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Für alle, die sich nicht zwischen 2 Männern/ Partnern entscheiden können

 

Ich poste hier jetzt mal, da ich die leidige Erfahrung gemacht habe, dass die Menschen immer nur in Foren schreiben, wenn sie ein Problem haben und nicht mehr, sobald sie das Problem gelöst haben.

Meine Geschichte: 5 Jahre mit jemandem zusammen, alles perfekt, ehrgeiziger, wohlhabender Traummann, gutaussehend, liebevoller Vater für Sohn aus erster Ehe, seit 2 jahren mit mir verheiratet, tut alles für einen, latente eigene Unzufriedenheit ohne den Grund zu erkennen, alle sagen immer nur wie gut man es hat.

Plötzlich trifft es einen wie einen Blitz, totale Verliebtheit, totales Vertrauen, Treue ist einem wichtig, also vermeidet man so gut es geht den Kontakt.
So: ab jetzt in der Ich-Form. Ich habe meinem Partner gebeichtet, dass ich mich verliebt habe. Danach ist alles ins totale Chaos ausgebrochen.

Ein halbes Jahr habe ich mich gequält mit der Frage, was ich tun soll. Der "neue" Mann war das genaue Gegenteil, aber die totale Verbundenheit mit ihm. mehr Details braucht Ihr - denkeich - nicht.

Der Rat, den ich Euch geben kann lautet.
Ihr könnt die Zeit, die es braucht, bis Ihr zu einer stimmigen Entscheidung kommt nicht verkürzen, so sehr Ihr Euch das wünscht, und so sehr Ihr Euch quält.
Ich konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr essen, es zu Hause wegen meiner Gefühle für den anderen Mann kaum noch aushalten.
Ich habe mich mehrmals dazu entschieden bei meinem Mann zu bleiben, weil ich die Sicherheit nicht aufgeben wollte, die ich mir selbst nicht geben konnte, weil ich Angst vor der Ungewissheit hatte und weil ich ihn lieb hatte. Jedes Mal ging es mir nach ein paar Tagen sehr sehr schlecht, weil ich ohne den anderen Mann nicht glücklich sein konnte, so lange ich wusste, dass er mich liebt und mit mir zusammensein wollte. Er hat durch die Dauer auch bewiesen, dass es ihm ernst mit mir ist. Daher war die quälende Zeit notwendig. Also akzeptiert das. Erst dann kann sich auch eine Entscheidung richtig anfühlen.
Ohne meinen Mann vorher "richtig" betrogen zu haben, habe ich mich als ich nicht mehr konnte endlich auf mein Gefühl und nicht mehr auf meinen Verstand verlassen. Seitdem habe ich KEINE Zweifel mehr, dass alles so richtig ist. Dank der Zeit, die es gedauert hat, bis ich mir klar wurde, was ich nicht mehr möchte, und was ich möchte, kann ich jetzt auch sagen, dass ich mein altes Leben nicht mehr zurückmöchte egal wie es mit meinem neuen Lebensgefährten weitergeht. Ich möchte diese pure Liebe, von der mir alle einreden wollten, dass es sie nicht gibt.
Natürlich wird sich auch hier Gewohnheit und Alltag einstellen, aber ich habe mich bewusst für diesen Mann mit all seiner Stärke, Sturheit und seinen Macken entschieden.
Und für alle, die glauben, ich habe meinen Mann nicht geliebt - doch das habe ich nur eben mehr auf eine freundschaftliche Weise, weil er nicht mehr Partner genug war, sondern sich zu sehr um mich gekümmert hat! Leider verläuft das Leben nicht immer so gleichförmig, wie wir uns das wünschen und mir hat das alles eine Riesenangst gemacht. Ich dachte wirklich, dass ich irgendwann verrückt werde. Aber das ist in dieser angespannten Situation auch normal.
Stellt mir gerne Fragen, wenn ich Euch helfen kann.
Liebe Grüße und Kopf hoch an alle



 

Wie sieht es heute bei Dir aus?

Hallo
Ich habe mich soeben in Deiner Geschichte wiedergefunden, bloss dass ich noch in dieser Zerrissenheit bin! Mittlerweile ist ja etwas Zeit verstrichen und ich möchte gerne wissen, wie es Dir heute geht. Hast Du es denn bis heute je bereut, die "Sicherheit" aufgegeben zu haben?
Deine Antwort würde mir wirklich viel bedeuten, weil ich die Situation als extrem quälend erlebe.
Liebe Grüsse


 

Mir geht es genauso

Hallo Ihr lieben
möchte nur mal kurz meine Situation beschreiben . Ich bin seit 12 Jahren verheiratet und seit 14 jahren mit meinem Mann zusammen .er ist nicht der leibliche Vater meiner Kinder und hat sich auch nie so verhalten. In den letzten 3 Jahren ist unsere Ehe recht ,m es mal platt zu sagenblöde geworden . Er trinkt häufig und spielt , schläft und sieht tv, also kaum noch eheaktivitäten. Vor einem 3/4 tel Jahr habe ich mich in jemanden anderen verguckt dieses ist nun Liebe geworden auf beiden Seiten. Mein mann wollte schon wegen der Kinder vor 2 Jahren ausziehen weil er wie er sagte meinen sohn hasst. Nun hat er im Nov . mich vor die Wahl gestellt meinen sohn oder er. Natürlich habe ich gesagt das ich meinen sohn hier wohnen lassen möchte ( er stellte sich sonst betreutes Wohnen vor) kurzzeitiges Ausziehen oder eine Eheberatung lehnte er ab. Nach wochenlangem Anlügen seinerseits wegen dem Ausziehen ( hatte schon lange eine wohnung ,mir aber nichts gesagt ) ist er vor 2 Wochen ausgezogen. Nun will er aber unbedingt alles rückgängig machen und fährt hier heimlich vorbei bombadiert mich mit Liebesbezeugungen usw. Heute habe ich ihm gesagt das ich jemand anderen liebe, nun will er ewig auf mich warten etc. Mich macht das alles fertig . Er tut mir natürlich voll leid ,aber ich komme so nie zur Ruhe und weiß nicht mehr wie ich mich noch verhalten soll. Das Problem meinerseits ist das ich lernen muss mit meiner Entscheidung zu leben ,weil ich habe natürlich auch angst das eine Beziehung mit meinem neuen Freund nicht so werden könnte wie früher mit meinem Mann. Ich weiß da nicht was richtig ist soll ich einfach das Wagnis eingehen. Meine neue Liebe liebt mich sehr und ich weiß das er für mich da ist.... Ich habe halt nur so Mitleid mit meinem weinenden Mann oder was ist das ???


 

Habe gas gleiche Problem....

Hallo, ich bin froh, auf einen text gestoßen zu sein, der meine Seelenqualen widerspiegelt. Ich bin seit 3 jahren verheiratet, mit diesem Mann schon 13 Jahre zusammen und habe mich verliebt in einen Mann, der sich meinetwegen aus einer langjährigen Ehe getrennt. Ich war, bin im Zugzwang und schaffe den Absprung einfach nicht. Ich liebe auch meinen Mann, jedoch auch eher freundschaftlich und habe Angst, diese Ruhe und Sicherheit zu verlassen. Mein Geliebter setzt mich nicht unter Druck, aber ich selbst habe das Gefühl, es nicht mehr aushalten zu können. Ich bin nur noch gehetzt und depressiv. Was kann mich denn zu einer Entscheidung bewegen? Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen. Liebe Grüße, rotdrei


 

Ich kann mich nicht entscheiden...

Hallo teeneputtinger,
ich fand deinen Text sehr rührend und kann das alles sehr gut nachvollziehen. Ich könnte dringend deinen rat gebrauchen und komme daher auf dein Angebot zurück, dir schreiben zu dürfen. Ich bin seit 9 einhalb Jahren verheiratet und hatte eine Beziehung und Ehe zu meinem Mann mit allen Höhen und Tiefen. Von Anfang an habe ich sehr hart um diese Beziehung gekämpft. Er wollte nichts festets, ich schon, habe dies aber nicht getraut zu sagen. Als er dann endlich so weit war, sind wir zusammengekommen. Mit der Zeit hat immer mehr für mich getan, ich stand immer an erster Stelle. Ich wollte gerne heiraten und Kinder, er war noch nicht so weit. Wir haben dann nach fast 5 Jahren Beziehung geheirtatet, das ging von mir aus. Unsere Ehe blieb kinderlos. Wenn ich das Thema Kinder nur ansprach, hatte er immer gute Gründe die dagegen sprechen, er sei noch nicht so weit, wir hätten doch später noch Zeit dafür (ich bin mittlerweile 35!). Das war sehr schlimm für mich, da mein Kinderwunsch immer stärker wurde und alle in unserm Umfeld Familie mit Kindern hatten, machte es das noch schwieriger für mich. Mein Mann war immer gut zu mir, hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, mir alles ermöglicht, selbst zurückgesteckt, damit es mir gut geht. Er hat so viel für mich - viel was er eigentlich garnicht wollte - getan, vieles aufgegeben für mich, sich voll und ganz in mein Leben und meinen Freundeskreis integriert. Nur hat er - für meinen Geschmack - ab und zu, wenn er mal mit Freunden alleine ausgegangen ist, zu viel getrunken und sich dann oft daneben benommen. Ihm tat das immer sehr leid, da ich mich dafür geschämt habe und er hat mir immer wieder versprochen, nicht mehr so viel zu trinken, daß er sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Er hat mich niemals geschlagen oder schlecht behandelt, selbst wenn er völlig betrunken war, - oft dann erst recht - hat er mir gesagt und gezeigt, dass ich die Frau seines Lebens bin, er mich über alles liebt, wie glücklich er ist. Wir hatten viele Höhen und Tiefen, aber überwiegend schöne Zeiten, die uns verbinden und uns geprägt haben. Er war nicht perfekt, hatte ständig mit Gewichtsschwankungen zu kämpfen, hat einen stressigen Job und hat sich eine Weile lang auch sehr gehen gelassen (nicht, dass er nicht gut aussieht, das tut er wirklich), aber er hat viele Dinge oft


 

Na dann ...glückwunsch!

Ich war für so eine (Bauch)Entscheidung nicht bereit.Ich kenne sehr gut deine Situation, sehe bitte das Thema "Nach 13 jahren Ehe.."
[http://forum.gofeminin.de/world/communaute/forum/forum2.asp?forum=couple1&m=520] 63&whichpage=1#562823
Nur das ich deswegen wirklich krank geworden bin. Man sieht das an mir nicht unbedingt aber ich spure es...Seitem ich in diese Lebenskrise hatte, bin depressiv geworden, meine Sehstärke hat sich in kürzer Zeit(genau dieser Zeit!) schrecklich verschlechtert.Ich bin einfach nicht mehr dieselbe unbeschwerte Person wie vorher..Wenn mir das nur jemand erklären könnte wie das alles passiert ist...Oder was ist mit mir passiert?Werde ich wieder i.O. sein?ich fühle mich einfach krank(im Kopf und im Herz) seit dem....

Du warst anscheinend stärker oder du wurdest von aussen(Freunde,ffamilie) unterstüzt...Thja.....
Manchmal habe ich es sat so zu jammern, ich möchte dass alles wieder OK ist, das die Sonne wieder so richtig strahlt...


 

Hilfe!

Ok ich bin in der selben Situation.
Alle drängen mich zu einer Entscheidung die ich nicht treffen kann und das ist nicht böse gemeint nur weiß ich eben wirklich nicht, was ich will.
Viele denken mittlerweile, ich mach das absichtlich um beide hinzuhalten.
Bin mit meinem Freund 4 Jahre zusammen und bei mir ist es genau diese Sicherheit, vor der ich große Angst habe, sie zu verlieren. Und ich will ihm nicht wehtun weil er wirklich alles für mich macht.
Und jetzt weiß ich nicht weiter.
Mir gehts mittlerweile körperlich und psychisch schlecht und ich weiß nicht weiter.

Wie bist du letztendlich zu deiner Entscheidung gekommen?


 

Trau dir was zu!

von:popinchen

ich würde sagen, das ist die Angst vor der eigenen Courage. Immerhin ist es riesiger Schritt den man wagt und die Angst vor der Endgültigkeit dieser Entscheidung versucht einen natürlich zu hindern, die Sicherheit der bestehenden Beziehung aufzugeben..

die Courage zu diesem Schritt ist so beängstigend, dass man es als einen womöglichen Fehler ansieht..jedoch angesichts der psychischen und körperlichen Folgen der richtige Schritt ins Licht wäre!


 

Dasselbe problem

von:celebrity8

@teenputtinger: du hast PN!
lg


 

Hi

von:mondstar23

du hast geschrieben ......................

- doch das habe ich nur eben mehr auf eine freundschaftliche Weise, weil er nicht mehr Partner genug war, sondern sich zu sehr um mich gekümmert hat


das verstehe ich nicht ganz ????zu sehr um dich gekümmert??


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