Weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber muss meine Geschichte jemandem erzählen. Man sagt, das hilft. Verzweifele, dass es wahr ist. Aber muss mal probieren, sehr lange Zeit habe ich das verheimlicht. Brauche jemanden, wem ich meinen Schmerz und Kummer ausweinen konnte.
Zu meiner Geschichte.
Vor 5 Jahre wurde bei mir beim US festgestellt, dass ich eine zweihörnige Gebärmutter hatte. Ich war gerade in 5+5 SS.
Natürlich ich wurde vor dem erhöhten FG-Risiko und Kaiserschnitt-Risiko gewarnt und hoffte, dass bei mir es nicht klappte. Aber in 7+6 SS wurde festgestellt das meine Plazenta an der Gebärmutter angewachsen ist. Man musste mir Kaiserschnitt machen lassen. Während der Geburt wurde die Plazenta sich nicht abgetrennt, und ich hatte Blutung. Meine Gebärmutter wurde entfernt. Ich hatte eine lange Depression bekommen. Ich schluchzte nächtelang. Und schlief tagelang. Habe fast nichts gegessen, wollte nicht mehr leben. Musste sogar zum Psychologen gehen. Mein Mann unterstützte mich, aber nichts konnte meinen Schmerz lindern. Ich war nur 26. Und konnte nicht mehr Mutter werden.
Mein Mann erzählte mir aber ständig über die Reproduktionsmedizin, als ob hätten wir noch Chance eigene biologisch verwandte Kinder bekommen. Ich wollte das sogar nicht hören, aber diese Tatsache gab mir die Hoffnung. Ich wollte aber nicht beeilen. Weiß nicht mehr weiter… Muss ich diese Medizin in Betracht ziehen? Schon ist es fast 5 Jahre her. Vielleicht bin ich bereit für den nächsten Schritt…
Sorry für den langen Text

Danke für die Antwort! Dachte, diesen Beitrag würde niemand lesen..
Danke für dein Mitgefühl. Ich habe wirklich keine Freundin, deren ich mich ausjammern könnte.
Wir ziehen nun Adoption als auch Leihmutterschaft in Betracht. Mein Mann aber wolle ein genetisch verwandtes Kind. Und ich finde es nicht so richtig. Ich brauche eine zweite Meinung von der Leihmutterschaft. Wäre es wirklich gut das Kind in solcher Weise zu bekommen?