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Der Spiegel-Link funktioniert leider nicht, deshalb hier der Link zum gleichen Html-Dokument an die geneigte Leserschaft:
http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?di-d=13508138&aref=image036/2006/06/13/cq-sp1984001014-50146.pdf&thumb=false
Aangie_12090656
- 30. Apr 2008
- Beitritt 17. März 2008
- 3 Diskussionen
- 64 Beiträge
- 1 beste Antwort
- angie_12090656
- an0N_1289680099z
Ja, einen Helm, denn ...
trotz Deiner Einwände sagt mir mein gesunder Menschenverstand, daß der Nutzen größer ist, als die hier mehrfach heraufbeschworene Gefahr der Strangulation. (Bitte dazu auch nochmal den bereits im Ursprungsbeitrag empfohlenen Selbstversuch vornehmen, danke!)
Ich finde Meinungsvielfalt klasse und wollte in diesem Sinne noch zwei kleine Beiträge aus den Anfangstagen des Internet und der Autofahrersicherheit hinterherschicken. Ich mag mich täuschen, aber ich meine, darin gewisse Parallelen zur Helmdiskussion hier zu entdecken. Aber wer bin ich schon:-)
1. Spiegel-Artikel vom 02.01.1984:
Hirn im Sack: Airbag-Gegner warnen vor Vergiftungsgefahr aus dem Airbag http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.-html?id=13508138&top=SPIEGEL
2.Die Zeit Artikel vom 20.08.1982:
Nichts geschnallt: Ein Richter und leidenschaftlicher Gurtgegner meint, die Anschnallpflicht im Pkw sei eine staatliche Verurteilung zum Tode
http://www.zeit.de/1982/34/Nichts-geschnallt
Viel Spaß beim Lesen und Staunen!
- delwyn_11856393
Sicherlich ist es viel naheliegender,
für Hunderte von Euro überall im Haus Teppich auszulegen, als einen TÜV-geprüften Babyhelm zu erwerben und diesen unter Aufsicht dem laufenlernenden Baby aufzusetzen. Und natürlich kann sich ein so kleines Kind, gerade wenn man es während des halbstündigen morgendlichen Toilettenganges alleine läßt, beim Spielen am Klettergerüst im Wohnzimmer erhängen. Das hatte ich gar nicht bedacht, danke für diese wertvollen Sicherheitshinweise. Ich weiß auch nicht, wie ich diesen völlig abstrusen Vorschlag hier anbringen konnte. Normalerweise bin ich eine umsichtige Frau, ehrlich! Sorry, vielleicht lag es daran, daß ein guter Freund, ein promovierter Mediziner zumal, uns dazu geraten hat. Blödmann, der. Ich habe ihn ja auch nur um Rat gefragt, weil unser Sohn derart viele blaue Flecke vom vielen Stoßen hatte, daß wir schon an Leukämie dachten. Vielleicht liegt es auch daran, daß ich irgendwie gar nicht auf die Idee gekommen bin, mein krabbelndes und laufenlernendes Kleinkind aus den Augen zu lassen, und mir so der Gefahr gar nicht bewußt wurde. Sogar aufs Klo habe ich mein Kindchen mitgenommen - igitt eigentlich! Da lauert bestimmt auch in jedem Winkel der heimtückische Bakterientod auf so einen Winzling. Auch haben wir weder Spielgerüste, noch Kletternetze in unserem bescheidenen Bau, an denen ein helmtragendes Kind hängenbleiben könnte. Da ist wohl wieder ein Trend an uns vorübergegangen. Zudem hat mein Kleiner den Helm auch nicht 24 Stunden, sondern nur sporadisch und in meiner Sichtweite getragen, als er begann, bei seinen Erkundungstouren täglich mehrfach böse aufs Köpfchen zu fallen.
Was mich am meisten erstaunt, ist der Umstand, daß mein inzwischen 4jähriger trotz der bewegungs- und erfahrungshemmenden Helmtortur eine solch hervorragende Grob- und Feinmotorik, ein verblüffendes Reaktionsvermögen und ein atemberaubendes sportliches Geschick an den Tag legt. Seine Bewegungsfreude ist nur durch wöchentliche Turn- und Fußballstunden zu bändigen. Nicht auszudenken, was für ein Motorikgenie aus ihm erst ohne diese Helmgeschichte geworden wäre! Wahrscheinlich könnte er dann schon beidhändig Tennis und Squash gleichzeitig spielen... Helm auf - im Ernst!
Wir hatten das selbe Problem und durch die harten Böden hatte mein Kleiner anfangs ständig blaue Flecken, weil er sehr lebhaft war und überall hinkrabbeln wollte. Das blaue Köpfchen hat mir so leid getan, ich hätte heulen können. Trotzdem wollte ich mein Kind nie in den Laufstall einsperren, es sollte alles erkunden und seine kindliche Neugier entwickeln dürfen. Da hab ich einfach den kleinsten Babyfahradhelm gekauft, den es gab und ihm aufgesetzt. Zuerst haben mich alle ausgelacht, aber das war mir wurscht. Das ist doch immer so, wenn man neue Wege geht. Unser Baby war damit superhappy und Beulenfrei und irgendwann haben es alle leidgeprüften Mamas in meiner Bekanntschaft nachgemacht, weil es ihnen genauso ging. Die Kleinen stört der Helm überhaupt nicht. Er ist ganz leicht und schützt das kleine Köpfchen super. Wen das nicht überzeugt, der sollte einfach mal einen Selbstversuch machen und seinen Kopf aus 25 cm Entfernung ungebremst auf einen harten Boden knallen lassen und das mehrmals täglich. Hin und wieder mal frontal gegen eine Tischkante zu laufen, kann auch überzeugen. All das passiert kleinen krabelnden Babys nämlich ständig, da ihnen noch immer wieder die Ärmchen oder Beinchen wegknicken und sie anfangs oft mehr taumeln, als sicher laufen. Schließlich lernen sie ja erst, ihre Motorik zu entwickeln. Und ehrlich gesagt wundere ich mich, daß die meisten Leute mit Kleinkindern nicht selbst auf die Idee mit dem Helm kommen. Dazu ist ein Helm schließlich da, um einen kleinen Kopf vor hartem Aufprallen zu schützen. Probiers einfach aus, uns hats geholfen!Spannende Geschichte und ich wette...
vielen Eltern kommt es nicht mal ahnungsweise in den Sinn, was ihre Kinder so alles im Internet machen. Danke für den Beitrag, find ich gut und richtig, auf sowas aufmerksam zu machen.Öhem...*Hüstel*...wollte nur mal kurz anmerken:
Eigentlich ging es doch hier gar nicht um Deine Situation, sondern um eine Tagesmutter, die ein echtes Problem hat und auf nachvollziehbare Weise andere um Rat fragt. Ich verstehe nicht, weshalb Du Dich derart persönlich angegriffen fühlst, obwohl die eigentliche Frage nichts mit Dir persönlich zu tun hat und Du die Fragestellerin wohl auch nicht kennst. Deine eigene Situation mag ja problematisch sein, deswegen solltest Du trotzdem versuchen, auch für die andere Seite ein wenig Verständnis aufzubringen. Du urteilst über den Standpunkt der Tagesmutter, als ob es sich um Deine persönliche Geschichte handeln würde, dabei kannst Du die näheren Umstände doch gar nicht beurteilen. Ich finde Deine Beiträge unter diesem Aspekt reichlich selbstzentriert und für die Fragestellerin wenig hilfreich.
Mama Dreimurmels (bald sind wir Viermurmels)- Beste Antwort
Da helfen nur klare Absprachen - vorher!
De jure hast Du einen Betreuungsvertrag mit der Kindsmutter und in diesem Vertrag (auch wenn er nur mündlich geschlossen wurde) müssen normalerweise die wichtigsten Betreuungsbedingungen festgelegt sein. Für den Krankheitsfall des Kindes habt ihr völlig unterschiedliche Meinungen, was Euch offenbar bis zum Eintreten der ersten ernsthaften Krankheit nicht bewußt war. D.h. ihr müßt in diesem Punkt nachverhandeln, also unbedingt miteinander reden und die Sache klar regeln, am besten schriftlich! Bei Tagesmüttern, die mehrere fremde Kinder betreuen, ist es normalerweise so, daß bei ansteckenden Krankheiten und hohem Fieber das betroffene Kind nicht zur Tagesmutter darf, da die anderen Eltern natürlich (zu Recht) gesunde Kinder behalten wollen und dies auch vertraglich so mit den Tagesmüttern regeln. Das ist analog wie im Kindergarten, wo derart kranke Kinder generell nicht angenommen werden. Hat eine Tagesmutter wie Du nur eigene Kinder, dann liegt es in ihrem eigenen Ermessen, ob sie kranke Kinder aufnehmen möchte. Bei derart kleinen eigenen Kindern würde ich es nicht tun, da ein Baby noch kein vollständig entwickeltes Immunsystem hat und sich natürlich ständig mitanstecken wird. Solltest Du Dich trotzdem dafür entscheiden, das kranke Kind zu nehmen, dann würde ich an Deiner Stelle den Tagessatz für diesen erhöhten Betreuungsaufwand entsprechend nach oben anpassen. Keiner kann von Dir erwarten, für das gleiche Geld ein schwerkrankes Kind zu betreuen. Die normalen Tagesmüttersätze sind ja per se schon lächerlich gering. (Nur um das klarzustellen: ich bin selbst keine Tagesmutter und habe auch keine, kenne aber jemanden, der auf 400 Euro Basis eine Ganztagstagesmutter eingestellt hat.) Das Argument, die Tagesmutter müsse alles und zwar ständig mitmachen, finde ich geradezu ausbeuterisch und absolut unverständlich - zumal wenn sie eigene kleine Kinder hat. Sicher kann man sich einen Rundum-Vollzeitbetreuungsservice kaufen, aber den muß man dann eben auch bezahlen können. Eine persönliche Supernanni, die ins Haus kommt und das Kind auch bei 40 Grad Fieber und Windpocken betreut, kostet mehrere tausend Euro im Monat. Das Argument, daß jede Tagesmutter auch im Krankheitsfall des Kindes ständig zur Verfügung stehen müsse, ist unhaltbar und entspricht auch nicht der Realität. Das ist alles eine Frage, wie man sich vertraglich einigt und wie man entsprechend dafür entlohnt wird. Für ein krankes Kind sind in erster Linie die Eltern verantwortlich, und das nicht nur in wirtschaftlicher, sondern vor allem in fürsorglicher und emotionaler Hinsicht.Einen Säugling kann man nicht verwöhnen,
da sind sich Kinderexperten mittlerweile einig. Früher hieß es immer: bloß schön schreien lassen, sonst werden die Kinder verzogen. Mittlerweile weiß man aus langjährigen entwicklungspsychologischen Studien, daß das völliger Quatsch ist. Derart kleine Babys haben schlicht ein Grundbedürfnis nach Körperkontakt und Zuwendung, dem man auf jeden Fall nachkommen sollte. Das ist ja auch nur verständlich, schließlich sind Mutter und Kind neun Monate lang ein Wesen und die Ablösung des Neugeborenen kann nur ganz behutsam Schritt für Schritt erfolgen. Ein Kind, dessen Verlangen nach Nähe zu den Eltern frühzeitig und zuverlässig gestillt wird, hat die besten Voraussetzungen, um später zufrieden und selbständig seine eigenen Wege zu gehen. Das nennt man Urvertrauen aufbauen. Wenn Du Deiner Tochter dieses Nähebedürfnis versagst, dann kann das lebenslange negative Auswirkungen haben.Du bist dann wohl die Schwester mit der X-Box...
oder was???Hab in größter Presswehennot
die Hebamme angeschrien, ob sie überhaupt selbst schon mal Kinder entbunden hat, wenn sie hier alles besser weiß. Ich war nach 15 Stunden so fertig und entnervt und hab die Hechel-Befehle einfach nicht mehr auf die Reihe gekriegt. Weil ich völlig durcheinander geatmet und an den falschen Stellen gepreßt habe, wurde die Gute etwas hektisch und hat mich permanent im Feldwebelton drangsaliert. Nach meiner Frage, soviel habe ich im Delirium noch mitgekriegt, ist sie total rot geworden, und meinte, sie hätte keine Kinder (sie war mindestens schon 45). Danach war sie dann ganz nett zu mir.Gegenfrage: Möchte er auch schon rauchen, trinken und
sich den Playboy angucken? Wenn ja, würdet Ihr da auch solche seltsamen Erwägungen anstellen? Eine X-box für einen Dreijährigen auch nur ansatzweise zu diskutieren, läßt an der Erziehungskompetenz und am Urteilsvermögen der beteiligten Erwachsenen erhebliche Zweifel aufkommen. Man könnte auch sagen: Seid Ihr noch ganz beitrost???? Schlimm genug, daß sich Jugendliche und Erwachsene die Birne mit diesen Dingern weich daddeln. Damit auch noch ein Kind verblöden zu wollen, grenzt an Körperverletzung! Kinder brauchen Liebe, Aufmerksamkeit, kreative Förderung, Bewegung - UND KEINE X-BOX!!!!Wechsle Deinen Frauenarzt!
Oder drohe ihm zumindest damit. Wenns ihm egal ist, dann sollte Dir dieses üble Verhalten einen Wechsel wert sein. So geht man nicht mit Patienten um.Ein Nein, ist ein Nein, ist ein Nein...
kann ich dazu nur sagen. Mach ihm klar, daß er das Poster nicht bekommen wird, weil er noch zu jung für solche Dinge ist. Wenn er schon geistig soweit ist, kannst Du mit ihm über die Kommerzialisierung und Sexualisierung der Gesellschaft durch die Medien sprechen und ihm erklären, warum Du nicht willst, daß er nicht in die Mühlen dieser Manipulation gerät. Kinder sind erstaunlich zugänglich für gute Argumente. Bei uns war z.B. eine ewige Diskussion, warum wir denn nicht am besten jeden Tag Actimel kaufen können, wo das doch so gesund ist. (Ich sag nur "actimelisiert".) Mein Sohn ist vier und ich habe ihm erklärt, daß die Werbung oft schlichtweg lügt und Geschichten erfindet, um Sachen besser verkaufen zu können und ganz viel Geld damit zu verdienen. Und daß wir Eltern das aber wissen und dafür verantwortlich sind, auf unser Kind und seine Gesundheit aufzupassen. Mein Kind weiß durch die ganzen Süßigkeiten-Diskussionen mittlerweile sehr viel über Nahrung, Vitamine und Schädlichkeit von Zucker für die Zähne etc. Wenn man Kindern die Zusammenhänge auf einfach Weise begreiflich macht, statt ihre Wünsche einfach kategorisch abzulehnen, sind sie viel einsichtiger und lassen ihre Wünsche oft fallen. Damit stärkst Du auch seine Kompetenz und sein Selbstbewußtsein, weil Du ihm zeigst, daß Du ihm eigenes Urteilsvermögen zutraust.
Wir machen selbstverständlich auch Kompromisse und bei uns gibts natürlich auch Süßigkeiten und manchmal sogar Actimel:-)Aber bei grundsätzlich schädlichen Dingen würde ich auch gegen den Willen des Kindes standhaft bleiben und den Wunsch ablehnen. Dein Sohn hat ja sicher noch andere Wünsche und Hobbies?! Wie wäre es denn, ihm stattdessen einen anderen kleinen Wunsch zu erfüllen, allerdings unter der Bedingung, daß das leidige Thema damit endgültig vom Tisch ist und auch nicht nochmal endlos diskutiert wird. Kinder sind durchaus verhandlungsbereit und ich finde, es spricht nichts gegen kleine Kompromisse. Erwachsene müssen untereinander ja auch täglich Kompromisse schließen, weil Interessen kollidieren. Und so würdest Du ihm auch zeigen, daß Du ihn ernst nimmst und nicht einfach über seine Bedürfnisse hinweggehst. Viel Glück!Bin z.Z. selbst schwanger und...
da ich mit natürlicher Familienplanung (Schleimbeobachtung und Temperaturmessung) schwanger geworden bin, achte ich seitdem etwas drauf. Mir ist aufgefallen, daß ich viel mehr Schleim produziere, als im unschwangeren Zustand. Eigentlich ständig. Ich kann für mich persönlich den Zusammenhang zwischen vermehrtem (weißlichem) Schleim und Schwangerschaft nur bestätigen. Das Ziehen hatte ich auch extrem gleich in den ersten Wochen der SS. Dachte zuerst, es wäre ein seltsamer Muskelkater. Aber das sind nur meine ganz persönlichen Beobachtungen. Ich wünsche Dir trotzdem alles Liebe und drücke die Daumen, vielleicht hat sich ja wirklich ein kleines Krümelchen eingenistet;-)Bei uns geht das nicht, aber...
such Dir doch einfach eine liebe Tagesmutti, wenn Du unbedingt arbeiten gehen möchtest. LG"Dumm ist der, der Dummes tut." Forrest Gump in "Forrest Gump"
1. Was Du getan hast, ist moralisch absolut unterirdisch und
2. JA!, Du solltest es ihr sagen, das wäre zumindest der letzte aufrichtige und moralische Dienst, den Du Eurer "Freundschaft" erweisen könntest. Die Freundschaft wird es danach zwar nicht mehr geben, aber es fliegt ja sowieso irgendwann auf und an Deiner Stelle würde ich nicht warten, bis diese arme Frau von dem Typen auch noch schwanger ist. Das sollte sie dann doch wissen, bevor sie mit derart schlechtem Humanmaterial ein gemeinsames Kind zeugt. Ich würd jedenfalls schreiend wegrennen und mich lieber fröhlich zur Samenbank begeben!
3. hoffe ich nicht, daß Du mit diesem Sozialversager dann auch noch zusammen sein möchtest. Auch wenn Du moralisch völlig unbeleckt bist, sollte Dir doch schon mal in den Sinn gekommen sein, daß er evtl. nichts taugt, wenn er Deine Freundin mit Dir betrügt. Weshalb sollte er Dir das nicht auch antun?- In Fahrlässigsita_12331712
Ach so, sorry dann,...
das hatte sich irgendwie nicht danach angehört, weil Du geschrieben hast, Dein Mann habe das Kind aus dem Krankenhaus geholt. Klang so nach Befreiungsaktion aus fremden Händen.
Dann bleibt doch einfach gelassen und erklärt dem Jugendamt Eure durchaus plausiblen Gründe und daß die Situation völlig unbefriedigend war. Vielleicht gibt es bessere Ärzte oder Kliniken, an die Ihr Euch stattdessen wenden könnt. Auf alle Fälle würde ich immer kooperativ bleiben. Bei den ganzen kranken Fällen von Kindesmißhandlung und den Berichten über verhungernde Kinder mitten in Deutschland sind bestimmt viele Jugendämter mittlerweile übersensibel. Sprecht mit ihm und fordert das Spielzeug umgehend zurück!
Wenn Ihr einen größeren Streit und jahrelange Nachbarschaftsstreitigkeiten vermeiden wollt, aber trotzdem das Spielzeug zurückhaben wollt, dann solltet ihr den Mann umgehend persönlich zur Rede stellen und das Spielzeug klipp und klar herausfordern. In möglichst freundlichem, aber SEHR bestimmten Ton.
Er hat rein juristisch einen Diebstahl begangen, da er fremdes Eigentum (das Spielzeug steht ja in Eurem Eigentum) weggenommen hat. Diesen Diebstahl könnt Ihr auch jederzeit zur Anzeige bei der Polizei bringen. Damit würde ich aber nur drohen, wenn er völlig uneinsichtig ist. Er hat KEINERLEI Recht, auf diese Weise Selbstjustiz (noch dazu an Kindern!) zu verüben. Er hätte höchstens Schadensersatz von Eurer Versicherung wegen der kaputten Mauer verlangen können - aber das auch nur, wenn Eure Kinder bereits in einem deliktsfähigen Alter wären. Und das sind Kleinkinder nun weiß Gott nicht.
Mein persönlicher Tip: Je nach Naturell des Nachbarn würde ich es erst mit einer freundlichen Aufforderung auf Herausgabe des Sachen probieren und mir dazu auch einen oder mehrere neutralen Zeugen mitnehmen. Fruchtet das nichts, weil der Mann ein notorischer Querulant oder stadtbekannter Psychopath ist, würde ich umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten. Fremden Kindern Spielzeug wegzunehmen, um diese zu disziplinieren, ist asozial...- thuy_12343414
Das kann doch nicht Dein Ernst sein...
daß Du in einem solchen Fall noch fragst, ob sie den Typen heiraten sollte! Ein mehrfacher übler Schläger, der Frauen ins Krankenhaus prügelt? Eine Heirat unter diesen Umständen überhaupt in Erwägung zu ziehen, ist Wahnsinn! Was glaubst Du denn, was er mit dem Kind machen wird, wenn er schon die Mutter schlägt (und es noch dazu nicht nur ein einmaliger Ausraster war). Der Kerl gehört in den Knast! DEINE SCHWESTER SOLL DEN BLOSS NICHT HEIRATEN! Da kann sie sich ja gleich ihr eigenes Grab schaufeln... Du sprichst mir aus dem tiefsten Herzen!
Ich finde Dein Statement klasse und wichtig und kann jedes Wort davon nur unterstreichen! Ich bin zufällig irgendwann mal auf den anderen Thread gestoßen, auf den Du anspielst und war echt erschüttert, über die Ansichten, die dort völlig ungeniert vertreten werden. Da wird gedroschen, was das Zeug hält, ungeachtet all der schrecklichen Medienberichte, die über Kindsmißhandlungen und -tötungen berichten. Ich kanns nicht fassen, daß die das auch noch öffentlich zugeben und rechtfertigen. Und die Prollargumente "Mir hats auch nicht geschadet" und "Wär ja noch schöner, wenn mir jemand vorzuschreiben hätte, wie ich mein Kind erziehe!", sind unsäglich! Da tun sich gesellschaftliche Abgründe auf und ich bin froh um jeden Menschen, der Kindesmißhandlung verurteilt und sie als das benennt, was sie ist: strafbare Körperverletzung. Vielen Dank jedenfalls für Deinen Beitrag!