Hallo ihr lieben, ich bin ganz neu hier und habe ein paar Fragen zum Thema Adoption. Kurz zu uns: mein Mann (29) und ich (28) freunden uns gerade mit der Idee an, ein Baby zu adoptieren. Wir haben bereits zwei Versuche künstliche Befruchtung hinter uns und möchten nun einen anderen Weg gehen. Mein Mann hatte vor fast 5 Jahren Krebs, der inzwischen als geheilt gilt, daher auch keine leiblichen Kinder. Er ist auch wieder vollkommen gesund, hat keine Folgeschäden etc.
Jetzt habe ich Angst, dass wir das irgendwo angeben müssen und sich dadurch unsere Chancen verschlechtern. Wie sind eure Erfahrungen damit? Darf das Jugendamt Vorerkrankungen abfragen und wenn ja, wie weit zurück? Muss man seine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden? Ich traue mich nicht mal beim JA anzurufen und einen Termin zu vereinbaren weil ich so Panik hab dass ich irgendwas sage, was uns gleich von Anfang an den KO-Schlag verpasst. Ich hoffe ihr könnt mir da helfen!
Liebe Grüße Christina
K.O.-Kriterium Vorerkrankung?
:arrow:
Bei der Adoptions-Gruppe meiner Tochter hatten wir ein Ehepaar, mit der gleichen Thematik.
Der Mann war einige Jahre zuvor an Krebs erkrankt und nun war er wieder gesund.
Es war kein Geheimnis und war kein Hinderungsgrund.
Die beiden haben mittlerweile 2 Kinder adoptiert
Danke
Für die Antwort :) das beruhigt mich ein bisschen. Vielleicht hat ja sonst noch jemand Erfahrungen damit?
Vorerkrankung
Du benötigst ein Attest darüber, dass ihr psychisch und physisch gesund seid. In diesem Attest müssen Erkrankungen und Vorerkrankung angegeben werden die sich lebensbedrohlich und lebensverkürzend auswirken. Wenn dein Mann geheilt ist, muss das nicht zwangsläufig erwähnt werden. Dennoch bin ich immer dafür mit offenen Karten zu spielen. Alles Gute
Danke
Danke auch an dich für die Antwort!