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Starke Probleme mit Mutter - Am Ende meiner Kräfte | ||||||||||||||
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Hallo liebe Gofeminin Leser,
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Mir tut es sehr leid, wenn ich Deine Zeilen lese und Du zu Deiner Mutter ein sehr schlechtes Verhältnis hast.
Wenn Du meine Zeilen liest, dann verstehe sie nicht falsch:
Kinder haben ein Recht darauf, von ihren Kindern geliebt zu werden. Wenn Mütter nicht fähig sind, ihrem Kind Liebe zu geben (warum auch immer), dann bezieht das Kind es immer auf sich. Aber daran bist Du nicht schuld. Es kann viele Ursachen dafür geben, warum Deine Mutter so zu Dir ist.
Es ist aber nicht richtig.
Und da helfen auch keine Gespräche. Sie wird dieses Gefühl einfach nicht haben. Und das tut weh. Auch macht es keinen Sinn, sich für jemandem aus der Familie einzusetzen. Dein Vater ist mit ihr verheiratet, die Ehe ist freiwillig. Und was immer Du tun wirst, Deine Mutter wird es als Angriff werten. Kinder haben sich nicht gegen die Eltern zu erheben. Diese Einstellung vertreten viele Menschen.
Aus eigener Erfahrung heraus kann ich Dir nur sagen, dass sich Deine Familie nicht ändern wird. Du kannst nur eins tun: dich selbst vor diesen Konfliken schützen, indem Du ausziehst, Dein eigenes Leben lebst. Freunde können manchmal mehr Familie sein. Suche Dir Freunde, die mit Dir durch Dick und Dünn gehen. Distanz ist manchmal mehr Seelenheil als zu viel Nähe zur Familie, die einem nur weh tun.
Eines Tages wirst Du vielleicht auch für Dich innen Deiner Mutter verziehen haben. Dass sie es nicht konnte: Dich so zu lieben wie Du es gebraucht hättest. Und dieses Gefühl hilft.
Und man kann sich selbst auch vornehmen: bei den eigenen Kindern nicht die gleichen Fehler zu machen. Seine Kinder zu lieben. Egal, was kommt.
Ich wünsche Dir alles Gute und Kopf hoch!
Vielen lieben Dank für Deine Worte. Du hast vollkommen Recht mit dem was Du schreibst, und Deine Zeilen zu lesen, hat mich ein bisschen beruhigt...Ich verliere es aus den Augen immer, und weiss dass sie selber Probleme hat. Sie hatte selber eine sehr kalte Mutter, hat mir auch sonst immer zur Zeite gestanden, sobald es ums Studium, meine Sicherheit etc. ging.
Nur hat nie es zeigen können, Liebe kann sie nur ihrer Schwester (50!) und Nichte zeigen, die nichts in ihrem Leben erreicht haben und sie so ihr Helfersyndrom einsetzt. Anstelle den beiden mal mit Kritik zu helfen, sind immer andere Schuld wieso meine Tante so arm dran ist. 2 Scheidungen, etc. pp. Ich kenne viele Menschen die trotz keinerlei Unterstützungen es zu was in ihrem Leben gebracht haben und vor denen habe ich Respekt, aber nicht vor Menschen wie meiner Tante, die dauernd jammern, nur aufs Geld aus sind und dann noch an andere Geldforderungen stellen. Und meine Mutter, betüttelt sie auch noch und stellt sich auf provokativ auf ihre Seite, redet sehr schlecht über mich.
Meine Mutter hat mit vielen Menschen Probleme, leidet auch an Depression etc. Und ich habe immer trotz sovielen Tiefschlägen von ihr, versucht ihr eine Freundin zu sein, schicke ihr Blumen, lade sie ein mal essen zu gehen, mit ihr ein Hobby anzufangen. Von ihr habe ich bis dato, nicht einmal eine liebe Karte (10 Jahre Auslandsaufenthalt) bekommen, zu meinem 30. Geburtstag gar nichts. Keine lieben Worte, nur Kritik, Demütigung, und sie geniesst es wenn es mir schlecht geht. Am Tage der Beerdigung meiner Oma war eine Welt für mich zusammengebrochen und sie hat keine Träne vergossen und mich beächtlich angesehen als ich geweint habe am Grabe. Am Abend bin ich zusammengebrochen und keinerlei Trost bekommen, Ignoranz, Kälte und verächtliche Blicke.
Immer sind andere toll, ich bin schlecht.
Ich danke euch fürs Zuhören, es hilft ungemein, einfach Dinge niederzuschreiben, so wird einem vieles klarer. Und der Einzige Weg für mich ist, wie Du mir auch geraten hast, liebe Arabella, den Kontakt weitgehend abbrechen, mich schützen und sie nicht mehr an meinem Leben teilhaben lassen, und ihr neutral gegenüber treten. Es ist mein Leben und ich lebe nur einmal und sie hat mir viel Selbstvertrauen geraubt und ich dachte immer es läge an mir. Nur seltsam, sobald ich meine Familie immer verlasse und in meine "Heimat" fliege, geht es mir wieder gut, wenn ich Menschen um mich habe, die mich mögen und ich dort das Gefühl bekomme wer zu sein.
Es ist nur so traurig, dass meine Familien zerstritten sind, und ich nur meinen Vater und meine Mutter habe, und mir nichts sehnlicher gewünscht hätte, und die Zeigen genossen habe, wenn wir Familie um uns hatten. Die typischen Familienfeste, Besuche, etc. Und nichts davon ist leider mehr so wie es war und die Erkenntnis zu sehen, dass meine Mutter so ist wie sie ist, und sich nie ändern wird, tut weh.
Aber es ist mein Leben, und ich habe Träume und meine Zukunft vor mir und ich hoffe, dass ich einigermassen darüber hinwegkomme und mein "Ich" wiederfinde und es so akzeptieren kann wie es ist.
Ganz lieben Dank fürs Zuhören für Deine Worte, Sie haben mir sehr geholfen.
Liebe Grüsse!
möchte mich nun nicht wiederholen. Wenn ich deine Geschichte lese, dann wird mir meine Geschichte so bewußt.
Ich selbst habe der eigenen Geschichte wegen eine Ausbildung gemacht in einer alternativen Familientherapie und mich mit dieser Familiengeschichte viel auseinander gesetzt. Ich habe heute wunderbare Freunde, die mich mögen und auf die Verlass ist. Auch ich habe meine Oma geliebt . Meine Mutter konnte meine Tränen nicht verstehen,
als sie starb, obwohl ich glaubte, dass ihre Mutter ihr ein und alles war. Aber Tatsache war, dass dies Tradition in dieser Familie hatte, auch sie hatte ein eigenartiges Verhältnis zu ihrer Mutter, das habe ich erst später verstanden. Auch meine Mutter war ein gute Oma. Ich habe aber so gelitten, dass ich später den Kontakt abbrechen mußte. Bis zum letzten Atemzug meiner Mutter dachte ich, dass da vielleicht doch noch eine Mutter sein wird, die mich mal lobt und keinen Tadel hat. Und das Schlimmste war, dass ich diese Illusion mit ihr begraben mußte, dass es diese Mutter nie geben wird. Die meiste Versöhnungsarbeit begann für mich nach ihrem Tod. Ich kann dir noch ein Buch empfehlen.
"verflixte Kindheit"
Wenn du magst, darfst du mir gerne schreiben, am besten per PN.
Lieben Gruß
Melike.
Mich stärkt das, es tut mir so leid zu hören, dass es anscheinend doch auch so bei anderen Mutter-Töchter Verhältnissen so ist und dass ihr die selbe Erfahrung machten musstet...Aber geteiltes Leid, ist halbes Leid und daran sieht man vielleicht, dass wir nicht daran Schuld sind.
Liebe Melike, danke Dir für den Buchtip - Ich werde mir das Buch gleich morgen kaufen und sollte mich mal mehr damit auseinandersetzten, bevor es mich zerfrisst. Ich werde schon depressiv, und ich will wieder zu meinem alten Ich zurückfinden, bevor ich Freunde, etc. verliere, die schon fragen, wieso ich distanziert bin.
Geht es Dir denn jetzt besser? Wie hast Du es für Dich am Besten verarbeitet? Ich schreibe Dir in Kürze noch eine PN!
Danke Melike!
Es mag einfach nicht in meinen Kopf hinein, wie Menschen, vor allem Mütter so sein können? Ich verstehe es einfach nicht. Vielleicht sind es zerplatzte Träume, Eifersucht, Konkurrenzdenken vielleicht. Ich weiss es nicht. Ich selber hatte mir immer Kinder gewünscht, und ich weiss dass ich sie lieben werde, nur ich habe panische Angst davor, dass ich vielleicht doch so wie meine Mutter sein könnte, obwohl wir so grundauf so verschieden sind. Sie ist ein sehr rationaler Mensch, zeigt keinerlei Gefühle, ich dagegen beschenke sogar meine Katze zu Weihnachten und bin sehr emotional. Nur ich habe solche Angst, doch so wie sie zu sein als Mutter. Es erschwert einem so sehr das Leben, ich dachte mein Leben lang, dass ich es bin, bis ich vor 1 Jahr mal einige Stunden bei einer Psychologin diesbezüglich und wegen meinem Ex-Freund war. Und seitdem wird mir bewusst, dass man sich von Menschen die einem nicht gut tun, einfach lösen muss. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende, versuche ich mir dann immer einzureden.
Ich glaube der Beste Weg ist einfach es nicht zu hinterfragen, es zu akzeptieren, wie Arabella schon geschrieben hat, es hat nichts mit uns zu tun.
Und WIR haben auch ein Recht auf Leben und auf Liebe - und wenn die eigene Familie dazu nicht im Stande ist zu geben, so ist es ein vergeblicher Versuch es immer wieder zu versuchen und man muss nach vorne schauen und sich schützen, bevor man daran zu Grunde geht und sich verliert.
Liebe Grüsse!!
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