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abel_12370805

  • 20. Juli 2008
  • Beitritt 5. Apr 2007
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  • Hmmm
    Bei uns war mal die Idee:


    Abi 20XX - erfolgreich abgesch(l)ossen

  • Hallo alle,


    ich bräuchte Tipps, um einem Freund zu helfen.
    Ein alter und guter Freund von mri hat ernste Probleme mit seinen Eltern, will aber ums Verrecken nicht ausziehen.


    Ich kenn ihn schon sehr lang und weiß von daher, dass die Situation bei ihm zuhause nie anders war als jetzt:
    Mein Kumpel ist 19, wird aber von seinen Eltern rumkommandiert, wie meine Mutter sich seit ich 13 bin nich mehr erdreistet. Er bekommt Anschiss, wenn er eine halbe Stunde telefoniert, wie er die Schule vernachlässigen würde (Schnitt um 2.0), sagt Treffen mit Freunden ab, weil seine Eltern ihm das verbieten, bekommt Hausarrest (er ist 19!) und spielt ansonsten den Arbeitssklaven.


    Mein Freund lebt mit Mutter, Steifvater und kleinem Bruder (der verwöhnt wird) und da seine Eltern ziemlich fundichristlich sind, scheint er als Kind aus früherer Beziehung nicht so ganz in das Familienbild zu passen und wird fertig gemacht.
    Mein Freund will aber nicht ausziehen, er sagt, das könne er sich nicht leisten. Ich habe eher das Gefühl, dass er die Beziehung zu seinen Eltern noch irgendwie kitten will. Er bemüht sich auch oft, ihre Sympathie zu gewinnen.


    Einmal habe ich versucht mit ihm darüber zu reden, doch er hat ziemlich heftig reagiert. Jetzt suche ich nach Argumenten, um ihm nochmal ins Gewissen zu reden.

  • Oh Mann
    Wenn ich ehrlich bin: Was du da schreibst, macht mir Angst.
    Wehr dich! Wenn du irgendeine Möglichkeit hast, dann such dir einen Ort, wo du ein paar Tage unterkommen kannst (vielleicht bei einer Freundin oder so) und versuch, mithilfe vom Jugendamt oder jemand Vertauenswürdigem mit deiner Mutter zu reden.

  • Zum Freund ziehen?
    Auch wenn du sagst, sie würde völlig ausrasten, würde ich nach dem, was du oben geschrieben hast, sagen: Zieh ganz schnell zu deinem Freund. Nimm mit, was wichtig ist und bring etwas Distanz zwischen dich und deine Mutter. Erstmal kannst du dann wieder ein paar friedliche Tage erleben und vor allem steht ihr dann ganz anders zueinander. Du bist dann nicht mehr so vollkommen abhängig von ihr.
    Wenn du ihr das nicht ins Gesicht sagen willst oder kannst, dann schreib ihr einen Brief. Das ist in so einer Situation vielleicht hilfreicher.
    Denk drüber nach.


    LG, Karagan

  • Eltern informieren
    Hi,


    ich glaube, gelesen zu haben, dass Eltern bei Abtreibungen ihrer Tochter prinzipiell kein Mitentscheidungsrecht haben, genau wie der Mann, von dem es ist. Wenn du es ganz genau wissen willst, es gibt viele Beratungsstellen, die dir Verschwiegenheit gegenüber deinen Eltern garantieren.


    Gruß, Karagan

  • Ursachen
    Hi Schajenne,


    ich hatte ziemlich dasselbe Problem. Keine Lust auf nix, Depressionen usw. und ich hatte lange keine Ahnung warum.


    Irgendwann bin ich dann drauf gekommen, dass es mit meinen Schlafstörungen zu tun hatte. Als ich dagegen was getan hab, waren auch die Depressionen besser.
    Will sagen, was du hast kann mit allem möglichen zusammenhängen, selbst mit Sachen auf die du überhaupt nicht kommst. Überleg mal, ob du irgendwelche länger dauernden Krankheiten oder was auch immer hast.


    Gruß, Karagan