade, dass wir doch auch heut zu Tage immer noch sehr verklemmt sind, wenn es eben um solche Themen geht. Wie gesagt, nicht jeder muss alles mögen, aber zumindest dem anderen seins lassen, ohne gleich abwertend zu werden, was ja hier stellenweise geschehen ist. Ich möchte jetzt nicht weinerlich wirken, ich habe es ja im Grunde selbst provoziert, aber wenn man mit seine, Fetisch an die Öffentlichkeit geht, um ggf. auch Gleichgesinnte oder Interessierte zu finden oder sich einfach mal aus zu tauschen, also wenn jemand zu sich und seiner Vorliebe steht und sich nicht immer verstecken will, könnte man verletzt sein wenn die meisten Antworten lauten: "Du bist krank" oder "ich will Dich auslachen"
          Darüber sollte man einfach mal nachdenken, was sowas für Auswirkungen hat. Es betrifft ja nicht nur mich persönlich, sondern jeden der einen Fetisch hat und diesen auch gerne aktiv lebt.
          Jemand hier hatte geschrieben: "Man sollte dafür kämpfen, dass so etwas gesellschaftsfähig wird" - ich denke einen kleinen Schritt habe ich hiermit getan. Hier bin ich und ich mag es immer noch, ob jemand lacht oder nicht!
          Dir gefällts nicht? Dann lies nicht weiter, Du hast ernstgemeinte Fragen, schreib mir.
          Ich habe mich dazu entschieden weiter dafür zu kämpfen, jemanden zu finden, der eben damit kein Problem hat, dem es vielleicht sogar Spaß macht oder es auf eine nette Art und Weise lustig findet. Geht nicht? Doch geht! ist schon ein paar Jahre her da habe ich mit einem sehr netten Mädel getroffen, die fand das Thema Trampling spannend und wollte es einmal ausprobieren. Also haben wir uns getroffen und während sie auf mir rum lief mußte sie mehrmals kichern und ein bisschen lachen. Aber nicht abwertend oder böse, einfach weil die Situation an sich lustig wirken kann, wenn man nichts sexuell erregendes damit verbindet. Aber das ist ok, ich habe mich nicht schlecht gefühlt deswegen, weil es ja nicht böse gemeint ist. Sie meinte auch selbst dass sie sich nie hätte vorstellen können, dass jemand so etwas mögen würde und ganz zum Schluss hat sie mir sogar erlaubt an ihren Füßen bzw. an den Socken riechen zu dürfen. Und das ohne dass sie dabei etwas sexuelle empfunden hat, trotzdem hatten wir beide einen schönen und interessanten Nachmittag.
          Zugegeben, so wie ich meinen Fetisch lebe mit z.b. Trampling, gehört ein gewisses Maß an Unterwürfigkeit dazu, denn der/die andere könnte ja auch ein bisschen sadistisch sein ;). Anders ist es nicht möglich jemand anderen auf sich rumlaufen zu lassen. Das heißt aber nicht, dass man sich vollkommen unterwirft oder gar aufgibt.



          Bin ich nun anders? Ja bestimmt, wie viele, viele andere auch. Aber ich bin es gerne und stehe auch weiterhin dazu und ich hoffe, dass sich irgendwann die Ansicht der allgemeinheit zumindest so ändert, dass wir anfangen andere einfach zu akzeptieren.
          Wie gesagt man muss es nicht mögen, aber auch nicht verurteilen.


          Ich möchte mich ganz herzlich bei allen für diese kontruktive Unterhaltung bedanken und für den Einblick, den ich erhalten durfte um die andere Seite zu verstehen. Es war für mich auf jeden Fall interessant mal ehrliche Antworten zu bekommen, wie andere das so sehen.

        • @eintony
          Auf den ersten Teil deines Posts gehe ich nicht mehr ein, das hatten wir schon zig mal, irgendwann muss auch mal gut sein.
          Und zum zweiten Teil:
          nein, zumindest wüßte ich nichts, was ich krankhaft bezeichnen würde. Mir gefällt nicht alles, das ist wohl wahr, aber wems gefällt, bitte sehr. Just do it. Solange es im Rahmen der Legalität ist, natürlich!

        • Also...
          ...auf diese Frage bin ich weiter unten schon mehrfach eingangen. Und beanworte auch immer gerne alle Fragen, aber diese Frage geht, wohlgleich sie auch schon mehrfach erläutert wurde, in die falsche Richtung. Die Frage war ja warum ist so ein Fetisch so verpönt und nicht, wie krankhaft ist es etwas anderes zu mögen.
          Mittlerweile finde ich es sogar extrem anstrengend, dieses "krankhafte" zu diskutieren, denn ob ich auch ohne Leben und Spaß haben kann, ändert an der Situation nichts.
          Aber ja, um es erneut zu bestätigen, ich könnte auch ohne Leben und nein, ich möchte nicht drauf verzichten weil es mir Spaß macht. Also warum drauf verzichten.
          Aber mittlerweile kann ich durchaus verstehen, warum so viele ein Geheimnis aus ihrer Vorliebe machen, wenn man permanent als "krank" bezeichnet wird. Das ist zudem auch recht verletztend, aber das nur am Rande.
          Es ist absolut nichts krankhaftes daran, etwas anderes (in dem Fall Füße/Socken in denen Füße stecken) zu mögen. Krankhaft wäre es vielleicht, wenn man besessen davon ist, dass es nicht ohne geht, wie eine Sucht. Aber da ich nun schon mehrere Jahre verzicht übe, wenn auch nicht ganz freiwillig, ist das wohl noch im Rahmen. Und ich sage Verzicht üben, weil es einfach nur etwas ist, was Spaß macht und gefällt, nicht weil ich es zwanghaft brauche.

        • Ohje....
          ...das geht so langsam in die falsche Richtung irgendwie.
          Es wird ja hier immer Partnerschaft und Sexualleben mit dem Fetisch verknüpft. Tendenziell ja nicht verkehrt, aber vielleicht sollte man das doch getrennt betrachten. Also eine Partnerschaft gibt es derzeit auch nicht, aber das ist ja nicht das Thema :)
          Es gibt zwar Fetischszenen, die sind aber mittlerweile, nunja, ich sag mal vorsichtig sehr, kommerziell. So gibt es eine große deutschsprachige Community dafür wo es auch sehr viele Frauen gibt, allerdings alles gegen Cash und wir reden hier nicht von Kleingeld sondern ab 100 aufwärts für eine halbe Stunde Trampling z.b. Eine Community für Männer gibt es in dem umfang nicht direkt, allerdings viele Communities für homosexuelle im allgemeinen. Aber auch dort wird entweder Geld verlangt, oder Sex. Ähh....und auch wenn ich meinen Fetisch auch mit Männern auslebe und Spaß daran habe, käme Sex mit einem Mann nicht in Frage. Aufrichtige Tops die Spaß daran haben scheinen sehr, sehr selten.
          Und das führt mich ja zu meiner Ursprungsfrage: warum ist das so? Eigentlich bin ich immer davon ausgangen dass es zu jeder Seite ein passendes Gegenstück gibt

        • armo_11941451

          Erstmal danke für die Erklärung
          Guten morgen Alex,
          die Frage warum ich den Sex abgelehnt habe ist recht einfach beantwortet. Für mich ist Sex, also im klassischen Sinn, etwas sehr intimes, etwas ganz besonderes. Ich mag nicht mit jemanden schlafen nur weil sich eine Gelegenheit bietet. Für echten Sex finde ich gehört Liebe dazu und ein besonderer Mensch. Ja die Einstellung mag selten sein und vielleicht auch Männeruntypisch. Für mich ist nach meinem Verständnis ein grosser unterschied ob ich mit jemanden Sex habe, intim und sinnlich werde oder eben nur meine Vorliebe auslebe, was ich mit jedem machen könnte ( theoretisch) der mir nur sympathisch ist.
          Klar beides sind sexuelle Handlungen aber ich sehe da einen unterschied. Allein schon die Tatsache dass man sex ja nackt sein muss und für den fetisch nicht, ist das ein gewaltiger unterschied.
          Glücklich.... Naja.... Das nicht gerade. Ich kann zwar damit leben den Fetisch nicht so leben zu können wie ich es gerne hätte, aber ein bisschen ärgerlich ist es schon und logischer weise kommt dann auch irgendwann ein bisschen Frust.
          Es wäre natürlich schön jemanden zu haben mit dem man diesbezüglich ein bisschen Spass haben könnte, frei von allen Vorurteilen.
          Ich hatte mal eine Zeit lang, ist aber schon Jahre her. Das war eine schöne Zeit muss ich gestehen und ja das fehlt mir auch ein bisschen.
          Es ist sehr schwer jemanden zu finden der dafür zu begeistern ist oder Verständnis für eine solche Vorliebe hat. Und das ist nicht nur meine Erfahrung, sondern och habe viel mit "Leidensgenossen" geschrieben die ähnliche Probleme haben. Viele trauen sich auch nicht, dazu zu stehen aus Angst, verspottet zu werden. Das finde ich sehr schade.
          Dee Grund für mein Threat ist eben der dass ich es verstehen möchte warum so viele da ein Problem mit haben und ich möchte gerne zeigen dass wir trotz unserer Vorliebe liebe, nette Menschen sind die auch normal sein können und natürlich auch weil ich ein wenig gefrustet bin, wie oben beschrieben, was aber nicht heißt das es mein leben dominiert.
          Und mich beschäftigt die Frage ob es überhaupt ein passendes Gegenstück gibt zu so einer Vorliebe. Wenn es Menschen gibt die es mögen wenn jemand über sie läuft z.b muss es doch auch eigentlich Menschen geben die das gerne machen oder?
          Versucht man jemanden zu finden für so etwas, ist man immer darauf angewiesen Geld zu bieten, zumindest so meine Erfahrung, egal ob man dafür nach einem Mann oder einer Frau sucht.
          Also scheint es JS niemanden zu geben dem das als "Top" (ich nenne es mal so) Spass macht.

        • ramsey_12520590

          Ich musste....
          ....erstmal googlen was Paraphilie überhaupt ist. War mir gänzlich unbekannt. Ein interessantes Thema, aber wenn ich dem Wiki Artikel glauben schenken darf dann wird die Definition der Paraphilie permanent überarbeitet, weil es neue Erkenntnisse gibt. Was für mich bedeutet, dass man sich garnicht so sicher ist, was nun krankhaft ist und was nicht. Ich habe weder Leidensdruck, noch verspühre ich den Drang etwas verbotenes zu tun um meine Vorliebe aus zu leben. Auch stelle ich andere Menschen nicht über das was ich mag. Also schließe ich Paraphilie einfach mal aus für mich. Es ist schlicht einfach ein Fetisch, eine Vorliebe die eine Menge Spaß macht. Eine Vorliebe für die ein anderer Mensch nötig ist, also eine soziale Interaktion. Und was ich aus Erfahrung sagen kann, es macht auch nicht mit jedem Spaß. Mal angenommen es meldet sich hier jemand der kein Problem damit hat, dann heißt das noch lange nicht, dass mir die Sache auch gefällt oder in irgendeiner Form befriedigt. Denke bei Paraphilien Menschen ist das anders, da gilt hautpsache Aktion. Ich finde es sehr wichtig, meinen Gegenüber symphatisch zu finden, die Chemie muss stimmen und nicht nur das was für den Fetisch an sich wichtig ist, sondern der Mensch zählt.